Mit Erlaubnis der Rada – ukrainischer Grenzschutz darf ohne Vorwarnung das Feuer eröffnen


Ohne Vor­war­nung darf der ukrai­ni­sche Grenz­schutz das Feu­er eröff­nen, wenn dies “zur Abwehr eines bewaff­ne­ten Über­falls oder eines Ein­falls bewaff­ne­ter mili­tä­ri­scher Grup­pen oder Ver­bre­cher­grup­pie­run­gen auf das Ter­ri­to­ri­um der Ukrai­ne ; zur [erzwun­ge­nen] Bei­le­gung bewaff­ne­ter Kon­flik­te und Pro­vo­ka­tio­nen ; zur Abwehr eines Über­falls […] auf mili­tä­ri­sche und zivi­le Schif­fe und Boo­te des Staat­li­chen Grenz­schutz­diens­tes der Ukrai­ne oder ande­re zivi­le Was­ser­fahr­zeu­ge der Ukrai­ne” die­ne, zitiert die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur RIA Nowos­ti die Ver­ord­nung des ukrai­ni­schen Par­la­ments. Warn­schüs­se, die Schif­fe etwa bei Ver­fol­gung von Grenz­ver­stö­ßen abge­ben dür­fen, wer­den in einem sepa­ra­ten Punkt des Doku­ments bespro­chen.

Fer­ner führt die­ses Doku­ment eine soge­nann­te “angren­zen­de Zone” der Ukrai­ne zur See ein und legt die­se fest : Dies ist eine Zone in der offe­nen See, die an ein ter­ri­to­ria­les See­ge­wäs­ser der Ukrai­ne angrenzt, des­sen Außen­gren­ze wie­der­um nicht wei­ter als 24 See­mei­len vom Ufer ent­fernt ver­läuft. Die “angren­zen­de Zone” zur See soll 12 See­mei­len breit sein.

Mehr zum The­ma – Wie der Kon­flikt im Asow­schen Meer begann : Die Fest­set­zung des rus­si­schen Fisch­kut­ters “Nord”

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Tödlicher Unfall mit Limousine in USA : Fahrer fehlte Erlaubnis, Besitzer war FBI-Informant


Der Besit­zer des Unter­neh­mens, Sha­red Hus­sain, hal­te sich der­zeit im Aus­land auf, ihm dro­he mög­li­cher­wei­se eine Straf­ver­fol­gung. Dem TV-Sen­der Fox News zufol­ge, ist er ein FBI-Infor­mant, der den US-Behör­den bei Ermitt­lun­gen gegen radi­ka­le Isla­mis­ten in Mosche­en in meh­re­ren Städ­ten des Bun­des­staa­tes New York hilft.

Bei dem Unfall am Sams­tag in dem Ort Scho­ha­rie, etwa 270 Kilo­me­ter nörd­lich der US-Metro­po­le New York, war die mit 17 Freun­den besetz­te Limou­si­ne über eine Stra­ßen­kreu­zung gerast und auf einem Park­platz auf ein abge­stell­tes Auto geprallt. Sämt­li­che Fahr­gäs­te, der Fah­rer sowie zwei Fuß­gän­ger kamen dabei ums Leben. (dpa/rt deutsch)

Mehr zum The­ma — 20 Tote bei schwe­rem Unfall mit Hoch­zeits-Limou­si­ne in US-Bun­des­staat New York

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Kinder vor dem Wickeln um Erlaubnis fragen : Ratschlag an Eltern sorgt für Furore im Internet


Eigent­lich ging es in einem Inter­view im aus­tra­li­schen Fern­seh­sen­der ABC News um sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern und wie man dem vor­beu­gen kann. Die Jour­na­lis­tin sprach dar­über mit einer Sexu­al­päd­ago­gin von “Body Safe­ty Aus­tra­lia”. Die­se Orga­ni­sa­ti­on arbei­tet seit Jah­ren mit Kin­dern, Eltern und Leh­rern zusam­men und för­dert durch ihre Tätig­keit das soge­nann­te Kon­zept des “con­sent”, also der Zustim­mung.

Selbstbestimmung des Kindes fördern

Den Klei­nen — ab drei Jah­ren — ver­su­chen sie durch Work­shops einen selbst­be­wuss­ten Umgang mit dem eige­nen Kör­per bei­zu­brin­gen. Ihre Arbeit ist dar­auf fokus­siert, den Kin­dern bereits so früh wie mög­lich zu ver­mit­teln, dass sie allein die Kon­trol­le über ihren eige­nen Kör­per haben – und ent­schei­den kön­nen, wer sie anfasst und wer nicht. Damit soll auch ver­hin­dert wer­den, dass sie Opfer von sexu­el­ler Gewalt wer­den.

Eltern, Leh­rer sowie alle ande­ren Inter­es­sier­ten ver­sucht die Orga­ni­sa­ti­on, für die Selbst­be­stim­mung des Kin­des zu sen­si­bi­li­sie­ren. Wie das genau von­stat­ten­ge­hen soll, ver­such­te die Päd­ago­gin Dean­ne Car­son im besag­ten Inter­view auch zu erklä­ren.

Einverständnis der Babys einfordern

So sag­te sie, dass Eltern ihre Babys von Geburt an um Zustim­mung bit­ten soll­ten, bevor sie deren Win­deln wech­seln :

Ich wer­de jetzt dei­ne Win­deln wech­seln, ist das okay ?

Car­son sag­te selbst, dass ihr klar sei, dass die Babys nicht dar­auf ant­wor­ten könn­ten, aber wenn die Eltern kurz abwar­te­ten, könn­ten Babys ihr Ein­ver­ständ­nis durch Signa­le und Kör­per­spra­che geben. Und man wür­de ihnen dadurch ver­mit­teln, dass ihre Reak­ti­on wich­tig ist.

Einige Eltern würden immer noch auf die Zustimmung warten

Die Reak­tio­nen der Zuschau­er lie­ßen nicht lan­ge auf sich war­ten. Das Video des Gesprächs, das bereits am 8. Mai aus­ge­strahlt wur­de, ver­brei­te­te sich rasant durchs Inter­net und führ­te bis heu­te vor allem in den sozia­len Medi­en zu einem regel­rech­ten “nap­py­ga­te”, also “Win­del-Skan­dal”.

Ich war­te immer noch auf die Zustim­mung mei­nes Kin­des. Seit drei Tagen schon, und über­all ist Sch***e. Ich wünsch­te, mein Andert­halb­jäh­ri­ger wür­de ant­wor­ten”, mel­de­te sich ein Face­book-Nut­zer.

Ande­re frag­ten sich, ob die Frau über­haupt Kin­der habe, da ihre The­sen welt­fremd sei­en. In ande­ren Kom­men­ta­ren reg­te sich bei­spiels­wei­se eine Twit­ter-Nut­ze­rin, nach eige­ner Aus­sa­ge selbst Mut­ter von sie­ben Kin­dern, dar­über auf, dass die ver­rück­tes­ten und am laut­stärks­ten geäu­ßer­ten The­sen zur Kin­der­er­zie­hung von Men­schen kämen, die dar­in am wenigs­ten Erfah­rung hät­ten.

Neben hämi­schen und empör­ten Reak­tio­nen über­wie­gend von Eltern gab es aber auch Beschimp­fun­gen und sogar Mord­dro­hun­gen gegen die Päd­ago­gin. Dar­auf­hin deak­ti­vier­te sie ihr Face­book-Pro­fil.

Car­son äußer­te sich in einem lan­gen Kom­men­tar auf der Inter­net­sei­te newmatilda.com noch ein­mal zu die­sem The­ma. Dar­in erklärt sie, dass sie miss­ver­stan­den wor­den sei, und beschrieb noch ein­mal das Kon­zept ihrer Orga­ni­sa­ti­on.

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May will Queen um Erlaubnis für Regierungsbildung bitten


Preview Die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May will noch am Frei­tag bei Köni­gin Eliza­beth II. um die Erlaub­nis für eine Regie­rungs­bil­dung bit­ten. Das teil­te ein Regie­rungs­spre­cher am Mit­tag mit. Sie stre­be eine kon­ser­va­ti­ve Min­der­heits­re­gie­rung mit Dul­dung der nord­iri­schen Demo­cra­tic Unio­nist Par­ty (DUP) an, hieß es in bri­ti­schen Medi­en.
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