Donald Trumps langer Anlauf auf Venezuelas Ölreserven


Beim Weih­nachts­be­such sei­ner Trup­pen im Dezem­ber 2018 in Syri­en kün­dig­te US-Prä­si­dent Donald Trump den Abzug sei­ner Trup­pen aus Syri­en an. Dies wur­de all­seits beklatscht, aber jetzt heißt es abwar­ten, ob und in wel­chem Umfang die­sen Wor­ten auch Taten fol­gen wer­den. Denn im sel­ben Atem­zug hat er sei­ne Sol­da­ten der Welt­ge­mein­schaft als Söld­ner ange­bo­ten, was nichts ande­res bedeu­tet, als dass US-Trup­pen in Syri­en (oder andern­orts) ver­blei­ben oder kämp­fen wer­den, sofern jemand hier­für bezahlt.

Hier zeich­net sich schon ein wich­ti­ger Unter­schied zu sei­nen Vor­gän­gern ab : Wäh­rend bei­de Bushs wie auch Clin­ton und Oba­ma mehr oder min­der offen für ihre Krie­ge war­ben, will Trump – jeden­falls könn­te man sei­ne Wor­te ent­spre­chend inter­pre­tie­ren – kei­ner Nati­on mehr irgend­wel­che Krie­ge auf­drü­cken, es sei denn, die Welt­ge­mein­schaft wünscht es so — und bezahlt dafür.

Der US-Prä­si­dent will anschei­nend die Ent­schei­dung, ob sein Mili­tär zum Ein­satz kom­men soll, an exter­ne Kräf­te abge­ben. Viel­leicht an die UN oder die NATO oder jene des­po­ti­schen Régime, die er selbst als Shi­t­ho­les bezeich­net hat. Oder er greift auf die Stamm­kund­schaft sei­ner Vor­gän­ger zurück. Die Ukrai­ne zum Bei­spiel. Hier hat sich die EU bereits als treu­er Ver­bün­de­ter erwie­sen. Aktu­ell springt die EU mit der Aner­ken­nung Juan Guai­dós als Über­gangs­prä­si­dent für Trump bei der Vor­be­rei­tung der sich anbah­nen­den mili­tä­ri­schen Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la in die Bre­sche.

War­um Krieg ?

Eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la wird sich für Donald Trump loh­nen. In mehr­fa­cher Hin­sicht. Das US-Han­dels­de­fi­zit von mehr als 860 Mil­li­ar­den Dol­lar beweist, dass das Land immer weni­ger selbst pro­du­ziert, geschwei­ge denn einem ande­ren Land etwas Brauch­ba­res anzu­bie­ten hat. Trump kann sich Frie­den nicht leis­ten, er braucht auch wei­ter­hin Ein­nah­men, die sein Mili­tär für ihn gene­rie­ren soll.

Hin­zu kommt, dass die vene­zo­la­ni­schen Ölvor­kom­men ein volks­wirt­schaft­li­ches Filet­stück dar­stel­len, das sich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten schon aus wirt­schaft­li­cher Sicht nicht ent­ge­hen las­sen wer­den. Eines der ers­ten Ver­spre­chen Trumps an eine neue Regie­rung in Vene­zue­la war die Locke­rung der Sank­tio­nen gegen die vene­zo­la­ni­sche Ölfir­ma PdSA. Es geht also wie­der ein­mal um die Siche­rung von Res­sour­cen für die USA. Das ist die wich­tigs­te Gemein­sam­keit Donald Trumps mit sei­nen Vor­gän­gern.

Inso­fern bleibt die Kern­fra­ge, ob Trump das außen­po­li­ti­sche Par­kett wei­ter­hin durch mili­tä­ri­sche Aggres­si­on domi­nie­ren will und den Stab im Kriegs­ma­ra­thon sei­ner Vor­gän­ger wei­ter­tra­gen wird. Dies ist lei­der der Fall, wie das Bei­spiel Vene­zue­la zeigt.

Am Export­vo­lu­men zwi­schen Vene­zue­la und sei­nen bei­den wich­tigs­ten Han­dels­part­nern, den USA und der EU, kann man able­sen, dass die trans­at­lan­ti­schen Ver­bün­de­ten Vene­zue­la bereits spä­tes­tens seit dem Jahr 2014 den Rücken gekehrt haben. Denn wäh­rend die EU im Jahr 2013 Waren für knapp fünf Mil­li­ar­den US-Dol­lar aus Vene­zue­la ein­kauf­te, hat­te sich der Han­del bis Ende 2015 mit 2,2 Mil­li­ar­den Dol­lar mehr als hal­biert. Noch mal zwei Jah­re spä­ter, im Jahr 2017, belief sich das vene­zo­la­ni­sche Export­vo­lu­men in die EU auf nicht ein­mal 1,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

Die Zah­len bezüg­lich der USA sind noch bedrü­cken­der. Im Jahr 2013 sum­mier­ten sich die vene­zo­la­ni­schen Expor­te in die USA auf stol­ze 36,4 Mil­li­ar­den Dol­lar – im Jahr 2015 waren es deut­lich weni­ger als die Hälf­te, gera­de mal 15,7 Mil­li­ar­den Dol­lar. Für das Jahr 2017 regis­trier­te Vene­zue­la knapp 13 Mil­li­ar­den Dol­lar an Expor­ten in die USA.

Donald Trumps langer Anlauf auf Venezuelas Ölreserven

Die wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me Vene­zue­las unter sei­nem Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro lau­fen umge­kehrt pro­por­tio­nal zu den Ein­brü­chen bei den Export­ein­nah­men ab. Je weni­ger Staats­ein­kom­men, des­to grö­ßer das Elend im Land. Ein Blick auf die Infla­ti­ons­kur­ve zeigt, dass das Land sich in einem sturm­rei­fen Zustand befin­det.

Mit Ablauf des Jah­res 2015 began­nen die öko­no­mi­schen Para­me­ter für Vene­zue­la kom­plett aus dem Ruder zu lau­fen. Für das Jahr 2019 pro­gnos­ti­ziert der Inter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fond IWF für das Land eine Infla­ti­on von zehn Mil­lio­nen Pro­zent. Kei­ne Regie­rung, kein Prä­si­dent hat eine sol­che öko­no­mi­sche Kri­se jemals poli­tisch über­lebt.

Trump – Dau­er­läu­fer im US-ame­ri­ka­ni­schen Kriegs­ma­ra­thon

Trumps Vor­gän­ger Barack Oba­ma hat per Erlass (Exe­cu­ti­ve Order 13692) und unter Beru­fung auf angeb­li­che Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen am 8. März 2015 das Eigen­tum einer Viel­zahl vene­zo­la­ni­scher Unter­neh­men und derer Geschäfts­part­ner in den USA ein­frie­ren las­sen. Mit ande­ren Wor­ten : Von die­sem Tag an ver­lor Vene­zue­la prak­tisch über Nacht einen Groß­teil sei­ner Ein­künf­te aus Direkt­ex­por­ten in die USA. Die­ser Umstand muss als der Anbe­ginn der wirt­schaft­li­chen Pro­ble­me des Lan­des aner­kannt wer­den.

Vier Jah­re spä­ter, am 25. Janu­ar 2019, erlässt Donald Trump einen wei­ter­füh­ren­den Erlass, in dem er Madu­ros Regie­rung als ein des­po­ti­sches, men­schen­ver­ach­ten­des Régime dar­stellt, wes­halb er sich genö­tigt sieht, die Sank­ti­on sei­nes Vor­gän­gers gegen Vene­zue­la dras­tisch zu ver­schär­fen. Im Zeit­raum zwi­schen die­sen bei­den Erläs­sen, und als Kon­se­quenz dar­aus, hat Vene­zue­la fast drei Vier­tel sei­ner Export­ein­nah­men ein­ge­bußt und steht heu­te – wirt­schaft­lich und poli­tisch iso­liert – vor dem Kol­laps.

Da hilft es auch nicht, dass Vene­zue­la Beschwer­de gegen die Sank­tio­nen der US-Regie­rung bei der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on WTO ein­ge­legt hat. Das Wei­ße Haus hat auf die Auf­for­de­rung zu Streit­bei­le­gungs­ge­sprä­chen mit Vene­zue­la nicht ein­mal reagiert und tritt somit die WTO-Sta­tu­ten mit Füßen.

Die Fak­ten­la­ge beweist, dass Vene­zue­la seit mehr als fünf Jah­ren sys­te­ma­tisch finan­zi­ell tro­cken­ge­legt wird, und ein dar­auf basie­ren­der poli­ti­scher Macht­kampf ent­facht wur­de. Mit dem Erlass vom Janu­ar in Ver­bin­dung mit der Aner­ken­nung Guai­dós stellt Trump die rund 30 Mil­lio­nen Vene­zo­la­ner fak­tisch vor die Wahl : sie sol­len sich der Macht­über­nah­me durch den selbst­er­nann­ten Prä­si­den­ten Juan Guai­dó fügen oder hier­zu gezwun­gen wer­den. So die bei­den Vari­an­ten. Die­se beinhal­ten nur zwei mög­li­che wei­ter­füh­ren­de Optio­nen : Ent­we­der wird Madu­ro innen­po­li­tisch durch Auf­stän­de sei­ner dar­ben­den Bevöl­ke­rung ent­mach­tet oder durch eine mili­tä­ri­sche Inter­ven­ti­on von außen aus dem Amt ent­fernt. Hier­bei han­delt es sich um ein Mus­ter, wel­ches schon bei frü­he­ren Kon­flik­ten — so zum Bei­spiel gegen Liby­ens Muammar Gad­da­fi — in Erschei­nung getre­ten ist.

Die genann­ten Fak­ten im zeit­li­chen, juris­ti­schen und poli­ti­schen Kon­text unter­mau­ern die Tat­sa­che, dass Trump den Stab im Kriegs- und Kri­sen­ma­ra­thon aus der Hand Oba­mas über­nom­men hat und wei­ter­lau­fen wird.

Inso­fern ist die oben gestell­te Fra­ge, ob der 45. Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka für einen rea­len außen­po­li­ti­schen Rich­tungs­wech­sel steht, ein­deu­tig mit Nein beant­wor­tet.

Mehr zum The­ma — Wis­sen­schaft­li­cher Dienst des Bun­des­tags übt har­te Kri­tik an Vene­zue­la-Poli­tik der Bun­des­re­gie­rung

RT Deutsch


Verteidigungsexperte schätzt US-Fähigkeiten gegen neue russische Raketen ein


Für die Ent­wick­lung einer Ant­wort auf Russ­lands neue Rake­ten­aus­rüs­tung wer­den die USA mehr als zehn Jah­ren benö­ti­gen. Die­se Mei­nung äußer­te der Chef des Pro­gramms für Nicht­ver­brei­tung von Atom­waf­fen vom Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Stra­te­gic Stu­dies (IISS) Micha­el Elleman gegen­über Sput­nik.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Juan Guaidó besucht trotz Ausreiseverbot Solidaritätskonzert in Kolumbien


Der Zei­tung zufol­ge habe der oppo­si­tio­nel­le Poli­ti­ker Strßen­sper­ren des vene­zo­la­ni­schen Mili­tärs sowie meh­re­re Kon­trol­len über­wun­den. Wei­te­re Details dazu nann­te El Nacio­nal nicht. Juan Guai­dó deu­te­te in einem Inter­view an, dass ihm dabei eini­ge vene­zo­la­ni­sche Mili­tärs gehol­fen hät­ten. 

Mit dem Kon­zert in Cúcu­ta woll­ten der bri­ti­sche Mil­li­ar­där Richard Bran­son und die vene­zo­la­ni­sche Oppo­si­ti­on um Juan Guai­dó zehn Mil­lio­nen US-Dol­lar an Spen­den für die huma­ni­tä­re Hil­fe für Vene­zue­la ein­sam­meln. Mit wei­te­ren staat­li­chen Hilfs­zu­sa­gen soll­ten inner­halb von 60 Tagen bis zu ins­ge­samt 100 Mil­lio­nen Dol­lar zusam­men­kom­men. Tau­sen­de waren zu der Büh­ne nahe der Grenz­brü­cke Tien­di­tas gepil­gert und jubel­ten Stars wie Luis Fon­si, Jua­nes und Maluma zu. Unter dem Mot­to “Hän­de weg von Vene­zue­la” ver­an­stal­te­te Vene­zue­las Staats­chef Nicolás Madu­ro am Frei­tag auf der ande­ren Sei­te der Gren­ze ein Gegen­kon­zert. (dpa/RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma — Vene­zue­la : Dios­dado Cabel­lo ver­ur­teilt fal­sche Schlüs­se nach Vor­fäl­len nahe Gren­ze zu Bra­si­li­en

RT Deutsch


Sudans Präsident Omar Al-Baschir ruft Ausnahmezustand aus


In der TV-Anspra­che erklär­te Omar Al-Baschir auch, er wer­de als Prä­si­dent der Regie­rungs­par­tei zurück­tre­ten und bat das Par­la­ment Ver­fas­sungs­än­de­run­gen, die ihm eine wei­te­re Amts­zeit nach der Prä­si­den­ten­wahl 2020 erlau­ben wür­den, auf­zu­schie­ben.

Seit Dezem­ber kommt es zu Demons­tra­tio­nen mit Tau­sen­den Men­schen auf den Stra­ßen etli­cher Städ­te im Sudan. Das Land im Nord­os­ten Afri­kas befin­det sich in einer schwe­ren Wirt­schafts­kri­se. Zunächst wur­den die Pro­tes­te durch eine Erhö­hung der Brot- und Ölprei­se aus­ge­löst. Doch inzwi­schen for­dern vie­le den Rück­tritt von Omar Al-Baschir, der das Land seit 30 Jah­ren regiert. (dpa)

Mehr zum The­ma — Prä­si­dent al-Baschir über Pro­tes­te : Im Sudan wird der Ara­bi­sche Früh­ling kopiert

RT Deutsch


Fünf Jahre nach dem Staatsstreich in Kiew : Mehr Europa in der Ukraine ?


von Wla­dis­law San­kin

Die ukrai­ni­sche Kul­tur hat eine stark kar­ne­va­lis­ti­sche Sei­te und einen gewis­sen Hang zum Mys­ti­zis­mus und Anar­chis­mus. Das mei­nen zumin­dest die Kul­tur­wis­sen­schaf­ler, es ist an die­ser Stel­le z. B. den Klas­si­ker der rus­si­schen Lite­ra­tur, Niko­lai Gogol, zu nen­nen. Gogol stamm­te aus der heu­ti­gen Zen­tral­ukrai­ne und schrieb Mit­te des 19. Jahr­hun­derts bis heu­te popu­lä­re Schauer­erzäh­lun­gen. Auch der Mythos der Frei­heits­lie­be der Sapo­rozher Kosa­ken stützt die­ses Bild.

In die­sem Sin­ne erscheint auch der Mai­dan im Rück­blick wie ein gro­ßes Anar­cho-Fes­ti­val, das sei­ne mys­ti­schen Mär­ty­rer, eine “himm­li­schen Hun­dert­schaft” oder über­mensch­li­che “Kibor­ge” – Kämp­fer des Rech­ten Sek­tors um den Donez­ker Flug­ha­fen –, hul­digt. Die Lie­be vie­ler ukrai­ni­scher Poli­ti­ker zur Epa­ta­ge und star­ker Prä­senz im öffent­li­chen Raum run­den die­ses Bild ab.

Der Oppo­si­ti­on von Janu­ko­witsch auf dem Mai­dan im Win­ter 2013/2014 soll­ten die­ser Anar­chis­mus und die Frei­heits­lie­be der Ukrai­ner einen guten Dienst erwei­sen. Denn, wenn die Staats­macht gewech­selt wer­den soll, soll­ten die Leu­te auf die Stra­ße gehen und skan­die­ren “Геть!” – “Weg mit Euch!” Das ist schon in der Ukrai­ne pas­siert, oft mit Erfolg. Sol­che urde­mo­kra­ti­schen Bür­ger soll­ten das per­fek­te Mate­ri­al auch für zahl­rei­che Bera­ter sein, die ihre pro­kla­mier­te Auf­ga­be dar­in sehen, eine demo­kra­ti­sche Ukrai­ne nach west­li­chem Vor­bild zu schmie­den.

Der Mai­dan 2013/2014, anfäng­lich und von vie­len immer noch als Euro­mai­dan bezeich­net, fand unter dem Mot­to “Die Ukrai­ne ist Euro­pa” statt. Mit Janu­ko­witsch haben die Mai­daner einen Mann von der Macht ver­jagt, der angeb­lich eine euro­päi­sche Ukrai­ne nicht woll­te. Was stell­ten sich die Ukrai­ner damals auf dem Mai­dan unter Euro­pa vor ? Auf dem Mai­dan, der genau vor fünf Jah­ren, am 22. Febru­ar, mit der Ent­he­bung von Janu­ko­witsch sein logi­sches Ende nahm ?

Mehr zum The­ma — Wahl in der Ukrai­ne : Pro­eu­ro­pä­isch und mili­ta­ris­tisch

Fünf Jahre nach dem Staatsstreich in Kiew: Mehr Europa in der Ukraine?
Ver­ant­wor­tung der Poli­ti­ker vor dem Gesetz in der Ukrai­ne (links) und in Euro­pa (rechts) laut Kie­wer Insti­tut für inter­na­tio­na­le Poli­tik.

Eine Pro­pa­gan­da-Kam­pa­gne des ukrai­ni­schen, west­lich finan­zier­ten Think Tanks “Insti­tu­te of World Poli­tic” ver­deut­licht dies durch eine Bild­se­rie, die in einem Arti­kel im Sep­tem­ber 2013 auf der Home­page euroua.com erschien. Es geht im Arti­kel um The­men wie Ren­ten, Gesund­heits­ver­sor­gung, Inves­ti­tio­nen in For­schung, Lebens­er­war­tung, Stra­ßen­in­fra­stru­krur, Löh­ne des Mili­tärs, Umwelt, Sport­be­wusst­sein usw. – in einem Wort : um hohe Lebens­stan­dards. Aber auch The­men wie Unbe­stech­lich­keit der Poli­zei, fla­che Hier­ar­chi­en in der Poli­tik, Rechts­staat­lich­keit, Wähl­bar­keit der Poli­ti­ker und Qua­li­tät der Regie­rungs­füh­rung wur­den im Arti­kel ange­ris­sen. Den Bil­dern nach befand sich die Ukrai­ne im Jahr 2013 in all die­sen Berei­chen in einem deso­la­ten Zustand, die Aus­rich­tung nach Euro­pa hät­te aber die Sache rich­ten kön­nen.

Fünf Jahre nach dem Staatsstreich in Kiew: Mehr Europa in der Ukraine?

Im Fern­se­hen und auf der Dau­er­büh­ne des Mai­dans lock­ten die Anfüh­rer der Revo­lu­ti­on die Men­schen mit Vor­stel­lun­gen über Euro­pa. “Es geht um die Zukunft unse­rer Kin­der”, rief Mus­ta­fa Nay­em, eines der jun­gen Gesich­ter der Pro­tes­te. Janu­ko­witsch habe mit sei­nem Zögern bei der Unter­zeich­nung des EU-Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens die Ukrai­ne die­ses Traums beraubt.

Die Pro­test­ler stürz­ten Janu­ko­witsch und bil­de­ten sofort eine neue Regie­rung. Die EU jubel­te der neu­en Regie­rung in Kiew zu. Der Kri­tik, sie sei nicht recht­mä­ßig an die Macht gekom­men, ent­geg­ne­ten die EU-Poli­ti­ker, Mai­dan sei aber ein legi­ti­mer Pro­test der Bür­ger gegen die Miss­stän­de gewe­sen. Da dürf­te auch mal eine Aus­nah­me gemacht wer­den mit der Hoheit des Rechts. Sich Rich­tung Euro­pa und sei­ner Rechts­staat­lich­keit zu bewe­gen und dabei von Anfang an ein Auge bei Rechts­ver­stö­ße zuzu­drü­cken ? Konn­te das gut gehen ?

Es folg­te das, was fol­gen muss­te : Unauf­ge­klär­te Mor­de, schlep­pen­de Unter­su­chun­gen zahl­rei­cher Reso­nanz­ver­bre­chen, Erpres­sung poli­ti­scher Geg­ner, will­kür­li­che Fest­nah­men, Druck auf Gerich­te. Die Bei­spie­le : Pro­zes­se gegen rus­si­sche Staats­bür­ger und gegen unlieb­sa­me Jour­na­lis­ten, wie den seit zehn Mona­ten inhaf­tier­ten Kirill Wyschin­ski, oder die Ermitt­lung des Odes­sa-Pogroms, die von “Akti­vis­ten” kon­trol­liert wird. 

Vie­le der soge­nann­ten “Kriegs­ge­fan­ge­nen”, die Kie­wer Mili­tär­be­hör­den in den letz­ten Jah­ren gegen eige­ne Sol­da­ten in Donezk und Lug­ansk aus­ge­tauscht haben, berich­ten nach ihrer Befrei­ung, dass sie vom ukrai­ni­schen Sicher­heits­dienst als zivi­le Bür­ger weit­ab des Krie­ges ver­schleppt, gefol­tert und mona­te­lang in Gefäng­nis­sen gehal­ten wur­den, oft ohne Ankla­ge. Auch der offen­bar insze­nier­te Pro­zess gegen die einst gefei­er­te Hel­din und Kämp­fe­rin gegen Putin, Nadi­ja Sawt­schen­ko, ist dafür ein Bei­spiel. Auch in der ukrai­ni­schen Haft geht sie regel­mä­ßig in Hun­ger­streiks, aber die Pres­se im Wes­ten schert sich nicht mehr um sie.

Das Ver­hält­nis zum Recht von­sei­ten der neu­en Macht­ha­ber demons­triert auch die Ein­mi­schung des Staa­tes in Kir­chen­an­ge­le­gen­hei­ten, wie die Grün­dung der soge­nann­ten Ortho­do­xen Kir­che der Ukrai­ne auf Geheiß des Prä­si­den­ten Poro­schen­ko. Die Ver­fas­sung ver­bie­tet der­ar­ti­ge Ein­fluss­nah­men. Es gibt auch Über­grif­fe auf Pries­ter und Gemein­den der von der Macht nicht unter­stüt­zen kano­ni­schen Ukrai­ni­schen Ortho­do­xen Kir­che. Über­grif­fe, die von der Jus­tiz tole­riert wer­den.

Immer öfter grei­fen Kri­ti­ker der jet­zi­gen Regie­rung das Argu­ment der Men­schen­rechts­ver­let­zung auf – ob es um die Rech­te der Bür­ger von Don­bass oder das der Wahl­be­rech­tig­ten, der Gläu­bi­gen, der Medi­en­nut­zer usw. geht. Es häu­fen sich Beschwer­den bei der UN und beim Gerichts­hof für Men­schen­rech­te des Euro­pa­rats. Der Rechts­ni­hi­lis­mus in der Ukrai­ne scheint also trotz der angeb­lich statt­fin­den­den Jus­tiz­re­form nach dem Mai­dan nicht ab- son­dern eher zuge­nom­men zu haben. 

Auch die wirt­schaft­li­che Lage der Bür­ger hat sich in den fünf Jah­ren seit dem Mai­dan eher ver­schlech­tert. Die Ukrai­ne ist zum ärms­ten Land Euro­pas “auf­ge­stie­gen”, die Ren­ten san­ken, die Löh­ne sta­gnier­ten, dage­gen muss­ten z. B. Gas­ta­ri­fe um das Acht­fa­che erhöht wer­den. Fast die Hälf­te der Haus­hal­te in der Ukrai­ne ist daher auf staat­li­che Hil­fe ange­wie­sen, weil sie sel­ber für den eige­nen Gas­ver­brauch nicht auf­kom­men kön­nen.

Obwohl das Land im makro­öko­no­mi­schen Bereich Wachs­tum zeigt, scheint der zah­me Auf­schwung den Rei­chen und nicht den Ärme­ren des Lan­des zugu­te zu kom­men. Das Resul­tat : Seit dem Jahr 2015 beschei­ni­gen sta­bil etwa 70 Pro­zent der Bür­ger ihrem Land in den Umfra­gen, in die fal­sche Rich­tung zu gehen.

Nie­mand weiß auch genau, wie­viel Men­schen zur­zeit in der Ukrai­ne leben. Behör­den gehen davon aus, dass monat­lich bis zu 100.000 Men­schen das Land ver­las­sen. Mil­lio­nen arbei­ten inzwi­schen im Aus­land, dar­un­ter in Russ­land, dem angeb­li­chem “Aggressor”-Staat.

Nun weiß der amtie­ren­de Prä­si­dent, dass er in sei­nem Wahl­kampf mit all die­sen The­men nicht punk­ten kann. Noch vor fünf Jah­ren war sein Wahl­mot­to : “Leben auf neue Art”. Nun lässt Poro­schen­ko “Armee, Glau­be, Spra­che” auf die Ban­ner schrei­ben. Statt Inno­va­ti­on und Refor­men setzt er nun aufs Natio­nal-Kon­ser­va­ti­ve. Das allein mit die­sem Mot­to die Rech­te von Mil­lio­nen der “fal­schen” Gläu­bi­gen und Rus­sisch­spra­chi­gen im zwei­spra­chi­gen Land grob ver­letzt wer­den, küm­mert die “Euro-Opti­mis­ten” des Jah­res 2013 nicht. 

Die­ser Unter­schied zwi­schen Wor­ten und Taten zeigt : Der ein­fa­che Wunsch der ukrai­ni­schen Bür­ger nach einem bes­se­ren und gerech­te­ren Leben wur­de von den spä­te­ren Macht­ha­bern vor und wäh­rend des Mai­dans in Form einer “Euror­he­to­rik” für poli­ti­sche Pro­pa­gan­da zum Zwe­cke der Macht­er­grei­fung genutzt.

Mehr zum The­ma — Ukrai­ni­sche Rada ver­ab­schie­det Gesetz, das Wahl­be­ob­ach­tern aus Russ­land Ein­rei­se ver­bie­tet

RT Deutsch


Bernie Sanders schwimmt gegen den Strom und will Guaidó nicht als Interimspräsidenten anerkennen


Der US-Sena­tor Ber­nie San­ders kün­dig­te im Febru­ar sei­ne erneu­te Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tur für das Jahr 2020 an. Wäh­rend die Regie­rung Washing­tons den selbst ernann­ten Inte­rims­prä­si­den­ten Vene­zue­las, Juan Guai­dó, aner­kennt, will der Demo­krat San­ders dies nicht tun. Guai­dó hat­te sich im Janu­ar zum Über­gangs­prä­si­den­ten erklärt. Pro­tes­te bei­der Lager im Land folg­ten. Die USA ver­schärf­ten ihre Sank­tio­nen gegen das vene­zo­la­ni­sche staat­li­che Öl-Unter­neh­mens PdV­SA (Petró­le­os de Vene­zue­la S.A.) und beschlag­nahm­te 7 Mil­li­ar­den Dol­lar an Ver­mö­gens­wer­ten.

Mit San­ders Aus­sa­gen zu Vene­zue­la ris­kiert er die Unter­stüt­zung sei­ner Par­tei­kol­le­gen. Zunächst, so San­ders in einem Inter­view mit Uni­vi­si­on, soll­ten die USA “freie und fai­re” Wah­len in dem latein­ame­ri­ka­ni­schen Land ermög­li­chen, bevor man Guai­dó aner­kennt : 

Ich den­ke, es gibt ernst­haf­te Fra­gen zu den letz­ten Wah­len. Es gibt vie­le Men­schen, die das Gefühl haben, dass es sich um eine betrü­ge­ri­sche Wahl han­del­te, und ich den­ke, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten müs­sen mit der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft zusam­men­ar­bei­ten, um sicher­zu­stel­len, dass es in Vene­zue­la freie und fai­re Wah­len gibt. 

Auf die Fra­ge hin, ob er den Prä­si­den­ten Vene­zue­las Nicolás Madu­ro für einen Dik­ta­tor hal­te, ant­wor­te­te San­ders, das vene­zo­la­ni­sche Volk müs­se hier­über ent­schei­den. Daher müs­se es Wah­len geben. Auch Kana­da, Isra­el, Japan und zahl­rei­che euro­päi­sche Natio­nen folg­ten Washing­ton, den nicht gewähl­ten Guai­dó als Vene­zue­las Inte­rims­prä­si­dent anzu­er­ken­nen. 

Vene­zue­la schloss am Don­ners­tag die Gren­ze zu Bra­si­li­en. Hilfs­lie­fe­run­gen aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten sol­len nicht ins Land gelan­gen. Die­se könn­ten, laut Madu­ro, als Vor­wand für eine aus­län­di­sche Inter­ven­ti­on in Vene­zue­la genutzt wer­den. Rus­si­sche Hilfs­lie­fe­run­gen hin­ge­gen sei­en will­kom­men. Die ers­ten Lie­fe­run­gen, vor­nehm­lich Arz­nei­mit­tel, gelang­ten auf lega­lem Weg mit dem Flug­zeug nach Vene­zue­la. Der US-Prä­si­dent Donald Trump rief das vene­zo­la­ni­sche Mili­tär dazu auf, sich gegen Madu­ro zu stel­len. Das Mili­tär steht jedoch bis­lang hin­ter Madu­ro. 

In der US-ame­ri­ka­ni­schen Pres­se wird San­ders für sei­ne Aus­sa­gen zu Vene­zue­la gerügt. Kri­tik kommt auch von sei­nen Par­tei­kol­le­gen. Don­na Sha­la­la von den Demo­kra­ten in Mia­mi und Reprä­sen­tan­tin der Exil-Vene­zo­la­ner sag­te : 

Er wird nicht der Kan­di­dat der Demo­kra­ti­schen Par­tei wer­den. Er hat wie­der­mal demons­triert, dass er die Situa­ti­on nicht ver­steht.

Mehr zum The­ma — Wis­sen­schaft­li­cher Dienst des Bun­des­tags übt har­te Kri­tik an Vene­zue­la-Poli­tik der Bun­des­re­gie­rung

RT Deutsch


Venezuela : Diosdado Cabello verurteilt falsche Schlüsse nach Vorfällen nahe Grenze zu Brasilien


Der Prä­si­dent der ver­fas­sungs­ge­ben­den Ver­samm­lung Vene­zue­las, Dios­dado Cabel­lo, bestä­tig­te am Frei­tag, dass eine Per­son bei den Vor­fäl­len in Kuma­ra­ka­pay nahe der Gren­ze zu Bra­si­li­en ums Leben kam. Dabei beton­te er, dass die Boli­va­ri­sche Natio­nal­gar­de (GNB) nicht, wie von der Oppo­si­ti­on behaup­tet, invol­viert war.

Nach Anga­ben der vene­zo­la­ni­schen Oppo­si­ti­on kam es am Frei­tag nahe der Gren­ze zwi­schen Vene­zue­la und Bra­si­li­en zu Zusam­men­stö­ßen zwi­schen Sol­da­ten und Ange­hö­ri­gen des indi­ge­nen Vol­kes der Pemón, bei dem eine Per­son starb und 14 ver­letzt wur­den. 

Der Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker Amer­i­co De Gra­zia ver­öf­fent­lich­te Video­ma­te­ri­al, das bei dem Vor­fall Ver­wun­de­te zeig­te. Laut Medi­en­be­rich­ten, teils unter Beru­fung auf Amer­i­co De Gra­zia, ereig­ne­te sich der töd­li­che Vor­fall wäh­rend einer angeb­li­chen Kon­fron­ta­ti­on zwi­schen Ein­woh­nern der indi­ge­nen Gemein­schaft und der Boli­va­ri­schen Natio­nal­gar­de (GNB). Dios­dado Cabel­lo bestritt die­se Infor­ma­tio­nen jedoch mit Ver­weis auf bis­he­ri­ge Erkennt­nis­se.

Mehr zum The­ma — Berich­te der vene­zo­la­ni­schen Oppo­si­ti­on : Grenz­schutz­be­am­te sol­len Feu­er eröff­net haben — 2 Tote

Es zeigt sich, dass das Ereig­nis in Kuma­ra­ka­pay auf­grund der Art der dort ver­wen­de­ten Patro­nen nicht die Boli­va­ri­sche Natio­nal­gar­de betrifft”, sag­te der hoch­ran­gi­ge Poli­ti­ker und Ex-Mili­tär. 

In einer Pres­se­er­klä­rung im Rah­men des Kon­zerts an der Gren­ze zu Kolum­bi­en sag­te Cabel­lo, nach den vor­läu­fi­gen Ermitt­lun­gen über das Gesche­he­ne sei­en viel­mehr “bewaff­ne­te Ban­den des Abge­ord­ne­ten Amé­ri­co De Gra­zia und der Par­tei Vol­un­tad Popu­lar “an dem Vor­fall betei­ligt gewe­sen. Dios­dado Cabel­lo wur­de im ver­gan­ge­nen Juni zum Vor­sit­zen­den der ver­fas­sung­ge­ben­de Ver­samm­lung Vene­zue­las (ANC) gewählt. Er ist außer­dem Vize­prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Sozia­lis­ti­schen Par­tei von Vene­zue­la (PSUV). Am Mitt­woch pro­tes­tier­ten zahl­rei­che Regie­rungs­an­hän­ger zusam­men mit Cabel­lo gegen die Poli­tik der Ver­ei­nig­ten Staa­ten gegen­über Vene­zue­la.

Die Oppo­si­ti­on um den selbst ernann­ten Inte­rims­prä­si­den­ten Juan Guai­dó woll­te zum Wochen­en­de Fak­ten schaf­fen. Guai­dó kün­dig­te eine “huma­ni­tä­re Lawi­ne”, aus hun­dert­tau­sen­den von Frei­wil­li­gen und schwe­ren Trans­port­fahr­zeu­gen an, die an der Gren­ze zu Vene­zue­la in Kolum­bi­en bereit­ste­hen­de Hilfs­gü­ter ins Land schaf­fen sol­len. 

Auch auf der nie­der­län­di­schen Kari­bik­in­sel Cura­çao und in Bra­si­li­en ste­hen Lie­fe­run­gen bereit, aller­dings hat­te Cura­çao am Frei­tag betont, die­se nur mit Erlaub­nis aus Cara­cas zu lie­fern, wäh­rend der Prä­si­dent Bra­si­li­ens eine Kri­sen­sit­zung wegen der Situa­ti­on im Nach­bar­land ein­be­rief.

Mehr zum The­ma — Bra­si­li­ens Prä­si­dent Jair Bol­so­na­ro hält Kri­sen­sit­zung wegen Vene­zue­la ab

Das Wochen­en­de begann am Frei­tag mit Kon­zer­ten fan­den auf bei­den Sei­ten der Gren­ze zwi­schen Kolum­bi­en und Vene­zue­la. Im Vor­feld zeig­te sich, dass die­se hohes Eska­la­ti­ons­po­ten­zi­al bar­gen.

Am Mitt­woch fand ein Tref­fen zwi­schen dem kolum­bia­ni­schen Gene­ral Luis Navar­ro Jimé­nez und dem Befehls­ha­ber des Süd­kom­man­dos der US-Armee (United Sta­tes Sou­thern Com­mand (USSOUTHCOM), Admi­ral Craig Fal­ler, statt. Das Süd­kom­man­do sieht sich zustän­dig für die Koor­di­na­ti­on und Füh­rung aller mili­tä­ri­schen Ope­ra­tio­nen der USA in Latein­ame­ri­ka. In der gemein­sa­men Pres­se­kon­fe­renz teil­ten die Mili­tärs mit, dass man “zum Schutz der Zivil­be­völ­ke­rung” ein­grei­fen wür­de.

Am Don­ners­tag ver­kün­de­te der kolum­bia­ni­sche Außen­mi­nis­ter Car­los Hol­mes Tru­jil­lo auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Bogo­tá, dass sein Land an der Gren­ze zu Vene­zue­la sein Mili­tär ver­stärkt, vor­geb­lich um das Durch­kom­men “huma­ni­tä­rer Hil­fen” zu gewähr­leis­ten.

RT Deutsch


Reuters : USA wollen 400 Soldaten nach Truppenabzug in Syrien lassen


Laut Reu­ters sol­len 200 US-ame­ri­ka­ni­schen Sol­da­ten im Nord­os­ten Syri­ens Teil der west­li­chen Mis­si­on sein, die zwi­schen 800 und 1.500 Mann stark sein soll. Zuvor hat­te Washing­ton erklärt, die USA wol­len ihre mili­tä­ri­sche Prä­senz in Syri­en von den jet­zi­gen 2.000 auf 200 “Frie­dens­sol­da­ten” redu­zie­ren. 

Mehr zum The­ma — Trump bricht sein Ver­spre­chen : USA las­sen 200 Sol­da­ten in Syri­en für “unbe­stimm­ten Zeit­raum”

RT Deutsch