Sport als Brückenbauer : Deutsche und russische Funktionäre spielen Fußball in Sotschi


Das Tref­fen fand im Olym­pia­park Sot­schi statt und ende­te mit einem Unent­schie­den. Das Pro­jekt „Deutsch-rus­si­sche Fuß­ball­brü­cken” umfasst Stra­ßen­fuß­ball­tur­nie­re und Freund­schafts­spie­le und wur­de vom Deutsch-Rus­si­schen Forum gemein­sam mit dem Land Bran­den­burg ins Leben geru­fen.

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Aktuelle Umfrage : Fast jeder zweite Deutsche für Rücktritt von Kanzlerin Merkel


Ange­sichts der aktu­el­len Regie­rungs­kri­se um die Asyl­po­li­tik ist fast jeder zwei­te Deut­sche für eine Ablö­sung von Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel. In einer Umfra­ge des Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts You­Gov spra­chen sich 43 Pro­zent dafür aus, dass Mer­kel zurück­tritt und ihr Amt an einen Nach­fol­ger oder eine Nach­fol­ge­rin über­gibt. Mit 42 Pro­zent wün­schen sich etwa genau­so­vie­le Befrag­te, dass die CDU-Vor­sit­zen­de Regie­rungs­che­fin bleibt. Die rest­li­chen 15 Pro­zent mach­ten kei­ne Anga­ben.

Nur CDU- und Grü­nen-Wäh­ler ste­hen mehr­heit­lich zur Kanz­le­rin

Von den Uni­ons-Wäh­lern ste­hen 63 Pro­zent zu Mer­kel, 27 Pro­zent wün­schen sich einen Wech­sel an der Regie­rungs­spit­ze. Noch mehr Rück­halt hat die Kanz­le­rin mit 66 Pro­zent bei den Grü­nen-Wäh­lern. Dahin­ter fol­gen die Anhän­ger der Lin­ken (48 Pro­zent) vor denen der SPD (46 Pro­zent), der FDP (45 Pro­zent) und der AfD (6 Pro­zent).

Der Streit zwi­schen CDU und CSU um eine Abwei­sung von Asyl­su­chen­den, die andern­orts in der Euro­päi­schen Uni­on bereits regis­triert wur­den, hat die gesam­te Regie­rung in eine tie­fe Kri­se gestürzt. Mer­kel will nun bis zum EU-Gip­fel am 28. und 29. Juni bila­te­ra­le Ver­ein­ba­run­gen tref­fen, um den Kon­flikt bei­zu­le­gen.

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Nur jeder Drit­te (32 Pro­zent) glaubt laut Umfra­ge, dass die Koali­ti­on dar­an zer­bre­chen wird. 45 Pro­zent mei­nen, das Bünd­nis aus Uni­on und SPD wird die Kri­se über­ste­hen. Aller­dings glaubt jeder Zwei­te nicht dar­an, dass die gro­ße Koali­ti­on die vol­le Legis­la­tur­pe­ri­ode bis 2021 durch­hal­ten wird. Nur 31 Pro­zent mei­nen, das Bünd­nis hält bis zur nächs­ten Wahl.

(dpa/rt deutsch)

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Nowitschok und der BND : Deutsche Politiker zweifeln an Russlands Schuld


Nach den Berich­ten eines Recher­che­ver­bunds aus Süd­deut­scher Zei­tung, NDR, WDR und Die Zeit, wonach der BND schon Anfang der 1990er Jah­re in Besitz des Ner­ven­gifts Nowit­schok gekom­men war, kom­men bei eini­gen deut­schen Poli­ti­kern Zwei­fel auf an der bis­he­ri­gen The­se, Russ­land wäre für den Anschlag auf die Skri­pals ver­ant­wort­lich.

Burk­hard Lisch­ka, der innen­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD, sag­te gegen­über der Mit­tel­deut­schen Zei­tung, die Argu­men­ta­ti­ons­ket­te, nur Russ­land kön­ne einen sol­chen Anschlag ver­üben, sei “ein Stück weit erschüt­tert.”

Ziemlich krass”

Der Grü­nen-Vize im Bun­des­tag, Kon­stan­tin von Notz, erklär­te : “Es wäre gut gewe­sen, wenn vor­her kom­mu­ni­ziert wor­den wäre, dass west­li­che Nach­rich­ten­diens­te über eine Pro­be und die ent­spre­chen­de For­mel ver­fü­gen.” Aber er meint den­noch : “Der Tat­ver­dacht, der im Raum steht, ist weit­ge­hend schlüs­sig.”

Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Links­frak­ti­on, André Hahn, sag­te laut Mit­tel­deut­scher Zei­tung :

Die Aus­sa­ge der Bun­des­re­gie­rung, es gebe kei­ne ande­re nach­voll­zieh­ba­re Erklä­rung, ist vom Tisch. Jetzt gibt es zumin­dest eine ande­re eben­falls plau­si­ble Opti­on. Das ist schon ziem­lich krass.

Ähn­lich hat­te sich bereits vor der BND-Ent­hül­lung auch Jan von Aken, ehe­ma­li­ges Bun­des­tags­mit­glied der Lin­ken und von 2004 bis 2006 Bio­waf­fen­in­spek­teur der UN, gegen­über hei­se online geäu­ßert :

Die Ana­ly­se des Gifts sagt uns noch nichts über den Täter. Selbst wenn sich her­aus­stel­len wür­de, dass die­ses gefähr­li­che Gift tat­säch­lich aus einem rus­si­schen Labor stammt — was mög­li­cher­wei­se über den che­mi­schen Fin­ger­ab­druck geht -, dann wis­sen wir immer noch nicht, wer der Täter war.

Mehr zum The­ma — Skri­pal und die OPCW : Der feh­len­de DNA-Ver­gleich bei den Blut­pro­ben

Laut Recher­chen von Süd­deut­scher Zei­tung, NDR, WDR und Die Zeit war der Bun­des­nach­rich­ten­dienst (BND) bereits in den 1990er Jah­ren mit­tels eines rus­si­schen Über­läu­fers in den Besitz einer Pro­be des in Salis­bu­ry ver­wen­de­ten Ner­ven­gifts Nowit­schok gelangt.

Neben Tsche­chi­en gehö­ren jetzt auch Deutsch­land, die USA, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, die Nie­der­lan­de und Kana­da zum Kreis der Län­der, die über die Zusam­men­set­zung und eine Pro­be des Kampf­stoffs ver­fü­gen.

(dpa/RT)

Mehr zum The­ma — Recher­che : BND ver­fügt seit den 1990er Jah­ren über das Ner­ven­gift Nowit­schok

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Deutsche geben Milliarden für Bier und Spirituosen aus


Der Stu­die zufol­ge sol­len die Bun­des­bür­ger im Jahr 2017 pro Kopf rund 74 Liter Bier und Bier­mix­ge­trän­ke im Lebens­mit­tel­han­del und in Geträn­ke­ab­hol­märk­ten zum Wert von ins­ge­samt 7,4 Mil­li­ar­den Euro gekauft haben. Tief in die Tasche grei­fen die Deut­schen auch für Spi­ri­tuo­sen. Durch­schnitt­lich soll jeder Bun­des­bür­ger dem­nach im ver­gan­ge­nen Jahr im Lebens­mit­tel­han­del und in Dro­ge­rie­märk­ten 50,75 Euro für Wod­ka, Rum, Likör und so wei­ter aus. Ins­ge­samt sum­miert sich das auf rund vier Mil­li­ar­den Euro. Wei­te­re 2,6 Mil­li­ar­den Euro geben die Bun­des­bür­ger im Jahr bei Aldi, Ede­ka und dm für Wein, Sekt und Cham­pa­gner aus. (dpa)

Mehr zum The­ma - Intakt, aber aller­dings leer : In Däne­mark gestoh­le­ne Wod­ka-Fla­sche wie­der auf­ge­taucht

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Entspannen Sie sich : Deutsche Universität bietet Selbstbefriedigungskurs für Frauen an


Dabei wird der Unter­richt, der von einer Grup­pe Stu­den­ten orga­ni­siert wird, anschei­nend aus einem theo­re­ti­schen und einem prak­ti­schen Teil bestehen. Im Lau­fe des Work­shops wer­den die Frau­en die Mög­lich­keit haben, ver­schie­de­ne Tech­ni­ken der Selbst­be­frie­di­gung aus­zu­pro­bie­ren. Die Teil­neh­me­rin­nen wer­den sich anhand von kur­zen Infor­ma­ti­ons­vi­de­os über das The­ma schlau machen. Obwohl die­je­ni­gen, die sich in den Work­shop ein­ge­schrie­ben haben, eigent­lich eige­ne “Aus­rüs­tung” mit­brin­gen soll­ten, ver­spre­chen die Orga­ni­sa­to­ren, alle Teil­neh­me­rin­nen gege­be­nen­falls ent­spre­chend zu ver­sor­gen.

Mehr zum The­ma — Der ulti­ma­ti­ve Orgas­mus : Wie Hun­der­te in Deutsch­land durch Selbst­be­frie­di­gung ster­ben

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Weltkriegsgefahr steigt und deutsche Truppen zielen auf Russland“ – Historiker warnt


Deutsch­land als größ­te Mili­tär­macht Euro­pas, schlag­kräf­ti­ger als Russ­land – das will Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Ursu­la von der Ley­en. Der Frie­dens­for­scher und His­to­ri­ker Rei­ner Braun ist sich sicher : Die SPD in der Regie­rung wird sie dar­an nicht hin­dern. Er warnt vor einem neu­en Welt­krieg, in dem sogar deut­sche Atom­bom­ben eine Rol­le spie­len kön­nen.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Deutsche Unternehmen könnten zu den Verlierern der neuen Russland-Sanktionen werden


Im schlimms­ten Fall könn­ten die Ver­lus­te der Unter­neh­men fast 1,5 Mil­li­ar­den Euro betra­gen”, so die Han­dels­lob­by. Der gesam­te deut­sche Geschäfts­auf­bau in Russ­land wer­de durch den Druck der USA als Gei­sel genom­men, so der Vor­sit­zen­de der Kam­mer, Mat­thi­as Schepp.

Ver­gan­ge­ne Woche berich­te­te das Wall Street Jour­nal, dass Deutsch­land pla­ne, US-Prä­si­dent Donald Trump zu bit­ten, deut­sche Unter­neh­men von den neu­en US-Sank­tio­nen gegen Russ­land zu ver­scho­nen.

Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel wer­de das The­ma noch im April bei Trump anspre­chen, schrei­ben US-Medi­en.

Die Deutsch-Rus­si­sche Han­dels­kam­mer warn­te, dass deut­sche Unter­neh­men, die in Russ­land tätig sind, enge Part­ner­schaf­ten mit Unter­neh­men und Ein­zel­per­so­nen unter­hiel­ten, die in der jüngs­ten Run­de der US-Sank­tio­nen ins Visier genom­men wur­den. Der rus­si­sche Auto­mo­bil­kon­zern GAZ Group, der Metall­ur­gie- und Ener­gie­kon­zern Reno­va, die glo­ba­le Alu­mi­ni­um­mar­ke RUSAL und Gaz­prom-Chef Ale­xei Mil­ler sind Schlüs­sel­fi­gu­ren bei Geschäfts­ab­schlüs­sen deut­scher Unter­neh­men in Russ­land.

Han­dels­kam­mer-Chef Schepp ist davon über­zeugt, dass die Sank­tio­nen ledig­lich zum Nach­teil der deut­schen Inves­to­ren aus­fal­len. Russ­land sei nicht iso­liert, und wenn sei­ne euro­päi­schen Part­ner von Geschäf­ten mit dem Land abge­schnit­ten wür­den, wür­den asia­ti­sche Unter­neh­men nicht zögern, sie zu erset­zen, gab Schepp zu beden­ken.

Wenn deut­sche und US-ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men bei ihrer Arbeit in Russ­land auf Hür­den sto­ßen, wer­den asia­ti­sche Unter­neh­men, vor allem chi­ne­si­sche Fir­men, nach und nach die freie Nische beset­zen”, so Schepp.

Es ist der­zeit nicht klar, wel­che Aus­wir­kun­gen die enge­re Zusam­men­ar­beit zwi­schen dem ‘rus­si­schen Bären’ und dem ‘chi­ne­si­schen Dra­chen’ lang­fris­tig auf west­li­che Inter­es­sen haben könn­te”, füg­te der Kam­mer-Ver­tre­ter aus Deutsch­land hin­zu.

Auch der Deut­sche Aus­schuss für Ost­eu­ro­päi­sche Wirt­schafts­be­zie­hun­gen kri­ti­sier­te die Sank­tio­nen und erklär­te in einer Bot­schaft an RT :

Deut­sche Unter­neh­men befürch­ten einen kurz­fris­ti­gen Ver­lust des lau­fen­den Geschäfts­be­triebs in drei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he. Dar­über hin­aus kann zum Bei­spiel die kurz­fris­ti­ge Kün­di­gung von Ver­trä­gen mit Lie­fe­ran­ten zu Pro­duk­ti­ons­aus­fäl­len ent­lang der gesam­ten Pro­duk­ti­ons­ket­te füh­ren, da zunächst ein Ersatz (in glei­cher Qua­li­tät) gefun­den wer­den muss. Ein Unter­neh­men kann auch von direk­ten Sank­tio­nen betrof­fen sein, wenn es als Ver­mitt­ler die Pro­duk­te eines Unter­neh­mens auf der Sank­ti­ons­lis­te an ein US-Unter­neh­men oder einen US-Bür­ger ver­kauft.

Kon­kur­ren­ten aus Chi­na, Japan und Süd­ko­rea könn­ten zusätz­li­che Markt­an­tei­le gewin­nen, wenn Deutsch­land sie ver­lie­re. Der Bericht emp­fiehlt Bun­des­re­gie­rung und EU, ihren Wider­stand gegen die extra­ter­ri­to­ria­le Anwen­dung der US-Sank­tio­nen deut­lich zu machen und EU-Unter­neh­men bei Bedarf vor Sank­tio­nen zu schüt­zen.

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Florian Homm : “Deutsche Bank hat Hausaufgaben nicht gemacht – EZB macht Kreditgeschäft kaputt”


Auf das erst kürz­lich zum Boss ernann­te Eigen­ge­wächs Chris­ti­an Sewing scheint viel Arbeit zuzu­kom­men. Grund genug um ein­mal aus­führ­lich über die Lage der Deut­schen Bank zu spre­chen. Und wer könn­te dafür bes­ser geeig­net sein als der ehe­ma­li­ge Hedge­fonds-Mana­ger und Ex-Mil­li­ar­där Flo­ri­an Homm.

Mehr zum The­ma :  Aus Ver­se­hen — Deut­sche Bank über­weist 28 Mil­li­ar­den Euro am Kun­den vor­bei

Homm lässt zudem kein gutes Haar an der Euro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB). Er bezeich­net sie nicht als Lösung, son­dern Teil des Pro­blems. Homm geht davon aus, dass unnüt­ze Regu­lie­run­gen durch die EZB und ande­rer Kon­troll­gre­mi­en die Ertrags­kraft der Ban­ken um 15 Pro­zent schmä­lern. Die­se Kos­ten belas­ten die Deut­sche Bank beson­ders.

Zudem for­dert der unab­hän­gi­ge Kapi­tal­markt­ex­per­te Flo­ri­an Homm seit Jah­ren eine euro­päi­sche “Glass Ste­a­gall Ban­ken Reform”. Das bedeu­tet, dass die Uni­ver­sal­ban­ken in Geschäfts­ban­ken und Invest­ment­ban­ken auf­ge­teilt wer­den sol­len. Gleich­zei­tig wer­den die Eigen­ka­pi­tal­an­for­de­run­gen, wie in den USA, sys­te­ma­tisch erhöht.
Durch die­se Kapi­tal­pols­ter und ein bes­se­res Risi­ko Manage­ment füh­ren hohe Ver­lus­te nicht mehr auto­ma­tisch zu Ban­ken­plei­ten wie in der Ver­gan­gen­heit.

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Viele kleine Brücken bauen : Die Deutsche Woche in St. Petersburg (Video)


Dr. Chris­ti­an Alt­mann, Dele­gier­ter der Deut­schen Wirt­schaft und Direk­tor der AHK Filia­le Nord­west, für den St. Peters­burg die “moderns­te und west­lichs­te Stadt Russ­lands” dar­stellt, erklärt die Wich­tig­keit der viel­fäl­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen im Rah­men der Deut­schen Woche.

Die­sen käme eine beson­de­re Bedeu­tung zu in Zei­ten, in denen sich die AHK-Mit­glie­der laut einer Umfra­ge zu 94 Pro­zent die Auf­he­bung der Sank­tio­nen wün­schen.

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