Durchschnittsamerikaner will keinen Systemwechsel” – Obama warnt vor “Linksschwenk” der Demokraten


Laut Oba­ma will der “Durch­schnitts­ame­ri­ka­ner” das “Sys­tem” näm­lich nicht “nie­der­rei­ßen oder neu gestal­ten”. Zwar nann­te Oba­ma in dem Zusam­men­hang kei­ne Namen, doch auch so dürf­te klar sein, wer gemeint ist : Ber­nie San­ders und Eliza­beth War­ren. Bei­den Poli­ti­kern wird von den US-Medi­en ger­ne eine stramm lin­ke Agen­da ange­dich­tet. Dabei sind bei­de nach euro­päi­schen Maß­stä­ben eher Ver­tre­ter einer gemä­ßig­ten sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Umver­tei­lungs­po­li­tik.

Die Men­schen im Land hät­ten nicht unbe­dingt die glei­chen Ansich­ten wie bestimm­te “lin­ke Twit­ter-Feeds”, sagt Oba­ma auf der Spen­den­ver­an­stal­tung der Demo­kra­ti­schen Par­tei. Er for­der­te von den Par­tei­freun­den, sich viel­mehr stär­ker den The­men “Gesund­heits­vor­sor­ge” und “Ein­wan­de­rung” zuzu­wen­den.

Es gibt eine Men­ge über­zeug­ba­re Wäh­ler, und es gibt eine Men­ge Demo­kra­ten da drau­ßen, die ein­fach nur wol­len, dass Din­ge einen Sinn erge­ben. Sie wol­len nur kein ver­rück­tes Zeug sehen”, so der Ex-Prä­si­dent wei­ter. Die Men­schen wünsch­ten sich ledig­lich, dass es ein biss­chen fai­rer und gerech­ter zuge­he. Er ergänz­te : “Und wie wir das ange­hen, wird, den­ke ich, wich­tig sein.”

Es ist das ers­te Mal, dass sich Oba­ma zu der aktu­el­len Aus­rich­tung und der Kan­di­da­ten­wahl der Demo­kra­ten äußert. Der Ex-Prä­si­dent ver­such­te zudem, Sor­gen von Par­tei­kol­le­gen über das dicht gedräng­te Bewer­ber­feld der Demo­kra­ten zu zer­streu­en. “Ich muss sie nur dar­an erin­nern, dass ich eine sehr robus­te Vor­wahl hat­te”, so Oba­ma. Die War­nung an die Par­tei­kol­le­gen kommt etwas über­ra­schend, da es auf der lin­ken Sei­te des poli­ti­schen Spek­trums eine neue Dyna­mik gibt. Vor allem auch bei jün­ge­ren Wäh­lern.

Eine Gal­lup-Umfra­ge von Mai die­ses Jah­res zeig­te, dass zwar noch eine knap­pe Mehr­heit von 51 Pro­zent Sozia­lis­mus (oder “eine bestimm­te Form von Sozia­lis­mus”) als schlecht für die USA beur­teilt, aber 43 Pro­zent auch als etwas Gutes. Noch im Vor­jahr sahen nur 37 Pro­zent etwas Posi­ti­ves im Sozia­lis­mus.

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USA : Demokraten entdecken ihr Herz für Whistleblower (Video)


Schluss­end­lich führt dies häu­fig zur Zer­stö­rung der Exis­tenz, Gefäng­nis und Exil. Die Lis­te so geschei­ter­ter Men­schen ist lang. Für den ver­meint­li­chen Whist­leb­lo­wer, der das angeb­li­che Fehl­ver­hal­ten von US-Prä­si­dent Donald Trump in der “Ukrai­ne-Affä­re” auf­deck­te, gel­ten offen­bar ande­re Regeln. 

Mehr zum The­ma — Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren gegen Trump : Mili­tär­of­fi­zier will US-Prä­si­den­ten belas­ten

Wie eine Pha­lanx stel­len Poli­tik und Medi­en in den USA größ­ten­teils schüt­zend vor ihn. Es dürf­te sich um den ers­ten Whist­leb­lo­wer han­deln, der von der Mehr­heit des US-Estab­lish­ments jubelnd begrüßt wird – ein Indiz, dass es sich nicht um einen ech­ten Whist­leb­lo­wer han­delt.

Hin­weis der Redak­ti­on : You­Tube hat den Upload von Video-Clips und Live-Streams bis zum 14.11. blo­ckiert. Daher wer­den wir bis zu die­sem Zeit­punkt Vide­os nur über unse­re eige­nen Ser­ver ver­brei­ten kön­nen.

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USA : Vermeintlicher Trump-Skandal wird zum Bumerang für Demokraten (Video)


Mehr zum The­ma — Joe Biden und die Ukrai­ne : Wird dem Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten ein Kor­rup­ti­ons­fall zum Ver­häng­nis ?

In dem Gespräch der bei­den Prä­si­den­ten sei es womög­lich über­haupt nicht um Gegen­leis­tun­gen irgend­ei­ner Art gegan­gen. Wie­der im Fokus der Öffent­lich­keit steht nun aber die Erpres­sung des ehe­ma­li­gen ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Petro Poro­schen­ko durch Joe Biden. Biden hat­te damals ver­langt, einen Ermitt­ler zu feu­ern, ansons­ten wür­den bestimm­te Gel­der nicht an die Ukrai­ne aus­ge­zahlt.

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Demokraten im US-Kongress prüfen Trumps Vereinbarungen mit Kiew


Drei demo­kra­tisch domi­nier­te Aus­schüs­se im US-Reprä­sen­tan­ten­haus ermit­teln der­zeit zu angeb­li­chen Ver­su­chen des Prä­si­den­ten Donald Trump und sei­ner engen Ver­trau­ten, die kom­men­de US-Wahl 2020 durch Abma­chun­gen mit der ukrai­ni­schen Regie­rung zu beein­flus­sen. Unter ande­rem hat am Mon­tag der Sen­der CBC dar­über berich­tet.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Aus Trump-Sieg nichts gelernt : Führung der Demokraten manipuliert wieder Vorwahlen (Video)


Mehr zum The­ma — US-Medi­en wit­tern “rus­si­sche Ver­schwö­rung” zuguns­ten der Abge­ord­ne­ten Tul­si Gab­bard (Video) 

Der neue Vor­sit­zen­de des Demo­cra­tic Natio­nal Com­mit­tee (DNC), Tom Perez, ver­sprach, das Ver­trau­en in den demo­kra­ti­schen Pro­zess der Par­tei wie­der­her­zu­stel­len. Doch erneut geht die Par­tei­füh­rung im Vor­feld der anste­hen­den Vor­wah­len will­kür­lich gegen unlieb­sa­me Kan­di­da­ten vor. Die­ses Mal trifft es die hawaii­ani­sche Abge­ord­ne­te Tul­si Gab­bard.

Die Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge ist eine der weni­gen Frau­en im Kon­gress, die an Kampf­ein­sät­zen im Aus­land teil­ge­nom­men hat – und viel­leicht auch des­halb eine äußerst kri­ti­sche Ein­stel­lung zur inter­ven­tio­nis­ti­schen Außen­po­li­tik der USA hat. 

Mehr zum The­ma — Nach Syri­en­be­such : Tul­si Gab­bard for­dert von US-Regie­rung Ende der “Unter­stüt­zung von Ter­ro­ris­ten”

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USA : “Super-Delegierte” der Demokraten könnten erneut den Kandidaten bestimmen (Video)


Zuletzt gesche­hen im Vor­wahl­kampf Ber­nie San­ders gegen Hil­la­ry Clin­ton. Das Ergeb­nis der letz­ten US-Prä­si­dent­schafts­wahl ist bekannt. Die Wäh­ler der Demo­kra­ti­schen Par­tei sind den Wün­schen der Par­tei-Éli­te nicht gefolgt. Die­ses mal sol­len sich die soge­nann­ten “Super-Dele­gier­ten” dar­um im ers­ten Wahl­gang ent­hal­ten. Da jedoch nicht zu erwar­ten ist, dass ein Kan­di­dat schon im ers­ten Wahl­gang eine Mehr­heit erlangt, dürf­ten die “Super-Dele­gier­ten” auch wei­ter­hin als Königs­ma­cher in der Demo­kra­ti­schen Par­tei fun­gie­ren.

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USA : Demokraten werfen Donald Trump Mitschuld an Massakern in El Paso und Dayton vor (Video)


Im Zen­trum der media­len Auf­merk­sam­keit steht vor allem der Zwi­schen­fall in Ohio. Bei dem Schüt­zen han­delt es sich offen­bar um einen wei­ßen Ras­sis­ten. Die Toten in Chi­ca­go fin­den wenig bis gar kei­ne Erwäh­nung. Ein­zig die Opfer, die man irgend­wie Prä­si­dent Donald Trump anhän­gen kann, haben media­le Kon­junk­tur.

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US-Botschafterin in Kiew vorzeitig aus dem Amt entlassen – Demokraten wittern politische Intrige


Die US-Bot­schaf­te­rin der Ukrai­ne wird laut einem Bericht von Radio Free Europe/Radio Liber­ty (RFE/RL) ihren Pos­ten am 20. Mai ver­las­sen, zwei Mona­te vor dem geplan­ten Ter­min. Das mel­de­te der von der US-Regie­rung finan­zier­te Sen­der unter Beru­fung auf Quel­len aus der Bot­schaft.

Obwohl die Ent­las­sung von Marie L. Yova­no­vitch noch nicht öffent­lich ver­kün­det wur­de, hat die Nach­rich­ten bereits die Auf­merk­sam­keit eini­ger pro­mi­nen­ter Demo­kra­ten im Kon­gress auf sich gezo­gen. Sie betrach­ten die Ent­las­sung als eine poli­ti­sche Intri­ge von Prä­si­dent Donald Trump.

Die empö­ren­de Ent­schei­dung des Wei­ßen Hau­ses, sie zurück­zu­ru­fen, ist ein poli­ti­scher Angriff und der jüngs­te Vor­fall in der Kam­pa­gne die­ser Regie­rung gegen das Per­so­nal des Außen­mi­nis­te­ri­ums”, erklär­ten der Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses für Aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten, Eli­ot Engel, und der Vor­sit­zen­de der Mehr­heits­frak­ti­on im Reprä­sen­tan­ten­haus, Ste­ny Hoyer, in einer gemein­sa­men Stel­lung­nah­me. Dem­nach sei “klar, dass die­se Ent­schei­dung poli­tisch moti­viert war”.

Laut den bei­den Poli­ti­kern der Demo­kra­ten wür­de die vor­zei­ti­ge Ent­las­sung der Bot­schaf­te­rin “die ame­ri­ka­ni­schen Inter­es­sen schä­di­gen und die ame­ri­ka­ni­sche Diplo­ma­tie unter­gra­ben”, und zwar in einer beson­ders wich­ti­gen Pha­se des Macht­wech­sels in der Ukrai­ne.

Marie Yova­no­vitch, die ihren Pos­ten im Jahr 2016 unter der Regie­rung von US-Prä­si­dent Barack Oba­ma antrat, befin­det sich seit einen Monat im Zen­trum eines Skan­dals, den der ukrai­ni­sche Gene­ral­staats­an­walt Jurij Luzen­ko öffent­lich gemacht hat­te. Ihm zufol­ge habe die US-Ver­tre­tung in Kiew sei­ne Arbeit zu beein­flus­sen ver­sucht. So sei ihm beim ers­ten Tref­fen mit Yova­no­vitch eine Namens­lis­te von Per­so­nen über­reicht wor­den, gegen die nicht ermit­telt wer­den dür­fe.

Das US-Außen­mi­nis­te­ri­um demen­tier­te zwar den Vor­gang und sprach von einem “völ­li­gen Hirn­ge­spinst”. Doch eini­ge Wochen vor Luzen­kos Aus­sa­ge for­der­te Yova­no­vitch in einer Rede Kiew unver­blümt auf, den Anti­kor­rup­ti­ons-Staats­an­walt zu ent­las­sen — in ihrer Rede unter­zog Yova­no­vitch die Anti-Kor­rup­ti­ons­re­for­men in der Ukrai­ne einem ver­nich­ten­den Urteil.

Inzwi­schen zog Luzen­ko sei­ne Behaup­tung zurück, ihm sei von der US-Bot­schaf­te­rin eine Lis­te mit Namen von Per­so­nen über­ge­ben wor­den, gegen die nicht ermit­telt wer­den sol­le. Er sag­te aber gegen­über der ukrai­ni­schen Nach­rich­ten­agen­tur UNIAN, dass Yova­no­vitch meh­re­re ukrai­ni­sche Anti­kor­rup­ti­ons-Akti­vis­ten ener­gisch ver­tei­digt hat­te, gegen die ermit­telt wur­de :

Ich habe eini­ge so genann­te Anti­kor­rup­ti­ons-Akti­vis­ten auf­ge­lis­tet, gegen die ermit­telt wird. Sie sag­te, das sei inak­zep­ta­bel, da es die Glaub­wür­dig­keit der Anti­kor­rup­ti­ons-Akti­vis­ten unter­gra­ben wür­de. Ich nahm ein Stück Papier, notier­te die auf­ge­lis­te­ten Namen und sag­te : ‘Geben Sie mir eine Lis­te derer, die nicht ver­folgt wer­den sol­len.’ Sie sag­te : ‘Nein, Sie haben mich falsch ver­stan­den.’ Ich sag­te : ‘Nein, ich habe Sie nicht falsch ver­stan­den.’

Es ist unklar, ob die­ser Skan­dal der Ein­mi­schung in die ukrai­ni­sche Jus­tiz zur Ent­schei­dung des Wei­ßen Hau­ses bei­getra­gen hat, die Bot­schaf­te­rin zu ent­las­sen. Das US-Außen­mi­nis­te­ri­um sag­te am Mon­tag ledig­lich, dass Yova­no­vitch “ihren 3‑jährigen diplo­ma­ti­schen Ein­satz in Kiew im Jahr 2019 wie geplant abschloss”.

Zünd­stoff für US-Wahl­kampf ?

Der Vor­gang könn­te im US-Wahl­kampf noch eine Rol­le spie­len – ins­be­son­de­re für den demo­kra­ti­schen Kan­di­da­ten Joe Biden. Der ehe­ma­li­ge Vize­prä­si­dent unter Oba­ma schil­der­te wäh­rend eines Tref­fens des Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons (CFR) im Janu­ar 2018, wie Washing­ton Kiew regel­recht erpress­te.

So woll­te das Wei­ße Haus im Früh­jahr 2016 den dama­li­gen ukrai­ni­schen Gene­ral­staats­an­walt Wik­tor Scho­kin aus sei­nem Amt ent­fer­nen. Wäh­rend eines Besuchs in Kiew droh­te Biden ukrai­ni­schen Regie­rungs­ver­tre­tern damit, einen zuge­sag­ten Kre­dit in Höhe von einer Mil­li­ar­de US-Dol­lar zu ver­wei­gern, der das Land vor dem Bank­rott bewah­ren soll­te.

In sechs Stun­den fah­re ich wie­der zurück. Wenn der Gene­ral­staats­an­walt bis dahin nicht gefeu­ert wird, kriegt ihr das Geld nicht”, schil­dert Biden den Vor­fall, der dar­in gip­fel­te, dass der “Huren­sohn” (O‑Ton Biden) ent­las­sen und durch einen “zuver­läs­si­gen” Kan­di­da­ten ersetzt wur­de.

Der Demo­krat hat­te ein hand­fes­tes per­sön­li­ches Inter­es­se an der Ent­las­sung von Scho­kin. Denn der hat­te damals eine umfang­rei­che Unter­su­chung wegen Kor­rup­ti­ons­ver­dacht gegen das zypri­sche Ener­gie­un­ter­neh­men Buris­ma Hol­dings ein­ge­lei­tet, das Erd­gas­vor­kom­men erschließt und aus­beu­tet und zu einem der größ­ten Gas­ver­so­ger der Ukrai­ne zählt. Im Vor­stand des Unter­neh­mens saß Joe Bidens Sohn Hun­ter, der offen­bar eine Rei­he von Zah­lun­gen der Buris­ma Hol­dings erhal­ten hat­te.

Scho­kin bestä­tig­te kürz­lich gegen­über The Hill, dass er vor sei­ner Ent­las­sung die Absicht hat­te, “alle Mit­glie­der des Vor­stands, ein­schließ­lich Hun­ter Biden”, einem Ver­hör sowie ande­ren Unter­su­chungs­maß­nah­men aus­zu­set­zen.

Mehr zum The­ma — Joe Biden und die Ukrai­ne : Wird dem Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten ein Kor­rup­ti­ons­fall zum Ver­häng­nis ?

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