Frankreich : Zwei Deutsche nach Zeltlager-Unfall in Polizei-Gewahrsam


Das Zelt­la­ger in Saint-Juli­en-de-Pey­ro­las im Dépar­te­ment Gard war am Don­ners­tag über­schwemmt wor­den. Die 119 Kin­der der Grup­pe aus Lever­ku­sen wur­den nach frü­he­ren Anga­ben der ört­li­chen Prä­fek­tur in Sicher­heit gebracht. Nach einem ver­miss­ten Betreu­er wer­de immer noch gesucht, bestä­tig­te die Gen­dar­me­rie.

In der Unter­su­chung der Ermitt­ler gehe es um den Ver­dacht der fahr­läs­si­gen Kör­per­ver­let­zung, der Gefähr­dung des Lebens ande­rer, Schwarz­ar­beit und das unge­neh­mig­te Betrei­ben eines Cam­ping­plat­zes, wie die Nach­rich­ten­agen­tur AFP unter Beru­fung auf den Staats­an­walt von Nîmes berich­te­te. Der von der Grup­pe genutz­te Cam­ping­platz liegt dem­nach in einem Gebiet, das hoch­was­ser­ge­fähr­det ist. (dpa)

Mehr zum The­ma — Deut­scher nach Unwet­ter in Süd­frank­reich ver­misst — Suche wird mit Hub­schrau­ber fort­ge­setzt

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Von Türkei geschlossene deutsche Schule in Izmir wieder offen


Eine Dele­ga­ti­on der Bil­dungs­be­hör­den aus der west­tür­ki­schen Groß­stadt Izmir und dem Schul­stand­ort im Vor­ort Urla beglei­tet von Poli­zis­ten hat­te die Schu­le über­ra­schend vor knapp drei Wochen besucht und erklärt, ihr feh­le die “recht­li­che Grund­la­ge”. Sie war dann ver­sie­gelt wor­den. Den Schul­be­trieb hat­te das zunächst nicht gestört — es sind Som­mer­fe­ri­en.

Der deut­sche Bot­schaf­ter in Anka­ra nahm dar­auf­hin Ver­hand­lun­gen mit dem tür­ki­schen Bil­dungs- und Außen­mi­nis­te­ri­um auf. Dabei ging es offen­bar auch um “offe­ne Fra­gen” zu den ande­ren deut­schen Schu­len im Land. Nach Anga­ben aus dem Umfeld der Affä­re sind wei­te­re Tref­fen geplant. Ein The­ma sei die Fra­ge, ob nicht nur deut­sche, son­dern auch “Kin­der mit tür­ki­schem Hin­ter­grund” auf die Schu­len gehen soll­ten. Der tür­ki­sche Staat will die­se sel­ber beschu­len.

Mehr zum The­ma — Feh­len­des Doku­ment ? Tür­ki­sche Behör­den schlie­ßen Schu­le der deut­schen Bot­schaft in Izmir

Die Affä­re hat­te neue Span­nun­gen zwi­schen Deutsch­land und der Tür­kei ver­ur­sacht. Die gemein­nüt­zi­ge Schu­le ist eine Zweig­stel­le der Pri­vat­schu­le der Deut­schen Bot­schaft in Anka­ra. (dpa)

RT Deutsch


Russland entwickelt neuen „Panzer-Killer“ gegen deutsche „Leoparden“ – Experte


Das rus­si­sche Kon­struk­ti­ons­bü­ro KBP ent­wi­ckelt einen selbst­fah­ren­den Pan­zer­ab­wehr­ra­ke­ten­trä­ger für die Lenk­waf­fe „Kor­net-D1“. Über das Sys­tem, das angeb­lich spe­zi­ell für die Zer­stö­rung deut­scher und US-ame­ri­ka­ni­scher Pan­zer kon­zi­piert war, berich­tet „Defence Blog“ mit Ver­weis auf den Mili­tär­ex­per­ten Andrej Taras­sen­ko.
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Für Hinrichtungen in USA begehrt — Deutsche Firma verschifft illegal Tiergift


Die Olden­bur­ger Staats­an­walt­schaft ermit­telt gegen ein Phar­ma­un­ter­neh­men wegen des Ver­dachts ille­ga­ler Expor­te gif­ti­ger Sub­stan­zen in die USA und nach Asi­en, was gegen die EU-Fol­ter-Richt­li­nie und das Außen­wirt­schafts­ge­setz ver­sto­ßen wür­de.

Mit­ar­bei­ter der VET Phar­ma im nie­der­säch­si­schen Frie­soy­the sol­len vie­le Ton­nen der Injek­ti­ons­lö­sung “Beu­tha­na­sia-D” in die USA ver­schifft haben. Das Mit­tel ist zwecks “schmerz­frei­er und schnel­ler Eutha­na­sie” aus­schließ­lich für Hun­de zuläs­sig. Aller­dings wird der Haupt­wirk­stoff des Mit­tels, Pen­to­bar­bi­tal, in den USA auch ein­ge­setzt, um Men­schen hin­zu­rich­ten.

Vor­sätz­li­che Mani­pu­la­ti­on von Export­da­ten

Seit dem Jahr 2011 wird das Gift in der EU-Anti-Fol­ter-Ver­ord­nung geführt und unter­liegt stren­gen Export­be­schrän­kun­gen. Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um erteilt offi­zi­el­le Export­ge­neh­mi­gun­gen in die USA ledig­lich, wenn der Ver­bleib des Gift­stoffs lücken­los geklärt ist. Damit soll ver­hin­dert wer­den, dass das deut­sche Gift in US-Gefäng­nis­sen gegen Ver­ur­teil­te ange­wen­det wird.

Doch laut dem Durch­su­chungs­be­schluss des Amts­ge­richts Olden­burg sol­len Mit­ar­bei­ter der VET Phar­ma die­se Export­re­ge­lung bewusst und in beträcht­li­chem Umfang umgan­gen haben.

Allein zwi­schen Novem­ber 2017 und Janu­ar 2018 sol­len ton­nen­wei­se Mit­tel im Wert von 200.000 Euro in die USA ver­schifft wor­den sein. Nicht nur gab es dafür kei­ne Geneh­mi­gung, die VET-Phar­ma-Mit­ar­bei­ter sol­len die Export­da­ten auch noch vor­sätz­lich mani­pu­liert haben.

Die Lie­fe­run­gen gin­gen zunächst an ein US-ame­ri­ka­ni­sches Schwes­ter­un­ter­neh­men, die Inter­vet Sche­ring-Plough Ani­mal Health. Zwei wei­te­re Lie­fe­run­gen sol­len nach Japan gegan­gen sein, wo die Todes­stra­fe eben­falls wei­ter­hin Bestand­teil des Rechts­sys­tems ist.

Im Febru­ar 2018 konn­te ein wei­te­rer geplan­ter Trans­port vom Haupt­zoll­amt Bre­men gestoppt wer­den. Die Fir­ma VET Phar­ma Frie­soy­the GmbH gehört zum US-Phar­ma­rie­sen Merck Sharp & Doh­me (MSD).

Zwar hieß es von der Staats­an­walt­schaft Olden­burg, es gebe bis­her kei­ne Erkennt­nis­se “über den kon­kre­ten Ein­satz der phar­ma­zeu­ti­schen Erzeug­nis­se in Ame­ri­ka”, aller­dings lau­fen die Ermitt­lun­gen wei­ter. Nach Durch­su­chun­gen der Räu­me der Zweig­nie­der­las­sung wür­den Daten und Unter­la­gen aus­ge­wer­tet.

Sub­stanz zur Hin­rich­tung in den USA knapp

Da das Bun­des­amt für Wirt­schaft und Aus­fuhr­ge­neh­mi­gung vie­le Jah­re kei­nen Export von Pen­to­bar­bi­tal geneh­mig­te und auch ande­re euro­päi­sche Her­stel­ler nicht mehr in die USA gelie­fert hat­ten, wur­de der Stoff für die leta­len Injek­tio­nen rar. Eini­ge US-Bun­des­staa­ten scho­ben die Voll­stre­ckung von Todes­ur­tei­len daher auf oder wen­de­ten uner­prob­te Che­mi­ka­li­en ein.

Auch wenn bis­her nicht bewie­sen ist, dass der deut­sche Able­ger eines US-Phar­ma­kon­zerns direkt oder indi­rekt in US-Todes­trak­te lie­fer­te, ver­leiht die Knapp­heit des Mit­tels in den USA und die vor­sätz­li­che Mani­pu­la­ti­on der Export­da­ten durch die deut­sche Phar­ma­fir­ma die­sem Fall eini­ge Bri­sanz.

In den USA wird die Todes­stra­fe wei­ter­hin in meh­re­ren Staa­ten durch­ge­führt, obwohl zahl­rei­che Fäl­le öffent­li­che Dis­kus­sio­nen nach sich zogen, so die Exe­ku­ti­on von Häft­lin­gen, die mög­li­cher­wei­se an einer geis­ti­gen Behin­de­rung lit­ten. Auch auf­grund von Ver­fah­rens- und Ermitt­lungs­feh­lern ist die Pra­xis umstrit­ten.

Im Jahr 2012 erga­ben Unter­su­chun­gen und DNA-Ana­ly­sen von 270 Gerichts­ur­tei­len aus den Jah­ren 1985 und 2000, dass die zugrun­de lie­gen­de Haar­ana­ly­se eine Feh­ler­quo­te von 95 Pro­zent auf­wies, 14 Men­schen wur­den auf die­ser Grund­la­ge hin­ge­rich­tet. Eine Stu­die aus dem Jahr 2014 schätz­te, dass mehr als vier Pro­zent der in den USA zum Tode ver­ur­teil­ten Häft­lin­ge unschul­dig sei­en.

RT Deutsch


Reaktion auf Trump-Zölle : Für deutsche Investitionen riskiert Peking Schwächeln eigener Anbieter


Die inlän­di­schen Auto­her­stel­ler schnit­ten im Rah­men des jüngs­ten Bären­mark­tes in der Volks­re­pu­blik Chi­na am schlech­tes­ten ab, wobei der Auto­mo­bil­her­stel­ler Gre­at Wall Motors sogar um mehr als 50 Pro­zent unter den Höchst­stand vom Okto­ber fiel. Es gibt vie­le Grün­de für die nied­ri­ge­ren Bewer­tun­gen der chi­ne­si­schen Auto­mo­bil­her­stel­ler. JP-Mor­gan-Ana­lys­ten nann­ten die­se Woche in einem Bericht eini­ge davon. Unter ihnen sehen sie Fak­to­ren wie Arbeits- und Roh­stoff­preis­druck, stren­ge­re Stan­dards für Fahr­zeu­g­e­mis­sio­nen und eine zuneh­men­de Sät­ti­gung am unte­ren Ende des Gelän­de­wa­gen-Mark­tes, des soge­nann­ten SUV Mar­kets, der als Gre­at Wall Motors’ bevor­zug­tes Seg­ment gilt.

Hang Seng erholt sich, Autoaktien bleiben im Keller

Ein wei­te­rer Fak­tor ist jedoch die Ent­schei­dung der Volks­re­pu­blik Chi­na, einen Teil ihres Auto­mo­bil­mark­tes an deut­sche Her­stel­ler abzu­tre­ten — als Teil der Gesamt­re­ak­ti­on Pekings auf den in die­sem Monat von der Trump-Regie­rung initi­ier­ten Zoll­krieg. Peking hat sich offen­bar dazu ent­schlos­sen, die hei­mi­schen Pro­du­zen­ten zu belas­ten, um enge­re wirt­schaft­li­che Bezie­hun­gen zu Deutsch­land zu knüp­fen.

Trotz der beschei­de­nen Erho­lung des Hang Seng Chi­na Enter­pri­ses Index ver­lor die Auto-Aktie in der ver­gan­ge­nen Woche wei­ter an Wert. Die letz­te Run­de des Schwä­che­an­falls fällt mit der Bekannt­ga­be gro­ßer Joint Ven­tures zwi­schen deut­schen und chi­ne­si­schen Auto­mo­bil­her­stel­lern zusam­men, die ihrer­seits eine Reak­ti­on auf den Han­dels­krieg zwi­schen Chi­na und den USA dar­stel­len.

Mehrere deutsche Großunternehmen wollen Engagement erweitern

Gre­at Wall und BMW haben Anfang die­ser Woche ver­ein­bart, eine elek­tri­sche Ver­si­on des Mini zu bau­en. Das in Mün­chen ansäs­si­ge Unter­neh­men kün­dig­te eine Erwei­te­rung sei­nes Joint Ven­tures mit Bril­li­an­ce Auto an, um im nächs­ten Jahr in der Volks­re­pu­blik 519.000 Fahr­zeu­ge zu pro­du­zie­ren. Außer­dem wol­le man 4,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar für Bat­te­ri­en vom chi­ne­si­schen Her­stel­ler CATL aus­ge­ben.

Auch Sie­mens, BASF und Volks­wa­gen kün­dig­ten in die­ser Woche gro­ße Expan­si­ons­plä­ne für Chi­na an, als Pre­mier Li Keqiang Ber­lin besuch­te.

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Russlands „Eisen-Zone“ Lipezk : „Deutsche Wirtschaft sollte investieren“


Die Rating-Agen­tur „Expert RA“ unter­stützt die rus­si­sche Son­der­wirt­schafts­zo­ne Lipezk. Die 400 Kilo­me­ter süd­lich von Mos­kau gele­ge­ne Regi­on ist für Russ­lands Metall­in­dus­trie und Maschi­nen­bau bedeu­tend. „Die Deut­sche Bank arbei­tet mit uns zusam­men“, sagt ein Fir­men­spre­cher gegen­über Sput­nik. Er nennt Grün­de, war­um deut­sche Fir­men inves­tie­ren.
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Deutsche Post erhöht Porto für Bücher- und Warensendungen


Bei den grö­ße­ren Vari­an­ten der Bücher- und Waren­sen­dun­gen fal­len die Preis­er­hö­hun­gen nicht so stark aus. Für die Bücher­sen­dung Maxi steigt der Preis von 1,65 auf 1,70 Euro, für die Waren­sen­dung Groß von 1,90 auf 2,20 Euro. Für Letz­te­re sol­len aber künf­tig höhe­re Rabat­te gel­ten. Buch­händ­ler und Klein­ver­le­ger kri­ti­sie­ren die höhe­ren Por­to­kos­ten. “Die Erhö­hung um 5 bis 20 Cent pro Bücher­sen­dung wird sich am Jah­res­en­de sum­mie­ren und die Ver­la­ge und auch die Buch­hand­lun­gen eini­ge hun­dert Euro oder mehr kos­ten”, sag­te die Ver­le­ge­rin Brit­ta Blott­ner. Die Post begrün­det die Por­to­er­hö­hun­gen mit all­ge­mei­nen Kos­ten­stei­ge­run­gen und höhe­ren Trans­port­kos­ten. Die letz­te Preis­er­hö­hung im Bereich der Bücher- und Waren­sen­dun­gen hat es den Anga­ben des Kon­zerns zufol­ge im Jahr 2013 gege­ben. Ande­re Brief­pro­duk­te sind von den Anhe­bun­gen nicht betrof­fen. (dpa)

Mehr zum The­ma - Glück im Unglück : Buch­hand­lung beschwert sich auf Twit­ter über Flau­te und stei­gert Ver­käu­fe

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Drei bei der Türkei-Wahl festgenommene Deutsche wieder frei


Die drei Deut­schen gehör­ten zu einer elf­köp­fi­gen Rei­se­grup­pe, die auf eige­ne Faust zur Wahl­be­ob­ach­tung in die Pro­vinz Sirnak gereist war. Sie waren einer Ein­la­dung der pro-kur­di­schen HDP gefolgt, hat­ten nach Anga­ben aus der Grup­pe aber kei­ne offi­zi­el­le Akkre­di­tie­rung. Wei­te­re Hin­ter­grün­de der Fest­nah­me wur­den zunächst nicht bekannt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Nach Wah­len in der Tür­kei : Deut­li­che Mehr­hei­ten für Erdo­gan in Euro­pa — CHP in USA vorn

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Sport als Brückenbauer : Deutsche und russische Funktionäre spielen Fußball in Sotschi


Das Tref­fen fand im Olym­pia­park Sot­schi statt und ende­te mit einem Unent­schie­den. Das Pro­jekt „Deutsch-rus­si­sche Fuß­ball­brü­cken” umfasst Stra­ßen­fuß­ball­tur­nie­re und Freund­schafts­spie­le und wur­de vom Deutsch-Rus­si­schen Forum gemein­sam mit dem Land Bran­den­burg ins Leben geru­fen.

Mehr sehen - Sot­schi : Deut­sche Fans hof­fen auf ers­ten WM-Sieg beim Duell gegen Schwe­den

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