Handelsstreit : USA und China überziehen sich mit neuen Strafzöllen


Peking akti­vier­te kurz danach Ver­gel­tungs­zöl­le in glei­cher Höhe. Chi­na müs­se den “not­wen­di­gen Gegen­an­griff durch­füh­ren”, hieß es in einer Mit­tei­lung des chi­ne­si­schen Han­dels­mi­nis­te­ri­ums. Auch wer­de die Volks­re­pu­blik die Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on (WTO) über die Ver­stö­ße der USA infor­mie­ren.

Chi­na hat­te zuvor ange­kün­digt, zeit­gleich mit den neu­en US-Stra­fen Ver­gel­tungs­zöl­le in etwa glei­cher Höhe akti­vie­ren zu wol­len. Bereits Anfang Juli hat­ten sich bei­de Sei­ten mit zusätz­li­chen Zöl­len in Höhe von 25 Pro­zent auf Waren im Wert von jeweils etwa 34 Mil­li­ar­den Dol­lar über­zo­gen.

Gleich­zei­tig ist in Washing­ton eine Anhö­rung ange­lau­fen, bei der US-Unter­neh­men ihre Beden­ken gegen die Ver­hän­gung von Zöl­len auf Waren im Wert von wei­te­ren 200 Mil­li­ar­den Dol­lar vor­brin­gen kön­nen. Soll­ten auch die­se Zöl­le in Kraft tre­ten, wäre mehr als die Hälf­te des Han­dels mit Chi­na von Son­der­zöl­len betrof­fen. Eine Ent­schei­dung dar­über soll im Sep­tem­ber getrof­fen wer­den. (dpa)

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MeToo” in China : Hochrangiger Buddhist tritt nach Vorwürfen zurück


Der 51-jäh­ri­ge war beschul­digt wor­den, meh­re­re Non­nen zu sexu­el­len Hand­lun­gen gezwun­gen zu haben, was er zurück­wies. Abt Xue­cheng habe min­des­tens sechs Non­nen dazu gedrängt, Sex mit ihm zu haben, hieß es in einem Bericht an Regie­rungs­mit­ar­bei­ter, der Anfang August in sozia­len Medi­en kur­sier­te. 

Abt Xue­cheng war bis zu sei­nem Rück­tritt das Ober­haupt der Bud­dhis­ti­schen Ver­ei­ni­gun­gen Chi­nas, die etwa 240.000 Mön­chen vor­steht.

Die Anschul­di­gun­gen gegen den Mönch sind der jüngs­te Aspekt der “#MeToo-Bewe­gung” in Chi­na, die zuneh­mend an Fahrt gewinnt. Das Schlag­wort #MeToo ist Sym­bol einer welt­wei­ten Bewe­gung, die auf sexu­el­le Beläs­ti­gun­gen und sexu­el­le Über­grif­fe auf­merk­sam macht und nun auch in der Volks­re­pu­blik spür­bar an Kraft gewinnt.

Skep­ti­ker mah­nen hin­ge­gen zur Vor­sicht bezüg­lich Mel­dun­gen über Skan­da­le die­ser Art. Die Regie­rung der Volks­re­pu­blik Chi­na neh­me ihnen zufol­ge ger­ne Gerüch­te über Ver­feh­lun­gen von Geist­li­chen zum Anlass, ihre Poli­tik der stär­ke­ren Kon­trol­le und Vor­mund­schaft über die Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten im Land zu ver­schär­fen. (dpa/rt deutsch)

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Handelsstreit : China kündigt nach neuen US-Strafzöllen Vergeltung an


Bereits am 6. Juli hat­ten bei­de Sei­ten gegen­sei­ti­ge Zöl­le in Höhe von 25 Pro­zent auf Impor­te im Wert von jeweils rund 34 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in Kraft gesetzt. Wei­te­re US-Straf­zöl­le auf Waren um Wert von 200 Mil­li­ar­den US-Dol­lar ste­hen im Raum. (dpa)

Mehr zum The­ma — Chi­ne­si­sche Groß­ban­ken las­sen US-Dol­lar fal­len : “Um unse­re hei­mi­sche Wäh­rung zu stüt­zen”

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Russland kann Kernreaktoren für China und Südkorea entwickeln


Russ­land wird Chi­na bei dem Bau des Demo­stra­ti­ons­re­ak­tors CFR-600 mit schnel­len Neu­tro­nen sowie Süd­ko­rea bei der Ent­wick­lung eines Reak­tors für Schif­fe hel­fen. Das geht aus dem Jah­res­be­richt 2017 des rus­si­schen Unter­neh­mens OKBM (eine Toch­ter­fir­ma des Kon­zerns Ros­atom) her­vor.
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Erneut Behördenpanne bei Abschiebung : Uigure rechtswidrig nach China abgeschoben


Dem­nach ging bei der zustän­di­gen Aus­län­der­be­hör­de in Mün­chen “kei­ne Mit­tei­lung des Bun­des­amts” für Migra­ti­on und Flücht­lin­ge über den Fol­ge­an­trag ein, heißt es in Herr­manns Brief, über den zuerst der Baye­ri­sche Rund­funk berich­te­te. Bau­se kri­ti­sier­te den Fall als “skan­da­lö­sen Fall von Behör­den­ver­sa­gen”. Das Aus­wär­ti­ge Amt müs­se den Mann fin­den und zurück­zu­ho­len. “Es geht um Leben und Tod”, sag­te Bau­se.

Der ers­te Asyl­an­trag des 23-Jäh­ri­gen war 2016 abge­lehnt wor­den, weil er nach Ein­schät­zung des Bun­des­amts legal mit einem gül­ti­gen Rei­se­pass aus Chi­na aus­ge­reist war und damit mut­maß­lich nicht ver­folgt. (dpa)

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China plant Unterzeichnung eines Freihandelsabkommens mit dem Inselstaat Mauritius


Anfang Juni fand in Peking die zwei­te Ver­hand­lungs­run­de über ein Frei­han­dels­ab­kom­men zwi­schen Chi­na und Mau­ri­ti­us statt, nach­dem die ers­te Ver­hand­lungs­run­de im April auf Mau­ri­ti­us tag­te. Kommt das Abkom­men zustan­de, so wird der Insel­staat das ers­te afri­ka­ni­sche Land sein, das eine Frei­han­dels­zo­ne mit Chi­na hat.

Mehr zum The­ma — Im Osten erglüht die Son­ne : USA reagie­ren hys­te­risch auf Chi­nas Afri­ka-Poli­tik

Par­al­lel zu den Ver­hand­lun­gen mit Peking rief Mau­ri­ti­us das Pro­gramm “Visi­on 2030” ins Leben. Es stellt einen ehr­gei­zi­gen Plan dar, dank des­sen das Land in die Liga der ein­kom­mens­star­ken Volks­wirt­schaf­ten durch die Schwer­punkt­set­zung auf Hafen­ent­wick­lung, High-End-Pro­duk­ti­on und inno­va­ti­ve Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­en gelan­gen will.

Peking ist der zweit­größ­te Han­dels­part­ner von Mau­ri­ti­us und größ­ter Import­lie­fe­rant des Lan­des. Außer­dem ist Chi­na eine wich­ti­ge Ein­nah­me­quel­le durch sei­ne Tou­ris­ten – jähr­lich besu­chen fast 100.000 Chi­ne­sen den Insel­staat im indi­schen Oze­an.

Mehr zum The­ma — Chi­na droht mit Zöl­len auf US-Waren im Wert von 60 Mil­li­ar­den US-Dol­lar

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Keep China Great : Ausgerechnet Trump lässt Wahlkampfmaterial in China produzieren


von Timo Kirez

Die nächs­ten Prä­si­dent­schafts­wah­len in den USA fin­den erst 2020 statt — doch Trump scheint es eilig zu haben : Laut meh­re­ren Medi­en­be­rich­ten arbei­ten Fabrik­ar­bei­ter in Ost­chi­na seit März hart dar­an, etwa 90.000 “Keep Ame­ri­ca Great”-Banner für die Wie­der­wahl von Donald Trump zu pro­du­zie­ren. Der Groß­auf­trag soll in Win­des­ei­le abge­wi­ckelt wer­den, um even­tu­el­len wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen des Han­dels­krie­ges zwi­schen den USA und Chi­na zuvor­zu­kom­men.

Doch war da nicht was ? Rich­tig : Schon in sei­nem ers­ten Wahl­kampf, und spä­ter nach sei­ner Amts­ein­füh­rung, ließ Trump kein gutes Haar an US-Unter­neh­men, die aus Kos­ten­grün­den ihre Pro­duk­ti­on nach Chi­na ver­leg­ten. Mitt­ler­wei­le haben sich die unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen der bei­den Län­der zu einem veri­ta­blen Han­dels­krieg hoch­ge­schau­kelt. Seit Anfang Juli die­ses Jah­res gel­ten US-Zöl­le auf chi­ne­si­sche Impor­te. Die Abga­be von 25 Pro­zent betrifft Waren im Wert von 34 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Sie gilt für 818 Pro­duk­te, dar­un­ter Autos, Flug­zeug­tei­le und Fest­plat­ten. Kurz nach dem Inkraft­tre­ten der US-Zöl­le beschloss die chi­ne­si­sche Füh­rung Gegen­maß­nah­men.

Doch auch für Trump kommt offen­bar, frei nach Ber­tolt Brecht, erst das Fres­sen und dann die Moral. Der Geschäfts­füh­rer von Jia­hao Flag Co. Ltd, wo Zehn­tau­sen­de von Trump Kam­pa­gnen-Ban­ner in den letz­ten Mona­ten pro­du­ziert wur­den, sag­te gegen­über Reu­ters : 

Sie berei­ten sich im Vor­aus vor, sie nut­zen die Tat­sa­che aus, dass die Prei­se noch nicht gestie­gen sind, mit noch nied­ri­ge­ren Prei­sen.

Yao weißt dar­auf hin, dass die Mona­te vom Früh­jahr bis zum Som­mer die Neben­sai­son für die Pro­duk­ti­on in den Fabri­ken von Jia­hao Flag Co. sind. Doch in die­sem Jahr sind die Frau­en an den Näh­ma­schi­nen damit beschäf­tigt, die Kan­ten der “Trump 2020”-Flaggen zu säu­men. Dabei hat Trump ange­droht, dass er ger­ne wei­te­re zehn Pro­zent Zöl­le auf chi­ne­si­scher Pro­duk­te im Wert von rund 200 Mil­li­ar­den US-Dol­lar erhe­ben will. Letz­te Woche droh­te Trump sogar damit, zusätz­li­che Zöl­le auf alle chi­ne­si­schen Impor­te — dar­un­ter Flag­gen — in Höhe von mehr als 500 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu erhe­ben.

Pikan­ter­wei­se erzähl­te Yao auch, dass die Fabrik zudem Uten­si­li­en der ers­ten Trump-Kam­pa­gne im Jahr 2015 her­stellt hat. Vie­le der legen­dä­ren “Make Ame­ri­ca Gre­at Again”- oder “MAGA”-Banner wur­den von Jia­hao Flag Co. pro­du­ziert. Doch nicht nur Jia­hao Flag Co. ist gut im Geschäft. Auch zahl­rei­che ande­re Fabri­ken in Chi­na pro­du­zier­ten Trump-Kam­pa­gnen­pro­duk­te. Laut dem US-ame­ri­ka­ni­schen Radio­netz­werk NPR soll in Chi­na sogar der Witz kur­sie­ren, dass die Anwoh­ner wuss­ten, dass Trump die Wah­len gewin­nen wird. Und zwar weil sie schlicht mehr Auf­trä­ge aus sei­ner Kam­pa­gne im Ver­gleich mit der Hil­la­ry Clin­tons erhiel­ten.

Die Ver­käu­fe sind seit 2015 groß­ar­tig”, bestä­tig­te Yao gegen­über Reu­ters. Der Geschäfts­mann sieht jedoch dunk­le Wol­ken am Hori­zont auf­zie­hen :

Wenn er [Trump] wei­ter­hin Zoll­erhö­hun­gen for­dert, oder wenn er wei­ter­hin mit denen über­ein­stimmt, die gegen Chi­na sind, wür­de ich defi­ni­tiv nicht in der Lage sein,[mehr Bestel­lun­gen] zu akzep­tie­ren”, so Yao. Und er ergänzt :

Jeder kann ein patrio­ti­sches Herz haben, aber das wird sei­ne Wirt­schaft nicht ver­bes­sern.

Es ist kein Geheim­nis, dass vie­le Waren in den US-ame­ri­ka­ni­schen Geschäf­ten aus Chi­na stam­men. Zum Teil kommt es dabei zu gro­tes­ken “Ent­de­ckun­gen”: So stell­ten Gäs­te einer “Made in Ame­ri­ca” Ver­an­stal­tung am letz­ten Wochen­en­de ver­dutzt fest, dass das Besteck, mit dem sie aßen, tat­säch­lich in Chi­na her­ge­stellt wur­de. Auch das dürf­te ein­ge­fleisch­ten Trump-Anhän­gern schwer im Magen lie­gen.

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Mit BRICS gegen US-Handelskrieg : China investiert fast 15 Milliarden US-Dollar in Südafrika


Die Ankün­di­gung erfolg­te nach einem Tref­fen zwi­schen dem Prä­si­den­ten der bei­den Län­der, Süd­afri­kas Cyril Rama­pho­sa und dem chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten Xi Jin­ping, in Pre­to­ria. Der Staats­be­such von Xi fand im Vor­feld des zehn­ten BRICS-Gip­fels vom 25. bis 27. Juli statt. Süd­afri­kas größ­te Stadt Johan­nes­burg emp­fängt die Staats­ober­häup­ter von Bra­si­li­en, Russ­land, Indi­en und Chi­na.

Chi­na ist bereit, in Süd­afri­ka in den ver­schie­de­nen Sek­to­ren zu inves­tie­ren und zu arbei­ten, wie zum Bei­spiel in Infra­struk­tur­ent­wick­lung, Mee­res­wirt­schaft, “grü­ne” Tech­no­lo­gi­en, Wis­sen­schaft und Tech­nik, Land­wirt­schaft, Umwelt und Finan­zen”, ver­kün­de­te Rama­pho­sa vor Jour­na­lis­ten nach dem Tref­fen.

Wir haben auch erkannt, dass der bila­te­ra­le Han­del, obwohl er in den letz­ten Jah­ren ste­tig gewach­sen ist, sein Poten­zi­al noch nicht aus­ge­schöpft hat. Wir haben daher Mög­lich­kei­ten zur Stei­ge­rung des Han­dels, zur Suche nach Berei­chen für künf­ti­ge Inves­ti­tio­nen und zur För­de­rung des Tou­ris­mus betrach­tet.”

Die Par­tei­en haben Berich­ten zufol­ge drei wich­ti­ge Abkom­men unter­zeich­net, die dar­auf abzie­len, den gegen­sei­ti­gen Han­del zu stär­ken und Sek­to­ren für künf­ti­ge Inves­ti­tio­nen zu ermit­teln. Die Prä­si­den­ten kün­dig­ten außer­dem an, die Rei­se­be­schrän­kun­gen und die Visa­be­stim­mun­gen zu lockern.

Der Ener­gie­ver­sor­ger Eskom Hol­dings SOC Ltd., der unter finan­zi­el­len Eng­päs­sen lei­det, sicher­te sich bei der chi­ne­si­schen Ent­wick­lungs­bank einen lang­fris­ti­gen Kre­dit­rah­men in Höhe von 2,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar. Damit erhöh­te das Unter­neh­men die Finan­zie­rung auf fast zwei Drit­tel des­sen, was für das ope­ra­ti­ve Geschäft in die­sem Jahr benö­tigt wird. Der Hafen- und Güter­bahn-Betrei­ber Trans­net SOC Ltd. ver­ein­bar­te mit der chi­ne­si­schen Indus­trie­bank ein lang­fris­ti­ges Dar­le­hen. Nas­pers Ltd., der Eigen­tü­mer von Afri­kas größ­tem Pay-TV-Anbie­ter, unter­zeich­ne­te mit der Bank of Chi­na ein Abkom­men zum Umgang mit unter­schied­li­chen Wäh­run­gen.

Die Bezie­hun­gen zwi­schen Chi­na und Süd­afri­ka befin­den sich an einem neu­en his­to­ri­schen Mei­len­stein”, bemerk­te Xi, der Süd­afri­ka bereits zwei­mal besucht hat­te, gegen­über Repor­tern. “Prä­si­dent Rama­pho­sa und ich hat­ten eine sehr pro­duk­ti­ve Dis­kus­si­on, in der wir über die wei­te­re Ent­wick­lung unse­rer stra­te­gi­schen Part­ner­schaft dis­ku­tier­ten. Wir müs­sen ein noch enge­res Enga­ge­ment auf hoher Ebe­ne auf­bau­en.” Chi­na wird einen Inves­ti­ti­ons­gip­fel unter­stüt­zen, den Süd­afri­ka im Okto­ber ver­an­stal­tet, sag­te er.

Die süd­afri­ka­ni­sche Wäh­rung Rand reagier­te unmit­tel­bar und leg­te um 1,04 Pro­zent auf 13,3200 pro US-Dol­lar zu. “Der Rand ten­diert fes­ter, weil es unser Prä­si­dent reg­nen lässt”, kom­men­tier­te Wichard Cil­liers, ein Finanz­händ­ler bei Trea­su­ryo­ne in Pre­to­ria, gegen­über Bloom­berg. “Er hat sich gera­de eine wei­te­re gro­ße Inves­ti­ti­on gesi­chert, dies­mal aus Chi­na. Das bedeu­tet neue FDI-Zuflüs­se.”

Xis Amts­kol­le­gen aus Russ­land, Bra­si­li­en und Indi­en sowie der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan tref­fen zusam­men, um einen zum Wes­ten alter­na­ti­ven mul­ti­la­te­ra­len Han­del zu dis­ku­tie­ren. Afri­ka­ni­sche Staats­füh­rer wie João Lou­renço aus Ango­la und Edgar Lun­gu aus Sam­bia schlie­ßen sich dem BRICS-Tref­fen an.

Chi­na ist der wich­tigs­te Han­dels­part­ner in die­ser Koali­ti­on und wird die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen eines stär­ke­ren US-Pro­tek­tio­nis­mus wahr­schein­lich durch ver­stärk­te inlän­di­sche Impul­se aus­glei­chen”, sag­te Mad­hur Jha, Lei­te­rin für the­ma­ti­sche For­schung bei der Stan­dard Char­te­red Bank, gegen­über dem Finanz­nach­rich­ten-Por­tal Bloom­berg. Die BRICS-Staa­ten wür­den bei die­sem Tref­fen “ihre eige­ne natio­na­le Agen­da bekräf­ti­gen und sich zu mehr Han­del und Inves­ti­tio­nen zwi­schen die­sen Län­dern ver­pflich­ten”, kom­men­tier­te sie wei­ter.

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Neues an der Handelsfront : USA legen neue Liste mit möglichen Strafzöllen gegen China vor


Der Anhö­rungs­pro­zess vor einem mög­li­chen Inkraft­tre­ten der Maß­nah­me soll dem­nach bis Ende August dau­ern. Vor­ge­se­hen sei­en Zöl­le in Höhe von zehn Pro­zent auf chi­ne­si­sche Waren im Wert von 200 Mil­li­ar­den Dol­lar.

Am Frei­tag hat­ten die USA bereits Straf­zöl­le in Höhe von 25 Pro­zent auf Impor­te aus Chi­na im Wert von 34 Mil­li­ar­den Dol­lar erho­ben. Chi­na hat­te mit ähn­li­chen Straf­zöl­len auf US-Impor­te reagiert. Von den mög­li­chen neu­en US-Zöl­len wären Lebens­mit­tel, aber auch Che­mi­ka­li­en, Tex­ti­li­en, Metal­le, elek­tro­ni­sche Gerä­te und ande­re Waren aus Chi­na betrof­fen. Light­hi­zer teil­te mit, Grund für die mög­li­chen neu­en Zöl­le sei­en die chi­ne­si­schen Ver­gel­tungs­maß­nah­men und die Wei­ge­rung der Regie­rung in Peking, ihre Pra­xis zu ändern. (dpa)

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