Kehrtwende bei Tesla : Mehr Läden sollen bleiben, Preise steigen


Wir wer­den nur etwa halb so vie­le Läden schlie­ßen, aber auch die Kos­ten­sen­kun­gen sind dadurch nur in etwa halb so hoch.” Die Kehrt­wen­de folgt nur gut zehn Tage nach der Ankün­di­gung von Fir­men­chef Elon Musk, den Ver­trieb grund­le­gend umzu­krem­peln.

Dabei, dass alle Ver­käu­fe nur noch online abge­wi­ckelt wer­den sol­le, blei­be es, beton­te Tes­la. In den Läden sol­le den poten­zi­el­len Käu­fern nur gezeigt wer­den, “wie man bin­nen Minu­ten einen Tes­la auf sei­nem Tele­fon bestellt”.

Aber ent­ge­gen Musks Ankün­di­gung vom 28. Febru­ar soll es in den Läden wei­ter­hin Fahr­zeu­ge für Test­fahr­ten geben. Und für Käu­fer, die sofort mit einem Tes­la vom Hof fah­ren wol­len, soll auch eine klei­ne Anzahl Fahr­zeu­ge vor­ge­hal­ten wer­den. Die groß­zü­gi­ge neue Rege­lung, nach der man einen Tes­la inner­halb einer Woche mit bis zu 1.600 gefah­re­nen Kilo­me­tern zurück­ge­ben kann, gel­te aber wei­ter­hin.

Rund jeder zehn­te Tes­la-Laden ist jüngst bereits geschlos­sen wor­den, geht aus dem Blog­ein­trag von Mon­tag her­vor. Ein Teil davon sol­le nun wie­der­eröff­net wer­den, aber mit weni­ger Mit­ar­bei­tern. Etwa ein Fünf­tel der aktu­el­len Stand­or­te ste­he auf dem Prüf­stand. Die Preis­er­hö­hun­gen wür­den vor allem die bes­ser aus­ge­stat­te­ten und damit bereits teu­re­ren Vari­an­ten der Tes­la-Fahr­zeu­ge Model 3, Model S und Model X tref­fen, hieß es. (dpa)

Mehr zum The­ma — Pech­sträh­ne von Elon Musk geht wei­ter : US-Bör­sen­auf­sicht ver­klagt Mil­li­ar­där wegen Markt­ma­ni­pu­la­ti­on

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Stromausfall in Venezuela : Schüler und Arbeiter bleiben zu Hause


Am Don­ners­tag­abend hat­te ein hef­ti­ger Strom­aus­fall wei­te­te Tei­le des süd­ame­ri­ka­ni­schen Lan­des lahm­ge­legt. Medi­en­be­rich­ten zufol­ge gab es auch am Frei­tag in eini­gen Regio­nen noch kei­ne Elek­tri­zi­tät. Infor­ma­ti­ons­mi­nis­ter Jor­ge Rodríguez sprach von Sabo­ta­ge und mach­te Fein­de der Regie­rung von Prä­si­dent Nicolás Madu­ro für den Strom­aus­fall ver­ant­wort­lich. Der selbst­er­klär­te Inte­rims­prä­si­dent Vene­zue­las, Juan Guai­dó, mach­te hin­ge­gen die Regie­rung von Nicolás Madu­ro für den Strom­aus­fall ver­ant­wort­lich. US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo wies die Vor­wür­fe zurück, wonach hin­ter dem Black­out die USA stün­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Strom­aus­fall in Vene­zue­la : Behör­den spre­chen von Sabo­ta­ge

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Chinas Premier : Peking wird in seiner Geldpolitik standhaft bleiben


Chi­na wird sei­ne der­zei­ti­ge prag­ma­ti­sche Geld­po­li­tik nicht ändern und ist ent­schlos­sen, die Wirt­schaft nicht mit über­mä­ßi­ger Liqui­di­tät und Kre­di­ten zu über­flu­ten. Das bekräf­tig­te der Minis­ter­prä­si­dent des Lan­des Li Keqiang in der Sit­zung des Staats­ra­tes am Mitt­woch, berich­tet das Por­tal Yicai.com.

Die chi­ne­si­sche Zen­tral­bank ver­öf­fent­lich­te letz­te Woche ihre Finanz­da­ten für den Monat Janu­ar, unter denen sowohl neue Kre­di­te als auch die Geld­men­gen­schöp­fung his­to­ri­sche Höchst­stän­de erreich­ten. Dar­auf­hin äußer­ten eini­ge die Befürch­tung, dass die Geld­po­li­tik Pekings zum alten Weg zurück­keh­ren könn­te. Die­se war durch über­mä­ßi­ge Liqui­di­tät und Kre­di­te zur Sti­mu­lie­rung des Wirt­schafts­wachs­tums geprägt.

Li ent­geg­ne­te den Befürch­tun­gen jedoch, dass der Markt die bei­den im Janu­ar statt­ge­fun­de­nen Kür­zun­gen der Min­dest­re­ser­ve erwar­tet habe. Er unter­strich, dass Chi­na noch immer den höchs­ten Min­dest­re­ser­ve­satz der Welt hat.

Nach den Sen­kun­gen der Min­dest­re­ser­ve habe sich laut dem Pre­mier das Gesamt­vo­lu­men an pri­va­ten Finan­zie­run­gen stark erhöht. Er füg­te hin­zu, dass die­ses Wachs­tum auf Wech­sel­fi­nan­zie­rung und kurz­fris­ti­ge Kre­di­te zurück­zu­füh­ren ist. Dies ber­ge das Risi­ko von Arbi­tra­ge­ge­schäf­ten, warn­te Li.

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Geplanter Kohleausstieg : Es bleiben Fragen offen


Der geplan­te Koh­le­aus­stieg Deutsch­lands bleibt mit zahl­rei­chen Unklar­hei­ten ver­bun­den. Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er lob­te am Mon­tag im Mor­gen­ma­ga­zin des ZDF die Arbeit der Koh­le­kom­mis­si­on und erklär­te :

Die Regie­rung wird alles tun, damit die Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher vor Strom­preis­an­stie­gen durch den Umstieg von Koh­le auf Erneu­er­ba­re geschützt wer­den. Da gibt es auch eine Emp­feh­lung im Kom­mis­si­ons­be­richt, wie wir damit umge­hen. Das prüft die Bun­des­re­gie­rung der­zeit. Bezahl­bar­keit und Ver­läss­lich­keit in der Ener­gie­ver­sor­gung sind für den Wirt­schafts­mi­nis­ter jeden­falls ein sehr hohes Gut.

Eben­falls am Mon­tag sag­te Alt­mai­er, dass es zur Finan­zie­rung des Koh­le­aus­stiegs mög­lichst kei­ne neu­en Schul­den oder Steu­er­erhö­hun­gen geben sol­le. Es sei das Ziel, die Kos­ten so zu begren­zen, dass es ers­tens kei­ne neu­en Schul­den und zwei­tens kei­ne Steu­er­erhö­hun­gen geben wer­de. Außer­dem sol­le nie­mand beim Strom­preis über Gebühr belas­tet wer­den. Dies sei eine “schwie­ri­ge Auf­ga­be”. In Hin­blick auf mög­li­che Ent­schä­di­gun­gen für die Still­le­gung von Kraft­wer­ken kün­dig­te der Minis­ter außer­dem Gesprä­che mit den Ener­gie­kon­zer­nen an. 

Die Koh­le­kom­mis­si­on der Bun­des­re­gie­rung mit Ver­tre­tern aus Indus­trie, Gewerk­schaf­ten, Umwelt­ver­bän­den und For­schern hat­te sich auf ein Kon­zept zum Aus­stieg aus der Koh­le ver­stän­digt. Die­ser soll bis spä­tes­tens 2038 abge­schlos­sen sein. Ein frü­he­rer Aus­stieg soll 2032 geprüft wer­den. Im Bericht wer­den Struk­tur­hil­fen in Höhe von 40 Mil­li­ar­den Euro für die Koh­le­re­gio­nen in Nord­rhein-West­fa­len, Sach­sen, Sach­sen-Anhalt und Bran­den­burg vor­ge­schla­gen. 

Bran­den­burgs Minis­ter­prä­si­dent Diet­mar Woid­ke hat­te bereits am Frei­tag dem Mor­gen­ma­ga­zin der ARD gesagt, dass die Kon­se­quen­zen des geplan­ten Aus­stiegs für den Strom­preis in der Dis­kus­si­on nicht deut­lich gemacht wür­den :

Wir müs­sen dann schon die Ehr­lich­keit haben, zu sagen, er wird auf 35, 40 oder viel­leicht sogar 50 Cent stei­gen. Das hängt wie­der von der Geschwin­dig­keit ab.

Nach dem 2011 beschlos­se­nen Aus­stieg aus der Atom­ener­gie, der bis 2022 abge­schlos­sen sein soll, ver­ab­schie­det sich die Bun­des­re­pu­blik mit dem Koh­le­aus­stieg von einem wei­te­ren Ener­gie­trä­ger, der bis­her für die Strom­ver­sor­gung des Lan­des von zen­tra­ler Bedeu­tung gewe­sen ist. 38 Pro­zent des deut­schen Stroms wird durch die Ver­bren­nung von Braun- und Stein­koh­le gewon­nen. Tat­säch­lich lässt der geplan­te Aus­stieg Fra­gen offen.

Zum einen wird die­ser Aus­stieg nur mit dem Rück­griff auf erneu­er­ba­re Ener­gi­en nicht zu schaf­fen sein. Das Ifo-Insti­tut geht davon aus, dass der deut­sche Koh­le­strom wenigs­tens teil­wei­se durch den Import von Koh­le- und Atom­strom aus den Nach­bar­län­dern ersetzt wer­den wird.

Zum ande­ren bleibt die Fra­ge der Kos­ten. Wenn sie, wie vom Wirt­schafts­mi­nis­ter ver­spro­chen, der Ver­brau­cher nicht tra­gen soll, dürf­te die Rech­nung beim Steu­er­zah­ler lan­den – was letzt­lich auf das Glei­che hin­aus­läuft. Bereits heu­te sind die Strom­prei­se in Deutsch­land die höchs­ten in der Euro­päi­schen Uni­on.

Mehr zum The­ma — Dele­gier­te fei­ern “Durch­bruch” bei UN-Kli­ma­kon­fe­renz – Umwelt­schüt­zer üben Kri­tik

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Gelbwesten” bleiben draußen : Macron startet Bürgerdialog, aber nur mit Bürgermeistern


600 Bür­ger­meis­ter mit blau-weiß-roten Schär­pen ver­sam­mel­ten sich in einer Turn­hal­le in der Gemein­de Grand Bourg­t­he­ro­ul­de in der Nor­man­die. Sie kamen wegen einer Per­son – den fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Emma­nu­el Macron. Denn am Diens­tag star­te­te er die “gro­ße natio­na­le Debat­te” mit einem Besuch in der Pro­vinz. Der 41-Jäh­ri­ge will mit dem lan­des­wei­ten Dia­log, der bis Mit­te März lau­fen soll, auf Mas­sen­pro­tes­te der “Gelbwesten”-Bewegung reagie­ren. Und hofft offen­bar so, sie zu been­den.

Doch Ver­tre­ter der Bewe­gung, deren For­de­run­gen teils stark von­ein­an­der abwei­chen, oder gar ein­fa­che Bür­ger waren nicht im Saal. Ein gro­ßes Sicher­heits­auf­ge­bot war vor Ort, was die ver­sam­mel­ten “Gelb­wes­ten” noch zusätz­lich empör­te. Zwar konn­ten Bür­ger zuvor Fra­gen, Kri­ti­ken und For­de­run­gen in ein Buch ein­tra­gen. Doch nur Bür­ger­meis­ter konn­ten dem Prä­si­den­ten Fra­gen stel­len und Sor­gen vor­tra­gen.

Macron for­der­te die Bür­ger­meis­ter auf, bis zum 15. März mit den Men­schen drau­ßen in ihren Gemein­den zu reden. Pas­sen­de The­men hat­te der fran­zö­si­sche Prä­si­dent auch parat : Man sol­le etwa über Kauf­kraft, Steu­ern, Demo­kra­tie, Umwelt, Migra­ti­on sowie Staats­or­ga­ni­sa­ti­on debat­tie­ren und Vor­schlä­ge zu den The­men machen. Dar­auf sol­len dann kon­kre­te Ent­schei­dun­gen fol­gen.

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de hat­te Macron einen Brief an die Fran­zo­sen ver­öf­fent­licht, in dem dut­zen­de Ein­zel­fra­gen auf­ge­lis­tet sind, wie bei­spiels­wei­se “Wel­che Steu­ern soll­ten wir Ihrer Mei­nung nach sen­ken ? oder “Gibt es zu vie­le Ver­wal­tungs­ebe­nen?”.

Es soll kei­ne Tabus geben

Fast sie­ben Stun­den lang rede­te er mit den Poli­ti­kern in der Turn­hal­le. Unter Druck, aber offen­siv, ver­sprach er, alle The­men anzu­spre­chen, ohne Tabus, so die fran­zö­si­sche Zei­tung Le Mon­de, die über die Ver­an­stal­tung in der fran­zö­si­schen Pro­vinz berich­te­te. Zuvor hat­ten ihm Lin­ke vor­ge­wor­fen, bestimm­te The­men aus­zu­klam­mern.

Im Streit um die Ver­mö­gen­steu­er signa­li­sier­te Macron Gesprächs­be­reit­schaft. Die Fra­ge sei für ihn “weder ein Tabu noch ein Totem”, sag­te der sozi­al­li­be­ra­le Staats­chef. Die Steu­er war mit dem Bud­get­ge­setz 2018 weit­ge­hend abge­schafft wor­den — die­se Reform hat­te Macron im Land den Ruf ein­ge­bracht, ein “Prä­si­dent der Rei­chen” zu sein. Eine Wie­der­ein­füh­rung hat­te er mehr­fach aus­ge­schlos­sen. Sei­nem Wahl­kampf­ma­ni­fest wol­le er aber treu blei­ben. 

Eine Bemer­kung sorgt für Kri­tik

Einen Tag nach dem Start­schuss der gro­ßen Debat­te sorgt eine Aus­sa­ge Macrons für Dis­kus­sio­nen. Die Kri­ti­ker sagen sogar, er hät­te wie bereits in der Ver­gan­gen­heit abschät­zi­ge Bemer­kun­gen über Arme gemacht. 

Men­schen, die sich in Schwie­rig­kei­ten befin­den, wer­den wir für ihre Ver­ant­wor­tung sen­si­bi­li­sie­ren, denn eini­ge von ihnen ver­hal­ten sich rich­tig, wäh­rend ande­re her­um­al­bern”, sag­te Macron den Gemein­de­rä­ten im Dorf Gas­ny, das er vor der Ver­an­stal­tung mit den Bür­ger­meis­tern besucht hat­te.

Die­se Bemer­kung wer­de die Fran­zo­sen scho­ckie­ren, sie sei inak­zep­ta­bel. Der Prä­si­dent soll­te nicht so spre­chen, sag­te Dani­el Fas­quel­le von der kon­ser­va­ti­ven Repu­bli­ka­ner-Par­tei gegen­über Reu­ters. Oli­vi­er Fau­re von der Sozia­lis­ti­schen Par­tei sag­te : “Die Art und Wei­se, wie er immer den glei­chen Ball schießt und andeu­tet, dass die Armen das Sys­tem mel­ken, ist uner­träg­lich.”

Die von den “Gelbwesten”-Protesten aus­ge­lös­te Kri­se in Frank­reich ist die bis­lang größ­te Her­aus­for­de­rung für Macron, des­sen Beliebt­heits­wer­te im Kel­ler lan­de­ten. Die “Gelb­wes­ten” wen­den sich gegen die Reform­po­li­tik der Regie­rung, eini­ge for­dern auch den Rück­tritt Macrons. Einer aktu­el­len Befra­gung des Sen­ders BFMTV zufol­ge wol­len sich 40 Pro­zent der Fran­zo­sen an der “natio­na­len Debat­te” betei­li­gen.

Mehr zum The­ma — Frank­reich : Schock­kam­pa­gne macht auf Poli­zei­ge­walt gegen Gelb­wes­ten auf­merk­sam

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Wird Merkel Kanzlerin bleiben ? Fraktionschef Brinkhaus warnt vor Gedankenspielen über Neuwahlen


Uni­ons­frak­ti­ons­chef Ralph Brink­haus (CDU) hat sich vor dem CDU-Par­tei­tag ener­gisch gegen Spe­ku­la­tio­nen über eine vor­ge­zo­ge­ne Neu­wahl mit einem Wech­sel im Kanz­ler­amt gewandt.

Die Wäh­ler haben bei der Bun­des­tags­wahl 2017 der Uni­on und Ange­la Mer­kel als Spit­zen­kan­di­da­tin den Regie­rungs­auf­trag für die gesam­te Wahl­pe­ri­ode erteilt”, sag­te Brink­haus der Deut­schen Pres­se-Agen­tur in Ber­lin. “Wir haben die­se Auf­ga­be zu erfül­len. Dar­auf müs­sen wir uns kon­zen­trie­ren.”

Die CDU-Gre­mi­en berei­ten am heu­ti­gen Don­ners­tag in Ham­burg den zwei­tä­gi­gen Par­tei­tag vor, bei dem am Frei­tag 1.001 Dele­gier­te über den Par­tei­vor­sitz ent­schei­den. Als aus­sichts­reichs­te Kan­di­da­ten für die Nach­fol­ge von Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel als CDU-Che­fin gel­ten Gene­ral­se­kre­tä­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er, der frü­he­re Uni­ons­frak­ti­ons­chef Fried­rich Merz sowie — wohl etwas abge­schla­gen — Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn. Es wird mit einem knap­pen Wahl­aus­gang gerech­net.

Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Alt­mai­er für Kramp-Kar­ren­bau­er

Im inner­par­tei­li­chen Wett­be­werb waren zuletzt immer mehr Par­tei­grö­ßen aus der Deckung gekom­men. Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er stell­te sich nun hin­ter Kramp-Kar­ren­bau­er — und zeig­te sich zugleich irri­tiert dar­über, dass Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäub­le sich zuvor für Merz aus­ge­spro­chen hat­te.

Sei­ne Prä­fe­renz für Gene­ral­se­kre­tä­rin Kramp-Kar­ren­bau­er habe er bis­lang aus Respekt vor den Dele­gier­ten nicht öffent­lich geäu­ßert, sag­te Alt­mai­er der Rhei­ni­schen Post.

Da Wolf­gang Schäub­le nun den Damm gebro­chen hat, kann ich sagen : Ich bin über­zeugt, dass wir mit Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er die bes­te Chan­ce haben, die CDU zu einen und Wah­len zu gewin­nen, so Alt­mai­er.

Der nord­rhein-west­fä­li­sche Minis­ter­prä­si­dent und stell­ver­tre­ten­de CDU-Vor­sit­zen­de Armin Laschet rief dazu auf, alles zu tun, damit es infol­ge der Abstim­mung nicht zu einer Spal­tung zwi­schen Sie­ger- und Ver­lie­rer­la­gern kommt.

Ent­schei­dend für den Zusam­men­halt der CDU ist die Zeit nach der Vor­sit­zen­den­wahl”, sag­te Laschet dem Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land. “Es wird nur einen Sie­ger oder eine Sie­ge­rin geben. Ich wün­sche mir aber, dass alle drei sicht­bar blei­ben.”

Kramp-Kar­ren­bau­er for­dert Ent­las­tun­gen für Bezie­her klei­ner Ren­ten

Merz und Spahn woll­ten im Zuge ihrer Bewer­bung vie­le ent­täusch­te Kon­ser­va­ti­ve in der CDU anspre­chen. Kramp-Kar­ren­bau­er gilt als Favo­ri­tin Mer­kels. Die 56-Jäh­ri­ge setz­te kurz vor dem Par­tei­tag noch einen inhalt­li­chen Akzent und for­der­te Ent­las­tun­gen für Bezie­her klei­ner Ren­ten.

Ich möch­te den Blick auf klei­ne Ren­ten rich­ten und die alte Regel ‘Mehr Net­to vom Brut­to’ anwen­den”, sag­te sie der Zei­tung Die Welt.

Sie will bei den Bei­trä­gen zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung anset­zen : “Bei die­sen Bei­trä­gen soll­ten wir die Men­schen ent­las­ten.” Mit der For­de­rung grenz­te sie sich auch von ihrem Kon­kur­ren­ten Fried­rich Merz ab, der am Wochen­en­de mit dem Vor­schlag Schlag­zei­len gemacht, die pri­va­te ergän­zen­de Alters­vor­sor­ge über Akti­en steu­er­lich zu begüns­ti­gen.

Alle drei Kan­di­da­ten hat­ten erken­nen las­sen, dass sie im Fall ihrer Wahl wei­ter­hin mit Mer­kel als Kanz­le­rin zusam­men­ar­bei­ten woll­ten. Mer­kel will zwar den Par­tei­vor­sitz abge­ben, aber bis zum Ende der Legis­la­tur­pe­ri­ode wei­ter Kanz­le­rin blei­ben. Frak­ti­ons­chef Brink­haus warn­te, Gedan­ken­spie­le über eine Neu­wahl wür­den dem ohne­hin ange­grif­fe­nen Ver­trau­en in die Poli­tik wei­te­ren Scha­den zufü­gen. “Ich hal­te nichts davon, die Bür­ger immer wie­der in eine Neu­wahl zu trei­ben, bis den Poli­ti­kern das Ergeb­nis passt.”

SPD pocht auf Koali­ti­ons­ver­trag

Zu dem Par­tei­tag wer­den 1.001 Dele­gier­te, mehr als 1.000 Gäs­te und 1.800 akkre­di­tier­te Jour­na­lis­ten aus aller Welt erwar­tet. Damit die gro­ße Zahl von Anträ­gen ange­sichts der mit Span­nung erwar­te­ten Wahl in Ham­burg nicht unter­geht, schlug der Uni­ons-Mit­tel­stand (MIT) einen zusätz­li­chen Par­tei­tag im Früh­jahr vor, um die­se dann dort zu behan­deln.

Mehr zum The­ma — Aktu­el­le Umfra­ge : SPD fällt auf neu­es Rekord­tief — Uni­on sta­bil

Der Koali­ti­ons­part­ner SPD pocht dar­auf, dass auch mit dem neu­en CDU-Vor­sitz der Koali­ti­ons­ver­trag ein­ge­hal­ten wird : “Die SPD nimmt hin, was kommt. Und wir gehen davon aus, dass alles Bestand hat, was vor­her in der Koali­ti­on ver­ein­bart wor­den ist”, sag­te die stell­ver­tre­ten­de Par­tei­vor­sit­zen­de Malu Drey­er den Zei­tun­gen der Fun­ke Medi­en­grup­pe.

(dpa/rt deutsch)

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Wir bleiben neutral!” — Österreich lehnt Beteiligung an EU-Armee strikt ab


Das öster­rei­chi­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hat eine Betei­li­gung des Lan­des an einer mög­li­chen EU-Armee aus­ge­schlos­sen. Die öster­rei­chi­sche Ver­fas­sungs­la­ge ste­he der Idee einer euro­päi­schen Armee ent­ge­gen, sag­te nach Infor­ma­tio­nen des Kurier der Spre­cher des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters Mario Kuna­sek (FPÖ).

Öster­reich sei neu­tral, eine Teil­nah­me an einer gemein­sa­men EU-Armee dem­nach “illu­so­risch”. Es sei mit der Neu­tra­li­tät abso­lut nicht ver­ein­bar, dass ein EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent eines Tages eine sol­che Armee befeh­li­gen und Ein­satz­auf­trä­ge geben kön­ne, so das Büro des Minis­ters wei­ter.

Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron for­dert schon seit eini­ger Zeit eine EU-Armee. Die deut­sche Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel sag­te ihm nach län­ge­rem Zögern am Diens­tag im EU-Par­la­ment Unter­stüt­zung zu : “Wir soll­ten an der Visi­on arbei­ten, eine ech­te euro­päi­sche Armee zu schaf­fen.” 

Mehr zum The­ma — Frank­reich : “Euro­päi­sche Uni­on muss ein Empi­re mit schlag­kräf­ti­ger Armee wer­den”

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Dieses Produkt lässt Sie schlank bleiben — Forscher


Der täg­li­che Kon­sum von Nüs­sen ver­hin­dert laut den For­schern der Ame­ri­can Heart Asso­cia­ti­on (AHA) die Gewichts­zu­nah­me und ver­bes­sert den Zustand des Herz- und Kreis­lauf­sys­tems. Die Stu­di­en­ergeb­nis­se der Wis­sen­schaft­ler sind auf dem Fach­por­tal „Eure­kAl­ert“ ver­öf­fent­licht wor­den.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Eisbären belagern Dorf auf russischer Halbinsel – wegen Klimawandel bleiben Tiere länger an Land


Nun war­ten die Eis­bä­ren, bis die See zufriert und sie wei­ter gen Nor­den zie­hen kön­nen, um dort Rob­ben zu jagen. Wegen des Kli­ma­wan­dels müs­sen die Tie­re län­ger an Land aus­har­ren. Die Ein­woh­ner von Ryr­kai­pij orga­ni­sie­ren Patrouil­len, um die Raub­tie­re mit Geräu­schen auf Distanz zu hal­ten. Dar­über hin­aus rich­ten die Strei­fen spe­zi­el­le Füt­ter­stät­ten für die Eis­bä­ren ein, damit sich die hung­ri­gen Tie­re nicht den Häu­ser annä­hern. Zu die­sem Zweck sam­meln die Ein­woh­ner an der Küs­te ver­en­de­te Wal­ros­se ein und ver­füt­tern sie den Eis­bä­ren unge­fähr einen Kilo­me­ter vom Dorf ent­fernt. (RIA Nowos­ti)

Mehr zum The­ma — Obduk­ti­on auf Schlit­ten : Behör­den in Nord­russ­land neh­men mobi­le Lei­chen­häu­ser in Betrieb

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