Kubaner bekommen Zugang zu mobilem Internet


Vier mobi­le Daten­pa­ke­te wür­den ver­füg­bar sein, aber nur für Gerä­te mit 3G-Tech­no­lo­gie. Der sozia­lis­ti­sche Insel­staat war eines der weni­gen Län­der der Welt, in wel­chem es kein mobi­les Inter­net gab. Bis­lang konn­ten sich die meis­ten Kuba­ner nur über WLAN-Hot­spots ins Inter­net ein­wäh­len. Im März 2017 star­te­te Etec­sa zudem ein Pilot­pro­jekt, bei dem erst­mals Pri­vat­per­so­nen Inter­net­an­schlüs­se in ihren Woh­nun­gen erhiel­ten.

Der kuba­ni­sche Prä­si­dent Miguel Díaz-Canel hat­te wie­der­holt erklärt, dass Kuba Tech­no­lo­gi­en aus­bau­en müs­se, auch um bes­ser mit den Bewoh­nern kom­mu­ni­zie­ren zu kön­nen. Etec­sa erklär­te vor knapp einem Jahr, 2018 mobi­les Inter­net auf der Kari­bik­in­sel ein­zu­füh­ren. (dpa)

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Studie : Früh eingeschulte Kinder bekommen häufiger ADHS-Diagnose


Die Auf­merk­sam­keits­de­fi­zit-Hyper­ak­ti­vi­täts­stö­rung (ADHS) ist die häu­figs­te psy­chi­sche Erkran­kung im Kin­der- und Jugend­al­ter. Die Betrof­fe­nen las­sen sich leicht ablen­ken, sind impul­siv und oft moto­risch unru­hig.

Schon frü­he­re Stu­di­en hat­ten einen Zusam­men­hang zwi­schen frü­hem Ein­schu­lungs­al­ter und ADHS-Dia­gno­se belegt — etwa nach einer 2015 ver­öf­fent­lich­ten Aus­wer­tung von Mil­lio­nen von Abrech­nungs- und Arz­nei­ver­ord­nungs­da­ten in Deutsch­land. Dem­nach erhiel­ten 5,3 Pro­zent der jung ein­ge­schul­ten Grund­schü­ler im Ver­lauf ihrer Schul­zeit eine ADHS-Dia­gno­se, aber nur 4,3 Pro­zent der spät ein­ge­schul­ten.

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Es kann sein, dass man­che Kin­der ein fal­sches Eti­kett bekom­men”, sagt der ADHS-Exper­te Mar­cel Roma­nos der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. An eine gro­ße Anzahl von Fehl­dia­gno­sen glaubt der Lei­ter der Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie am Uni­kli­ni­kum Würz­burg aller­dings nicht. Schließ­lich wer­de die Dia­gno­se nur dann gestellt, wenn die Betrof­fe­nen in meh­re­ren Lebens­be­rei­chen beein­träch­tigt sei­en, nicht nur in der Schu­le. “Älte­re Kin­der mit einer ADHS-Pro­ble­ma­tik kön­nen die­se mög­li­cher­wei­se bes­ser kom­pen­sie­ren und fal­len den Leh­rern im Unter­richt des­halb nicht auf”, sagt der Psych­ia­ter. Kin­der spä­ter ein­zu­schu­len, sei kei­ne Lösung. In Deutsch­land sei die Zahl der Dia­gno­sen seit eini­gen Jah­ren sta­bil und habe sich laut Erhe­bun­gen des Robert Koch-Insti­tuts (RKI) zuletzt sogar redu­ziert. (dpa)

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Milliarden aus Gaddafis Vermögen in Belgien verschwunden – Wer hat das Geld bekommen ?


Laut einem Bericht des bel­gi­schen öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks RTBF, der sich auf eine nicht nament­lich genann­te Quel­le beruft, wur­den bis zu fünf Mil­li­ar­den Euro an Per­so­nen aus­ge­zahlt, die liby­sche Kon­ten kon­trol­lie­ren – ein­schließ­lich Miliz­grup­pen, die wegen Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen ange­klagt sind.

RTBF berich­tet, dass Bel­gi­en zwar den UNO-Beschluss zur Ein­frie­rung der Gad­da­fi-Mil­li­ar­den umge­setzt habe, es aber offen­bar wei­ter­hin Zins- und Divi­den­ten­zah­lun­gen gege­ben habe. Mit der Inter­ven­ti­on der NATO im Jahr 2011 ver­häng­ten die Ver­ein­ten Natio­nen Sank­tio­nen gegen die Ver­mö­gens­wer­te der liby­schen Regie­rung im Aus­land und beschlag­nahm­ten sei­ner­zeit rund 67 Mil­li­ar­den Dol­lar von der Liby­schen Inves­ti­ti­ons­be­hör­de (LIA). Dies betraf Ver­mö­gens­wer­te in Euro­pa und Nord­ame­ri­ka.

Doch schein­bar fro­ren eini­ge euro­päi­sche Regie­run­gen nur die ursprüng­li­chen Beträ­ge ein, wäh­rend die nach 2011 erziel­ten Zin­sen und Divi­den­den ein liqui­der Ver­mö­gens­wert blie­ben. Der bel­gi­sche Außen­mi­nis­ter Didier Reyn­ders sag­te am Diens­tag gegen­über den Medi­en, dass er nicht an der Ent­schei­dung betei­ligt gewe­sen sei, die Zin­sen für Ein­la­gen frei­zu­ge­ben.

Die­se [Ent­schei­dung, Gel­der frei­zu­ge­ben,] liegt in der Ver­ant­wor­tung des Finanz­mi­nis­te­ri­ums. Ich habe es seit dem 6. Dezem­ber 2011 nicht mehr gelei­tet und kei­ne Ent­schei­dun­gen in die­ser Ange­le­gen­heit getrof­fen”, sag­te Reyn­ders und erin­ner­te dar­an, dass die Geneh­mi­gung zum teil­wei­sen Auf­tau­en liby­scher Kon­ten von der Staats­kas­se des König­reichs im Okto­ber 2012 erteilt wur­de, als das Finanz­mi­nis­te­ri­um von Ste­ven Vana­cke­re gelei­tet wur­de.

Die Ver­ein­ten Natio­nen unter­su­chen auch die angeb­li­che Unter­schla­gung von Mil­li­ar­den Euro, die aus den Kon­ten von Gad­da­fi ver­schwun­den sind, so der bel­gi­sche Abge­ord­ne­te Geor­ges Gil­ki­net.

UN-Doku­men­te bestä­ti­gen, dass Bel­gi­en einer UN-Reso­lu­ti­on zum Ein­frie­ren liby­scher Ver­mö­gens­wer­te nicht nach­ge­kom­men ist”, sag­te Gil­ki­net gegen­über RTBF und füg­te hin­zu, dass er nur unvoll­stän­di­ge Infor­ma­tio­nen von bel­gi­schen Behör­den erhal­ten habe. Der Poli­ti­ker sag­te, es sei not­wen­dig, “die Situa­ti­on zu klä­ren, da es zu einem gro­ßen Skan­dal kom­men könn­te, da Hun­der­te von Mil­lio­nen Euro an unbe­kann­te Per­so­nen in Liby­en geschickt wur­den”.

Eine Unter­su­chung der Brüs­se­ler Wochen­zei­tung Poli­ti­co ergab im Febru­ar “gro­ße, regel­mä­ßi­ge Abflüs­se von Akti­en­di­vi­den­den, Anlei­he­er­trä­gen und Zins­zah­lun­gen” aus den in Bel­gi­en gehal­te­nen Gad­da­fi-finan­zier­ten Fonds, was auf eine “Lücke im Sank­ti­ons­re­gime” hin­deu­tet.

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Mexikos Parteien bekommen Millionenstrafen auferlegt


Dem­nach wur­de More­na eine Stra­fe von 197 Mil­lio­nen Pesos (rund 8,9 Mil­lio­nen Euro) auf­er­legt, weil die Par­tei über einen ver­meint­li­chen Hilfs­fonds für Erd­be­ben­op­fer gro­ße Geld­sum­men an Par­tei­mit­glie­der ver­teilt habe. Die Wahl­be­hör­de sprach von betrü­ge­ri­schen Hand­lun­gen.

Auch die Regie­rungs­par­tei PRI muss umge­rech­net rund 1,7 Mil­lio­nen Euro Stra­fe zah­len. Auf ihr Kon­to sol­len Gel­der geflos­sen sein, die aus zurück­be­hal­te­nen Löh­nen für Arbei­ter im Bun­des­staat Chi­hua­hua stam­men sol­len.

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Die kon­ser­va­ti­ve Oppo­si­ti­ons­par­tei PAN soll finan­zi­el­le Zuwen­dun­gen von einer ver­bo­te­nen Orga­ni­sa­ti­on ange­nom­men und für die Wahl­kam­pa­gne ihres Kan­di­da­ten Ricar­do Ana­ya ver­wen­det haben. Gegen sie ver­häng­te die Behör­de eine Stra­fe von umge­rech­net rund 136.000 Euro. (dpa)

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Assad : Diese Anweisungen bekommen Militante aus dem Ausland


Mili­tan­te in Syri­en sind von ihren aus­län­di­schen Geld­ge­bern ange­wie­sen wor­den, kei­ne Ver­söh­nung mit den syri­schen Regie­rungs­trup­pen zuzu­las­sen. Das sag­te der syri­sche Prä­si­dent Baschar Assad in einem Gespräch mit dem TV-Sen­der RT. Dabei ver­si­cher­te er, dass die Syrer kei­ne Wahl hät­ten, außer zu sie­gen.
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Finnische Wissenschaftler bekommen 440.000 Euro für Studie über Kannibalismus unter Fröschen


Die Haupt­auf­ga­be der wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chung ist es, die Über­tra­gung einer anste­cken­den Pilz­er­kran­kung zu erfor­schen, die vie­le Frosch­ar­ten welt­weit bedroht. Nach Anga­ben des For­scher­teams um Bibia­na Rojas Zuluan­ga bekom­men zwar die zum Kan­ni­ba­lis­mus geneig­ten Tie­re durch den Ver­zehr ihrer Art­ge­nos­sen wich­ti­ge Mikro­ele­men­te, die ihre Über­le­bens­chan­cen stei­gern. Gleich­zei­tig sind die Kan­ni­ba­len stär­ker gefähr­li­chen Krank­hei­ten aus­ge­setzt, wel­che sie sich von ihren Opfern zuzie­hen. (Yle)

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Armutsland Deutschland ? Nix da!: Dax-Chefs bekommen so viel Geld wie noch nie


Die Chefs der deut­schen Bör­sen­schwer­ge­wich­te haben dank spru­deln­der Unter­neh­mens­ge­win­ne im ver­gan­ge­nen Jahr so viel ver­dient wie nie zuvor. Die Gesamt­ver­gü­tung der Dax-Vor­stands­chefs stieg gegen­über dem Vor­jahr im Schnitt um 3,5 Pro­zent auf den Rekord­wert von rund 7,4 Mil­lio­nen Euro, wie aus einer am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Stu­die des Bera­tungs­un­ter­neh­mens hkp-Group her­vor­geht.

Ins­be­son­de­re bei den Jah­res­bo­ni ist auf­grund des außer­or­dent­lich guten Geschäfts­jah­res 2017 ein deut­li­cher Anstieg zu ver­zeich­nen”, erläu­ter­te hkp-Part­ner Micha­el Kra­marsch.

Im Ver­gleich zum durch­schnitt­li­chen Anstieg des Net­to­ge­winns der Kon­zer­ne von 36 Pro­zent sei der Zuwachs der Gesamt­ver­gü­tung aber mode­rat.

Top-Ver­die­ner im Dax war der Aus­wer­tung zufol­ge erneut SAP-Chef Bill McDer­mott mit einer Gesamt­ver­gü­tung von 21,15 Mil­lio­nen Euro — ein his­to­ri­scher Spit­zen­wert. Nach aktu­el­lem Stand lie­ge er damit auch in Euro­pa ganz vor­ne.

Die Mar­ke von 10 Mil­lio­nen Euro durch­bra­chen den Anga­ben zufol­ge auch Daim­ler-Vor­stands­vor­sit­zen­der Die­ter Zet­sche (13,04 Mio), BASF-Chef Kurt Bock (10,96 Mio), Sie­mens-Len­ker Joe Kae­ser (10,84 Mio) sowie VW-Chef Mat­thi­as Mül­ler (10,27 Mio). Der RWE-Vor­stands­vor­sit­zen­de Rolf Mar­tin Schmitz lag mit 2,82 Mil­lio­nen Euro am unte­ren Ende des Ran­kings.

Aktio­närs­ver­tre­ter sehen hohe Ver­gü­tun­gen kri­tisch

Ab 10 Mil­lio­nen Euro ist eine Ver­gü­tung für Vor­stands­vor­sit­zen­de gesell­schaft­lich nur noch äußerst schwer ver­mit­tel­bar. Das soll­te ver­mie­den wer­den”, bekräf­tig­te jüngst der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Deut­schen Schutz­ver­ei­ni­gung für Wert­pa­pier­be­sitz (DSW), Marc Tüng­ler.

Für eine Bezah­lung dar­über hin­aus brau­che es vie­le gute Grün­de.

Der Auf­sichts­rat muss dafür sor­gen, dass die Ver­gü­tung des Vor­stands ange­mes­sen ist, das ist ein Rie­sen­the­ma.

Zugleich for­der­te Tüng­ler eine radi­ka­le Ver­ein­fa­chung der Sys­te­me.

Kra­marsch zufol­ge sei­en die Ver­gü­tungs­be­rich­te aller­dings inzwi­schen trans­pa­ren­ter und ver­ständ­li­cher gewor­den. Die hkp-Ana­ly­se berück­sich­tigt alle Ver­gü­tungs­ele­men­te, unter ande­rem auch die Alters­ver­sor­gung. Ande­re Bera­tungs­un­ter­neh­men ver­öf­fent­li­chen ähn­li­che Stu­di­en, jüngst etwa Wil­lis Towers Wat­son. Es gibt ver­schie­de­ne Berech­nungs­me­tho­den, etwa bei den erst mit Ver­zö­ge­rung aus­ge­zahl­ten Ver­gü­tun­gen. SAP hat­te im Febru­ar mit­ge­teilt, McDer­mott bekom­me für das ver­gan­ge­ne Jahr knapp 13,2 Mil­lio­nen Euro.

Im Ver­gleich zu ihren US-Kol­le­gen ver­die­nen die Dax-Len­ker im Schnitt deut­lich weni­ger. Nach aktu­el­lem Stand kamen die Chefs von Kon­zer­nen, die im US-Leit­in­dex­in­dex Dow Jones notiert sind, im ver­gan­ge­nen Jahr durch­schnitt­lich auf 14,36 Mil­lio­nen Euro. Aus­ge­wer­tet wur­den 29 von 30 Ver­gü­tungs­be­rich­ten der Dax-Kon­zer­ne. Der Bericht der Com­merz­bank lag noch nicht vor.

(dpa/rt deutsch)

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Der Meeresspiegel steigt und steigt : Auch die deutsche Küste könnte Probleme bekommen


Der Mee­res­spie­gel steigt jähr­lich etwas schnel­ler. Das haben Wis­sen­schaft­ler um Ste­ve Nerem von der Uni­ver­si­ty of Colo­ra­do (Boul­der) anhand von Satel­li­ten­mes­sun­gen berech­net. Bis zum Jahr 2100 könn­te er 65 Zen­ti­me­ter über dem heu­ti­gen Niveau lie­gen. Der deut­sche Kli­ma­for­scher Mojib Latif warnt vor weit­rei­chen­den Fol­gen für Küs­ten- und Insel­ge­bie­te.
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Russland wird Ukraine ohne Kampf bekommen : Finnen über Potential von Nord Stream-2


Das fin­ni­sche Blatt Huf­vud­stads­bla­det hat eine pes­si­mis­ti­sche Pro­gno­se für die ukrai­ni­sche Wirt­schaft auf­ge­zeigt. Laut den fin­ni­schen Jour­na­lis­ten kann die Umset­zung des Nord Stream-2 Pro­jek­tes Russ­land prak­tisch die vol­le Kon­trol­le über die Ukrai­ne geben.
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