Iranischer Außenminister : Kein Wunder, dass USA Schuld für Öltanker-Vorfall auf den Iran schieben


Der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter Moham­mad Dscha­wad Sarif erklär­te, dass die USA “los­ge­sprun­gen sind, um Anschul­di­gun­gen gegen den Iran zu erhe­ben, [ohne] einen Hauch von sach­li­chen oder Indi­zi­en­be­wei­sen” vor­zu­le­gen.

Er beschrieb den Schritt als einen Ver­such, Tehe­ran auf der Welt­büh­ne zu dämo­ni­sie­ren und Washing­tons ein­sei­ti­ge Sank­tio­nen gegen sein Land zu legi­ti­mie­ren.

Ich habe vor genau die­sem Sze­na­rio vor eini­gen Mona­ten gewarnt, nicht weil ich hell­se­he­risch bin, son­dern weil ich erken­ne, woher das B‑Team kommt”, twit­ter­te Zarif.

Mit B‑Team bezeich­net er die Trump-Regie­rung. Er warn­te, dass Trumps “B‑Team” nun zu “Plan B : Sabo­ta­ge­di­plo­ma­tie” über­ge­he, um ihren “wirt­schaft­li­chen Ter­ro­ris­mus” gegen den Iran zu ver­tu­schen.

Der Iran ret­te­te 44 See­leu­te aus den bei­den Tan­kern “Front Alta­ir” und “Koku­ka Cou­ra­ge­ous”, nach­dem die Schif­fe am Don­ners­tag von unbe­kann­ten Kräf­ten ange­grif­fen wor­den waren.

US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo gab dem Iran schnell die Schuld für den Vor­fall und behaup­te­te, dass Tehe­ran gegen Washing­tons “erfolg­rei­che Druck­kam­pa­gne”, die aus meh­re­ren Ebe­nen von Sank­tio­nen besteht, ankämp­fe.

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RT Deutsch


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