Twitter-Streit der GroKo-Parteien : “Schrecklich nette Familie” gegen “halbstarken Paul”


Die Vor­sit­zen­de der SPD-Grund­wer­te­kom­mis­si­on, Gesi­ne Schwan, und Par­tei­vi­ze Ralf Steg­ner bewer­ben sich als Duo um den Par­tei­vor­sitz. Die Per­so­na­lie lös­te einen skur­ri­len Streit zwi­schen pro­mi­nen­ten Poli­ti­kern der CDU und SPD aus, den man in die­ser Form eher bei Kin­dern im Grund­schul­al­ter erwar­ten wür­de.

CDU-Gene­ral­se­kre­tär Paul Zie­mi­ak schrieb gleich nach Bekannt­wer­den der Kan­di­da­tur auf Twit­ter : “Steg­ner hat nun doch eine Frau gefun­den …”

Mit “Kevin” dürf­te er Juso-Chef Kevin Küh­nert gemeint haben. Eine Ant­wort ließ nicht lan­ge auf sich war­ten. SPD-Gene­ral­se­kre­tär Lars Kling­beil warf Zie­mi­ak dar­auf­hin vor, ver­ächt­lich über Men­schen zu reden, die sich enga­gie­ren.

Auch Küh­nert reagier­te auf Zie­miaks Tweet. 

Der offe­ne Schlag­ab­tausch auf Twit­ter weckt nicht nur Zwei­fel an den Umgangs­for­men der betei­lig­ten Poli­ti­ker, er wirft auch erneut die Fra­ge nach dem Zustand der “Gro­ßen Koali­ti­on” auf. Die Rüpe­lei­en der Koali­tio­nä­re könn­ten der Vor­bo­te eines mög­li­chen Bruchs der Gro­Ko nach den Land­tags­wah­len im Osten im Sep­tem­ber und Okto­ber sein. 

Mehr zum The­ma — Erneue­rung muss war­ten : SPD sucht die Füh­rung in einem lang­wie­ri­gen Aus­wahl­pro­zess

RT Deutsch


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