Mit Erlaubnis der Rada – ukrainischer Grenzschutz darf ohne Vorwarnung das Feuer eröffnen


Ohne Vor­war­nung darf der ukrai­ni­sche Grenz­schutz das Feu­er eröff­nen, wenn dies “zur Abwehr eines bewaff­ne­ten Über­falls oder eines Ein­falls bewaff­ne­ter mili­tä­ri­scher Grup­pen oder Ver­bre­cher­grup­pie­run­gen auf das Ter­ri­to­ri­um der Ukrai­ne ; zur [erzwun­ge­nen] Bei­le­gung bewaff­ne­ter Kon­flik­te und Pro­vo­ka­tio­nen ; zur Abwehr eines Über­falls […] auf mili­tä­ri­sche und zivi­le Schif­fe und Boo­te des Staat­li­chen Grenz­schutz­diens­tes der Ukrai­ne oder ande­re zivi­le Was­ser­fahr­zeu­ge der Ukrai­ne” die­ne, zitiert die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur RIA Nowos­ti die Ver­ord­nung des ukrai­ni­schen Par­la­ments. Warn­schüs­se, die Schif­fe etwa bei Ver­fol­gung von Grenz­ver­stö­ßen abge­ben dür­fen, wer­den in einem sepa­ra­ten Punkt des Doku­ments bespro­chen.

Fer­ner führt die­ses Doku­ment eine soge­nann­te “angren­zen­de Zone” der Ukrai­ne zur See ein und legt die­se fest : Dies ist eine Zone in der offe­nen See, die an ein ter­ri­to­ria­les See­ge­wäs­ser der Ukrai­ne angrenzt, des­sen Außen­gren­ze wie­der­um nicht wei­ter als 24 See­mei­len vom Ufer ent­fernt ver­läuft. Die “angren­zen­de Zone” zur See soll 12 See­mei­len breit sein.

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RT Deutsch


Bandenkrieg in Schweden : Rivalisierende Gangs eröffnen das Feuer auf offener Straße


Acht Men­schen wur­den durch Schüs­se oder Mes­ser­sti­che außer­halb eines Fest­lo­kals in Möln­ly­cke, süd­öst­lich der west­schwe­di­schen Stadt Göte­borg, am Sams­tag ver­letzt. Sie­ben Per­so­nen wur­den ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert, dar­un­ter eine Per­son mit schwe­ren Ver­let­zun­gen. Es kam zu 13 Fest­nah­men wegen des Ver­dachts des ver­such­ten Mor­des und schwe­rer Kör­per­ver­let­zung. Kurz nach 21 Uhr ging am Sams­tag­abend eine Mel­dung bei der schwe­di­schen Poli­zei ein, dass es eine Schie­ße­rei gege­ben habe. Ann-Chris­tin Löf­strand, Poli­zei­che­fin von Göte­borg : 

Ich kann nur bestä­ti­gen, dass es pas­siert ist. 

Die Poli­zei sperr­te das Gebiet um das Lokal ab und lei­te­te eine Unter­su­chung ein. Eini­ge der Ver­letz­ten sol­len der Motor­rad-Gang Hells Angels ange­hö­ren, berich­tet die schwe­di­sche Nach­rich­ten­agen­tur TT. 

Die schwe­di­sche Staats­an­walt­schaft ver­laut­bart in einer Erklä­rung : 

Der Vor­fall wur­de durch einen Kon­flikt aus­ge­löst, wel­cher ent­we­der wäh­rend des­sel­ben Abends aus­ge­löst wur­de oder schon vor­her zwi­schen zwei riva­li­sie­ren­den Grup­pen exis­tier­te — der einen mit Ver­bin­dun­gen zu einer Motor­rad-Gang und der ande­ren mit loka­len Ver­bin­dun­gen. 

Im Ver­gleich zu Deutsch­land ist die Wahr­schein­lich­keit für jun­ge Män­ner (zwi­schen 15 und 29 Jah­ren) in Schwe­den zehn­mal höher, Opfer einer Schie­ße­rei zu wer­den, so eine Stu­die aus der Fach­zeit­schrift European Jour­nal on Cri­mi­nal Poli­cy and Rese­arch : 

Wir kom­men zu dem Ergeb­nis, dass in Schwe­den in den letz­ten 20 Jah­ren die Gewalt­ta­ten unter Män­nern zwi­schen 15 und 29 Jah­ren stark zuge­nom­men haben. Wir behaup­ten nicht, dass die Gewalt in Schwe­den ins­ge­samt zuge­nom­men hat, aber wir kön­nen von einer star­ken Zunah­me der Waf­fen­ge­walt bei jun­gen Män­nern berich­ten (…). 

Für Män­ner über 30 Jah­ren in Schwe­den lie­gen die Opfer­zah­len im euro­päi­schen Durch­schnitt. Gab es 2006 acht Todes­op­fer in Schwe­den durch Schuss­waf­fen, waren es im ver­gan­ge­nen Jahr 43. Die schwe­di­sche Poli­zei bemän­gelt die Ten­denz, dass Kon­flik­te zwi­schen Kri­mi­nel­len leich­ter eska­lier­ten. Dani­el Ves­t­er­hav, Kri­mi­no­lo­ge, gegen­über den SVT-Nach­rich­ten : 

Sie neh­men Schuss­waf­fen, um Schwä­chen zu ver­mei­den. So ist es wich­tig gewor­den, sei­nen kri­mi­nel­len Ruf — sein Droh­po­ten­zi­al — im kri­mi­nel­len Umfeld auf­zu­bau­en. Frü­her konn­te man Ver­stö­ße pas­sie­ren las­sen, ohne der­ar­tig gewalt­tä­tig zu wer­den wie heu­te. 

Neben Schuss­waf­fen wird auch von Gra­na­ten Gebrauch gemacht. Hier­für hat die schwe­di­sche Regie­rung daher bei frei­wil­li­gem Ablie­fern eine Waf­fen­a­mnes­tie ver­kün­det. Bis zum 11. Janu­ar 2019 kön­nen Gra­na­ten bei der Poli­zei abge­ge­ben wer­den, recht­li­che Kon­se­quen­zen müs­sen die Vor­be­sit­zer nicht fürch­ten. 

RT Deutsch


Wenn das Leben an einem Faden hängt : VAE eröffnen längste Seilrutsche der Welt


VAE eröff­nen längs­te Seil­rut­sche der Welt

Je nach Gewicht und Wet­ter­la­ge beträgt die Flug­dau­er etwa zwei bis drei Minu­ten. Täg­lich kön­nen bis zu 250 Per­so­nen ihren Adre­na­lin-Spie­gel in die Höhe trei­ben, die Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit beträgt wäh­rend der Fahrt 120 bis 150 Stun­den­ki­lo­me­ter. Wem das nicht genug ist, kann neben sei­nen Freun­den oder Fami­li­en­mit­glie­dern um die Wet­te flie­gen. Alters­be­schrän­kun­gen gibt es kei­ne, aller­dings darf das Höchst­ge­wicht 150 Kilo­gramm nicht über­schrei­ten. 

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RT Deutsch