Umweltverschmutzer sponsern UN-Klimakonferenz in Polen – Russlandschelte als Begleiterscheinung


Ob die UN-Kli­ma­kon­fe­renz in Polen tat­säch­lich wie geplant am Frei­tag zu Ende gehen wird, oder ob es man­gels einer Über­ein­kunft in die Ver­län­ge­rung gehen wird, wird sich noch zei­gen. Für einen media­len Auf­schrei sorg­te am Mon­tag die Bekannt­ma­chung, dass Sau­di-Ara­bi­en, Kuwait, Russ­land und die USA die Ergeb­nis­se des UN-Kli­ma­be­richts nicht “begrü­ßen” wol­len, son­dern in nur “zur Kennt­nis” neh­men wer­den. Spie­gelOn­line wid­me­te die­ser Ent­schei­dung einen gan­zen Arti­kel, weil “Der Rus­se redet…”, wie man den Zei­len ent­neh­men kann. Gemeint ist dabei die ver­meint­lich schnel­le Ent­schei­dung der rus­si­schen Dele­ga­ti­on, sich für einen Stand­punkt aus­zu­spre­chen. Des­halb ist sogar von “Russ­lands mys­te­riö­sem Auf­tritt” die Rede.

Für Paul Krug­man, dem Star-Kolum­nis­ten der New York Times stand sogar fest, dass sich in Kato­wice eine “neue Ach­se des Bösen” gebil­det hat, und zwar zwi­schen Russ­land, Sau­di-Ara­bi­en und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten.

Auch für Krug­man, der nebst sei­ner Kar­rie­re als Kolum­nist noch ein gefei­er­ter Volks­wirt­schafts­pro­fes­sor an der Eli­te­uni­ver­si­tät von Prince­ton ist, war der Aus­lö­ser zur Bil­dung einer neu­en Ach­se die Wei­ge­rung die­ser Län­der, den UN-Kli­ma­be­richt zu “begrü­ßen”. Für den deut­schen Kli­ma­ex­per­ten und Teil­neh­mer an der Kon­fe­renz in Kato­wice, Prof. Dr. Rei­mund Schwar­ze vom Helm­holtz-Zen­trum für Umwelt­for­schung in Leip­zig, ist die­se Auf­re­gung um die “Begrü­ßung” oder “Kennt­nis­nah­me” völ­lig unver­ständ­lich :

Ich ver­ste­he die Auf­re­gung dar­um nicht. Für das Ergeb­nis ist es höchs­tens eine Fuß­no­te.

Es geht also über­haupt gar nicht dar­um, wie ein Staat die­sen Bericht zum Kli­ma­wan­del offi­zi­ell ein­stuft, son­dern dar­um, dass das Regel­werk zur Umset­zung des Pari­ser-Abkom­mens ange­nom­men und von den Län­dern umge­setzt wird. Für Prof. Dr. Schwar­ze ist es sogar uner­heb­lich, dass Deutsch­land weit hin­ter sei­nen gesteck­ten Zie­len hin­ter­her­hinkt und Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze mit wei­te­ren 70 Mil­lio­nen Euro für den Kli­ma­schutz in Schwel­len­län­dern offen­sicht­lich die­se schlech­te Bilanz kaschie­ren möch­te. Was zählt ist das Gesamt­ergeb­nis, und da steht die EU laut Schwar­ze “gut da”.

Was aber kei­ner der bei­den Pro­fes­so­ren ange­spro­chen hat, sind die Spon­so­ren der UN-Kli­ma­kon­fe­renz selbst. Eini­ge der größ­ten pol­ni­schen Unter­neh­men haben ihre Spon­so­ren­klin­gel­tü­te weit auf­ge­macht, um sich vor inter­na­tio­na­lem Publi­kum und Regie­run­gen von der aller­bes­ten Sei­te zu zei­gen. Dabei gehö­ren nicht Weni­ge von ihnen auch zu den größ­ten Umwelt­ver­schmut­zern in Polen.

JSW (Jastrzębs­ka Spół­ka Węg­lo­wa) ist einer der füh­ren­den Teer­pro­du­zen­ten der EU und füh­ren­der Koh­le­pro­du­zent in Polen. Das Unter­neh­men stell­te eigens für die Kon­fe­renz was­ser­stoff­be­trie­be­ne Bus­se zur Ver­fü­gung, um die Dele­ga­tio­nen vom Hotel zum Kon­fe­renz­ort zu fah­ren. PGNiG (Pol­skie Gór­nic­t­wo Naf­towe i Gazow­nic­t­wo S.A.) ist ein Gas- und Ölun­ter­neh­men mit Büros in Brüs­sel, Mos­kau, Kiew und Brest (Weiß­russ­land). Auch sie haben gas­be­trie­be­ne Bus­se für die Kon­fe­renz zur Ver­fü­gung gestellt. Ein wei­te­res Unter­neh­men ist PKN Orlen (Pol­ski Kon­cern Naf­towy Orlen), ein gro­ßes Ölkon­glo­me­rat mit fast 2.800 Tank­stel­len in Polen. Im Jahr 2017 hat PKN Orlen 14,4 Mil­lio­nen Ton­nen CO2-Emis­sio­nen pro­du­ziert, elf Pro­zent mehr als im Vor­jahr. 213.000 Ton­nen waren Abfall und rund die Hälf­te davon gif­tig. Der wich­tigs­te Elek­tri­zi­täts­lie­fe­rant ist PGE, wel­ches das Koh­le­kraft­werk von Bel­cha­tow betreibt, das als größ­ter Umwelt­ver­schmut­zer der EU gilt. Und PGE ist an dem Koh­le­pro­du­zen­ten PGG (Pol­s­ka Gru­pa Gór­nicza) betei­ligt, ein wei­te­rer Spon­sor der UN-Kli­ma­kon­fe­renz.

Mehr zum The­ma — Nega­tiv­preis auf der Kli­ma­kon­fe­renz : Deutsch­land “Fos­sil des Tages”

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Gelbwesten : Misstrauensantrag gegen Premier Edouard Philippe scheitert


Der von den Sozia­lis­ten, Kom­mu­nis­ten und den Anhän­gern von ‘La Fran­ce Inso­u­mi­se’ (LFI) in der Natio­nal­ver­samm­lung ein­ge­reich­te Miss­trau­ens­an­trag gegen die Regie­rung wur­de abge­lehnt. Nur 70 Abge­ord­ne­te stimm­ten dafür, wäh­rend die erfor­der­li­che Mehr­heit bei 289 lag.

Har­sche Kri­tik hagel­te es von den Initia­to­ren des Antrags. “Wir haben den Miss­trau­ens­an­trag gestellt, weil es der kür­zes­te Weg zurück zu den Wah­len ist, den die Demo­kra­tie braucht. Auf dem Weg zur Auf­lö­sung. Weil es das Recht des Vol­kes auf freie Wahl wie­der­her­stel­len wür­de. Und das Volk ist der ein­zi­ge Herr­scher in der Repu­blik”, plä­diert Jean-Luc Mélen­chon, Vor­sit­zen­der der LFI.

Die Abge­ord­ne­ten strit­ten auch dar­um, dass die Debat­te über not­wen­di­ge Refor­men von dem Anschlag in Stras­bourg über­schat­tet wird.

Sie haben die zyni­sche Ent­schei­dung getrof­fen, Dra­ma zu benut­zen, um die Kri­se bes­ser zu ver­ber­gen”, sagt Oli­vi­er Fau­re, ers­ter Sekre­tär der Sozia­lis­ti­schen Par­tei, und ver­weist auf die Tat­sa­che, dass die­se Debat­te trotz des Angriffs auf Straß­burg fort­ge­setzt wur­de. “Uner­hört!” rief die Mehr­heit der Abge­ord­ne­ten in der Ver­samm­lung aus.

Die Demo­kra­tie in Frank­reich ist nicht der Gna­de eines Atten­tä­ters aus­ge­lie­fert”, sagt Jean-Luc Mélen­chon in der Natio­nal­ver­samm­lung und bezieht sich eben­falls auf den Angriff in Straß­burg. 

Aber auch Kri­tik gegen Prä­si­dent Emma­nu­el Macrons Ein­len­ken wur­de laut. “Wir befürch­ten, dass die heu­ti­gen Maß­nah­men die Steu­ern von mor­gen sind”, sagt Vir­gi­nie Duby-Mul­ler, Abge­ord­ne­te der Les Répu­bli­cains (LR) von Hau­te-Savo­ie, und ver­weist auf die ange­kün­dig­ten Maß­nah­men des Prä­si­den­ten der Repu­blik, der ihrer Mei­nung nach nichts über ihre Finan­zie­rung erklärt hat.

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Attentäter von Strasbourg von Polizeistreife erschossen


Was pas­siert ist

Wie erst spä­ter am Abend bekannt wur­de, hat eine Frau den Auf­ent­halts­ort des gesuch­ten Ché­rif Che­katt der Poli­zei gemel­det. Dar­auf kam es zu Poli­zei­ein­sät­zen im Bezirk Neu­dorf. Nach Anga­ben der der Poli­zei dient die­se Ein­sät­ze dazu, den Täter unter Druck zu set­zen.

Attentäter von Strasbourg von Polizeistreife erschossen

Erst spä­ter am Abend konn­te es zur Aus­ein­an­der­set­zung kom­men. Eine Poli­zei­strei­fe bemerk­te in der Rue du Laza­ret 74 eine ver­däch­ti­ge Per­son. Als die Strei­fe die Per­son anhal­ten woll­te, feu­er­te Che­katt ohne Vor­war­nung mit einem Revol­ver auf die Poli­zis­ten. Ein Poli­zist ant­wor­te­te mit Schüs­sen aus einer Maschi­nen­pis­to­le und töte­te Che­katt. Die Poli­zis­ten blie­ben unver­letzt. Der Täter war durch eine Ver­let­zung am Abend des Weih­nachts­markt­an­schlags bereits geschwächt. Neben der Hand­feu­er­waf­fe hat­te Che­katt ein Mes­ser bei sich.

Spe­zi­al­ein­hei­ten durch­such­ten die angren­zen­den Begäu­de nach Waf­fen und Bom­ben.

Reak­tio­nen

Der Innen­mi­nis­ter, Chris­to­phe Cas­ta­ner, gab ein kur­zes Pres­se­state­ment. Er kün­dig­te not­wen­di­ge Schrit­te an, um den Toten zu iden­ti­fi­zie­ren. Des­wei­te­ren hat er den Pre­mier­mi­nis­ter und den Prä­si­den­ten infor­miert. Er sprach den Ange­hö­ri­gen der Opfer sein Bei­leid aus. Abschlie­ßend sag­te er über die Poli­zei­kräf­te : “Ich bin stolz auf sie.”

Der Bür­ger­meis­ter von Stras­bourg gra­tu­lier­te der Poli­zei.

Ich möch­te den Poli­zis­ten gra­tu­lie­ren, die die­ses Ergeb­nis ermög­licht haben”, ant­wor­te­te Roland Ries. Er füg­te hin­zu, dass die Ent­schei­dung zur Wie­der­eröff­nung des Weih­nachts­mark­tes getrof­fen wur­de, bevor der Atten­tä­ter gefun­den wur­de.

Wei­te­re Poli­ti­ker wie Mari­ne le Pen und Ben­ja­min Gri­veaux twit­ter­ten Glück­wün­sche.

Die Pro­pa­gan­da­agen­tur des IS, Amaq, bestä­tig­te, dass es sich bei Che­katt um einen “Sol­da­ten” des IS han­delt. Auf den Anschlag in Stras­bourg geht die Agen­tur nicht ein.

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Israel : Gewaltausbruch im Westjordanland als Folge fehlender US-Finanzmittel


Seit US-Prä­si­dent Donald Trump die finan­zi­el­len Hil­fen für das Hilfs­werk der Ver­ein­ten Natio­nen für Paläs­ti­na-Flücht­lin­ge (UNRWA) ein­stell­te, ver­schlech­tert sich die Lebens­si­tua­ti­on der Paläs­ti­nen­ser im West­jor­dan­land. Die israe­li­sche Armee (IDF) warn­te vor Gewalt­aus­brü­chen auf­grund feh­len­der Hilfs­mit­tel für Schu­len. Die Hälf­te der unter 30-Jäh­ri­gen im West­jor­dan­land ist arbeits­los, die Hoff­nung der Jugend schwin­det.

Die 21-jäh­ri­ge israe­li­sche Mut­ter war sie­ben Mona­te schwan­ger, als sie durch einen vor­bei­fah­ren­den Atten­tä­ter nahe der israe­li­schen Sied­lung Ofra ange­schos­sen wur­de. Das Baby kam durch einen Not­kai­ser­schnitt leb­los zur Welt und wur­de Mitt­woch Abend in Jeru­sa­lem beer­digt. Bei der Jagd nach dem Täter eröff­ne­ten israe­li­sche Trup­pen das Feu­er auf paläs­ti­nen­si­sche Fahr­zeu­ge nörd­lich von Ramal­lah. Der Fah­rer Salat Al-Barg­hou­ti wur­de ange­schos­sen und ver­haf­tet.

Nun wer­den Rufe laut, die israe­li­sche Sied­lung im West­jor­dan­land zu lega­li­sie­ren. Die Jus­tiz­mi­nis­te­rin Ajelet Scha­ked schrieb auf Twit­ter, dass jeder Ter­ror­an­griff die israe­li­schen Sied­lun­gen auf paläs­ti­nen­si­schem Gebiet nur wei­ter stär­ken wer­de. 

Der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu schwor, die Mör­der zu fin­den und zu ver­ur­tei­len :

Unse­re Her­zen gehen an Shira und Ami­c­hai für den Tod ihres vier Tage alten Babys, dass noch nicht mal einen Namen trug. Abscheu­li­che Mör­der, die teuf­lischs­ten Ver­bre­cher der Welt. 

Mona­te zuvor hat­te der IDF-Chef Gene­ral­leut­nant Gadi Eisen­kot vor einer Eska­la­ti­on der Gewalt im West­jor­dan­land gewarnt. Im Okto­ber gab es 109 Angrif­fe im West­jor­dan­land und in Jeru­sa­lem, so der israe­li­sche Geheim­dienst. Die Angrif­fe wur­den mit Feu­er­bom­ben, impro­vi­sier­ten Explo­si­ons­ma­te­ria­li­en, Mes­sern und Feu­er­waf­fen durch­ge­führt. Im Okto­ber erschoss ein 23 Jah­re alter Paläs­ti­nen­ser zwei Israe­lis. Der Angrei­fer ist seit­her flüch­tig und hat vie­le Sym­pa­thi­san­ten unter den jun­gen Anwoh­nern. Die größ­te Her­aus­for­de­rung für den IDF sind die “lone Wol­fes”, Ein­zel­tä­ter. Lag der Fokus bis­lang auf dem Gaza­strei­fen, dürf­te sich das israe­li­sche Mili­tär nun auf das West­jor­dan­land kon­zen­trie­ren. 

Mehr zum The­ma — “Gewalt, Ein­schüch­te­rung und Trä­nen­gas”: Isra­els Armee stürmt paläs­ti­nen­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur

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Pentagon : USA verurteilen jede einseitige Militäraktion in “ihrem” Teil Syriens als unannehmbar


Trotz gro­ßer Fort­schrit­te im Kampf gegen IS-Ter­ro­ris­ten und trotz des statt­fin­den­den Aus­söh­nungs­pro­zes­ses in Syri­en haben die USA wie­der­holt ihre Absicht bekräf­tigt, auf unbe­stimm­te Zeit im Land zu blei­ben. Sie haben sich dabei ver­pflich­tet, die syri­schen demo­kra­ti­schen Kräf­te (SDF) wei­ter­hin zu unter­stüt­zen, um dem Ein­fluss von Bas­har Assad und des Iran im kur­disch domi­nier­ten Teil Syri­ens ent­ge­gen­zu­wir­ken. Die Prä­senz von rund 2.000 US-Mili­tär­be­ra­tern im Land hat nicht nur Damas­kus ver­är­gert, son­dern auch Anka­ra in eine direk­te Kon­fron­ta­ti­on zu sei­nem NATO-Ver­bün­de­ten USA gebracht, ins­be­son­de­re nach­dem von den USA unter­stütz­te Kämp­fer ver­sucht hat­ten, par­al­le­le Regie­rungs­struk­tu­ren auf­zu­bau­en.

Um die von Erdo­gan als “sepa­ra­tis­ti­sche Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on” bezeich­ne­te Grup­pe öst­lich des Euphrats los­zu­wer­den, in der die von den USA unter­stütz­te kur­di­sche YPG-Miliz der SDF heu­te einen Groß­teil des Ter­ri­to­ri­ums kon­trol­liert, ver­sprach der tür­ki­sche Prä­si­dent Anfang die­ser Woche, “inner­halb weni­ger Tage” einen neu­en Mili­tär­schlag in Syri­en zu begin­nen.

Die Regie­rung in Washing­ton, die ihre Inter­es­sen in der Regi­on schüt­zen will, hat Anka­ra — etwas schein­hei­lig — davor gewarnt, eine “ein­sei­ti­ge” Mili­tär­ak­ti­on zu star­ten, die US-Sol­da­ten gefähr­den könn­te. Es sei­en daher kürz­lich Beob­ach­tungs­pos­ten an der tür­kisch-syri­schen Gren­ze errich­tet wor­den. Die Kur­den, so beton­te das Pen­ta­gon, blie­ben ein “enga­gier­ter Part­ner” im Kampf Washing­tons gegen den IS.

Mehr zum The­ma — US-Armee sta­tio­niert Beob­ach­tungs­pos­ten in Syri­en an Gren­ze zur Tür­kei

Uni­la­te­ra­le Mili­tär­ak­tio­nen im Nord­os­ten Syri­ens durch eine Par­tei, ins­be­son­de­re da US-Per­so­nal anwe­send oder in der Nähe sein kann, sind von gro­ßer Bedeu­tung”, sag­te Com­man­der Sean Robert­son, ein Spre­cher des Pen­ta­gons, in einer Erklä­rung. “Wir wür­den sol­che Aktio­nen für unan­nehm­bar hal­ten.”

Recep Tayy­ip Erdoğan glaubt jedoch, dass der in die Enge getrie­be­ne IS in Syri­en kei­ne gro­ße Bedro­hung mehr dar­stellt und dass das tür­ki­sche Mili­tär das Recht hat, zu han­deln, um den soge­nann­ten “ter­ro­ris­ti­schen Kor­ri­dor”, der sich an der Gren­ze ent­lang­zieht zu bekämp­fen. “Es ist an der Zeit, unse­re Ent­schei­dung wahr zu machen, Ter­ror­grup­pen öst­lich des Euphrats aus­zu­lö­schen”, sag­te Erdo­gan.

Es ist klar, dass der Zweck die­ser US-Beob­ach­tungs­pos­ten nicht dar­in besteht, unser Land vor Ter­ro­ris­ten zu schüt­zen, son­dern dar­in, Ter­ro­ris­ten vor der Tür­kei zu schüt­zen.

Unser Ziel sind nicht die ame­ri­ka­ni­schen Sol­da­ten, son­dern die Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen, die in der Regi­on aktiv sind”, füg­te Erdo­gan in einer Fern­seh­an­spra­che hin­zu, die eine star­ke Reak­ti­on des Pen­ta­gons aus­lös­te.

Anka­ra hat bereits zwei Groß­of­fen­si­ven in Nord­sy­ri­en mit Hil­fe der tür­kisch unter­stütz­ten Frei­en Syri­schen Armee durch­ge­führt. Anfang die­ses Jah­res star­te­te die Tür­kei die Ope­ra­ti­on Oli­ve Branch im Nord­wes­ten Syri­ens, nach­dem die USA ihr erneu­tes Enga­ge­ment für die Auf­recht­erhal­tung der Unter­stüt­zung der über­wie­gend kur­di­schen Miliz durch Aus­bil­dung und Waf­fen ange­kün­digt hat­ten. Ein wei­te­rer grenz­über­schrei­ten­der Angriff des tür­ki­schen Mili­tärs, die soge­nann­te Ope­ra­ti­on Euphrat­schild, fand von August 2016 bis März 2017 statt, um IS-Ter­ro­ris­ten und die von den USA unter­stütz­ten Streit­kräf­te von der Gren­ze zu ver­trei­ben.

Mehr zum The­ma — Wer ver­hin­dert den Frie­den in Syri­en ? Ver­an­stal­tung mit Karin Leu­ke­feld

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Gierig nach Klicks ? Britische Medien verbreiten Wangas Prophezeiungen für 2019


Die bri­ti­sche Bou­le­vard-Zei­tung „Mir­ror“ hat Vor­her­sa­gen für das kom­men­de Jahr publik gemacht, die angeb­lich von der bul­ga­ri­schen Wahr­sa­ge­rin Wan­ga stam­men. Die 1996 gestor­be­ne blin­de Wan­ga soll für 2019 „lebens­ver­än­dern­de Ereig­nis­se“ vor­aus­ge­sagt haben.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Blickwinkel zählt”: “Enthüllungsbilder” vom Großbrand am Arc de Triomphe erweisen sich als Fake


Am Sonn­tag pos­te­te der Nut­zer Dovey Man einen Bei­trag mit zwei Fotos und der Unter­schrift “Blick­win­kel zählt”. Das eine Bild zeig­te einen bren­nen­den Motor­rol­ler vor dem Hin­ter­grund des Pari­ser Arc de Triom­phe de l’Étoile, das ande­re eine Grup­pe von Foto­gra­phen, die ein klei­nes Lager­feu­er in der Nähe von Demons­tran­ten der Gelb­wes­ten­be­we­gung auf­neh­men. Der Post wur­de 37.000-mal geteilt und sofort von der Madri­der Zei­tung Libertad Digi­tal auf­ge­grif­fen, die der Agence Fran­ce-Pres­se Auf­bau­schung und Mani­pu­lie­rung der öffent­li­chen Mei­nung vor­warf.

Durch eine kur­ze Unter­su­chung konn­te fest­ge­stellt wer­den, dass die AFP-Mit­ar­bei­ter kei­ner­lei Bezug zu den bei­den Fotos hat­ten. Laut Agence Fran­ce-Pres­se stammt das ers­te Bild vom 1. Dezem­ber und wur­de von der Foto­gra­fin der fran­zö­si­schen Nach­rich­ten­agen­tur Hans Lucas, Kari­ne Pierre, an der Ave­nue Foch in Paris auf­ge­nom­men, schreibt das Por­tal Giz­mo­do. Das Lager­feu­er-Foto ent­stand hin­ge­gen am 8. Dezem­ber und gehört dem fran­zö­si­schen Maga­zin Le Point. Zudem wur­de es an der Ave­nue de Fried­land auf­ge­nom­men, die an der ent­ge­gen­ge­setz­ten Sei­te des Tri­umph­bo­gens liegt. Als Beweis­mit­tel leg­te AFP auch ein Goog­le-Maps-Pan­ora­ma­bild des Schau­plat­zes bei, um den Unter­schied noch deut­li­cher zu machen.

Mehr zum The­ma — “Wir müs­sen uns schüt­zen dür­fen!” — Fran­zö­si­sche Poli­zei nimmt Foto­gra­fin Schutz­aus­rüs­tung weg

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Zwei Babys in syrischem Flüchtlingslager wegen Mangelversorgung gestorben


Bereits im Okto­ber waren in Ruk­ban im Süden des Bür­ger­kriegs­lan­des nahe der Gren­ze zu Jor­da­ni­en zwei Kin­der infol­ge von Man­gel­ver­sor­gung gestor­ben. Die Flücht­lin­ge in dem Lager leben abge­schnit­ten von der Welt in einem Wüs­ten­ge­biet, das von mit den USA ver­bün­de­ten Rebel­len kon­trol­liert wird. Vie­le sind dort schon vor Jah­ren gestran­det.

Jor­da­ni­en hat nach einem Anschlag sei­ne Gren­ze geschlos­sen. Beob­ach­tern zufol­ge gibt es im Hin­ter­grund einen Kon­flikt zwi­schen Syri­ens Regie­rung und sei­nem Ver­bün­de­ten Russ­land mit den USA über Hilfs­trans­por­te nach Ruk­ban. Zuletzt war ein Hilfs­kon­voi Anfang Novem­ber in das Lager gekom­men — der ers­te seit Anfang des Jah­res. (dpa)

Mehr zum The­ma — Jor­da­ni­en will Ruk­ban-Flücht­lings­la­ger auf­lö­sen – Russ­land ver­han­delt mit Radi­ka­len und Ältes­ten

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EU beschließt auf US-Druck Resolution gegen Nord Stream 2 – Sacharowa : “Blanker Wahnsinn für Europa”


In dem vom EU-Par­la­ment ver­ab­schie­de­ten Doku­ment wird der Ukrai­ne eine angeb­li­che Schlüs­sel­rol­le bei der Ener­gie­ver­sor­gung Euro­pas betont. Und Nord Stream 2 wird hin­ge­gen als poli­ti­sches Pro­jekt ver­un­glimpft, das “eine Bedro­hung für die Sicher­heit der Euro­päi­schen Ener­gie­ver­sor­gung” dar­stel­le, obwohl viel­mehr die Regie­rung der Ukrai­ne in Ver­gan­gen­heit mehr­fach durch Ver­stö­ße gegen Gas­lie­fe­rungs­ver­trä­ge mit Russ­land auf­fiel.
Dass gera­de die Reso­lu­ti­on des EU-Par­la­ments einen durch­weg poli­ti­schen Cha­rak­ter trägt, kon­sta­tier­te neben ande­ren der Vor­sit­zen­de der rus­si­schen Staats­du­ma Wjat­sches­law Wolo­din : Die Reso­lu­ti­on “ist auf Druck sei­tens der USA ver­ab­schie­det wor­den.” Denn “Die Auf­for­de­run­gen zum Stopp des für die Län­der Euro­pas und ihre Bür­ger wirt­schaft­lich vor­teil­haf­ten Pro­jekts ertö­nen nach mehr­fa­chen (vor­he­ri­gen) Sank­ti­ons­dro­hun­gen sei­tens des US-Kon­gres­ses gegen die an Nord Stream 2 betei­lig­ten Unter­neh­men”, leg­te der Par­la­men­ta­ri­er den Kon­text offen.
Fast zeit­gleich mit dem EU-Doku­ment wur­de eine ähn­li­che Reso­lu­ti­on als Nr. 1035 vom US-Reprä­sen­tan­ten­haus ver­ab­schie­det. Die­se Reso­lu­ti­on dis­qua­li­fi­zier­te Dmi­tri Pes­kow, Spre­cher von Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin, als “unfai­ren Wett­be­werb”.

Mehr zum The­ma — Kampf um CDU-Vor­sitz : Kan­di­da­ten stel­len Nord Stream 2 in Fra­ge

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