Weil Bucht zu schnell zufror : kanadische Stadt versinkt im Chaos gestrandeter Robben (Video)


Die Tie­re konn­ten nach einem Strand­gang aus Gewäs­sern nahe der Stadt nicht in den Oze­an zurück­keh­ren, weil das Was­ser in der ver­gan­ge­nen Woche uner­war­tet zufror. Exper­ten zufol­ge könn­te die Geschwin­dig­keit, mit der die Bucht zuge­fro­ren ist, die Tie­re des­ori­en­tiert und sie dazu ver­an­lasst haben, sich ins Lan­des­in­ne­re zu bewe­gen, anstatt in Rich­tung offe­ner Gewäs­ser.

Bil­der in den sozia­len Medi­en zei­gen Rob­ben, die auf Stra­ßen und gro­ßen Schnee­ver­we­hun­gen gestran­det sind.

Rob­ben sind auf der Stra­ße, Rob­ben sind in den Haus­ein­fahr­ten der Leu­te, auf den Hin­ter­hö­fen, den Park­plät­zen, in den Ein­gän­gen, in den Geschäf­ten”, zitiert BBC die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt, Shei­la Fitz­ge­rald.

Es wächst die Sor­ge, dass die Tie­re ver­hun­gern wer­den, wenn sie nicht von Wild­tier­be­am­ten ins Meer zurück­ge­bracht wer­den. “Sie sind vier oder fünf Mei­len vom Meer ent­fernt und wahr­schein­lich am Ver­hun­gern”, schrieb ein Zeu­ge auf Twit­ter.

Der Stadt­rat hat die kana­di­sche Zen­tral­re­gie­rung um Hil­fe gebe­ten. Man hofft auf Hil­fe des kana­di­schen Depart­ment of Fishe­ries and Oce­ans (DFO), das nun ein­grei­fen und die Tie­re ret­ten soll.

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Brexit-Deal bleibt unter Verschluss – Regierung rutscht ins Chaos


Der Anfang der Woche erar­bei­te­te Ver­trags­ent­wurf für einen Aus­tritt des Ver­ei­nig­ten König­reichs aus der Euro­päi­schen Uni­on bleibt unter Ver­schluss. Die Minis­ter der bri­ti­schen Regie­rung konn­ten das 500 Sei­ten umfas­sen­de Doku­ment am Mitt­woch ein­se­hen – ein­zeln, in einem abschließ­ba­ren und abhör­si­che­ren Raum. Kopi­en waren unter­sagt. Das berich­tet die Jun­ge Welt. Im Anschluss stimm­te das Kabi­nett über den Ent­wurf ab und bil­lig­te es nach einer fünf­stün­di­gen Sit­zung.

Ähn­lich intrans­pa­rent wie die der­zei­ti­gen Ent­schei­dungs­pro­zes­se lie­fen auch die Ver­hand­lun­gen ab, aus denen der jetzt vor­lie­gen­de Ent­wurf her­vor­ging. Wie der Guar­di­an berich­tet, wur­de nach dem geschei­ter­ten EU-Gip­fel in Salz­burg Ende Sep­tem­ber, auf dem The­re­sa May offen brüs­kiert wur­de, ein gehei­mer “Ver­hand­lungs­tun­nel” ein­ge­rich­tet.

Feder­füh­rend war hier die Stell­ver­tre­te­rin des EU-Ver­hand­lungs­füh­rers Michel Bar­nier, Sabi­ne Weyand, eine Deut­sche. Weyand soll­te die Ver­hand­lun­gen auf “tech­ni­scher Ebe­ne” füh­ren, hin­ter dem Rücken der Öffent­lich­keit und weit­ge­hend ohne Kon­sul­ta­ti­on mit den Mit­glieds­staa­ten.

Die nun gefun­de­ne Lösung stellt die Regie­rung The­re­sa Mays vor eine Zer­reiß­pro­be. Zwar bil­lig­te das Kabi­nett mehr­heit­lich den Ver­trags­ent­wurf, doch gab es in der 30-köp­fi­gen Regie­rung elf kri­ti­sche oder ableh­nen­de Wort­mel­dun­gen. Mitt­ler­wei­le scheint die Regie­rung in Auf­lö­sung begrif­fen. Am Don­ners­tag­mor­gen gab es fünf Rück­trit­te, als ers­ter trat Bre­x­it-Minis­ter Domi­nic Raab von sei­nem Pos­ten zurück.

Auf Twit­ter ver­kün­de­te er, dass das Abkom­men nicht dem ent­spre­che, was den Bri­ten nach dem Refe­ren­dum ver­spro­chen wor­den sei. Nach ihm tra­ten Arbeits­mi­nis­te­rin Esther McVey und meh­re­re Staats­se­kre­tä­re zurück. Wei­te­re Rück­trit­te erschei­nen mög­lich.

Eine Mehr­heit im Par­la­ment für den Ent­wurf ist der­zeit völ­lig unge­wiss. Kri­tik an May kommt von der oppo­si­tio­nel­len Labour-Par­tei. Par­tei­chef Jere­my Cor­byn nann­te das Abkom­men ein “gewal­ti­ges und schäd­li­ches Schei­tern”. Die Regie­rung kön­ne die­se “halb­ga­re Ver­ein­ba­rung” nicht dem Par­la­ment vor­le­gen.

Auch aus den eige­nen Rei­hen steht die Pre­mier­mi­nis­te­rin unter Beschuss. Jacob Rees-Mogg, einer der Füh­rer der Bre­x­it-Hard­li­ner bei den Kon­ser­va­ti­ven, beklag­te, dass der Ent­wurf kei­ne der gemach­ten Ver­spre­chen ein­hal­te und droh­te bereits indi­rekt damit, May das Miss­trau­en aus­zu­spre­chen. Ein wei­te­rer Bre­x­it-Befür­wor­ter fass­te das Abkom­men gegen­über The Sun so zusam­men :

Wir haben hier ein Abkom­men, nach­dem wir der EU Mil­li­ar­den zah­len müs­sen, alle EU-Geset­ze akzep­tie­ren, kein Mit­spra­che­recht in EU-Ange­le­gen­hei­ten haben und kei­ne Frei­han­dels­ab­kom­men abschlie­ßen dür­fen. Es ist abso­lut das Schlech­tes­te aller Wel­ten.

Unter­des­sen hat der Tory-Abge­ord­ne­te Hen­ry Smith am Don­ners­tag­nach­mit­tag erklärt, einen soge­nann­ten Miss­trau­ens­brief an das “1922-Komi­tee” der Frak­ti­on der Kon­ser­va­ti­ven geschickt zu haben, in dem er May das Miss­trau­en aus­spricht. Sobald 48 die­ser Brie­fe ein­ge­gan­gen muss sich May der Ver­trau­ens­fra­ge stel­len. 40 sol­len es bereits sein. Es wird von Tref­fen berich­tet, bei denen die Bre­x­it-Hard­li­ner unter den Kon­ser­va­ti­ven Mays Sturz pla­nen.

Die Zukunft des Bre­x­it erscheint im Moment eben­so offen wie die der bri­ti­schen Regie­rung. Die EU-kri­ti­sche The Sun, die Mays Ent­wurf wie gro­ße Tei­le der Kon­ser­va­ti­ven für viel zu weich hält, fasst die Lage auf ihrem Titel­blatt vom Don­ners­tag so zusam­men : “Wir ste­cken im Brex­shit.”

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Chaos am Flughafen Gatwick : Personal muss Fluginformationen mit Hand schreiben


Die Bild­schir­me sol­len um 2 Uhr mor­gens zum Still­stand gekom­men sein und etwa sie­ben Stun­den lang nicht funk­tio­niert haben. Wie ein Spre­cher des Flug­ha­fens erklär­te, habe es ein Pro­blem mit Voda­fone, einem IT-Dienst­leis­tungs­an­bie­ter für Gat­wick, gege­ben.

Mehr zum The­ma — Nach Mün­chen, Frank­furt und Bre­men : Apo­ka­lyp­se der Infra­struk­tur erreicht Flug­ha­fen Ams­ter­dam

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Xi an Mattis : “Wir sind keine Kolonialisten und verursachen kein Chaos”


Was die Fra­ge der Sou­ve­rä­ni­tät und ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät Chi­nas betrifft, so ist unse­re Hal­tung klar und deut­lich. Das von unse­ren Vor­fah­ren hin­ter­las­se­ne Ter­ri­to­ri­um darf nicht ver­lo­ren gehen. Wir wol­len nichts mit ande­ren tei­len”,

sag­te der chi­ne­si­sche Prä­si­dent Xi Jin­ping zu US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter James Mat­tis in der Gro­ßen Hal­le des Vol­kes in Peking.

Washing­tons “Patrouil­len­fahr­ten” mit Kriegs­schif­fen ent­lang der stra­te­gi­schen Ket­te von Rif­fen und klei­nen Inseln im Süd­chi­ne­si­schen Meer, von den USA mit der Sor­ge um die Frei­heit der Schiff­fahrt auf den damit ver­bun­de­nen Han­dels­we­gen begrün­det, hat­ten in Peking immer wie­der Skep­sis hin­sicht­lich der US-ame­ri­ka­ni­schen Absich­ten in der Regi­on her­vor­ge­ru­fen. Wäh­rend des Tref­fens mach­te Mat­tis jedoch deut­lich, dass auch Washing­ton in sei­ner Poli­tik unnach­gie­big sei.

Wir haben eine Mei­nungs­ver­schie­den­heit und ich den­ke, dass der [US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter] über­zeu­gend dar­in war, dar­zu­le­gen, dass dies alt­her­ge­brach­te Grund­re­geln sind”,

erklär­te Rand­all Shri­ver, Assis­tent des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters für Ange­le­gen­hei­ten der asia­ti­schen und pazi­fi­schen Sicher­heit, der an der Sit­zung zwi­schen Xi Jin­ping und James Mat­tis teil­ge­nom­men hat­te, gegen­über dem Washing­ton Free Beacon.

Komplexe Rechtslage im Südchinesischen Meer

Die Volks­re­pu­blik Chi­na bean­sprucht etwa 80 Pro­zent der Flä­che des Süd­chi­ne­si­schen Mee­res als aus­schließ­li­che Wirt­schafts­zo­ne für sich, ande­re Anrai­ner­staa­ten bestrei­ten die Legi­ti­mi­tät die­ser Ansprü­che. Was die Lage ver­kom­pli­ziert, ist, dass der inter­na­tio­nal aner­kann­te Hoheits­an­spruch auf 200 See­mei­len als “aus­schließ­li­che Wirt­schafts­zo­ne” Inseln umfasst, nicht aber Fel­sen oder ande­re Erhe­bun­gen. 

Wäh­rend die USA nach Mög­lich­kei­ten suchen, ihre Ver­bün­de­ten in der Regi­on gegen die von ihnen befürch­te­te Mili­ta­ri­sie­rung der Volks­re­pu­blik Chi­na in den umstrit­te­nen Gewäs­sern abzu­schir­men, erklär­te Chi­nas Staats­ober­haupt, dass Peking in der Ver­gan­gen­heit “kein Cha­os auf der gan­zen Welt ver­ur­sacht” und ledig­lich fried­li­che Absich­ten habe.

Wir wer­den nicht den Weg des Expan­sio­nis­mus und Kolo­nia­lis­mus gehen und in der Welt kein Cha­os ver­ur­sa­chen”, ver­si­cher­te Xi dem US-Minis­ter.

Der wei­te Pazi­fik kann Chi­na, die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und ande­re Län­der beher­ber­gen. Chi­na und die Ver­ei­nig­ten Staa­ten soll­ten die Ent­wick­lung der bila­te­ra­len Bezie­hun­gen nach dem Grund­satz der gegen­sei­ti­gen Ach­tung und der Win-Win-Zusam­men­ar­beit för­dern.

Im letz­ten Monat hat­te Washing­ton sei­ne Prä­senz vor Ort sym­bo­lisch in “US-Indo-Pazi­fik-Kom­man­do” umbe­nannt, um den US-ame­ri­ka­ni­schen Fokus in der Regi­on bes­ser wider­zu­spie­geln. Es han­delt sich dabei um das größ­te von fünf geo­gra­fi­schen US-Kampf­kom­man­dos. Es hat etwa 375.000 zivi­le und mili­tä­ri­sche Mit­ar­bei­ter, die mit der Admi­nis­tra­ti­on eines Auf­ga­ben­ge­biets des US-Mili­tärs über etwa 52 Pro­zent der Erd­ober­flä­che beauf­tragt sind. Neben dem Süd­chi­ne­si­schen Meer unter­gräbt die Prä­senz der USA in der Regi­on die Inter­es­sen Pekings auch in der Repu­blik Chi­na (Tai­wan) und im Ost­chi­ne­si­schen Meer. Die­se will Washing­ton vor einer befürch­te­ten ein­sei­ti­gen Domi­nanz durch Peking bewah­ren.

Stärkung des Austausches” soll Vertrauen stärken

Was Tai­wan betrifft, ist die Fra­ge der Bei­be­hal­tung der “Ein-Chi­na-Poli­tik” für Peking von zen­tra­ler Bedeu­tung. Den­noch ist im Washing­to­ner Natio­nal Defen­se Aut­ho­ri­za­ti­on Act für 2019 von einer Stär­kung der “Ver­tei­di­gungs- und Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­on mit Tai­wan” die Rede, ein­schließ­lich einer Auf­recht­erhal­tung der Waf­fen­ver­käu­fe an die Insel, um eine aus­rei­chen­de Selbst­ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit auf­recht­erhal­ten zu kön­nen. Die Repu­blik Chi­na sieht sich ihrer­seits als die eigent­li­che legi­ti­me Reprä­sen­tanz chi­ne­si­scher Staat­lich­keit und die Volks­re­pu­blik als Abspal­tung an.

Trotz Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten äußer­te Xi die Hoff­nung, dass die chi­ne­si­schen und US-ame­ri­ka­ni­schen Mili­tärs das gegen­sei­ti­ge Ver­trau­en auf­recht­erhal­ten und aus­bau­en könn­ten.

Die Stär­kung des Aus­tau­sches und der Mecha­nis­men auf allen Ebe­nen der bei­den Streit­kräf­te wird dazu bei­tra­gen, Skep­sis zu besei­ti­gen und Miss­ver­ständ­nis­se, Fehl­ein­schät­zun­gen und Unfäl­le zu ver­mei­den”, sag­te er.

Bei einem Tref­fen des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters mit sei­nem chi­ne­si­schen Amts­kol­le­gen Wei Feng­he warn­te die­ser zudem, dass das chi­ne­si­sche Mili­tär “die natio­na­le Sou­ve­rä­ni­tät, Sicher­heit und Ent­wick­lungs­in­ter­es­sen auf jeden Fall ent­schie­den ver­tei­di­gen” wür­de.

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Es herrscht Chaos hoch drei”: Heftiges Gewitter überschwemmt Keller und Straßen in Nordhessen


Am stärks­ten traf es dem­nach die Orte Fisch­bach und Herrstein. Dort stand das Was­ser teil­wei­se meter­hoch. Wann dort der Kata­stro­phen­alarm wie­der auf­ge­ho­ben wird, stand am Mon­tag­mor­gen zunächst nicht fest. In der Nacht zum Mon­tag zähl­te die Feu­er­wehr 300 Ein­satz­stel­len. Autos sei­en von den Was­ser­mas­sen des über die Ufer getre­te­nen Fisch­bachs mit­ge­ris­sen wor­den. Haus­be­woh­ner konn­ten ihre Häu­ser auf­grund des immer wei­ter anstei­gen­den Was­ser­pe­gels nicht mehr ver­las­sen. Ver­letz­te gab es nach vor­läu­fi­gen Anga­ben kei­ne.

An Deutsch­lands größ­tem Flug­ha­fen in Frank­furt am Main fie­len am Sonn­tag­abend etli­che Flü­ge aus. 66 Starts und Lan­dun­gen sei­en annul­liert wor­den, sag­te ein Spre­cher des Betrei­bers Fra­port. Es müs­se mit Ver­spä­tun­gen gerech­net wer­den. (dpa)

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