Syrische Regierung begnadigt 40.000 ehemalige Rebellen


Dank der Zusam­men­ar­beit der Orga­ni­sa­ti­on mit kom­pe­ten­ten Behör­den haben bereits cir­ca 40.000 Men­schen, die unter ande­rem Waf­fen gegen den syri­schen Staat ein­ge­setzt haben, ihren Sta­tus geklärt und sich ver­pflich­tet, sich nicht mehr an ille­ga­len bewaff­ne­ten Ver­ei­ni­gun­gen zu betei­li­gen”, zitiert RIA Nowos­ti das Doku­ment. Außer­dem sol­len laut Had­dur 6.000 Frau­en aus den Gebie­ten, die frü­her unter Kon­trol­le von Ter­ror­mi­li­zen gestan­den hat­ten, eben­so eine Ver­ein­ba­rung mit der Regie­rung Syri­ens erzielt und “das Recht auf ein siche­res und wür­di­ges Leben” erlangt haben.

Der Bericht erläu­ter­te auch ande­re Zah­len. Dem­nach gel­ten bis­her 16.000 Men­schen als ver­misst, wobei in 237 Fäl­len “die Mög­lich­keit bestä­tigt wur­de, von ter­ro­ris­ti­schen Grup­pie­run­gen ent­führ­te Bür­ger gegen Per­so­nen aus­zu­tau­schen, die sich in Gewahr­sam kom­pe­ten­ter Staats­or­ga­ne befin­den”. Eben­so soll Syri­en ins­ge­samt 600 Anträ­gen der im Aus­land leben­den Staats­bür­ger auf Rück­kehr in die Hei­mat statt­ge­ge­ben haben, so Had­dur.

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VAE : Verurteilter britischer Student Matthew Hedges begnadigt


Ver­gan­ge­nen Mitt­woch war Hedges von einem Gericht in Abu Dha­bi zu lebens­lan­ger Haft ver­ur­teilt wor­den. Das Gericht sah es als erwie­sen an, dass Hedges für einen aus­län­di­schen Geheim­dienst spio­niert habe. Der Mann habe sei­ne aka­de­mi­sche For­schung als Tar­nung benutzt.

Mehr zum The­ma — Lebens­lan­ge Haft für bri­ti­schen Dok­to­ran­den in Abu Dha­bi

Hedges arbei­te­te in den VAE an einer Dok­tor­ar­beit über die Sicher­heits- und Außen­po­li­tik des Lan­des. Men­schen­recht­ler hat­ten das Vor­ge­hen gegen den Aka­de­mi­ker scharf kri­ti­siert und den Behör­den in Abu Dha­bi Miss­ach­tung rechts­staat­li­cher Prin­zi­pi­en vor­ge­wor­fen.

Der bri­ti­sche Außen­mi­nis­ter Jere­my Hunt zeig­te sich erleich­tert nach der Ent­schei­dung : “Fan­tas­ti­sche Nach­rich­ten”, schrieb Hunt auf Twit­ter. “Obwohl wir nicht mit den Anschul­di­gun­gen ein­ver­stan­den waren, sind wir der Regie­rung der VAE dank­bar für die schnel­le Lösung des Pro­blems.” (dpa)

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Indonesien : 15-Jährige, die von Bruder vergewaltigt wurde, nach illegaler Abtreibung begnadigt


Das Mäd­chen soll im sieb­ten Schwan­ger­schafts­mo­nat eine Kräu­ter­mi­schung zu sich genom­men und dadurch die Wehen ver­ur­sacht haben. Nach der Geburt begrub sie das Baby in der Nähe ihres Hau­ses. Die Lei­che wur­de im Mai ent­deckt, wor­auf­hin die Poli­zei Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men hat. Das Mäd­chen wur­de zunächst im sel­ben Gefäng­nis wie sein Bru­der unter­ge­bracht, der eine zwei­jäh­ri­ge Haft­stra­fe bekam. Anschlie­ßend wur­de die jun­ge Frau in ein Frau­en­haus ver­legt, in der sie psy­cho­lo­gi­sche Bera­tung bekommt. Die 15-Jäh­ri­ge wird dem­nächst frei­ge­las­sen. Nun for­dern Akti­vis­ten, auch die Ermitt­lun­gen gegen ihre Mut­ter ein­zu­stel­len, die angeb­lich ihrer Toch­ter dabei gehol­fen haben soll, die Schwan­ger­schaft abzu­bre­chen.

Mehr zum The­ma — 17-Jäh­ri­ge in Marok­ko ent­führt – Wochen­lan­ge Ver­ge­wal­ti­gun­gen, Fol­ter und Haken­kreuz-Tat­toos

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