US-Senat bestätigt Gina Haspel als neue CIA-Direktorin


Has­pels Nomi­nie­rung durch US-Prä­si­dent Donald Trump war umstrit­ten, weil sie als CIA-Agen­tin in der Zeit nach den Ter­ror­an­schlä­gen im Jahr 2001 Ver­hör­me­tho­den tole­riert haben soll, die heu­te ver­bo­ten sind und inter­na­tio­nal als Fol­ter betrach­tet wer­den. Dar­un­ter fällt auch das soge­nann­te Water­boar­ding, ein simu­lier­tes Erträn­ken von Gefan­ge­nen. Die Metho­den waren wäh­rend der Amts­zeit von Prä­si­dent Geor­ge W. Bush legal. Oft wur­den Ter­ror­ver­däch­ti­ge ent­führt und welt­weit in Geheim­ge­fäng­nis­sen (“black sites”) ver­hört. Die Metho­den wur­den spä­ter von Prä­si­dent Barack Oba­ma ver­bo­ten.

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Has­pel hat­te in der Zeit Berich­ten zufol­ge ein CIA-Geheim­ge­fäng­nis in Thai­land gelei­tet, wo meh­re­re Häft­lin­ge den soge­nann­ten “erwei­ter­ten Ver­hör­me­tho­den” unter­zo­gen wor­den waren. Unklar ist jedoch, wel­che Rol­le Has­pel selbst dabei gespielt hat. Im Senat erklär­te Has­pel, ähn­li­che Metho­den wol­le sie nicht wie­der ein­füh­ren, selbst wenn Trump sie dazu auf­for­dern wür­de. “Ich glau­be, die CIA muss ihre Akti­vi­tä­ten im Ein­klang mit ame­ri­ka­ni­schen Wer­ten durch­füh­ren”, sag­te Has­pel. (dpa)

RT Deutsch


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