Nicht nur mit der Kraft des Windes : Gretas Segelausflug verursacht sechs Atlantikflüge


Ges­tern ging Gre­ta Thun­berg im bri­ti­schen Ply­mouth an Bord der Segel­yacht “Mali­zia II”. Ein Jahr Aus­zeit gönnt sie sich von der Schu­le, um sich dem Umwelt­schutz zu wid­men. In den USA und in Süd­ame­ri­ka will sie an Kon­fe­ren­zen und Demons­tra­tio­nen teil­neh­men. Wann es zurück­geht, lässt sie offen. Immer wie­der wur­de betont, das Segel­boot sei die umwelt­freund­lichs­te Vari­an­te. Strom auf der Yacht wird aus Solar­zel­len gespeist. 

Ein Bild zeigt Thun­berg nach der ers­ten Nacht auf der Renn­yacht : 

Für die Logis­tik des Unter­fan­gens jedoch müs­sen die Crew­mit­glie­der flie­gen. Ins­ge­samt sechs­mal wird über den Atlan­tik geflo­gen – bei etwa 1.800 Kilo­gramm Koh­len­stoff­di­oxid pro Flug. 

An Bord der Yacht sind neben ihrem Vater die pro­fes­sio­nel­len Seg­ler Boris Herr­mann und Pierre Casi­raghi. Der Pres­se­spre­cher Herr­manns, Andre­as Kling, mach­te eine anschei­nend nicht abge­stimm­te Aus­sa­ge : 

Natür­lich flie­gen die da rüber, geht ja gar nicht anders. 

Auch das Groß­auf­ge­bot von Jour­na­lis­ten beim Able­gen der Yacht sei nicht gera­de kli­ma­freund­lich gewe­sen : 

Es hät­te weni­ger Treib­haus­gas­aus­stoß ver­ur­sacht, wenn wir die­se Abfahrt so nicht gemacht hät­ten. Natür­lich wäre es umwelt­scho­nen­der gewe­sen, nicht dar­auf auf­merk­sam zu machen, dass wir drin­gend etwas tun müs­sen gegen die Kli­ma­kri­se. Aber wenn kei­ner dar­auf auf­merk­sam macht, dann tun wir auch nichts. 

Gre­tas Segel­rei­se von Ply­mouth nach New York lässt sich auch mit­ver­fol­gen : Borishermannracing.com

RT Deutsch


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