Taiwanesische Demonstrationen für formelle Unabhängigkeit erhöhen Spannungen mit China


Zwar ist offi­zi­ell kein Refe­ren­dum zur for­mel­len Unab­hän­gig­keit Tai­wans geplant, dafür dür­fen die Tai­wa­ne­sen nächs­ten Monat über ein ande­res The­ma abstim­men : Ein Refe­ren­dum soll klä­ren, ob Tai­wan als “Tai­wan” oder nach wie vor als “Chi­ne­se Tai­pei” bei inter­na­tio­na­len Sport­ver­an­stal­tun­gen antre­ten soll. Die For­mu­lie­rung “Chi­ne­se Tai­pei” wird auf Druck Pekings genutzt.

Die Kund­ge­bung vom Sams­tag in Tai­peh wur­de von der For­mo­sa Alli­an­ce orga­ni­siert, einer im April gegrün­de­ten poli­ti­schen Koali­ti­on, die von zwei unab­hän­gi­gen ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten Tai­wans, Lee Teng-hui und Chen Shui-bian, unter­stützt wird. Laut Schät­zun­gen betei­lig­ten sich zwi­schen 50.000 und 130.000 Demons­tran­ten an der Kund­ge­bung. Sie for­der­ten ein wei­te­res Refe­ren­dum, das durch­set­zen soll, dass offi­zi­ell nur noch der Name “Tai­wan”, statt wie bis­her “Repu­blic of Chi­na” ver­wen­det wird.

Spre­cher der Alli­anz sag­ten, dass die Kund­ge­bung abge­hal­ten wur­de, um gegen die jüngs­ten Aktio­nen Pekings zur inter­na­tio­na­len Iso­lie­rung und Unter­drü­ckung Tai­wans und die wach­sen­de mili­tä­ri­sche Bedro­hung durch Chi­na zu pro­tes­tie­ren. In Kaoh­si­ung ver­an­stal­te­te die regie­ren­de Demo­kra­ti­sche Pro­gres­si­ve Par­tei (DPP) eine Kund­ge­bung mit rund 10.000 Demons­tran­ten zum The­ma “Gegen die chi­ne­si­sche Anne­xi­on” — ohne dabei ein Unab­hän­gig­keits­re­fe­ren­dum zu for­dern.

Die DPP und ihr Füh­rer, Prä­si­dent Tsai Ing-wen, ste­hen unter zuneh­men­den Druck, da Peking sei­ne For­de­run­gen an die selbst regier­te Insel und die tai­wa­ne­si­schen poli­ti­schen Frak­tio­nen gegen ein Bestre­ben in Rich­tung einer for­ma­len Auto­no­mie­er­klä­rung auf­recht erhält. Die bestehen­de Gesetz­ge­bung nach dem tai­wa­ne­si­schen Refe­ren­dum Act erlaubt kei­ne Fra­gen zu ver­fas­sungs­re­le­van­ten The­men — ein­schließ­lich Vor­schlä­gen zur Ände­rung des Staats­ge­biets, der Flag­ge und des Namens. Peking warnt vor offi­zi­el­len Erklä­run­gen Tai­pehs, die zu einer grö­ße­ren Spal­tung füh­ren könn­ten.

Die Regie­rung der Volks­re­pu­blik Chi­na betrach­tet Tai­wan als eine “abtrün­ni­ge Pro­vinz” und droht eine mili­tä­ri­sche “Rück­ge­win­nung” der Insel an, falls Tai­wan sich für unab­hän­gig erklä­ren soll­te, obwohl Tai­wan noch nie unter der Herr­schaft der Volks­re­pu­blik Chi­na stand. Ein 2005 vom chi­ne­si­schen Par­la­ment ver­ab­schie­de­tes Gesetz, das soge­nann­te “Anti-Abspal­tungs­ge­setz”, strebt zwar eine fried­li­che Wie­der­ver­ei­ni­gung an, doch unter Arti­kel 8 des Geset­zes fin­den sich auch Dro­hun­gen, dass mili­tä­ri­sche Mit­tel zum Ein­satz kom­men kön­nen, soll­te Tai­wan wei­te­re for­mel­le Unab­hän­gig­keits­be­stre­bun­gen unter­neh­men.

Die meis­ten west­li­chen Regie­run­gen hal­ten ihrer­seits an der “Ein-China”-Politik Pekings fest, kri­ti­sie­ren aber gleich­zei­tig jede mili­tä­ri­sche Dro­hung. Die USA erlie­ßen 1979 mit dem “Tai­wan Rela­ti­ons Act” ein Gesetz, durch das sie zwar die diplo­ma­ti­schen Kon­tak­te zu Tai­wan abbra­chen, sich aber zugleich ver­pflich­te­ten, Tai­wan Hil­fe gegen jede mili­tä­ri­sche Bedro­hung zu leis­ten. Die USA sind Tai­wans größ­ter Waf­fen­lie­fe­rant. Zudem exis­tie­ren die soge­nann­ten “Sechs Zusi­che­run­gen” der USA an Tai­wan von 1982. Die­se beinhal­ten :

- Die USA set­zen sich kei­nen Zeit­punkt, um den Waf­fen­ver­kauf nach Tai­wan zu been­den.

- Die USA wer­den die Bedin­gun­gen des “Tai­wan Rela­ti­ons Act” nicht ändern.

- Die USA wer­den nicht mit der Volks­re­pu­blik Chi­na ver­han­deln, bevor über einen Waf­fen­ver­kauf nach Tai­wan ent­schie­den wird.

-Die USA wer­den nicht zwi­schen Tai­wan und der Volks­re­pu­blik Chi­na schlich­ten.

- Die USA wer­den ihre Mei­nung über die Unab­hän­gig­keit Tai­wans nicht ändern und Tai­wan nicht in Ver­hand­lun­gen mit der Volks­re­pu­blik Chi­na zwin­gen. Die Hal­tung der USA ist, dass die Fra­ge fried­lich zwi­schen den Streit­par­tei­en gere­gelt wer­den muss.

- Die USA erken­nen eine Staats­ho­heit der Volks­re­pu­blik Chi­na über Tai­wan for­mal nicht an.

Auf die anhal­ten­den Dro­hun­gen aus dem Reich der Mit­te reagiert die tai­wa­ne­si­sche Regie­rung kei­nes­wegs ein­ge­schüch­tert. So gab das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um kürz­lich bekannt, die Mili­tär­aus­ga­ben im kom­men­den Jahr deut­lich anhe­ben zu wol­len. In 2019 soll das Bud­get etwa elf Mil­li­ar­den US-Dol­lar betra­gen — eine Stei­ge­rung von 588 Mil­lio­nen Dol­lar im Ver­gleich zum lau­fen­den Jahr. Es gehe dar­um, Waf­fen zu erwer­ben, “um unse­re Ver­tei­di­gungs­kraft schnell zu erhö­hen”, ließ das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ver­lau­ten.

Noch ein wei­te­rer Schritt Tai­wans dürf­te in Chi­na für Unmut sor­gen : Nahe­zu zeit­gleich zu den Ankün­di­gun­gen hiel­ten tai­wa­ni­sche Trup­pen an der Ost­küs­te Übun­gen ab, die sie auf Angrif­fe vom Fest­land vor­be­rei­ten sol­len, wie die South Chi­na Morning Post berich­te­te. Laut der Zei­tung soll mit Jets, Heli­ko­ptern und Trup­pen eine Inva­si­on chi­ne­si­scher Trup­pen nach­ge­stellt wor­den sein. Tai­wa­ne­si­sche Medi­en spe­ku­lie­ren zudem, dass sich das tai­wa­ni­sche Mili­tär damit auch auf eine geplan­te Groß­übung der US-Trup­pen in der Regi­on vor­be­rei­ten woll­te.

Die aktu­el­le Poli­tik der USA dürf­te den natio­na­len Kräf­ten in Thai­land durch­aus in die Kar­ten spie­len. Trotz des Fest­hal­tens an der “Ein-China”-Politik unter­zeich­ne­te US-Prä­si­dent Donald Trump im März 2018 eine vom Kon­gress ver­ab­schie­de­te Vor­la­ge, die Rei­sen hoch­ran­gi­ger US-Ver­tre­ter nach Tai­wan und Besu­che aus Tai­wan auf allen Ebe­nen aus­drück­lich unter­stützt. Schon nach sei­nem Amts­an­tritt hat­te Donald Trump ent­ge­gen jahr­zehn­te­lan­ger US-ame­ri­ka­ni­scher Gepflo­gen­heit mit Tai­wans Prä­si­den­tin Tsai Ing-wen tele­fo­niert — und damit für Irri­ta­tio­nen in der chi­ne­si­schen Volks­re­pu­blik gesorgt.

Die USA und Chi­na befin­den sich der­zeit in einem Han­dels­kon­flikt über Straf­zöl­le, die der US-Prä­si­dent auf Alu­mi­ni­um- und Stahl­im­por­te ver­hängt hat. Trump for­dert von Chi­na, sei­nen Han­dels­über­schuss den USA gegen­über zu min­dern, ansons­ten könn­ten wei­te­re Import­zöl­le auf chi­ne­si­sche Pro­duk­te dro­hen.

Mehr zum The­ma — Das Dol­lar-Mono­pol wankt : Chi­na und Japan ver­kau­fen US-Anlei­hen

RT Deutsch


Trump droht Russland und China mit Aufstockung des Atomwaffenarsenals


Trump kün­dig­te erneut an, die USA wür­den aus einem wich­ti­gen Abrüs­tungs­ab­kom­men mit Russ­land aus­stei­gen. Der INF-Ver­trag unter­sagt den Bau und Besitz land­ge­stütz­ter, ato­mar bewaff­ne­ter Rake­ten oder Marsch­flug­kör­per mit einer Reich­wei­te von 500 bis 5500 Kilo­me­tern.

Ich been­de die Ver­ein­ba­rung, weil sie gegen die Ver­ein­ba­rung ver­sto­ßen haben”, sag­te Trump mit Blick auf die Rus­sen. “Sie haben sich nicht an den Geist der Ver­ein­ba­rung oder an die Ver­ein­ba­rung sel­ber gehal­ten.” Und Chi­na sei nicht Teil des Abkom­mens, obwohl das not­wen­dig wäre. “Sie soll­ten mit drin sein”, for­der­te er.

Der US-Prä­si­dent sag­te, die USA wür­den ihr Atom­waf­fen­ar­se­nal auf­bau­en, “bis sie zur Ver­nunft kom­men. Wenn sie das tun, wer­den wir alle schlau sein und alle auf­hö­ren. Und übri­gens nicht nur stop­pen, wir wer­den redu­zie­ren, was ich ger­ne tun wür­de.” Trump füg­te hin­zu : “Wir haben viel mehr Geld als jeder ande­re. Wir wer­den es auf­bau­en.” (dpa)

Mehr zum The­ma — Wel­co­me back in the Eigh­ties ! – 30 Jah­re nach dem INF-Ver­trag dro­hen neue Atom­ra­ke­ten in Euro­pa

RT Deutsch


US-Handelskrieg gegen China geht nach hinten los (Video)


Doch je mehr Ein­fuhr­zöl­le die USA erhe­ben, umso grö­ßer wird auch das Han­dels­de­fi­zit. Vie­le US-Unter­neh­men sind abhän­gig von chi­ne­si­schen Pro­du­zen­ten und decken sich ent­spre­chend panisch mit Waren ein. Die gestei­ger­ten Kos­ten wer­den von den Kon­su­men­ten getra­gen und scha­den der US-Wirt­schaft.

Zudem hält Chi­na einen erheb­li­chen Teil der US-ame­ri­ka­ni­schen Staats­an­lei­hen. Von den chi­ne­si­schen Dol­lar­re­ser­ven ganz zu schwei­gen. 

Mehr zum The­ma — US-Prä­si­dent Trump droht mit wei­te­rer Eska­la­ti­on : “Die Chi­ne­sen haben viel zu lang zu gut gelebt”

RT Deutsch


Geopolitischer Wandel : China errichtet erste Militärbasis in Afghanistan


von Ali Özkök

Die Bot­schaft erklär­te, dass die afgha­ni­sche Regie­rung die Unter­stüt­zung Chi­nas schät­ze und dass die Mili­tärs der Län­der in enger Abstim­mung arbei­te­ten, ohne wei­te­re Details zu nen­nen. Bis­lang haben aller­dings die USA das Sagen über sicher­heits­po­li­ti­sche und mili­tä­ri­sche Fra­gen des kriegs­ge­schüt­tel­ten Lan­des.

Unter die­sem Ein­druck war die Bot­schaft auch schnell zu beto­nen, dass es “zu kei­nem Zeit­punkt chi­ne­si­sches Mili­tär­per­so­nal jeg­li­cher Art auf afgha­ni­schem Boden geben” wer­de.

Quel­len im Umfeld des chi­ne­si­schen Mili­tärs berich­te­ten der South Chi­na Morning Post zuvor, dass Chi­na eine Trai­nings­ba­sis für afgha­ni­sche Trup­pen im iso­lier­ten Wachan-Kor­ri­dor Afgha­ni­stans finan­ziert und begon­nen hat, die Mili­tär­ba­sis zu errich­ten. Peking soll eine “Berg­bri­ga­de” für Kabul auf­bau­en. Der Wachan-Kor­ri­dor ist ein schma­ler Strei­fen von etwa 350 Kilo­me­tern, der zur nord­af­gha­ni­schen Pro­vinz Badachschan gehört und an Chi­nas mus­li­misch-uigu­ri­sche Xin­jiang-Regi­on grenzt.

Geopolitischer Wandel: China errichtet erste Militärbasis in Afghanistan

In den letz­ten drei Jah­ren hat Chi­na mili­tä­ri­sche Hil­fe im Wert von 70 Mil­lio­nen US-Dol­lar für Afgha­ni­stan und 90 Mil­lio­nen Dol­lar Ent­wick­lungs­hil­fe ins­be­son­de­re für die Pro­vinz Badachschan bereit­ge­stellt.

Meh­re­ren chi­ne­si­schen Berich­ten zufol­ge heißt es, dass die chi­ne­si­sche Volks­be­frei­ungs­ar­mee nach Fer­tig­stel­lung der Mili­tär­ba­sis Trup­pen ent­sen­den wird, die auch afgha­ni­sche Sol­da­ten im Berg­kampf aus­bil­den wer­den.

Der Bau der Basis hat begon­nen und Chi­na wird min­des­tens ein Batail­lon von Trup­pen, zusam­men mit Waf­fen und Aus­rüs­tung, schi­cken, um dort sta­tio­niert zu wer­den und ihre afgha­ni­schen Kol­le­gen aus­zu­bil­den”, sag­te eine mili­tä­ri­sche Quel­le gegen­über der South Chi­na Morning Post.

Es sei aller­dings unklar, wann die chi­ne­si­sche Armee die Eröff­nung des Lagers pla­ne. Die neue Basis gel­te in Peking als “kost­spie­li­ges, aber loh­nen­des Pro­jekt”.

Im März 2018 bestä­tig­te die Inter­na­tio­na­le Cri­sis Group in einem Bericht die Prä­senz chi­ne­si­scher Sol­da­ten in der Auto­no­men Regi­on Gor­no-Badachschan (GBAO) Tadschi­ki­stans, die sowohl an den Wachan-Kor­ri­dor Afgha­ni­stans als auch an Xin­ji­nag in Chi­na grenzt. Neben den mili­tä­ri­schen Impli­ka­tio­nen wies die Cri­sis Group dar­auf hin, dass das über­ge­ord­ne­te chi­ne­si­sche Ziel, die Erwei­te­rung des stra­te­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Ein­flus­ses auf Zen­tral­asi­en ist.

Chi­na hat im ver­gan­ge­nen Jahr sei­ne ers­te aus­län­di­sche Mili­tär­ba­sis im ost­afri­ka­ni­schen Dschi­bu­ti errich­tet. Die Basis dient Peking als mili­tä­ri­scher Logis­tik­au­ßen­pos­ten für die Wie­der­ver­sor­gung chi­ne­si­scher Schif­fe bei diver­sen frie­dens­er­hal­ten­den und huma­ni­tä­ren Mis­sio­nen im Indi­schen Oze­an.

Die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur Fergha­na News berich­te­te im Janu­ar, dass Peking eine neue Mili­tär­ba­sis in Badachschan finan­zie­ren wer­de. Zuvor ver­ein­bar­ten die Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter bei­der Län­der im ver­gan­ge­nen Jahr, bei der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung zusam­men­zu­ar­bei­ten. Die Nach­rich­ten­agen­tur ver­wies auf Aus­sa­gen des Gene­rals Dav­lat Vazi­ri aus dem afgha­ni­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um.

Damals leug­ne­te das chi­ne­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um, dass es einen Plan zum Bau einer “Mili­tär­ba­sis” in Afgha­ni­stan habe, sag­te aber, Peking habe sei­nem Nach­barn im Rah­men der Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­on, ein­schließ­lich der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung, Hil­fe und Unter­stüt­zung geleis­tet.

Der in Peking ansäs­si­ge Mili­tär­ex­per­te Li Jie kom­men­tier­te, dass Chi­na sei­ne Maß­nah­men zur Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung ver­stärkt habe und es mit ande­ren Län­dern in Zen­tral­asi­en und im Nahen Osten zusam­men­ar­bei­ten müs­se.

Wenn sie die so genann­ten drei Kräf­te eli­mi­nie­ren wol­len, müs­sen sie zu ihren Macht­zen­tren gehen und sie nie­der­ma­chen”, sag­te Li. “Aber da die Volks­be­frei­ungs­ar­mee nicht mit dem Gelän­de und dem Leben in Afgha­ni­stan ver­traut ist, ist bila­te­ra­le Zusam­men­ar­beit der bes­te Weg, um Win-Win-Ergeb­nis­se zu erzie­len.

Song Zhong­ping, ein Mili­tär­ana­ly­ti­ker in Hong­kong, erklär­te, das Lager wür­de sowohl dem chi­ne­si­schen Mili­tär als auch der afgha­ni­schen Sei­te zu Gute kom­men.

Eine Schlüs­sel­funk­ti­on der Aus­bil­dungs­ba­sis wird es sein, die Zusam­men­ar­beit bei der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung und den mili­tä­ri­schen Aus­tausch zwi­schen Peking und Kabul zu stär­ken, was auch Teil ihrer Bemü­hun­gen ist, Sepa­ra­tis­ten dar­an zu hin­dern, Xin­jiang zu infil­trie­ren”, sag­te Song, ein Mili­tär­kom­men­ta­tor des Fern­seh­sen­ders Phoe­nix TV.

Song füg­te hin­zu, dass Chi­na und Afgha­ni­stan ver­ein­bart hät­ten, bei der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung zusam­men­zu­ar­bei­ten, weil sich die isla­mi­sche Bewe­gung Ost­tur­ke­stans (Xin­jiang) mit den Tali­ban zusam­men­schließt.

Peking hat die ETIM — eine von mili­tan­ten Uigu­ren gegrün­de­te sepa­ra­tis­ti­sche Grup­pe — für meh­re­re gewalt­tä­ti­ge Angrif­fe in Xin­jiang in der Ver­gan­gen­heit ver­ant­wort­lich gemacht.

RT Deutsch


USA ermitteln gegen Amtsträger aus China wegen Wirtschaftsspionage


Wie das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um am Mitt­woch bekannt­gab, habe der chi­ne­si­sche Beam­te seit Dezem­ber 2013 meh­re­re Exper­ten kon­tak­tiert und ihnen Rei­sen nach Chi­na ange­bo­ten. Die Ange­wor­be­nen hät­ten auf Chi­nas Kos­ten Vor­le­sun­gen in ört­li­chen Uni­ver­si­tä­ten hal­ten sol­len. Der mut­maß­li­che Spi­on war schon im April 2018 in Bel­gi­en fest­ge­nom­men wor­den. Nach Anga­ben der Washing­ton Times sol­len US-Agen­ten Yan­jun Xu ins EU-Land gelockt haben. Am 9. Okto­ber lie­fer­ten ihn die bel­gi­schen Behör­den an die USA aus. Das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um beton­te, dass dies kein Ein­zel­fall sei. (CNBC)

Mehr zum The­ma — US-Behör­den neh­men Chi­ne­sen wegen Spio­na­ge­ver­dacht fest

RT Deutsch


Wie gut kennen Sie Xi Jinping ? China produziert patriotische Spielshow über Präsidenten für Teenager


Das Pro­gramm soll im Unter­hal­tungs­ka­nal Hun­an TV aus­ge­strahlt wer­den, des­sen Ziel­grup­pe jun­ge Leu­te der soge­nann­ten Genera­ti­on Z sowie Mill­en­ni­als sei­en, teilt die BBC mit. Es wer­de aus zwei Run­den von Fra­gen und einem kur­zen Auf­tritt zusam­men­ge­setzt, bei dem ein Gast der Show sei­ne Kennt­nis­se über die Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei Chi­nas und den Lebens­lauf von Xi Jin­ping unter Beweis stel­len soll.

Mehr zum The­ma — Kein Visum für “Chris­to­pher Robin”: Dis­ney­film über Pu den Bären in Chi­na ver­bo­ten

RT Deutsch


Neue US-Regieanweisung : Nicht Russland, sondern China soll jetzt der böseste Schurke sein (Video)


Denn anschei­nend haben die USA einen neu­en Haupt-Böse­wicht und Wahl­ma­ni­pu­la­to­ren gefun­den : Chi­na. Auch in die­sem Fall könn­te es sich eher um Vor­wür­fe als tat­säch­li­che Bele­ge dafür han­deln. Der chi­ne­si­sche UN-Bot­schaf­ter zeig­te sich sicht­lich rat­los. Ein­zig die Moti­ve hin­ter dem Angriff der US-Regie­rung sind klar, droht Chi­na den Ver­ei­nig­ten Staa­ten doch glo­bal den Rang abzu­lau­fen.

Mehr zum The­ma — USA vs. Chi­na ­­– Trumps Han­dels­krieg als Teil einer grö­ße­ren Agen­da gegen das Reich der Mit­te

RT Deutsch


Putin : Handel mit China steigt rasant und wird dieses Jahr 100 Milliarden US-Dollar übersteigen


Die Regie­rung der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on hat vor, den Han­del mit der Volks­re­pu­blik Chi­na wei­ter zu stei­gern. In einem Doku­ment über die Akti­vi­tä­ten der Regie­rung für den Zeit­raum bis 2024 heißt es dazu :

Es ist geplant, den Han­del Russ­lands mit Chi­na auf 200 Mil­li­ar­den US-Dol­lar und die chi­ne­si­schen Inves­ti­tio­nen in die rus­si­sche Wirt­schaft auf 15 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu erhö­hen.

Das am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­te Doku­ment sieht auch eine Inten­si­vie­rung des Han­dels mit ande­ren Län­dern vor. Der rus­si­sche Han­del mit Indi­en könn­te bis 2024 die Mar­ke von 30 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen. Das Ziel für den Han­del mit dem Nahen Osten und den nord­afri­ka­ni­schen Län­dern wird auf 50 Mil­li­ar­den US-Dol­lar gesetzt, wäh­rend der Han­del mit den Län­dern süd­lich der Saha­ra sie­ben Mil­li­ar­den US-Dol­lar und mit Latein­ame­ri­ka 20 Mil­li­ar­den US-Dol­lar errei­chen könn­te.

Chi­na ist der größ­te Han­dels­part­ner Russ­lands und mach­te im Jahr 2017 unge­fähr 15 Pro­zent des rus­si­schen Außen­han­dels aus. Der bila­te­ra­le Han­del zwi­schen den bei­den Län­dern wuchs um 31,5 Pro­zent und erreich­te im ver­gan­ge­nen Jahr 87 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Bei­de Sei­ten för­dern außer­dem die Abrech­nung in Rubel und Yuan unter Umge­hung des US-Dol­lars und ande­rer west­li­cher Wäh­run­gen.

Mehr zum The­ma — Chi­ne­si­scher Inter­ne­trie­se Ali­ba­ba und rus­si­sche Inter­net­grup­pe Mail.ru geben Part­ner­schaft bekannt

Im Jahr 2017 wur­den neun Pro­zent der Zah­lun­gen für Lie­fe­run­gen aus Russ­land nach Chi­na in Rubel geleis­tet. Ande­rer­seits zahl­ten rus­si­sche Unter­neh­men 15 Pro­zent der Impor­te aus Chi­na in Ren­min­bi (Yuan).

Noch vor drei Jah­ren waren es zwei bezie­hungs­wei­se neun Pro­zent. Die bei­den Natio­nen rich­te­ten auch einen rus­sisch-chi­ne­si­schen Inves­ti­ti­ons­fonds im Wert von 68 Mil­li­ar­den Yuan ein (fast zehn Mil­li­ar­den US-Dol­lar), um den Han­del, wirt­schaft­li­che Inves­ti­tio­nen und die wis­sen­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit zu ent­wi­ckeln.

RT Deutsch