Britischer Großauftrag für deutsche Rüstungsunternehmen : Über 500 Panzer geordert


Rund 2,6 Mil­li­ar­den Euro lässt sich das bri­ti­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um die 500 deut­schen Rad­pan­zer vom Typ “GTK Boxer” von Rhein­me­tall und Krauss-Maff­ei Weg­mann (KMW) kos­ten. Die bei­den Rüs­tungs­un­ter­neh­men schu­fen zur Pro­duk­ti­on des Rad­pan­zers die ARTEC GmbH (Armou­red Vehi­cle Tech­no­lo­gy). Rhein­me­tall hält dabei 64 Pro­zent der Geschäfts­an­tei­le. Pro­du­ziert wird vor­nehm­lich in Kas­sel sowie an inter­na­tio­na­len Stand­or­ten für die Abneh­mer. 

Im Wett­be­werb um die Auf­trags­ver­ga­be zur Erneue­rung der bri­ti­schen Pan­zer hat­ten das US-Unter­neh­men Gene­ral Dyna­mics und die bri­ti­sche Fir­ma BAE Sys­tems das Nach­se­hen. Von 2022 bis 2031 soll gelie­fert wer­den. 

Der bri­ti­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ben Wal­lace sag­te zu der Ent­schei­dung : 

Der Boxer ist füh­rend in sei­nem Feld. 

Die Beson­der­heit des deut­schen Rad­pan­zers ist die Mög­lich­keit, für unter­schied­li­che Auf­ga­ben als Transport‑, Sani­täts- oder Schüt­zen­pan­zer aus­ge­rüs­tet zu wer­den. Neben der Bun­des­wehr nutzt auch das nie­der­län­di­sche, litaui­sche und aus­tra­li­sche Mili­tär den Rad­pan­zer. 

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RT Deutsch


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