Nobelpreisträger verliert Ehrentitel wegen rassistischer Aussagen


Die For­schungs­in­sti­tu­ti­on wies Wat­sons jüngs­te Bemer­kun­gen zu Eth­ni­en und Gene­tik als “ver­werf­lich” und “wis­sen­schaft­lich nicht halt­bar” zurück.

Laut einem BBC-Bericht wie­der­hol­te Wat­son in einer TV-Auf­zeich­nung Anfang Janu­ar frü­he­re Bemer­kun­gen aus dem Jahr 2007, dass Schwar­ze wegen ihrer Gene weni­ger intel­li­gent sei­en als Wei­ße. Das hat­te ihn damals sei­nen Pos­ten als Kanz­ler gekos­tet, Cold Springs ent­band ihn sei­ner­zeit auch von allen wei­te­ren admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben. Sei­ne jüngs­ten Bemer­kun­gen kon­ter­ka­rier­ten nun sei­ne dama­li­ge schrift­li­che Ent­schul­di­gung, teil­te Cold Springs mit. Des­halb habe das Labo­ra­to­ri­um ihm nun auch die Ehren­ti­tel aberkannt.

Wat­son gilt als einer der Ent­de­cker der Mole­ku­lar­struk­tur der Des­oxy­ri­bo­nu­kle­in­säu­re (DNS), der Trä­ge­rin der Erb­infor­ma­tio­nen von Lebe­we­sen. 1962 erhielt er zusam­men mit Fran­cis Crick und Mau­rice Wil­kins den Nobel­preis für Medi­zin. Laut BBC befin­det sich Wat­son, der im April 91 wird, nach einem Auto­un­fall der­zeit in einem Pfle­ge­heim und nimmt sei­ne Umwelt nur sehr ein­ge­schränkt wahr. (dpa)

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RT Deutsch


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