Nach tödlichem SUV-Unfall in Berlin : Petition für Tempo 30 gestartet


Der Unfall am 6. Sep­tem­ber ereig­ne­te sich in der Inva­li­den­stra­ße. Hier­nach wur­de über das Ver­bot von SUVs für das Zen­trum Ber­lins dis­ku­tiert. Die Peti­ti­on wur­de auf der Platt­form Change.org von einem Vater drei­er Kin­der gestar­tet. Zwi­schen Brun­nen- und Tor­stra­ße soll Tem­po 30 gel­ten :

Ich bin Juli­an, Vater von drei Kin­dern und lebe in Ber­lin Mit­te. Seit 5 Jah­ren führt unser täg­li­cher Weg zur Kita und mitt­ler­wei­le auch zur Schu­le ent­lang der Inva­li­den­stra­ße. (…) Der tra­gi­sche Unfall in der ver­gan­ge­nen Woche muss nicht mit der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­si­tua­ti­on in der Inva­li­den­stra­ße in Zusam­men­hang ste­hen. Den­noch war er für vie­le Men­schen in mei­nem Umfeld und auch für mich ein Weck­ruf. (Recht­schrei­bung wie im Ori­gi­nal ; Anm. d. Red.)

Zu dem Tem­po­li­mit soll­ten kurz­fris­tig Zebra­strei­fen für Kin­der und Park­ver­bots­zo­nen, mit­tel­fris­tig eine “voll­wer­ti­ge Ampel­an­la­ge” sowie “bau­li­che Maß­nah­men zur Ver­kehrs­be­ru­hi­gung” und lang­fris­tig eine “Über­ar­bei­tung des Ver­kehrs­kon­zep­tes in dem Gebiet” hin­zu­kom­men. Vor zwei Tagen gestar­tet, erhielt die Peti­ti­on bereits 4.000 Unter­schrif­ten. Gegen Auto­fah­rer im All­ge­mei­nen, macht der Initia­tor klar, will er sich nicht rich­ten. Auch nicht gegen Fah­rer gro­ßer Autos. 

RT Deutsch


Joshua Wong in Berlin : Deutschlands Flirt mit Radikalen


Das Medi­en­in­ter­es­se beim Besuch von Joshua Wong im Haus der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz (BPK) war rie­sig. Immer­hin wird er von eini­gen Pres­se­ver­tre­tern bereits als “Frei­heits­kämp­fer”, als “Hong­kon­ger Frei­heits­held” gefei­ert. Er ist das wohl bekann­tes­te Gesicht der seit 14 Wochen andau­ern­den Pro­tes­te in der chi­ne­si­schen Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne und wirkt mit sei­nem jugend­haf­ten Erschei­nungs­bild völ­lig unschul­dig. Zusam­men mit sei­nen zwei wei­te­ren Mit­strei­tern, die sich im Blitz­licht­ge­wit­ter der Kame­ras den Fra­gen der ver­sam­mel­ten Jour­na­lis­ten stell­ten, ent­sprach das per­fekt dem gewünsch­ten Bild, das über­mit­telt wer­den soll : hier die jun­gen, unschul­di­gen Stu­den­ten, die für Frei­heit und Demo­kra­tie kämp­fen, dort die alte Nomen­kla­tu­ra im fer­nen Peking, die kalt­blü­tig auf die Stu­den­ten ein­prü­gelt und alles unter­drü­cken will.

Die­ses Nar­ra­tiv vom manichäi­schen Kampf zwi­schen Gut und Böse ist nicht neu. Es wird immer wie­der ver­wen­det, ledig­lich die Bil­der und Namen wer­den aus­ge­tauscht und je nach Bedarf ange­passt.

In Ber­lin wur­de dem ver­meint­li­chen Frei­heits­kämp­fer der rote Tep­pich aus­ge­rollt, mit medi­en­wirk­sa­mem Auf­ein­an­der­tref­fen mit Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas und Auf­tritt in der BPK. Bei der Anspra­che wirk­te Wong reso­lut, was als Her­aus­for­de­rer eines der mäch­tigs­ten Län­der der Welt wohl auch unab­ding­bar ist. Den chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten Xi Jin­ping nann­te er einen “Kai­ser”, was die Ver­ach­tung zum chi­ne­si­schen “Régime” zum Aus­druck brin­gen soll. Die Schuld­fra­ge der Gewalt war eben­falls schnell geklärt : Poli­zei­bru­ta­li­tät und Unnach­gie­big­keit der Regie­rung der Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne Hong­kong hät­ten dazu geführt, dass sich auch Tei­le der Pro­test­ler radi­ka­li­siert haben und des­halb zur Gewalt grei­fen.

Das deckt sich aber nicht mit Aus­sa­gen von Pro­test­lern, die zuge­ge­ben haben, dass sie von Anfang an auf Gewalt gesetzt und sich auf die­se Aus­ein­an­der­set­zung lan­ge vor­be­rei­tet haben. Wong for­dert des­halb eine unab­hän­gi­ge Unter­su­chung zur Poli­zei­ge­walt, ein Punkt, den auch die Regie­rung ver­gan­ge­ne Woche zuge­spro­chen hat­te.

Zudem for­der­te er von Deutsch­land, kei­ne wei­te­re Poli­zei­aus­rüs­tung mehr zu lie­fern und auch die Wirt­schafts­ver­hand­lun­gen mit Chi­na aus­zu­set­zen, solan­ge die Pro­tes­te lie­fen. Über­haupt zeig­te er sich wäh­rend der Pres­se­kon­fe­renz und bei spä­te­ren Inter­views kampf­be­reit, bis Chi­na die For­de­run­gen der Pro­test­ler erfüllt habe. Genau das ist aber das Pro­blem, weil es unter­schied­li­che For­de­run­gen und kei­ne zen­tra­le Füh­rung der Bewe­gung gibt.

Joshua Wong for­dert jetzt bei­spiels­wei­se die Refor­mie­rung des Wahl­pro­zes­ses, Agnes Chow hin­ge­gen, eine wei­te­re jun­ge “Anfüh­re­rin”, kämpft für die Unab­hän­gig­keit Hong­kongs. Eine Sepa­ra­tis­tin also, um in der Ter­mi­no­lo­gie von deut­schen Medi­en für ande­re Unab­hän­gig­keits­kämp­fer zu blei­ben. Nach­dem anfäng­lich die Rück­nah­me des umstrit­te­nen Aus­lie­fe­rungs­ge­set­zes gefor­dert und auf­grund des Drucks der Stra­ße auch tat­säch­lich vom Tisch genom­men wur­de, ist es ange­sichts der ver­schie­de­nen Pro­test­strö­mun­gen frag­lich, ob die gewalt­tä­ti­gen Pro­tes­te auch nach der Erfül­lung die­ser For­de­rung auf­hö­ren wür­den.

Mehr zum The­ma — Hong­kong : Aus­lie­fe­rungs­ab­kom­men mit Chi­na ist offi­zi­ell vom Tisch

Schließ­lich ist es Wong selbst, der Zwei­fel an einer ech­ten Dia­log­be­reit­schaft mit der Hong­kon­ger Regie­rung sät. Er sprach in Ber­lin auch von “Front­li­ni­en” und insi­nu­ier­te damit, dass Krieg herrscht. Das ist zumin­dest die Auf­fas­sung der “Frei­heits­kämp­fer” auf den Stra­ßen, wie die Washing­ton Post unter ande­rem berich­te­te. RT frag­te ihn bei der Pres­se­kon­fe­renz, ob er ange­sichts der Wort­wahl sagen wür­de, dass er sich in einem Krieg mit Chi­na befin­det. Die Ant­wort fiel gut ein­stu­diert und aus­wei­chend aus, wie bei ande­ren kri­ti­schen Fra­gen :

Wir erle­ben es sehr stark, dass Hong­kong die Front­li­nie eines Schlacht­fel­des für die Kon­fron­ta­ti­on gegen auto­ri­tä­re Unter­drü­ckung ist. 

Damit bestä­tig­te er aber den­noch die Auf­fas­sung, dass er und die radi­ka­le Frak­ti­on der Pro­test­ler, die er ver­tritt, es tat­säch­lich als eine Art Krieg gegen Chi­na auf­fas­sen. Hong­kong sei der ers­te Schritt zur Befrei­ung Chi­nas, mein­te er nicht nur ein­mal wäh­rend sei­nes Auf­ent­hal­tes in Ber­lin. Und genau des­we­gen betrach­tet es Peking mit größ­tem Arg­wohn, wenn sich Regie­rungs­ver­tre­ter wie Maas mit ihm tref­fen.

Mehr zum The­ma — Pro­test­ler in Hong­kong : “Aggres­si­on ist manch­mal not­wen­dig” 

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Nach Empfang von Oppositionsaktivist in Berlin : China bestellt deutschen Botschafter ein


Der deut­sche Bot­schaf­ter in Peking ist nach chi­ne­si­schen Anga­ben for­mal ein­be­stellt wor­den, weil sich der Akti­vist der zum Teil gewalt­tä­ti­gen Pro­test­be­we­gung in Hong­kong, Joshua Wong, mit deut­schen Poli­ti­kern getrof­fen hat­te. Der chi­ne­si­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land, Wu Ken, sag­te am Mitt­woch in Ber­lin vor Jour­na­lis­ten :

Wir haben unse­re tie­fe Unzu­frie­den­heit zum Aus­druck gebracht.”

Das Zusam­men­tref­fen von Wong mit Außen­mi­nis­ter Hei­ko Maas und ande­ren deut­schen Poli­ti­kern wer­de nega­ti­ve Kon­se­quen­zen für die bila­te­ra­len Bezie­hun­gen haben. Chi­nas Regie­rung habe mehr­fach gedrängt, Wong kei­ne Ein­rei­se zu erlau­ben. Das Aus­wär­ti­ge Amt hat­te am Vor­tag auf Anfra­ge nur erklärt, der deut­sche Bot­schaf­ter sei zu einem Gespräch im chi­ne­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­um gewe­sen.

Wong war am Mon­tag­abend in Ber­lin ange­kom­men und hat­te anschlie­ßend auf einem Fest der Bild-Zei­tung unter ande­rem mit Maas gespro­chen. Der pro­mi­nen­te Akti­vist der pro­west­li­chen Pro­test­be­we­gung in Hong­kong trat am Mitt­woch auch in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz auf und for­der­te von der Bun­des­re­gie­rung, Poli­zei­ge­walt und Macht­miss­brauch klar zu ver­ur­tei­len, wobei er uner­wähnt lies, dass die Gewalt­es­ka­la­ti­on maß­geb­lich von den Demons­tran­ten selbst aus­geht. Zudem sol­le Deutsch­land den Export von Aus­rüs­tung an die Bereit­schafts­po­li­zei von Hong­kong aus­set­zen, sag­te der 22-Jäh­ri­ge.

(dpa/rt deutsch)

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Die Linke fordert geringere Ausgaben für Tourismuswerbung : “Berlin soll nicht zum Disneyland werden”


Im ver­gan­ge­nen Jahr betrug die Zahl der Gäs­te in der deut­schen Haupt­stadt rund 13,5 Mil­lio­nen. Davon kamen 8 Mil­lio­nen aus Deutsch­land und 5,4 Mil­lio­nen aus dem Aus­land. Die Zahl der Über­nach­tun­gen stieg um 3,6 Pro­zent gegen­über dem Vor­jahr, die Zahl der Tou­ris­ten nahm um 4,1 Pro­zent im Ver­gleich zu 2018 zu. Auch für die­ses Jahr ist kein Ein­bruch an der Beliebt­heit Ber­lins als tou­ris­ti­sches Ziel zu erwar­ten. Die Lin­ke will nun gegen­steu­ern. 

Kata­lin Gen­n­burg, stadt­ent­wick­lungs- und tou­ris­mus­po­li­ti­sche Spre­che­rin der Links­frak­ti­on im Abge­ord­ne­ten­haus, spricht sich gegen “das mun­te­re Wachs­tum” aus, das in Ber­lin durch die Aus­ga­ben im Tou­ris­mus­mar­ke­ting “gepre­digt wür­de”. Damit wür­de Ber­lin zum Dis­ney­land gemacht : 

(…) als ob es kei­ne Kli­ma­ka­ta­stro­phe, kei­ne Ver­drän­gung klei­ner Läden und Kitas aus den Kie­zen durch mas­si­ve Kom­mer­zia­li­sie­rung gäbe. 

Zu den nega­ti­ven Begleit­erschei­nun­gen des Tou­ris­mus zäh­len zu teu­re Airb­nb-Apart­ments, betrun­ke­ne Tou­ris­ten, Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Ein­hei­mi­schen und Tou­ris­ten durch Ruhe­stö­rung und Ver­mül­lung sowie die Ver­drän­gung klei­ner Kiez­lä­den durch die Kom­mer­zia­li­sie­rung. Beson­ders beliebt bei den jun­gen Par­ty­to­u­ris­ten sind Kreuz­berg und Fried­richs­hain. 

Im Gegen­zug schaff­te der Tou­ris­mus jedoch auch 235.000 Voll­zeit­stel­len. Ins­ge­samt 70 Mil­lio­nen Euro Steu­er­geld wur­de seit 2012 für das Tou­ris­mus­mar­ke­ting aus­ge­ge­ben. Beson­ders das Unter­neh­men Visit Ber­lin pro­fi­tier­te von den aus­ge­ge­be­nen Steu­er­gel­dern. Wäh­rend die Aus­ga­ben auf Nach­fra­ge der Lin­ken genau bezif­fert wer­den konn­ten, war nicht klar, wel­che Ein­nah­men das Mar­ke­ting gene­rier­te. Visit-Ber­lin-Chef Burk­hard Kie­ker sag­te : 

Wir sind nicht mehr nur Desti­na­ti­ons­mar­ke­ting, son­dern auch Desti­na­ti­ons­ma­nage­ment. 

Visit Ber­lin führ­te eine Umfra­ge zur Zahl der Tou­ris­ten im Ver­hält­nis zur Zahl der Ein­woh­ner Ber­lins durch. Die­se ergab, dass am Alex­an­der­platz, Box­ha­ge­ner Kiez und Mau­er­park jeder Drit­te ein Tou­rist ist. 

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Schwerer Verkehrsunfall in Berlin : Vier Tote, darunter ein Baby


Der Unfall­her­gang sei noch völ­lig offen, sag­te ein Poli­zei­spre­cher. Auch war zunächst unklar, ob sich die Opfer im Auto oder auf dem Geh­weg befan­den. Der Unfall ereig­ne­te sich gegen 19 Uhr. Bei dem Fahr­zeug han­de­le es sich um einen Por­sche SUV, sag­te er. Die­se fuhr meh­re­re Fuß­gän­ger an. Vier Men­schen wur­den getö­tet, dar­un­ter ein Baby. Die Mut­ter des getö­te­ten Babys und ihr ande­res Kind über­leb­ten. 

Am Steu­er des SUV saß ein Mann mitt­le­ren Alters, dane­ben eine Frau. Auch ein sechs Jah­re altes Mäd­chen saß im Fahr­zeug. Die Ver­let­zun­gen der Insas­sen wer­den als mit­tel­schwer beschrie­ben. 

Der Ein­satz­ort wur­de groß­räu­mig abge­sperrt. Zahl­rei­che Feu­er­wehr­leu­te und Poli­zis­ten sei­en im Ein­satz. Anwe­sen­de Zeu­gen wür­den befragt, um den Unfall­her­gang zu klä­ren.

Der Unfall­ort wur­de abge­sperrt, die Tram­li­ni­en M8 und M12 umge­lei­tet.

(rt deutsch/dpa) 

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Weil er „kein Deutscher“ ist : Uniformierter Bundeswehrsoldat in Berlin zusammengeschlagen


Zwei Unbe­kann­te haben einen tür­kisch­stäm­mi­gen Bun­des­wehr­sol­da­ten in Ber­lin-Neu­kölln ange­grif­fen. Der 25-jäh­ri­ge Ober­ge­frei­te war nach Poli­zei­an­ga­ben in Dienst­uni­form unter­wegs, als die bei­den Män­ner ihn hin­ter­rücks über­fie­len.
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Russland weist jede Beteiligung an Mord an Georgier in Berlin zurück


Die rus­si­sche Regie­rung hat jede Betei­li­gung Russ­lands an der Tötung eines tsche­tsche­nisch­stäm­mi­gen Geor­gi­ers in Ber­lin-Moa­bit bestrit­ten. Regie­rungs­spre­cher Dmi­tri Pes­kow erklär­te nach einem Bericht der Nach­rich­ten­agen­tur Inter­fax am Mitt­woch in Mos­kau :

Die­ser Fall hat natür­lich nichts mit dem rus­si­schen Staat und sei­nen Behör­den zu tun.

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen, etwa zur Fra­ge, ob es sich bei dem Tat­ver­däch­ti­gen um einen rus­si­schen Staats­bür­ger han­de­le, sol­le man sich an das Außen­mi­nis­te­ri­um wen­den.

Laut Außen­amts­spre­che­rin Maria Sach­a­ro­wa liegt noch kei­ne Bestä­ti­gung vor, dass der Tat­ver­däch­ti­ge Rus­se sei ; Ver­tre­ter Russ­lands hät­ten bis­lang kei­ne Ori­gi­nal­do­ku­men­te gese­hen. Inter­fax zitier­te die Spre­che­rin mit der Aus­sa­ge :

Ich habe extra ver­sucht zu klä­ren, ob jemand Doku­men­te gese­hen hat, die die rus­si­sche Staats­bür­ger­schaft die­ses Men­schen bele­gen. Bis­lang wer­den nur Kopi­en von Doku­men­ten gezeigt.

Medi­en­be­rich­te über eine mög­li­che Spur nach Russ­land kom­men­tier­te Sach­a­ro­wa mit der Gegen­fra­ge :

Wel­che deut­schen Medi­en haben dar­über geschrie­ben, dass dahin­ter rus­si­sche Struk­tu­ren ste­cken ? Bis­lang sieht es so aus, sagen wir mal, wie Teil einer ‘Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne’.

Die rus­si­sche Bot­schaft in Ber­lin ste­he in Kon­takt mit den deut­schen Ermitt­lern, so Sach­a­ro­wa wei­ter.

Der 40 Jah­re alte Tsche­tsche­ne mit geor­gi­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit war am Frei­tag im Klei­nen Tier­gar­ten im Orts­teil Moa­bit des Ber­li­ner Bezirks Mit­te erschos­sen wor­den. Der mut­maß­li­che Mör­der wur­de kurz nach der Tat fest­ge­nom­men. Nach Anga­ben der Behör­den han­delt es sich um einen 49-jäh­ri­gen Mann aus Russ­land. Er soll dem Opfer mit einem Fahr­rad gefolgt sein und ihm dann in den Rücken und in den Kopf geschos­sen haben. Gegen den 49-Jäh­ri­gen wur­de Haft­be­fehl wegen Mor­des erlas­sen.

Nach dem Gewalt­ver­bre­chen ver­mu­te­ten eini­ge deut­sche Medi­en Russ­land hin­ter der Tat. Am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­te etwa der Ber­li­ner Tages­spie­gel einen Arti­kel, der “Sicher­heits­krei­se” mit der Aus­sa­ge zitier­te, alles an dem Fall deu­te auf “rus­si­schen Staats­ter­ro­ris­mus” hin.

Mehr zum The­ma — Mut­maß­li­che Auf­trags­mor­de in Bran­den­burg : Krieg zwei­er mon­te­ne­gri­ni­scher Clans erreicht Deutsch­land

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Schüsse auf offener Straße in Berlin – Opfer war laut Medienbericht islamistischer Gefährder


Zu der töd­li­chen Atta­cke am hell­lich­ten Tag kam es im Klei­nen Tier­gar­ten – einem Park im Ber­li­ner Stadt­teil Moa­bit. Am Frei­tag gegen 12.00 Uhr hat­ten Pas­san­ten die Poli­zei alar­miert, weil sie Schüs­se gehört hat­ten. Die Poli­zei war mit zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­ten am Tat­ort an der Ecke Turmstraße/Stromstraße. Tat­ver­däch­tig sei ein Rad­fah­rer, teil­te die Poli­zei wenig spä­ter mit. Die Staats­an­walt­schaft hat inzwi­schen die Ermitt­lun­gen über­nom­men. 

Die Lei­che wur­de in einem blau­en Zelt abge­schirmt. Laut einem Bericht der B.Z. soll es sich bei dem Toten um einen isla­mis­ti­schen Gefähr­der aus Tsche­tsche­ni­en han­deln. Dem­nach soll er an einem Kopf­schuss gestor­ben sein. Laut Staats­an­walt­schaft ist die Iden­ti­tät des Toten noch unklar. Noch am Frei­tag soll­te die Obduk­ti­on statt­fin­den, durch die die Todes­ur­sa­che und die Iden­ti­tät des Opfers zwei­fels­frei fest­ge­stellt wer­den kön­nen.

Inzwi­schen bestä­tig­te die Staats­an­walt­schaft, dass es eine Fest­nah­me gege­ben hat. Wei­te­re Details wur­den aber “im Hin­blick auf die andau­ern­de Tat­or­tar­beit und die wei­te­ren Ermitt­lun­gen” nicht genannt. 

Wie der rbb aktu­ell berich­tet, sei das Opfer durch den Park gelau­fen, als es getö­tet wur­de. 

Ein Hub­schrau­ber und die Was­ser­schutz­po­li­zei waren auch im Ein­satz. Der Tat­ort ist nur etwa hun­dert Meter von der Spree ent­fernt. Es wur­de auch die nähe­re Umge­bung nach Tat­hin­wei­sen über­prüft. Ein Poli­zei­tau­cher wur­de laut Medi­en­be­rich­ten in der Spree am nahe gele­ge­nen Hol­st­ein­ufer gese­hen. Ob die Tat­waf­fe im Was­ser ver­mu­tet wur­de, war unklar.

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Phänomenaler Patzer“ der Deutschen Welle : Moskau wirft Berlin Einmischung vor


Mos­kau wird die Bun­des­re­gie­rung dar­über infor­mie­ren, dass sich deut­sche Medi­en in die inne­ren Ange­le­gen­hei­ten Russ­lands ein­mi­schen, wie die Spre­che­rin des Außen­mi­nis­te­ri­ums, Maria Sach­a­ro­wa, am Sonn­tag preis­gab. Auch die USA sei­en dar­an mit­schul­dig, Rus­sen zur Betei­li­gung an ille­ga­len Kund­ge­bun­gen auf­ge­ru­fen zu haben.
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