Frankreich könnte Hunderte Millionen Euro durch Besteuerung von Dienstleistungsgiganten verdienen


Eine neue Abga­be mit der Bezeich­nung GAFA-Steu­er (benannt nach Goog­le, Apple, Face­book und Ama­zon) zielt auf aus­län­di­sche Kon­zern­gi­gan­ten mit einem welt­wei­ten digi­ta­len Umsatz von min­des­tens 750 Mil­lio­nen Euro und einem Umsatz von mehr als 25 Mil­lio­nen Euro in Frank­reich ab. Ein Gesetz­ent­wurf soll dem Kabi­nett bereits am Mitt­woch vor­ge­legt wer­den, bevor er dann an das Par­la­ment wei­ter gereicht wird. In einem Inter­view mit der Zei­tung Le Pari­si­en sag­te Frank­reichs Finanz­mi­nis­ter Bru­no Le Mai­re :

Ein Steu­er­sys­tem für das 21. Jahr­hun­dert muss auf dem auf­bau­en, was heu­te Wert hat, und das sind Daten.

Die zusätz­li­che Steu­er von drei Pro­zent wird auf die Ein­nah­men von min­des­tens 30 Unter­neh­men erho­ben, von denen die meis­ten in den USA regis­triert sind, dar­un­ter Uber, Airb­nb und Boo­king, so der Minis­ter.

In dem Doku­ment wer­den aber auch chi­ne­si­sche, deut­sche, spa­ni­sche und bri­ti­sche Unter­neh­men sowie der fran­zö­si­sche Online-Wer­be­spe­zia­list Cri­teo auf­ge­führt.

Der Schritt wird als eine Fra­ge der Steu­er­ge­rech­tig­keit ange­se­hen, erklär­te Le Marie und beton­te, dass klei­ne und mitt­le­re euro­päi­sche Unter­neh­men der­zeit 14 Pro­zent mehr bezah­len als die digi­ta­len Gigan­ten.

Die Maß­nah­me wird Berich­ten zufol­ge Platt­form­un­ter­neh­men betref­fen, die Geld ver­die­nen indem sie klei­ne­ren Unter­neh­men eine Ver­bin­dung zu Kun­den bie­ten, wie es Ama­zon und Boo­king tun.

Die neue Steu­er wird nicht auf die Ein­nah­men der Unter­neh­men erho­ben, die ihre Pro­duk­te auf ihren eige­nen Inter­net­sei­ten ver­kau­fen. Die fran­zö­si­schen Behör­den wol­len außer­dem den Ver­kauf per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten zu Wer­be­zwe­cken besteu­ern.

Die GAFA-Steu­er ist eine der Haupt­for­de­run­gen der Gelb­wes­ten, die seit drei Mona­ten im gan­zen Land demons­trie­ren. Die Maß­nah­me wur­de von Deutsch­land igno­riert und von Irland sowie Luxem­burg, die als Steu­er­oa­sen für gro­ße Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men gebrand­markt wer­den, scharf abge­lehnt.

Mehr zum The­ma — “Ich erken­ne mein Land nicht mehr”: Gelb­wes­ten for­dern Gerech­tig­keit

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Ungewissheit durch Handelskrieg : Chinas Exporte fallen unerwartet stark um 20 Prozent


Trotz des Rück­gangs der Expor­te in die USA ver­kauf­te Chi­na in den bei­den Mona­ten für 290 Mil­li­ar­den US-Dol­lar mehr Waren auf den ame­ri­ka­ni­schen Markt, als es von dort impor­tier­te. Die­ser Han­dels­über­schuss Chi­nas mit den USA stieg um 3,9 Pro­zent. Der gesam­te Han­del Chi­nas mit der Welt fiel in bei­den Mona­ten um 3,9 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum. Die Expor­te gin­gen um 4,6 Pro­zent zurück, wäh­rend die Impor­te ein Minus von 3,1 Pro­zent ver­zeich­ne­ten. Der Han­dels­über­schuss ins­ge­samt fiel um 13,6 Pro­zent auf 43 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

Mehr zum The­ma — “Mehr Unab­hän­gig­keit vom Wes­ten” — BRICS-Län­der schaf­fen eige­nes Zah­lungs­sys­tem

Wegen des lan­gen chi­ne­si­schen Neu­jahrs­fes­tes, das jedes Jahr zu einer ande­ren Zeit zwi­schen Janu­ar und Febru­ar gefei­ert wird, legt Chi­nas Zoll die Zah­len immer für bei­de Mona­te vor. (dpa)

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Keine Zahlen mehr zu zivilen Todesopfern durch CIA-Drohnen


Erst 2016 hat­te Prä­si­dent Oba­ma unter Druck der Öffent­lich­keit ein Gesetz ein­ge­führt, dass die Zahl zivi­ler Todes­op­fer durch ame­ri­ka­ni­sche Droh­nen­ein­sät­ze von CIA und Mili­tär öffent­lich gemacht wer­den muss. Die Trump-Admi­nis­tra­ti­on schafft die­ses Gesetz nun zum Teil wie­der ab.
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Duisburg : 34 Schüler und Lehrer durch unbekannte Substanz verletzt


14 Betrof­fe­ne durf­ten danach nicht nach Hau­se gehen, son­dern wur­den zur Nach­be­hand­lung mit Ret­tungs­wa­gen in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser gebracht. Die Poli­zei ermit­telt wegen Ver­dachts der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung.

Gleich­zei­tig prü­fen die Ermitt­ler nach Anga­ben eines Poli­zei­spre­chers, ob eine rei­zen­de Sub­stanz durch einen tech­ni­schen Defekt aus­ge­tre­ten sein könn­te. Die Ver­letz­ten hat­ten sich dem­nach jeweils auf der zwei­ten Eta­ge auf dem Flur außer­halb der Klas­sen­räu­me befun­den. Die Stadt ging davon aus, dass sie zu einer Klas­se gehör­ten. Die Feu­er­wehr konn­te bei ihren Luft­mes­sun­gen nichts Auf­fäl­li­ges fest­stel­len. Das gan­ze Schul­ge­bäu­de wur­de zunächst geräumt. (dpa)

Mehr zum The­ma — USA : Anwoh­ner trin­ken 6 Jah­re lang che­mie­ver­seuch­tes Was­ser — Ver­wal­tung kann­te Test­ergeb­nis­se

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Mann wandert mit Messer im Rücken durch russisches Krankenhaus auf der Suche nach Zigaretten (Video)


Der Pati­ent wur­de Berich­ten zufol­ge am Mon­tag im zen­tra­len Bezirks­kran­ken­haus von Seleno­dolsk in Tatar­stan ein­ge­lie­fert und behan­delt. Dort bekam er es anschei­nend mit der Rau­chern bekann­ten “Schmach” zu tun und bestand dar­auf, nach drau­ßen zu gehen, um eine Ziga­ret­te zu rau­chen.

Im Video sind Aus­sa­gen besorg­ter Ärz­te gegen­über dem Pati­en­ten zu hören, dass die­se Rauch­pau­se sei­ne letz­te sein könn­te. Schließ­lich ließ er sich über­zeu­gen, zur Behand­lung wie­der hin­ein­zu­kom­men.

Die Freun­din des Man­nes wird nun ver­däch­tigt, ihn mit dem Mes­ser atta­ckiert zu haben – bei einem feucht­fröh­li­chen Fest­schmaus. Das Opfer erlitt glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen, zitiert Tatar-Inform das Innen­mi­nis­te­ri­um der Regi­on Tatar­stan. “Das Mes­ser drang 2 Zen­ti­me­ter ein und blieb in einem Kno­chen ste­cken”, wodurch er vor schwe­ren Organ­schä­den bewahrt wur­de, schreibt das Nach­rich­ten­por­tal.

Der Pati­ent soll sich nach sei­ner Behand­lung im Kran­ken­haus in einem sta­bi­len Zustand befin­den. Er habe kei­ne Erin­ne­run­gen an die Gescheh­nis­se bei der Fei­er.

Mehr zum The­ma – Mar­seil­le : Mann sticht wahl­los auf Pas­san­ten ein — Poli­zei tötet Angrei­fer

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Mehrere Menschen durch Lawine in Schweizer Alpen verschüttet


Im Ein­satz waren am Berg Ret­tungs­kräf­te mit Hub­schrau­bern, wie eine Spre­che­rin der Berg­bah­nen sag­te. Der Lift zwi­schen dem Dorf und der Sta­ti­on Les Vio­let­tes war für den Ski­be­trieb geschlos­sen und nur noch in Betrieb, um Ret­ter nach oben zu brin­gen.

Das Unglück pas­sier­te in der Regi­on Plai­ne Mor­te. Am knapp 3000 Meter hohen Berg Poin­te de la Plai­ne Mor­te gibt es meh­re­re Ski­lif­te und Pis­ten. Betrof­fen war offen­bar die Pis­te Kan­da­har auf hal­ber Höhe zwi­schen Les Vio­let­tes und dem Gip­fel.

Der Sen­der Rho­ne FM ver­öf­fent­lich­te Fotos, die die Aus­läu­fer der Lawi­ne zei­gen soll­ten. Die Fotos konn­ten zunächst nicht veri­fi­ziert wer­den. Dar­auf waren teil­wei­se Ski­fah­rer am Rand von auf­ge­wühl­ten Schnee­mas­sen zu sehen.

(dpa)

Mehr zum The­ma — Acht Tote nach Lawi­nen in ita­lie­ni­schen Alpen

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Erneutes Bombardement durch US-geführte Koalition : 70 Tote im syrischen Baghuz


Die syri­sche Nach­rich­ten­agen­tur SANA zitiert Quel­len, nach denen die Luft­an­grif­fe der Koali­ti­on ein Flücht­lings­la­ger mit Hun­der­ten von Zivi­lis­ten tra­fen. Die­se flo­hen bereits aus von Ter­ror­mi­li­zen (vor allem dem IS), aber auch von Luft­an­grif­fen der US-geführ­ten Koali­ti­on heim­ge­such­ten Gebie­ten der Stadt. Die Koali­ti­on und die mit ihr ver­bün­de­ten Mili­zen der SDF geben vor, gegen Res­te des Isla­mi­schen Staa­tes in al-Baghuz vor­zu­ge­hen.

Es wird davon aus­ge­gan­gen, dass die Zahl der Todes­op­fer auf­grund der kri­ti­schen Zustän­de eini­ger Ver­letz­ter wei­ter stei­gen wird. Wei­te­re Opfer sei­en wegen der anhal­ten­den Bom­bar­die­rung zu erwar­ten – sowie wegen der dar­aus erwach­sen­den Schwie­rig­keit, Ver­letz­te aus dem am Stadt­rand gele­ge­nen Lager ins Kran­ken­haus zu brin­gen.

Schon am Mon­tag flo­gen Maschi­nen der US-geführ­ten Koali­ti­on einen Angriff auf al-Baghuz. Letz­ten Mel­dun­gen von SANA zufol­ge for­der­te die­ser Angriff 24 Todes­op­fer unter Zivi­lis­ten.

Mehr zum The­maParis will inhaf­tier­te IS-Ter­ro­ris­ten aus Syri­en nach Frank­reich zurück­ho­len (Video)

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Syrien : 16 Zivilisten, darunter 7 Kinder, durch Angriffe der US-geführten Koalition getötet


Die Luft­an­grif­fe ziel­ten auf ein Wohn­ge­biet am Ran­de der Stadt Al-Bagouz im süd­öst­li­chen Teil Syri­ens, sag­te die staat­li­che Nach­rich­ten­agen­tur unter Beru­fung auf loka­le Quel­len. Der Fern­seh­sen­der Ikhba­ri­ya : 

Die Luft­waf­fe der inter­na­tio­na­len Koali­ti­on hat ein neu­es Ver­bre­chen began­gen : 16 Zivi­lis­ten, dar­un­ter sie­ben Kin­der, wur­den bei mas­si­ven Luft­an­grif­fen auf Baguz in der süd­öst­li­chen Pro­vinz Deir ez-Zor getö­tet. 

Schon frü­her am Tag hat­ten loka­le Medi­en über Luft­an­grif­fe berich­tet, wel­che min­des­tens vier Men­schen­le­ben for­der­ten. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag hat­ten die kur­disch geführ­ten SDF den Beginn einer Ope­ra­ti­on ange­kün­digt, die dar­auf abzielt, Baguz von der Ter­ror­grup­pe Daesh (IS) zu befrei­en. Die SDF-Ein­hei­ten behaup­te­ten, dass Baguz die letz­te IS-Stel­lung in Syri­en sei. Die Ein­hei­ten der SDF wer­den von der US-geführ­ten Koali­ti­on unter­stützt. 

Im Janu­ar hat­te der syri­sche Sen­der Ikba­ri­ya berich­tet, dass bei einem Luft­an­griff der US-geführ­ten Koali­ti­on auf ein Dorf in der Pro­vinz Deir ez-Zor min­des­tens 20 Men­schen ums Leben gekom­men sei­en und meh­re­re ver­letzt wur­den. Die Agen­tur SANA schrieb über den Ein­satz von ver­bo­te­nen Streu­bom­ben bei Luft­an­grif­fen auf die Stadt Hajin und das Dorf Shaa­fa. Das Pen­ta­gon hat­te die Anschul­di­gun­gen zurück­ge­wie­sen und behaup­tet, dass die Angrif­fe in Syri­en in Ein­klang mit den Geset­zen des bewaff­ne­ten Kon­flikts stün­den. 

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72 Tote durch gepanschten Schnaps in Indien


Nach dem Kon­sum von gepansch­tem Alko­hol in Indi­en ist die Zahl der Todes­op­fer auf 72 gestie­gen. Das teil­ten die zustän­di­gen Behör­den in den bei­den benach­bar­ten nord­in­di­schen Bun­des­staa­ten Uttar Pra­desh und Utta­rak­hand am Sams­tag mit.

Die Poli­zei nahm bis­her 30 Men­schen in Ver­bin­dung mit dem Vor­fall fest, dar­un­ter zahl­rei­che Schwarz­händ­ler. Hun­der­te Liter des ille­gal gebrann­ten Schnap­ses wur­den beschlag­nahmt. Zudem wur­den mehr als 30 Behör­den­mit­ar­bei­ter wegen Fahr­läs­sig­keit oder Betei­li­gung an dem Han­del vor­läu­fig von ihren Auf­ga­ben frei­ge­stellt, dar­un­ter 10 Poli­zei­be­am­te.

Die betrof­fe­nen Bewoh­ner eines Dor­fes hat­ten am Don­ners­tag ille­gal her­ge­stell­ten Schnaps getrun­ken. Die Poli­zei geht davon aus, dass der Alko­hol aus der­sel­ben Quel­le stamm­te.

Der Kon­sum von schwarz gebrann­tem Schnaps ist in Indi­en weit ver­brei­tet. Er wird viel bil­li­ger ver­kauft als impor­tier­te alko­ho­li­sche Geträn­ke und eta­blier­te indi­sche Mar­ken. Immer wie­der wird der Schnaps mit Indus­trie-Alko­hol oder ande­ren Sub­stan­zen her­ge­stellt, die zu schwe­ren Ver­gif­tun­gen füh­ren kön­nen. Nach offi­zi­el­len Anga­ben ster­ben in Indi­en jedes Jahr rund 1.000 Men­schen am Kon­sum von gepansch­tem Alko­hol.

(dpa/rt deutsch)

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