Xi Jinping : China hofft auf baldigen Abschluss von Handelsabkommen mit den USA


Die­se Woche besuch­te eine chi­ne­si­sche Dele­ga­ti­on Washing­ton. Wäh­rend eines Tref­fens hat Chi­nas Vize­prä­si­dent Liu He dem US-Prä­si­den­ten einen Brief vom chi­ne­si­schen Staats­ober­haupt über­ge­ben. In dem Schrei­ben heißt es :

Ich hof­fe, dass unse­re bei­den Sei­ten wei­ter­hin im Geis­te des gegen­sei­ti­gen Respekts und der Win-Win-Koope­ra­ti­on han­deln und die Kon­sul­ta­tio­nen inten­si­vie­ren wer­den, in denen wir uns auf hal­bem Wege tref­fen, um eine bal­di­ge Eini­gung zu erzie­len, die den Inter­es­sen bei­der Sei­ten dient. […] Ein sol­ches Abkom­men wird ein posi­ti­ves Signal an unse­re bei­den Völ­ker und die gesam­te inter­na­tio­na­le Gemein­schaft sen­den. […] Es wird dazu die­nen, eine gesun­de Ent­wick­lung der Bezie­hun­gen zwi­schen Chi­na und den USA zu gewähr­leis­ten und zu einem ste­ti­gen Wachs­tum der Welt­wirt­schaft bei­zu­tra­gen.

Xi Jin­ping schlug in sei­nem Brief auch teil­wei­se einen freund­schaft­li­chen Ton ein und rich­te­te an Trump fol­gen­de Wor­te :

Herr Prä­si­dent, Sie kön­nen jeder­zeit auf ver­schie­de­nen Wegen auf mich zukom­men, wenn es etwas gibt. […] Ich hof­fe, dass wir auf ver­schie­de­ne Wei­se engen Kon­takt hal­ten wer­den. Da das chi­ne­si­sche Neu­jahr näher rückt, möch­ten mei­ne Frau und ich Ihnen, Mela­nia und Ihrer Fami­lie unse­re Neu­jahrs­grü­ße über­mit­teln. Mögen Sie ein glück­li­ches und erfolg­rei­ches neu­es Jahr genie­ßen.”

Der chi­ne­si­sche Vize­prä­si­dent Liu He lei­te­te die Dele­ga­ti­on sei­nes Lan­des bei den Gesprä­chen über den bila­te­ra­len Han­del in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten vom 30. bis zum 31. Janu­ar.

Mehr zum The­ma —  Chi­na und USA ver­län­gern Han­dels­ge­sprä­che

Nach­dem die Bot­schaft des chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten beim Tref­fen zwi­schen Liu und Trump ver­le­sen wor­den war, sag­te der US-Prä­si­dent :

Das ist ein schö­ner Brief, und wir wis­sen ihn zu schät­zen.”

Trump beton­te, dass er sich auf die Unter­zeich­nung eines gemein­sa­men Abkom­mens freue und bekun­de­te die Absicht, sich ein- oder zwei­mal mit Prä­si­dent Xi zu tref­fen.

Anfang Dezem­ber tra­fen sich Trump und Xi am Ran­de des G20-Gip­fels in Argen­ti­ni­en, wo sie sich geei­nigt hat­ten, inner­halb von drei Mona­ten Maß­nah­men für ein neu­es Han­dels­ab­kom­men zwi­schen Chi­na und den USA zu ergrei­fen. Der US-Prä­si­dent ent­schied sich damals gegen eine wei­te­re Erhö­hung der Zöl­le auf chi­ne­si­sche Waren, wie er es zuvor geplant hat­te. Bei­de Sei­ten einig­ten sich damals dar­auf, dass der 1. März 2019 die Frist für die Unter­zeich­nung des für bei­de Sei­ten akzep­ta­blen Han­dels­ab­kom­mens sein wür­de. Ande­ren­falls soll es zu einer Erhö­hung der US-Zöl­le gegen chi­ne­si­sche Waren kom­men.

RT Deutsch


Trockenlegung von Silicon Valley : China droht mit Ende von Investitionen wegen Huawei-Streit


Der chi­ne­si­sche Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­gi­gant Hua­wei, der im ver­gan­ge­nen Jahr sogar den US-ame­ri­ka­ni­schen Riva­len Apple als zweit­größ­ten Smart­pho­ne-Her­stel­ler der Welt ablös­te, wur­de kürz­lich im Wes­ten wegen angeb­li­cher Spio­na­ge ins Visier genom­men und als Sicher­heits­be­dro­hung dar­ge­stellt.

Dar­auf­hin wur­de Regie­rungs­be­hör­den in Washing­ton die Ver­wen­dung von Hua­wei-Tech­no­lo­gie sowie von Gerä­ten der chi­ne­si­schen Fir­ma ZTE unter­sagt. Berich­ten zufol­ge wird auch erwo­gen, ein voll­stän­di­ges Ver­bot der Ver­wen­dung der Pro­duk­te für US-Unter­neh­men in Betracht zu zie­hen. 

Zhu Min, ehe­ma­li­ger stell­ver­tre­ten­der Lei­ter der “People’s Bank of Chi­na”, sag­te am Diens­tag auf dem Welt­wirt­schafts­fo­rum in Davos gegen­über CNBC : 

Ich kann Ihnen sagen, dass nach den Hua­wei-Ereig­nis­sen der chi­ne­si­sche Geld­fluss ins Sili­con Val­ley ver­sie­gen. Und es wird auch kein US-Geld mehr in Chi­na inves­tiert wer­den.

Die Über­prü­fung von Hua­wei fand inmit­ten eines erbit­ter­ten Han­dels­kriegs zwi­schen den bei­den größ­ten Volks­wirt­schaf­ten der Welt statt, der Mil­li­ar­den Dol­lar kos­te­te, nach­dem die Zoll­ge­büh­ren für Zwangs­maß­nah­men ver­hängt wor­den waren. Der Han­dels­krieg könn­te nach Mei­nung von Zhu zu einem “Tech­nik-Krieg” wer­den : 

Die Psy­cho­lo­gie hat sich wirk­lich ver­än­dert, denn der tech­ni­sche Krieg ist der Krieg mit den aus­ge­präg­tes­ten gegen­sei­ti­gen Ver­flech­tun­gen. Das US-Kapi­tal bewegt sich über­all­hin, das chi­ne­si­sche eben­falls. 

Washing­ton ist mit sei­nen Beden­ken und der Ergrei­fung von Maß­nah­men, um die chi­ne­si­schen Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men anzu­grei­fen, nicht allein. In Aus­tra­li­en und Neu­see­land war Hua­wei einer ein­ge­hen­den Prü­fung aus­ge­setzt, als deren Fol­ge letz­tes Jahr der ZTE die Bereit­stel­lung von 5G-Tech­no­lo­gie für ihre Netz­wer­ke unter­sagt wur­de, wobei natio­na­le Sicher­heits­be­den­ken gel­tend gemacht wur­den. 

Eini­ge euro­päi­sche Län­der, dar­un­ter Nor­we­gen, äußer­ten eben­falls Beden­ken gegen­über Hua­wei. Das Unter­neh­men bestritt die Spio­na­ge­vor­wür­fe und ver­pflich­te­te sich, regio­na­le Geset­ze ein­zu­hal­ten. Nor­we­gen sag­te, das Land erwä­ge, Hua­wei von der nor­we­gi­schen 5G-Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur aus­zu­schlie­ßen. 

Mehr zum The­ma — For­de­rung der USA : Kana­da soll Aus­lie­fe­rung von Hua­wei-Finanz­che­fin vor­be­rei­ten 

RT Deutsch


Trump verschiebt Rede zur Lage der Nation, Tote in Venezuela, China klont Affen


+++ Trump ver­schiebt Rede zur Lage der Nati­on +++ Tote bei Pro­tes­ten in Vene­zue­la +++ Poli­zei geht gegen inter­na­tio­na­le Waf­fen­schmugg­ler-Ban­de vor +++ 17-Jäh­ri­ger in Klas­sen­raum mit Schlag­stö­cken ver­prü­gelt +++ Chi­na klont erst­mals meh­re­re gen­ver­än­der­te Affen
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Olaf Scholz berät in China über engere Kooperation


Der deut­sche Vize­kanz­ler Olaf Scholz ver­han­delt in Chi­na über gegen­sei­ti­gen Zugang für Ban­ken und Ver­si­che­run­gen – immer vor dem Hin­ter­grund von Bre­x­it und Han­dels­streit, schreibt die „Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung“ am Frei­tag. Nach dem Han­dels- sol­len auch im Finanz­sek­tor Hür­den fal­len.
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Japan will Flugzeuge für elektronische Kampfführung – gegen Russland und China


Die japa­ni­sche Regie­rung hat die Ent­wick­lung von Flug­zeu­gen für elek­tro­ni­sche Kampf­füh­rung beschlos­sen, die die Rada­re und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me des Geg­ners kampf­un­fä­hig machen könn­ten. Dies berich­tet die Zei­tung „Yomi­uri“ am Sonn­tag unter Ver­weis auf Regie­rungs­be­am­te.
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Hält der “Waffenstillstand”? China und USA ringen um Lösung in Handelsstreit


Die USA und Chi­na machen einen neu­en Anlauf, um ihren Han­dels­krieg zu been­den. Unter­händ­ler bei­der Sei­ten kamen am Mon­tag in Peking zu zwei­tä­gi­gen Ver­hand­lun­gen zusam­men. Es sind die ers­ten direk­ten Han­dels­ge­sprä­che, seit US-Prä­si­dent Donald Trump und Chi­nas Staats- und Par­tei­chef Xi Jin­ping vor fünf Wochen einen 90-tägi­gen “Waf­fen­still­stand” ver­ein­bart hat­ten. Die Gesprä­che lie­fen auf Arbeits­ebe­ne. Ein Durch­bruch wur­de nicht erwar­tet.

Die Unter­händ­ler woll­ten “aktiv und kon­struk­tiv” über den Kon­sens der Prä­si­den­ten bei ihrem Tref­fen am 1. Dezem­ber nach dem Ende des Gip­fels der gro­ßen Wirt­schafts­na­tio­nen (G20) in Bue­nos Aires dis­ku­tie­ren, teil­te das Han­dels­mi­nis­te­ri­um in Peking mit.

Die Gesprä­che wer­den welt­weit mit Span­nung ver­folgt. Der seit Mona­ten anhal­ten­de Han­dels­krieg zwi­schen den bei­den größ­ten Volks­wirt­schaf­ten sorgt für zusätz­li­che Unsi­cher­hei­ten an den Finanz­märk­ten über die Kon­junk­tur­ent­wick­lung in den USA, Chi­na und welt­weit.

Trump ver­sucht, die Sor­gen zu dämp­fen, die durch den Still­stand der US-Regie­rung noch ver­stärkt wer­den. “Die Chi­na-Gesprä­che lau­fen sehr gut”, sag­te der US-Prä­si­dent am Sonn­tag vor Jour­na­lis­ten in Washing­ton. Er ver­wies auf sein jüngs­tes Tele­fo­nat mit Xi Jin­ping. “Ich glau­be wirk­lich, dass sie einen Deal machen wol­len.”

Die Son­der­zöl­le sei­en sehr schmerz­haft für Chi­na. “Ihre Wirt­schaft läuft nicht gut”, befand Trump mit Blick auf schlech­te­re Kon­junk­tur­da­ten aus Chi­na. Das gebe der chi­ne­si­schen Sei­te viel Anreiz zu Ver­hand­lun­gen. Dage­gen kas­sie­re der US-Zoll Mil­li­ar­den Dol­lar an Abga­ben für Impor­te aus Chi­na.

Zur US-ame­ri­ka­ni­schen Dele­ga­ti­on, die vom US-Vize­han­dels­be­auf­trag­ten Jef­frey Ger­rish ange­führt wird, gehö­ren Ver­tre­ter des Finanz-, Han­dels-, Ener­gie- und Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums und des Wei­ßen Hau­ses. Bei kon­kre­ten Fort­schrit­ten könn­ten die­se ers­ten for­mel­len Gesprä­che den Weg ebnen für wei­te­re Ver­hand­lun­gen.

Wel­che Bedeu­tung Chi­na dem Tref­fen bei­misst, demons­trier­te der chi­ne­si­sche Chef­un­ter­händ­ler, Vize­pre­mier Liu He, der eigens die US-Ver­tre­ter in Peking begrüß­te. Es wird erwar­tet, dass Liu He in den kom­men­den Wochen mit dem US-Han­dels­be­auf­trag­ten Robert Ligh­ti­zer für wei­te­re Ver­hand­lun­gen auf höhe­rer Ebe­ne zusam­men­tref­fen wird.

Wie die Hong­kon­ger Zei­tung South Chi­na Morning Post berich­te­te, wird Trump auf dem Welt­wirt­schafts­fo­rum vom 22. bis 25. Janu­ar im Schwei­zer Davos “wahr­schein­lich” mit Chi­nas Vize­prä­si­dent Wang Qis­han zusam­men­tref­fen. Der enge Ver­trau­te von Chi­nas Staats- und Par­tei­chef gilt als erfah­re­ner Kri­sen­ma­na­ger, Wirt­schafts­fach­mann und poli­ti­sches Schwer­ge­wicht in der kom­mu­nis­ti­schen Füh­rung Chi­nas.

Die USA bekla­gen vor allem man­geln­den Markt­zu­gang, zwangs­wei­sen Tech­no­lo­gie­trans­fer, Pro­dukt­pi­ra­te­rie und staat­li­che Sub­ven­tio­nen in Chi­na und hat­ten des­we­gen Straf­zöl­le ver­hängt, die Peking mit Gegen­maß­nah­men beant­wor­tet hat­te. Bei ihrem Kon­sens in der argen­ti­ni­schen Haupt­stadt hat­ten sich Trump und Xi Jin­ping zunächst nur auf einen Burg­frie­den und wei­te­re Gesprä­che geei­nigt.

Die Frist der USA für das gefor­der­te chi­ne­si­sche Ent­ge­gen­kom­men läuft am 1. März ab. Bis dahin wird eine ange­kün­dig­te wei­te­re Erhö­hung der US-Son­der­ab­ga­ben auf chi­ne­si­sche Impor­te im Wert von 200 Mil­li­ar­den Dol­lar von der­zeit 10 auf 25 Pro­zent aus­ge­setzt. Gibt es kei­ne Eini­gung, droht eine Eska­la­ti­on, die auch schwer­wie­gen­de Aus­wir­kun­gen auf die Welt­wirt­schaft haben könn­te.

Chi­na hat bereits ers­te Kon­zes­sio­nen gemacht. So wur­den die Impor­te ame­ri­ka­ni­scher Soja­boh­nen wie­der auf­ge­nom­men und zusätz­li­che Zöl­le auf Auto­im­por­te aus den USA auf­ge­ho­ben. Chi­nas Regie­rung spielt auch ihre “Made in Chi­na 2025”-Strategie her­un­ter, die mit staat­li­cher Hil­fe auf einen Tech­no­lo­gie­füh­rer­schaft abzielt. Zudem wur­de ange­kün­digt, dass scharf gegen erzwun­ge­nen Tech­no­lo­gie­trans­fer bei aus­län­di­schen Unter­neh­men vor­ge­gan­gen wer­den soll.

Mehr zum The­ma Han­dels­krieg :

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Höllenzauber” aus China : Böller-Verpackung mit Nazi-Symbol gefunden


Das Unter­neh­men erklär­te, die Feu­er­werks­fon­tä­ne “Höl­len­zau­ber” wer­de jähr­lich mil­lio­nen­fach in Chi­na pro­du­ziert. Ent­ge­gen der Vor­ga­ben sei in dem Fall kein “unge­stal­te­tes” Papier ver­wen­det wor­den. “Auf dem chi­ne­si­schen Markt herrscht seit vie­len Jah­ren Papier­man­gel”, erklär­te Weco, es kämen in der Fol­ge ver­schie­de­ne Papie­re aus wech­seln­den Quel­len zum Ein­satz.

Das Haken­kreuz-ähn­li­che Sym­bol erin­ne­re an ein soge­nann­tes Swas­ti­ka-Sym­bol, das im asia­ti­schen Raum als Glücks­sym­bol ver­wen­det wer­de. Daher sei aus­zu­schlie­ßen, dass der in Chi­na ansäs­si­ge Vor­lie­fe­rant an den Natio­nal­so­zia­lis­mus und die damals ver­wen­de­ten Zei­chen erin­nern woll­te. Weco ist nach eige­nen Anga­ben Markt­füh­rer in Euro­pa. (dpa)

Mehr zum The­ma — Aus­stel­lung über Nazi-Design in den Nie­der­lan­den stößt auf Kri­tik

RT Deutsch


Ex-Asien-Berater der US-Regierung : China ist das neue Silicon Valley (Video)


RT-Mode­ra­to­rin Sophie Sche­ward­nad­se sprach mit Robert Man­ning, einem ehe­ma­li­gen Bera­ter der US-Regie­rung im Bereich Asi­en, Seni­or Fel­low im Brent Scow­croft Cen­ter on Inter­na­tio­nal Secu­ri­ty sowie Teil­neh­mer der inter­na­tio­na­len Emer­tech-Kon­fe­renz 2018.

Mehr zum The­ma — Das Wirt­schafts­wun­der aus Chi­na : 700 Mil­lio­nen Men­schen aus der Armut geführt

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