Syrien : Terrorkämpfer blockieren humanitären Korridor in Idlib


Ter­ror­kämp­fer haben den huma­ni­tä­ren Kor­ri­dor „Abu al-Duhur“ zur Eva­ku­ie­rung von Zivi­lis­ten aus der syri­schen Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne Idlib gesperrt. Die Men­schen kön­nen den Raum des Kon­troll­punk­tes unter Andro­hung von Waf­fen nicht ver­las­sen. Das teil­te der Lei­ter des rus­si­schen Ver­söh­nungs­zen­trums in Syri­en, Gene­ral­ma­jor Ale­xej Bakin, am Sonn­tag mit.
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Klimaaktivisten blockieren Kohlekraftwerk Mannheim – auch auf Förderbändern


Akti­vis­ten des Bünd­nis­ses “Ende Gelän­de” demons­trie­ren seit dem frü­hen Sams­tag­mor­gen am Stein­koh­le­kraft­werk in Mann­heim gegen den CO₂-Aus­stoß der Anla­ge. Sie for­dern den sofor­ti­gen Koh­le­aus­stieg. Sie sind am frü­hen Sams­tag­mor­gen auf das Are­al des Koh­le­kraft­werks gelangt. Eini­ge befin­den sich auf einem Koh­le­för­der­band. Man wol­le den Betrieb von Block 9 im Lau­fe des Tages stop­pen, wie ein Spre­cher des Bünd­nis­ses der Deut­schen Pres­se-Agen­tur (dpa) sag­te.

Das Stein­koh­le­kraft­werk sei für etwa acht Pro­zent der CO₂-Emis­sio­nen in Baden-Würt­tem­berg ver­ant­wort­lich, hieß es in einer Mit­tei­lung von “Ende Gelän­de”. Auf Twit­ter for­der­te das Bünd­nis : “Legt das Groß­kraft­werk Mann­heim end­lich still!” Es sei das Stein­koh­le­kraft­werk mit dem höchs­ten CO₂-Aus­stoß in Deutsch­land.

Ein Poli­zei­spre­cher sag­te :

Die Demons­tran­ten blo­ckie­ren das Haupt­zu­fahrts­tor. Außer­dem hält sich ein Teil von ihnen auf dem Gelän­de des Kraft­werks auf.

Eini­ge Akti­vis­ten befän­den sich mit Ban­nern und Schil­dern vor dem Ein­gang. Eine Gefähr­dung der Pro­tes­tie­ren­den sei nicht aus­zu­schlie­ßen. Zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te von Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst sei­en vor Ort. Über wei­te­re Maß­nah­men – etwa eine Räu­mung – sei bis­her nicht ent­schie­den wor­den. “Die Lage ist ruhig.”

Ein Spre­cher des Kraft­werks woll­te sich im Lau­fe des Tages zu den Gescheh­nis­sen äußern.

Laut Akti­vis­ten habe das Kraft­werk noch etwa für meh­re­re Stun­den Brenn­stoff – danach müss­te es vom Netz gehen

Laut Akti­ons­bünd­nis nah­men zunächst 100 Kli­ma­ak­ti­vis­ten an dem Pro­test teil. Die Poli­zei sprach hin­ge­gen von rund 50 – davon harr­ten dem­nach etwa 40 vor dem Zufahrts­tor aus. Wei­te­re Unter­stüt­zer sei­en unter­wegs in Rich­tung Kraft­werk, sag­te der Bünd­nis­spre­cher. Mit der Blo­cka­de vor dem Tor und den Aktio­nen auf dem Gelän­de wol­le man den Nach­schub an Koh­le für Block 9 des Kraft­werks unter­bre­chen : “Wir gehen davon aus, dass das Kraft­werk noch etwa für zehn Stun­den Brenn­stoff hat, danach müss­te es vom Netz gehen”, sag­te der Spre­cher gegen 9.00 Uhr.

Ange­sichts der Untä­tig­keit der Bun­des­re­gie­rung sehe man sich zu sol­chen Schrit­ten gezwun­gen, teil­te das Akti­ons­bünd­nis außer­dem mit.

Wenn die deut­sche Bun­des­re­gie­rung nicht den sofor­ti­gen Koh­le­aus­stieg ein­lei­tet, ver­spie­len wir unse­re Chan­ce, die Erd­er­hit­zung auf 1,5 Grad zu beschrän­ken.

Umwelt­schüt­zer hat­ten in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der den Betrieb des gigan­ti­schen Mei­lers kri­ti­siert und das Kraft­werk als “Kli­ma­kil­ler” bezeich­net – und ver­geb­lich dage­gen geklagt. Betrei­ber sind die drei Ener­gie­kon­zer­ne RWE (Essen), EnBW (Karls­ru­he) und MVV (Mann­heim). 2015 ging der 1,2 Mil­li­ar­den teu­re Block 9 ans Netz. Er hat eine Leis­tung von knapp 2.150 Mega­watt. Der Block 9 soll nach offi­zi­el­len Anga­ben 2038 vom Netz gehen. Es lie­fert Strom und ver­sorgt im Rhein-Neckar-Raum rund 120.000 Haus­hal­te mit Fern­wär­me.

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(dpa/rt deutsch)

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Benjamin Netanyahu : Israelische Marine wird iranische Ölexporte im Transit blockieren


Die USA ver­häng­ten im ver­gan­ge­nen Novem­ber Sank­tio­nen gegen ira­ni­sches Öl. Nach­dem US-Prä­si­dent Donald Trump im Mai 2018 den ein­sei­ti­gen Aus­tritt der Ver­ei­nig­ten Staa­ten aus dem 2015 geschlos­se­nen Nukle­arab­kom­men (JCPOA) erklär­te, tra­ten die Sank­tio­nen gegen den Iran wie­der in Kraft. Tehe­ran droh­te stets mit der Schlie­ßung der Stra­ße von Hor­mus, soll­ten die Sank­tio­nen den Ölhan­del des Iran behin­dern. 

Nun will der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Net­an­ya­hu mit der israe­li­schen Mari­ne ira­ni­sche Öltan­ker blo­ckie­ren und ruft die Welt­ge­mein­schaft auf, sich sei­nem Vor­ha­ben anzu­schlie­ßen : 

Der Iran ver­sucht, die Sank­tio­nen gegen sich durch den ver­deck­ten Schmug­gel von Erd­öl über die See zu umge­hen. Wäh­rend die­se Ver­su­che sich aus­wei­ten, wird die (israe­li­sche) Mari­ne eine wich­ti­ge­re Rol­le bei den Bemü­hun­gen spie­len, die­se ira­ni­schen Aktio­nen zu blo­ckie­ren. 

Mili­tä­risch ist der Iran sei­nem Riva­len Isra­el auf See über­le­gen. Der Iran ver­fügt über 40 U‑Boote, Isra­el nur über eine Hand­voll. Im welt­wei­ten Ver­gleich mili­tä­ri­scher Stär­ke belegt der Iran den 13. Platz, Isra­el Platz 16. 

Acht Län­der (Chi­na, Indi­en, Ita­li­en, Grie­chen­land, Tür­kei, Japan, Süd­ko­rea und Tai­wan) wur­den bis­lang von Sekun­där-Sank­tio­nen wegen des Erwerbs ira­ni­schen Öls ver­schont. Die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen Washing­tons lau­fen jedoch dem­nächst aus. 

Der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni wirft den USA vor, durch wirt­schaft­li­chen Druck die Füh­rung des Iran stür­zen zu wol­len : 

Der Iran befin­det sich im wirt­schaft­li­chen und psy­cho­lo­gi­schen Krieg mit Ame­ri­ka und sei­nen Ver­bün­de­ten. Ihr Ziel ist es, die Regie­rung zu stür­zen, aber ihr Wunsch wird nicht in Erfül­lung gehen.

Ver­hand­lun­gen mit den USA schlie­ße er zu die­sem Zeit­punkt aus. 

Mehr zum The­ma Ira­ni­scher Pro­fes­sor zu RT : Isra­el stellt exis­ten­zi­el­le Bedro­hung für Iran dar — nicht umge­kehrt

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Kritik aus Südkorea : “USA blockieren medizinische Hilfe und generell alles für Nordkorea”


Inter­na­tio­na­le Exper­ten war­nen vor einer Tuber­ku­lo­se-Epi­de­mie in Nord­ko­rea, aus­ge­löst durch die Been­di­gung der Hil­fe der inter­na­tio­na­len Finan­zie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on “Glo­bal Fund” für Nord­ko­rea. Die Hil­fe, wel­che sich in den letz­ten Jah­ren auf 70 Mil­lio­nen Dol­lar bezif­fer­te, wur­de Ende Juni ein­ge­stellt. Die USA gehö­ren zu den größ­ten Spen­dern von Glo­bal Fund. Tau­sen­de Nord­ko­rea­ner ster­ben jedes Jahr an Tuber­ku­lo­se. Außer­halb Afri­kas, süd­lich der Saha­ra, hat Nord­ko­rea eine der höchs­ten Raten an TB-Infek­tio­nen. Jeder Tuber­ku­lo­se-Fall kann zu zehn bis 20 neu­en Fäl­len füh­ren. Welt­weit ster­ben dar­an 1,6 Mil­lio­nen Men­schen. Ohne Behand­lung endet die­se bei der Hälf­te der Infi­zier­ten töd­lich. 

Park Neung-hoo, Gesund­heits­mi­nis­ter Süd­ko­reas, rüg­te die USA, nach­dem ein Poli­ti­ker im Par­la­ment nach­ge­fragt hat, war­um sich Süd­ko­rea scheue, Medi­zin gegen Tuber­ku­lo­se und ande­re Krank­hei­ten nach Nord­ko­rea zu lie­fern : 

Das Minis­te­ri­um wünscht und unter­nimmt Schrit­te, um Nord­ko­rea medi­zi­nisch zu ver­sor­gen, aber wir befin­den uns auf­grund ver­schie­de­ner inter­na­tio­na­ler Beschrän­kun­gen erst in der Vor­be­rei­tungs­pha­se. 

Die Din­ge wür­den sich ändern, sobald mehr Men­schen nach Nord­ko­rea reis­ten. Dann “wer­den wir sys­te­ma­tisch Hil­fe leis­ten”: 

Was ich mein­te ist, dass (die USA) nicht nur medi­zi­ni­sche Hil­fe blo­ckie­ren, son­dern gene­rell alles (…) Es ist eine Fra­ge der Sub­ti­li­tät der inter­na­tio­na­len Bezie­hun­gen. 

Medi­zi­ner der Har­vard-Uni­ver­si­tät warn­ten in einem offe­nen Brief vor den Fol­gen der Nicht­lie­fe­rung der Tuber­ku­lo­se-Medi­zin in das iso­lier­te Nord­ko­rea. Damit wür­de es in ganz Nord­ko­rea an “qua­li­täts­ge­prüf­ter TB-Medi­zin” feh­len und sich schnell “resis­ten­te TB-Stäm­me bil­den”. Bei der Ein­stel­lung der Hil­fe hand­le es sich um einen “kata­stro­pha­len Betrug” an den Men­schen Nord­ko­reas. Medi­zi­ni­sche Hil­fe soll­te nicht als poli­ti­sche Waf­fe miss­braucht wer­den. Neben den Medi­ka­men­ten ste­hen auch Gerä­te auf der Lis­te der Sank­tio­nen, wel­che schnell und zuver­läs­sig auf TB tes­ten kön­nen. 

Die Krank­heit könn­te sich auf Chi­na und Süd­ko­rea aus­wei­ten, und es wür­de Jahr­zehn­te dau­ern, bis sie wie­der bekämpft wird. 

Die Nicht­lie­fe­rung medi­zi­ni­scher Hil­fe nach Nord­ko­rea steht ent­ge­gen eines Abkom­mens der bei­den Koreas aus dem Jahr 2007. Dar­auf wies der Gesund­heits- und Wohl­stands-Vize­mi­nis­ter Kwon Deok-cheol hin : 

Der Süden und der Nor­den leg­ten in der Pjöng­jang-Erklä­rung fest, dass die bei­den Sei­ten in der Gesund­heit und der Medi­zin koope­rie­ren wer­den, um Epi­de­mi­en zu ver­mei­den.

Mehr zum The­ma — Süd­ko­rea : Nord- und Süd­ko­rea begin­nen mit der Besei­ti­gung von Land­mi­nen ent­lang der Gren­ze

RT Deutsch


USA blockieren russisch-chinesischen UN-Erklärungsentwurf zu Korea-Fortschritten


Die USA haben im UN-Sicher­heits­rat den Ent­wurf einer Erklä­rung über Fort­schrit­te auf der Korea­ni­schen Halb­in­sel blo­ckiert, der von Russ­land und Chi­na unter­brei­tet wur­de. Dies teil­te der rus­si­sche UN-Bot­schaf­ter Fjo­dor Strschi­schow­ski mit.
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