US-geführte Marinekoalition zur “Sicherung” der Straße von Hormus eröffnet Zentrale in Bahrain


Die von den USA geführ­te Mari­ne­ko­ali­ti­on im Golf eröff­ne­te am Don­ners­tag ein Kom­man­do­zen­trum in Bah­rain. Das teil­te die Fünf­te Flot­te der USA in einer Erklä­rung mit. Offi­zi­el­les Ziel sei die Siche­rung der kom­mer­zi­el­len Schiff­fahrt rund um die Stra­ße von Hor­mus, eine Regi­on, in der es nach diver­sen Tan­ker­an­grif­fen zuletzt zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen gekom­men ist. Die US-Regie­rung sowie eini­ge Ver­bün­de­te mach­ten den Iran für die Angrif­fe ver­ant­wort­lich. Der See­weg vom Golf von Oman in den Per­si­schen Golf durch das Nadel­öhr von Hor­mus ist auch ein wich­ti­ger Trans­port­weg für Öltan­ker.

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Bei der Zere­mo­nie am Don­ners­tag kamen Teil­neh­mer aus Aus­tra­li­en, Bah­rain, Sau­di-Ara­bi­en, den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten, dem Ver­ei­nig­ten König­reich und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zusam­men, außer­dem wur­de das neu­es­te Mit­glied der “Inter­na­tio­na­len Alli­anz für mari­ti­me Sicher­heit” (IMSC, Inter­na­tio­nal Mari­ti­me Secu­ri­ty Con­struct), Alba­ni­en, begrüßt. US-Kon­ter­ad­mi­ral Alvin Hol­sey wur­de zum Befehls­ha­ber der Koali­ti­on ernannt. Im Kom­man­do­zen­trum wür­den künf­tig alle Infor­ma­tio­nen der betei­lig­ten Mari­nen und Indus­trie­part­ner gebün­delt, um einen mög­lichst effek­ti­ven Ein­satz zu gewähr­leis­ten, hieß es.

Das US-Mili­tär mach­te zunächst kei­ne genau­en Anga­ben dazu, wie vie­le Schif­fe und Sol­da­ten an dem Ein­satz betei­ligt sind. Es kämen an wich­ti­gen Nadel­öh­ren gro­ße Schif­fe wie Fre­gat­ten und Zer­stö­rer zum Ein­satz, hieß es. Klei­ne­re Patrouil­len­boo­te und Kor­vet­ten kon­trol­lier­ten die dazwi­schen­lie­gen­den Schiff­fahrts­stra­ßen, zudem fin­de auch eine Über­wa­chung des Schiffs­ver­kehrs aus der Luft statt. Die US-Regie­rung hat­te den Ein­satz zunächst als “Ope­ra­ti­on Sen­ti­nel” (Wach­ein­satz) bezeich­net, spricht aber inzwi­schen von einer “Inter­na­tio­na­len Alli­anz für mari­ti­me Sicher­heit” (IMSC).

Bereits am 20. Okto­ber fand in Bah­rains Haupt­stadt Mana­ma ein von den USA gelei­te­ter zwei­tä­gi­ger Gip­fel statt, des­sen Haupt­the­ma die “ira­ni­sche Bedro­hung im Per­si­schen Golf” war. Neben Sau­di-Ara­bi­en, den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten, Kuwait und Oman nahm auch Isra­el dar­an teil, was Hamas-Spre­cher Hazim Qasim zu der Aus­sa­ge ver­an­lass­te, dass Ver­su­che, die israe­li­sche Besat­zung in die Regi­on zu inte­grie­ren, zum Schei­tern ver­ur­teilt sei­en. Bah­rain ist die Hei­mat der Fünf­ten Flot­te, unter­hält aber kei­ne diplo­ma­ti­schen Bezie­hun­gen zu Isra­el.

Mehr zum The­ma — Russ­land stellt Sicher­heits­kon­zept für Per­si­schen Golf vor : Kei­ne Aus­lands­ein­sät­ze als Grund­satz

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Nach Brandkatastrophe : Russische Stadt Kemerowo eröffnet Gedenkstätte “Park der Engel”


Der am Sonn­tag eröff­ne­te, knapp zwei Hekt­ar gro­ße Park, ist sowohl eine Gedenk- als auch eine Erho­lungs­an­la­ge. Der “Park der Engel” befin­det sich direkt an der Stel­le, wo einst das Ein­kaufs­zen­trum “Win­ter­kir­sche” stand. Für jedes Opfer wur­de eine Kie­fer gepflanzt. In einer Kapel­le, in der eine Lis­te mit den Namen aller Todes­op­fer hängt, kann man den Ver­stor­be­nen geden­ken.

Ser­gei Ziwil­jow, Gou­ver­neur des Gebie­tes Keme­ro­wo, sag­te bei der Eröff­nungs­fei­er :

Unse­re Auf­ga­be war es, kei­nen Ort der Trau­er, son­dern einen Ort der Erin­ne­rung und einen Ort der Kraft zu schaf­fen.

Nach Brandkatastrophe: Russische Stadt Kemerowo eröffnet  Gedenkstätte "Park der Engel"
Eine Kapel­le im neu eröff­ne­ten “Park der Engel”

Die Tra­gö­die wur­de auf gro­be Fahr­läs­sig­keit der Eigen­tü­mer und Kor­rup­ti­on der Beam­ten zurück­ge­führt, die das Ein­kaufs­zen­trum zu einer Todes­fal­le gemacht hat­ten. Das auto­ma­ti­sche Feu­er­lösch­sys­tem und der Alarm haben bei dem Brand nicht funk­tio­niert. Die Not­aus­gän­ge waren geschlos­sen, die Türen der Kino­sä­le waren von außen ver­sperrt. 

Aus­ge­rech­net der Kin­der­be­reich des Kauf­hau­ses war am schlimms­ten betrof­fen. Er befand sich im obers­ten Stock­werk, wo das Feu­er aus­brach. Zusätz­lich zu den 60 Todes­op­fern wur­den bei dem Unglück 79 Men­schen ver­letzt und Dut­zen­de Tie­re getö­tet, die in ihren Käfi­gen in einem klei­nen Zoo gefan­gen waren.

Mehr zum The­ma — Ein Jahr nach der Feu­er­tra­gö­die von Keme­ro­wo : Men­schen geden­ken in tie­fer Trau­er der Toten

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Ukraine eröffnet Hochverratsverfahren gegen Poroschenko wegen des Vorfalls in der Straße von Kertsch


Das staat­li­che Unter­su­chungs­bü­ro der Ukrai­ne hat ein Straf­ver­fah­ren eröff­net und damit begon­nen, eine mög­li­che Ankla­ge wegen Hoch­ver­rats gegen den ehe­ma­li­gen ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Petro Poro­schen­ko auf­grund des Vor­falls in der Stra­ße von Kertsch zu unter­su­chen. Das teil­te die Pres­se­stel­le der Behör­de am Diens­tag mit.

Das staat­li­che Unter­su­chungs­bü­ro der Ukrai­ne unter­sucht Ver­bre­chen, die von höchs­ten Beam­ten des Lan­des began­gen wur­den. In der Mit­tei­lung der Pres­se­stel­le heißt es :

Auf der Grund­la­ge einer Erklä­rung von Andrej Port­now haben Ermitt­ler der Zen­tra­le des staat­li­chen Unter­su­chungs­bü­ros am 21. Mai Infor­ma­tio­nen über mög­li­che Straf­ta­ten von Beam­ten, die beson­ders hohe Ämter in den Orga­nen der ukrai­ni­schen Staats­ge­walt inne­hat­ten, unter Bezug­nah­me auf Arti­kel 109 ‘Maß­nah­men zur gewalt­sa­men Ände­rung oder zum Sturz der Ver­fas­sungs­ord­nung oder zur Über­nah­me der Staats­ge­walt’, Arti­kel 111 ‘Hoch­ver­rat’ und Arti­kel 426 – 1 ‘Macht­miss­brauch oder Amts­miss­brauch durch einen Mili­tär­be­am­ten’ des Straf­ge­setz­bu­ches der Ukrai­ne in das Ein­heit­li­che Regis­ter der Ermitt­lun­gen ein­ge­tra­gen. Eine vor­ge­richt­li­che Unter­su­chung wur­de ein­ge­lei­tet.

Das staat­li­che Unter­su­chungs­bü­ro hat das Straf­ver­fah­ren gegen Poro­schen­ko auf der Grund­la­ge einer Erklä­rung eröff­net, die der ehe­ma­li­ge stell­ver­tre­ten­de Lei­ter der Ver­wal­tung des ehe­ma­li­gen ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wik­tor Janu­ko­witsch und Rechts­an­walt Andrej Port­now am 20. Mai abge­ge­ben hat. Der Anwalt bean­trag­te die Ein­lei­tung eines Straf­ver­fah­rens gegen Poro­schen­ko wegen straf­recht­li­cher Ver­fol­gung des Obers­ten Befehls­ha­bers im Vor­fall vom 25. Novem­ber 2018, bei dem eine Grup­pe ukrai­ni­scher Mari­ne­schif­fe die Stra­ße von Kertsch pas­sie­ren woll­te. In der Aus­sa­ge des Anwal­tes auf sei­ner Face­book-Sei­te heißt es :

Poro­schen­kos Aktio­nen ziel­ten dar­auf ab, die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on bewusst zu Ver­gel­tungs­maß­nah­men und damit leicht vor­her­seh­ba­re aggres­si­ve Aktio­nen in einer ange­spann­ten Situa­ti­on zu pro­vo­zie­ren, die Ver­lus­te in der ukrai­ni­schen Mari­ne ver­ur­sach­ten.

Das staat­li­che Unter­su­chungs­amt der Ukrai­ne bestä­tig­te am Diens­tag, dass es ein Straf­ver­fah­ren eröff­net habe, das genau mit dem Vor­fall in der Stra­ße von Kertsch Ende letz­ten Jah­res zusam­men­hängt.

Am 25. Novem­ber hat­ten drei Schif­fe der ukrai­ni­schen Mari­ne bei ihrer Über­fahrt vom Schwar­zen Meer ins Asow­sche Meer gezielt rus­si­sche Ter­ri­to­ri­al­ge­wäs­ser ver­letzt.

Nach­dem die drei Kriegs­schif­fe rus­si­sche Ter­ri­to­ri­al­ge­wäs­ser erreicht hat­ten, wur­den sie von den Sicher­heits­kräf­ten der rus­si­schen Mari­ne gewarnt und auf­ge­for­dert, ihren Kurs zu ändern. Sie igno­rier­ten jedoch die Auf­for­de­run­gen und lös­ten damit eine Ver­fol­gungs­jagd in der Stra­ße von Kertsch aus, bei der auch Schüs­se fie­len und am Ende drei ukrai­ni­sche Mari­ne­sol­da­ten leicht ver­wun­det wur­den. Infol­ge­des­sen wur­den die ukrai­ni­schen Kriegs­schif­fe fest­ge­setzt und nach Kertsch gebracht. Die ukrai­ni­schen Mili­tär­an­ge­hö­ri­gen erhiel­ten die erfor­der­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Außer­dem wur­den Straf­ver­fah­ren wegen der Ver­let­zung der rus­si­schen Staats­gren­ze ein­ge­lei­tet.

Die Besat­zungs­mit­glie­der der Schif­fe – 24 ukrai­ni­sche Staats­an­ge­hö­ri­ge – befin­den sich der­zeit in einer Unter­su­chungs­haft­an­stalt in Mos­kau und wer­den gemäß Arti­kel 322 Absatz 3 des rus­si­schen Straf­ge­setz­bu­ches wegen Ver­let­zung der rus­si­schen Gren­ze ange­klagt. Wenn sie für schul­dig befun­den wer­den, kön­nen sie mit bis zu sechs Jah­ren Gefäng­nis rech­nen.

Mehr zum The­ma — Ukrai­ne : Ex-Prä­si­dent Janu­ko­witsch droht Poro­schen­ko mit Kriegs­ver­bre­cher­tri­bu­nal

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Trotz US-Drohungen : Russland eröffnet militärisches Ausbildungszentrum in Venezuela


Russ­land trotzt wei­ter­hin den USA in Vene­zue­la, um damit den von Washing­ton geplan­ten Régime-Chan­ge zuguns­ten des nicht in sein Amt gewähl­ten “Inte­rims­prä­si­den­ten” Juan Guai­dó. Wie die rus­si­sche staat­li­che Gesell­schaft Ros­tec mit­teil­te, wur­de im Rah­men eines Ver­tra­ges zwi­schen dem Mos­kau­er Unter­neh­men Ros­obo­ron­ex­port und der staat­li­chen vene­zo­la­ni­schen Com­pañia Anoni­ma Vene­zo­la­na De Indus­tri­as Mili­ta­res (CAVIM) “ein moder­nes Hub­schrau­ber-Aus­bil­dungs­zen­trum eröff­net”.

Dabei ließ man sich offen­sicht­lich nicht von der jüngs­ten Dro­hung von US-Prä­si­dent Donald Trump beein­dru­cken, der erneut for­der­te, dass Mos­kau “aus Vene­zue­la raus müs­se”. Dabei ließ Trump nicht uner­wähnt, dass auch in die­ser Sache “alle Optio­nen auf dem Tisch” lägen.

US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo stieß ins glei­che Horn wie sein Dienst­herr.

Russ­land muss Vene­zue­la ver­las­sen”, for­der­te er am Army War Col­le­ge in Car­lis­le, Penn­syl­va­nia.

Zuvor hat­te er gegen­über einem Radio­sen­der erklärt, dass “Madu­ro auch gehen muss, und das ist das Ziel unse­rer Mis­si­on”, wäh­rend er die vene­zo­la­ni­sche Regie­rung gleich­zei­tig beschul­dig­te, eine “his­to­ri­sche Wirt­schafts­kri­se ver­ur­sacht zu haben”.

Von den US-For­de­run­gen an die Adres­se Mos­kaus unge­rührt, betont Ros­tec wäh­rend­des­sen, dass “Vene­zue­la seit 2005 Russ­lands größ­ter latein­ame­ri­ka­ni­scher Part­ner im Bereich der mili­tä­risch-tech­ni­schen Zusam­men­ar­beit” sei.

Über den genau­en Stand­ort des mili­tä­ri­schen Aus­bil­dungs­zen­trums dran­gen indes kei­ne nähe­ren Infor­ma­tio­nen an die Öffent­lich­keit. Doch laut Ros­tec wird das Zen­trum vene­zo­la­ni­schen Pilo­ten erlau­ben, “sich einer umfas­sen­den Schu­lung in der Bedie­nung und dem Ein­satz von Mi-17V-5‑, Mi-35M- und Mi-26T-Hub­schrau­bern unter rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen zu unter­zie­hen”.

Dem­nach ermög­li­che das Zen­trum auch die Simu­la­ti­on von Nicht-Stan­dard-Situa­tio­nen.

Das Zen­trum macht die Aus­bil­dung von Pilo­ten siche­rer, effi­zi­en­ter und senkt die Kos­ten deut­lich”, heißt es in einer Erklä­rung.

Mehr zum The­ma — Trump : Russ­land muss Vene­zue­la ver­las­sen – alle Optio­nen offen

Der­weil teil­te der vene­zo­la­ni­sche Außen­mi­nis­ter Jor­ge Arrea­za gegen­über Repor­tern mit, dass er sich mit Elli­ot Abrams getrof­fen habe, um die aktu­el­le Situa­ti­on zu erör­tern. Dem­nach wei­ger­te sich Abrams jedoch, die ange­spann­te Situa­ti­on auf dem Ver­hand­lungs­weg zu über­win­den.

Wenn Vene­zue­la, Boli­vi­en, Kuba, Nica­ra­gua oder ande­re latein­ame­ri­ka­ni­sche Län­der Wirt­schafts­be­zie­hun­gen zu Russ­land, der Tür­kei, Chi­na und Indi­en auf­bau­en wol­len, sagen sie, dass Washing­ton kei­ne ande­ren poten­zi­el­len Mäch­te in sei­nem Ame­ri­ka zulässt”, erklär­te Arrea­za, wie die staat­li­che tür­ki­sche Nach­rich­ten­agen­tur Ana­do­lu im Rah­men sei­ner Rei­se nach Anka­ra berich­tet.

Neben Trump, Pom­peo und Abrams ist es vor allem auch US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton, der sich mit War­nun­gen gegen­über Mos­kau her­vor­tut. War­nun­gen, deren Logik im umge­kehr­ten Fall für Washing­ton offen­sicht­lich kei­ne Gel­tung hat.

So war es Bol­ton, der “Akteu­re der nicht-west­li­chen Hemi­sphä­re davor warn­te, mili­tä­ri­sche Ver­mö­gens­wer­te nach Vene­zue­la oder anders­wo in der [west­li­chen] Hemi­sphä­re zu ent­sen­den, mit der Absicht, mili­tä­ri­sche Ope­ra­tio­nen auf- oder aus­zu­bau­en”. Eben­so über­brach­te Bol­ton die Bot­schaft, wonach die Trump-Admi­nis­tra­ti­on “sol­che pro­vo­ka­ti­ven Aktio­nen als direk­te Bedro­hung für den inter­na­tio­na­len Frie­den und die Sicher­heit in der Regi­on” betrach­te.

Bis­lang lie­fen die wort­ge­wal­ti­gen US-Apo­lo­ge­ten des Régime-Chan­ge in Vene­zue­la mit ihren Dro­hun­gen und For­de­run­gen Rich­tung Mos­kau jedoch ins Lee­re. Gewer­tet wird das schril­le Geba­ren aus Washing­ton nicht als Zei­chen der Stär­ke, son­dern umge­kehrt als Zei­chen der Schwä­che. Laut der Spre­che­rin des rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­ums Mari­ja Sach­a­ro­wa sind die USA “ner­vös”, weil Washing­tons “geplan­ter schnel­ler Macht­wech­sel in Cara­cas fehl­ge­schla­gen” sei. Sie ver­wies dabei auch auf die lan­ge Geschich­te des US-Inter­ven­tio­nis­mus in Latein­ame­ri­ka und anders­wo auf der Welt.

Mehr zum The­ma — Madu­ro ver­setzt Mili­tär und Volks­mi­liz in höchs­te Alarm­be­reit­schaft wegen dro­hen­der US-Inter­ven­ti­on

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Deutsch-russische Partnerschaft kommt in Fahrt : Daimler AG eröffnet Mercedes-Benz-Werk bei Moskau


Am Mitt­woch war es dann soweit. Der fei­er­li­chen Eröff­nungs­ze­re­mo­nie wohn­ten Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin, Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Peter Alt­mai­er und Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche bei.

Der rus­si­sche Markt ist einer der größ­ten Märk­te in Euro­pa. Letz­tes Jahr ist die Pkw-Pro­duk­ti­on um 15 Pro­zent gestie­gen. Die Ver­käu­fe sind um mehr als 13 Pro­zent gewach­sen. Ich bin mir sicher, dass Mer­ce­des-Benz nicht ent­täuscht sein wird, wie man in Russ­land arbei­tet und Geschäf­te abschließt”, erklär­te Wla­di­mir Putin.

Die neue 85 Hekt­ar gro­ße Anla­ge befin­det sich in Jes­si­powo, etwa 40 Kilo­me­ter nörd­lich der rus­si­schen Haupt­stadt. Die Pro­duk­ti­ons­li­nie ist mit einer voll­stän­dig fle­xi­blen Mon­ta­ge­tech­no­lo­gie aus­ge­stat­tet, die die Her­stel­lung einer gro­ßen Anzahl von Fahr­zeu­gen auf einer ein­zi­gen Mon­ta­ge­li­nie ermög­licht. Das Werk deckt alle Pro­duk­ti­ons­schrit­te von der Lackie­rung bis zur End­mon­ta­ge ab.

Die­ses Leucht­turm­pro­jekt beweist, dass die rus­sisch-deut­sche Koope­ra­ti­on stär­ker aus­ge­baut wer­den kann”, beton­te Peter Alt­mai­er.

Das neue Werk soll jähr­lich rund 25.000 Autos für den hei­mi­schen Markt pro­du­zie­ren. Die Gesamt­in­ves­ti­tio­nen in das Pro­jekt betra­gen rund 250 Mil­lio­nen Euro. Im neu­en Werk wer­den E‑Klas­se-Model­le mon­tiert.

Mehr zum The­ma — Rus­si­scher Alu­mi­ni­um­rie­se RUSAL nimmt die Lie­fe­run­gen nach USA und Euro­pa wie­der auf

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Weitere Attacke auf Konkurrenz : Amazon eröffnet Mini-Filiale in Berlin


Man könn­te sagen, der Online-Rie­se Ama­zon dringt immer mehr in die rea­le Welt ein. Der mil­li­ar­den­schwe­re Kon­zern aus Seat­tle, der sich in Deutsch­land bis jetzt nur auf den Inter­net-Han­del kon­zen­triert hat­te, eröff­ne­te am Don­ners­tag in Ber­lin sei­nen ers­ten soge­nann­ten Pop-up-Store. Es ist ein kurz­fris­ti­ges und pro­vi­so­ri­sches Ein­zel­han­dels­ge­schäft und soll am 27. Novem­ber wie­der schlie­ßen, könn­te aber der Vor­bo­te einer zukünf­ti­gen Stra­te­gie sein. Immer wie­der wird dar­über spe­ku­liert, dass Ama­zon auch in Deutsch­land in den sta­tio­nä­ren Ein­zel­han­del ein­steigt und wie bereits in den USA eige­ne Läden eröff­net. Deutsch­land-Chef Ralf Kle­ber sag­te erst Ende Okto­ber : “Wir schlie­ßen das nicht aus, haben hier­zu aber kei­ne Ankün­di­gun­gen gemacht.”

Pro­duk­te anfas­sen und aus­tes­ten – Lust am Shop­pen wecken

Der nun eröff­ne­te Laden am Kudamm 26a bie­tet auf zwei Eta­gen, zwi­schen glit­zern­der und fun­keln­der Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on, zahl­rei­che Pro­duk­te zum Anfas­sen und Aus­tes­ten an. Unter dem Mot­to “Home­of­Christ­mas” (zu Deutsch in etwa : “Hier ist Weih­nach­ten zu Hau­se”) soll bei den Kun­den die Lust am Weih­nachts-Shop­ping geweckt und zugleich eine pas­sen­de Geschenk­idee ange­bo­ten wer­den. So ste­hen in der Mini-Filia­le unter ande­rem hoch­wer­ti­ge Nes­pres­so-Maschi­nen, Tablet-PCs, Haus­halts­ge­rä­te sowie Spiel­zeug parat.

Im Unter­schied zu einem klas­si­schen Ein­zel­han­dels­ge­schäft gibt es in die­sem Pop-up-Store von Ama­zon kei­ne Kas­sen, und es kann nicht geshoppt wer­den. Genau­er gesagt, nicht vor Ort. Wenn der Kun­de an einem Arti­kel inter­es­siert ist, scannt er einen am Arti­kel fest­ge­kleb­ten Code ein, gelangt dann mit­hil­fe der Ama­zon-App zur Arti­kel­be­schrei­bung und kann ihn dort online bestel­len.

Sei­ne Kun­den lockt Ama­zon mit einem brei­ten Pro­gramm : Im Shop soll geba­cken und gebas­telt wer­den, es gibt Kaf­fee und Schmink-Tipps. Auch an die ganz Klei­nen wur­de gedacht : Für Kin­der gibt es eine Dis­ney-Ecke mit über­pro­por­tio­nal gro­ßen Zei­chen­trick-Figu­ren wie Olaf aus “Die Eis­kö­ni­gin”. Ein Weih­nachts­mann schaut täg­lich ab 14 Uhr vor­bei. 

Welt­größ­te Online­händ­ler brei­tet sich lang­sam auch in der rea­len Welt aus

Der bereits im Online-Han­del vor­han­de­ne Ama­zon-Boom könn­te sich damit künf­tig auch in die rea­le Welt ver­la­gern. Den nächs­ten Wachs­tums­schub plant der Rie­se offen­bar im sta­tio­nä­ren Han­del. Einen Tag vor jenem in Ber­lin eröff­ne­te der welt­größ­te Online­händ­ler in Madrid einen Pop-up-store, im Sep­tem­ber bereits in New York. In den USA betreibt Ama­zon schon eige­ne Lebens­mit­tel- und Buch­lä­den.

Mehr zum The­ma — Ama­zon-Grün­der baut Wohl­tä­tig­keits­fonds auf – Twit­ter-Nut­zer erin­nern an sei­ne eige­nen Mit­ar­bei­ter

Deutsch­land ist für den US-Kon­zern der zweit­wich­tigs­te Markt nach den USA. Im ver­gan­ge­nen Jahr setz­te Ama­zon mit rund 16.000 Mit­ar­bei­tern hier­zu­lan­de fast 17 Mil­li­ar­den Dol­lar um. Das Unter­neh­men hat in Deutsch­land inzwi­schen zwölf Logis­tik­zen­tren. Mit­ar­bei­ter in den Ama­zon-Lagern ver­die­nen nach Anga­ben des Kon­zerns im Schnitt zwi­schen 10,52 und zwölf Euro die Stun­de.

Die Gewerk­schaft Ver­di wirft dem Unter­neh­men vor, sich einem Tarif­ver­trag und einer Sozi­al­part­ner­schaft mit Gewerk­schaf­ten grund­sätz­lich zu ver­wei­gern. Die bei Ver­di orga­ni­sier­ten Beschäf­tig­ten for­der­ten in der Ver­gan­gen­heit eine tarif­ver­trag­li­che Rege­lung ihrer Arbeits­be­din­gun­gen inklu­si­ve gere­gel­ter Wochen­ar­beits­zeit oder Urlaubs­ver­ga­be. Ver­di for­dert vom Unter­neh­men, sein Per­so­nal nicht wie bis­her als Logis­tik­ar­bei­ter, son­dern als Han­dels­be­schäf­tig­te zu bezah­len. 

Mehr zum The­ma — “Ama­zo­ned”, “micro­sof­ted”, “star­bu­cked” – bizar­rer Wett­be­werb um Fir­men­stand­or­te und die Fol­gen

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Syrien öffnet sich wieder der Region : Grenzübergang zu Jordanien heute eröffnet


Der Grenz­über­gang Nas­sib eröff­ne­te am Mon­tag­mor­gen, teil­te ein Grenz­be­am­ter auf der jor­da­ni­schen Sei­te in Dscha­ber der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters mit.

Die jor­da­ni­sche staat­li­che Nach­rich­ten­agen­tur Petra berich­te­te, dass Jor­da­ni­en und Syri­en ver­ein­bar­ten, die Gren­ze für alle zu öff­nen. Aus einer frü­he­ren Erklä­rung geht her­vor, dass nor­ma­ler Ver­kehr erst zu einem spä­te­ren Zeit­punkt erlaubt sein wür­de.

Auch “ein jor­da­ni­scher Staats­bür­ger kann mit dem eige­nen Auto oder als regel­mä­ßi­ger Pas­sa­gier nach Syri­en abrei­sen. Jor­da­ni­sche Fracht darf gemäß dem jor­da­nisch-syri­schen Abkom­men auch nach Syri­en abflie­gen”, sag­te Petra am Mon­tag mit Blick auf die Absich­ten der jor­da­ni­schen Regie­rung, den Han­del mit Damas­kus wie­der anzu­kur­beln.

Laut offi­zi­el­ler jor­da­ni­scher Sei­te müs­sen Syrer, die künf­tig in Jor­da­ni­en ein­rei­sen, zuerst eine Sicher­heits­frei­ga­be von den jor­da­ni­schen Behör­den erhal­ten.

Wir sind voll und ganz bereit, Pas­sa­gie­re und Güter zu emp­fan­gen”, kom­men­tier­te Imad Riya­lat, der Lei­ter des Dscha­ber-Über­gangs, gegen­über Reu­ters. “Wir gehen davon aus, dass der Ver­kehr zu Beginn lang­sam sein wird, aber in den nächs­ten Tagen erwar­ten wir eine Zunah­me der Zah­len.”

Syrien öffnet sich wieder der Region: Grenzübergang zu Jordanien heute eröffnet
Gren­ze zwi­schen Syri­en und Jor­da­ni­en wie­der geöff­net

Die syri­sche Regie­rung nahm das Gebiet um den Grenz­über­gang Nas­sib zu Jor­da­ni­en im Juli wäh­rend einer von Russ­land unter­stütz­ten Offen­si­ve ein. Koope­rie­ren­de Rebel­len-For­ma­tio­nen wur­den zu einem Aus­söh­nungs­pro­zess ein­ge­la­den.

Mit der Schlie­ßung des syri­schen Nas­sib-Über­gangs im Jahr 2015 wur­de eine ent­schei­den­de Tran­sit­rou­te für Hun­der­te von Last­kraft­wa­gen pro Tag geschlos­sen. Durch Nas­sib flos­sen lan­ge Zeit der Han­del zwi­schen der Tür­kei und dem Golf sowie zwi­schen dem Liba­non und dem Golf. Meh­re­re Mil­li­ar­den US-Dol­lar an Güter wur­den am Grenz­über­gang jähr­lich über­schla­gen.

Bis zur Wie­der­eröff­nung von Nas­sib hat­te Syri­en ledig­lich funk­tio­nie­ren­de Grenz­über­gän­ge in den Liba­non. Die Öff­nung der Gren­ze nach Jor­da­ni­en wird auch für den Liba­non von Bedeu­tung sein, der, wenn es um die Schaf­fung von Land­ver­bin­dun­gen geht, auf Syri­en ange­wie­sen ist. Nach Isra­el, dem ein­zi­gen ande­ren Nach­bar­land von Liba­non, exis­tie­ren kei­ne liba­ne­si­schen Grenz­über­gän­ge.

Im Juli sag­te der liba­ne­si­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter Raed Khou­ry, es sei wich­tig, dass die liba­ne­si­schen Expor­teu­re wie­der in der Lage sei­en, Pro­duk­te über Land durch Syri­en in die wei­te­re Regi­on zu schi­cken.

Liba­ne­si­sche Expor­te fie­len um 35 Pro­zent, nach­dem der syri­sche Kon­flikt begon­nen hat, sag­te Khou­ry.

In einer Erklä­rung am Mon­tag sag­te der liba­ne­si­sche Prä­si­dent Michel Aoun, dass die Wie­der­eröff­nung des Grenz­über­gangs den Trans­port von Per­so­nen und Waren vom Liba­non in ande­re Staa­ten der Regi­on erleich­tern wür­de. Laut dem liba­ne­si­schen Prä­si­den­ten wird der Schritt “den ange­schla­ge­nen Export­sek­tor des Liba­nons wie­der­be­le­ben und die Kos­ten für den Export liba­ne­si­scher Waren in ande­re ara­bi­sche Län­der sen­ken”.

Unter­des­sen dis­ku­tier­ten die syri­schen und ira­ki­schen Außen­mi­nis­ter über die Beschleu­ni­gung der Bemü­hun­gen um eine Wie­der­öff­nung der Gren­ze zwi­schen ihren Län­dern, schrie­ben syri­sche Staats­me­di­en. Der ira­ki­sche Außen­mi­nis­ter Ibra­him al-Dschaa­fa­ri ist am Sonn­tag zu einem drei­tä­gi­gen Besuch in Damas­kus ange­kom­men.

Da der syri­sche Prä­si­dent Baschar al-Assad wei­te Land­stri­che Syri­ens zurück­er­obern konn­te, ist der nor­ma­le Bin­nen­ver­kehr zwi­schen den meis­ten Groß­städ­ten wie­der auf­ge­nom­men wor­den, was den Waren- und Per­so­nen­ver­kehr erleich­tert und in den von der Regie­rung kon­trol­lier­ten Gebie­ten einen wirt­schaft­li­chen Auf­schwung bewirkt hat.

In der Nähe der syri­schen Gren­ze zum Irak hält eine US-Mili­tär­ba­sis den Haupt­ver­kehrs­weg zwi­schen Damas­kus und Bag­dad geschlos­sen, obwohl es bei Albu Kamal wei­ter öst­lich einen klei­ne­ren Grenz­über­gang gibt, der der­zeit nur für Regie­rungs- oder Mili­tär­ver­kehr geöff­net ist.

Mehr zum The­ma — Inter­view mit rus­si­schem Chef-Ana­lys­ten zu Syri­en : “Rus­si­sches Mili­tär drängt auf här­te­re Maß­nah­men”

RT Deutsch


LIVE : Türkischer Präsident Erdoğan eröffnet DITIB-Moschee in Köln


Am letz­ten Tag sei­ner Deutsch­land-Rei­se besucht der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan die viert­größ­te Stradt Deutsch­lands. Der Besuch ver­setzt die Stadt mit dem Ein­satz der 4.000 Sicher­heits­kräf­te in einen Aus­nah­me­zu­stand.

Nach dem Tref­fen mit dem nord­rhein-west­fä­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Armin Laschet will Erdoğan – kurz nach 15 Uhr – im Stadt­teil Ehren­feld die neue Zen­tral­mo­schee, einen gro­ßen Kup­pel­bau, offi­zi­ell eröff­nen. In einer etwa 20-minü­ti­gen Rede wer­de Erdoğan auch sei­ne Sor­gen ange­sichts eines wach­sen­den Rechts­ra­di­ka­lis­mus in Deutsch­land anspre­chen, teil­te der AKP-Abge­ord­ne­te und Erdoğan-Ver­trau­te Mus­ta­fa Yeneroğlu mit. 

Die Zere­mo­nie soll nicht mehr als ein­ein­halb Stun­den dau­ern. Danach bekommt er noch eine Füh­rung durch die Moschee, gegen 18 Uhr beginnt die Rück­rei­se in die Tür­kei.

War­um eröff­net Erdoğan eine Moschee in einem Köl­ner Stadt­vier­tel ?

Die größ­te Kup­pel­mo­schee Deutsch­lands war bereits seit ihrer Grund­stein­le­gung vor neun Jah­ren ein umstrit­te­nes Pro­jekt. Sie wird der Tür­kisch-Isla­mi­schen Uni­on DITIB unter­stellt, die gleich dane­ben auch ihre Deutsch­land-Zen­tra­le hat. DITIB-Ima­me sind tür­ki­sche Beam­te und wer­den per Rota­ti­ons­prin­zip für fünf Jah­re nach Deutsch­land ent­sandt. Der Ver­band ist der tür­ki­schen Reli­gi­ons­be­hör­de Diya­net in Anka­ra unter­stellt und gilt weit­hin als ver­län­ger­ter Arm Erdoğans in Deutsch­land. Die DITIB selbst bestrei­tet das aller­dings und bezeich­net sich als unab­hän­gig.

Sowohl Laschet als auch die Köl­ner Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker (par­tei­los) haben die Teil­nah­me an der Eröff­nung der Moschee abge­sagt. Sie kri­ti­sie­ren die Poli­ti­sie­rung des tür­ki­schen Reli­gi­ons­le­bens in Deutsch­land und ihre zuneh­men­de Abschot­tung.

Grund­sätz­lich muss DITIB sich wie­der auf die theo­lo­gi­sche, seel­sor­ge­ri­sche Arbeit kon­zen­trie­ren, nicht Poli­tik machen. Nicht Gülen-Leu­te beob­ach­ten oder für die Beset­zung von Syri­en beten. Da ist eine Gren­ze über­schrit­ten”, so Laschet in einem Taz-Inter­view.

Die DITIB hat­te auf Face­book zu der Ver­an­stal­tung ein­ge­la­den und mit bis zu 25.000 Besu­chern gerech­net. Rund um die Moschee ist ein gro­ßer Sicher­heits­be­reich fest­ge­legt wor­den. Kurz­fris­tig wur­de die Ver­an­stal­tung von den Behör­den wegen eines “nicht aus­rei­chen­den Sicher­heits­kon­zepts” abge­sagt. Nun darf nur die Eröff­nungs­ze­re­mo­nie mit Erdoğan in der Moschee statt­fin­den, und zwar ledig­lich mit den gela­de­nen Gäs­ten. An der Eröff­nung dür­fen laut Poli­zei rund 1.100 gela­de­ne Gäs­te teil­neh­men. Ursprüng­lich waren nur 500 Per­so­nen für den Fest­akt in der Moschee zuge­las­sen. Die zusätz­li­chen Gäs­te sol­len die Zere­mo­nie im Außen­be­reich ver­fol­gen.

Mehr zum The­ma — LIVE : Pro-Erdoğan-Demo zur Moschee-Eröff­nung in Köln-Ehren­feld

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Aus Feind mach Freund : Eritrea eröffnet Botschaft in Äthiopien


Die kur­ze Zere­mo­nie am drit­ten und letz­ten Tag des Besuchs von Isay­as in Äthio­pi­en wur­de im staat­li­chen Fern­se­hen live über­tra­gen. Es war sein ers­ter Besuch im Nach­bar­land seit 22 Jah­ren. Ver­gan­ge­ne Woche hat­te Abiy Eri­trea besucht. In der Haupt­stadt Asma­ra hat­ten die bei­den Staa­ten am Mon­tag einen Ver­trag unter­zeich­net, in dem sie den Kriegs­zu­stand für been­det erklär­ten und eine umfas­sen­de Zusam­men­ar­beit ver­ein­bar­ten.

Eri­trea gehör­te bis zu sei­ner Unab­hän­gig­keit 1993 zu Äthio­pi­en. Fünf Jah­re spä­ter brach ein Krieg zwi­schen den bei­den Staa­ten aus, in dem Zehn­tau­sen­de Men­schen ums Leben kamen. Mit dem soge­nann­ten Abkom­men von Algier wur­den die Kämp­fe 2000 been­det. Die bei­den Län­der blie­ben aber wei­ter ver­fein­det. (dpa)

Mehr zum The­ma — Ers­ter Besuch von Eri­tre­as Prä­si­dent in Äthio­pi­en seit 22 Jah­ren

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