Bundespressekonferenz zu Daten-Leak : Verweis auf Russland durch BILD ist reine Spekulation


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Wäh­rend das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) und das Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um (BMI) dar­auf ver­wei­sen, dass die Ermitt­lun­gen erst am Anfang ste­hen und sich gegen jede Art von Spe­ku­la­ti­on über die “Täter­schaft” aus­spre­chen, ver­öf­fent­lich­te die BILD bereits am 4. Janu­ar einen Arti­kel über das Daten-Leak, in dem es heißt : 

Als Urhe­ber oder Unter­stüt­zer kämen Staa­ten wie Russ­land und Chi­na infra­ge, hieß es zunächst. Beson­ders Russ­land steht im Ver­dacht, seit Jah­ren mas­siv Hacker­an­grif­fe auf Deutsch­land zu befeh­len. Auch ein Zusam­men­wir­ken Russ­lands mit rechts­ex­tre­men deut­schen Grup­pen sei nicht aus­zu­schlie­ßen.

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Auf­schluss­reich ist in die­sem Fall die For­mu­lie­rung “hieß es zunächst”, ohne dass die­se mit einer kon­kre­ten Quel­len­an­ga­be unter­mau­ert wird. Auf die Nach­fra­ge von RT Deutsch (ab Minu­te 13:28), wie das Innen­mi­nis­te­ri­um den Ver­weis der Sprin­ger-Pres­se auf Russ­land bewer­tet und wie des­sen aktu­el­ler Wis­sens­stand zur Täter­schaft ist, ant­wor­te­te der Spre­cher des BMI, Sören Schmidt : 

Ange­sichts der lau­fen­den Ermitt­lun­gen wer­den wir hier kei­ne Spe­ku­la­tio­nen anstel­len.

RT Deutsch


Iran führt Militärmanöver am Persischen Golf durch


Bei dem Manö­ver sol­len auch Rake­ten getes­tet wor­den sein. Nach Anga­ben des ira­ni­schen Staats­sen­ders IRIB han­del­te es sich um Tests von Kurz­stre­cken-, laut Nach­rich­ten­agen­tur Fars aber um Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten.

Die Insel Qeschm liegt unmit­tel­bar vor dem ira­ni­schen Fest­land und in Nähe der stra­te­gisch wich­ti­gen Stra­ße von Hor­mus. Der Prä­si­dent des Iran Hassan Roha­ni hat schon zwei­mal mit einer Blo­cka­de der Ölex­port-Rou­ten dort gedroht, falls die USA im Zuge ihrer Iran-Sank­tio­nen Ölex­por­te aus dem Land blo­ckie­ren soll­ten. Fast ein Drit­tel der welt­wei­ten Ölex­por­te wird durch die Stra­ße von Hor­mus am Per­si­schen Golf ver­schifft. (dpa)

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RT Deutsch


Zerstörung arktischer Infrastruktur durch Klimawandel prognostiziert


Laut einer inter­na­tio­na­len Wis­sen­schaft­ler­grup­pe aus Finn­land, Nor­we­gen, Russ­land und den USA wer­den bis zu 70 Pro­zent der Infra­struk­tur in den nörd­li­chen Polar­re­gio­nen auf­grund der glo­ba­len Erd­er­wär­mung in den nächs­ten 30 Jah­ren zer­stört. Das geht aus einer Pres­se­mit­tei­lung der For­scher her­vor, die auf dem Por­tal Phys.org ver­öf­fent­licht wur­de.
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Wegen Klagewelle durch Krankenkassen : Krankenhausabteilungen für Schlaganfallpatienten gefährdet


Aus dem Pfle­ge­per­so­nal-Stär­kungs­ge­set­zes (PpSG), nach wel­chem Ansprü­che der Kran­ken­kas­sen nach zwei Jah­ren ver­fal­len, ent­stand eine Kla­ge­wel­le. Es geht um ins­ge­samt 300 Mil­lio­nen Euro For­de­run­gen. Die Kla­gen rich­tet sich auch gegen die “Stro­ke Units” (Abtei­lun­gen für Schlag­an­fäl­le) von Kran­ken­häu­sern. 

Aus dem Pfle­ge­per­so­nal-Stär­kungs­ge­set­zes (PpSG), nach wel­chem Ansprü­che der Kran­ken­kas­sen nach zwei Jah­ren ver­fal­len, ent­stand eine Kla­ge­wel­le. Es geht um ins­ge­samt 300 Mil­lio­nen Euro For­de­run­gen. Die Kla­gen rich­tet sich auch gegen die “Stro­ke Units” (Abtei­lun­gen für Schlag­an­fäl­le) von Kran­ken­häu­sern. AOK-Spre­cher Kai Beh­rens ver­tei­digt die Kla­ge­wel­le : 

Alle Rück­zah­lungs­for­de­run­gen gegen­über Kran­ken­häu­sern, die vor dem 1. Janu­ar 2017 ent­stan­den sind und nicht bis zum 9. Novem­ber 2018 gericht­lich gel­tend gemacht wur­den, wären auf einen Schlag hin­fäl­lig gewe­sen. Wir sahen uns zur Siche­rung der Ansprü­che gezwun­gen. 

Die Kran­ken­häu­ser müs­sen Rechen­schaft über die Behand­lung von Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten zwi­schen den Jah­ren 2014 und 2016 ablie­fern. Strit­tig ist dabei die Trans­port­zeit eines Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten. Die­se darf nicht län­ger als 30 Minu­ten betra­gen, ansons­ten ent­fällt die Zusatz­ver­gü­tung der Kran­ken­häu­ser bei den Kas­sen. Wenn die Frist nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann, müs­sen die Pati­en­ten in ein ande­res Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wer­den. 

Die Kos­ten der “Stro­ke Units” wären damit nicht mehr gedeckt. Strit­tig ist nun, ab wann die­se Frist gilt : Ab dem Anruf, oder dem tat­säch­li­chen Trans­port. Bei Schlag­an­fäl­len zählt jede Sekun­de. Beson­ders auf dem Land ist die Ver­sor­gung von Schlag­an­fall­pa­ti­en­ten dadurch gefähr­det. In Deutsch­land erlei­den pro Jahr 260.000 Men­schen einen Schlag­an­fall. Die ers­ten Stro­ke Units ent­stan­den vor gut 20 Jah­ren. In Deutsch­land gibt es 320 die­ser Ein­rich­tun­gen. 

Im Saar­land droht den Kran­ken­häu­sern eine Rück­zah­lung von 30 Mil­lio­nen Euro an die Kran­ken­kas­sen für den Zeit­raum 2014 bis 2016. In Nie­der­sach­sen for­dert die AOK von dem Kli­ni­kum Lüne­be­urg 1,3 Mil­lio­nen Euro Rück­zah­lun­gen. 

Der Geschäfts­füh­rer der Kran­ken­haus­ge­sell­schaft, Tho­mas Jakobs :

Auch wenn das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in einem etwas merk­wür­di­gen Urteil im ver­gan­ge­nen Som­mer eine merk­wür­di­ge Inter­pre­ta­ti­on der Trans­port­zeit gege­ben hat, soll Anfang des Jah­res rück­wir­kend geset­zes­kon­form klar­ge­stellt wer­den, dass die Trans­port­zeit die Zeit ist, in der der Pati­ent sich im Kran­ken­wa­gen befin­det, um von Pütt­lin­gen zum Win­ter­berg gefah­ren zu wer­den oder von der Kli­nik Sulz­bach nach Hom­burg.

Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt (BSG) ver­tritt die Ansicht, dass die 30 Minu­ten zwi­schen der Anfor­de­rung eines Kran­ken­trans­ports und der Über­ga­be des Pati­en­ten lie­gen.

Das Deut­sche Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Doku­men­ta­ti­on und Infor­ma­ti­on wider­spricht die­ser Ansicht. Es hand­le sich um die “Zeit zwi­schen Ret­tungs­trans­port­be­ginn und Ret­tungs­trans­por­ten­de”. Der Geschäfts­füh­rer des Kli­ni­kums Lüne­burg : 

Wenn sich die Kran­ken­kas­sen mit ihrer Mei­nung durch­set­zen, dass wir für ihre Ver­si­cher­ten die kom­ple­xe Schlag­an­fall­be­hand­lung in Lüne­burg nicht zu ihren Las­ten erbrin­gen durf­ten und künf­tig nicht erbrin­gen dür­fen, müs­sen vie­le Pati­en­ten nach Ham­burg gebracht wer­den. Damit fal­len wir bei der zeit­na­hen Ver­sor­gung von aku­ten Schlag­an­fäl­len in das letz­te Jahr­tau­send zurück.

RT Deutsch


Russland sperrt Straße von Kertsch nach Grenzverletzung durch ukrainische Schiffe


Zuvor hat­ten drei ukrai­ni­sche Kriegs­schif­fe die rus­si­sche See­gren­ze ver­letzt. Der rus­si­sche Grenz­schutz teil­te mit, dass die Was­ser­fahr­zeu­ge „gefähr­li­che Manö­ver“ aus­führ­ten und nicht auf die For­de­run­gen der rus­si­schen Behör­den reagier­ten. Die ukrai­ni­sche Sei­te erklär­te dage­gen, dass die drei Schif­fe nach Mariu­pol unter­wegs sei­en. Das Außen­mi­nis­te­ri­um in Kiew warf Mos­kau eine Pro­vo­ka­ti­on vor. Russ­lands Inlands­ge­heim­dienst FSB bezeich­ne­te die Hand­lun­gen der ukrai­ni­schen Mari­ne als pro­vo­ka­tiv. “Ihr Ziel ist ver­ständ­lich und besteht dar­in, eine Kon­flikt­si­tua­ti­on in die­ser Regi­on zu schaf­fen”, hieß es. Russ­land tref­fe alle not­wen­di­gen Vor­keh­run­gen, um die Sicher­heit der Schiff­fahrt zu gewähr­leis­ten. (RIA Nowosti/TASS)

Mehr zum The­ma — Drei ukrai­ni­sche Kriegs­schif­fe ver­let­zen Russ­lands See­gren­ze

RT Deutsch


Tote und Stromausfälle durch Winterstürme in USA


Gefrie­ren­der Regen mach­te Stra­ßen zu gefähr­li­chen Rutsch­bah­nen. Tote gab es bei Ver­kehrs­un­fäl­len in den Staa­ten Ohio, Mis­sis­sip­pi, India­na und Arkan­sas. Am Sams­tag soll­te der Schnee­fall im Nord­os­ten der USA nach­las­sen, eine neue Kalt­front wur­de aber am Sonn­tag in den Neu­eng­land-Staa­ten erwar­tet. Die New York Times berich­te­te über Unmut der Bür­ger wegen des Kri­sen­ma­nage­ments der New Yor­ker Behör­den. Im Cen­tral Park in New York wur­den dem Bericht zufol­ge mit umge­rech­net 16,25 Zen­ti­me­tern der höchs­te Schnee­fall an einem ein­zi­gen Novem­ber­tag in 136 Jah­ren gemes­sen. Hät­te die Stadt gewusst, wie schlimm der Win­ter­sturm wür­de, hät­ten die Behör­den die Men­schen ermun­tert, zu Hau­se zu blei­ben, sag­te Bür­ger­meis­ter Bill de Bla­sio. (dpa)

Mehr zum The­ma — Zahl der Toten durch Groß­brän­de in Nord­ka­li­for­ni­en steigt auf mehr als 70 an

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Zahl der Todesopfer durch Explosion auf Militärbasis in Türkei steigt auf sieben


Nach Anga­ben der staat­li­chen Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu ereig­ne­te sich der “Unfall” in einem Muni­ti­ons­de­pot, als mit schwe­ren Waf­fen geschos­sen wor­den sei, wie es unter Beru­fung auf das Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hieß. Auch der tür­ki­sche Staats­chef sprach von einer Explo­si­on wäh­rend eines Artil­le­rie­feu­ers. Nach Anga­ben von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Hulu­si Akar gab es auch in der Nacht zum Sams­tag noch “klei­ne Explo­sio­nen”. Man bemü­he sich dem­nach, Brän­de zu löschen. Der Stütz­punkt liegt im Bezirk Sem­din­li nahe der Gren­ze zum ira­ki­schen Kur­di­stan. Dort hat die Kur­di­sche Arbei­ter­par­tei PKK ihr Haupt­quar­tier. (dpa)

Mehr zum The­ma — Vier Tote und 20 Ver­letz­te bei Explo­si­on auf Mili­tär­ba­sis in Tür­kei

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Mindestens neun Tote durch Waldbrände in Kalifornien – Behörden rufen Notstand aus


In Para­di­se nörd­lich von Sacra­men­to wur­den alle 27.000 Ein­woh­ner auf­ge­for­dert, die Stadt zu ver­las­sen. Das­sel­be galt für den bekann­ten Pazi­fik-Küs­ten­ort Mali­bu im Süden des Bun­des­staa­tes. Ins­ge­samt muss­ten weit mehr als 150.000 Men­schen ihre Häu­ser ver­las­sen. Tau­sen­de Feu­er­wehr­leu­te aus meh­re­ren Bun­des­staa­ten kämpf­ten gegen die Flam­men. Min­des­tens 6.700 Gebäu­de wur­den schon zer­stört. Vize-Gou­ver­neur Gavin New­som rief für die Bezir­ke But­te Coun­ty, Los Ange­les Coun­ty und Ven­tu­ra Coun­ty den Not­stand aus, um auf die­se Wei­se schnell Hil­fe mobi­li­sie­ren zu kön­nen.

Bei anhal­tend som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren und Tro­cken­heit ist die Brand­ge­fahr an der US-West­küs­te hoch. Star­ke Win­de erschwer­ten die Lage. Der natio­na­le Wet­ter­dienst spricht von extre­men Bedin­gun­gen und warnt vor wei­te­ren Brän­den. (dpa)

Mehr zum The­ma — Busch­feu­er in Nord­ka­li­for­ni­en schlägt Tau­sen­de in die Flucht

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Mindestens 34 Tote durch Taifun auf Philippinen


Der Tai­fun hat­te den süd­ost­asia­ti­schen Insel­staat am Diens­tag mit Wind­ge­schwin­dig­kei­ten von mehr als 140 Stun­den­ki­lo­me­tern erreicht. Die schlimms­ten Böen hat­ten eine Geschwin­dig­keit von 230 Stun­den­ki­lo­me­tern. Beson­ders betrof­fen waren die Pro­vin­zen Moun­tain, Banaue, Ifu­gao and Kalin­ga. Erst im Sep­tem­ber wur­den durch einen ande­ren Tai­fun auf den Phil­ip­pi­nen mehr als 100 Men­schen getö­tet. (dpa)

Mehr zum The­ma — Neu­er Tai­fun bedroht Phil­ip­pi­nen vor Aller­hei­li­gen

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