Griechenland : Über 5.600 neue Migranten im Juli


Mehr zum The­ma — Ver­kehrs­un­fall mit 33 Migran­ten in Nord­ma­ze­do­ni­en

Ver­gan­ge­ne Woche hat­te bereits der Chef des grie­chi­schen Able­gers des UN-Flücht­lings­hilfs­werks (UNHCR) gesagt, dass der Juli der Monat mit den meis­ten Ankünf­ten seit Inkraft­tre­ten des Flücht­lings­pakts zwi­schen der EU und der Tür­kei im März 2016 war.

Laut UNHCR befin­den sich der­zeit mehr als 22.000 Flücht­lin­ge und Migran­ten auf den grie­chi­schen Inseln der Ost­ägä­is. Neu­an­künf­te wer­den dem­nach nicht nur auf den Flücht­lings­in­seln Les­bos, Chi­os, Kos, Leros und Samos ver­zeich­net, son­dern auch auf klei­ne­ren Inseln wie Phar­ma­ko­nis­si und Kas­tel­ori­zo. Auch auf Zypern sind in den ver­gan­ge­nen Mona­ten ver­stärkt Flücht­lin­ge aus der Tür­kei ange­kom­men.

Die neue kon­ser­va­ti­ve grie­chi­sche Regie­rung, die seit Juli im Amt ist, will das Asyl­ver­fah­ren für Migran­ten beschleu­ni­gen. Wer kein Asyl erhält, soll sofort in die Tür­kei zurück­ge­schickt wer­den – das sieht auch der Flücht­lings­pakt zwi­schen der EU und der Tür­kei vor.

Erreicht wer­den soll das, indem mehr Per­so­nal für die Bear­bei­tung der Asyl­an­trä­ge bereit­ge­stellt wird. Wäh­rend der Amts­zeit des am 7. Juli abge­wähl­ten lin­ken Regie­rungs­chefs Alexis Tsi­pras dau­er­te die Bear­bei­tung der Asyl­an­trä­ge in vie­len Fäl­len mehr als zwei Jah­re.

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(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


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