Massenschlägerei in Berlin : Mit Hockeyschlägern und Zaunlatten aufeinander losgegangen


Als Poli­zis­ten her­bei­eil­ten, flüch­te­ten die Men­schen uner­kannt. Die Poli­zei ermit­telt nun wegen schwe­ren Land­frie­dens­bruch gegen Unbe­kannt. Bereits am Wochen­en­de war es zu Atta­cken aus grö­ße­ren Grup­pen her­aus gekom­men. So wur­de etwa ein jun­ges Paar in Schö­ne­berg in der Nacht zum Sonn­tag aus einer Men­schen­men­ge her­aus mit Stüh­len und Fla­schen bewor­fen. Die 18-jäh­ri­ge Frau erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Schü­ler­grup­pe aus Bay­ern in Kreuz­berg ange­grif­fen — zehn Ver­däch­ti­ge fest­ge­nom­men

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Päpstlicher Flüchtlingsbeauftragter in Berlin : Wir sollten Menschen einfach begegnen


In der Migra­ti­ons­de­bat­te hat sich der Vati­kan klar auf der Sei­te der Flücht­lin­ge posi­tio­niert. Papst Fran­zis­kus hat einen Flücht­lings­be­auf­trag­ten ernannt, der selbst eine Flucht­ge­schich­te als Kind erleb­te. Pater Micha­el Czer­ny kam ver­gan­ge­ne Woche aus Rom nach Ber­lin und hielt vor Gläu­bi­gen einen Vor­trag. Sput­nik konn­te Czer­ny kurz befra­gen.
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Hunderte Demonstranten fordern in Berlin raschen Kohleausstieg


Die Bun­des­re­gie­rung müs­se ein Sofort­pro­gramm für die Ein­hal­tung der Kli­ma­schutz­zie­le vor­le­gen, teil­te das Bünd­nis “Stop Koh­le” auf sei­ner Inter­net­sei­te mit. Deutsch­land hat­te sich vor­ge­nom­men, sei­ne Treib­haus­gas-Emis­sio­nen bis zum Jahr 2020 um 40 Pro­zent gegen­über 1990 zu sen­ken. “Dafür müs­sen die CO2-Emis­sio­nen der Koh­le­kraft­wer­ke um rund 100 Mil­lio­nen Ton­nen sin­ken”, hieß es. Das Bünd­nis for­der­te die Ein­stel­lung sämt­li­cher Plä­ne zum Bau neu­er Koh­le­kraft­wer­ke und Tage­baue.

Die Kom­mis­si­on “Wachs­tum, Struk­tur­wan­del und Beschäf­ti­gung” trifft sich am Diens­tag zum ers­ten Mal und soll bis zum Jah­res­wech­sel unter ande­rem ein Datum für den Aus­stieg aus der Strom­ge­win­nung aus Koh­le, einen Aus­stiegs­pfad sowie Per­spek­ti­ven für neue Jobs in den Koh­le­re­gio­nen vor­schla­gen. (dpa)

Mehr zum The­ma - Kabi­nett will Koh­le­kom­mis­si­on ein­set­zen : Pofal­la soll Co-Chef wer­den

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Al-Quds-Marsch und Gegendemo ziehen durch Berlin


Am Sams­tag fin­den in Ber­lin die jähr­li­che Al-Quds-Demons­tra­ti­on sowie Gegen­pro­tes­te statt. An dem Al-Quds-Marsch wer­den laut Poli­zei­an­ga­ben bis zu 2 000 Teil­neh­mer erwar­tet. An den Pro­test­ver­an­stal­tun­gen sol­len etwa 1 000 Men­schen teil­neh­men. Ver­fol­gen Sie die Ereig­nis­se aus Ber­lin live bei Sput­nik.
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Konsens nach Netanjahus Besuch in Berlin, Paris und London : Iraner müssen Syrien verlassen


Netan­ja­hu besuch­te die­se Woche Ber­lin, Paris und Lon­don. Im Anschluss an sei­ne Rei­se erklär­te er : 

Ich been­de drei Tage, deren Ziel es war, die ira­ni­sche Prä­senz in Syri­en auf­zu­lö­sen. Das war mein Haupt­an­lie­gen — eine inter­na­tio­na­le Ver­stän­di­gung dar­über zu errei­chen, dass der Iran Syri­en ver­las­sen muss. 

Dokumente des Mossad aus Teheran sollen überprüft werden 

Die Spit­zen­po­li­ti­ker, mit denen er zusam­men­traf — Ange­la Mer­kel, Emma­nu­el Macron und The­re­sa May -, spra­chen sich dafür aus, dass die Inter­na­tio­na­le Atom­auf­sichts­ener­gie­be­hör­de (IAEA) eine Prü­fung der vor eini­gen Wochen von Netan­ja­hu prä­sen­tier­ten Archiv-Doku­men­te vor­nimmt. Die­se sol­len im Iran selbst in die Hän­de des israe­li­schen Geheim­dienst Mos­sad gelangt sein und bele­gen, dass sich Tehe­ran nicht an die Auf­la­gen des JCPOA gehal­ten hat. 

Das Nukle­arab­kom­men wur­de im Jahr 2015 abge­schlos­sen. Seit­dem die USA im ver­gan­ge­nen Monat ihren Aus­tritt erklärt haben, steht die­ses auf der Kip­pe. Die ver­blie­be­nen Unter­zeich­ner­län­der Deutsch­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, Russ­land und die Volks­re­pu­blik Chi­na wol­len das Abkom­men auf­recht erhal­ten. Wäh­rend Netan­ja­hu argu­men­tiert, dass die­ses den Ira­nern erst erlau­be, an eine Atom­bom­be zu gelan­gen, sehen die ande­ren Teil­ha­ber hier­in einen not­wen­di­gen Kon­troll­me­cha­nis­mus, der andern­falls ver­lo­ren gehen könn­te.

Netanjahu : “Iran investiert Erträge infolge weggefallener Sanktionen in Expansionspolitik”

Was wäre gesche­hen, wenn wir nichts getan hät­ten?”, frag­te Netan­ja­hu und mach­te deut­lich :

Inner­halb einer kur­zen Zeit hät­te der Iran Hun­dert­tau­sen­de von Zen­tri­fu­gen akti­viert und […] die­ses zu einem Arse­nal von Hun­der­ten von Atom­bom­ben aus­ge­baut. Seit dem Nukle­arab­kom­men hat der Iran Geld erhal­ten, um sei­ne Anrei­che­rung zu för­dern. Mein Ziel war zwei­fach : das Atom­pro­gramm zu ver­hin­dern und den Geld­au­to­ma­ten zu zer­stö­ren, um die­ses Impe­ri­um zu finan­zie­ren. 

Mitt­ler­wei­le zeig­ten sich ers­te Anzei­chen, dass den Ira­nern das Geld aus­ge­he, so Netan­ja­hu. Tehe­ran kün­dig­te die­se Woche an, alles in die Wege zu lei­ten, um für den Fall der Ungül­tig­keit des Abkom­mens die Uran­rei­che­rung zu erhö­hen.

Netan­ja­hu ist zuver­sicht­lich, dass das JCPOA bald infol­ge des Erlas­ses har­ter Sank­tio­nen der USA gegen den Iran zer­fal­len wür­de. In einem Brief wand­ten sich die Euro­pä­er Anfang der Woche an Washing­ton und baten um Aus­nah­men bei den Sank­tio­nen für euro­päi­sche Unter­neh­men, die im Iran tätig sind, vor allem in bestimm­ten Berei­chen wie etwa bei den Phar­ma­zie­pro­duk­ten und der Auto­mo­bil­in­dus­trie. 

Isra­el und die USA wer­fen dem Iran vor, in Syri­en eine per­ma­nen­te mili­tä­ri­sche Prä­senz anzu­stre­ben. Jüngs­te Angrif­fe Isra­els auf ira­ni­sche Stel­lun­gen in Syri­en ziel­ten dar­auf ab, das ira­ni­sche Mili­tär zu schwä­chen. Die Angrif­fe wur­den von der israe­li­schen Regie­rung als erfolg­reich bezeich­net. Isra­el brach­te sein Mili­tär aus Furcht vor einem wei­te­ren Angriff auf den Golan­hö­hen in Stel­lung. Im Jemen führt der Iran nach Über­zeu­gung der USA und ihrer regio­na­len Ver­bün­de­ten einen Stell­ver­tre­ter­krieg und auch im Irak ver­su­che Tehe­ran, sei­nen Ein­fluss aus­zu­wei­ten. Um für ein Ver­drän­gen der Ira­ner aus Syri­en zu wer­ben, war auch der israe­li­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Avigdor Lie­ber­man Anfang die­ser Woche zu Gast in Mos­kau. 

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Schwerer Unfall nach Verfolgungsjagd in Berlin — Radfahrerin getötet


Trotz Reani­ma­ti­ons­ver­su­chen der her­bei­ge­ru­fe­nen Not­hel­fer starb die Frau noch am Unfall­ort. Der Fah­rer und die bei­den Mit­fah­rer des Flucht­au­tos wur­den kurz danach von der Poli­zei fest­ge­nom­men. Vier Men­schen wur­den leicht, zwei Men­schen schwer ver­letzt — dar­un­ter ein Poli­zist.

Nach Anga­ben eines Poli­zei­spre­chers hat­te das Trio zuvor ver­sucht, an der Brandenburgischen/Ecke West­fä­li­schen Stra­ße in Wil­mers­dorf Werk­zeu­ge zu steh­len. (dpa)

Mehr zum The­ma — Bun­des­ge­richts­hof : Dash­cam-Auf­nah­men bei Ver­kehrs­un­fäl­len als Beweis­mit­tel vor Gericht zuläs­sig

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Neuer Slogan für Berlin wegen Lehrermangel : Statt „arm, aber sexy“, „arm, weil dumm“?


In Ber­lin hat der Leh­rer­man­gel offen­bar so dra­ma­ti­sche Aus­ma­ße ange­nom­men, dass der Senat nun auch Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten noch vor Abschluss ihres Stu­di­ums als so genann­te Quer­ein­stei­ger anwirbt. Scher­ben einer ver­fehl­ten Per­so­nal­po­li­tik nennt das der Prä­si­dent des Deut­schen Leh­rer­ver­ban­des im Gespräch mit Sput­nik.
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Betreiber von Flüchtlingsheimen verklagen Stadt Berlin : Offene Rechnungen in Millionenhöhe


Es soll um hohe zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­be­trä­ge gehen, sogar mehr als hun­dert Mil­lio­nen Euro könn­ten es am Ende wer­den. Rede ist von For­de­run­gen meh­re­rer Betrei­ber von Flücht­lings­un­ter­künf­ten in Ber­lin, die sie mit Kla­gen gegen die Stadt gel­tend machen wol­len. Es soll um nicht begli­che­ne Rech­nun­gen aus den Jah­ren 2015 und 2016 gehen. Wie die Ber­li­ner Mor­gen­post  berich­tet, sei­en 20 Heim­be­trei­ber betrof­fen, die 46 Unter­künf­te gelei­tet hät­ten.

Ver­schär­fen­de Liqui­di­täts­pro­ble­me sei­en bei eini­gen bereits das Pro­blem, weil das Lan­des­amt für Flücht­lings­an­ge­le­gen­hei­ten (LAF), mit dem sie Ver­trä­ge abge­schlos­sen hät­ten, nicht bezah­len und die End­ab­rech­nun­gen sich seit Jah­ren hin­zie­hen wür­de. Beson­ders betrof­fen sei­en gro­ße aner­kann­te Sozi­al­un­ter­neh­men wie die Arbei­ter­wohl­fahrt (AWO), das Rote Kreuz oder die Volks­so­li­da­ri­tät.

Wir haben offe­ne Rech­nun­gen von 1,7 Mil­lio­nen Euro”, sag­te Man­fred Nowak, Chef der AWO Mit­te gegen­über der Zei­tung.

Das sei für den Wohl­fahrts­ver­band “eine pro­ble­ma­ti­sche Grö­ßen­ord­nung”, er habe Dar­le­hen auf­neh­men und Geld aus einer zur AWO gehö­ren­den Pfle­ge­ge­sell­schaft zie­hen müs­sen, um hand­lungs­fä­hig zu blei­ben, so Nowak zur Ber­li­ner Mor­gen­post. Einem ande­ren Betrei­ber, dem Euro­päi­schen Jugend- und Für­sor­ge­werk, sol­len sogar rund 7,5 Mil­lio­nen Euro feh­len. 

Die Ber­li­ner Senats­ver­wal­tung wol­le laut Bericht die Zah­lungs­fra­ge bis Ende des Jah­res regeln. Den Trä­gern sei­en zwei Mög­lich­kei­ten ange­bo­ten wor­den : die Abrech­nung der tat­säch­li­chen Ist-Kos­ten oder die kal­ku­lier­ten Pau­scha­len, die nun neu berech­net wer­den soll­ten.

Mehr zum The­ma — Schar­fe Kri­tik des BAMF-Per­so­nal­rats an Ex-Chef : “Asyl-Ent­schei­dun­gen wie am Fließ­band”

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