Das Kanzleramt bekommt ein Verwaltungsgebäude — für eine halbe Milliarde Euro


Das Bun­des­kanz­ler­amt bekommt ein neu­es Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. Das neue Gebäu­de soll west­lich des bestehen­den Kanz­ler­amts­ge­bäu­des auf der ande­ren Sei­te der Spree errich­tet wer­den. Es soll bis 2027 fer­tig­ge­stellt wer­den, die Bau­kos­ten sol­len nach gegen­wär­ti­gem Stand der Pla­nun­gen 460 Mil­lio­nen Euro betra­gen.

Im neu­en Gebäu­de soll auf sechs Geschos­sen Platz für 400 Büros und eine Kita ent­ste­hen, vor­ge­se­hen ist auch ein Hub­schrau­ber­lan­de­platz. Mit dem Neu­bau soll dem aku­ten Platz­man­gel im bestehen­den Gebäu­de abge­hol­fen wer­den. Dort gibt es 410 Arbeits­plät­ze. Tat­säch­lich sind im Alt­bau gegen­wär­tig 710 Mit­ar­bei­ter unter­ge­bracht, wei­te­re 90 wur­den bereits aus­wärts plat­ziert, etwa im Bun­des­pres­se­amt. Nach Aus­kunft von Amts­chef Hel­ge Braun stel­le die­se Situa­ti­on die “Arbeits­ab­läu­fe vor Her­aus­for­de­run­gen”, die mit dem Neu­bau gelöst wür­den.

Der bogen­för­mi­ge Neu­bau wur­de bereits in den neun­zi­ger Jah­ren als Teil des soge­nann­ten “Band des Bun­des” geplant, aber eben­so wie das öst­lich des Kanz­ler­amts geplan­te “Bür­ger­fo­rum” bis­her nicht rea­li­siert. Die Archi­tek­ten Axel Schul­tes und Char­lot­te Frank, die das Gesamt­kon­zept und auch das Kanz­ler­amt ent­wor­fen hat­ten, zeig­ten sich auf einer Pres­se­kon­fe­renz mit Braun und der Prä­si­den­tin des Bun­des­am­tes für Bau­we­sen und Raum­ord­nung, Petra Wes­se­ler, zufrie­den über die Umset­zung eines wei­te­ren Teils ihres Ent­wurfs.

Schul­tes beschrieb die Archi­tek­tur des Neu­baus als zurück­hal­tend, es hand­le sich schließ­lich nur um einen Ver­wal­tungs­bau. Anders als das bestehen­de Kanz­ler­amt wird der Neu­bau­kom­plex nicht durch einen gro­ßen Zaun abge­schirmt. Dafür wird er auf zwei fens­ter­lo­sen Unter­ge­schos­sen ste­hen, die Explo­sio­nen einer Stär­ke von bis zu 20 Kilo TNT stand­hal­ten sol­len. Durch Wein­ran­ken soll die­ser Block freund­li­cher gestal­tet wer­den und weni­ger mas­siv wir­ken. Auch der wei­te Innen­hof soll grün wer­den.

Auf dem zu errich­ten­den Kom­plex soll in 22 Meter Höhe ein Hub­schrau­ber­lan­de­platz ent­ste­hen. Bis­her lan­den die Hub­schrau­ber im Park, der jetzt bebaut wer­den soll. Auch soll eine zwei­te Fuß­gän­ger­brü­cke über die Spree als wei­te­re Ver­bin­dung zum bestehen­den Kanz­ler­amt gebaut wer­den.

Ins­ge­samt ist Archi­tekt Schul­tes mit dem “Band des Bun­des” nicht ganz zufrie­den. Den benach­bar­ten Haupt­bahn­hof bezeich­ne­te er als “Mons­trum”, auch das Kanz­ler­amt selbst, das abwer­tend als “Wasch­ma­schi­ne” bezeich­net wird, hät­te er anders gestal­tet, wenn er gewusst hät­te, dass das dane­ben geplan­te Bür­ger­fo­rum nicht gebaut wird.

Die Bau­ar­bei­ten für den Neu­bau sol­len wegen der kom­pli­zier­ten Pla­nun­gen und der auf­wän­di­gen Abstim­mung mit den Sicher­heits­be­hör­den erst 2023 begin­nen und bis 2027 abge­schlos­sen sein. Ob der Zeit­plan zu hal­ten ist, wird sich zei­gen müs­sen. Klar ist heu­te schon, dass es bei den jetzt ver­an­schlag­ten Bau­kos­ten von 460 Mil­lio­nen Euro nicht blei­ben wird. Wie Amts­chefin Wes­se­ler aus­drück­lich erklär­te, sind künf­ti­ge Bau­preis­stei­ge­run­gen nicht ein­ge­rech­net.

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Der „vierte Weltkrieg“ gegen den Terror : Ein Krieg um wirklich jeden Preis


Der 11. Sep­tem­ber gilt als wohl mar­kan­tes­te geo­po­li­ti­sche Zäsur der jün­ge­ren Zeit­ge­schich­te. Die fata­len New Yor­ker Anschlä­ge bil­de­ten den Auf­takt zu einem bei­spiel­lo­sen Feld­zug gegen die eige­ne Inter­pre­ta­ti­on des „Bösen“. Die so oft gestell­te Fra­ge „Was haben die nur gegen uns?“ ist dabei rein rhe­to­risch und wird gleich selbst beant­wor­tet. Es ist dem­nach schlicht „unse­re Art zu leben“ die bei den isla­mis­ti­schen Fana­ti­kern die Siche­run­gen durch­bren­nen lässt. „Die eige­nen Wer­te ver­tei­di­gen“ lau­tet seit­dem das Cre­do im Kampf gegen den „Isla­mis­mus“.

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Seit Jah­ren ist dabei bekannt, dass etwa der drit­te Golf­krieg auf einem Lügen­kon­strukt zur Recht­fer­ti­gung eines Régime-Chan­ge basier­te. Vie­le dürf­ten aller­dings nach wie vor weni­ger ver­traut sein, mit dem schie­ren Aus­maß an Leid und Zer­stö­rung die der „Kreuz­zug“ seit dem 11. Sep­tem­ber 2001 über den Nahen Osten brach­te. Ganz zu Schwei­gen von den astro­no­mi­schen Kos­ten für eine Mili­tär­ma­schi­ne­rie die seit­her ihr Netz immer enger um die Welt spannt – und dabei auf den stän­di­gen Nach­schub an Feind­bil­dern ange­wie­sen ist.

Tat­säch­lich lässt sich anhand jüngs­ter Zah­len fest­hal­ten, dass sich etwa die Zahl radi­ka­li­sier­ter Mus­li­me und Dschi­ha­dis­ten seit den Anschlä­gen des 11. Sep­tem­bers ver­viel­facht hat. Von der enor­men Zahl an Men­schen­le­ben die der Anti­ter­ror­krieg bis­lang for­der­te, ganz zu schwei­gen. Der vor knapp zwan­zig Jah­ren aus­ge­ru­fe­ne Krieg sei schon längst zum Selbst­zweck gewor­den, sagen die einen, wäh­rend die ande­ren davon aus­ge­hen, dass er noch nie einen ande­ren Zweck hat­te.

Quel­len­ver­zeich­nis

Brown uni­ver­si­ty : Costs of war (PDF)

Brown uni­ver­si­ty : Costs of war pro­ject

Gold.de : Staats­ver­schul­dung USA

India­na Depart­ment of Home­land Secu­ri­ty : Coun­ter-Ter­ro­rism Trai­ning Pro­grams

New York Times : An Ope­ra­ti­on in Niger Went Fatal­ly Awry. Who Is the Army Punis­hing ?

Reu­ter : Pen­ta­gon fails its first-ever audit, offi­ci­al says

RT Deutsch : “Ame­ri­ka wird immer nach Frie­den stre­ben”: USA geben Start­schuss für die Space Force

Smit­ho­ni­an : Ame­ri­ca at war

The Nati­on : Exclu­si­ve : The Pentagon’s Mas­si­ve Accoun­ting Fraud Expo­sed

Welt : “Wir wer­den einen Kreuz­zug füh­ren” Kampf gegen Ter­ro­ris­ten wird ver­schärft

World Street Jour­nal : World War IV

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Weg frei für Nato-Annäherung Mazedoniens : Griechischer Premier Tsipras gewinnt Vertrauensabstimmung


Das Ver­trau­en in die aktu­el­le Regie­rung Grie­chen­lands wur­de von 151 der ins­ge­samt 299 Abge­ord­ne­ten zum Aus­druck gebracht.

Nach der Abstim­mung sag­te Alexis Tsi­pras, dass das Ergeb­nis eine “ein Votum für Sta­bi­li­tät” sei, berich­te­te Reu­ters.

Wir haben ein Ver­trau­ens­vo­tum erhal­ten, mit unse­rem ein­zi­gen Anlie­gen, wei­ter­hin auf die Bedürf­nis­se und Inter­es­sen des grie­chi­schen Vol­kes ein­zu­ge­hen”, sag­te Tsi­pras vor Jour­na­lis­ten.

Die Oppo­si­ti­on hin­ge­gen bestand dar­auf, dass die der­zei­ti­ge Regie­rung wegen ihrer Unfä­hig­keit, wich­ti­ge Pro­ble­me im Land zu lösen, zurück­tre­ten soll­te.

Tsi­pras hat­te die Ver­trau­ens­fra­ge ange­sichts des inner­grie­chi­schen Streits um einen aus­ge­han­del­ten Namens-Kom­pro­miss mit Maze­do­ni­en gestellt. Der Streit im Land ent­zün­de­te sich vor allem an einem Namens­kom­pro­miss, den Tsi­pras mit Maze­do­ni­en aus­ge­han­delt hat­te. 

Dem­nach soll das Nach­bar­land künf­tig Nord-Maze­do­ni­en hei­ßen — weil eine nord­grie­chi­sche Pro­vinz auch den Namen Maze­do­ni­en trägt.

Grie­chen­land hat in die­sem Zuge zuge­sagt, eine Annä­he­rung Maze­do­ni­ens an die EU und Nato nicht wei­ter blo­ckie­ren zu wol­len. Grie­chi­sche Kon­ser­va­ti­ve und Natio­na­lis­ten reicht die­ser Kom­pro­miss aller­dings nicht aus — sie machen dage­gen mobil. Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Panos Kam­me­nos hat­te mit sei­ner rechts­po­pu­lis­ti­schen Par­tei der Unab­hän­gi­gen Grie­chen (Anel) die Koali­ti­on mit der Regie­rungs­par­tei Syri­za am Sonn­tag auf­ge­kün­digt.

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Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­ums bezeich­ne­te die Umbe­nen­nung Maze­do­ni­ens als Teil eines „auf­ge­zwun­ge­nen Pro­zes­ses einer künst­li­chen Umge­stal­tung des Staats­na­mens mit dem Ziel, Skop­je so schnell wie mög­lich in die NATO zu bringen”,und sieht dar­in einen Ver­stoß gegen den Wunsch der Maze­do­ni­er selbst.

Dies ver­stößt gegen das maze­do­ni­sche Gesetz. Die Posi­ti­on des Staats­chefs der Repu­blik Maze­do­ni­en und die Mei­nung der Mehr­heit der Men­schen, die das ‚Pres­pa-Abkom­men‘ ableh­nen, wer­den igno­riert“, hieß es.

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EU-Rechnungshof kritisiert Chemie in Lebensmitteln : “Tausende Stoffe praktisch nicht kontrolliert”


Gegen unge­sun­de Che­mi­ka­li­en in Lebens­mit­teln muss aus Sicht der obers­ten EU-Rech­nungs­prü­fer effek­ti­ver vor­ge­gan­gen wer­den. Die EU-Regeln sei­en “über­frach­tet” und die Staa­ten mit den Lebens­mit­tel­kon­trol­len über­for­dert, kri­ti­sier­te der Euro­päi­sche Rech­nungs­hof in einem am Diens­tag ver­öf­fent­lich­ten Bericht. Eine Lösung sei, die Labors der Lebens­mit­tel­in­dus­trie stär­ker in die Kon­trol­len ein­zu­be­zie­hen, um staat­li­che Stel­len zu ent­las­ten.

Als poten­zi­ell gefähr­lich gel­ten nach den EU-Regeln rund 8.000 Sub­stan­zen – neben Mit­teln zur Schäd­lings­be­kämp­fung gehö­ren dazu Farb- und Aro­ma­stof­fe, Tier­me­di­ka­men­te sowie Plas­tik. Die Lebens­mit­tel in der EU sei­en im welt­wei­ten Ver­gleich zwar beson­ders sicher, sag­te der zustän­di­ge Rech­nungs­prü­fer Janusz Wojciechow­ski. Den­noch ste­he das der­zei­ti­ge Sys­tem vor Her­aus­for­de­run­gen.

Die Regeln sei­en so umfang­reich, dass es den natio­na­len Prüf­stel­len nicht gelin­ge, alle Auf­ga­ben zu erfül­len. “Tau­sen­de Stof­fe wer­den prak­tisch nicht kon­trol­liert”, sag­te Wojciechow­ski. Dies betref­fe vor allem Zusatz­stof­fe – sie wer­den auf Lebens­mit­tel­ver­pa­ckun­gen mit einer soge­nann­ten E-Num­mer gekenn­zeich­net. Hin­zu kom­me, dass eini­ge EU-Staa­ten bestimm­te Che­mi­ka­li­en sel­te­ner kon­trol­lier­ten als ande­re. Das gefähr­de die Glaub­wür­dig­keit des Sys­tems.

Dane­ben bean­stan­de­ten Wojciechow­ski und sei­ne Kol­le­gen, dass die Euro­päi­sche Behör­de für Lebens­mit­tel­si­cher­heit EFSA mit ihrer Arbeit im Bereich der Che­mi­ka­li­en im Rück­stand sei. Die EFSA soll die EU-Insti­tu­tio­nen eigent­lich bei der Ent­schei­dungs­fin­dung bera­ten.

Der Rech­nungs­hof for­der­te die EU-Kom­mis­si­on auf, die Auf­la­gen für die Lebens­mit­tel­in­dus­trie zu über­ar­bei­ten und stär­ker mit der Wirt­schaft zu koope­rie­ren. “Die Kapa­zi­tä­ten der staat­li­chen Prüf­stel­len rei­chen schlicht nicht aus”, sag­te Wojciechow­ski. Die Lebens­mit­tel­in­dus­trie müs­se Prü­fun­gen über­neh­men. “Es ist in ihrem eige­nen Inter­es­se, die Regeln anzu­wen­den, weil sie Ver­ant­wor­tung trägt, wenn es zu che­mi­schen Ver­un­rei­ni­gun­gen kommt.”

Der Rech­nungs­hof hat für sei­nen Bericht bei­spiel­haft die Lebens­mit­tel­kon­trol­len in Ita­li­en, den Nie­der­lan­den und Slo­we­ni­en unter­sucht. Die Prü­fung erfolg­te von Dezem­ber 2017 bis Mai 2018.

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(rt deutsch/dpa)

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Einseitige pro-israelische Ausrichtung von US-Medien macht Politikern das Leben schwer (Video)


So etwa die Abge­ord­ne­te Tul­si Gab­bard. Nach­dem sie ange­kün­digt hat­te, sie wol­le im Jahr 2020 für das Prä­si­den­ten­amt kan­di­die­ren, wur­de sie medi­al ange­gan­gen, weil sie unter ande­rem den Ein­satz von schar­fer Muni­ti­on gegen Demons­tran­ten in Gaza durch Isra­el kri­ti­siert hat­te.

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Australische Ärzte kündigen neue Behandlungsmethode mit Zauberpilzen für Todkranke an


Die Pil­ze ent­hal­ten die psy­che­de­lisch wir­ken­de Sub­stanz Psi­lo­cy­bin, die Pati­en­ten in gerin­gen Dosen zuge­führt wird, ver­lau­tet es aus einer Mit­tei­lung der Kli­nik. Deren Ein­wir­kung auf das Gehirn der Ster­bens­kran­ken soll ihre Qua­len in den letz­ten Mona­ten ihres Lebens deut­lich erleich­tern.

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Serbien : Terroranschlag gegen Putin vereitelt — Mutmaßlicher Attentäter von Saudi-Arabien gefördert


Der 21-jäh­ri­ge Armin A., der bereits am Sonn­tag im Süd­wes­ten Ser­bi­ens ver­haf­tet wur­de, ist nach über­ein­stim­men­den Berich­ten meh­re­rer ser­bi­scher Medi­en Mit­glied einer wah­ha­bi­ti­schen Grup­pe namens “Dava Tim Cen­tar”. Wah­ha­bis­mus ist eine erz­kon­ser­va­ti­ve, spe­zi­fisch sau­di-ara­bi­sche Gelehr­ten­tra­di­ti­on des sun­ni­ti­schen Islam, die, mas­siv mit sau­di­schen Gel­dern geför­dert, in den letz­ten Jahr­zehn­ten vie­le Anhän­ger in den Bal­kan­staa­ten gefun­den hat.

Mehr zum The­ma — “Isla­mis­ti­sches Ter­ror­zen­trum”: Sau­di-Ara­bi­en unter­wan­dert den Koso­vo mit radi­ka­lem Islam

Laut der ser­bi­schen Tages­zei­tung Alo soll Armin A. im Ver­dacht ste­hen, einen Ter­ror­an­schlag wäh­rend des Besuchs des rus­si­schen Prä­si­den­ten Wla­di­mir Putin in Ser­bi­en geplant zu haben. Putin kommt am Don­ners­tag auf Ein­la­dung sei­nes ser­bi­schen Amts­kol­le­gen Alek­san­dar Vučić nach Bel­grad.

Armin wur­de über­wacht und in Novi Pazar gestoppt. Er trug einen Ruck­sack mit sich her­um, in dem ein Gewehr mit einem Ziel­fern­rohr sowie meh­re­re Mes­ser gefun­den wur­den”, zitiert die ser­bi­sche Tages­zei­tung Blic eine unge­nann­te Quel­le aus Poli­zei­krei­sen.

Che­mi­ka­li­en zum Bau von Spreng­kör­pern gefun­den

Bei der Durch­su­chung sei­nes Fami­li­en­hau­ses sei­en unter ande­rem eine IS-Fah­ne sowie Pro­pa­gan­da-Mate­ri­al der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on gefun­den wor­den. Zudem sol­len im Dach­ge­schoss des Hau­ses unter ande­rem “bestimm­te Che­mi­ka­li­en” und Gegen­stän­de gefun­den wor­den sein, die auch zum Bau von Spreng­kör­pern benutzt wer­den kön­nen. Die Ermitt­lun­gen sol­len nun klä­ren, ob er im Stan­de war, allei­ne einen Spreng­kör­per zu bas­teln und was er damit genau geplant hat­te.

Dem Medi­en­be­richt zufol­ge sol­len die ser­bi­schen Sicher­heits­diens­te schon län­ger dar­über Infor­ma­tio­nen gehabt haben, dass er einer radi­ka­len isla­mis­ti­schen Bewe­gung ange­hört, die in der Regi­on rund um die Stadt Novi Pazar (rund 70.000 Ein­woh­ner) aktiv sein soll. Er ste­he zudem mit Män­nern in Ver­bin­dung, die eine Rei­se nach Syri­en geplant haben sol­len. Armin A. wur­de bereits von der Poli­zei ver­hört, ihm wird die ille­ga­le Her­stel­lung, der Besitz und das Tra­gen von Waf­fen und Spreng­stoff vor­ge­wor­fen.

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