Michael Schumacher soll offenbar nach Mallorca : Seine Frau plant Neuanfang – Portal


Wie genau es um den Gesund­heits­zu­stand der For­mel-1-Legen­de Micha­el Schu­ma­cher steht, wird von sei­nen Freun­den und Ange­hö­ri­gen unter ver­schlos­se­nen Türen gehal­ten, sel­ten kom­men Details an Sicht. Nun gibt es aller­dings Berich­te, dass sei­ne Ehe­frau Corin­na offen­bar eine län­ge­re Rei­se auf die bei deut­schen Urlau­bern belieb­te Insel Mal­lor­ca plant.
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Mann ? Frau ? Intersexuell ? Scharfe Kritik am CAS-Urteil zum Fall Caster Semenya


Mit einem weg­wei­sen­den Urteil hat­te der Inter­na­tio­na­le Sport­ge­richts­hof (Court of Arbi­tra­ti­on for Sport : CAS) am Mitt­woch in einem Streit um Tes­to­ste­ron-Grenz­wer­te für Frau­en den Ein­spruch der 800-Meter-Olym­pia­sie­ge­rin von 2012 und 2016 abge­lehnt. Damit kann die ent­spre­chen­de IAAF-Regel, in der Tes­to­ste­ron-Ober­gren­zen für Mit­tel­stre­cken­läu­fe­rin­nen mit inter­se­xu­el­len Anla­gen fest­ge­setzt wer­den, am 8. Mai in Kraft tre­ten.

Wut und Ent­täu­schung, eine Pri­se Sar­kas­mus und hef­ti­ge Kri­tik von allen Sei­ten : Das CAS-Urteil im Fall von 800-Meter-Olym­pia­sie­ge­rin Cas­ter Semenya hat vie­le Beob­ach­ter geschockt und eine Wel­le der Soli­da­ri­tät mit der Welt­klas­se-Leicht­ath­le­tin aus Süd­afri­ka aus­ge­löst. Der süd­afri­ka­ni­sche Ver­band prüft einen Ein­spruch gegen das Urteil – wie vie­le ande­re beklag­te er eine “Dis­kri­mi­nie­rung” Semen­yas. Es gab aber auch Zustim­mung zu der neu­en Tes­to­ste­ron-Regel des Leicht­ath­le­tik-Welt­ver­ban­des IAAF.

Mich wür­de wirk­lich inter­es­sie­ren, was Usain Bolt sagen wür­de, wenn man ihm Hor­mo­ne gäbe, damit sei­ne Bei­ne schrump­fen. Nichts ande­res ver­langt man von Semenya”, sag­te Bali­an Busch­baum, der als Yvon­ne Busch­baum vor sei­ner Geschlechts­an­glei­chung mehr­fach deut­scher Stab­hoch­sprung­meis­ter war, der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. “Scha­de, dass Cas­ter Semen­yas Anlie­gen von jemand be- und ver­ur­teilt wur­de, der nie in ihren Schu­hen gelau­fen ist. Scha­de, dass Gerich­te über Ver­stand und nicht mit Empa­thie ent­schei­den”, mein­te der 38-Jäh­ri­ge.

Fünf Tage vor dem Inkraft­tre­ten der neu­en Rege­lung wird Semenya über­ra­schend noch beim Dia­mond-League-Auf­takt­mee­ting in Doha star­ten. Die Süd­afri­ka­ne­rin hat sich erst am Don­ners­tag für das 800-Meter-Ren­nen am Frei­tag­abend nach­ge­mel­det. In Top-Form hat­te sie im Vor­jahr sogar den Uralt-Welt­re­kord der Tsche­chin Jar­mi­la Kra­toch­vi­lo­va (1:53,28 Minu­ten) aus dem Jahr 1983 ange­grif­fen. Ende Juni 2018 kam Semenya in Paris die­ser Best­mar­ke mit 1:54,25 Minu­ten am nächs­ten.

Frau­en mit inter­se­xu­el­len Anla­gen haben das glei­che Recht zur Wür­de und Kon­trol­le über ihren Kör­per wie ande­re Frau­en”, mein­te Liesl Gern­t­holtz, stell­ver­tre­ten­de Gene­ral­di­rek­to­rin von Human Rights Watch. Es sei “zutiefst ent­täu­schend zu sehen, wie der CAS Regeln auf­recht erhält, die den Stan­dards inter­na­tio­na­ler Men­schen­rech­te direkt zuwi­der­lau­fen”. Die Bestim­mun­gen der IAAF sei­en “kli­schee­haft, stig­ma­ti­sie­ren und dis­kri­mi­nie­ren” alle Frau­en, beton­te Gern­t­holtz.

Furcht­bar unfair” und “prin­zi­pi­ell falsch” fin­det Ten­nis­le­gen­de Mar­ti­na Nav­ra­ti­l­o­va das Ver­dikt der drei Sportrich­ter. Semenya habe “nichts Fal­sches getan, und es ist schreck­lich, dass sie nun Medi­ka­men­te neh­men muss, damit sie an Wett­kämp­fen teil­neh­men kann”, beklag­te die 62-Jäh­ri­ge. “All­ge­mei­ne Regeln soll­ten nicht aus unge­wöhn­li­chen Fäl­len abge­lei­tet wer­den, und die Fra­ge von inter­se­xu­el­len Ath­le­ten bleibt unge­löst”, sag­te die Ame­ri­ka­ne­rin. Das süd­afri­ka­ni­sche Frau­en-Minis­te­ri­um fand noch dras­ti­sche­re Wor­te. Das Urteil habe einen “Bei­geschmack von Sexis­mus und Ras­sis­mus”, hieß es in einem State­ment.

Das Urteil des CAS wird der Rea­li­tät mensch­li­cher Diver­si­tät nicht gerecht”, beton­te Brit­ta Dass­ler, sport­po­li­ti­sche Spre­che­rin der FDP-Bun­des­tags­frak­ti­on, und for­der­te : “Der inter­na­tio­na­le Hoch­leis­tungs­sport darf sich vor Fra­gen von sexu­el­ler und geschlecht­li­cher Iden­ti­tät nicht ver­schlie­ßen.”

Man sei “völ­lig geschockt dar­über, wie eine Insti­tu­ti­on mit so hohem Anse­hen wie der CAS eine Dis­kri­mi­nie­rung gut­hei­ßen kann, ohne mit der Wim­per zu zucken”, teil­te der süd­afri­ka­ni­sche Ver­band (ASA) mit. Man wer­de “in Kür­ze” ent­schei­den, ob das Urteil ange­foch­ten wird oder nicht. Ein Ein­spruch gegen CAS-Urtei­le ist inner­halb von 30 Tagen vor dem Schwei­zer Bun­des­ge­richt mög­lich. Dabei wur­de schon 2009 bekannt, dass der süd­afri­ka­ni­sche Leicht­ath­le­tik-Ver­band (ASA) bereits vor den Welt­meis­ter­schaf­ten im sel­ben Jahr bei Semenya einen Geschlechts­test ange­ord­net hat­te, um die Start­be­rech­ti­gung für Frau­en­ren­nen zu prü­fen. Dar­auf­hin stand der dama­li­ge Ver­bands­prä­si­dent Leo­nard Chue­ne in der Kri­tik, da er gemein­sam mit Poli­ti­kern Tests stets bestrit­ten und die IAAF für die Behand­lung des Semenya-Fal­les kri­ti­siert hat­te.

Mara­thon-Welt­re­kord­le­rin Pau­la Rad­clif­fe aus Groß­bri­tan­ni­en ver­tei­dig­te dage­gen das CAS-Urteil, “weil es fest­schreibt, dass der Frau­en­sport Regeln benö­tigt, um ihn zu schüt­zen”. Semenya muss nun ihren natür­li­chen Tes­to­ste­ron-Wert durch Medi­ka­men­te sen­ken, damit sie an der Leicht­ath­le­tik-WM in Doha/Katar (27. Sep­tem­ber bis 6. Okto­ber) als Frau teil­neh­men kann. Die neue Rege­lung umfasst Frau­en­ren­nen zwi­schen 400 Metern und einer Mei­le (1.609 Meter). Semenya könn­te auf län­ge­re Stre­cken aus­wei­chen, kürz­lich sieg­te sie bei den süd­afri­ka­ni­schen Meis­ter­schaf­ten über die 5.000 Meter.

Spe­ku­la­tio­nen über ein vor­zei­ti­ges Kar­rie­re-Ende gab es in dem end­lo­sen Streit über ihren Fall eben­falls schon. Doch Auf­ge­ben sei kei­ne Opti­on für die drei­ma­li­ge Welt­meis­te­rin. “Die Ent­schei­dung des CAS wird mich nicht auf­hal­ten”, ver­si­cher­te sie nach dem Urteil, schick­te am Don­ners­tag via Twit­ter aber einen Sinn­spruch hin­ter­her : “Weis­heit ist es zu wis­sen, wann es Zeit ist auf­zu­ge­ben. Das tun zu kön­nen, ist mutig. Mit erho­be­nem Haupt auf­ge­ben ist wür­de­voll.” Auf dem dazu gestell­ten Foto berührt eine Frau­en­hand Sta­chel­draht.

Der süd­afri­ka­ni­sche Dai­ly Mave­rick beton­te : Das Urteil sei “nicht nur eine Belei­di­gung Semen­yas und ihrer har­ten Arbeit für das, was sie in ihre Erfol­ge inves­tiert hat, son­dern auch zutiefst sexis­tisch und wider­sprüch­lich”. Alles deu­tet dar­auf hin, dass in die­ser Geschich­te das letz­te Wort noch nicht gespro­chen ist.

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(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Jennifer Lopez als „stillvollste Frau“ des Jahres genannt


Der Ver­band der US-ame­ri­ka­ni­schen Mode­de­si­gner CFDA hat die 49jährige Sän­ge­rin und Schau­spie­le­rin Jen­ni­fer Lopez, die unter ande­rem als top geklei­de­te und stil­si­che­re Frau bekannt ist, mit dem Titel „Mode-Iko­ne“ 2019 aus­ge­zeich­net. Dar­über schreibt die Mode­zeit­schrift „Vogue“ am Mitt­woch.
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Okinawa : Frau eines US-Soldaten hilft Opfern sexueller Übergriffe durch Militärs der USA


Ein “Nein” hört man im Japa­ni­schen eher nicht. Es gilt als unhöf­lich. Für den unge­schul­ten Frem­den ist eine ableh­nen­de Hal­tung schwer zu erken­nen. In Crash­kur­sen soll den Neu­lin­gen unter den US-Sol­da­ten bei­gebracht wer­den, wie sich die japa­ni­sche Kul­tur von der ihren unter­schei­det. Die Anwoh­ner Oki­na­was aber bemän­geln die feh­len­de Inte­gra­ti­on und den man­geln­den Respekt gegen­über ihrer Kul­tur. Immer wie­der kommt es zu sexu­el­len Über­grif­fen. Gemel­det wer­den die Fäl­le sel­ten. Zu groß ist die Angst der Frau­en und Mäd­chen vor einem gesell­schaft­li­chen Stig­ma. 

Die Orga­ni­sa­ti­on “Sur­vi­vors United”, die Adri­an Per­ry gemein­sam mit einem Opfer von sexu­el­ler Gewalt im Jahr 2018 grün­de­te, hilft Betrof­fe­nen : 

Es macht mich trau­rig zu den­ken, dass eines unse­rer Ser­vice-Mit­glie­der hier­her­kom­men und eine japa­ni­sche oder oki­na­wa­ni­sche Per­son angrei­fen wür­de. Es ist eine so gewalt­tä­ti­ge und ernied­ri­gen­de und demü­ti­gen­de Form eines Ver­bre­chens. 

Den Anstoß, die Orga­ni­sa­ti­on zu grün­den, brach­te der Fall eines sexu­el­len Über­griffs, der ihre Fami­lie betraf. Sie recher­chier­te hier­zu im Jus­tiz­sys­tem des US-Mili­tärs und war ent­täuscht. Sie wuss­te nicht, wo sie sich Hil­fe holen soll­te. Die Orga­ni­sa­ti­on will nun einen Über­set­zer anstel­len, um sich an die japa­ni­sche Gemein­schaft wen­den zu kön­nen und das Schwei­gen zu bre­chen.

Auf Oki­na­wa demons­trie­ren Anwoh­ner immer wie­der gegen die hohe Zahl von US-Mili­tärs in ihrer Hei­mat. Die Pro­test­wel­le begann 1995, nach­dem drei US-Sol­da­ten eine zwölf Jah­re alte Japa­ne­rin ent­führt und ver­ge­wal­tigt hat­ten. In der Haupt­stadt Naha demons­trier­ten 85.000 Men­schen. Die US-japa­ni­sche Alli­anz geriet eine zeit­lang in die Kri­se. Aber auch in den Fol­ge­jah­ren gab es Ver­ge­wal­ti­gungs­fäl­le, die bekannt wur­den. Ein Abkom­men aus dem Jahr 1951 erlaubt den USA die per­ma­nen­te Prä­senz auf Oki­na­wa. Für die Anwoh­ner ist es ein Gefühl einer nie enden­den Besat­zung. 

RT Deutsch


Hamburg : Pfleger baden Koma-Patientin zu heiß — Frau stirbt wenig später


Zuvor hat­te die Ham­bur­ger Mor­gen­post berich­tet. Zwei Mit­ar­bei­ter eines Inten­siv­pfle­ge­zen­trums hat­ten dem­zu­fol­ge vor zwei Wochen Bade­was­ser für die hilf­lo­se Frau ein­ge­las­sen und die Tem­pe­ra­tur dafür auch geprüft. Etwas spä­ter wur­de die Frau mit einem Lift in die Bade­wan­ne gesetzt. Zwi­schen­zeit­lich soll dem Zen­trum zufol­ge — ver­mut­lich wegen eines tech­ni­schen Defekts — so viel hei­ßes Was­ser nach­ge­lau­fen sein, dass das Was­ser in der Wan­ne viel zu heiß war.

Die Pfle­ge­fach­kraft regis­trier­te dies lei­der erst, als die eige­ne Hand mit dem gestütz­ten Kopf der Bewoh­ne­rin auf die Was­ser­ober­flä­che auf­traf”, sag­te der Geschäfts­füh­rer des Pfle­ge­zen­trums, Micha­el Schrei­ner, am Don­ners­tag in einer schrift­li­chen Stel­lung­nah­me. Die Mit­ar­bei­ter hät­ten sofort den Not­arzt geru­fen. Die 47-Jäh­ri­ge kam mit schwe­ren Ver­brü­hun­gen in eine Spe­zi­al­kli­nik. Am Frei­tag vori­ge Woche starb die Frau. (dpa)

Mehr zum The­ma — Drei Schwer­ver­letz­te bei Brand in Kran­ken­haus von Reck­ling­hau­sen

RT Deutsch


Greta Thunberg wird “Frau des Jahres” in Schweden


Wow, das ist unglaub­lich ! Das ist sehr über­wäl­ti­gend und schwer zu glau­ben”, wur­de Gre­ta Thun­berg vom Afton­bla­det zitiert. “Das ist Bestä­ti­gung dafür, dass das, was ich ver­su­che, einen Unter­schied macht. Und dass ich so jung bin, ist auch lus­tig, ich bin ja wei­ter­hin ein Kind.”

Die Akti­vis­tin demons­triert seit August 2018 vor dem Par­la­ment in Stock­holm für einen stär­ke­ren Kampf fürs Kli­ma. Ihre Akti­on hat Früch­te in vie­len Län­dern getra­gen, Tau­sen­de Schü­ler strei­ken seit Wochen frei­tags nach ihrem Vor­bild für mehr Kli­ma­schutz. Für den 15. März sind mehr als 860 Pro­tes­te in 75 Län­dern geplant.

Mehr zum The­ma — Mehr­heit der Deut­schen begrüßt Frau­en­tag als gesetz­li­chen Fei­er­tag

In die Top Ten der Afton­bla­det-Erhe­bung schaff­ten es auch die Ex-Vor­sit­zen­de der Schwe­di­schen Aka­de­mie, Sara Dani­us, sowie Kron­prin­zes­sin Vic­to­ria. Auf die Fra­ge “Wel­che schwe­di­sche Frau hat Ihrer Mei­nung nach wäh­rend der ver­gan­ge­nen zwölf Mona­te einen beson­ders posi­ti­ven Ein­fluss gehabt?” ant­wor­te­ten man­che der knapp 1.000 Befrag­ten auch mit “Frau/Lebensgefährtin” oder “Mama”. (dpa)

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