2019 : IS-Terrorzellen in 17 Regionen Russlands entdeckt


Mit­ar­bei­ter des rus­si­schen Innen­mi­nis­te­ri­ums und Inland­ge­heim­diens­tes (FSB) haben im Jahr 2019 in 17 rus­si­schen Regio­nen Ter­ror­zel­len aus­fin­dig gemacht. Dies teil­te der Chef der Haupt­ver­wal­tung des Innen­mi­nis­te­ri­ums zum Wider­stand gegen Extre­mis­mus, Gene­ral Major Oleg Ilji­nych, mit.
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Zigeunerlager Lety“: Gräber im früheren NS-Lager in Tschechien entdeckt


For­scher haben auf dem Gelän­de eines frü­he­ren natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Arbeits­la­gers für Roma in Tsche­chi­en ein Mas­sen­grab frei­ge­legt. Das soge­nann­te „Zigeu­ner­la­ger Lety“ bestand von 1940 bis 1943 wäh­rend der Zeit der deut­schen Besat­zung im Zwei­ten Welt­krieg.
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Deutsche Kriegsgefangene unter Leichnamen im Altai entdeckt ? — Historikerin über ihre Schicksale


In der Stadt Rub­zowsk in West­si­bi­ri­en ist ein ört­li­cher Fähr­ten­su­cher Anfang August auf unbe­kann­te Grä­ber gesto­ßen. Er behaup­tet, ein Mas­sen­grab der Sta­lin-Opfer gefun­den zu haben, wobei die Kom­mu­nis­ten auf einem Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger für Deut­sche und Japa­ner behar­ren. Sput­nik sprach mit der His­to­ri­ke­rin Natal­ja Mark­dorf über mög­li­che Hin­ter­grün­de.
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Seltenes interstellares radioaktives Material in antarktischem Schnee entdeckt


Inter­stel­la­res radio­ak­ti­ves Mate­ri­al wur­de in kürz­lich gefal­le­nem ant­ark­ti­schem Schnee nach­ge­wie­sen. Die atem­be­rau­ben­de Ent­de­ckung begeis­tert die Wis­sen­schaft­ler, die sagen, dass die sel­te­ne Sub­stanz vor weni­ger als 20 Jah­ren in Form von Welt­raum­staub auf die Erde gefal­len ist.

Die Ent­de­ckung des sel­te­nen Iso­tops aus Eisen, Eisen-60, bestä­tigt frü­he­re For­schun­gen, die erga­ben, dass die Sub­stanz durch Super­no­vae, star­ke Stern­ex­plo­sio­nen, inner­halb der letz­ten Mil­lio­nen Jah­re ent­stan­den ist und in geo­lo­gi­schen For­ma­tio­nen auf der Erde vor­han­den sein muss.

For­scher aus Deutsch­land woll­ten sehen, ob das bei Stern­ex­plo­sio­nen ent­ste­hen­de Eisen-60 aus dem All wei­ter­hin die Erde erreicht. Sie ver­mu­te­ten, dass es das Iso­top in Staub­par­ti­keln in der loka­len inter­stel­la­ren Wol­ke geben könn­te, einem Bereich des inter­stel­la­ren Raums, durch den das Son­nen­sys­tem gera­de reist. Der Theo­rie nach lan­den die­se Par­ti­kel auf der Erde, wäh­rend der Pla­net an ihnen vor­bei­zieht. 

Die Wis­sen­schaft­ler unter­such­ten etwa eine hal­be Ton­ne Schnee von einer unbe­las­te­ten Stel­le aus der Nähe der Polar­for­schungs­sta­ti­on Koh­nen in der Ant­ark­tis. Sie schmol­zen die Schnee­pro­ben in Mün­chen und ver­wen­den einen Teil­chen­be­schleu­ni­ger, um ein­zel­ne Eisen-60-Ato­me aus den in der Pro­be vor­han­de­nen Eisen­ato­men zu extra­hie­ren.

Das Team schloss ande­re mög­li­che Erklä­run­gen, wie das Eisen-60 im Schnee hät­te lan­den kön­nen, aus – ein­schließ­lich der Mög­lich­keit, dass es aus unse­rem Son­nen­sys­tem oder aus Atom­tests stammt. In der wis­sen­schaft­li­chen Zeit­schrift Phy­si­cal Review Let­ters schrei­ben die Wis­sen­schaft­ler :

Indem wir ter­res­tri­sche und kosmo­ge­ne Quel­len aus­schlie­ßen, kom­men wir zu dem Schluss, dass wir zum ers­ten Mal Eisen-60 mit inter­stel­la­rem Ursprung in der Ant­ark­tis gefun­den haben.

Der inter­stel­la­re radio­ak­ti­ve Schnee lie­fert Wis­sen­schaft­lern star­ke Bewei­se dafür, dass ein Teil der loka­len inter­stel­la­ren Wol­ke durch Super­no­vae erzeugt wur­de. Das For­schungs­team will nun altes ant­ark­ti­sches Eis ana­ly­sie­ren, um nach einem Anstieg von Eisen-60 vor etwa 40.000 bis 50.000 Jah­ren zu suchen, als das Son­nen­sys­tem ver­mut­lich in die loka­le inter­stel­la­re Wol­ke ein­ge­drun­gen ist.

Mehr zum The­ma — “Bom­ben­be­trieb” in Bay­ern : For­schungs­re­ak­tor läuft offen­bar ille­gal mit hoch ange­rei­cher­tem Uran

RT Deutsch


Prozess gegen mutmaßliche IS-Anhängerin Jennifer W. in München : Gewaltmaterial auf Handy entdeckt


Ent­haup­tun­gen, eine Anlei­tung zum Bom­ben­bau – das auf dem Han­dy, der in Mün­chen ange­klag­ten Jen­ni­fer W., gefun­de­ne Video- und Bild­ma­te­ri­al erhär­tet die Vor­wür­fe gegen die 28 Jah­re alte Frau.

Ihr wird vor­ge­wor­fen, im Irak IS-Mit­glied gewe­sen zu sein. Ange­klagt ist sie neben der Mit­glied­schaft in einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung im Aus­land auch wegen Mor­des durch Unter­las­sen und Kriegs­ver­bre­chen. Die Ange­klag­te stammt ursprüng­lich aus Nie­der­sach­sen und hat eine Toch­ter. 

Im Irak hiel­ten sie und ihr Mann ein erst fünf Jah­re altes Mäd­chen und deren Mut­ter als Skla­vin­nen. Da das Mäd­chen nachts eine Matrat­ze beschmutzt hat­te, ket­te­te der Ehe­mann von Jen­ni­fer W., Tahan A., die Fünf­jäh­ri­ge zur Bestra­fung drau­ßen an, ohne Son­nen­schutz. Das Mäd­chen ver­durs­te­te. Die Mut­ter über­leb­te die Gefan­gen­schaft und mach­te mög­lich, dass Jen­ni­fer W. vor Gericht ange­klagt wird. Der Fall erhielt hohe media­le Auf­merk­sam­keit, da es der ers­te sei­ner Art ist, der in Deutsch­land das Ver­bre­chen gegen die Min­der­heit der Jesi­den durch die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on IS deut­lich macht. 

Tahan A. wur­de nun in Grie­chen­land ver­haf­tet und wird vor­aus­sicht­lich den deut­schen Behör­den über­stellt. Er ist ira­ki­scher Staats­bür­ger. Der IS ver­schlepp­te und ver­sklav­te Tau­sen­de jesi­di­scher Frau­en. Vie­le wur­den zu Sex-Skla­vin­nen der IS-Kämp­fer. Die jesi­di­schen Män­ner wur­den ermor­det. In Deutsch­land leben rund 200.000 Jesi­din­nen und Jesi­den. 

RT Deutsch


Kalaschnikow entdeckt : Reichsbürger verstößt gegen Kriegswaffenkontrollgesetz


Die Poli­zei in Bran­den­burg hat einen Ver­stoß gegen das Kriegs­waf­fen­kon­troll­ge­setz auf­ge­deckt : Wie jetzt bekannt wur­de, hat­ten die Beam­ten am Kar­frei­tag eine Raz­zia bei einem Reichs­bür­ger im Land­kreis Elbe-Els­ter durch­ge­führt. Dabei fan­den sie Muni­ti­on, NS-Devo­tio­na­li­en und eine Kalasch­ni­kow. Die Aus­re­de des Täters klingt aben­teu­er­lich.
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