Exklusiv : Der “Revolutionäre 1. Mai” in Berlin aus Sicht eines Polizisten


Der “Revo­lu­tio­nä­re 1. Mai” in Ber­lin. Über 100 Fest­nah­men und 40 ver­letz­te Poli­zei­be­am­te. Trotz­dem beto­nen der Ber­li­ner Innen­se­na­tor und die Poli­zei­füh­rung, dass ihr Kon­zept erfolg­reich gewe­sen sei. RT Deutsch spricht mit einem Ber­li­ner Poli­zis­ten über die Dul­dung von Straf­ta­ten als Dees­ka­la­ti­ons­stra­te­gie, Kra­wall-Tou­ris­mus und den Hass auf ein­ge­setz­te Poli­zei­be­am­te.

RT Deutsch


Det is 1. Mai in Berlin, wa!? – Eine bessere Welt wollen, aber Obdachlose vertreiben


Für das gro­ße „MyFest“ in Ber­lin, anläss­lich des 1. Mai ließ der Stadt­be­zirk Fried­richs­hain-Kreuz­berg zwei so genann­te Tiny Houses abrei­ßen, in denen zwei zuvor Obdach­lo­se wohn­ten. Die Män­ner leben nun wie­der auf der Stra­ße leben und sol­len nicht schuld­los an der Situa­ti­on sein. Unter­des­sen schie­ben sich alle Betei­lig­ten den Schwar­zen Peter zu.
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Berlin : Mutmaßlicher Serienbankräuber aus Österreich gefasst


Ein wegen 16 Raub­über­fäl­len in Öster­reich gesuch­ter Mann ist in Ber­lin gefasst wor­den. Damit sei ein Schluss­strich unter die längs­te Bank- und Post­raub­se­rie eines Ein­zel­tä­ters in dem Alpen­land gezo­gen wor­den, sag­te Innen­mi­nis­ter Her­bert Kickl (FPÖ) am Diens­tag in Wien laut der Deut­schen Pres­se-Agen­tur.
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Berlin : Mutmaßlicher Serienbankräuber aus Österreich gefasst


Ein wegen 16 Raub­über­fäl­len in Öster­reich gesuch­ter Mann ist in Ber­lin gefasst wor­den. Damit sei ein Schluss­strich unter die längs­te Bank- und Post­raub­se­rie eines Ein­zel­tä­ters in dem Alpen­land gezo­gen wor­den, sag­te Innen­mi­nis­ter Her­bert Kickl (FPÖ) am Diens­tag in Wien laut der Deut­schen Pres­se-Agen­tur.
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Balkan-Gipfel in Berlin : Südost-Europa mitnehmen – Einfluss Russlands und Chinas eindämmen


Zwi­schen Bel­grad und Pris­ti­na tobt seit Mona­ten ein Zoll-Streit. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Denn die koso­vo-alba­ni­sche Regie­rung wei­gert sich – unter ande­rem trotz kla­rer dies­be­züg­li­cher For­de­run­gen aus der EU und aus Washing­ton – ihre Ent­schei­dung rück­gän­gig zu machen. Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na ist eben­falls betrof­fen, das kann aber mehr oder weni­ger als Kol­la­te­ral-Scha­den betrach­tet wer­den. Man wer­de man die Zöl­le in Höhe von 100 Pro­zent auf Waren aus Ser­bi­en und Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na erst dann auf­he­ben, wenn Ser­bi­en Koso­vos Unab­hän­gig­keit aner­ken­ne, heißt es stets von Sei­ten des koso­va­ri­schen Pre­mier­mi­nis­ters Ramush Hara­di­naj. Ser­bi­en wei­gert sich aber bis jetzt beharr­lich, die­sen Schritt zu gehen.

Gesprä­chen sol­len “vor­ran­gig dem Mei­nungs­aus­tausch die­nen”

Der Streit, durch den die Ver­hand­lun­gen zwi­schen Bel­grad und Pris­ti­na über eine Nor­ma­li­sie­rung der Ver­hält­nis­se fest­ge­fah­ren sind, soll eines der The­men des Tref­fens in Ber­lin sein. Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel und Frank­reich Staats­chef Emma­nu­el Macron kom­men mit den Staats- und Regie­rungs­chefs von Alba­ni­en, Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na, Kroa­ti­en, Koso­vo, Mon­te­ne­gro, Nord­ma­ze­do­ni­en, Ser­bi­en, Slo­we­ni­en sowie der für die Ver­mitt­lung im Koso­vo-Kon­flikt zustän­di­gen EU-Außen­be­auf­trag­ten Fede­ri­ca Mog­heri­ni zusam­men.

Am Frei­tag letz­te Woche sag­te eine deut­sche Regie­rungs­spre­che­rin, für bei­de sei die Sta­bi­li­tät der Regi­on von beson­de­rer Bedeu­tung. Die Gesprä­chen soll­ten “vor­ran­gig dem Mei­nungs­aus­tausch die­nen”. Ziel sei es zunächst ein­mal, “mit allen Betei­lig­ten ins Gespräch zu kom­men”. Aus Ély­sée­krei­sen hieß es, Frank­reich wol­le in der Regi­on wie­der stär­ker Flag­ge zei­gen.

Mehr zum The­ma — Koso­vo fei­ert “Befrei­ung durch die NATO”: Hil­la­ry Clin­ton und Made­lei­ne Alb­right als Gäs­te erwar­tet

Vor­ran­gig dürf­te es dar­um gehen, jenen Län­dern, die immer noch auf einen EU-Bei­tritt hof­fen, zu signa­li­sie­ren, dass man sie nicht ver­ges­sen hat. Denn die Län­der Süd­ost­eu­ro­pas koope­rie­ren immer stär­ker auch mit Chi­na. Die Sor­ge über einen eben­falls immer grö­ßer wer­den­den Ein­fluss Russ­lands in Ser­bi­en oder im ser­bi­schen Teil Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­nas – Repu­bli­ka Srps­ka – wird gleich­falls immer lau­ter hör­bar. Es ver­ging zuletzt fast kein Monat, ohne dass in Bel­grad ein “Exper­te” oder ein Diplo­mat sei­ne Besorg­nis über den Ein­fluss Russ­lands auf das süd­ost­eu­ro­päi­sche Land geäu­ßert oder gut gemein­te Rat­schlä­ge an die ser­bi­schen Poli­ti­ker zu außen­po­li­ti­schen The­men gerich­tet hat­te. Erst kürz­lich signa­li­sier­te der ehe­ma­li­ge Beauf­trag­te des US-Außen­mi­nis­te­ri­ums für Zen­tral- und Süd­zen­tral­eu­ro­pa, Hoyt Bri­an Yee, dass Ser­bi­en nicht zwi­schen zwei Stüh­len sit­zen kön­ne. 

Koso­vo-Lösung soll ohne wei­te­re Ver­schie­bung der Gren­zen erfol­gen

Zunächst soll in Ber­lin aber ein Vier-Augen-Gespräch zwi­schen Mer­kel und dem Pre­mier­mi­nis­ter von Nord­ma­ze­do­ni­en, Zor­an Zaev, statt­fin­den. Skop­je erhofft sich nach der Bei­le­gung des Namens­streits mit Grie­chen­land den bal­di­gen Beginn von EU-Bei­tritts­ver­hand­lun­gen. Doch Paris ist der­zeit dage­gen. Macron möch­te der­zeit eher die EU refor­mie­ren als eine Erwei­te­rung ein­zu­lei­ten. Ein Kom­pro­miss könn­te die Ver­le­gung der Ent­schei­dung dar­über auf einen Zeit­punkt nach den EU-Wah­len dar­stel­len.

Bezüg­lich der poten­zi­el­len Lösungs­mög­lich­keit der Koso­vo-Fra­ge wird Ber­lin sicher­lich noch­mals deut­lich signa­li­sie­ren, dass ein denk­ba­rer Kom­pro­miss im Sin­ne eines Gebiets­aus­tauschs zwi­schen den zwei Sei­ten nicht in Fra­ge kommt. Ser­bi­en lehnt es immer noch ab, die 2008 selbst­aus­ge­ru­fe­ne Unab­hän­gig­keit ihrer Pro­vinz anzu­er­ken­nen. Zuletzt kamen aber Berich­te über eine mög­li­che Lösung auf – eben der Aus­tausch von Ter­ri­to­ri­en. Bel­grad könn­te die drei mehr­heit­lich von alba­nisch-stäm­mi­ger Bevöl­ke­rung bewohn­ten Gemein­den Preše­vo, Med­ve­d­ja und Buja­no­vac in Ser­bi­en für die nörd­li­chen Tei­le im Koso­vo, in denen mehr­heit­lich Ser­ben leben, her­ge­ben, und somit dann letzt­lich das Koso­vo als Staat aner­ken­nen.

Deutsch­land ist aber strikt gegen wei­te­re Grenz­ver­schie­bun­gen auf dem Bal­kan. Die USA und eini­ge Ver­tre­ter der EU hat­ten sich in den letz­ten Mona­ten dafür offe­ner gezeigt. Russ­land hat­te eben­falls betont, dass man jeder Lösung zustim­men wür­de, die von bei­den Sei­ten akzep­tiert wird. Doch mit dem Gip­fel in Ber­lin will man Bel­grad noch­mal vor Augen füh­ren, dass es nur eine Lösung gäbe : die Aner­ken­nung des Staa­tes Koso­vo in sei­ner jet­zi­gen Form. Nur so kön­ne Bel­grad auf eine Auf­nah­me in die EU hof­fen.

Mehr zum The­ma — Inter­view : Alex­an­der Neu über Lösung im Koso­vo-Kon­flikt : “Ber­lins Argu­ment ist ver­lo­gen

RT Deutsch