Eisenbahnabschnitt von grenzüberschreitender Brücke zwischen Russland und China wird im März fertig


Russ­land und Chi­na bau­en eine Brü­cke über den Amur, um eine Ver­bin­dung zwi­schen der chi­ne­si­schen Stadt Tong­jiang und der Jüdi­schen Auto­no­men Oblast Russ­lands zu schaf­fen. Laut der Regie­rung der rus­si­schen Ver­wal­tungs­re­gi­on soll der letz­te Abschnitt der Eisen­bahn­brü­cke im nächs­ten Monat abge­schlos­sen sein.

Die Brü­cke gilt als der letz­te Teil des lang erwar­te­ten Infra­struk­tur­ob­jek­tes, der den Fer­nen Osten Russ­lands mit dem Nor­den Chi­nas ver­bin­den soll. Die 2.209 Meter lan­ge Brü­cke zwi­schen dem rus­si­schen Ort Nischne­lenins­koe und Tong­jiang (Pro­vinz Hei­long­jiang) wird die ers­te Eisen­bahn­brü­cke zwi­schen den bei­den Län­dern sein. Chi­na hat den Bau sei­nes Teils der Brü­cke bereits abge­schlos­sen.

Russ­land plant, Eisen­erz, Koh­le, Mine­ral­dün­ger, Holz und ande­re Güter über die Eisen­bahn­brü­cke nach Chi­na zu expor­tie­ren.

Nach 28 Jah­ren Ver­hand­lun­gen begann der Bau der grenz­über­schrei­ten­den Brü­cke offi­zi­ell im Jahr 2016. Die neue Brü­cke und die zu die­sem Pro­jekt dazu­ge­hö­ri­ge Infra­struk­tur wer­den mehr als 300 Mil­lio­nen US-Dol­lar kos­ten und 19,9 Kilo­me­ter an Stra­ßen umfas­sen. Etwa 6,5 Kilo­me­ter stellt der chi­ne­si­sche Teil und die rest­li­chen 13,5 Kilo­me­ter der rus­si­sche Teil der Stre­cke dar, so die chi­ne­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur CNS. Die Län­ge der Haupt­hän­ge­brü­cke wird rund 1.300 Meter und die Brei­te 14,5 Meter betra­gen.

Der Auto­bahn­ab­schnitt der Brü­cke soll eben­falls in die­sem Jahr fer­tig­ge­stellt wer­den. Die Ver­kehrs­ka­pa­zi­tät soll vor­aus­sicht­lich drei Mil­lio­nen Ton­nen Fracht über­stei­gen und bis 2020 von 1,48 Mil­lio­nen Men­schen pro Jahr genutzt wer­den. Die Brü­cke wird den Han­del zwi­schen den bei­den Län­dern erheb­lich erleich­tern, da die Stre­cke rund 3.500 Kilo­me­ter kür­zer sein wird, als die aktu­el­len Fahr­ten durch ande­re Rou­ten. Bis 2020 soll sich der Fracht­um­schlag von 300.000 auf drei Mil­lio­nen Ton­nen ver­zehn­fa­chen.

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Kalaschnikow-Konzern : Russlands Armee stellt Bodendrohne „Uran‑9“ in Dienst, Pilotserie fast fertig


Es sei bereits in Pla­nung, die Boden­droh­ne ent­spre­chend der Erfah­run­gen, die bei ihrem Ein­satz im Syri­en-Krieg gemacht wur­den, wei­ter zu modi­fi­zie­ren, so Dmi­tri­jew. Die­ser Kon­flikt lege die star­ken und schwa­chen Sei­ten eines jeden Waf­fen­sys­tems offen.

Der “Uran‑9” wird von der staat­li­chen Firma766. UTTK (dt.: “766ste Lei­tung für Pro­duk­ti­ons-Tech­ni­sche Kom­plet­tie­rung”) her­ge­stellt, deren Füh­rung, wie im Inter­view bestä­tigt, dem Kalasch­ni­kow-Kon­zern über­tra­gen wur­de.
Die Boden­droh­ne ist zur Auf­klä­rung, Feu­er­un­ter­stüt­zung und zur Bekämp­fung geg­ne­ri­scher Pan­zer­fahr­zeu­ge kon­zi­piert. Das zwölf Ton­nen schwe­re fern­ge­steu­er­te Ket­ten­fahr­zeug trägt als Haupt­be­waff­nung die kampf­erprob­te 30-mm-Maschi­nen­ka­no­ne des Typs 2A72. Die­se hat eine wirk­sa­men Reich­wei­te von bis zu vier Kilo­me­tern gegen unge­schütz­te und bis zu zwei Kilo­me­tern gegen leicht gepan­zer­te Zie­le. Als wei­te­re Waf­fen sind bis zu vier Pan­zer­ab­wehr-Lenk­flug­kör­per des Typs “Ata­ka” mit einer Reich­wei­te von bis zu sechs Kilo­me­tern, ther­mo­ba­re Rake­ten­wer­fer RPO‑A zur Infan­te­rie­be­kämp­fung oder Maschi­nen­ge­weh­re des Typs PKT im Kali­ber 7,62x54R vor­ge­se­hen. Zusätz­lich kann die Maschi­ne mit sechs Flug­ab­wehr-Lenk­flug­kör­per der Igla-Rei­he bewaff­net wer­den.

Mehr zum The­ma – Russ­land beginnt Unter­was­ser­tests der ers­ten Atom-U-Droh­ne “Posei­don”

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Vorzeitig fertig : Am 15. Mai wird die Krimbrücke feierlich eröffnet


An der Eröff­nungs­ze­re­mo­nie wer­den Bau-Exper­ten aus ganz Russ­land erwar­tet. Nach den Fei­er­lich­kei­ten soll die Brü­cke am Fol­ge­tag, dem 16. Mai, um 5:30 Uhr (Mos­kau­er Zeit) gleich­zei­tig an bei­den Enden in Betrieb genom­men sowie dem Auto­mo­bil­ver­kehr zur Ver­fü­gung gestellt wer­den und damit die lang ersehn­te direk­te Ver­bin­dung zwi­schen der Halb­in­sel und dem rus­si­schen Fest­land gewähr­leis­ten.

Der Name des Objekts wur­de von Russ­lands Bür­gern in einer Abstim­mung gewählt, wobei sich 64 Pro­zent für den Namen “Krym­ski Most” (zu Deutsch : Krim­brü­cke) aus­spra­chen.

Die Mann­schaft der Krim­brü­cke besteht aus mehr als 10.000 Arbei­tern und Inge­nieu­ren, denen es unter schwe­ren Umwelt­be­din­gun­gen gelun­gen ist, die Brü­cke um ein hal­bes Jahr frü­her fer­tig­zu­stel­len, als es fest­ge­legt wur­de”,

erklär­te Arka­di Roten­berg, der Vor­stands­vor­sit­zen­de des Unter­neh­mens STROIGASMONTASCH, das für die Ver­le­gung der Stra­ßen­be­schich­tung auf der Brü­cke ver­ant­wort­lich war.

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