Lachender Dritter ? Taiwans Präsidentin sieht Vorteile durch Handelsstreit zwischen USA und China


Auf einer Pres­se­kon­fe­renz in Tai­pei sag­te Tai­wans Prä­si­den­tin Tsai Ing-wen anläss­lich ihres Amts­ju­bi­lä­ums : 

Made in Tai­wan ist zu einem Top-Schlüs­sel­wort gewor­den, da der US-ame­ri­ka­ni­sche Han­dels­krieg mit Chi­na andau­ert.

Made in Tai­wan” soll die Exper­ti­se Tai­wans in den Berei­chen Künst­li­che Intel­li­genz, Grü­ne Ener­gie und Tech­no­lo­gie expor­tie­ren. Die Inlands­nach­fra­ge wür­de ihrer Ansicht nach auch durch die Erhö­hung der Aus­lands­in­ves­ti­tio­nen und der staat­li­chen Inves­ti­tio­nen ange­trie­ben wer­den und mehr Arbeits­plät­ze für jun­ge Men­schen schaf­fen. 

Noch wäh­rend der Gesprä­che zur Lösung des Han­dels­kon­flikts ent­schied sich US-Prä­si­dent Donald Trump dazu, die Zöl­le auf Ein­fuh­ren chi­ne­si­scher Pro­duk­te zu erhö­hen.

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Chi­na erkennt Tai­wan nicht an und sieht Tai­wan als “untrenn­ba­ren Bestand­teil des chi­ne­si­schen Ter­ri­to­ri­ums”. In den 1950er-Jah­ren kam es zu mili­tä­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen im soge­nann­ten Tai­wan-Kon­flikt. Die Annä­he­run­gen der letz­ten Jah­re sind allein wirt­schaft­li­cher Natur. 

Das tai­wa­ne­si­sche Kabi­nett ent­schied am 16. Mai, die Stra­fen für den Miss­brauch der Kenn­zeich­nung Made in Tai­wan auf 96.000 US-Dol­lar zu erhö­hen. Chi­ne­si­sche Händ­ler hät­ten die­se bereits genutzt, um Straf­zöl­le der USA zu umge­hen. Der­zeit wer­den 10 Fäl­le von Fäl­schun­gen unter­sucht. Das geplan­te Gesetz soll auch die­je­ni­gen beloh­nen, die Fäl­schun­gen mel­den. 

Tsai strebt eine Wie­der­wahl im Janu­ar an. Sie steht für das Bestre­ben eines unab­hän­gi­gen Tai­wans : 

Wir haben nur ein Land, näm­lich die Repu­blik Chi­na-Tai­wan. Wir haben nur ein Sys­tem, das auf Demo­kra­tie, Frei­heit und Men­schen­rech­ten basiert.

Mit dem Amts­an­tritt von Tsai ver­schlech­ter­ten sich die Bezie­hun­gen zwi­schen Peking und Tai­pei. 

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RT Deutsch


Dieser Vorgang hat keine Benennung“: Maduro über Aussetzung des Flugverkehrs durch die USA


Der vene­zo­la­ni­sche Prä­si­dent Nicolás Madu­ro hat am Don­ners­tag zu dem von den USA ange­ord­ne­ten Flug­ver­bot für US-ame­ri­ka­ni­sche Flug­zeu­ge über Vene­zue­la Stel­lung genom­men. Laut Madu­ro hat die­ser Vor­gang kei­ne Benen­nung.
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Schwerster Ausbruch in Europa” — Erkrankungen und Todesfall durch Stäbchenbakterien in Köln


Nach Anga­ben der Deut­schen Gesell­schaft für Kran­ken­haus­hy­gie­ne fehlt es an einem ver­gleich­ba­ren Fall inner­halb Euro­pas, bis­lang sei “kein schwe­re­rer Fall beschrie­ben wor­den”. Es han­de­le sich um den “schwers­ten Aus­bruch mit die­sem Erre­ger in einer ambu­lan­ten medi­zi­ni­schen Ein­rich­tung über­haupt”. Es han­delt sich um das Bak­te­ri­um Pseu­do­mo­nas aeru­gi­no­sa, ein Stäb­chen­bak­te­ri­um, gegen das kein Anti­bio­ti­kum hilft. Es ist auch als Kran­ken­haus­keim bekannt und kommt in feuch­ten Milieus vor, selbst in destil­lier­tem Was­ser kann es über­le­ben. Die betrof­fe­nen Per­so­nen der Köl­ner Radio­lo­gie­pra­xis, aus der die Kei­me stam­men sol­len, hat­ten sich dort Injek­tio­nen im Bereich der Wir­bel­säu­le ver­ab­rei­chen las­sen. Zunächst hat­te der Köl­ner Stadt­an­zei­ger über die Bak­te­ri­en berich­tet.

Micha­el Her­brik, der Geschäfts­füh­rer des MVZ, der radio­lo­gi­schen Pra­xis im Köl­ner Stadt­zen­trum, in der es zu den Erkran­kun­gen gekom­men sein soll, kom­men­tier­te die Ereig­nis­se :

Im Rah­men von CT-gesteu­er­ten peri­du­ra­len Infil­tra­ti­ons-The­ra­pi­en ist es in einem Zeit­raum von cir­ca zwei­ein­halb Wochen zu Infek­tio­nen mit einem plan­sen­si­blen Erre­ger Pseu­do­mo­nas aeru­gi­no­sa gekom­men.

Die Staats­an­walt­schaft wur­de durch die Pra­xis selbst ein­ge­schal­tet, nach­dem es zu den Krank­heits­mel­dun­gen kam. Die Köl­ner Staats­an­walt­schaft ermit­telt seit­her. Ins­ge­samt wur­den in dem betref­fen­den Zeit­raum 297 Men­schen mit der The­ra­pie behan­delt. Neben 28 erkrank­ten Pati­en­ten gab es einen Todes­fall. Der 84 Jah­re alte Mann hat­te im Rah­men der genann­ten The­ra­pie eine Sprit­ze erhal­ten, es gab Kom­pli­ka­tio­nen und eine Not-Ope­ra­ti­on folg­te. Sei­ne Ehe­frau sag­te :

Als eine Quer­schnitts­läh­mung droh­te, muss­te mein Mann not­ope­riert wer­den.

Eine Betrof­fe­ne schil­dert die Sym­pto­me nach der Sprit­ze :

Schüt­tel­frost, Erbre­chen und Kopf­schmer­zen, wie ich sie noch nie gehabt habe (…).

Sie wur­de in die Not­auf­nah­me gebracht, nach­dem sie nicht mehr rich­tig spre­chen und kaum gehen konn­te. Es wur­de eine Hirn­haut­ent­zün­dung dia­gnos­ti­ziert, ver­schie­de­ne Anti­bio­ti­ka wur­den gegen die Bak­te­ri­en in ihrem Kör­per aus­pro­biert. Mehr­mals kam die Ent­zün­dung zurück.

Die Ursa­che konn­te bis jetzt in der Pra­xis nicht aus­ge­macht wer­den. Der Geschäfts­füh­rer der Pra­xis ver­si­chert : 

Sofern unse­ren Pati­en­ten durch ein Ver­schul­den der Pra­xis ein Scha­den ent­stan­den ist, wer­den wir für die­sen ein­ste­hen.

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Papst führt Meldepflicht bei sexuellem Missbrauch durch Geistliche ein – jedoch nur kirchenintern


Papst Fran­zis­kus hat erst­mals für die gesam­te katho­li­sche Kir­che eine Mel­de­pflicht für Fäl­le sexu­el­len Miss­brauchs erlas­sen – und damit einen für vie­le über­fäl­li­gen Schritt voll­zo­gen. Für Kle­ri­ker und auch für Ordens­leu­te wer­de ab Juni die Ver­pflich­tung ein­ge­führt, inner­halb der Kir­che Miss­brauch und Ver­tu­schung umge­hend anzu­zei­gen, teil­te der Vati­kan am Don­ners­tag mit. Opfer kri­ti­sier­ten aller­dings prompt, dass eine Mel­de­pflicht an staat­li­che Stel­len nicht vor­ge­se­hen ist.

In dem apos­to­li­schen Schrei­ben namens “Vos estis lux mun­di” (Ihr seid das Licht der Welt) heißt es, die katho­li­schen Diö­ze­sen in aller Welt müss­ten bin­nen eines Jah­res “eine oder meh­re­re dau­er­haf­te und der Öffent­lich­keit leicht zugäng­li­che” Anlauf­stel­len für Anzei­gen ein­rich­ten. In Deutsch­land exis­tie­ren die­se bereits, wie die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz erklär­te.

Im Vati­kan war die Rede von einem wich­ti­gen Schritt. Wäh­rend die Mel­dung von Miss­brauchs­fäl­len “bis dato in einem gewis­sen Sin­ne dem per­sön­li­chen Gewis­sen über­las­sen war, wird sie nun­mehr zu einer uni­ver­sell gül­ti­gen Rechts­vor­schrift”, erklär­te der redak­tio­nel­le Lei­ter der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ab­tei­lung des Vati­kans, Andrea Tor­ni­el­li.

Mehr zum The­ma — Deutsch­land : Pädo­phi­ler Pries­ter wegen Kin­des­miss­brauchs in 108 Fäl­len ver­ur­teilt

Wei­te­re zen­tra­le Punk­te in dem neu­en Gesetz : Der­je­ni­ge, der Miss­brauch zur Anzei­ge bringt, soll geschützt wer­den und kei­ner­lei “Dis­kri­mi­nie­rung” erle­ben. “Qua­li­fi­zier­te” Lai­en – also nicht geweih­te Per­so­nen – sol­len zudem bei Ermitt­lun­gen hel­fen kön­nen. Zudem wei­te­te der Vati­kan den Opfer­be­griff offi­zi­ell auf Ordens­schwes­tern und Pries­ter­amtskan­di­da­ten aus. Auch Macht­miss­brauch gel­te als Form des Miss­brauchs, hieß es.

Kei­ne Mel­de­pflicht an zivi­le Stel­len

Zudem will Fran­zis­kus aufs Tem­po drü­cken, die Ver­fah­ren in Rom und in den Diö­ze­sen vor Ort sol­len sich nicht mehr ewig hin­zie­hen. Des­halb hat er fes­te Fris­ten für Reak­tio­nen auf Miss­brauchs­an­zei­gen ange­ord­net.

Die kirch­li­chen Stel­len wer­den zwar ange­hal­ten, staat­li­che Ermitt­ler zu unter­stüt­zen. Aller­dings besteht kei­ne Mel­de­pflicht an zivi­le Stel­len – ein heik­ler Punkt. Denn dies for­dern Miss­brauchs­op­fer seit Lan­gem.

Ein gut gemein­tes ist noch nicht ein gut gemach­tes Gesetz”, sag­te der Spre­cher des Opfer­ver­bands “Ecki­ger Tisch”, Mat­thi­as Katsch, der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. “Die Kir­che darf nicht wei­ter ver­su­chen, alles allein ermit­teln zu wol­len, son­dern sobald ein Ver­dacht glaub­haft besteht, müs­sen die Staats­an­walt­schaf­ten ein­ge­schal­tet wer­den.”

Bun­des­jus­tiz­mi­nis­te­rin Kata­ri­na Bar­ley (SPD) beton­te, dass “die schreck­li­chen Miss­brauch­s­ta­ten kei­ne inter­ne Ange­le­gen­heit der katho­li­schen Kir­che” sei­en. Jeder Fall müs­se von einem Straf­ge­richt beur­teilt wer­den, zudem müss­ten Staats­an­walt­schaf­ten die Chan­ce bekom­men, zu ermit­teln. Bar­ley mahn­te, brin­ge die Kir­che die Fäl­le nicht vor Gericht, blei­be die “Mau­er des Schwei­gens” erhal­ten, die den Miss­brauch zuletzt jahr­zehn­te­lang ver­schlei­ert habe.

Der Vati­kan argu­men­tiert dage­gen, dass Ermitt­ler vor allem in weni­ger demo­kra­ti­schen Län­dern nicht geeig­net sein könn­ten, sich der Miss­brauchs­the­ma­tik anzu­neh­men.

Ange­sichts des Miss­brauchs­skan­dals steckt die Kir­che des­halb seit Jah­ren in vie­len Län­dern der Welt – auch in Deutsch­land – in einer ihrer schwers­ten Kri­sen. Wäh­rend des Pon­ti­fi­kats von Fran­zis­kus’ Vor­gän­ger Bene­dikt XVI. war ans Licht gekom­men, dass sich Geist­li­che mas­sen­haft an Kin­dern ver­gan­gen hat­ten und von Obe­ren gedeckt wur­den. Fran­zis­kus stand nun stark unter Druck, sei­nen Wor­ten von einer “Null Toleranz”-Politik end­lich auch Taten fol­gen zu las­sen.

Mehr zum The­ma — Kampf gegen Miss­brauch : Papst erlässt erst­mals Regeln für Vati­kan­staat

Nach dem Anti-Miss­brauchs-Gip­fel, zu dem der Papst Ende Febru­ar die Vor­sit­zen­den aller Bischofs­kon­fe­renz in den Vati­kan gela­den hat­te, wur­den die­se For­de­run­gen noch lau­ter. Zuletzt stell­te Fran­zis­kus ein­zig für den klei­nen Vati­kan­staat – in dem kaum Kin­der leben – ent­spre­chen­de Regeln auf. Mit dem jetzt ver­öf­fent­lich­ten soge­nann­ten Motu pro­prio will Fran­zis­kus offen­bar über­zeu­gen­der vor­ge­hen.

Doch frag­lich bleibt, wie genau die Kir­chen vor Ort mit den Regeln umge­hen.

Für Deutsch­land wer­den wir zeit­nah prü­fen, wel­che mög­li­chen Aus­wir­kun­gen das Doku­ment vor allem auf unse­re natio­na­len Leit­li­ni­en hat”, sag­te der Miss­brauchs­be­auf­trag­te der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, Ste­phan Acker­mann.

Dass bei Wei­tem nicht jeder auf Fran­zis­kus’ Linie ist, zeig­te sich erst kürz­lich wie­der sehr deut­lich – aus­ge­rech­net am Bei­spiel sei­nes Vor­gän­gers Bene­dikt. Der hat­te in einem Schrei­ben die sexu­el­le Revo­lu­ti­on der 1968er Jah­re und die Säku­la­ri­sie­rung der west­li­chen Gesell­schaft für den sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern in der Kir­che ver­ant­wort­lich gemacht. Von der eige­nen Ver­ant­wor­tung der Kir­che, sowohl für die Lei­den der Opfer als auch für die Ver­schleie­rung der unzäh­li­gen Fäl­le, wur­de damit vor­ran­gig abge­lenkt. Eine Denk­wei­se, die bis­her vie­ler­orts eine rigo­ro­se Auf­ar­bei­tung der Miss­brauchs­fäl­le ver­hin­dert hat.

Mehr zum The­ma -Kin­des­miss­brauch : In jeder Klas­se ein bis zwei Fäl­le – Minis­te­rin for­dert Taten

(dpa/ rt deutsch)

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Kampf gegen Drogen durch unlauteren Wettbewerb : Sheriff aus Indiana lässt Dealer einander anzeigen


Am 1. Mai ver­öf­fent­lich­te das She­riff­bü­ro von Jen­nings Coun­ty im US-Bun­des­staat India­na auf Face­book ein For­mu­lar zum Aus­fül­len. Der Fra­ge­bo­gen war an alle Dro­gen­händ­ler vor Ort adres­siert. Somit beka­men die Dea­ler ein offi­zi­el­les Mit­tel, end­lich ihre Kon­kur­ren­ten los­zu­wer­den. Unter den zu beant­wor­ten­den Fra­gen waren der Name des Kon­kur­ren­ten, sei­ne Adres­se, sein Auto­kenn­zei­chen, das jewei­li­ge Dro­gen­an­ge­bot und die “Öff­nungs­zei­ten” des ille­ga­len Geschäfts. 

Macht euch zu viel Wett­be­werb zu schaf­fen ? Erzielt ihr nicht mehr den Gewinn, den ihr einst gehabt hat ? Wir sind dazu da, eure Kon­kur­renz zu besei­ti­gen!”, lau­te­te der Appell.

Der Face­book-Ein­trag lös­te eine Wel­le wit­zi­ger Kom­men­ta­re aus. Vie­le fan­den die Idee bril­lant. “Und ver­gesst bit­te nicht, die Absen­der­adres­se anzu­ge­ben, damit der She­riff euch eine Dank­sa­gung zukom­men las­sen kann”, wit­zel­ten eini­ge Nut­zer. Ande­re zeig­ten sich bereit, das For­mu­lar sofort aus­zu­fül­len. Wie­der­um ande­re baten die Ord­nungs­hü­ter dar­um, spä­ter dar­über Rechen­schaft abzu­le­gen, wie vie­le Dea­ler ihnen auf den Leim gegan­gen waren.

Mehr zum The­ma — Dea­ler ver­kauft Zucker statt Koka­in – Käu­fer beschwert sich bei Poli­zei

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Venezuela : Die Missachtung internationalen Rechts durch die USA erschwert eine Lösung (Video)


Die Kri­se in Vene­zue­la köchelt wei­ter vor sich hin. Der selbst­er­nann­te Über­gangs­prä­si­dent Juan Guai­do ist offen­bar nicht in der Lage, ohne eine aus­län­di­sche Inter­ven­ti­on die Macht im Land zu über­neh­men. Eine sol­che Inter­ven­ti­on ist bis­her jedoch aus­ge­blie­ben.
Auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne gibt es zwar Gesprä­che, doch erwei­sen sich die unter­schied­li­chen Her­an­ge­hens­wei­sen als unüber­brück­ba­res Hin­der­nis. Wäh­rend sich die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on am inter­na­tio­na­len Recht ori­en­tiert, favo­ri­sie­ren die Ver­ei­nig­ten Staa­ten eine Durch­set­zung ihrer Inter­es­sen am Recht vor­bei. Ver­hand­lun­gen gestal­ten sich ent­spre­chend schwie­rig.
Auch Guai­do gerät zuneh­mend unter Druck. Sei­ne stän­di­gen Miss­erfol­ge dürf­ten ihn bald jeder Unter­stüt­zung sei­ner Anhän­ger berau­ben.

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Venezuela : Widersprüchliche Aussagen zum Putschversuch durch Teile des Militärs (Video)


Mehr zum The­ma — Von USA unter­stütz­ter “Inte­rims­prä­si­dent” Guai­dó ruft zum mili­tä­ri­schen Auf­stand in Vene­zue­la auf

Tei­le des vene­zo­la­ni­schen Mili­tärs haben sich even­tu­ell hin­ter den selbst­er­nann­ten “Inte­rims­prä­si­den­ten” Juan Guai­dó gestellt. Auf einer Stra­ße in Cara­cas zeig­te sich Guai­do von Sol­da­ten umringt. In einem Video erklär­te er, nun auch die Unter­stüt­zung des Mili­tärs zu haben. US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton und US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo mel­de­ten sich auf Twit­ter zu Wort und erklär­ten aber­mals ihre Unter­stüt­zung für Guai­do.

Die vene­zo­la­ni­sche Regie­rung erklär­te, einen klei­nen Putsch nie­der­zu­schla­gen, für den sich Ver­rä­ter in der Armee mit rech­ten oppo­si­tio­nel­len Kräf­ten zusam­men­ge­schlos­sen hät­ten. Cara­cas beschul­dig­te außer­dem Kolum­bi­en, am Putsch gegen die vene­zo­la­ni­sche Regie­rung betei­ligt zu sein.

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