Außenminister Südossetiens zu RT Deutsch : “Wir sollten ausgelöscht werden” (Video)


Ein­ge­la­den wor­den war Medo­jew vom Ber­li­ner AfD-Abge­ord­ne­ten Gun­nar Lin­de­mann, mit dem er zusam­men die Grün­dung eines deutsch-süd­os­se­ti­schen Freund­schafts­clubs beschloss. Man wün­sche sich, dass vie­le jun­ge Leu­te, sich im Rah­men des kul­tu­rel­len Aus­tauschs bei­de Län­der, in Zukunft gegen­sei­tig besu­chen und ken­nen­ler­nen kön­nen, so Lin­de­mann und Medo­jew in Ber­lin.

Mit RT Deutsch sprach der Außen­mi­nis­ter über den Fünf-Tage-Krieg vom Som­mer 2008, über Russ­land als angeb­li­chen Aggres­sor und den gegen­sei­ti­gen Aus­tausch mit der Volks­re­pu­blik Donezk.

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Erdoğan : Deutschlands Außenminister Heiko Maas hat keine Ahnung von Politik


Die Tür­kei star­te­te vor einer Woche ihre Offen­si­ve in Nord­sy­ri­en. Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan ließ es sich nach dem Ber­li­ner Ent­scheid, Rüs­tungs­ex­por­te in sein Land ein­zu­schrän­ken, nicht neh­men, den deut­schen Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas zu kri­ti­sie­ren : 

Da kommt der deut­sche Außen­mi­nis­ter – ein Mann, der sei­ne Gren­zen nicht kennt – und sagt : Wir wer­den der Tür­kei kei­ne Waf­fen ver­kau­fen. Wir sind am Ende. 

Alle Waf­fen aus Deutsch­land, die in der Syri­en-Offen­si­ve Anka­ras zum Ein­satz kom­men könn­ten, dür­fen nun nicht mehr expor­tiert wer­den. Ande­re Waf­fen­ge­schäf­te mit der Tür­kei dür­fen wei­ter­lau­fen. Auf Twit­ter schrieb Maas als Reak­ti­on zu dem Ent­scheid : 

For­de­run­gen und Dro­hun­gen aus dem Aus­land, um Erdoğan von sei­nen Plä­nen abzu­brin­gen, eine Schutz­zo­ne in Nord­sy­ri­en ein­zu­rich­ten, erteil­te die­ser eine deut­li­che Absa­ge. Die Sank­tio­nen aus den USA fürch­te er nicht. Von Poli­tik ver­stün­de Maas nichts, so Erdoğan : 

Wenn Du etwas von Poli­tik ver­ste­hen wür­dest, wür­dest Du nicht so spre­chen. 

Laut Maas könn­te die tür­ki­sche Offen­si­ve zu einer “Desta­bi­li­sie­rung der Regi­on” und einem “Wie­der­erstar­ken des IS” füh­ren : 

Wir (die deut­sche Regie­rung) rufen die Tür­kei dazu auf, ihre Offen­si­ve zu been­den. 

Im Zuge der tür­ki­schen Mili­tär­ope­ra­ti­on sol­len sich bereits 190.000 Men­schen auf der Flucht befin­den. Am Don­ners­tag wird eine US-Dele­ga­ti­on in der Tür­kei ein­tref­fen, um Erdoğan zu einem Waf­fen­still­stand zu bewe­gen. 

Mehr zum The­ma — Mer­kel for­dert von Erdoğan “umge­hen­de Been­di­gung” der Syri­en-Offen­si­ve

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Huthi-Verwicklung bei Ölraffinerie-Attacken “völlig unplausibel“ – britischer Außenminister


Der Außen­mi­nis­ter Groß­bri­tan­ni­ens, Domi­nic Raab, hat im Gespräch mit der BBC am Sonn­tag die Betei­li­gung der Huthi-Bewe­gung an den Droh­nen­an­grif­fen auf sau­di­sche Ölraf­fi­ne­ri­en bezwei­felt – trotz Bekennt­nis­sen der jeme­ni­ti­schen Rebel­len.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Malaysischer Außenminister zur MH17-Ermittlung : Anschuldigungen gegen Russland voreilig (Video)


Mehr zum The­ma — MH17 – Ruf nach Gerech­tig­keit : Neue Doku wirft unbe­que­me Fra­gen auf (Video)

Wei­te­re The­men waren die dro­hen­de Mili­ta­ri­sie­rung der süd­ost­asia­ti­schen See­ge­wäs­ser – etwa des Süd­chi­ne­si­schen Mee­res – und die Zusam­men­ar­beit Malay­si­as mit dem chi­ne­si­schen Tech­no­lo­gie­rie­sen Hua­wei.

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Iranischer Außenminister sieht keine Möglichkeit für Treffen mit Trump


Am Diens­tag zer­streu­te der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dscha­wad Sarif bei sei­nem Besuch in Tokio Gerüch­te, wonach ein Tref­fen zwi­schen dem ira­ni­schen Prä­si­den­ten und dem US-Prä­si­den­ten Donald Trump der­zeit mög­lich sei :

Ich habe wäh­rend des Besuchs in Biar­ritz gesagt, dass man sich kein Tref­fen zwi­schen dem ira­ni­schen Prä­si­den­ten und Trump vor­stel­len kann. Wir wer­den kei­ne bila­te­ra­len Gesprä­che füh­ren, bis die USA der G5+1 bei­tre­ten und ihre Ver­pflich­tun­gen aus dem Atom­ab­kom­men umset­zen ; auch dann wird es kei­ne bila­te­ra­len Gesprä­che (mit den US-Ame­ri­ka­nern) geben. 

Im ver­gan­ge­nen Jahr hat­ten die USA den Aus­stieg aus dem Nukle­arab­kom­men erklärt. Sank­tio­nen tra­ten erneut in Kraft. Trump ver­folgt eine Poli­tik des “maxi­ma­len Drucks” gegen den Iran. Laut sei­ner Regie­rung ist die Isla­mi­sche Repu­blik ein Spon­sor des Ter­ro­ris­mus. 

Im süd­fran­zö­si­schen Biar­ritz besprach Sarif am Sonn­tag im Rah­men des G7-Gip­fels mit EU-Ver­tre­tern Mög­lich­kei­ten, wie das Nukle­arab­kom­men wei­ter­hin auf­recht­erhal­ten wer­den könn­te. Dabei kri­ti­sier­te Sarif die Abhän­gig­keit Deutsch­lands, Frank­reichs und Groß­bri­tan­ni­ens von den USA, um Schrit­te zu unter­neh­men, die den Han­del mit dem Iran erneut nor­ma­li­sie­ren. 

Der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni sag­te am Mon­tag : 

Wir weh­ren uns gegen Sank­tio­nen, und in der Zwi­schen­zeit unter­neh­men wir auch Gegen­maß­nah­men ; aber wir sehen auch eine Chan­ce für Ver­hand­lun­gen und Diplo­ma­tie und las­sen den Weg für die Lösung von Pro­ble­men in zwei­mo­na­ti­gen Abstän­den zwi­schen den Pha­sen der Ände­rung unse­rer Unter­neh­mun­gen (bezüg­lich des Nukle­arab­kom­mens) offen. 

Trump bei G7-Gip­fel : “Ich will kei­nen Regi­me­chan­ge im Iran, son­dern das Land wie­der reich machen”

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Überraschungsgast beim G7-Gipfel in Biarritz : Macron trifft Irans Außenminister Sarif


Völ­lig über­ra­schend ist Irans Außen­mi­nis­ter Moham­med Dscha­wad Sarif von Frank­reich an den Tagungs­ort des G7-Gip­fels ein­ge­la­den wor­den. Frank­reichs Prä­si­dent Emma­nu­el Macron traf sich am Sonn­tag­abend selbst mit Sarif in Biar­ritz. Der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter schrieb spä­ter auf Twit­ter mit Blick auf eine Annä­he­rung, das wird ein schwe­rer Weg, “aber es ist wert, es zu ver­su­chen”. 

Nach dem Gespräch mit Macron sei­en Deutsch­land und Groß­bri­tan­ni­en infor­miert wor­den, erklär­te Sarif. Die Iran-Kri­se ist eines der gro­ßen Kon­flikt­the­men des Gip­fels der sie­ben gro­ßen Wirt­schafts­na­tio­nen (G7).

Die USA sehen im Iran einen Feind. Mit Span­nung wur­de des­halb erwar­tet, wie US-Prä­si­dent Donald Trump auf die Anwe­sen­heit des Ira­ners in Biar­ritz reagiert. Trumps Regie­rung hat­te gegen Sarif erst Ende Juli Sank­tio­nen ver­hän­gen las­sen und dies damit begrün­det, dass die­ser die “rück­sichts­lo­se” Agen­da von Irans obers­tem Füh­rer Aja­tol­lah Ali Chā­me­neʾi umset­ze und der “wich­tigs­te Spre­cher des Regimes in der Welt” sei.

Zusam­men­kunft im Rat­haus von Biar­ritz dau­er­te rund drei Stun­den

Die USA sei­en mit dem Besuch Sarifs ein­ver­stan­den gewe­sen, berich­te­te die fran­zö­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur AFP am Abend unter Beru­fung auf das Prä­si­di­al­amt. Die Dis­kus­si­on mit Sarif sei posi­tiv gewe­sen und soll fort­ge­setzt wer­den. Die Zusam­men­kunft im Rat­haus von Biar­ritz habe rund drei Stun­den gedau­ert, zunächst mit Außen­mi­nis­ter Jean-Yves Le Dri­an, dann mit Macron. Von deut­scher Sei­te wur­de der außen­po­li­ti­sche Bera­ter von Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel, Jan Hecker, infor­miert, erfuhr die dpa. Am Abend ver­ließ Sarif Biar­ritz wie­der.

Bei den Gesprä­chen zwi­schen Sarif und der fran­zö­si­schen Regie­rung soll­te es um den Erhalt des inter­na­tio­na­len Atom­ab­kom­mens mit dem Iran und die Sicher­heits­la­ge in der Golf­re­gi­on gehen. Kanz­le­rin Mer­kel sag­te, Sarifs Besuch sei “ein Par­al­lel­ereig­nis am glei­chen Ort, aber kei­ne G7-Bewe­gung”. Man sei sich aber einig, dass jeder Ver­such einer Dees­ka­la­ti­on in dem Atom­kon­flikt mit dem Iran wert­voll sei. Sie räum­te ein, dass sie von Sarifs Besuch über­rascht wor­den sei.

Mer­kel erlär­te, Deutsch­land arbei­te beim Iran-The­ma aber gut mit Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en zusam­men. Zwi­schen den Euro­pä­ern und Trump gibt es seit Mona­ten Streit über die Iran-Poli­tik. Trump will den Iran mit maxi­ma­lem poli­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Druck zu einem Kurs­wech­sel in der als aggres­siv erach­te­ten Außen­po­li­tik zwin­gen. Die Wie­der­ein­füh­rung von Wirt­schafts­sank­tio­nen hat bis­lang aller­dings ledig­lich die Span­nun­gen wei­ter ange­heizt. 

Kei­ne Annä­he­rung bei der Fra­ge, wie eine Lösung des Kon­flikts aus­se­hen könn­te

Län­der wie Deutsch­land und Frank­reich erach­ten den US-Kurs des­we­gen als falsch und gefähr­lich – vor allem weil er den Erhalt des inter­na­tio­na­len Abkom­mens zur Ver­hin­de­rung einer ira­ni­schen Atom­bom­be bedroht. Die USA argu­men­tie­ren hin­ge­gen, das Abkom­men sei unzu­rei­chend. Sie waren des­we­gen bereits im ver­gan­ge­nen Jahr ein­sei­tig aus dem Deal aus­ge­stie­gen.

Beim G7-Tref­fen gab es nach Anga­ben aus Ver­hand­lungs­krei­sen zunächst kei­ne Annä­he­rung bei der Fra­ge, wie eine Lösung des Kon­flikts aus­se­hen könn­te. Beim Abend­essen der Staats- und Regie­rungs­chefs am Sams­tag­abend sei man sich ledig­lich einig gewe­sen, dass man Sta­bi­li­tät und Frie­den in der Regi­on wol­le und gemein­sam das Ziel habe, den Iran dau­er­haft am Bau einer Atom­bom­be zu hin­dern. Macron ist der­zeit Vor­sit­zen­der des G7-Staa­ten­clubs. Der 41-Jäh­ri­ge sieht sich schon län­ger als Ver­mitt­ler in der gefähr­li­chen Kri­se.

Trump demen­tier­te am Sonn­tag auch Berich­te, nach denen Macron von der G7-Run­de den Auf­trag bekom­men habe, eine Bot­schaft an den Iran zu rich­ten.

Nein, ich habe das nicht dis­ku­tiert”, sag­te Trump.

Er sag­te aber auch, dass er nichts gegen einen sol­chen Schritt hät­te. “Wir kön­nen Men­schen nicht davon abhal­ten zu reden. Wenn sie reden wol­len, kön­nen sie reden.”

Mehr zum The­ma — Ira­ni­scher Außen­mi­nis­ter in Finn­land zu US-Sank­tio­nen : “Schlim­mer als mili­tä­ri­sche Kriegs­füh­rung”

Paris schwebt laut Diplo­ma­ten vor, dass die USA einen Teil ihrer Wirt­schafts­sank­tio­nen gegen den Iran zeit­wei­se aus­set­zen und es dem Land gestat­ten, eine bestimm­te Men­ge von Öl zu expor­tie­ren. Gleich­zei­tig soll der Iran sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus dem Atom­ab­kom­men wie­der ein­hal­ten.

/(rt deutsch/dpa)

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Außenminister Nordkoreas : Mike Pompeo ist “hartnäckiges Gift der US-Diplomatie”


Nord­ko­reas Außen­mi­nis­ter Ri Yong-ho hat sei­nen ame­ri­ka­ni­schen Amts­kol­le­gen Mike Pom­peo als “hart­nä­cki­ges Gift der US-Diplo­ma­tie” bezeich­net. Hin­ter­grund sind Pom­pe­os Äuße­run­gen in Inter­views, wonach die USA an den Sank­tio­nen gegen Nord­ko­rea solan­ge fest­hal­ten wer­den, solan­ge des­sen Regie­rung ihr Atom­waf­fen­pro­gramm nicht auf­gibt. Es sei ein “Wunsch­traum der USA, (…) alles durch Sank­tio­nen zu gewin­nen”, hieß es in einer Erklä­rung des Außen­mi­nis­ters am Frei­tag.

Ri warf Washing­ton eine Kon­fron­ta­ti­ons­hal­tung vor. Nord­ko­rea sei zum Dia­log bereit, eben­so zur Kon­fron­ta­ti­on, wur­de der Minis­ter von den Staats­me­di­en zitiert. Pom­peo selbst habe bei sei­nen zurück­lie­gen­den Besu­chen in Pjöng­jang und bei den Gesprä­chen mit Staats­chef Kim Jong-un um eine Denu­kle­a­ri­sie­rung gebet­telt und von neu­en Bezie­hun­gen zwi­schen den USA und Nord­ko­rea gespro­chen, sag­te Ri. Doch sei Pom­peo unver­schämt, weil er “gedan­ken­lo­se Wor­te” äuße­re.

Nach dem Schei­tern des zwei­ten Gip­fel­tref­fens zwi­schen US-Prä­si­dent Donald Trump und Kim Jong-un im Febru­ar in Viet­nam hat­te Pjöng­jang den Aus­schluss Pom­pe­os von den Atom­ver­hand­lun­gen gefor­dert. Bei­de Sei­ten kamen sich bei dem Gip­fel in Hanoi in der zen­tra­len Fra­ge der ato­ma­ren Abrüs­tung sei­tens Nord­ko­rea und der Gegen­leis­tun­gen sei­tens der USA nicht näher.

Mehr zum The­ma — Kei­ne Eini­gung in Hanoi : Trump unter­streicht Fort­schrit­te in Ver­hand­lun­gen mit Nord­ko­rea

Doch bei einem kur­zen Tref­fen Ende Juni an der inner­ko­rea­ni­schen Gren­ze ver­ein­bar­ten Trump und Kim neue Arbeits­grup­pen zur ato­ma­ren Abrüs­tung in der Regi­on. Bis­her sind kei­ne Gesprä­che zustan­de gekom­men. Anfang August hat­te Pom­peo ange­kün­digt, es sei­en Ver­hand­lun­gen in ein paar Wochen geplant, ohne Details zu nen­nen. Betont gelas­sen reagier­te er damals auf neue Rake­ten­tests, die Nord­ko­rea kurz zuvor unter­nom­men hat­te.

(dpa/ rt deutsch)

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