Licht und Schatten : Historiker Stefan Karner zur Rolle der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg (Video)


Mehr zum The­ma — Wie das ZDF Geschich­te ver­dreht : Der Zwei­te Welt­krieg und die Blo­cka­de von Lenin­grad (Teil 1)

Ande­rer­seits waren Rot­ar­mis­ten auch an Plün­de­run­gen und zahl­rei­chen Ver­ge­wal­ti­gun­gen betei­ligt. Über die Rol­le der Roten Armee im Zwei­ten Welt­krieg mit ihren posi­ti­ven und nega­ti­ven Sei­ten spra­chen wir mit dem öster­rei­chi­schen His­to­ri­ker Ste­fan Kar­ner. 

RT Deutsch


Fossilienjäger bietet Skelett-Teile von T-Rex für fast drei Millionen Dollar auf eBay zum Verkauf an


Alan Leon Detrich, der sich selbst als den “welt­be­kann­tes­ten Fos­si­li­en­jä­ger” bezeich­net, ver­langt für die Kno­chen des einst rund 4,80 Meter gro­ßen Tie­res mit einem 50 Zen­ti­me­ter gro­ßen Schä­del 2,95 Mil­lio­nen Dol­lar (rund 2,62 Mil­lio­nen Euro). Die Auk­ti­on wur­de bereits Ende Febru­ar online gestellt, aber bis Don­ners­tag waren kei­ne Gebo­te gemacht wor­den. Auch ein Auk­ti­ons­en­de ist nicht vor­ge­se­hen.

Fos­si­li­en von Wir­bel­tie­ren sind so sel­ten, dass die meis­ten von ihnen auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se zu unse­rem Wis­sen über die Geschich­te des Lebens bei­tra­gen”, erklär­te die Gesell­schaft für Wir­bel­tier-Palä­on­to­lo­gie (Socie­ty of Ver­te­bra­te Pale­on­to­lo­gy) aus Bethes­da, USA, in einem offe­nen Brief.

Jedes Fos­sil, das aus der Öffent­lich­keit ver­schwin­det, ist Teil einer jetzt schon ver­lo­re­nen Geschich­te, die wir nie im Gesamt­bild rekon­stru­ie­ren kön­nen.

Das Fos­sil wur­de nach Anga­ben des Fach­ma­ga­zins Sci­ence im Jahr 2013 auf einem Pri­vat­grund­stück im Bun­des­staat Mon­ta­na ent­deckt. Es war seit rund einem Jahr als Leih­ga­be im Natur­kun­de­mu­se­um der Uni­ver­si­ty of Kan­sas in Law­rence aus­ge­stellt. Auf Twit­ter stell­te das Muse­um klar, kei­ne Ver­bin­dung zu dem aktu­el­len Ver­kauf zu haben. (rt deutsch/dpa)

Mehr zum The­ma — “Lewis Hamil­ton der Tau­ben” für Rekord­sum­me von 1,2 Mil­lio­nen Euro ver­kauft

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Die Medien : Von der Vierten Gewalt zum Ersten Stand


von Andre­as Rich­ter

Die west­li­chen und vor allem die deut­schen Main­stream-Medi­en prei­sen sich gern als Vier­te Gewalt, die die ande­ren Gewal­ten – Exe­ku­ti­ve, Legis­la­ti­ve und Judi­ka­ti­ve – kon­trol­liert und durch Bericht­erstat­tung und Debat­te gege­be­nen­falls kor­ri­giert. Selbst wenn sie die­se Rol­le frü­her ein­mal ganz oder teil­wei­se aus­füll­ten, heu­te ist davon nichts mehr übrig.

Der Fall Assan­ge zeig­te es wie­der ein­mal : Der Main­stream scheu­te sich nicht, des­sen Aus­lie­fe­rung und Ver­haf­tung als irgend­wie gerecht­fer­tigt dar­zu­stel­len, obwohl er sei­ner­zeit kei­ne Hem­mun­gen hat­te, aus den Wiki­Leaks-Ent­hül­lun­gen Kapi­tal zu schla­gen. Dann noch die ewi­ge Russ­land-Hys­te­rie : Russ­land wird nun schon reflex­ar­tig für fast jedes Übel im In- und Aus­land ver­ant­wort­lich gemacht. Das Feh­len von Bele­gen für die küh­nen Behaup­tun­gen stört dabei nicht. West­li­che Inter­ven­tio­nen im Namen des “Guten” wer­den dage­gen gern geprie­sen, zivi­le Opfer und ande­re “Neben­wir­kun­gen” wer­den selbst­ver­ständ­lich aus­ge­blen­det.

Ganz ähn­lich bei der Bericht­erstat­tung zu natio­na­len The­men. Die seit Jahr­zehn­ten andau­ern­de Umver­tei­lung von Unten nach Oben, die mora­lisch ver­bräm­te kata­stro­pha­le Flücht­lings- und Migra­ti­ons­po­li­tik, eine ver­fehl­te Ener­gie­wen­de, die der Umwelt nicht hilft und die nach­hal­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung in Fra­ge stellt – das alles ver­tei­digt und legi­ti­miert damit der media­le Main­stream. Natür­lich wird auch ein­mal gestrit­ten und gestrit­ten, aber nur über Rand­the­men. Über die gro­ßen Fra­gen ist sich der media­le Main­stream einig.

Damit erfül­len die Medi­en nicht mehr die Rol­le der Vier­ten Gewalt, son­dern eher die des Ers­ten Stan­des im vor­mo­der­nen Euro­pa : der Geist­lich­keit. Sie sind zu Hohe­pries­tern eines zer­fal­len­den Impe­ri­ums und einer zügel­lo­sen Wirtschafts-“Ordnung” gewor­den. Die Medi­en kon­trol­lie­ren die Poli­tik nicht, son­dern ver­lei­hen ihr durch die Über­nah­me von deren mora­lisch gestrick­ten Argu­men­ta­ti­ons­mus­tern Legi­ti­mi­tät. Auch des­halb geht es immer öfter um Gut und Böse, Rich­tig und Falsch, immer sel­te­ner um Fak­ten, die zu dis­ku­tie­ren wären, oder um das Ver­ste­hen und den Aus­gleich unter­schied­li­cher Inter­es­sen.

Die Fol­gen für das Land tre­ten immer deut­li­cher zu Tage, die Fol­gen für die Medi­en selbst sind heu­te schon sicht­bar : Immer weni­ger Men­schen sind bereit, für lücken­haf­te, ten­den­ziö­se oder irre­füh­ren­de Bericht­erstat­tung noch Geld aus­zu­ge­ben ; ent­spre­chend ist die Lage der Medi­en­un­ter­neh­men. Wer doch noch dem Glau­ben an die Main­stream-Medi­en anhängt, kann sich an dem Gedan­ken wär­men, zu den “Guten” zu gehö­ren. So etwas wie gesun­den Men­schen­ver­stand wird man bei den­je­ni­gen aber kaum noch in nen­nens­wer­ter Dosis nach­wei­sen kön­nen.

Mehr zum The­ma — Ver­an­stal­tung “Fake oder Fak­ten”: Kri­tik an der deut­schen Pres­se­land­schaft

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln.

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Wissenschaftler : Elektroautos belasten Klima


Elek­tro­au­tos ent­las­ten die deut­sche Kli­ma­bi­lanz nach einer Stu­die des Köl­ner Phy­sik­pro­fes­sors Chris­toph Buchal nur auf dem Papier — in Wirk­lich­keit erhöh­ten sie den CO2-Aus­stoß sogar. Sobald der CO2-Aus­stoß bei der Her­stel­lung der Bat­te­ri­en und der deut­sche Strom­mix in der Rech­nung berück­sich­tigt wer­de, belas­te ein E-Auto das Kli­ma um 11 bis 28 Pro­zent mehr als ein Die­sel­au­to, heißt es in der am Mitt­woch vom Ifo-Insti­tut in Mün­chen ver­öf­fent­lich­ten Stu­die.

Lithi­um, Kobalt und Man­gan für die Bat­te­ri­en wür­den mit hohem Ener­gie­ein­satz gewon­nen und ver­ar­bei­tet. Eine Bat­te­rie für einen Tes­la Model 3 belas­te das Kli­ma mit 11 bis 15 Ton­nen CO2. Bei einer Halt­bar­keit des Akkus von zehn Jah­ren und einer Fahr­leis­tung von 15 000 Kilo­me­tern im Jahr bedeu­te allein das schon 73 bis 98 Gramm CO2 je Kilo­me­ter, rech­ne­ten die die Stu­di­en­au­toren Buchal, Hans-Die­ter Karl und Hans-Wer­ner Sinn vor. Dazu kom­men noch die CO2-Emis­sio­nen des Stroms. In Wirk­lich­keit sto­ße der Tes­la zwi­schen 156 und 181 Gramm CO2 pro Kilo­me­ter aus und damit deut­lich mehr als ein ver­gleich­ba­rer Die­sel-Mer­ce­des.

Dass die euro­päi­sche Poli­tik Elek­tro­au­tos als Null-Emis­si­on-Autos ein­stu­fe, sei eine Täu­schung, kri­ti­sier­ten die For­scher. Der ab 2030 vor­ge­schrie­be­ne CO2-Grenz­wert von 59 Gramm pro Kilo­me­ter ent­spre­che einem Ver­brauch von 2,2 Liter Die­sel oder 2,6 Liter Ben­zin je 100 Kilo­me­ter und sei “inge­nieur­tech­nisch unrea­lis­tisch”. Des­halb müss­ten die Auto­bau­er bald den Groß­teil ihrer Autos als E-Autos an die Kun­den brin­gen. Für das Kli­ma bes­ser wären mit Methan betrie­be­ne Otto­mo­to­ren, ihr CO2-Aus­stoß sei um ein Drit­tel nied­ri­ger als der eines Die­sels.

Mehr zum The­ma — Bank of Ame­ri­ca : Elek­tro­au­tos wer­den Ölnach­fra­ge inner­halb von zehn Jah­ren zer­stö­ren

(rt deutsch/dpa)

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Sri Lanka : Mitgefühl, Entsetzen und internationale Solidarität


Vor Zehn­tau­sen­den Gläu­bi­gen auf dem Peters­platz sag­te Papst Fran­zis­kus :

Ich möch­te der christ­li­chen Gemein­schaft, die getrof­fen wur­de, als sie im Gebet ver­sam­melt war, und allen Opfern von so grau­sa­mer Gewalt mei­ne inni­ge Nähe aus­drü­cken.”

Der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz Kar­di­nal Rein­hard Marx teil­te in einem Schrei­ben an den Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz von Sri Lan­ka Bischof Juli­an Win­ston Fer­nan­do mit :

In die­sem Moment grau­sa­men Blut­ver­gie­ßens, in dem die Freu­de über das Oster­fest getrübt wird, über­mitt­le ich Ihnen unse­re Soli­da­ri­tät und vor allem unser Gebet : Tod und Hass haben kei­ne end­gül­ti­ge Macht über den Men­schen. Dar­an glau­ben wir, gera­de an Ostern.”

Mehr zum The­ma — Sri Lan­ka — Mehr als 180 Tote und über 450 Ver­letz­te nach Explo­sio­nen

Der EKD-Rats­vor­sit­zen­de Hein­rich Bed­ford-Strohm teil­te mit :

Ich den­ke an die Men­schen in Sri Lan­ka, die wei­nen wie Maria am Grab Jesu. (…) Auch die schlimms­te Gewalt wird uns nicht dazu brin­gen, vor dem Hass zu kapi­tu­lie­ren. Gera­de jetzt gilt : Chris­tus ist auf­er­stan­den und nimmt alle Opfer von Hass und Gewalt mit ins neue Leben.”

Auch mus­li­mi­sche Grup­pen in Sri Lan­ka ver­ur­tei­len die Angrif­fe. Der Mus­li­mi­sche Rat von Sri Lan­ka teil­te mit, dass er um den Ver­lust unschul­di­ger Men­schen in den Explo­sio­nen traue­re, wel­che durch Extre­mis­ten vers­ur­sacht wor­den sei­en. Die­se ver­such­ten, reli­giö­se und eth­ni­sche Grup­pen zu spal­ten.

All Cey­lon Jam­mi­y­y­ya­thul Ula­ma, eine Orga­ni­sa­ti­on mus­li­mi­scher Geist­li­cher, teil­te mit, dass es nicht akzep­tiert wer­den kann, christ­li­che Got­tes­häu­ser zum Ziel von Angrif­fen zu machen.

Ein Spre­cher von UN-Gene­ral­se­kre­tär Antó­nio Guter­res erklär­te am Sonn­tag in New York :

Der Gene­ral­se­kre­tär ist scho­ckiert über die ter­ro­ris­ti­schen Atta­cken auf Kir­chen und Hotels an Oster­sonn­tag, einem hei­li­gen Tag für Chris­ten über­all auf der Welt.”

US-Prä­si­dent Donald Trump ver­kün­de­te per Twit­ter :

Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten drü­cken den groß­ar­ti­gen Men­schen in Sri Lan­ka ihr tie­fes Mit­ge­fühl aus. Wir ste­hen bereit, um zu hel­fen.”

In einem Kon­do­lenz­schrei­ben an sei­nen sri-lan­ki­schen Amts­kol­le­gen Mai­thri­pa­la Siri­sena drück­te Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin sein Bei­leid aus. Russ­land tei­le die Trau­er der Ange­hö­ri­gen der Getö­te­ten und wün­sche all denen, die ver­wun­det wur­den, eine schnel­le Gene­sung.

Das ist ein grau­sa­mes und zyni­sches Ver­bre­chen inmit­ten der Oster­fei­er­ta­ge. … Ich gehe davon aus, dass Täter und Auf­trag­ge­ber eine ver­dien­te Stra­fe bekom­men.”

Mos­kau sei nach wie vor ein “zuver­läs­si­ger Part­ner Sri Lan­kas im Kampf gegen den inter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus”.

Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­ter Stein­mei­er teil­te in einem Kon­do­lenz­schrei­ben mit :

Fas­sungs­los und vol­ler Ent­set­zen ver­fol­ge ich die schreck­li­chen Nach­rich­ten über die fei­gen Ter­ror­an­schlä­ge in Sri Lan­ka, bei denen so vie­le unschul­di­ge Men­schen den Tod fan­den und vie­le mehr ver­letzt wur­den. Beson­ders nie­der­träch­tig ist, dass zahl­rei­che fried­lich Beten­de in Got­tes­häu­sern am Oster­sonn­tag Ziel die­ser hin­ter­häl­ti­gen Angrif­fe wur­den.”

Ähn­lich äußer­te sich Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) in einem Kon­do­lenz­schrei­ben :

Es ist scho­ckie­rend, dass Men­schen, die sich ver­sam­melt hat­ten, um gemein­sam das Oster­fest zu bege­hen, ein bewuss­tes Ziel die­ser hin­ter­häl­ti­gen Angrif­fe waren. […] Reli­giö­ser Hass und Into­le­ranz, die sich heu­te auf so schreck­li­che Wei­se mani­fes­tiert haben, dür­fen nicht sie­gen.”

Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas (SPD) schrieb auf Twit­ter

Am Oster­fest so viel Hass zu erle­ben, schmerzt. Ostern ist ein Fest der Lie­be, das uns lehrt : Hass unse­rer­seits kann nie die Lösung sein.”

Der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan schrieb : 

Das ist ein Angriff auf die gesam­te Mensch­heit.”

Saad Hai­ri, der liba­ne­si­sche Pre­mier­mi­nis­ter, nann­te die Anschlä­ge “blin­den Ter­ro­ris­mus” und bot der Bevöl­ke­rung Sri Lan­kas Soli­da­ri­tät an.

Der indi­sche Pre­mier­mi­nis­ter Naren­dra Modi schrieb auf Twit­ter :

Wir ver­ur­tei­len nach­drück­lich die schreck­li­chen Explo­sio­nen in Sri Lan­ka. Es gibt kei­nen Platz für sol­che Bar­ba­rei in unse­rer Regi­on.”

Auch Paki­stan ver­ur­teil­te die Angrif­fe. Pre­mier­mi­nis­ter Imran Khan teil­te mit, Paki­stan ste­he in vol­ler Soli­da­ri­tät mit Sri Lan­ka.

Der afgha­ni­sche Prä­si­dent Aschraf Gha­ni schrieb auf Twit­ter.

Kir­chen und Hotels anzu­grei­fen und Got­tes­dienst­be­su­cher zum Ziel zu neh­men, ist schreck­lich. Afgha­ni­stan ver­ur­teilt die­sen abscheu­li­chen Ter­ror­akt. Wir sind in unse­ren Gedan­ken und Gebe­ten bei den Opfern und ihren Ange­hö­ri­gen, und wir ste­hen an die­sem dunk­len Tag in Soli­da­ri­tät an der Sei­te Sri Lan­kas.”

Irans Außen­amts­spre­cher Abbas Mus­sa­wi schrieb auf Twit­ter :

Wir ver­ur­tei­len die­se bos­haf­ten Ter­ror­an­schlä­ge auf Beten­de in Colom­bo aufs Schärfs­te.”

Auch die Golf­staa­ten ver­ur­teil­ten die Bom­ben­an­schlä­ge am Oster­sonn­tag.
Katar erklär­te, es wol­le sei­ne “fes­te Hal­tung zur Ableh­nung von Gewalt und Ter­ro­ris­mus” beto­nen.

Die Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­te (VAE) for­der­ten die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft auf, “die Rei­hen zu schlie­ßen und die Gei­ßel des Ter­ro­ris­mus zu ent­wur­zeln, um Frie­den und Sicher­heit auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne zu gewähr­leis­ten”.

Das Außen­mi­nis­te­ri­um Bah­rains teil­te mit :

Die­se Ter­ror­ak­te sind unver­ein­bar mit reli­giö­sen Prin­zi­pi­en und mensch­li­chen und mora­li­schen Wer­ten.”

Der nie­der­län­di­sche Außen­mi­nis­ter Blok, der mitt­ler­wei­le eine nie­der­län­di­sche Tote durch die Anschlä­ge bestä­tig­te, twit­ter­te, er emp­fin­de Abscheu ange­sichts der schreck­li­chen Atta­cke.

Frank­reichs Prä­si­dent Emma­nu­el Macron schrieb auf Twit­ter :

Tie­fe Trau­er nach den Ter­ror­an­schlä­gen auf Kir­chen und Hotels in Sri Lan­ka.”

Groß­bri­tan­ni­ens Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May in Lon­don mein­te :

Wir müs­sen zusam­men­hal­ten und sicher­stel­len, dass nie­mand sei­nen Glau­ben in Furcht prak­ti­zie­ren muss.”

Groß­bri­tan­ni­ens Labour-Vor­sit­zen­der Jere­my Cor­byn schrieb auf Twit­ter :

Ich bin über die furcht­ba­ren Angrif­fe in Sri Lan­ka am Oster­sonn­tag, dem wich­tigs­ten Tag des christ­li­chen Kalen­ders, erschüt­tert. Ich ste­he hin­ter den Opfern, ihren Ange­hö­ri­gen, den Men­schen in Sri Lan­ka und den Chris­ten welt­weit. Wir müs­sen die­sen Hass mit Ein­heit, Lie­be und Respekt besie­gen.”

Däne­marks Regie­rungs­chef Lars Løk­ke Ras­mus­sen schrieb auf Twit­ter :

Furcht­ba­re Nach­rich­ten aus Sri Lan­ka, wo eine Rei­he fei­ger Angrif­fe den Oster­frie­den gebro­chen hat. Wir müs­sen und sol­len zusam­men­ste­hen, wenn der Ter­ro­ris­mus sein häss­li­ches Gesicht zeigt.”

Spa­ni­ens Minis­ter­prä­si­dent Pedro Sán­chez schrieb eben­falls auf Twit­ter :

Ter­ror und Bar­ba­rei wer­den uns nie­mals bezwin­gen. Der Tod Dut­zen­der Men­schen, die Ostern fei­er­ten, bringt uns zum Wei­nen.”

Isra­els Staats­prä­si­dent Reu­ven Riv­lin teil­te auf Twit­ter mit :

Wir sind alle Kin­der Got­tes ; eine Atta­cke auf eine Reli­gi­on ist eine Atta­cke auf uns alle.”

Bei acht Anschlä­gen auf drei christ­li­che Kir­chen, drei Fünf-Ster­ne-Hotels, ein klei­nes Hotel sowie in einer Wohn­ge­gend waren in Sri Lan­ka am Sonn­tag Berich­ten zufol­ge min­des­tens 215 Men­schen getö­tet und mehr als 500 ver­letzt wor­den.

Es ist unklar, ob es sich bei den Bom­ben­le­gern um Ein­hei­mi­sche oder inter­na­tio­na­le Ter­ro­ris­ten han­del­te, die mit Tou­ris­ten­vi­sa auf die Insel kamen. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Laut dem loka­len Por­tal Dai­ly Mir­ror sol­len zwei Besu­cher am 20. April ein Zim­mer im Hotel Shan­gri-La bezo­gen haben, wo es spä­ter zu einer der Explo­sio­nen kam. Dabei soll es sich um C-4-Spreng­sät­ze mit einem Gewicht von 25 Kilo­gramm gehan­delt haben.

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BMW setzt auf Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA


BMW-Finanz­chef Nico­las Peter sag­te am Diens­tag auf der chi­ne­si­schen Auto­mes­se in der chi­ne­si­schen Hafen­me­tro­po­le Shang­hai : “Unser Ein­druck ist auch, da könn­te eine Lösung in den kom­men­den Wochen oder Mona­ten kom­men”. BMW impor­tiert vor allem SUVs der X-Modell­rei­he aus den USA nach Chi­na.

Das ers­te Quar­tal ist gut gelau­fen ohne die­se Straf­zöl­le und es sieht auch fürs zwei­te Quar­tal ja ganz ver­nünf­tig aus”, sag­te Peter. Es kön­ne bei einer Lösung des Han­dels­streits zwi­schen den bei­den Staa­ten auch sein, dass kei­ne wei­te­ren Ergeb­nis­be­las­tun­gen auf die Mün­che­ner zukom­men.

Auf sei­nem wich­tigs­ten Ein­zel­markt Chi­na will das Unter­neh­men ohne­hin trotz der aktu­el­len Markt­schwä­che ver­mehrt Autos ver­kau­fen. “Wir wer­den zwi­schen fünf und zehn Pro­zent in die­sem sta­gnie­ren­den Markt wach­sen und damit Seg­ment­an­tei­le gewin­nen”, mein­te Peter wei­ter. Pre­mi­um­au­to­bau­er trifft die Ver­un­si­che­rung der chi­ne­si­schen Auto­käu­fer im Ver­kauf der­zeit nicht so stark wie die Mas­sen­her­stel­ler, dar­un­ter etwa Volks­wa­gen.

Mehr zum The­ma — Auto­ver­käu­fe in Chi­na sin­ken zum ers­ten Mal seit fast 30 Jah­ren 

Die Nach­fra­ge in Groß­bri­tan­ni­en habe inter­es­san­ter­wei­se trotz der Unsi­cher­heit um den Bre­x­it aktu­ell kaum nach­ge­las­sen.

Unschön ist für uns die Unsi­cher­heit, wir brau­chen Sta­bi­li­tät für Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen.

Sor­gen macht sich der Mana­ger beim Absatz eher um die Kon­junk­tur in Süd­eu­ro­pa. Auch in den USA will BMW dage­gen beim Absatz zwi­schen einem und fünf Pro­zent zule­gen.

Einer in Medi­en­be­rich­ten kol­por­tier­ten mög­li­chen Zusam­men­ar­beit mit dem Riva­len Daim­ler bei der Ent­wick­lung von Platt­for­men für klei­ne­re Fahr­zeu­ge erteil­te Peter eine kla­re Absa­ge. “Das ist nicht der Plan.”

Mehr zum The­ma — Vor­ga­be für BMW-Werks­mit­ar­bei­ter in Gar­ching : Schwat­zen ja, aber bit­te nicht auf Tür­kisch

(rt deutsch/dpa) 

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Sri Lanka : Bisherige Informationen zu Opfern und Verdächtigen


Die Zahl der Todes­op­fer bei einer Serie von Anschlä­gen am Oster­sonn­tag in Sri Lan­ka ist auf 215 gestie­gen. Die Poli­zei mel­de­te am spä­ten Sonn­tag­abend (Orts­zeit) drei wei­te­re Todes­op­fer als Fol­ge der ach­ten Explo­si­on des Tages. Die­se hat­te sich in einer Wohn­ge­gend in einem Vor­ort der Haupt­stadt Colom­bo ereig­net. Unter den Toten sei­en zwei Kin­der, hieß es. Drei Poli­zis­ten sei­en bei der Anschlags­se­rie eben­falls getö­tet wor­den. Die Kran­ken­häu­ser mel­de­ten zudem fünf wei­te­re Tote.

Wäh­rend der Groß­teil der Toten und Ver­letz­ten wohl Men­schen aus Sri Lan­ka sein dürf­ten, waren nach Anga­ben der sri-lan­ki­schen Tou­ris­mus­be­hör­de unter den Todes­op­fern min­des­tens 32 Aus­län­der.

Deren Her­kunft war zunächst nicht klar, bestä­tigt wur­de mitt­ler­wei­le jedoch, dass min­des­tens zwei Bri­ten, drei Inder, zwei tür­ki­sche Staats­bür­ger, eine Nie­der­län­de­rin, ein Por­tu­gie­se und eine Per­son chi­ne­si­scher Staats­bür­ger­schaft getö­tet wur­den. Zudem wur­de erwähnt, es habe Opfer aus Japan, Marok­ko, Paki­stan, Ban­gla­desch und Däne­mark gege­ben.

Russ­lands Außen­amts­spre­che­rin Maria Sach­a­ro­wa gab am Sonn­tag bekannt, dass nach der­zei­ti­gem Kennt­nis­stand unter den Toten und Ver­letz­ten kei­ne rus­si­schen Bür­ger sei­en, die Bot­schaft über­prü­fe die­se Infor­ma­tio­nen jedoch wei­ter­hin. 

Ob deut­sche Staats­bür­ger unter den Opfern sind, ver­sucht die deut­sche Bot­schaft zusam­men mit den ört­li­chen Behör­den “mit Hoch­druck” zu klä­ren.

Eine Erklä­rung des sri-lan­ki­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums besagt zudem, dass neun Aus­län­der als ver­misst gemel­det wur­den.

Ver­däch­ti­ge

Zunächst bekann­te sich nie­mand zu den Angrif­fen. Staats­prä­si­dent Mai­thri­pa­la Siri­sena, der auch Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter ist, sag­te, die Streit­kräf­te und die Poli­zei gin­gen der “Ver­schwö­rung” auf den Grund. Die Ober­be­fehls­ha­ber der Streit­kräf­te tra­fen meh­re­re Minis­ter zu einer Kri­sen­sit­zung. Pre­mier­mi­nis­ter Ranil Wick­re­me­sing­he sag­te, die Anschlä­ge “ziel­ten klar dar­auf ab, das Land zu desta­bi­li­sie­ren”.

Mitt­ler­wei­le wur­den meh­re­re Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men. Vize-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ruwan Wije­war­de­ne sprach zunächst von sie­ben Fest­ge­nom­me­nen. Dann hieß es, acht Ver­däch­ti­ge sei­en fest­ge­nom­men wor­den, bei denen es sich um Ein­woh­ner des Insel­staats han­delt.

Dabei schlos­sen die Behör­den auch mög­li­che Ver­bin­dun­gen ins Aus­land nicht aus und gin­gen dem wei­ter nach, teil­te der sri-lan­ki­sche Regie­rungs­chef Ranil Wick­re­me­sing­he mit. Mit­hil­fe der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft sol­le ermit­telt wer­den, ob die Ver­däch­ti­gen Ver­bin­dun­gen ins Aus­land haben. Der Fern­seh­sen­der News 1st berich­te­te spä­ter, dass die Zahl der im Zusam­men­hang mit den Bom­ben­an­schlä­gen in Sri Lan­ka fest­ge­nom­me­nen Per­so­nen auf 13 gestie­gen sei.

Obwohl es in Sri Lan­ka bis­her kaum radi­kal­is­la­mi­schen Ter­ror gab, wird ein sol­cher Hin­ter­grund nicht aus­ge­schlos­sen. Indi­sche Medi­en berich­ten, dass einer der Selbst­mord­at­ten­tä­ter unter dem Namen Moha­med Azzam Moha­med im Cin­na­mon Grand Hotel in Colom­bo ein­check­te und im geschäf­ti­gen Restau­rant des Hotels eine Bom­be gezün­det haben soll, wäh­rend er sich am Früh­stücks­buf­fet am Oster­sonn­tag anstell­te. Laut einem Bericht des indi­schen Nach­rich­ten­sen­ders 18 TV wur­den zwei wei­te­re Ver­däch­ti­ge als Zahr­an Hash­im und Abu Moham­med iden­ti­fi­ziert, wel­che hin­ter den Angrif­fen auf das Shan­gri-La Hotel und eine Kir­che in Bat­ti­ca­loa ste­cken sol­len.

Vor­war­nun­gen — Ermitt­lun­gen lau­fen wei­ter

Der Minis­ter ver­häng­te eine lan­des­wei­te Aus­gangs­sper­re, die bis zum frü­hen Mon­tag­mor­gen gel­ten soll. Zudem sperr­te die Regie­rung nach sei­nen Anga­ben vor­über­ge­hend den Zugang zu sozia­len Medi­en, Face­book und Whats­App, und for­der­te die User auf, kei­ne fal­schen Infor­ma­tio­nen über die Tra­gö­die zu ver­brei­ten. Die Schu­len soll­ten für zwei Tage geschlos­sen blei­ben, die Uni­ver­si­tä­ten zunächst unbe­fris­tet.

Angeb­lich sei­en die Behör­den im Vor­feld vor der Gefahr von Angrif­fen gewarnt wor­den. So hät­ten dem sri-lan­ki­schen Geheim­dienst Hin­wei­se auf einen mög­li­chen Anschlag vor­ge­le­gen. Wick­re­me­sing­he räum­te ein, dass “Infor­ma­tio­nen über mög­li­che Angrif­fe vor­han­den waren.”

Zehn Tage vor den Anschlä­gen hat­te der der sri-lan­ki­sche Poli­zei­in­spek­tor Pujuth Jaya­sundara einen lan­des­wei­ten Alarm aus­ge­löst, da Selbst­mord­at­ten­tä­ter geplant hät­ten, “wich­ti­ge Kir­chen” im Land anzu­grei­fen. Die War­nung war am 11. April an hoch­ran­gi­ge Beam­te ver­schickt wor­den.

Es müs­se unter­sucht wer­den, war­um kei­ne ent­spre­chen­den Maß­nah­men ergrif­fen wor­den sei­en, sag­te Wick­re­me­sing­he in einer Fern­seh­an­spra­che am Sonn­tag­abend (Orts­zeit).

Die Anschlä­ge wur­den von Regie­run­gen auf der gan­zen Welt ver­ur­teilt.

Mehr zum The­ma — Trau­ri­ger Oster­sonn­tag in Sri Lan­ka (Fotos)

RT Deutsch


Gelbwesten fordern Polizisten auf : „Bringt Euch um“ – Untersuchung eingeleitet


Die Pari­ser Staats­an­walt­schaft hat eine Unter­su­chung ein­ge­lei­tet, nach­dem Teil­neh­mer der „Gelbwesten“-Demonstration die Sicher­heits­kräf­te zum Sui­zid auf­ge­for­dert hat­ten. Das berich­tet der fran­zö­si­sche Sen­der BFMTV am Sonn­tag.
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