Droht Apple das Aus ? Russland erwägt Verbot von Smartphones ohne vorinstallierte russische Software


Der Gesetz­ent­wurf, den die Abge­ord­ne­ten des Unter­hau­ses am Diens­tag in ers­ter Lesung ver­ab­schie­det haben, sieht vor, dass auf jedem in Russ­land ver­kauf­ten Smart­pho­ne, Com­pu­ter oder Smart-TV-Gerät ab dem 1. Juli 2020 rus­si­sche Soft­ware instal­liert sein muss. Laut den Autoren des Gesetz­ent­wur­fes sei die­se für rus­si­sche Nut­zer freund­li­cher und attrak­ti­ver.

Nach Inkraft­tre­ten des Geset­zes könn­te den Her­stel­lern und Ver­käu­fern, die sich nicht an die Vor­ga­be hal­ten, eine Stra­fe in Höhe von 200.000 Rubel (etwa 2.800 Euro) dro­hen. Die rus­si­sche Regie­rung wird an dem Ent­wurf noch wei­ter arbei­ten. Man will fest­le­gen, wel­che Soft­ware genau von der Geset­zes­vor­la­ge abge­deckt wer­den soll, die laut den Initia­to­ren “die Inter­es­sen rus­si­scher Inter­net­un­ter­neh­men schützt”.

Damit das Gesetz in Kraft tre­ten kann, muss der Ent­wurf im Ober­haus ein­ge­reicht und vom Prä­si­den­ten unter­schrie­ben wer­den.

Oleg Niko­la­jew, rus­si­scher Abge­ord­ne­ter und einer der Autoren der Geset­zes­vor­la­ge, erklär­te gegen­über RT : 

Wenn Sie ein Andro­id- oder iOS-basier­tes Smart­pho­ne kau­fen, sehen Sie Apps, die von die­sen Unter­neh­men ent­wi­ckelt wur­den, aber nicht die von rus­si­schen. Die rus­si­sche Gesetz­ge­bung schreibt nun vor, dass es nun auch Apps geben muss, die in Russ­land ent­wi­ckelt wur­den.

Soll­te das Gesetz tat­säch­lich in Kraft tre­ten, war­nen Exper­ten, Apple könn­te gezwun­gen sein, den rus­si­schen Markt zu ver­las­sen. Die Phi­lo­so­phie des US-Unter­neh­mens besteht näm­lich dar­in, unab­hän­gig vom Land, in dem es tätig ist, aus­schließ­lich das eige­ne Betriebs­sys­tem und eige­ne Apps auf sei­nen Gerä­ten zu instal­lie­ren. Für Andro­id-Gerä­te wäre die Umstel­lung etwas leich­ter, da die Platt­form stets mit Soft­ware ande­rer Ent­wick­ler kom­pa­ti­bel war. Ver­tre­ter von IT-Unter­neh­men behaup­ten, die­se Rege­lung wer­de die Kon­kur­renz am rus­si­schen Elek­tro­nik­markt deut­lich ein­schrän­ken.

Mehr zum The­ma — Rus­si­sches Par­la­ment ver­ab­schie­det Gesetz für eigen­stän­di­ges Inter­net

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Apple entfernt App, die Hongkong-Demonstranten zur Verfolgung von Polizisten nutzen


Die Idee der Apple-App “HKmap.live” war, den Hong­kong Demons­tran­ten bei ihren Pro­tes­ten zu hel­fen und nicht Opfer von Poli­zei­ge­walt zu wer­den. Die App jedoch ver­fehl­te ihren Zweck. Sie wur­de nach Berich­ten genutzt, um Poli­zis­ten aus­fin­dig zu machen und anzu­grei­fen. Dort, wo die App den Nut­zern mit­teil­te es gäbe kei­ne Sicher­heits­kräf­te vor Ort, hät­ten Ran­da­lie­rer Stadt­tei­le ver­wüs­tet und Anwoh­ner in Angst und Schre­cken ver­setzt. Die tech­ni­sche Hil­fe zeig­te auch auf, wo Trä­nen­gas ein­ge­setzt wur­de. 

Die Demons­tra­tio­nen in der Son­der­wirt­schafts­zo­ne Hong­kong began­nen im März die­sen Jah­res und wur­den durch ein Geset­zes­vor­ha­ben aus­ge­löst, wel­ches die Hong­kon­ger Regie­rung jedoch bereits auf­ge­ge­ben hat. Mit die­sem, so befürch­te­ten Hong­kon­ger Bür­ger, könn­ten Kri­ti­ker der chi­ne­si­schen Regie­rung an Peking aus­ge­lie­fert wer­den.

Unter die fried­li­chen Demons­tran­ten misch­ten sich auch Gewalt­be­rei­te. Chi­ne­si­sche Geschäf­te und Bür­ger wer­den ver­mehrt Zie­le der Angrif­fe und des Van­da­lis­mus. Die Pro­tes­te hal­ten wei­ter­hin an und stö­ren das öffent­li­che Leben. 

Apple erklär­te zu sei­ner App : 

Die App zeigt die Stand­or­te der Poli­zei an und wir haben durch das Cyber­se­cu­ri­ty und Tech­no­lo­gy Crime Bureau in Hong­kong die Bestä­ti­gung, dass die App ver­wen­det wur­de, um die Poli­zei anzu­grei­fen und die öffent­li­che Sicher­heit zu bedro­hen. Kri­mi­nel­le haben sie genutzt, um Anwoh­ner in Gebie­ten zu schi­ka­nie­ren, von denen sie wuss­ten, dass es dort zu dem Zeit­punkt kei­ne Straf­ver­fol­gung gab.

Auch die chi­ne­si­sche Regie­rung in Peking hat­te Kri­tik an der App geübt. Die chi­ne­si­schen Zei­tung People’s Dai­ly ver­öf­fent­lich­te einen Arti­kel mit der Über­schrift “Lei­tet Apple Schlä­ger in Hong­kong?”. Hier­in hieß es, dass die Kar­ten-App “ille­ga­les Ver­hal­ten för­dert”. Apple scha­de damit sei­nem Ruf bei den chi­ne­si­schen Ver­brau­chen, indem es “Geschäft mit Poli­tik und Han­del mit ille­ga­len Akti­vi­tä­ten ver­mischt”. Für Apple ist der chi­ne­si­sche Markt der zweit­größ­te welt­weit. 

Mehr zum The­ma — Hong­kong schließt “Hil­fe aus Peking” nicht mehr aus

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Lebenswandel durch 69 GayCoins : Russe verklagt Apple wegen Verleitung zur Homosexualität


Auf die unge­wöhn­li­che Kla­ge wur­de zuerst der Mos­kau­er Radio­sen­der Gowor­it Mosk­wa auf­merk­sam. Spä­ter grif­fen auch ande­re rus­si­sche Medi­en die Sto­ry auf, die nach Anga­ben des Klä­gers im Jahr 2017 begon­nen hat­te. Die Rund­funk­sta­ti­on ver­öf­fent­lich­te auf ihrer Sei­te ein Foto der Kla­ge­schrift, die beim Gericht des Mos­kau­er Bezirks Pres­nen­ski regis­triert wur­de.

Dem­nach instal­lier­te der Klä­ger im Jahr 2017 auf sei­nem iPho­ne die Kryp­to­geld-App Waves Wal­let. Im Juli 2019 erhielt der Mann 69 Ein­hei­ten der Kryp­towäh­rung Gay­Coin. Die Übewei­sung wur­de mit dem Mot­to “Don’t bla­me until you do that” (dt.: “Ver­ur­tei­le nicht, bevor du das tust”) beglei­tet. Der Klä­ger erklärt den wei­te­ren Ablauf so :

Ich dach­te mir : Wie kann man tat­säch­lich über etwas urtei­len, ohne es ver­sucht zu haben ? Ich beschloss, ein gleich­ge­schlecht­li­ches Ver­hält­nis aus­zu­pro­bie­ren. Zwei Mona­te spä­ter kann ich sagen, dass ich in Sexu­al­be­zie­hun­gen zu mei­nen Geschlechts­ge­nos­sen ver­sumpft bin und nicht mehr zurück­fin­den kann. Ich habe nun einen stän­di­gen Part­ner und ich weiß nicht, wie ich all das mei­nen Eltern erklä­ren soll.

Dabei beschul­dig­te er das US-Unter­neh­men, ihn zur Homo­se­xua­li­tät ver­lei­tet zu haben. Sein Leben wer­de nie­mals wie frü­her sein. Als Ent­schä­di­gung für sei­ne see­li­schen Lei­den for­der­te der Klä­ger eine Mil­li­on Rubel, rund 14.000 Euro.

Vie­le rus­si­sche Rechts­ex­per­ten schät­zen, dass die Erfolgs­chan­cen des Fal­les gleich null sind. Sie ver­mu­ten dahin­ter einen Ver­such, sich einen Namen zu machen.

Mehr zum The­ma — Sex kann nicht war­ten : Kon­dom-Kurier ver­spä­tet sich – Kun­din will Ent­schä­di­gung für Schwan­ger­schaft

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Apple schickt Kamera-Autos auf deutsche Straßen


Apple wird am kom­men­den Mon­tag erst­mals sei­ne Kame­ra-Autos auch auf Stra­ßen deut­scher Städ­te schi­cken. Gut 80 Fahr­zeu­ge sol­len bis Mit­te Sep­tem­ber Auf­nah­men für den Kar­ten­dienst des iPho­ne-Kon­zerns machen. Die Daten sol­len in ers­ter Linie das Kar­ten­ma­te­ri­al ver­bes­sern, wie Apple am Diens­tag erläu­ter­te.
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Zwei Studenten sollen Apple durch Umtausch von gefälschten iPhones um 900.000 Dollar gebracht haben


Die bei­den Ver­däch­ti­gen stu­dier­ten Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten im US-Bun­des­staat Ore­gon. Neben­bei ent­wi­ckel­ten sie nach Anga­ben der US-Behör­den einen Plan, der ihnen ermög­lich­te, gefälsch­te Smart­pho­nes aus Chi­na gegen ech­te iPho­nes ein­zu­tau­schen. Yangyang Zhou und Quan Jiang – bei­de in ihren Zwan­zi­gern – gerie­ten im Dezem­ber 2017 ins Blick­feld des Minis­te­ri­ums für Inne­re Sicher­heit der Ver­ei­nig­ten Staa­ten. Dem Zoll fiel auf, dass die jun­gen Män­ner mehr als fünf Pake­te mit fal­schen iPho­nes aus Chi­na bekom­men hat­ten. Im März 2018 wur­den bei einer Durch­su­chung in Quan Jiangs Haus mehr als 300 gefälsch­te Apple-Gerä­te ent­deckt. In einem an Yangyang Zhou adres­sier­ten Paket fan­den die Ermitt­ler 25 imi­tier­te iPho­nes.

Einer der Ver­däch­ti­gen sag­te aus, er habe mit jedem Paket aus Chi­na jeweils 20 bis 30 Smart­pho­nes bekom­men. Dabei nutz­te der Stu­dent auch Adres­sen sei­ner Freun­de und Ange­hö­ri­gen. Ab und zu erfand er sogar unsin­ni­ge Pseud­ony­me wie zum Bei­spiel “Apa­che Heli­cop­ter”. Die jun­gen Män­ner jubel­ten dann die Fäl­schun­gen aus Chi­na dann Apple unter dem Vor­wand unter, dass sich die Gerä­te nicht ein­schal­ten lie­ßen.

Zwi­schen April 2017 und März 2018 ver­such­ten die Freun­de nach Anga­ben der Behör­den auf die­se Art und Wei­se, 3.069 Gerä­te umzu­tau­schen. 1.493 davon wur­den tat­säch­lich ersetzt. Die Ver­däch­ti­gen schick­ten dann die ech­ten iPho­nes zurück nach Chi­na. Dort wur­den die­se angeb­lich wei­ter­ver­kauft, und die Stu­den­ten beka­men einen Anteil am ille­ga­len Geschäft. In den rest­li­chen 1.576 Fäl­len erhiel­ten die Stu­den­ten einen abschlä­gi­gen Bescheid mit einer detail­lier­ten Begrün­dung, war­um die War­tung des jewei­li­gen Smart­pho­nes unmög­lich war. Dass es sich dabei um eine Fäl­schung han­del­te, stand nicht in den Doku­men­ten.

Der IT-Kon­zern bezif­fer­te den Scha­den auf min­des­tens 895.800 Dol­lar. Die bei­den Stu­den­ten behaup­te­ten dabei, sie hät­ten kei­ne Ahnung gehabt, dass es sich bei den aus­ge­tausch­ten Gerä­ten um Nach­ma­chun­gen han­del­te. Quan Jiang wur­de im März 2019 wegen Han­dels mit gefälsch­ten Waren und Betrugs ange­klagt. Yangyang Zhou wur­de zur Last gelegt, fal­sche oder irre­füh­ren­de Anga­ben in Export­er­klä­run­gen gemacht zu haben.

Mehr zum The­ma — Qual­comm gewinnt Patent­ver­fah­ren gegen Apple in USA

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Qualcomm gewinnt Patentverfahren gegen Apple in USA


Ein Betrag in die­ser Höhe ist für bei­de Sei­ten finan­zi­ell irrele­vant. Die drei Paten­te beschrei­ben Tech­no­lo­gi­en zur schnel­len Ver­bin­dung eines Smart­pho­nes mit dem Inter­net, zum Zusam­men­spiel von Haupt­pro­zes­sor und Funk­chip sowie zur Gra­fik-Ver­ar­bei­tung. Qual­comm ist vor allem bekannt als Anbie­ter von Pro­zes­so­ren und Funk­chips, bean­sprucht aber auch die Erfin­dung vie­ler ande­rer Tech­no­lo­gi­en in Smart­pho­nes für sich.

Der Streit begann, als Apple Qual­comm 2017 mit dem Vor­wurf ver­klag­te, der Chip­kon­zern ver­lan­ge zu hohe Gebüh­ren für die Nut­zung sei­ner Paten­te. Auch App­les Auf­trags­fer­ti­ger schlos­sen sich dem Ver­fah­ren an. Qual­comm warf Apple im Gegen­zug in meh­re­ren Län­dern die Ver­let­zung diver­ser Paten­te vor. In Deutsch­land erziel­te Qual­comm ein Ver­kaufs­ver­bot für meh­re­re älte­re iPho­ne-Model­le mit Chips des Kon­kur­ren­ten Intel. Apple stopp­te zeit­wei­se ihren Ver­kauf, brach­te sie aber wie­der mit Chips von Qual­comm in den Han­del zurück.

Mehr zum The­ma — Apple ver­kauft in Deutsch­land älte­re iPho­nes nun mit Qual­comm-Chip

Auch die US-Wett­be­werbs­auf­sicht FTC wirft Qual­comm unfai­ren Wett­be­werb vor, weil der Kon­zern Chip­de­als an grund­sätz­li­che Lizenz­ver­ein­ba­run­gen für sei­ne Paten­te geknüpft habe. Qual­comm weist die Anschul­di­gun­gen zurück. (dpa)

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Apple verkauft in Deutschland ältere iPhones nun mit Qualcomm-Chip


In Deutsch­land sol­len nun Ver­sio­nen mit Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Chips von Qual­comm statt von Intel ver­kauft wer­den, wie Apple am Don­ners­tag mit­teil­te. Man habe kei­ne ande­re Wahl, um sicher­zu­stel­len, dass alle Modell am Markt erhält­lich blie­ben. Zugleich mach­te der Kon­zern deut­lich, dass der grund­sätz­li­che Streit mit Qual­comm wei­ter­ge­he.

Apple wirft Qual­comm über­höh­te Lizenz­ge­büh­ren und unfai­ren Wett­be­werb vor. Qual­comm ver­klag­te Apple dar­auf­hin vor vie­len Gerich­ten mit dem Vor­wurf der Patent­ver­let­zung — unter ande­rem auch in Deutsch­land. Das Münch­ner Land­ge­richt ent­schied im Dezem­ber, dass ein Chip zum Power-Manage­ment der Fir­ma Qor­vo ein Qual­comm-Patent ver­letzt und ver­füg­te ein Ver­kaufs­ver­bot. Die Qor­vo-Tech­nik ist mit den Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Chips von Intel inte­griert, des­halb muss­te Apple den Lie­fe­ran­ten kom­plett aus­tau­schen. Intel beton­te, dass Tech­no­lo­gi­en des Unter­neh­mens selbst nicht betrof­fen sind.

Auch die Fir­ma Qor­vo betont, dass ihre tech­ni­sche Lösung das Patent von Qual­comm nicht ver­let­ze — wei­ger­te sich aber, Details im Münch­ner Ver­fah­ren preis­zu­ge­ben, aus Sor­ge, dass Qual­comm Geschäfts­ge­heim­nis­se erfährt. Somit fäll­te das Gericht sein Urteil, ohne die Tech­no­lo­gie direkt zu prü­fen.

Auch nach­dem das Ver­kaufs­ver­bot in Kraft trat, konn­te man die betrof­fe­nen Model­le iPho­ne 7, 8 und X wei­ter­hin bei Händ­lern und Mobil­funk-Betrei­bern kau­fen. Apple selbst nahm das iPho­ne 7 und 8 aus dem Ange­bot sei­ner Stores und auf der Web­site. Das iPho­ne X hat­te der Kon­zern in sei­nem eige­nen Sor­ti­ment bereits durch die neue­ren Model­le XS und XR ersetzt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Han­dels­krieg zwi­schen USA und Chi­na : Chip­her­stel­ler Hua­wei bringt sich in Stel­lung

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Gold klettert auf 6‑Monatshoch — Apple im 5‑Jahrestief


Die Edel­me­tall-Futures klet­ter­ten am Don­ners­tag zum zwei­ten Mal in Fol­ge, nach­dem die US-Akti­en den schlech­tes­ten Jah­res­be­ginn seit mehr als einem Jahr­zehnt erleb­ten. Gold erreich­te 1.300,40 Dol­lar pro Unze in der Comex-Abtei­lung der New York Mercan­ti­le Exchan­ge – den höchs­ten Preis seit Juni 2018. Er fiel dann leicht und been­de­te den Tag bei rund 1.294,80 Dol­lar und blieb damit auf dem glei­chen Niveau wie am Frei­tag.

Offen­sicht­lich haben die Nach­rich­ten von den Apple-Ver­käu­fen in Chi­na eine zusätz­li­che Wel­le von Akti­en­markt­ver­käu­fen aus­ge­löst, und das wie­der­um hat wei­ter­hin Geld in Rich­tung Gold gepumpt”, schrie­ben Ana­lys­ten von Zaner Pre­cious Metals laut Mar­ket.

Don­ners­tag war einer der dun­kels­ten Tage für den US-Tech-Gigan­ten, der mit dem größ­ten pro­zen­tua­len Ver­lust der Aktie seit 2013 kon­fron­tiert war, nach­dem CEO Tim Cook eine schlech­te­re Umsatz­pro­gno­se für das ers­te Quar­tal 2019 ent­hüll­te. Er sag­te, dass nied­ri­ge­re Umsät­ze in Chi­na teil­wei­se dafür ver­ant­wort­lich sei­en. Die Nach­richt ließ die US-Märk­te in einen Sturz­flug gera­ten, wobei der Dow Jones Indus­tri­al Average um mehr als 660 Punk­te zurück­ging.

Gold ist das siche­re Geld

Neben Gold stie­gen die meis­ten Edel­me­tal­le am Don­ners­tag an, mit Aus­nah­me von Pla­tin, das um 0,6 Pro­zent unter dem Niveau von 800 Dol­lar lag. Sil­ber schloss am Don­ners­tag mit einem Plus von 1% und notier­te bei 15,797 Dol­lar. Sil­ber gilt als emp­find­li­cher gegen­über Anzei­chen einer glo­ba­len Kon­junk­tur­schwä­che und wächst seit Ende Dezem­ber.

Pal­la­di­um für die Lie­fe­rung im März erreich­te den höchs­ten Stand seit dem 19. Dezem­ber und wur­de am Ende des Don­ners­tags bei 1.200,30 Dol­lar pro Unze gehan­delt. Am Frei­tag­mor­gen stieg es wei­ter an und stieg auf 1.204,10 Dol­lar ab 9:20 Uhr GMT.

Die­ser Ansturm auf Gold basiert dar­auf, dass Inves­to­ren zuneh­mend erken­nen, dass Gold ’siche­res Geld’ ist”, sag­te Rai­ner Micha­el Preiss, ein Geschäfts­füh­rer von Tau­rus Wealth Advi­sors, laut Bloom­berg. Die Nach­fra­ge nach dem Edel­me­tall wur­de auch durch den mög­li­chen Abschwung der Welt­wirt­schaft, stei­gen­de US-Ver­schul­dung und mög­li­che Feh­ler der Zen­tral­bank aus­ge­löst, glaubt der Ana­lyst.

Eini­ge Exper­ten glau­ben jedoch, dass Gold trotz des guten Jah­res­be­ginns 2019 gro­ße Ver­lus­te erlei­den könn­te, da die US-Wäh­rung im Begriff ist, sich zu erho­len. “Die Gold­prei­se sin­ken”, sag­te der Prä­si­dent von Lucid Invest­ment, Tyler Jenks, in einem Neu­jahrs­spe­zi­al des Kei­ser Reports. “Ich glau­be, wir kön­nen 600 Dol­lar auf Gold sehen […], weil der Dol­lar steigt und Sil­ber und Gold sich umge­kehrt zum Dol­lar bewegt haben.”

Mehr zum The­ma — USA : Chi­na wirt­schaft­lich schwä­chen, mili­tä­risch bedro­hen

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Smartphone-Bezahldienst Apple Pay per NFC auch in Deutschland gestartet


Bran­chen­ex­per­ten erwar­ten von der Pre­miè­re von Apple Pay in Deutsch­land wich­ti­ge Impul­se für das Bezah­len mit dem Smart­pho­ne. Zuvor hat­te Goog­le im Juni sein Bezahl­sys­tem Goog­le Pay ein­ge­führt. Zu den Part­nern von Apple gehö­ren das größ­te Kre­dit­in­sti­tut der Bun­des­re­pu­blik, die Deut­sche Bank, sowie die Ban­ken und Finanz­dienst­leis­ter N26, boon, Hypo­Ver­eins­bank, Han­sea­tic Bank, Fidor Bank, bunq, Ame­ri­can Express, San­tan­der und Com­di­rect Bank.

Vor­erst nicht dabei sind wich­ti­ge Ban­ken wie die Spar­kas­sen und Genos­sen­schafts­ban­ken, die auf eige­ne Bezahl-Apps set­zen. Die­se bie­ten kon­takt­lo­ses Bezah­len aller­dings nur auf Smart­pho­nes mit dem Betriebs­sys­tem Andro­id, weil die­se Apps nicht auf den NFC-Funk­chip der iPho­nes zugrei­fen kön­nen.

Der Start von Apple Pay in Deutsch­land war von Kon­zern-Chef Tim Cook Anfang August für “spä­ter in 2018” ange­kün­digt wor­den. Apple Pay gibt es bis­lang in 31 Län­dern. Auch in vie­len ande­ren euro­päi­schen Län­dern — zum Bei­spiel Frank­reich, Schweiz, Spa­ni­en oder Russ­land — hat Apple den Dienst bereits ein­ge­führt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Kun­den­ori­en­tier­tes Ver­hal­ten : Män­ner bezah­len iPho­ne XS mit einer Bade­wan­ne vol­ler Mün­zen

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