Hackergergruppe “Dark Overlord” veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 911


Am 10. Janu­ar ver­öf­fent­lich­te “Dark Over­lord” nun auch die zwei­te Schicht der 9/11-Geheim­do­ku­men­te und begrün­de­te den Schritt mit den Wor­ten :

Wir kön­nen nicht zulas­sen, dass die Main­stream­me­di­en wei­ter­hin die Wahr­heit unter­drü­cken. Wir müs­sen sicher­stel­len, dass ihre Pro­pa­gan­da zer­schla­gen wird von der Wahr­heit, mit der wir es zu tun haben.

Hackergergruppe "Dark Overlord" veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 9/11

Wei­ter heißt es :

Denkt dar­an, dass die wei­te­re Finan­zie­rung unse­rer Brief­ta­sche uns moti­vie­ren wird, der Welt die Wahr­heit zu ver­mit­teln, indem wir das, was wir die “9/11 Papers” nen­nen, ver­öf­fent­li­chen. Um etwas mehr Begeis­te­rung zu erzeu­gen, haben wir uns ent­schie­den, wei­ter­zu­ma­chen und den Ent­schlüs­se­lungs­code für Lay­er 2 frei­zu­ge­ben. In die­sem Sin­ne, lasst uns die Leaks fort­set­zen :

Hackergergruppe "Dark Overlord" veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 9/11
Quel­le : Screen­shot https://busy.org/@thedarkoverlord/9 – 11-papers-mega­leak

Nach Aus­wer­tung von RT-Spe­zia­lis­ten ist bis­lang kei­ne “smo­king gun” auf­ge­taucht, die eine Ver­schwö­rung oder Betei­li­gung der US-Regie­rung an den Ter­ror­an­schlä­gen bele­gen wür­de.

Statt­des­sen ermög­li­chen die Doku­men­te jedoch, sich ein bes­se­res Bild von den Ver­si­che­rungs­pro­zes­sen um 911 zu bil­den. Die Doku­men­te bele­gen die enor­men gedank­li­che Anstren­gun­gen der Anwalts­kanz­lei­en, um zu sehen, wen sie nach den Angrif­fen auf Scha­den­er­satz ver­kla­gen könn­ten. In E-Mails dis­ku­tie­ren die Anwäl­te über die Ziel­grup­pen wie Flug­ge­sell­schaf­ten, Flug­zeug­her­stel­ler, das Bun­des­luft­fahrt­be­hör­de der USA, die mut­maß­li­chen Ter­ro­ris­ten selbst und aus­län­di­sche Unter­neh­men.

Die Doku­men­te decken unter ande­rem die Stra­te­gie­pla­nun­gen der betei­lig­ten Anwäl­te auf, unter ande­rem die juris­ti­schen Stra­te­gi­en, mit denen sie gegen Boe­ing vor­ge­hen könn­ten, da der US-Flug­zeug­her­stel­ler die bei den Angrif­fen ver­wen­de­ten Flug­zeu­ge 757 und 767 nicht mit auto­ma­ti­schen Trans­pon­dern aus­ge­stat­tet hat­te. Dadurch wur­de ver­hin­dert, dass die Behör­den frü­her hät­ten alar­mier­te wer­den kön­nen, dass etwas nicht in Ord­nung war. Belegt wird eben­falls, das ein Ver­fah­ren gegen die FAA (die Bun­des­luft­fahrt­be­hör­de der USA) fal­len gelas­sen wur­de, “aus Angst, die Regie­rung zu ver­är­gern”. 

Ein wei­te­rer inter­es­san­ter Aspekt in den gele­ak­ten und für authen­tisch befun­de­nen Doku­men­ten ist, wie die betei­lig­ten Pro­zess­an­wäl­te offen dar­über dis­ku­tie­ren, ob der dama­li­ge Prä­si­dent Geor­ge W. Bush im Vor­aus von den Anschlä­gen wuss­te und inwie­weit die sau­di­sche Königs­fa­mi­lie für den Ter­ror­an­schlag ver­ant­wort­lich zu machen ist.

Wäh­rend der Ver­schlüs­se­lungs­code für die ers­te Schicht der 9/11-Doku­men­ten aus Red­dit, Pas­te­bin und Twit­ter ent­fernt wur­de, blieb er meh­re­re Tage lang auf Ste­e­mit ver­füg­bar.

Am 10. Janu­ar wur­de der Account von Dark Over­lord jedoch auch von die­ser Platt­form ent­fernt. Aller­dings sind die Doku­men­te noch immer auf Busy.org zugäng­lich, einer Web­site, die auf der glei­chen Block­chain wie Ste­e­mit läuft.

Die Hacker­grup­pe hat ange­kün­digt, dass drei wei­te­re Ebe­nen von Doku­men­ten fol­gen wer­den, wenn die ent­spre­chen­de Sum­me über­wie­sen wird. Das letz­te Leak wur­de mit der Nach­richt beglei­tet :

Lasst die Bit­coins rol­len, und wir las­sen die Wahr­heit wei­ter flie­ßen.

Die Hacker ver­lan­gen zwei Mil­lio­nen Dol­lar an Bit­coins für die Ver­öf­fent­li­chung ihres “Mega­leaks”, das sie “the 911 Papers” nen­nen.

Hackergergruppe "Dark Overlord" veröffentlicht weitere Geheimdokumenten zu 9/11

Die Grup­pe hat auch ange­bo­ten, die Doku­men­te an ter­ro­ris­ti­sche Grup­pen, aus­län­di­sche Regie­run­gen und Medi­en zu ver­kau­fen. RT hat den Ver­such gewagt und sich mit der Bit­te um einen Kom­men­tar für die Bericht­erstat­tung an die Hacker gewandt. Dar­auf­hin boten die Hacker umge­hend an, RT exklu­si­ven Zugang zu den “explo­si­ven Papie­ren” zu gewäh­ren – natür­lich zu einem Preis, der es in sich hat­te.

Mehr zum The­ma — “Bezahlt oder wir begra­ben euch!” – Hacker ver­kau­fen die “Wahr­heit über 9/11”

Dark Over­lord wur­de 2016 gegrün­det und war bereits für zahl­rei­che Hacks und Erpres­sungs­ver­su­che ver­ant­wort­lich. Der bis­her bekann­tes­te ereig­ne­te sich 2018 : “Dark Over­lord” ver­öf­fent­lich­te im ver­gan­ge­nen Jahr eine gan­ze Staf­fel der Net­flix-Serie “Oran­ge Is the New Black”, nach­dem kein Löse­geld gezahlt wor­den war.

Wenn sie kei­ne Regie­rungs- und Unter­neh­mens­do­ku­men­te durch­si­ckern lässt, ver­dient die Grup­pe ihren Lebens­un­ter­halt zum Groß­teil mit dem Ver­kauf von gehack­ten Kre­dit­kar­ten­in­for­ma­tio­nen und Kran­ken­ak­ten.

Die Grup­pe könn­te jedoch ihren Mit­glie­dern gegen­über in Zah­lungs­schwie­rig­kei­ten gera­ten, wenn die der­zei­ti­gen Löse­geld- und Crowd­fun­ding-For­de­run­gen nicht erfüllt wer­den. Das Fach­por­tal für Cyber­si­cher­heit Cybers­coop berich­te­te am Diens­tag, dass die Grup­pe im Novem­ber 2018 Rekru­tie­rungs­an­zei­gen im Dar­knet ver­öf­fent­licht hat, um vier qua­li­fi­zier­te Cyber­kri­mi­nel­le ein­zu­stel­len. Poten­zi­el­len Mit­ar­bei­tern wer­den dar­in monat­lich 50.000 Pfund (63.500 US-Dol­lar) ver­spro­chen, die nach zwei Dienst­jah­ren auf bis zu 70.000 Pfund (89.000 US-Dol­lar) ange­ho­ben wer­den.

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Gastfreundlichkeit mitschuld an 911 : Indische Polizei beschränkt Lächeln des Sicherheitsdienstes


Wir dür­fen nicht über­mä­ßig freund­lich mit Flug­gäs­ten sein, weil 911 unter ande­rem dadurch ver­ur­sacht wur­de, dass man zu viel Wert auf Gast­freund­lich­keit gelegt hat und dass das Per­so­nal den Gäs­ten zu sehr ent­ge­gen­kam, wobei die Sicher­heit ver­letzt wer­den konn­te”, zitier­te die Zei­tung The Indian Express den Lei­ter des Zen­tra­len Indus­tri­el­len Sicher­heits­diens­tes Indi­ens (CISF), Rajesh Ran­jan. Um die höchs­te Prio­ri­tät der Flug­si­cher­heit zu bewah­ren, müs­se das Sicher­heits­per­so­nal von cir­ca 60 Air­ports lan­des­weit nun vom soge­nann­ten “Sys­tem des brei­ten Lächelns” auf das alter­na­ti­ve “Sys­tem des aus­rei­chen­den Lächelns” umstei­gen. Die genau­en Kri­te­ri­en, nach denen die neu­en “Freund­lich­keits-Stan­dards” beur­teilt wer­den sol­len, blie­ben bis­her unklar.

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US-Gericht : Iran nicht Saudi-Arabien soll 6 Milliarden Dollar an Opfer der Anschläge von 911 zahlen


Das US-Gericht Sou­thern District Court of New York hat in sei­nem Urteils­spruch den Iran auf­ge­for­dert, mehr als sechs Mil­li­ar­den Dol­lar an die Opfer der Anschlä­ge vom 11. Sep­tem­ber 2001 zu zah­len. In dem Urteil vom Mon­tag wer­den die Isla­mi­sche Repu­blik, die Revo­lu­ti­ons­gar­den und die Zen­tral­bank des Iran für den Tod von mehr als 1.000 Men­schen infol­ge der Anschlä­ge vom 11. Sep­tem­ber ver­ant­wort­lich gemacht.

Der zustän­di­ge Rich­ter Geor­ge B. Dani­els wies den Iran an, “12.500.000 US-Dol­lar pro Ehe­part­ner, 8.500.000 US-Dol­lar pro Eltern­teil, 8.500.000 US-Dol­lar pro Kind und 4.250.000 US-Dol­lar pro Geschwis­ter­kind” an die Fami­li­en und Nach­läs­se der Ver­stor­be­nen zu zah­len. Der Gesamt­be­trag wird ab dem 11. Sep­tem­ber 2001 bis zum Datum des Urteils zudem mit einem Zins­satz von 4,96 Pro­zent per annum ver­zinst.

Rich­ter Dani­els hat­te schon in den Jah­ren 2011 und 2016 Urtei­le gegen den Iran erlas­sen, in denen die Isla­mi­sche Repu­blik auf­ge­for­dert wur­de, den Opfern und Ver­si­che­rern Mil­li­ar­den von Dol­lar für Schä­den und Todes­fäl­le bei den Anschlä­gen mit ent­führ­ten Flug­zeu­gen zu zah­len. In den Kla­ge­schrif­ten wird behaup­tet, dass der Iran die Atten­tä­ter vom 11. Sep­tem­ber 2001 trai­niert und unter­stützt haben soll, wofür es jedoch kei­ne Bele­ge gibt. Der Iran äußer­te sich bis­her nicht zu den Urtei­len.

In den Pro­zess im Jahr 2011 griff Dani­els unter ande­rem auf Zeu­gen­aus­sa­gen eines angeb­li­chen ira­ni­schen Über­läu­fers Hamid Reza Zake­ri zurück. Zake­ri behaup­te­te, für die Sicher­heit eines Tref­fens zwi­schen Aya­tol­lah Ali Kha­men­ei, Prä­si­dent Hash­e­mi Raf­san­ja­ni und Osa­ma bin Ladens Sohn Saad bin Laden auf einem Flug­platz bei Tehe­ran im Mai 2001 ver­ant­wort­lich gewe­sen zu sein. In der Ein­gangs­hal­le des ira­ni­schen Minis­te­ri­ums für Geheim­diens­te und Sicher­heit (MOIS) hät­ten zudem Nach­bau­ten der WTC-Zwil­lings­tür­me, des Pen­ta­gon und des Wei­ßen Hau­ses gestan­den, mit einer dar­über ange­brach­ten Rake­te, auf der “Tod den USA” stand.

Dar­auf­hin habe er Ende Juli 2001 die US-Bot­schaft in Aser­bai­dschan von sei­ner Schluss­fol­ge­rung in Kennt­nis gesetzt, dass der Iran zusam­men mit al-Qae­da die­se Zie­le angrei­fen wol­le. Zake­ri behaup­te­te somit, dass der ira­ni­sche Geheim­dienst sei­ne Anschlags­plä­ne in der Emp­fangs­hal­le zur Schau gestellt habe. Trotz die­ser skur­ri­len Geschich­te zwei­fel­te Rich­ter Dani­els nicht am Wahr­heits­ge­halt der Aus­sa­gen.

Bis zum Jahr 2016 konn­ten sou­ve­rä­ne Staa­ten in den USA nicht ver­klagt wer­den. Das änder­te sich durch den soge­nann­ten “Jus­ti­ce Against Spon­sors of Ter­ro­rism Act” (JASTA), der es ermög­licht, Staa­ten im Zusam­men­hang mit inter­na­tio­na­len Ter­ror­ak­ten juris­tisch zu ver­fol­gen. Sau­di-Ara­bi­en, das nach wie vor das Haupt­ziel von US-Kla­gen im Zusam­men­hang mit dem 11. Sep­tem­ber ist, hat­te sei­ner­zeit in den USA eine mas­si­ve Lob­by­kam­pa­gne gestar­tet, um die Ver­ab­schie­dung des Geset­zes zu ver­hin­dern.

Die PR-Fir­ma Qor­vis MSL-Group in Washing­ton soll die Kam­pa­gne im Auf­trag von Sau­di-Ara­bi­en umge­setzt haben. Unter Ande­rem wand­te sich das Unter­neh­men dem­nach auch an US-Kriegs­ve­te­ra­nen und warn­te sie davor, dass das Gesetz ihre Kame­ra­den im Aus­land gefähr­de.

Dar­auf­hin wur­den 50 Vete­ra­nen auf eine Alles-Inklu­si­ve-Rei­se nach Washing­ton ein­ge­la­den. Ziel war es, die Vete­ra­nen zum Kon­gress zu schi­cken, um die US-Par­la­men­ta­ri­er doch noch umzu­stim­men. Doch offen­bar fühl­ten sich eini­ge Vete­ra­nen von der PR-Fir­ma benutzt. Sie sei­en in die Irre geführt und offen belo­gen wor­den. Zudem soll Sau­di-Ara­bi­en auch mit dem Ver­kauf von US-Staats­an­lei­hen in Höhe von rund 750 Mil­li­ar­den-Dol­lar gedroht haben, soll­te das Gesetzt ver­ab­schie­det wer­den.

RT Deutsch