Deutsche Bank beschlagnahmt 20 Tonnen venezolanischen Goldes


Die Deut­sche Bank hat die Kon­trol­le über 20 Ton­nen Gold aus Vene­zue­la als Sicher­heit über­nom­men, nach­dem Cara­cas mit einem Gold­tausch­ver­trag im Wert von 750 Mil­lio­nen US-Dol­lar in Ver­zug gera­ten war.

Der Schritt erfolg­te im Rah­men eines Deals, der bereits 2016 zwi­schen der Boli­va­ri­schen Repu­blik Vene­zue­la und der Deut­schen Bank abge­schlos­sen wur­de, berich­tet die Nach­rich­ten­agen­tur Bloom­berg. Im Rah­men der Ver­ein­ba­rung erhielt Vene­zue­la ein Bar­dar­le­hen der Deut­schen Bank und stell­te 20 Ton­nen Gold als Sicher­heit zur Ver­fü­gung.

Der ers­te Deal soll­te 2021 aus­lau­fen, wur­de aber wegen ver­pass­ter Zins­zah­lun­gen frü­her abge­schlos­sen, zitiert die Agen­tur unge­nann­te Quel­len.

Das mit Sank­tio­nen beleg­te Vene­zue­la kämpf­te in den letz­ten Jah­ren mit der schwers­ten Wirt­schafts­kri­se sei­ner Geschich­te. Der wirt­schaft­li­che Nie­der­gang, beglei­tet von einer schar­fen Rezes­si­on, Hyper­in­fla­ti­on und einem zuneh­men­den Defi­zit an Grund­nah­rungs­mit­teln, wur­de durch poli­ti­sche Tur­bu­len­zen deut­lich ver­stärkt. Außer­dem wird die Situa­ti­on des Lan­des durch den stän­di­gen Druck aus den USA noch wei­ter erschwert.

Das süd­ame­ri­ka­ni­sche Land wur­de in den letz­ten Jah­ren von den USA mit har­ten Sank­tio­nen belegt. Das Wei­ße Haus führ­te Beschrän­kun­gen für die Ölex­por­te Vene­zue­las, die Haupt­ein­nah­me­quel­le des Lan­des, sowie für sei­ne Gold­ge­schäf­te ein, was den Ver­kauf von geför­der­tem Gold ins Aus­land erschwer­te. Berich­ten zufol­ge haben die USA Ver­mö­gens­wer­te der staat­li­chen vene­zo­la­ni­schen Ölge­sell­schaft PDVSA im Wert von sie­ben Mil­li­ar­den US-Dol­lar sowie bei deren US-Toch­ter­ge­sell­schaft Citgo beschlag­nahmt, nach­dem Washing­ton offi­zi­ell sei­ne vol­le Unter­stüt­zung für den selbst­er­nann­ten “Inte­rims­prä­si­den­ten” Juan Guai­dó erklärt hat­te.

Der jüngs­te Ver­zug Vene­zue­las gegen­über der Deut­schen Bank erfolgt nun eini­ge Mona­te, nach­dem Cara­cas auch eine Frist für den Rück­kauf sei­nes Gol­des vom inter­na­tio­na­len Ban­ken­rie­sen Citigroup im Wert von fast 1,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar nicht ein­ge­hal­ten hat.

Im Janu­ar 2019 blo­ckier­te dar­über hin­aus die Bank of Eng­land die Ver­su­che Vene­zue­las, ihr recht­mä­ßig zuste­hen­des Gold im Wert von 1,2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zurück­zu­ho­len, das in Tre­so­ren der Bank o Eng­land lagert. Cara­cas hält einen Teil sei­ner Gold­re­ser­ven in Lon­don.

Mehr zum The­ma — Hän­de weg von Vene­zue­la : Gegen­ver­an­stal­tung zum Maas-Latein­ame­ri­ka­gip­fel

RT Deutsch


Zwei vermisste deutsche Wanderer in Österreich tot gefunden


Zwei ver­miss­te deut­sche Wan­de­rer sind in Öster­reich tot gefun­den wor­den. Wie die Poli­zei am Mitt­woch mit­teil­te, wur­den die 40 Jah­re alte Frau und ihr 41 Jah­re alter Lebens­part­ner etwa 30 Meter abwärts des Schnee­lochs gefun­den, in das sie am Diens­tag gestürzt waren. Die genaue Todes­ur­sa­che war zunächst noch nicht bekannt.
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Studie : Deutsche geben Milliarden für Putzmittel aus


Die­se Zah­len gehen aus einer aktu­el­len Stu­die des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens Niel­sen her­vor. Pro Kopf ent­sprach das Aus­ga­ben von rund 28,65 Euro. Ins­ge­samt gin­gen im Jahr 2018 rund 1,3 Mil­li­ar­den Packun­gen Geschirr­spül­mit­tel, Rei­ni­ger und Poli­tu­ren über den Laden­tisch. Am häu­figs­ten nach­ge­fragt wur­de laut Niel­sen Hand­ge­schirr­spül­mit­tel. Ins­ge­samt sei­en ver­gan­ge­nes Jahr rund 217 Mil­lio­nen Packun­gen Geschirr­spül­mit­tel ver­kauft wor­den. Auf Platz zwei im Ein­kaufs­ran­king lan­de­ten Duftstei­ne für WCs und für Was­ser­käs­ten, auf Rang drei Haus­halts­rei­ni­ger.

Am größ­ten war die Nach­fra­ge nach Rei­ni­gungs- und Pfle­ge­mit­teln den Markt­for­schern zufol­ge aber nicht zu Zei­ten des klas­si­schen Früh­jahrs­put­zes, son­dern im Hoch­som­mer. Allein im Juli 2018 wur­den fast 129 Mil­lio­nen Packun­gen mit Rei­ni­gern und Poli­tu­ren ver­kauft. Am zweit­größ­ten war die Nach­fra­ge im Janu­ar. Der April beleg­te als mög­li­cher Früh­jahrs­putz­ter­min mit 120 Mil­lio­nen ver­kauf­ten Packun­gen nur Platz drei im Monats­ver­gleich.

Immer mehr wird Niel­sen zufol­ge auch bei Putz­mit­teln auf Nach­hal­tig­keit gelegt. Niel­sen-Exper­te Enri­co Kri­en beton­te : 

Die Deut­schen sind bewuss­te Shop­per — beson­ders auch bei Putz­mit­teln. Von der Ver­pa­ckung bis zum Pro­dukt selbst ach­ten sie immer stär­ker auf Nach­hal­tig­keit und Bio.

Ein­ge­kauft wer­den Glas­rei­ni­ger, Geschirr­spül­mit­tel und der­glei­chen am liebs­ten beim Dis­coun­ter. Aldi, Lidl und Co. sei­en für die Ver­brau­cher die “ers­te Anlauf­stel­le”, wenn es um das The­ma Sau­ber­keit gehe. Bei den Dis­coun­tern gin­gen im Jahr 2018 fast 451 Mil­lio­nen Packun­gen Rei­ni­gungs- und Pfle­ge­mit­tel über die Laden­the­ke. Zum Ver­gleich : Die Dro­ge­rie­märk­te wie Ross­mann, dm und ande­re ver­kauf­ten im glei­chen Zeit­raum rund 399 Mil­lio­nen Packun­gen.

Mehr zum The­ma — Gefähr­li­cher Früh­jahrs­putz : Bri­te rei­nigt Aqua­ri­um, ver­gif­tet sich, gan­ze Stra­ße wird eva­ku­iert

(rt deutsch / dpa)

RT Deutsch


EuGH : Deutsche Staatsanwaltschaften dürfen keinen EU-Haftbefehl ausstellen


Deut­sche Staats­an­walt­schaf­ten dür­fen einem Urteil des höchs­ten EU-Gerichts zufol­ge kei­ne soge­nann­ten Euro­päi­schen Haft­be­feh­le aus­stel­len. In Deutsch­land sei gesetz­lich nicht aus­ge­schlos­sen, dass ein Euro­päi­scher Haft­be­fehl in Ein­zel­fäl­len auf Wei­sung des Jus­tiz­mi­nis­ters des jewei­li­gen Bun­des­lan­des aus­ge­stellt wer­de, urteil­te der Euro­päi­sche Gerichts­hof am Mon­tag in Luxem­burg (Rechts­sa­chen C-508/18, C-82/19, C-509/18).

Beim Euro­päi­schen Haft­be­fehl bit­tet ein EU-Staat ande­re Mit­glied­staa­ten dar­um, eine Per­son fest­zu­neh­men und sie aus­zu­lie­fern. Eine Fol­ge des Urteils könn­te sein, dass künf­tig statt der Staats­an­walt­schaf­ten Rich­ter die EU-Haft­be­feh­le aus­stel­len müs­sen.

Hin­ter­grund sind meh­re­re Fäl­le in Irland, bei denen die Betrof­fe­nen die Unab­hän­gig­keit der deut­schen Staats­an­walt­schaft sowie des litaui­schen Gene­ral­staats­an­walts infra­ge stell­ten. Iri­sche Gerich­te rie­fen des­halb den EuGH an.

Nach EU-Recht muss ein Euro­päi­scher Haft­be­fehl von einer Jus­tiz­be­hör­de aus­ge­stellt wer­den. Die Rich­ter beton­ten nun, dass dar­un­ter auch Behör­den fal­len kön­nen, die an der Straf­rechts­pfle­ge mit­wir­ken, im Unter­schied etwa zu Minis­te­ri­en oder der Poli­zei.

Aller­dings müs­se die­se Behör­de bei der Aus­stel­lung unab­hän­gig han­deln – selbst dann, wenn der Euro­päi­sche Haft­be­fehl auf einem natio­na­len Haft­be­fehl beruht, der von einem Rich­ter oder Gericht aus­ge­stellt wur­de. Die deut­schen Staats­an­walt­schaf­ten erfüll­ten die­se Kri­te­ri­en nicht. Beim litaui­schen Gene­ral­staats­an­walt erkennt der EuGH die Unab­hän­gig­keit gegen­über der Exe­ku­ti­ve dage­gen an.

Der Deut­sche Rich­ter­bund (DRB) sprach sich am Mon­tag dafür aus, die Wei­sungs­be­fug­nis der Jus­tiz­mi­nis­ter an Staats­an­wäl­te abzu­schaf­fen. “Es soll­te für Deutsch­land zum Selbst­ver­ständ­nis gehö­ren, euro­päi­sche Jus­tiz­stan­dards ein­zu­hal­ten”, sag­te der DRB-Vor­sit­zen­de Jens Gnisa. Dazu gehö­re nach der EuGH-Ent­schei­dung auch die Abschaf­fung des Wei­sungs­rechts an Staats­an­wäl­te. Der­zeit sei unklar, wie “über­haupt noch euro­pa­wei­te Fahn­dun­gen umge­setzt wer­den kön­nen”.

Die Wei­sungs­ge­bun­den­heit der deut­schen Staats­an­wäl­te, ins­be­son­de­re des Gene­ral­bun­des­an­walts, wur­de bereits in der Ver­gan­gen­heit als Wider­spruch zum grund­ge­setz­lich fest­ge­schrie­be­nen Prin­zip der Gewal­ten­tei­lung kri­ti­siert. Die­se Kri­tik wur­de nun höchst­rich­ter­lich bestä­tigt. 

Die poli­ti­sche Kon­trol­le von Jus­tiz­be­hör­den dürf­te unter ande­rem dazu die­nen, heik­le Ver­fah­ren wie die um den NSU-Kom­plex oder das Atten­tat am Breit­scheid­platz im Sin­ne der poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen zu füh­ren und die Wahr­heit unter Ver­schluss zu hal­ten.

Deut­sche Spit­zen­po­li­ti­ker haben sich zu dem Urteil des EuGH noch nicht geäu­ßert. Der Kri­tik von EU-Orga­nen an man­geln­der Rechts­staat­lich­keit in Polen hat­ten sich deut­sche Poli­ti­ker in der Ver­gan­gen­heit dage­gen schnell und ent­schie­den ange­schlos­sen.

Mehr zum The­ma — Breit­scheid­platz-Anschlag : Die Lei­chen im Kel­ler der Bun­des­re­gie­rung

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


US-Sanktionen gegen den Iran : Deutsche Firmen flüchten


Das har­te Vor­ge­hen der USA gegen­über dem Iran belas­tet die deut­sche Wirt­schaft zuneh­mend. Von 120 deut­schen Unter­neh­men, die im Iran aktiv gewe­sen sei­en, sei­en nur noch 60 im Land, sag­te der Außen­wirt­schafts­chef des Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges (DIHK), Vol­ker Trei­er, der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Der deutsch-ira­ni­sche Han­del ist ein­ge­bro­chen. Im ers­ten Quar­tal sei­en die deut­schen Expor­te in das Land im Vor­jah­res­ver­gleich um 50 Pro­zent gesun­ken, die ira­ni­schen Aus­fuh­ren nach Deutsch­land um fast 42 Pro­zent :

Die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on ist deli­kat und alles ande­re als ermu­ti­gend für die deut­schen Unter­neh­men. Die US-Sank­tio­nen wir­ken auf die Wirt­schafts­be­zie­hun­gen wie ein Vol­l­em­bar­go, weil der Finanz­sek­tor betrof­fen ist.

Seit dem Aus­stieg der USA aus dem Atom­ab­kom­men im ver­gan­ge­nen Jahr und beson­ders seit der Ver­hän­gung neu­er Sank­tio­nen gegen den Finanz- und Ener­gie­sek­tor steckt der Iran in einer aku­ten Wirt­schafts­kri­se. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten hat­ten den Druck auf die ira­ni­sche Füh­rung zuletzt noch ein­mal mas­siv erhöht, unter ande­rem mit mili­tä­ri­schen Dro­hun­gen.

Die Expor­te Deutsch­lands in die Isla­mi­sche Repu­blik gin­gen von Janu­ar bis März auf nur noch rund 339 Mil­lio­nen Euro zurück. 2018 waren laut DIHK die wich­tigs­ten Waren­grup­pen bei den deut­schen Lie­fe­run­gen in den Iran Maschi­nen, Appa­ra­te und mecha­ni­sche Gerä­te, gefolgt von phar­ma­zeu­ti­schen und elek­tro­tech­ni­schen Erzeug­nis­sen. Danach kamen Pro­duk­te der Opti­schen Indus­trie sowie Kraft­fahr­zeu­ge.

Der Iran beleg­te 2018 laut DIHK auf der Rang­lis­te der wich­tigs­ten deut­schen Han­dels­part­ner Rang 62. Das Volu­men der deut­schen Expor­te in den Iran in den ers­ten drei Mona­ten des Jah­res sei ver­gleich­bar mit denen nach Weiß­russ­land und Kasach­stan.

Nach der Auf­he­bung jah­re­lan­ger west­li­cher Sank­tio­nen im Zuge des Atom­ab­kom­mens galt der Iran noch als Zukunfts­markt für deut­sche Fir­men. In den 1970er Jah­ren war der Iran laut DIHK der zweit­wich­tigs­te Export­markt für deut­sche Unter­neh­men außer­halb Euro­pas, hin­ter den USA.

Mehr zum The­ma -Iran rügt Euro­pa wegen feh­len­der Fort­schrit­te bei Ein­rich­tung von Zweck­ge­sell­schaft zum Han­del

Iran lie­fer­te in den ers­ten drei Mona­ten des Jah­res 2019 Waren im Wert von 60 Mil­lio­nen Euro nach Deutsch­land. Im ver­gan­ge­nen Jahr waren die Haupt­pro­duk­te, die der Iran lie­fer­te, nach DIHK-Anga­ben Pis­ta­zi­en und Nüs­se. Danach kamen mine­ra­li­sche Brenn­stof­fe, Häu­te und Schafs­där­me, Tep­pi­che sowie Eisen und Stahl.

Trei­er sag­te, die Deutsch-Ira­ni­sche Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (AHK) rech­ne in die­sem Jahr mit einem Rück­gang des Brut­to­in­lands­pro­dukts im Iran von fünf Pro­zent, im nächs­ten Jahr von zehn Pro­zent. Eine der letz­ten gro­ßen Hoff­nun­gen der Euro­pä­er ruht auf einer Ende Janu­ar gegrün­de­ten Gesell­schaft mit Namen Ins­tex. Damit wol­len Deutsch­land, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en die ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schafts­sank­tio­nen zumin­dest ein Stück weit aus­he­beln. Über Ins­tex soll der Zah­lungs­ver­kehr bei Iran-Geschäf­ten abge­wi­ckelt wer­den kön­nen, wenn sich pri­va­te Ban­ken wegen dro­hen­der US-Stra­fen dazu nicht mehr bereit­erklä­ren : 

Ins­tex ist ein Sym­bol den Ame­ri­ka­nern gegen­über — dass Euro­pa wirt­schafts­po­li­tisch etwas gegen­zu­set­zen hat. Aber Ins­tex läuft noch nicht so, wie es sich die deut­schen Unter­neh­men erhofft hat­ten.

Damit Ins­tex als Ver­mitt­lungs­stel­le funk­tio­niert, müss­te der Iran zum Bei­spiel Öl lie­fern, etwa nach Ita­li­en, damit For­de­run­gen mit­ein­an­der ver­rech­net wer­den kön­nen :

So vie­le Pis­ta­zi­en und Nüs­se kann der Iran nicht ver­kau­fen.

(rt deutsch/dpa) 

RT Deutsch


Zugehörigkeit zum Schwarzen Block” – Deutsche Demo-Sanitäter auf dem Weg nach Paris festgenommen


Auf dem Weg zu ihrem Ein­satz als Not­fall-Sani­tä­ter bei den bevor­ste­hen­den Demos der Gelb­wes­ten ist das Team, zu dem Andre­as Eggert seit lan­gem gehört, am Frei­tag rund eine Auto­stun­de vor Paris bei einer Stra­ßen­kon­trol­le fest­ge­nom­men wor­den.

Die Poli­zei stuf­te die von den Sani­tä­tern übli­cher­wei­se mit­ge­führ­te Aus­stat­tung als “mili­tä­risch” ein. Außer­dem wur­den lee­re Limo-Fla­schen als Hin­weis auf die Vor­be­rei­tung eines Brand­an­schlags mit Molo­tow­cock­tails gedeu­tet und die Zuge­hö­rig­keit zum Schwar­zen Block unter­stellt.

Über die wei­te­ren Vor­gän­ge wur­de den Sani­tä­tern zunächst kei­ne Infor­ma­tio­nen gege­ben, das Tele­fo­nie­ren wur­de ihnen unter­sagt. Eini­ge Team-Mit­glie­der film­ten sich aus der Haft und ver­sen­de­ten das Video im Nach­hin­ein.

Eggert, der selbst spä­ter anrei­sen woll­te, bewer­tet die Situa­ti­on als äußerst kri­tisch, da Stra­ßen­sper­run­gen schein­bar gezielt ein­ge­rich­tet wer­den, um den Sani­tä­tern – die auch Bild­ma­te­ri­al ihrer Ein­sät­ze zei­gen – die Ein­rei­se zu erschwe­ren oder gar zu ver­wei­gern.

Nach drei Stun­den wur­de das Team ent­las­sen, da sich kei­ner der Vor­wür­fe erhär­tet hat. Schließ­lich pro­fi­tie­ren auch Poli­zis­ten von der Hil­fe der Sani­tä­ter, wie die Fest­ge­nom­me­nen mit der Face­book-Sei­te der Demo-Sani­tä­ter zei­gen konn­ten.

Andre­as Eggert sprach kurz nach der Fest­nah­me per Tele­fon mit RT Deutsch :

Mehr zum The­ma — Sum­ma Sum­ma­rum mit Sani­tä­ter Andre­as Eggert : Ver­let­zun­gen und Gewalt bei Gelb­wes­ten-Pro­tes­ten

RT Deutsch


Deutsche Pharmakonzerne hinken Konkurrenten aus USA und Schweiz hinterher – Studie


Die Bera­tungs­ge­sell­schaft Ernst & Young (EY) hat laut der DPA am Mon­tag in Frank­furt eine Stu­die zur Ent­wick­lung der welt­weit größ­ten Phar­ma­fir­men vor­ge­stellt. Sie ent­hüll­te, wie sich die deut­schen Top-Phar­ma­un­ter­neh­men Bay­er, Boehrin­ger Ingel­heim und Merck in die­sem Umfeld schla­gen.
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Deutschlands Platz an der Sonne : Debatte über deutsche Außenpolitik (Teil 1)


von Hasan Posd­nja­kow

Eines ist unum­strit­ten : Die Welt­po­li­tik ist in einer Umbruch­pha­se. Zukünf­tig wird die Macht der USA deut­lich gerin­ger wer­den. Dage­gen geht der Stern der alter­na­ti­ven Kräf­te wie Russ­land und Chi­na lang­sam auf. Wie reagiert die deut­sche Außen­po­li­tik dar­auf, bezie­hungs­wei­se wie soll­te sie dar­auf reagie­ren ? Die­se Fra­ge wird der­zeit hef­tig dis­ku­tiert – sowohl in Krei­sen der offi­zi­el­len Poli­tik als auch in den alter­na­ti­ven Medi­en.

Der Publi­zist Otto Köh­ler war sich auf der dies­jäh­ri­gen Rosa-Luxem­burg-Kon­fe­renz sogar sicher : Deutsch­land wer­de zukünf­tig zu der stärks­ten und bedroh­lichs­ten west­li­chen Groß­macht. Er ist nicht der Ein­zi­ge, der sol­che Gedan­ken ver­tritt. So erklä­ren ande­re etwa, dass die For­de­rung eines deut­schen NATO-Aus­tritts falsch sei, da dadurch die aggres­si­ven, expan­sio­nis­ti­schen Bestre­bun­gen Deutsch­lands sich erst recht ent­fal­ten wür­den.

Wäh­rend eine der­art tief­grün­di­ge “Ana­ly­se” sicher zunächst nur zum Schmun­zeln ermun­tert, ist die Lage den­noch ernst zu neh­men. Sol­che Ein­schät­zun­gen ver­brei­ten sich und füh­ren zu einer Des­ori­en­tie­rung in der Frie­dens­be­we­gung. Aktio­nen gegen US-Basen in Deutsch­land wer­den von man­chen kri­tisch beäugt ; neue For­men des Pro­tests gegen die NATO-Kriegs­po­li­tik, etwa der Frie­dens­win­ter, wer­den als ver­meint­lich rechts dif­fa­miert ; die Soli­da­ri­tät mit von der west­li­chen Groß­macht­po­li­tik bedroh­ten Staa­ten wie Russ­land, Vene­zue­la und Syri­en wird ein­ge­schränkt. In ihrer extre­men Form ist die­se Defor­ma­ti­on lin­ker Poli­tik nichts Wei­te­res als eine Vari­an­te des Anti-Deutsch­tums, die “Lin­ke” ins extre­me rech­te Lager führt. Die­se kurio­sen Deu­tun­gen der deut­schen Außen­po­li­tik kön­nen letzt­end­lich nur dazu die­nen, den Wider­stand gegen die aggres­si­ve Poli­tik der west­li­chen Staa­ten zu spal­ten und zu schwä­chen.

Im Gegen­satz zu die­sen ideo­lo­gi­sie­ren­den Bei­trä­gen man­cher ver­meint­lich lin­ker Theo­re­ti­ker fokus­sie­ren sich die bür­ger­li­chen außen­po­li­ti­schen Exper­ten auf eine weit­ge­hend sach­li­che Ana­ly­se der der­zei­ti­gen inter­na­tio­na­len Lage und den Optio­nen der deut­schen Außen­po­li­tik. Wobei der kri­ti­sche Leser über die per­ma­nen­ten Sei­ten­sti­che gegen Russ­land und Chi­na hin­weg­se­hen muss.

In der außen­po­li­ti­schen Fach­zeit­schrift Inter­na­tio­na­le Poli­tik (IP) etwa wur­den in den letz­ten zwei Aus­ga­ben jeweils meh­re­re Bei­trä­ge von nam­haf­ten Exper­ten ver­öf­fent­licht, einer­seits über die “Optio­nen deut­scher Außen­po­li­tik” und ande­rer­seits über die Rol­le Deutsch­lands in der Euro­päi­schen Uni­on, die die bür­ger­li­chen Exper­ten, Dut­zen­de Mil­lio­nen Euro­pä­er in Nicht-EU-Staa­ten miss­ach­tend, ein­fach “Euro­pa” nen­nen. Es fällt auf, dass es in den Bei­trä­gen durch­gän­gig dar­um geht, den der­zei­ti­gen wirt­schaft­li­chen Sta­tus Deutsch­lands zu erhal­ten und wenn über­haupt nur klei­ne Schrit­te in Rich­tung außen­po­li­ti­scher Selb­stän­dig­keit zu unter­neh­men. Von einer, wie es Köh­ler auf der Rosa-Luxem­burg-Kon­fe­renz genannt hat­te, “nächs­ten impe­ria­lis­ti­schen Haupt­macht” ist in den Bei­trä­gen nichts zu spü­ren.

Die Exper­ten erken­nen an, dass Deutsch­land inner­halb der EU über eine äußerst gro­ße Macht ver­fügt, die sich haupt­säch­lich auf sei­ne wirt­schaft­li­che Kraft und die undurch­sich­ti­gen poli­ti­schen Ver­hält­nis­se in Brüs­sel stützt. Doch sie räu­men auch die mili­tä­ri­sche Schwä­che Deutsch­lands im Ver­gleich zu den USA ein und ver­mu­ten, dass das noch für lan­ge Zeit so blei­ben wird. Ech­te Ambi­tio­nen, eine eige­ne EU-Armee auf­zu­bau­en, die mit den US-Streit­kräf­ten ver­gleich­bar wäre und welt­weit mili­tä­ri­sche Macht pro­ji­zie­ren könn­te, gibt es nicht.

Con­stan­ze Stel­zen­mül­ler, Seni­or Fel­low an der Broo­kings Insti­tu­ti­on in Washing­ton, spricht zum Bei­spiel davon, dass Deutsch­land bezo­gen auf die EU ein “rat­lo­ser Hege­mon” sei, und warnt davor, dass das “Wun­der”, also die für die Bun­des­re­pu­blik und ande­re west­eu­ro­päi­sche Staa­ten vor­teil­haf­te Zeit­pha­se nach 1945, endet. Sogar ein “zykli­scher Abschwung in der Welt­po­li­tik” dro­he. Zugleich sei die EU gekenn­zeich­net von “Läh­mungs- und Über­for­de­rungs­er­schei­nun­gen”. Dif­fe­ren­zen zur US-Poli­tik wer­den sicht­bar, wenn sie schreibt :

Die Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der US-Regie­rung ist auch da zu einem Risi­ko­fak­tor für unse­ren labi­len Kon­ti­nent gewor­den, wo sie nicht direkt auf Euro­pa abzielt.”

Genannt wer­den dann als Bei­spie­le die Nah­ost-, Russ­land- und Asi­en-Poli­tik der USA.

All das desta­bi­li­siert Euro­pa.”

Die Autorin beklagt zwar, dass “Euro­pa” in Nah­ost, Afri­ka und Asi­en “allen­falls in homöo­pa­thi­scher Dosie­rung prä­sent” sei, den­noch sei Deutsch­land der “Haupt­geg­ner” für die “Fein­de einer regel­ba­sier­ten Welt­ord­nung” und der “offe­nen Gesell­schaft”. Ange­sichts die­ser Bedro­hun­gen kön­ne sich Deutsch­land jedoch nicht in sei­ne eige­nen vier Wän­de zurück­zie­hen :

Unser Schick­sal ist mit Euro­pa exis­ten­zi­ell ver­bun­den ; es zu stüt­zen und zu schüt­zen ist in unse­rem wohl­ver­stan­de­nen Eigen­in­ter­es­se.”

Deutsch­lands Macht, erklärt Stel­zen­mül­ler, begrün­de “eine Für­sor­ge­ver­ant­wor­tung für Euro­pa”. Wie genau die Ver­ant­wor­tung zum Tra­gen kommt, kann man Ser­bi­en oder Grie­chen­land fra­gen. Sie spricht sich dafür aus, die mili­tä­ri­schen Kapa­zi­tä­ten Deutsch­lands aus­zu­bau­en. Gleich­zei­tig stellt sie aber klar :

Eine ’stra­te­gi­sche Auto­no­mie’ ist eine Illu­si­on. Euro­pa braucht Ame­ri­ka (gemeint sind nur die USA) wei­ter­hin an sei­ner Sei­te, nicht zuletzt im Umgang mit Chi­na.”

Auch der Bei­trag von Danie­la Schwar­zer, Direk­to­rin der Deut­schen Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik (DGAP), geht in ähn­li­che Rich­tung. Der Titel “Euro­pas Selbst­be­haup­tung” ist bom­bas­tisch gefasst, täuscht aber. Denn auch für sie ist klar :

Bei der Ver­tei­di­gung geht es nicht dar­um, die Zusam­men­ar­beit der Euro­pä­er ‘gegen Washing­ton’ zu för­dern […]. Es geht dar­um, im Kon­text der NATO die Fähig­kei­ten der Euro­pä­er zu stär­ken und damit ihren Bei­trag in der Alli­anz zu erhö­hen.”

Nichts ande­res for­dern die USA – übri­gens nicht erst seit Trump – mit dem Ziel, zwei Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes für das Mili­tär aus­zu­ge­ben.

Schwar­zer zufol­ge kann Deutsch­land nur “inter­na­tio­nal mit­ge­stal­ten”, indem es “durch die EU hin­durch” wirkt – sie qua­li­fi­ziert die­se Bemer­kung zusätz­lich mit der Ein­schrän­kung “wenn über­haupt.”

Die inter­na­tio­na­le Lage sieht sie düs­ter :

Die wahr­ge­nom­me­ne Stär­ke Chi­nas ist auch Aus­druck der Schwä­chen Euro­pas. Deutsch­land und die EU ver­lie­ren ten­den­zi­ell Inno­va­ti­ons­kraft und inves­tie­ren zu wenig.”

Sie beklagt, dass Deutsch­land bezie­hungs­wei­se die EU kei­ne weit ange­leg­ten Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me ver­fol­gen, wie das etwa Chi­na mit sei­nem Mega­pro­jekt der Neu­en Sei­den­stra­ße tut. Euro­pa dro­he, im Bereich der KI und Bio­tech­no­lo­gie “gegen die USA und Chi­na den Anschluss zu ver­lie­ren”. Zudem müs­se Deutsch­land den ande­ren EU-Staa­ten auf wirt­schaft­li­chem Gebiet Zuge­ständ­nis­se machen.

Der Preis dafür wird ange­sichts des enor­men Vor­teils, den Deutsch­land aus dem Euro und dem Bin­nen­markt zieht, ver­tret­bar sein.”

Vol­ker Stan­zel, Vize­prä­si­dent der DGAP, plä­diert vor allem für den Ein­satz der­je­ni­gen Mit­tel, die in der poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen Fach­spra­che “soft power” genannt wer­den, also ver­hält­nis­mä­ßig sanf­te, nicht­mi­li­tä­ri­sche Mit­tel in der Außen­po­li­tik. Dazu rech­net er :

Die Auto­ri­tät einer wirt­schaft­lich star­ken Alli­anz, die für die Ein­hal­tung des inter­na­tio­na­len Regel­werks steht, und der intel­li­gen­te Ein­satz von Sank­tio­nen.”

Auch Ste­fan Mair, Mit­glied der Haupt­ge­schäfts­füh­rung des Bun­des­ver­ban­des der Deut­schen Indus­trie, spricht sich einer­seits dafür aus, wirt­schaft­li­che Mit­tel zu nut­zen, um die außen­po­li­ti­schen Inter­es­sen Deutsch­lands zu wah­ren, ande­rer­seits rät er, die deut­sche Außen­po­li­tik so zu gestal­ten, dass die wirt­schaft­li­che Macht Deutsch­lands wei­ter gestärkt wird. Der Lob­by­ist der Groß­kon­zer­ne räumt frei­mü­tig ein, dass

… der Ein­satz außen­po­li­ti­scher Mit­tel, um die Wirt­schafts­kraft des eige­nen Lan­des zu stei­gern, zum Stan­dard­re­per­toire selbst der prin­zi­pi­en­fes­tes­ten markt­wirt­schaft­li­chen Staa­ten [gehört].”

Er erklärt, dass die wirt­schaft­li­che Stär­ke zur “geo­öko­no­mi­schen Macht” wer­de, wenn man sich ihrer stra­te­gisch bedie­ne. In die­sem Zusam­men­hang nennt er Chi­na als erfolg­reichs­tes Bei­spiel. Dage­gen bemän­gelt er, dass Deutsch­land kei­ne “geo­stra­te­gi­sche Visi­on” habe.

Der BDI-Ver­ant­wort­li­che rät Ber­lin dazu, “sei­ne wirt­schaft­li­che Stär­ke” zu erhal­ten, “Abhän­gig­kei­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken” und “Stra­te­gi­en zu ent­wi­ckeln, um sei­ne wirt­schaft­li­che Stär­ke zu nut­zen”. Dabei müs­se die deut­sche Poli­tik im Auge behal­ten, dass die deut­sche Indus­trie auf den EU-Struk­tu­ren beru­he und von ihnen abhän­gig sei.

In einem Bei­trag, der sich um die Mili­ta­ri­sie­rung der EU dreht und sich für einen wei­te­ren Aus­bau der EU-eige­nen mili­tä­ri­schen Struk­tu­ren aus­spricht, erklä­ren die Autorin­nen Sophia Besch und Dr. Jana Puglie­rin zugleich :

Ber­lin soll­te nicht nur die EI2 (Anm.: Macrons Euro­päi­sche Inter­ven­ti­ons­in­itia­ti­ve) unter­stüt­zen, son­dern sich auch noch stär­ker dafür ein­set­zen, die Koope­ra­ti­on zwi­schen NATO und EU wei­ter aus­zu­bau­en. Die euro­päi­sche Sicher­heits­la­ge erfor­dert ein ‘Alle Mann an Deck’.”

Die staats­na­hen außen­po­li­ti­schen Exper­ten stim­men völ­lig über­ein, dass Deutsch­land nicht an der Schwel­le steht, die USA als Füh­rungs­macht in der Welt zu erset­zen. Sie zeich­nen ein viel vor­sich­ti­ge­res Bild der der­zei­ti­gen Lage und machen auf die viel­fäl­ti­gen Pro­ble­me, denen sich die EU unter deut­scher Füh­rung stel­len muss, auf­merk­sam. Dabei ori­en­tie­ren sich die soge­nann­ten Eli­ten wei­ter­hin auf ein umfas­sen­des mili­tä­risch-geo­stra­te­gi­sches Bünd­nis mit Washing­ton bei gleich­zei­ti­ger Ein­ord­nung Russ­lands und Chi­nas als Fein­de.

Wo die US-Poli­tik aller­dings die direk­ten deut­schen Inter­es­sen (haupt­säch­lich wirt­schaft­li­che) durch­kreuzt, etwa im Fal­le des Iran, ist die Bun­des­re­pu­blik zumin­dest zu rhe­to­ri­schem Pro­test bereit. Die US-Sank­tio­nen sind zwar für die betrof­fe­nen Unter­neh­men ärger­lich, aber nicht dra­ma­tisch genug, um Ber­lin-Brüs­sel dazu zu bewe­gen, das trans­at­lan­ti­sche Bünd­nis gene­rell in Fra­ge zu stel­len.

Die Kos­ten eines tief­grei­fen­den Bruchs mit Washing­ton und des rapi­den Auf­baus eige­ner mili­tä­ri­scher Fähig­kei­ten, die einen sol­chen Bruch beglei­ten wür­den, sind zu hoch. Das hier­ar­chi­sche Ver­hält­nis unter den west­li­chen Mäch­ten wird uns also noch eini­ge Zeit beglei­ten. Ber­lin setzt dar­auf, sich in der Euro­päi­schen Uni­on einen Hin­ter­hof ein­zu­rich­ten. Wirt­schaft­lich ist dies schon weit vor­an­ge­schrit­ten. Doch Deutsch­land steht auch auf dem eige­nen Kon­ti­nent vor schwe­ren Her­aus­for­de­run­gen.

Im zwei­ten Teil des Arti­kels wird die Debat­te um die Rol­le Deutsch­lands in der Euro­päi­schen Uni­on bewer­tet.

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