Stoßrichtung Zukunft : Fünf strategische Schwerpunkte der US Air Force


Einen tech­ni­schen Direk­tor gibt es in der Kom­man­do­struk­tur der US Air Force erst seit die­sem Jahr. Der Pos­ten ist eigens geschaf­fen wor­den, um Prio­ri­täts­pro­jek­te zu über­wa­chen. Es geht um nicht weni­ger als das Zukunfts­kon­zept der ame­ri­ka­ni­schen Luft­waf­fe. Die Zei­tung „Ros­s­ijs­ka­ja gas­eta“ legt die Stra­te­gie kurz dar.
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Ehemaliger israelischer Air Force Chef : Nur Russland kann den Iran aus Syrien verbannen


Vor über einer Woche bom­bar­dier­ten die israe­li­schen Ver­tei­di­gungs­streit­kräf­te (IDF) ira­ni­sche Stel­lun­gen in Syri­en. Auch der Flug­ha­fen von Damas­kus wur­de getrof­fen. Syri­en und der Iran droh­ten mit Ver­gel­tung. Die ira­ni­sche Regie­rung demen­tier­te, dass es ira­ni­sche Opfer gege­ben hät­te. 

Dar­auf­hin posi­tio­nier­te die israe­li­sche Regie­rung in Tel Aviv ein Rake­ten­ab­wehr­sys­tem. Der ehe­ma­li­ge israe­li­sche Air Force Chef (IAF) Amir Eshel sag­te, “die ein­zi­gen, die den Iran aus Syri­en raus­ho­len kön­nen, sind die Rus­sen”. Es bestün­de die Mög­lich­keit, dass Russ­land Isra­el im Stich lie­ße. 

Eshel ist davon über­zeugt, dass die Syrer die Ira­ner in ihrem Land nicht woll­ten : 

Die ein­zi­ge Alter­na­ti­ve zur gegen­wär­ti­gen Situa­ti­on ist die prak­tisch unmög­li­che Opti­on, dass die Ame­ri­ka­ner auf glo­ba­ler Ebe­ne agie­ren wer­den, aber ich den­ke nicht, dass dies pas­sie­ren wird. Ich glau­be, dass die Syrer das ira­ni­sche Pul­ver­fass auch nicht in ihrem Hin­ter­hof wol­len. 

Am Ran­de eines Krie­ges aber sieht er Isra­el nicht. Anfang des Monats wur­de eine Rake­te auf die israe­li­sche Sei­te der Golan­hö­hen gefeu­ert und über dem belieb­ten Ski­ge­biet Her­mon von dem Rake­ten­ab­wehr­sys­tem Iron Dome abge­fan­gen. 

RT Deutsch


US-Air Force will 74 neue Staffeln wegen Russland und China haben


Nach dem 11. Sep­tem­ber 2001 haben sich die USA mit all ihrer mili­tä­ri­schen Macht auf einen schwer fass­ba­ren Feind gestürzt. Sech­zehn Jah­re lang gal­ten nicht­staat­li­che Akteu­re als die größ­te Bedro­hung für Washing­ton, bis die Regie­rung von Prä­si­dent Donald Trump die neue Natio­nal Secu­ri­ty Stra­te­gy, Natio­nal Defen­se Stra­te­gy and Nuclear Pos­tu­re Review her­aus­gab, das neue Weiß­buch der US-Regie­rung. Dar­in wer­den nicht mehr nicht­staat­li­che Akteu­re als größ­te Bedro­hung bezeich­net, son­dern wie­der ganz klas­sisch ein­zel­ne Staa­ten. Und ganz vor­ne auf der Lis­te ste­hen Russ­land, Chi­na und nicht ganz weit davon ent­fernt Nord­ko­rea und Iran.

Im US-Ver­tei­di­gungs­etat für das Jahr 2019 hat Trump schon die Wei­chen für einen Aus­bau des US Mili­tärs gestellt, aller­dings mit Fokus auf die Navy. Nun mel­de­te sich auch die Air Force Minis­te­rin Hea­ther Wil­son zu Wort und for­dert für die US-Luft­waf­fe ein Stück vom gro­ßen Geld­ku­chen.

Damit es die Air Force mit der Bedro­hung aus Russ­land und Chi­na auf­neh­men kann, for­der­te Wil­son 74 neue Staf­feln bis zum Jahr 2030 an. Damit soll der Bestand von gegen­wär­tig 312 auf 386 Staf­feln (eine Staf­fel in der US-Air Force besteht aus 8 bis 24 Flug­zeu­gen) stei­gen. Den größ­ten Zuwachs soll die Stel­le für Auf­klä­rung und Füh­rung erhal­ten, von gegen­wär­tig 40 auf 62 Staf­feln. Der Bestand an Tank­flug­zeu­gen soll eben­falls kräf­tig aus­ge­baut wer­den, von aktu­ell 40 auf 54 Staf­feln.

Inter­es­sant ist, dass die Droh­nen­staf­fel nur um zwei wei­te­re ergänzt wird, was dem ver­än­der­ten Feind­bild zu staat­li­chen Akteu­ren geschul­det ist. Gera­de Kampf­droh­nen stel­len eine leich­te Beu­te für Flug­ab­wehr- und elek­tro­ni­sche Abwehr­sys­te­me dar, wes­halb sie für einen even­tu­el­len Krieg gegen eines der als Bedro­hung ein­ge­stuf­ten Län­der untaug­lich sind. Aus die­sem Grund möch­te die Air Force sie­ben wei­te­re Kampf­jet­staf­feln (von 55 auf 62 Staf­feln) und fünf wei­te­re Bom­ber­staf­feln haben (von 9 auf 14 Staf­feln). Bei den Bom­bern wird neben den schwe­ren B‑52 auch der geheim­nis­um­wo­be­ne B‑21 Rai­der dazu­ge­hö­ren, der an die Edwards Air Base für die Test­pha­se aus­ge­lie­fert wur­de und die B‑1 und B‑2 Bom­ber erset­zen soll.

Was nach einem Mega­auf­trag für die US-Luft­fahrt- und Rüs­tungs­in­dus­trie klingt, bringt auch sei­ne Pro­ble­me mit sich. Die­ser mas­si­ve Aus­bau der Air Force benö­tigt auch ent­spre­chen­des Per­so­nal – Air Force Minis­te­rin Hea­ther Wil­son rech­net mit 40.000 neu­en Stel­len -, was bei einem Rück­gang von Pilo­ten und Mecha­ni­kern in den letz­ten Jah­ren ein ernst­haf­tes Pro­blem dar­stel­len könn­te.

Mehr zum The­ma — Rus­si­sche vs. west­li­che Waf­fen­sys­te­me – zwi­schen tat­säch­li­cher Bedro­hung und Pro­fit

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Space Force und Rückzug aus Syrien : Nur Seifenblasen von Trump ? (Video)


Die ver­schie­dens­ten Pres­se­spre­cher müs­sen die ver­ba­len Eska­pa­den ihres Ober­be­fehls­ha­bers spä­ter aus­ba­den. Aktu­ell sind die Medi­en sehr an der ange­kün­dig­ter Space Force inter­es­siert. Eine völ­lig neue Waf­fen­gat­tung. Im Welt­raum.

Der von Trump ange­kün­dig­te bal­di­ge Rück­zug aus Syri­en weckt eben­so Inter­es­se. Doch auch von die­sem weiß man im Pen­ta­gon noch nichts. Als der Prä­si­dent ihn ver­kün­de­te, war er im Kopf ver­mut­lich noch bei den Ster­nen.

Mehr zum The­ma — Trump will US-Mili­tär um “Space Force” ergän­zen

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Trump will US-Militär um “Space Force” ergänzen


Wir wer­den eine Air Force haben, und wir wer­den eine Space Force haben, eigen­stän­dig, aber gleich­wer­tig”, sag­te Trump. Bis­her ist die Luft­waf­fe für den größ­ten Teil der mili­tä­ri­schen Welt­raum­pro­jek­te ver­ant­wort­lich. Trump erneu­er­te sein Bestre­ben, die USA soll­ten eine neue bemann­te Mis­si­on zum Mond unter­neh­men und auch eine zum Mars anstre­ben.

In einer am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Direk­ti­ve begnüg­te sich Trump zunächst ein­mal mit klei­ne­ren Schrit­ten. Dar­in wird die Absicht der USA mani­fes­tiert, künf­tig eine füh­ren­de Rol­le bei der Besei­ti­gung von Welt­raum­schrott sowie beim Orga­ni­sie­ren des zuneh­men­den Ver­kehrs im Welt­raum zu spie­len. (dpa)

Mehr zum The­ma — Krieg der Ster­ne : Trump denkt über ame­ri­ka­ni­sche “Space Force” nach

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Krieg der Sterne : Trump denkt über amerikanische “Space Force” nach


Ver­gan­ge­nen Som­mer schlu­gen Regie­rungs­mit­glie­der vor, die Air Force in zwei Abtei­lun­gen auf­zu­tei­len : eine für die Luft, und die ande­re für den Welt­raum, genannt “Space Corps”. Die­se wur­de aber bis­her nicht gebil­det, das Pen­ta­gon stell­te sich dage­gen. Jetzt griff Trump das The­ma der neu­en Streit­kräf­te fern der Erde wie­der auf. Trump sag­te vor einem Audi­to­ri­um von Sol­da­ten der Mari­ne Corps Air Sta­ti­on Mira­mar :

Der Welt­raum ist ein Kriegs­ge­biet, genau wie das Land, die Luft und das Meer. Wir haben viel­leicht eine Raum­fäh­re, ent­wi­ckeln eine wei­te­re Raum­fäh­re. Wir haben die Luft­waf­fe, wir haben die Raum­fäh­re. (…) Von Beginn an waren vie­le Astro­nau­ten Sol­da­ten und Pilo­ten, von der Küs­ten­wa­che, den Mari­nes. Und unse­re Mit­ar­bei­ter wer­den wich­tig sein, um sicher­zu­stel­len, dass Ame­ri­ka den Weg in die Ster­ne fin­det.

Die Idee hier­zu begann eher scherz­haft. Trump :

Ich sag­te erst kürz­lich — weil wir so viel Arbeit im All machen -, ich sag­te, viel­leicht brau­chen wir eine neue Streit­kraft. Wir nen­nen sie “Space Force”. Und es war nicht wirk­lich ernst gemeint. Und dann dach­te ich, was für eine groß­ar­ti­ge Idee. Viel­leicht müs­sen wir das machen.

Auf Twit­ter fühl­ten sich Nut­zer dazu ver­an­lasst, das The­ma Space Force auf­zu­grei­fen :

Vom Pen­ta­gon gibt es hier­zu bis­lang kei­ne Stel­lung­nah­me. Bis­her fan­den die Vor­schlä­ge nur gerin­ge Beach­tung, da die Ame­ri­ka­ner zu sehr mit irdi­scher Kriegs­füh­rung beschäf­tigt waren. Erst­mals wur­de die Idee der “Space Force” im Jahr 2000 geäu­ßert. Eine Komis­si­on für mili­tä­ri­sche Erneue­run­gen unter Donald Rums­feld mach­te die­sen Vor­schlag. Dann aber kam der 11. Sep­tem­ber dazwi­schen, und der Fokus lag fort­an auf Afgha­ni­stan und dem Irak. Bis­lang ver­bie­tet es ein Abkom­men von 1967, Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen ins All zu beför­dern. Aber ein Abkom­men zur Ver­la­ge­rung bewaff­ne­ter Streit­kräf­te in den Welt­raum gibt es bis­her nicht. Ein Krieg im All könn­te fata­le Fol­gen auf Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me und die Infra­struk­tur der Erde haben.

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