Wer setzt in Syrien C‑Waffen ein?” – Russische Experten veranstalten Briefing in Den Haag


Das Brie­fing mit dem Titel “Wer setzt in Syri­en C‑Waffen ein?” fin­det am 12. Juli im Hotel Crow­ne Pla­za in Den Haag statt, der Stadt mit dem Sitz der Orga­ni­sa­ti­on für das Ver­bot che­mi­scher Waf­fen (OPCW). Im Rah­men der Ver­an­stal­tung legen Exper­ten und Ver­tre­ter des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums der Öffent­lich­keit unter ande­rem zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen über den angeb­li­chen Gift­gas-Angriff im syri­schen Duma am 7. April 2018 vor. Die Daten sind von rus­si­schen Fach­leu­ten und Men­schen­recht­lern in Syri­en gesam­melt wor­den. Geplant ist auch eine Dis­kus­si­on über die Situa­ti­on in der OPCW. Dar­an nimmt auch der rus­si­sche Bot­schaf­ter in den Nie­der­lan­den Alex­an­der Schul­gin teil.

Am 7. April 2018 soll es nach Anga­ben eini­ger NGOs, dar­un­ter der “Weiß­hel­me”, im syri­schen Duma zu einem C‑Waf­fen-Ein­satz gekom­men sein. Fach­kun­di­ge Mit­ar­bei­ter des rus­si­schen Zen­trums für Ver­söh­nung der Kon­flikt­par­tei­en in Syri­en unter­such­ten die Ort­schaft bereits am 9. April, konn­ten dort aber kei­ne Spu­ren von C‑Waffen nach­wei­sen. Am 14. April grif­fen die USA, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich das Nah­ost-Land ohne Geneh­mi­gung des UN-Sicher­heits­ra­tes an. Im Novem­ber beschloss dann die OPCW, eine Arbeits­grup­pe zu schaf­fen, die die Schul­di­gen fest­stel­len soll­te.

Russ­land war damals ent­schie­den dage­gen ein­ge­tre­ten, die Orga­ni­sa­ti­on in ein “bestra­fen­des Organ” zu ver­wan­deln, denn in die­sem Fall wür­de sich die OPCW die exklu­si­ven Befug­nis­se des UN-Sicher­heits­ra­tes aneig­nen. Außer­dem ver­wies Russ­land dar­auf, dass die Che­mie­waf­fen­kon­ven­ti­on eine Ermitt­lung von Schul­di­gen nicht vor­sieht. (TASS)

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RT Deutsch


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