Mutmaßlicher Täter von Utrecht gesteht Anschlag


Ein wei­te­rer Ver­däch­ti­ger, der am Diens­tag fest­ge­nom­men wor­den war, wur­de am Frei­tag aus der Haft ent­las­sen. Er wer­de nicht mehr ver­däch­tigt, teil­te die Staats­an­walt­schaft mit.

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Die Unter­su­chungs­haft des Haupt­ver­däch­ti­gen war am Frei­tag um die maxi­ma­le Dau­er von wei­te­ren zwei Wochen ver­län­gert wor­den.

Am Abend soll­te in Utrecht mit einem Schwei­ge­marsch an die Opfer erin­nert wer­den. Dazu kün­dig­ten auch Minis­ter­prä­si­dent Mark Rut­te, der Jus­tiz­mi­nis­ter sowie die Bür­ger­meis­ter der vier gro­ßen Städ­te des Lan­des ihre Teil­nah­me an. (dpa)

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Russischer Inlandsgeheimdienst FSB vereitelt Anschlag und tötet zwei IS-Terroristen in Südrussland


Als die Sicher­heits­kräf­te ver­such­ten, einen ver­däch­ti­gen PKW anzu­hal­ten, eröff­ne­ten die Per­so­nen im Fahr­zeug das Feu­er mit auto­ma­ti­schen Waf­fen, war­fen eine Hand­gra­na­te und ergrif­fen die Flucht”, zitiert RIA Nowos­ti den Natio­na­len Anti-Ter­ror­aus­schuss.

Bei­de Kämp­fer wur­den wäh­rend des anschlie­ßen­den Feu­er­ge­fechts getö­tet. Nach Anga­ben des ope­ra­ti­ven Haupt­quar­tiers waren die bei­den IS-Anhän­ger in der Wol­go­grad-Regi­on hei­misch und waren in die Staw­ro­pol-Regi­on gereist, um dort Ter­ror­an­schlä­ge zu ver­üben.

Sie wur­den als Unter­stüt­zer der inter­na­tio­na­len Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on IS iden­ti­fi­ziert. Am Ort des Vor­falls wur­den Waf­fen, Muni­ti­on und eine Hand­gra­na­te gefun­den”, gab der Aus­schuss bekannt.

Weder FSB-Mit­ar­bei­ter noch Zivi­lis­ten wur­den bei dem Schuss­wech­sel ver­letzt. Ermitt­lun­gen und eine Fahn­dung nach mög­li­chen Kom­pli­zen der Täter hal­ten an.

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Regierung spricht von Anschlag : Mehrere Öltanks in Venezuela explodiert


Zeit­gleich mit der Wie­der­her­stel­lung der Strom- und Was­ser­ver­sor­gung in Vene­zue­la sind im Osten des Lan­des zwei Erd­öl­tanks explo­diert. Die Regie­rung spricht von einem neu­en Anschlag auf die Ener­gie-Infra­struk­tur des Lan­des. Wie der vene­zo­la­ni­sche Erd­öl­mi­nis­ter Manu­el Que­ve­do auf Twit­ter mit­teil­te, wur­den Erd­öl-Lager­tanks der Anla­ge Petro San Félix im Ori­no­ko-Gür­tel ange­grif­fen. Fotos zei­gen die bren­nen­den oder bereits aus­ge­brann­ten Tanks.

Que­ve­do teil­te kei­ne Ein­zel­hei­ten über den Umfang der Schä­den mit, benann­te aber klar die aus sei­ner Sicht Ver­ant­wort­li­chen : den US-Sena­tor Mar­co Rubio und den vene­zo­la­ni­schen Abge­ord­ne­ten und selbst­er­nann­ten Über­gangs­prä­si­den­ten Juan Guai­dó. Opfer soll es bei den Explo­sio­nen und den sich anschlie­ßen­den Brän­den nicht gege­ben haben.

Mehr zum The­ma — Regie­rung : Strom­ver­sor­gung in Vene­zue­la kom­plett wie­der­her­ge­stellt

Der Minis­ter rich­te­te auf Twit­ter schwe­re Vor­wür­fe gegen die USA, die­se woll­ten Vene­zue­la — im Gegen­zug für ihre gewalt­tä­ti­ge Unter­stüt­zung für Guai­dó — sei­ner Res­sour­cen berau­ben :

Die Grin­gos wol­len kei­nen öko­no­mi­schen Aus­tausch, sie wol­len Vene­zue­la sei­ner natür­li­chen Res­sour­cen berau­ben, sie wol­len die Ölfel­der. Für die Vene­zo­la­ner emp­fin­den sie Ver­ach­tung!!!

Seit dem 7. März ist Vene­zue­la zur Ziel­schei­be einer Rei­he von Cyber-Atta­cken, so auf das Was­ser­kraft­werk El Guri, gewor­den. Die Regie­rung Vene­zue­las erklär­te, dass die­se Sabo­ta­ge­ak­te mit einer Tech­no­lo­gie durch­ge­führt wur­den, über die nur die USA ver­füg­ten. Das Ziel sei gewe­sen, durch die Her­bei­füh­rung eines lan­des­wei­ten Strom­aus­falls Unzu­frie­den­heit zu schü­ren und die Stim­mung der Vene­zo­la­ner gegen den Prä­si­den­ten Nicolás Madu­ro zu wen­den.

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Nach Anschlag in Kaschmir : Inder fordern Vergeltung gegen Pakistan


Der seit der Tei­lung des indi­schen Sub­kon­ti­nents im Jahr 1947 schwe­len­de Kon­flikt zwi­schen den Nach­fol­ge­staa­ten Indi­en und Paki­stan um Kasch­mir gehört zu den poten­zi­ell gefähr­lichs­ten Kon­flik­ten der Welt. Schon damals ende­te die “Par­ti­ti­on”, wie die Tei­lung noch heu­te bezeich­net wird, in einem wah­ren Blut­rausch. Bei dem gewal­ti­gen Völ­ker­aus­tausch, als bin­nen weni­ger Mona­te etwa fünf­zehn Mil­lio­nen Men­schen ihre Hei­mat ver­lie­ßen – frei­wil­lig und unfrei­wil­lig -, um sich je nach Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit ent­we­der in dem neu­en mus­li­mi­schen Staat West- und Ost-Paki­stan (dem heu­ti­gen Ban­gla­desch) oder in dem mehr­heit­lich von Hin­dus domi­nier­ten Indi­en nie­der­zu­las­sen.

Wäh­rend die­ser rela­tiv kur­zen Zeit fie­len Men­schen über­ein­an­der her, die jahr­hun­der­te­lang in einer gedul­de­ten Koexis­tenz zusam­men­leb­ten. Es gibt kei­ne genau­en Opfer­zah­len, aber die Wis­sen­schaft geht von min­des­tens einer Mil­li­on Todes­op­fer aus, die Dun­kel­zif­fer liegt bedeu­tend höher. Über­le­ben­de die­ser Kata­stro­phe spra­chen von einem “Schlacht­haus”, das die gan­ze Regi­on noch heu­te belas­tet. Für die bri­ti­schen Kolo­ni­al­her­ren hin­ge­gen war der Abzug aus Indi­en mit sie­ben Todes­op­fern weit weni­ger dra­ma­tisch. Wie in Paläs­ti­na ein Jahr spä­ter, über­lie­ßen sie die eins­ti­gen Kolo­ni­en bzw. Man­dats­ge­bie­te unge­ord­net sich selbst.

Ein seit der Tei­lung heiß umkämpf­tes Gebiet im Hoch­ge­birgs­raum des Vor­de­ren Hima­la­ya, Kasch­mir, sorg­te in den ver­gan­ge­nen 72 Jah­ren immer wie­der für Span­nun­gen zwi­schen Paki­stan, Indi­en und Chi­na. Die­se Span­nun­gen ent­lu­den sich vor allem zwi­schen den Erb­fein­den in Krie­gen (1949, 1965 und 1999) um die Regi­on. Seit dem Auf­stieg bei­der Län­der zu Atom­mäch­ten schreck­ten weder Islam­abad noch Neu-Delhi davor zurück, auch mit dem Ein­satz von Atom­waf­fen zu dro­hen.

Nach dem Anschlag am 14. Febru­ar 2019 auf einen Kon­voi der indi­schen Para­mi­li­tärs im kasch­mi­ri­schen Bezirk Pul­wa­ma, bei dem 44 Mit­glie­der der Cen­tral Reser­ve Poli­ce Force (CRPF) ums Leben kamen, ist die Sor­ge vor einer Eska­la­ti­on stark ange­stie­gen. Vor allem der Umstand, dass sich die paki­sta­ni­sche Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Jaish-e-Moham­med (Armee von Moham­med) zu dem Anschlag bekannt hat­te, ließ die Emo­tio­nen in Indi­en hoch­ko­chen. Minis­ter­prä­si­dent Naren­dra Modi sprach von einem “nie­der­träch­ti­gen Angriff” und ver­sprach, dass die “Opfer, die unse­re muti­gen Sicher­heits­kräf­te erbracht haben, nicht ver­geb­lich sein wer­den”.

In eini­gen Städ­ten Indi­ens kam es zu Aus­schrei­tun­gen und Dro­hun­gen gegen mus­li­mi­sche Kasch­mi­ris, die von Anhän­gern der rechts­ge­rich­te­ten hin­du­is­ti­schen Orga­ni­sa­ti­on Hin­du Sena noch zusätz­lich ange­heizt wur­den.

Die natio­na­lis­tisch-hin­du­is­ti­sche Par­tei Shiv Sena (SHS), die als Teil der “Natio­nal Demo­cra­tic Alli­an­ce” mit der regie­ren­den Bha­ra­ti­ya Jana­ta Par­ty (BJP) von Naren­dra Modi ver­bün­det ist, for­der­te den Minis­ter­prä­si­den­ten indes auf, sei­nen Wor­ten auch Taten fol­gen zu las­sen und Paki­stan “anzu­grei­fen”. Neu-Delhi sol­le nach dem Vor­bild der USA han­deln, als die­se 2011 Osa­ma bin Laden im paki­sta­ni­schen Abbot­t­a­bad töte­ten.

Rücken­de­ckung erhielt Indi­en nun auch aus Washing­ton. Das Wei­ße Haus rief Paki­stan auf, “umge­hend jeg­li­che Unter­stüt­zung und Rück­zugs­or­te für alle Ter­ror­grup­pen zu been­den, die auf [paki­sta­ni­schem] Ter­ri­to­ri­um ope­rie­ren (und) deren ein­zi­ges Ziel es ist, Cha­os, Gewalt und Ter­ror in der Regi­on zu säen”. Auch der Natio­na­le Sicher­heits­be­ra­ter von US-Prä­si­dent Donald Trump, John Bol­ton, ver­sprach laut dem indi­schen Außen­mi­nis­ter, die Urhe­ber des Ter­ror­an­schlags zur Ver­ant­wor­tung zu zie­hen. Modi sag­te nach einer Sit­zung mit sei­nen Bera­tern, dass Indi­en eine “pas­sen­de Ant­wort lie­fern wird” und dass man “unse­rem Nach­barn nicht erlau­ben wird, uns zu desta­bi­li­sie­ren”.

Paki­stan, das sich selbst in einer schwie­ri­gen Pha­se der poli­ti­schen Umwäl­zun­gen – natio­nal wie auch regio­nal – befin­det, hat kein Inter­es­se an einem mili­tä­ri­schen Kon­flikt mit sei­nem Nach­barn. Das weiß natür­lich auch Modi. Des­halb ver­sucht Islam­abad, die Span­nun­gen zu lösen, und erhofft sich poli­ti­sche Unter­stüt­zung von allen, die dazu bereit sind. Außen­mi­nis­te­rin Teh­mi­na Jan­jua nann­te die “vor­sätz­li­che anti­pa­ki­sta­ni­sche Rase­rei” und “grund­lo­sen indi­schen Vor­wür­fe und die aggres­si­ve Rhe­to­rik kon­tra­pro­duk­tiv” und mein­te, dass die­se eine “Bedro­hung für den regio­na­len Frie­den” dar­stell­ten.

Den indi­schen Vor­wurf einer paki­sta­ni­sche Urhe­ber­schaft des Anschlags wies Islam­abad von sich, da die­ser “in einer kur­zen Zeit nach dem Anschlag erho­ben wur­de, ohne dass irgend­ei­ne Unter­su­chung durch­ge­führt wur­de”. Das paki­sta­ni­sche Außen­mi­nis­te­ri­um beton­te den Wunsch nach einer Nor­ma­li­sie­rung der Bezie­hun­gen zu Indi­en. Auch Chi­na zeig­te sich von den vor­ei­li­gen Anschul­di­gun­gen aus Neu-Delhi irri­tiert und rief Indi­en auf, über die eige­ne Poli­tik in Kasch­mir nach­zu­den­ken. Doch Raveesh Kumar, Spre­cher des indi­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums, lehn­te die For­de­rung nach vor­he­ri­ger Unter­su­chung ab :

Die For­de­rung nach einer Unter­su­chung ist absurd, wenn es ein Video des Selbst­mord­at­ten­tä­ters gibt, der sich als Mit­glied von Jaish-e-Moham­med (JeM) vor­stellt. Es gibt auch ande­re audio-visu­el­le und Druck­ma­te­ria­len, die JeM mit dem Ter­ror­an­schlag in Ver­bin­dung brin­gen. Wir haben daher kei­nen Zwei­fel, dass die Anschul­di­gung rich­tig begrün­det ist.

Am Mon­tag kam es zu Gefech­ten zwi­schen indi­schen Sicher­heits­kräf­ten und JeM-Extre­mis­ten, bei denen vier indi­sche Sol­da­ten und drei Ter­ro­ris­ten ums Leben kamen.

Mehr zum The­ma — Han­dels­um­satz auf Chi­nas Neu­er Sei­den­stra­ße über­steigt 5 Bil­lio­nen US-Dol­lar seit 2013

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Mindestens 20 Tote bei Anschlag auf Bus mit Revolutionsgarden in Iran


Die Revo­lu­ti­ons­gar­den bil­den neben der regu­lä­ren Armee die zwei­te ‎Säu­le der ira­ni­schen Streit­kräf­te. Ober­be­fehls­ha­ber der Revo­lu­ti­ons­gar­den ist der obers­te Füh­rer ‎Aja­tol­lah Ali Cha­men­ei, nach der Ver­fas­sung das ira­ni­sche Staats­ober­haupt.‎

(dpa)

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Mehr als ein Dutzend Tote bei Anschlag auf Konvoi in Afghanistan


Bei einem Anschlag auf den Kon­voi des Gou­ver­neurs der ost­af­gha­ni­schen Pro­vinz Logar sind nach Behör­den­an­ga­ben min­des­tens 15 Men­schen getö­tet wor­den. Die Nach­rich­ten­agen­tur Pajhwok berich­tet auch über Ver­letz­te, ohne nähe­re Anga­ben zu machen.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Nach Anschlag mit Auto in Bottrop : Zahl der Verletzten auf acht erhöht


Gegen den 50 Jah­re alte Deut­schen aus Essen ist Haft­be­fehl wegen mehr­fa­chen ver­such­ten Mor­des erlas­sen wor­den. Er soll sei­nen Wagen auf sei­ner Fahrt nicht nur in Bot­trop, son­dern auch in Essen bewusst mehr­fach auf fei­ern­de Men­schen zuge­steu­ert haben. NRW-Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) sag­te nach den ers­ten Ver­neh­mun­gen des Fest­ge­nom­me­nen : “Es gab die kla­re Absicht von die­sem Mann, Aus­län­der zu töten.” Unter den Ver­letz­ten sind Syrer und Afgha­nen. Staats­an­walt­schaft und Poli­zei spra­chen von einem “geziel­ten Anschlag”.

Mehr zum The­ma — Auto-Atta­cke in Bot­trop : “Es gab die kla­re Absicht von die­sem Mann, Aus­län­der zu töten”

Bis­lang habe die Poli­zei kei­nen Ansatz­punkt gefun­den, “dass die­ser Mann irgend­wel­che Ver­bin­dun­gen hat oder dass er sel­ber in irgend­wel­chen rechts­ra­di­ka­len Krei­sen sich bewegt”, sag­te NRW-Innen­mi­nis­ter Reul am Mitt­woch dem Sen­der WDR5. Es schei­ne, dass der mut­maß­li­che Täter “aus einer per­sön­li­chen Betrof­fen­heit und Unmut her­aus dann Hass auf Frem­de ent­wi­ckelt hat”. Aller­dings bräuch­ten die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen noch Zeit.

Die Ermitt­ler gaben an, dass sie “ers­te Infor­ma­tio­nen über eine psy­chi­sche Erkran­kung des Fah­rers” hät­ten. Der mut­maß­li­che Täter sei bei der Poli­zei bis­lang nicht in Erschei­nung getre­ten, hieß es. Reul zufol­ge war der Mann in der Ver­gan­gen­heit in Behand­lung. (dpa)

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Fremdenfeindlicher Anschlag ? Mann fährt in Fußgängergruppe


Im nord­rhein-west­fä­li­schen Bot­trop hat ein Auto­fah­rer sein Fahr­zeug in der Neu­jahrs­nacht gezielt in eine Grup­pe von Fuß­gän­gern gelenkt. Dabei wur­den min­des­tens vier Men­schen zum Teil schwer ver­letzt. In einer gemein­sa­men Pres­se­mel­dung teil­ten die Staats­an­walt­schaft Essen und die Poli­zei­prä­si­di­en Reck­ling­hau­sen und Müns­ter mit :

Die Ermitt­lungs­be­hör­den gehen der­zeit von einem geziel­ten Anschlag aus, der mög­li­cher­wei­se in der frem­den­feind­li­chen Ein­stel­lung des Fah­rers begrün­det ist. Zudem lie­gen den Ermitt­lungs­be­hör­den ers­te Infor­ma­tio­nen über eine psy­chi­sche Erkran­kung des Fah­rers vor.

Der 50-Jäh­ri­ge aus Essen habe nach ers­ten Erkennt­nis­sen bereits um kurz nach Mit­ter­nacht ver­sucht, eine Per­son in Bot­trop mit sei­nem Fahr­zeug zu tref­fen. Der Fuß­gän­ger habe sich aller­dings in Sicher­heit brin­gen kön­nen. Anschlie­ßend habe sich der Mann mit sei­nem Mer­ce­des in Rich­tung Innen­stadt bewegt. Auf dem Ber­li­ner Platz sei er in eine Men­schen­grup­pe gefah­ren. Min­des­tens vier Per­so­nen, unter ihnen Syrer und Afgha­nen, sei­en dabei zum Teil schwer ver­letzt wor­den.

Der Fah­rer sei dar­auf­hin in Rich­tung Essen geflo­hen, wo er erneut ver­sucht habe, in eine Men­schen­grup­pe zu fah­ren. Schließ­lich habe das Fahr­zeug auf der Stra­ße Gra­ben­horst von der Poli­zei ange­hal­ten und der Mann vor­läu­fig fest­ge­nom­men wer­den kön­nen. Bei sei­ner Fest­nah­me habe er sich frem­den­feind­lich geäu­ßert.

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Nach Anschlag in Ägypten : Polizei tötet 40 mutmaßliche Terroristen


Die mut­maß­li­chen Ter­ro­ris­ten hät­ten eine Serie von Anschlä­gen gegen staat­li­che Insti­tu­tio­nen, Tou­ris­mus­ein­rich­tun­gen, Sicher­heits­kräf­te und Kir­chen geplant, berich­te­te das staat­li­che Fern­se­hen mit Ver­weis auf das Minis­te­ri­um.

Am Frei­tag­abend waren bei einer Bom­ben­ex­plo­si­on nahe der Pyra­mi­den von Gizeh im Süden der Haupt­stadt Kai­ro drei viet­na­me­si­sche Tou­ris­ten und ihr ägyp­ti­scher Rei­se­füh­rer getö­tet wor­den. Zwölf wei­te­re Men­schen wur­den bei dem Anschlag auf den Tou­ris­ten­bus nach staat­li­chen Anga­ben ver­letzt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Zahl der Toten bei Anschlag auf Tou­ris­ten in Ägyp­ten steigt auf vier – Behör­den suchen nach Tätern

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