Lufthansa stellt 85 weitere Flüge für Gäste der Fußball-WM in Russland bereit


Eben­so gebe es einen Buchungs­zu­wachs aus Groß­bri­tan­ni­en, Spa­ni­en und Frank­reich. Zusätz­lich zu den regu­lä­ren Flü­gen wer­den auch Char­ter­flü­ge nach Sot­schi, Ros­tow am Don, Kali­nin­grad und Sama­ra orga­ni­siert. Ihre Anzahl wird vom Aus­gang der ein­zel­nen Spie­le abhän­gen.

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Moskau sieht britische Geheimdienste hinter Vergiftung von Vater und Tochter Skripal


Die Ver­gif­tung von Ex-Oberst des rus­si­schen Mili­tär­ge­heim­diens­tes GRU Ser­gej Skri­pal und sei­ner Toch­ter Julia ist höchst­wahr­schein­lich von bri­ti­schen Geheim­diens­ten orga­ni­siert wor­den. Das erklär­te die amt­li­che Spre­che­rin des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums, Maria Sach­a­ro­wa, am Don­ners­tag in Mos­kau.
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Zukunft der Welt. Zukunft Russlands” — 4. Internationales Wirtschaftsforum in Jalta gestartet


Im Rah­men des Forums sind 67 Ver­an­stal­tun­gen geplant. Meh­re­re Inves­ti­ti­ons­ver­trä­ge wür­den erwar­tet, teil­te der Co-Vor­sit­zen­de des Orga­ni­sa­ti­ons­aus­schus­ses Andrej Nas­a­row mit. Das Forum fin­det über den Zeit­raum vom 19. bis zum 21. April in Jal­ta auf der Krim statt. Das Haupt­the­ma lau­tet : “Die Zukunft der Welt. Die Zukunft Russ­lands.” Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin begrüß­te die Teil­neh­mer des Forums und unter­strich, das Forum zie­le dar­auf ab, dass sich die Inves­to­ren mit dem Poten­zi­al des rus­si­schen Südens ver­traut machen. Die Gäs­te hät­ten eine per­fek­te Mög­lich­keit, einen direk­ten Dia­log mit rus­si­schen Geschäfts­leu­ten auf­zu­neh­men. Zum ers­ten Mal wur­de das Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­fo­rum in Jal­ta im Jahr 2015 abge­hal­ten.

Mehr zum The­ma — Sankt Peters­burg : Ver­an­stal­tungs­pro­gramm für 22. Inter­na­tio­na­les Wirt­schafts­fo­rum steht fest

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Miguel Díaz-Canel zu Castros Nachfolger als Präsident Kubas gewählt


Trotz des Wech­sels an der Regie­rungs­spit­ze ist nicht mit radi­ka­len Ver­än­de­run­gen zu rech­nen. « Die kuba­ni­schen Prä­si­den­ten wer­den stets die Revo­lu­ti­on ver­tei­di­gen. Vor allem brau­chen wir Kon­ti­nui­tät», sag­te Díaz-Canel zuletzt.

Der 57-Jäh­ri­ge liegt voll auf Par­tei­li­nie und galt schon lan­ge als rech­te Hand von Raúl Cas­tro. Nach sei­ner Zeit beim Mili­tär mach­te der Elek­tro­in­ge­nieur Kar­rie­re beim kom­mu­nis­ti­schen Jugend­ver­band, war Par­tei­chef in der Pro­vinz und Minis­ter für Hoch­schul­bil­dung. “Der Genos­se Díaz-Canel ist kein Empor­kömm­ling und kei­ne Not­lö­sung”, sag­te Cas­tro über sei­nen Wunsch-Nach­fol­ger.

Als neu­er Prä­si­dent steht Díaz-Canel vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen : Das Ver­hält­nis zu den USA hat sich seit dem Amts­an­tritt von Donald Trump wie­der deut­lich ver­schlech­tert, die wirt­schaft­li­che Lage ist auch wegen der Schwä­che des ver­bün­de­ten Vene­zue­las deso­lat und die sozia­len Span­nun­gen neh­men zu.

Auch inner­halb der Par­tei- und Staats­füh­rung muss sich der bis­he­ri­ge Vize­prä­si­dent noch bewei­sen. Anders als sei­ne Vor­gän­ger Fidel und Raúl Cas­tro, die die Rebel­len­ar­mee in Kuba zum Sieg führ­ten, ver­fügt er nicht über die natür­li­che Legi­ti­ma­ti­on der his­to­ri­schen Gene­ra­ti­on der Revo­lu­tio­nä­re.

Zumin­dest in den ers­ten Jah­ren dürf­te Raúl Cas­tro im Hin­ter­grund wei­ter­hin die Strip­pen zie­hen. Min­des­tens bis 2021 will er noch Vor­sit­zen­der der mäch­ti­gen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei Kubas blei­ben. (dpa)

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OPCW-Vertreter : “Substanzen vom Typ Nowitschok wurden in den USA als chemische Waffen patentiert”


Im Bericht des tech­ni­schen Sekre­tärs der Orga­ni­sa­ti­on für das Ver­bot che­mi­scher Waf­fen (OPCW) gibt es kei­ne Bestä­ti­gung eines angeb­li­chen “rus­si­schen Fuß­ab­drucks” im Fall Skri­pal, erläu­ter­te der stän­di­ge Ver­tre­ter Russ­lands in die­sem Gre­mi­um, Alex­an­der Schul­gin.

Zum Ner­ven­gas Nowit­schok sag­te Schul­gin :

Die Behaup­tung, das tech­ni­sche Sekre­ta­ri­at habe bestä­tigt, dass die­se Che­mi­ka­lie auf einen rus­si­schen Ursprung hin­deu­tet, ist eine ekla­tan­te Lüge.

Mehr zum The­ma — Skri­pal-Ver­gif­tung : OPCW-Labor kann Ver­wen­dung der Sub­stanz BZ “weder demen­tie­ren noch bestä­ti­gen”

Der Bericht erwähnt nicht den Namen ‘Nowit­schok’, es gibt ein­fach kei­ne sol­che Stoff­klas­se im Che­mie­waf­fen­über­ein­kom­men”, füg­te er hin­zu.

Der rus­si­sche Ver­tre­ter erin­ner­te dar­an, dass Nowit­schok ein Name ist, der im Wes­ten erfun­den wur­de, um eine Grup­pe von che­mi­schen Kampf­stof­fen zu bezeich­nen, die in vie­len Län­dern, ein­schließ­lich des Ver­ei­nig­ten König­reichs, ent­wi­ckelt wur­den, wäh­rend in Russ­land kein Pro­gramm unter die­sem Namen exis­tier­te.

Das Patent vom 1. Dezem­ber 2015

Schul­gu­in stell­te fest, dass Nowit­schok-Ner­ven­gif­te “in den USA als che­mi­sche Waf­fen her­ge­stellt und paten­tiert wur­den”. Nach Anga­ben des stän­di­gen Ver­tre­ters Russ­lands ist dies noch nicht lan­ge her : Das Patent datiert auf den 1. Dezem­ber 2015.

Zur Stüt­zung sei­ner Aus­füh­run­gen leg­te Schul­gin der Sit­zung des Exe­ku­tiv­rats der OPCW ein Doku­ment vor. Dem­nach wand­te sich die Patent­be­hör­de der USA am 1. Dezem­ber 2015 an die ent­spre­chen­de Behör­de in Russ­land, um die Paten­tier­bar­keit einer Erfin­dung durch den US-Wis­sen­schaft­ler T. Rubin zu über­prü­fen.

Die Erfin­dung betrifft ein Spe­zi­al­ge­schoss mit einem Behäl­ter, der mit ver­schie­de­nen Arten von Gift­stof­fen gefüllt wer­den soll­te, ein Muni­ti­ons­typ, der dem Che­mie­waf­fen­über­ein­kom­men unter­lie­gen wür­de, erklär­te der OPCW-Ver­tre­ter wei­ter.

Eini­ge der Wirk­stof­fe, mit denen die­ses Pro­jek­til optio­nal bestückt wer­den kann, sind : Tabun, Sarin, Soman, Cyclosa­rin, VG, VM, VR, VX und — Ach­tung — Nowit­schok-Agen­ten”, zitier­te Schul­gin aus dem US-ame­ri­ka­ni­schen Doku­ment.

Dar­über hin­aus erklär­te der rus­si­sche OPCW-Gesand­te, dass auf dem elek­tro­ni­schen Such­dienst google.patents.com unter dem Stich­wort “Nowit­schok” mehr als 140 US-Paten­te gelis­tet sind, die im Zusam­men­hang mit der Ver­wen­dung und dem Schutz gegen die Wir­kung die­ser Sub­stanz ste­hen.

Diplo­ma­ti­scher Krieg gegen Russ­land

In sei­nen Aus­sa­gen bekräf­tig­te Shul­gin, dass Mos­kau “von der bri­ti­schen Sei­te die Ant­wor­ten auf die vie­len kon­kre­ten Fra­gen Russ­lands zum Vor­fall von Salis­bu­ry hören will”.

Wir wür­den es auch begrü­ßen, wenn die G7-Ver­tre­ter uns erklä­ren könn­ten, war­um ihre Län­der, basie­rend auf Fäl­schun­gen, einen diplo­ma­ti­schen Krieg mit Russ­land begon­nen haben”, sag­te er abschlie­ßend.

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Österreich startet Sammelklagen-Aktion gegen VW nach Dieselskandal


Ein Gut­ach­ten des VKI zei­ge, dass es durch die Abgas­ma­ni­pu­la­tio­nen des deut­schen Unter­neh­mens Wert­min­de­run­gen von mehr als 20 Pro­zent bei Fahr­zeu­gen geben kön­ne. Auch Fol­ge­schä­den wie redu­zier­te Leis­tung und erhöh­ter Ver­schleiß trotz Soft­ware­up­date sei­en dem­nach mög­lich.

Alle Geschä­dig­ten kön­nen sich bis zum 20. Mai anmel­den, “um so ihr Recht auf eine ange­mes­se­ne Ent­schä­di­gung durch­zu­set­zen”, sag­te Sozi­al­mi­nis­te­rin Bea­te Har­tin­ger-Klein. Geschä­dig­te kön­nen das Auto zwi­schen­zeit­lich auch bereits wie­der ver­kauft haben. “Es kann nicht sein, dass vor­sätz­li­che Mani­pu­la­tio­nen in die­sem Aus­maß ohne Fol­gen blei­ben und öster­rei­chi­sche Kon­su­men­ten auf ihrem Scha­den sit­zen blei­ben”, teil­te der VKI mit.

Mehr zum The­ma — Mega-Lang­zeit­park­platz Tau­sen­der zurück­ge­kauf­ter VWs in kali­for­ni­scher Wüs­te — Droh­nen­vi­deo

Recht­lich ist in Öster­reich eine ein­zel­ne Sam­mel­kla­ge an einem ein­zel­nen Gericht nicht erlaubt, da die VW AG ihren Sitz in Deutsch­land hat. Des­halb wer­den die ver­schie­de­nen Ansprü­che von zwei Anwalts­kanz­lei­en gebün­delt und im gan­zen Land bei Gerich­ten ein­ge­bracht. Betrof­fe­ne kön­nen sich mit einem gerin­gen Bei­trag an den Sam­mel­kla­gen betei­li­gen. Das rest­li­che Geld kommt von einem Pro­zess­kos­ten­fi­nan­zie­rer, der bei einem Erfolg vor Gericht eine gewis­se Quo­te erhält. (dpa)

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Nach Amokfahrt in Münster heiraten Verletzte im Krankenhaus


Am 7. April war in Müns­ter der 48 Jah­re alte Jens R. mit einem Cam­ping­bus in eine Men­schen­men­ge in der Alt­stadt gerast. Dabei wur­den zwei Men­schen getö­tet und mehr als 20 ver­letzt. Nach der Fahrt hat­te der Deut­sche sich selbst erschos­sen. Zum Motiv und zu den Hin­ter­grün­den der Tat sind die Ermitt­lun­gen noch nicht abge­schlos­sen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Todes­fah­rer von Müns­ter : Ermitt­ler rät­seln wei­ter über das Motiv von Jens R.

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NASA-Weltraumteleskop “Tess” zur Suche von Exoplaneten gestartet


Rund zwei Mona­te nach dem Start soll der Pla­ne­ten­jä­ger “Tess” in sei­ner Umlauf­bahn ange­kom­men sein und Daten sen­den. Die rund 200 Mil­lio­nen Dol­lar teu­re Mis­si­on ist erst­mal auf etwa zwei Jah­re ange­legt.

Der Start war eigent­lich bereits für die Nacht zum Diens­tag geplant gewe­sen, hat­te aber ver­scho­ben wer­den müs­sen, um zusätz­li­che Tests der Navi­ga­ti­ons­sys­te­me durch­zu­füh­ren. Es war das ers­te Mal, dass die Nasa die Diens­te von SpaceX für eine wis­sen­schaft­li­che Mis­si­on in Anspruch nahm. Bis­lang hat­te SpaceX in ers­ter Linie mit sei­nem “Dragon”-Frachter im Auf­trag der Nasa Nach­schub zur Inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS gebracht.

Tess” ist unge­fähr so groß wie ein Kühl­schrank und hat vier Kame­ras. Wie sein Vor­gän­ger « Kep­ler», dem in den kom­men­den Mona­ten der Sprit aus­ge­hen wird, beob­ach­tet das Tele­skop das Licht bestimm­ter Ster­ne. Wenn es kurz nach­lässt, könn­te das bedeu­ten, dass ein Pla­net vor­bei­ge­zo­gen ist.

Tess” könn­te sowohl klei­ne stei­ni­ge Pla­ne­ten als auch rie­si­ge Him­mels­kör­per fin­den — und soll ins­ge­samt ein deut­lich grö­ße­res Gebiet abde­cken als das Tele­skop “Kep­ler”, das seit rund neun Jah­ren im All ist, aber dem in weni­gen Mona­ten der Sprit aus­ge­hen dürf­te. (dpa)

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