Richter ordnet Haftentlassung von Brasiliens Ex-Präsidenten Lula an


Der Obers­te Gerichts­hof ent­schied am Don­ners­tag, dass in ers­ter und zwei­ter Instanz ver­ur­teil­te Straf­tä­ter bis zur Aus­schöp­fung aller mög­li­chen Rechts­mit­tel auf frei­em Fuß blei­ben dür­fen. Damit mach­ten die Rich­ter den Weg frei für die Frei­las­sung Tau­sen­der Ver­ur­teil­ter – dar­un­ter auch der ehe­ma­li­ge bra­si­lia­ni­sche Prä­si­dent Luiz Inácio Lula da Sil­va. Rich­ter Dani­lo Perei­ra Júni­or ord­ne­te eben­falls am Frei­tag sei­ne Frei­las­sung an.

Unter­stüt­zer Lulas war­ten auf sei­ne Haft­ent­las­sung : 

Wegen Kor­rup­ti­on ver­büßt der frü­he­re Staats­chef seit April 2018 eine acht­jäh­ri­ge Frei­heits­stra­fe. Er soll von einem Bau­un­ter­neh­men die Reno­vie­rung eines Luxus-Appar­te­ments ange­nom­men haben. Lula demen­tiert die Anschul­di­gun­gen und spricht von einer poli­ti­schen Ver­schwö­rung gegen ihn.

(rt deutsch/dpa) 

RT Deutsch


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