Vorgabe für BMW-Werksmitarbeiter in Garching : Schwatzen ja, aber bitte nicht auf Türkisch


Die rund 20 deutsch-tür­ki­schen Mit­ar­bei­ter im BMW-Auf­be­rei­tungs­zen­trum Gar­ching (bei Mün­chen) durf­ten weder in den Pau­sen­räu­men noch in den Arbeits­räu­men Tür­kisch spre­chen, so berich­te­te die Bild. Grund für das Ver­bot sei­en Läs­te­rei­en über ande­re Mit­ar­bei­ter gewe­sen. Ins­ge­samt arbei­ten in dem Münch­ner Werk Ange­stell­te aus über 50 Natio­nen. In Gar­ching sind es rund 100 Mit­ar­bei­ter. Das Sprach­ver­bot betraf jedoch nur die tür­kisch­stäm­mi­gen. Die 20 deutsch-tür­ki­schen Mit­ar­bei­ter wur­den dabei in die­sel­be Schicht ver­setzt.

Nach dem All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) haben Arbeit­ge­ber Unter­las­sungs- und Hand­lungs­pflich­ten, um die Mit­ar­bei­ter vor Dis­kri­mi­nie­rung zu schüt­zen. Beschwer­den von Ange­stell­ten muss der Arbeit­ge­ber nach­ge­hen. Hier­bei kann auch ein Scha­den­er­satz gel­tend gemacht wer­den. Wie hoch eine sol­che Ent­schä­di­gung aus­fal­len könn­te, muss ein Amts­ge­richt ent­schei­den. 

Der BMW-Kon­zern­spre­cher Jochen Frey : 

Das Unter­neh­men schreibt Mit­ar­bei­tern nicht vor, in wel­cher Spra­che sie sich unter­hal­ten sol­len. Arbeits­an­wei­sun­gen soll­ten aller­dings für alle ver­ständ­lich sein, also etwa auf Deutsch erfol­gen. 

Der Vor­fall wird nach Beschwer­den der Mit­ar­bei­ter nun geprüft.

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Ohne Boeing 737 MAX, bitte : Flugsuchportal führt neuen Suchfilter ein


Das Rei­se­por­tal erhielt eine gro­ße Anzahl von Anfra­gen sei­tens der beun­ru­hig­ten Kun­den, die ihre Rei­sen umbu­chen woll­ten, um nicht mit einer Boe­ing 737 MAX flie­gen zu müs­sen. Das Unter­neh­men muss­te dann sei­ne Such­ma­schi­ne ent­spre­chend anpas­sen, berich­te­te Reu­ters mit Ver­weis auf die Erklä­rung von Kayak. “Wir ver­ste­hen die Ten­denz der letz­ten Woche und müs­sen unse­ren Kun­den alle Infor­ma­tio­nen lie­fern, die sie für siche­re Rei­sen brau­chen”, hieß es. 

Mehr zum The­ma — Jetzt auch die USA : Trump ord­net Flug­ver­bot für Boe­ing 737 MAX an

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Macron… wie bitte?” Französischer Fernsehsender “zensiert” Plakat eines Gelbwestlers (Fotos)


Der unglück­li­che Feh­ler ereig­ne­te sich am Sams­tag wäh­rend einer Abend­nach­rich­ten­sen­dung, die über die anhal­ten­den Pro­tes­te der Gelb­wes­ten berich­te­te.

Neben Vide­os und Bil­dern der Pro­tes­te zeig­te France3 ein Foto, das von der Agence Fran­ce Pres­se (AFP) zur Ver­fü­gung gestellt wur­de. Es zeigt ein paar berit­te­ne Poli­zis­ten, die am Sams­tag vor dem Opern­haus in Paris das Publi­kum beob­ach­ten. Einer der Gelb­wes­ten hält ein Schild hoch mit der Auf­schrift “Macron, ver­schwin­de”, wie die­ses Foto zeigt :

"Macron... wie bitte?" Französischer Fernsehsender "zensiert" Plakat eines Gelbwestlers (Fotos)

In der Fran­ce3-Sen­dung wur­de die­sel­be Sze­ne gezeigt – und es war auch alles gleich, bis auf ein “klit­ze­klei­nes” Detail. Der unte­re Teil Pla­kats, näm­lich das Wort “ver­schwin­de” unter dem Namen “Macron” leuch­te­te plötz­lich strah­lend weiß.

"Macron... wie bitte?" Französischer Fernsehsender "zensiert" Plakat eines Gelbwestlers (Fotos)
Screen­shot

Eini­ge scharf­sin­ni­ge und argus­äu­gi­ge Zuschau­er bemerk­ten die wun­der­sa­me Ver­wand­lung jedoch umge­hend und war­fen Sen­der doch prompt “Zen­sur” vor. Das Video des Pro­gramms ist online öffent­lich zugäng­lich. France3 räum­te die­se Dis­kre­panz zwi­schen Aus­strah­lung und Ori­gi­nal ein und mach­te gel­tend, dies sei durch einen “Feh­ler” zustan­de gekom­men.

Es war kei­ne Absicht, das Schild ges­tern Abend zu ver­ste­cken. Es war ein mensch­li­cher Feh­ler”, twee­te der Sen­der und lie­fer­te das unver­än­der­te Bild. “Wir haben die Quel­le iden­ti­fi­ziert. Es wird nicht wie­der vor­kom­men.”

Es bleibt unklar, wie man ein Bild “aus Ver­se­hen” so mani­pu­lie­ren kann. Abge­se­hen von der Auf­re­gung und den Vor­wür­fen von Zen­sur in Orwell­schem Aus­maß, lös­te der Feh­ler eine Wel­le von Wit­zen und Sti­che­lei­en aus.

Eini­ge Nut­zer haben das Bild für France3 wei­ter “kor­ri­giert” und es noch etwas här­ter nach­be­han­delt. Hier zum Bei­spiel steht jetzt auf dem Schild : “Es lebe Macron!”.

Ande­re über­leg­ten öffent­lich, wer wohl für solch einen unglück­li­chen “Feh­ler” ver­ant­wort­lich gewe­sen sein könn­te. Eini­ge schlu­gen scherz­haft vor, dass Alex­and­re Ben­al­la, der umstrit­te­ne, aber ach so “schlag­fer­ti­ge” ehe­ma­li­ge Sicher­heits­be­ra­ter von Macron, sei­ne Hän­de im Spiel gehabt haben könn­te.

Ben­al­la war — wie seit Som­mer bekannt — an meh­re­ren hoch­ka­rä­ti­gen Skan­da­len betei­ligt. Auf­nah­men vom Anfang des Jah­res zei­gen ihn in einer Aus­ein­an­der­set­zung mit Demons­tran­ten. Macrons Sicher­heits­mann “half” der Poli­zei beim Prü­geln, wäh­rend er selbst eine “gelie­he­ne” Poli­zei­aus­rüs­tung trug.

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Drücken Sie sich bitte deutlicher aus : Indisches Gericht bestraft Ärzte für unlesbare Handschrift


Als das Gericht im Bun­des­staat Uttar Pra­desh über drei sepa­ra­te Straf­ta­ten ver­han­del­te, muss­te man sich ärzt­li­che Gut­ach­ten über die Ver­let­zun­gen der Opfer genau­er anschau­en. Dabei stell­te es sich her­aus, dass die Berich­te wegen der unor­dent­li­chen Hand­schrift der Ärz­te aus drei ver­schie­den Kran­ken­häu­sern “unles­bar” gewe­sen sei­en. Das Gericht befand, es han­de­le sich um Behin­de­rung der Jus­tiz, und ver­häng­te Geld­stra­fen. Die Medi­zi­ner, die dann auch vor Gericht erschei­nen muss­ten, recht­fer­tig­ten sich damit, dass sie über­for­dert gewe­sen sei­en.

Mehr zum The­ma — Gan­ze mus­li­mi­sche Fami­lie in Indi­en kon­ver­tiert zum Hin­du­is­mus – um Mor­der­mitt­lung zu ver­lan­gen

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Bitte nicht in meiner Schicht sterben : Krankenschwester bringt todkranke Patienten im Voraus um


Ayu­mi Kubo­ki gab zu, die Pati­en­ten getö­tet zu haben, weil sie nicht mit deren Ver­wand­ten spre­chen woll­te, falls die Kran­ken in ihrer Schicht ster­ben. So spritz­te sie im Jahr 2016 dem 88-jäh­ri­gen Sozo Nis­hi­ka­wa ein anti­sep­ti­sches Mit­tel mit hohem Ben­zal­ko­ni­um­chlo­rid-Gehalt. Der Mann starb einen Tag spä­ter, als Kubo­ki nicht mehr am Arbeits­platz war. Die Poli­zei nahm die 31-jäh­ri­ge Kran­ken­schwes­ter am 7. Juli fest. Ermitt­ler hal­ten es für wahr­schein­lich, dass die Zahl der Opfer wei­ter steigt. Als Recht­fer­ti­gung gab Kubo­ki an, sie habe “nur” sehr kran­ke Pati­en­ten getö­tet. 

Mehr zum The­ma — Bel­gi­sche Ärz­te wen­den Ster­be­hil­fe an — ohne expli­zi­ten Pati­en­ten­wunsch

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Katy Perry, hör bitte damit auf!” – Nonne stirbt vor Gericht in Los Angeles


Bei dem Streit geht es um den Ver­kauf eines ehe­ma­li­gen katho­li­schen Klos­ters. Das Gerichts­ver­fah­ren um Los Feliz dau­ert seit meh­re­ren Jah­ren. Die seit dem Jahr 1973 im Klos­ter leben­den Schwes­tern Cathe­ri­ne Rose Holz­man und Rita Calla­n­an haben im Jahr 2011 Pro­ble­me bekom­men, das Grund­stück auf­recht­zu­er­hal­ten. Die bei­den Non­nen woll­ten das Ver­mö­gen ohne Geneh­mi­gung des Erz­bis­tums Los Ange­les an eine Unter­neh­me­rin ver­kau­fen, die das Klos­ter in ein Bou­tique-Hotel ver­wan­deln soll­te. Die Sän­ge­rin Katy Per­ry mach­te der Diö­ze­se einen bes­se­ren Deal, gegen den sich aber die Non­nen auf­lehn­ten. (RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma - Nah­rung für die See­le : Non­nen eröff­nen drei­tä­gi­ges Café mit kos­ten­frei­em Essen in Lon­don [VIDEO]

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Bitte bis zum nächsten Weihnachtsfest aufbewahren : Familie schmückt Waldkiefer seit 34 Jahren


Preview Nicht alle Weih­nachts­bäu­me durch­le­ben das trau­ri­ge Mär­chen von Hans Chris­ti­an Ander­sen, in dem der immer­grü­ne Prot­ago­nist nach der Christ­nacht in klei­ne Stü­cke zer­hau­en und ver­brannt wird. Eine Fami­lie aus dem US-Bun­des­staat Kali­for­ni­en bleibt seit 34 Jah­ren ein und der­sel­ben Wald­kie­fer treu, die in einem Topf zur Som­mer- und zur Win­ters­zeit grünt. Nach dem Wunsch der Eltern soll den Baum irgend­wann der ältes­te Sohn der Fami­lie erben.
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Bitte Mondkalender beachten : Mehr Motorrad-Unfalle bei Vollmond


Preview Kana­di­sche For­scher haben bei einer Stu­die fest­ge­stellt, dass die Anzahl von Motor­rad­un­fäl­len bei Voll­mond deut­lich ansteigt. Für die Unter­su­chung, ver­öf­fent­licht im Bri­tish Medi­cal Jour­nal, ana­ly­sier­ten die For­scher 13.029 Motor­rad­un­fäl­le zwi­schen 1975 und 2014 und berech­ne­ten, wie vie­le davon bei Voll­mond pas­siert sind. Wie die Stu­di­en­ergeb­nis­se zei­gen, gab es in Voll­mond­näch­ten unge­fähr 9,10 Unfäl­le pro Nacht, in Näch­ten ohne Voll­mond sind etwa 8,64 Motor­rad­un­fäl­le pas­siert.
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