Südchinesisches Meer : China verurteilt Manöver von US-Schiffen


Zuvor hat­ten meh­re­re US-Medi­en berich­tet, dass der Zer­stö­rer “Higg­ins” und der Lenk­waf­fen­kreu­zer “Antie­tam” am Sonn­tag Gewäs­ser in der Nähe der Paracel-Inseln durch­quert hät­ten und auch durch deren Zwölf-Mei­len-Zone gefah­ren sei­en. Wäh­rend Chi­na sol­che Manö­ver als ille­gal bezeich­net, sehen die USA kei­nen Rechts­bruch. 

Der Kon­flikt hat­te sich zuletzt wie­der ver­schärft, weil Chi­na nach US-Anga­ben in einem ande­ren Teil des Süd­chi­ne­si­schen Mee­res, auf den künst­lich aus­ge­bau­ten Rif­fen der Sprat­ly-Inseln, Rake­ten und Marsch­flug­kör­per sta­tio­niert hat­te. Die USA und Chi­nas Nach­barn, die eben­falls Ansprü­che auf die stra­te­gisch wich­ti­gen Gewäs­sern erhe­ben, wer­fen Peking eine zuneh­men­de Mili­ta­ri­sie­rung der Regi­on vor. (dpa)

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Tausende Beamte bestraft : China kämpft gegen Verschwendung staatlicher Gelder


Rund 6000 chi­ne­si­sche Beam­te sind im April 2018 wegen Geld­ver­schwen­dung und nicht geneh­mig­ter Ver­wen­dung von Haus­halts­mit­teln mit Ver­wal­tungs­stra­fen belegt wor­den. Dies geht aus einer Mit­tei­lung der Zen­tra­len Dis­zi­pli­nar­kom­mis­si­on der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei Chi­nas her­vor.
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Schulterschluss mit China ? – „Merkel auf der Suche nach neuen Koalitionen“


Chi­na, das Reich der Mit­te. Für die Euro­päi­sche Uni­on ist das Land ein wich­ti­ger Geschäfts­part­ner. Nicht weni­ger wich­tig als die USA. Doch Prä­si­dent Trump han­delt immer unbe­re­chen­ba­rer. Sucht die Bun­des­kanz­le­rin bei ihrer Chi­na-Rei­se nun den Schul­ter­schluss mit der Volks­re­pu­blik ?
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Wegen Inselstreits : Pentagon schließt China von Großmanöver aus


Das Pen­ta­gon kün­dig­te Mitt­woch an, dass Chi­na an einem geplan­ten Mari­ne­ma­nö­ver nicht teil­neh­men wer­de. Chris­to­pher Logan, ein Spre­cher des Pen­ta­gons, sag­te, die Ein­la­dung für das Manö­ver “Rim of the Paci­fic” (RIMPAC) wer­de zurück­ge­zo­gen.

Chi­nas Außen­mi­nis­ter Wang Yi nann­te die Ent­schei­dung leicht­fer­tig und nicht hilf­reich. Bei dem Manö­ver han­delt es sich um eine alle zwei Jah­re statt­fin­den­de mul­ti­na­tio­na­le Übung, die seit 1971 in den Gewäs­sern um Hawaii statt­fin­det. 2016 nah­men 26 Natio­nen teil, dar­un­ter auch die Deut­sche Mari­ne. 40 Schif­fe und U-Boo­te sowie 25.000 Sol­da­ten waren dar­an betei­ligt. Grund für die Aus­la­dung ist der zuneh­men­de Kon­flikt zwi­schen den USA und Chi­na über den Ein­fluss im Süd­chi­ne­si­schen Meer. Im Fokus steht die Sprat­ly-Insel­grup­pe. Peking erhebt seit 1951 Anspruch auf die Inseln.

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Die größ­te Insel Tai­ping Dao wird noch von fünf wei­te­ren Län­dern bean­sprucht. Tai­wan und Viet­nam erhe­ben Besitz­an­sprü­che auf alle Inseln. Die Phil­ip­pi­nen, Malay­sia und Bru­nei bean­spru­chen nur einen Teil. Ein­zig Bru­nei hält kei­ne Inseln besetzt. Die Ame­ri­ka­ner sind unter der Begrün­dung prä­sent, sie trä­ten für die “Navi­ga­ti­ons­frei­heit” ein.

Das Süd­chi­ne­si­sche Meer soll über gro­ße Vor­kom­men an noch uner­schlos­se­nen Roh­stof­fen ver­fü­gen. Zugleich ist es eine wich­ti­ge Han­dels­rou­te. Die Beset­zung der Inseln wür­de einen stra­te­gi­schen Vor­teil vor ande­ren Anrai­ner­staa­ten bedeu­ten.

Mit der Auf­stel­lung von Rake­ten­stel­lun­gen hat Chi­na sei­nen Anspruch auf die Insel­grup­pe gefes­tigt. In der Ver­gan­gen­heit ist es dabei immer wie­der zu Kon­fron­ta­tio­nen zwi­schen Streit­kräf­ten der USA und Chi­nas gekom­men. Die Aus­la­dung stellt jetzt einen neu­en Höhe­punkt dar.

Ein Tri­bu­nal in Den Haag, das sich mit der Fra­ge des Besitz­an­spruchs beschäf­tig­te, erklär­te in sei­nem Urteil, dass es kei­ne Rechts­grund­la­ge für Chi­na gebe, “his­to­ri­sche Rech­te auf Res­sour­cen inner­halb der See­ge­bie­te zu bean­spru­chen”. Peking hat das Urteil jedoch igno­riert und behaup­tet, dass sei­ne Inseln aus­schließ­lich mit Wirt­schafts­zo­nen aus­ge­stat­tet sei­en, in denen die Chi­ne­sen seit 2.000 Jah­ren aktiv sei­en.

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China in Disput um südchinesisches Meer von Pazifikmanöver ausgeladen


Wir haben star­ke Hin­wei­se dar­auf, dass Chi­na Rake­ten zur Schiffs­ab­wehr sowie Boden-Luft-Rake­ten­sys­te­me und elek­tro­ni­sche Stör­sen­der auf umstrit­te­nem Ter­ri­to­ri­um im Bereich der Sprat­ley Inseln im süd­chi­ne­si­schen Meer sta­tio­niert hat”, heißt es in der Stel­lung­nah­me wei­ter.

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Chi­na habe zuvor erklärt, der Bau künst­li­cher Inseln die­ne ledig­lich zivi­len Zwe­cken, etwa der Fische­rei. Die Sta­tio­nie­rung von Waf­fen­sys­te­men habe jedoch aus­schließ­lich mili­tä­ri­sche Zwe­cke. “Wir haben Chi­na auf­ge­ru­fen, die mili­tä­ri­schen Sys­te­me sofort zu ent­fer­nen”, sag­te der Pen­ta­gon-Spre­cher wei­ter. (dpa)

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Russlands Getreideexporte nach China erreichen Rekordwert


Die Ein­rich­tung hat mit­ge­teilt, dass allein seit Juli des letz­ten Jah­res 1,23 Mil­lio­nen Ton­nen Getrei­de auf den chi­ne­si­schen Markt gelie­fert wur­den. Im ver­gan­ge­nen Land­wirt­schafts­jahr sol­len sich die Expor­te noch auf 503.000 Ton­nen belau­fen haben.

Welt­weit pro­gnos­ti­ziert das rus­si­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um bis zum Ende die­ses Land­wirt­schafts­jah­res am 30. Juni ein Gesamt­wachs­tum der Getrei­de­ex­por­te in Höhe von 52 Mil­lio­nen Ton­nen.

Lebensmittel-Großverarbeiter COFCO will Weizen in großem Stil aus Russland importieren

Chi­na kauft haupt­säch­lich Soja­boh­nen, Raps, Wei­zen und Mais aus Russ­land. Seit kur­zem impor­tiert das Reich der Mit­te auch Buch­wei­zen, Lein-, Son­nen­blu­men- und Hafer­sa­men.

Laut Ros­sel­chos­nad­sor ist Chi­na auf Platz 13 unter den Top-Impor­teu­ren rus­si­schen Getrei­des und könn­te in Kür­ze unter die Top Ten kom­men.

Im ver­gan­ge­nen Jahr kauf­te Chi­nas größ­ter Lebens­mit­tel­ver­ar­bei­ter COFCO 4.000 Ton­nen rus­si­schen Früh­lings­wei­zens. Wie aus einer Mel­dung der Nach­rich­ten­agen­tur TASS her­vor­geht, sei COFCO bereit, künf­tig bis zu zwei Mil­lio­nen Ton­nen zu impor­tie­ren, wobei sein Bedarf schritt­wei­se auf fünf Mil­lio­nen Ton­nen anstei­gen soll.

Bei­de Län­der bau­en der­zeit auch einen neu­en Getrei­de­ha­fen im chi­ne­si­schen Fuyuan auf. Über die­sen sol­len künf­tig Schiff­fahrts­we­ge für Getrei­de lau­fen, das in Russ­land von chi­ne­si­schen Unter­neh­men geern­tet wird.

Russland verkauft mehr Getreide in die Welt als Waffen

Der Hafen zwi­schen Russ­land und Chi­na soll bis Sep­tem­ber 2019 fer­tig gestellt sein und eine Jah­res­ka­pa­zi­tät von 650.000 Ton­nen haben. Durch die neue Schiff­fahrts­rou­te sol­len die Kos­ten im Ver­gleich zum bis­her genutz­ten Boden­trans­port dras­tisch gesenkt wer­den.

Russ­lands Minis­ter­prä­si­dent Dmi­tri Med­we­dew teil­te jüngst mit, dass der Export von Getrei­de in den ers­ten Mona­ten des Jah­res 2018 um mehr als 42 Pro­zent gestie­gen sei.

Letz­tes Jahr expor­tier­te Russ­land Getrei­de im Wert von 21 Mil­li­ar­den US-Dol­lar, was laut dem Pre­mier die mili­tä­ri­schen Waf­fen­ver­käu­fe des Lan­des über­traf.

Die rus­si­schen Expor­te von Agrar­pro­duk­ten und Lebens­mit­teln sind seit dem Jahr 2000 um das 16-fache gestie­gen. Im Jahr 2016 wur­de Russ­land auch zum welt­weit füh­ren­den Wei­zen­ex­por­teur. Seit Anfang der 2000er Jah­re hat sich der Anteil des Lan­des am Welt­wei­zen­markt von vier auf 16 Pro­zent ver­vier­facht.

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US-Flugzeuge in Dschibuti mit Lasern geblendet — USA beschweren sich bei China


Pen­ta­gon-Spre­che­rin Dana White sag­te am Don­ners­tag, zwei Pilo­ten des US-Mili­tärs hät­ten bei den Vor­fäl­len leich­te Ver­let­zun­gen erlit­ten. Wie vie­le Fäl­le die­ser Art es ins­ge­samt gab, konn­te sie nicht genau sagen. Sie sag­te ledig­lich, es sei­en weni­ger als zehn gewe­sen. Man sei sicher, dass chi­ne­si­sche Staats­bür­ger ver­ant­wort­lich sei­en, und habe die Regie­rung in Peking des­we­gen gebe­ten, die Vor­fäl­le zu unter­su­chen.

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Dschi­bu­ti, ein klei­nes Land im Nord­os­ten Afri­kas, ver­pach­tet Land an mehr aus­län­di­sche Mili­tär­ein­rich­tun­gen als jedes ande­re Land. Der ers­te chi­ne­si­sche Mili­tär­stütz­punkt im Aus­land wur­de 2017 in Dschi­bu­ti in Betrieb genom­men und befin­det sich nur weni­ge Kilo­me­ter vom ame­ri­ka­ni­schen ent­fernt.

Die USA haben bereits seit dem Jahr 1999 rund 4.000 Mann in ihrer berüch­tig­ten Basis Camp Lemon­nier sta­tio­niert. Von hier aus koor­di­nie­ren die Ame­ri­ka­ner sämt­li­che Spe­zi­al­ope­ra­tio­nen in Soma­lia und im Jemen. Das Lager unter­steht dem United Sta­tes Afri­ca Com­mand (AFRICOM), das von Stutt­gart in Deutsch­land aus kom­man­diert wird.

In nur zehn Kilo­me­tern Ent­fer­nung von Camp Lemon­nier liegt der gehei­me Flug­platz Cha­bel­ley, von dem aus die USA ihre Droh­nen über den Nord­wes­ten von Afri­ka und den Golf flie­gen las­sen. Lemon­nier ist so ent­schei­dend für die US-Mili­tär­ope­ra­tio­nen, dass das Pen­ta­gon im Jahr 2014 eine Ver­ein­ba­rung über 70 Mil­lio­nen Dol­lar pro Jahr unter­zeich­net hat­te, um sei­nen Miet­ver­trag mit dem Lang­zeit­herr­scher Ismail Omar Guel­leh bis 2044 zu sichern.

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Neben den USA unter­hält auch die ehe­ma­li­ge Kolo­ni­al­macht Frank­reich eine 2.400 Sol­da­ten star­ke Mili­tär­ba­sis, die Paris jähr­lich 30 Mil­lio­nen Euro kos­tet. Die Staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on betrei­ben von Dschi­bu­ti aus ihre Ope­ra­ti­on Ata­l­an­ta. Seit dem Jahr 2008 ver­fol­gen sie in der Regi­on Pira­ten.

Sau­di-Ara­bi­en baut eben­falls eine Mili­tär­ba­sis. Wei­te­re Län­der, dar­un­ter Indi­en, stre­ben sol­che an. Auch Japan betei­ligt sich seit dem Jahr 2011 von Dschi­bu­ti aus an der Über­wa­chung des Mee­res. Mit eini­gen Hun­dert Sol­da­ten und Aus­ga­ben von etwa 20 Mil­lio­nen Euro pro Jahr han­delt es sich um den ers­ten Aus­lands­ein­satz der japa­ni­schen Armee seit 1945.

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Dschi­bu­ti liegt stra­te­gisch güns­tig am Schnitt­punkt von Euro­pa, Afri­ka, dem Nahen Osten und Asi­en. Eine Rei­he schwer­wie­gen­der Kon­flik­te, in denen west­li­che Streit­kräf­te mit­mi­schen, befin­den sich in unweit gele­ge­nen Län­dern, wie Soma­lia, dem Süd­su­dan, Liby­en und Mali.

Zudem grenzt Dschi­bu­ti­an die Meer­enge Bab al-Mend­ab, wo das Rote Meer auf den Golf von Aden trifft. Ein Groß­teil des Welt­han­dels ver­läuft durch die Meer­enge Bab al-Man­dab. Vom win­zi­gen Dschi­bu­ti aus sichern die USA, meh­re­re EU-Staa­ten und Japan ihre stra­te­gi­sche Han­dels­rou­te.

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Alles unter Kontrolle : China beobachtet Emotionen der Menschen


Das Sys­tem sei fähig, ein brei­tes Spek­trum von Emo­tio­nen zu erken­nen, berich­ten Medi­en. Soll­te bei einem Mit­ar­bei­ter ein depres­si­ver Zustand fest­ge­stellt wer­den, bekommt er mehr Zeit zur Erho­lung. Bereits zehn Unter­neh­men benut­zen die­se Tech­no­lo­gie. Sie soll die Arbeits­zeit­ge­stal­tung der Mit­ar­bei­ter opti­mie­ren und Gewin­ne des Unter­neh­mens erhö­hen. 2014 wur­de die Tech­no­lo­gie im chi­ne­si­schen Unter­neh­men Sta­te Grid Zhe­jiang Elec­tric Power imple­men­tiert. Seit­dem soll sein Gewinn um 315 Mil­lio­nen Dol­lar gestie­gen sein.

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