Macron will Notre-Dame innerhalb von fünf Jahren wieder aufbauen


Wir wer­den han­deln. Und wir wer­den Erfolg haben.” Bereits am Mon­tag­abend nach Aus­bruch des Feu­ers hat­te Macron ver­spro­chen, das goti­sche Bau­werk wie­der auf­zu­bau­en.

Nach der Brand­ka­ta­stro­phe vom Mon­tag­abend hat­te Macron über Frank­reich hin­aus zu Spen­den auf­ge­ru­fen. Pre­mier­mi­nis­ter Édouard Phil­ip­pe rief am Diens­tag eine Minis­ter­run­de zusam­men, um über den Wie­der­auf­bau des aus­ge­brann­ten Got­tes­hau­ses zu bera­ten. Vie­le Län­der boten Hil­fe an — auch in Form von Exper­ti­se für die Restau­rie­rung des Gebäu­des. 

Ers­te Groß­spen­der ste­hen schon bereit : Die Mil­li­ar­därs­fa­mi­lie Bet­ten­court-Mey­ers und der Kos­me­tik­rie­se L’Oréal wol­len 200 Mil­lio­nen Euro geben, wie der Kos­me­tik­kon­zern am Diens­tag mit­teil­te. Zuvor hat­te die Fami­lie von Unter­neh­mer und Mil­li­ar­där Ber­nard Arnault über des­sen Luxus­gü­ter-Kon­zern LVMH ange­kün­digt, sich eben­falls mit 200 Mil­lio­nen Euro an der Rekon­struk­ti­on betei­li­gen zu wol­len. Die Mil­li­ar­därs­fa­mi­lie Pin­ault hat 100 Mil­lio­nen Euro ver­spro­chen.

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(dpa)

RT Deutsch


Kann nach fünf Jahren der Krieg in der Ostukraine endlich beendet werden ?


von Wla­dis­law San­kin

Die Müdig­keit von die­sem Kon­flikt ist längst auch im Bun­des­tag ange­kom­men”, stellt Ste­fan Lie­bich als Außen­po­li­ti­scher Spre­cher in der Bun­des­tags­frak­ti­on der Par­tei DIE LINKE fest. Rechts neben ihm sitzt Alex­an­der Hug, der ehe­ma­li­ge Vize-Chef der OSZE-Son­der­be­ob­ach­tungs­mis­si­on in der Ukrai­ne. Bei­de wur­den von der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung ein­ge­la­den, um am 9. April über den Krieg in der Ost­ukrai­ne zu spre­chen. Mode­riert wird das Podi­ums­ge­spräch von Ivo Geor­gi­ev als Refe­rent für Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung.

Genau fünf Jah­re ist es her, als im April 2014 die Situa­ti­on in Donezk, Slo­wi­ansk, Lug­ansk, Char­kow und meh­re­ren ande­ren Städ­ten im Osten der Ukrai­ne außer Kon­trol­le geriet, jeden­falls aus sicht der Kie­wer Inte­rims­re­gie­rung, wor­auf­hin sie eine soge­nann­te Anti-Ter­ror-Ope­ra­ti­on star­te­te. Die dort Pro­tes­tie­ren­den betrach­te­ten den Macht­wech­sel in Kiew als ille­gi­tim und besetz­ten kur­zer­hand Gebiets­ad­mi­nis­tra­tio­nen und sons­ti­ge Ver­wal­tungs­ge­bäu­de. Am 7. April rie­fen sie die Donez­ker Volks­re­pu­blik aus. Beflü­gelt von der schnel­len Lösung der “Krim-Fra­ge”, bil­de­ten Akti­vis­ten des Anti-Mai­dans und Mit­glie­der der lokal­pa­trio­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen die ers­ten “Volks­rä­te” und streb­ten nach Über­nah­me poli­ti­scher Macht in ihre Selbst­ver­wal­tung. Sicher­heits­kräf­te, die meist aus der glei­chen Regi­on stamm­ten, leis­te­ten kei­nen gro­ßen Wider­stand. Aber bald began­nen die schwer­be­waff­ne­ten Ein­hei­ten der her­an­ge­führ­ten ukrai­ni­schen Streit­kräf­te mit der Erstür­mung der auf­stän­di­schen Hoch­bur­gen. Damit war der Aus­bruch des Don­bass-Krie­ges besie­gelt.

Die­ser Krieg belas­tet bis heu­te die Bezie­hun­gen zwi­schen Russ­land und dem Wes­ten, wäh­rend die Zivil­be­völ­ke­rung lei­det, sagt de Mode­ra­tor Ivo Geor­gi­ev. Das mache ihn trau­rig. Was also ist zu tun, will er von Exper­ten wis­sen, was kön­ne die deut­sche Außen­po­li­tik leis­ten ? Sie sit­zen auf dem Podi­um vor ca. 40 Per­so­nen, vor allem Jün­ge­re und Älte­re, nur ganz ver­ein­zelt sind da Inter­es­sier­te mitt­le­ren Alters. Und das scheint die ein­zi­ge öffent­li­che Dis­kus­si­on zu sein, die in die­sen Tagen in Deutsch­land dem ers­ten “halb­run­den Jubi­lä­um” die­ses Krie­ges über­haupt gewid­met ist.

Schwin­det mit man­geln­dem Inter­es­se auch das ohne­hin kaum ent­wi­ckel­te Ver­ständ­nis für die eigent­li­che Pro­ble­ma­tik, die die­sem Kon­flikt zugrun­de liegt ? Die Teil­neh­mer die­ser Dis­kus­si­on sag­ten wenig Neu­es. Der Schlüs­sel für die Lösung des Kon­flikts liegt in Mos­kau und Kiew, meint Ste­fan Lie­bich. Für eine Hoff­nung, dass das Ver­hält­nis der Ukrai­ne zu Russ­land nach den Prä­si­dent­schafts­wah­len ent­spann­ter wird, gebe es aller­dings bis­lang kaum Grund, so Lie­bich im abschlie­ßen­den Gespräch mit RT. Der Favo­rit Selens­kij habe sich bis­her noch zu unklar fest­ge­legt. 

Alex­an­der Hug betont, der Kon­flikt sei künst­lich, denn es gibt gar kei­ne Gegen­sät­ze in der Bevöl­ke­rung bei­der­seits der 400 km lan­gen Trenn­li­nie. “Jeden Tag pas­sie­ren bis zu 40.000 Men­schen die Gren­ze in bei­den Rich­tun­gen”, sag­te er. Es sei also kein Kon­flikt nach der ver­brei­te­ten Art eth­ni­scher Kon­fron­ta­tio­nen.

Einen eth­ni­schen Kon­flikt kann es in der Ukrai­ne eigent­lich auch gar nicht geben. Rus­sen und Ukrai­ner ste­hen ein­an­der seit Jahr­hun­der­ten sprach­lich, kul­tu­rell und anthro­po­lo­gisch ein­fach zu nahe. Die Anfüh­rer die­ses “rus­si­schen Früh­lings” behaup­ten heu­te ein­stim­mig, den Auf­stän­di­schen ging es um poli­ti­sche Selbst­be­stim­mung und Anti­fa­schis­mus. Der Aus­lö­ser sei der gewalt­sa­me Macht­wech­sel in Kiew gewe­sen, wodurch der von ihnen gewähl­te Prä­si­dent Wik­tor Janu­ko­witsch abge­setzt wor­den war.

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Kann nach fünf Jahren der Krieg in der Ostukraine endlich beendet werden?
Die noch vor April 2014 ver­ur­teil­ten Gefäng­nis­in­sas­sen wer­den der ukrai­ni­schen Sei­te über­ge­ben. Rechts : Kämp­fer der Lug­ansker Streit­kräf­te.

Die Trenn­li­nie schnei­det die Donez­ker und Lug­ansker Gebie­te von Süden nach Nord­os­ten in zwei unglei­che Hälf­ten, trennt oft klei­ne­re Orte mit­ten­durch, selbst Fami­li­en. Sie fixiert weit­ge­hend den Front­ver­lauf seit Febru­ar 2015. In den klei­ne­ren, aber auch bevöl­ke­rungs­rei­che­ren Tei­len lie­gen die “Haupt­städ­te” der abtrün­ni­gen Gebie­te. Dort haben sich Regie­run­gen und Volks­rä­te der selbst­aus­ge­ru­fe­nen Repu­bli­ken eta­bliert. Unter ihrer Ver­wal­tung leben von 3 bis 4 Mil­lio­nen Men­schen.

Über das Grund­an­lie­gen die­ser Men­schen, war­um sie die­sen unglei­chen Krieg in Kauf genom­men haben, hat an die­sem Abend nie­mand aus­führ­lich gespro­chen. Ste­fan Lie­bich kom­men­tier­te ledig­lich, ohne Russ­lands Hil­fe hät­ten die nicht aner­kann­ten Struk­tu­ren die Über­macht der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te gar nicht über­ste­hen kön­nen. Und doch wäre es wich­tig, gera­de die Grund­an­lie­gen der Men­schen dort zu ver­ste­hen, zumal in deut­schen Medi­en deren Ver­tre­ter nie­mals zu Wort kom­men. Als “pro­rus­si­sche Sepa­ra­tis­ten”, bes­ten­falls “Rebel­len” wer­den die Bewaff­ne­ten bezeich­net. In der Euro­päi­schen Uni­on wur­den sie auf Sank­ti­ons­lis­ten ver­bannt. Aber die Zivil­be­völ­ke­rung dort bekommt kein Gesicht. 

Nach Ein­schät­zung des nach Donezk gezo­ge­ne­nen Publi­zis­ten Andrej Babizki, ist die­ser Krieg gegen­wär­tig der ein­zi­ge Krieg, der wegen der Spra­che und Kul­tur geführt wird. Das sagt er in sei­nem Doku­men­tar­film. Nun fin­det, vom Don­bass aus betrach­tet, in der übri­gen Ukrai­ne tat­säch­lich genau das statt, was die­se Akti­vis­ten des Jah­res 2014 in ihrer Regi­on zu ver­hin­dern ver­such­ten – eine bewusst orga­ni­sier­te, mas­si­ve De-Rus­si­fi­zie­rung und sys­te­ma­ti­sche Zer­stö­rung von gemein­sa­mer Kul­tur und Geschich­te, all das offen­bar im Sin­ne einer “Gehirn­wä­sche” der Men­schen. Mit jedem Tag rückt das von natio­na­lis­ti­schen Kräf­ten geführ­te Land immer wei­ter von Don­bass ab, obwohl noch immer die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen gel­ten, die sei­ne Rück­kehr unter juris­ti­sche Obhut der Ukrai­ne vor­se­hen.

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Kann nach fünf Jahren der Krieg in der Ostukraine endlich beendet werden?
Eine patrio­ti­sche Anti­kriegs­de­mons­tra­ti­on “Don­bass ist unbe­zwing­bar” im Zen­trum von Lug­ansk, Dezem­ber 2018

Die Fol­gen die­ses auf den ers­ten Blick “loka­len” Krie­ges sind vor Ort wahr­haft ver­hee­rend. Infra­struk­tur ist stark beschä­digt, der inter­na­tio­na­le Flug­ha­fen Donezk – einst Stolz der Regi­on – ist kom­plett zer­stört, Mil­lio­nen Men­schen sind auf huma­ni­tä­re Hil­fe ange­wie­sen. Etwa 2,8 Mil­lio­nen Men­schen sind geflüch­tet, davon etwa 1,2 Mil­lio­nen nach Russ­land. Laut den aktua­li­sier­ten UNO-Anga­ben (Stand Ende Dezem­ber 2018) hat der Krieg bis­her 12.447 Todes­op­fer gefor­dert. Unter ihnen waren 3.320 Zivi­lis­ten, 3.813 ukrai­ni­sche Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge und 5.314 Rebel­len.

Der über­wie­gen­de Teil der zivi­len Opfer starb in den von Rebel­len kon­trol­lier­ten Ter­ri­to­ri­en und geht damit auf das Kon­to der Angrif­fe von ukrai­ni­scher Sei­te. Ich frag­te Alex­an­der Hug, war­um die Opfer­zah­len des Kon­flikts nur so pau­schal genannt wer­den, ohne die Schul­di­gen zu benen­nen. Er wies dar­auf hin, dass “auf bei­den Sei­ten aus Wohn­ge­bie­ten geschos­sen wird”, was Quer­schlä­ger von unprä­zi­sen Waf­fen nach sich zöge. Die­ser Behaup­tung wür­de man in Donezk sicher­lich vehe­ment wider­spre­chen. Es wur­de von dort ver­si­chert und oft wie­der­holt, dass die Stel­lun­gen eben nicht in der Nähe der bewohn­ten Häu­ser lägen. Die Opfer der Luft­an­grif­fe im Zen­trum von Lug­ansk Anfang Juni 2014, als um die­se Stadt noch gar nicht gekämpft wur­de, oder am Strand in der Stadt Sug­res im August des­sel­ben Jah­res, fan­den bei Hug kei­ne Erwäh­nung.

Ich wies auch auf die poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung für die Ukrai­ne-Kri­se auf Sei­ten der EU-Diplo­ma­tie hin, auch auf den schwer erkenn­ba­ren Wunsch, die­se Kri­se zu been­den. Eben­so wie die Mai­dan-Anfüh­rer nah­men die EU-Diplo­ma­ten in der Hoch­pha­se der Kämp­fe auf dem Mai­dan eine dro­hen­de Spal­tung des Lan­des sehend in Kauf. Nun wird der ukrai­ni­sche Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat Wla­di­mir Selens­kij von man­chen EU-Bot­schaf­tern auf die Natio­na­lis­ten-Revol­te hin­ge­wie­sen, soll­te er ernst­lich mit Putin ins Gespräch kom­men wol­len.

Ste­fan Lie­bich gab zu, dass die EU sei­ner­zeit “Feh­ler gemacht hat” und die Fra­ge mit dem EU-Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men zwi­schen der Ukrai­ne und der EU zu “tech­nisch” betrach­tet hat. Er sah aller­dings die wah­ren Wur­zeln des Pro­blems in einer irgend­wie “unglück­li­chen Ent­wick­lung”, die nahe­zu alle post­so­wje­ti­schen Staa­ten nach dem Zer­fall der Sowjet­uni­on durch­ge­macht hät­ten. Damals soll­te auch die NATO mal auf­ge­löst und durch ein ande­res Bünd­nis­sys­tem abge­löst wer­den, so Lie­bich. 

Kann nach fünf Jahren der Krieg in der Ostukraine endlich beendet werden?
Die Teil­neh­mer der Podi­ums­dis­kus­si­on (von links nach rechts) Alex­an­der Hug, Ivo Geor­gi­ev, Ste­fan Lie­bich

Die bei­den Red­ner, die von der Rosa-Luxem­burg-Stif­tung für die­sen Tag ein­ge­la­den wor­den waren, bemüh­ten sich erkenn­bar um einen ver­gleichs­wei­se neu­tra­len Ansatz – was in dem anti­rus­sisch auf­ge­la­de­nen Kon­text der­zeit in Deutsch­land fast eine Aus­nah­me ist. Als Ana­ly­se brach­te die Dis­kus­si­on jedoch kei­nen Gewinn. Die Gäs­te blie­ben ober­fläch­lich und konn­ten kei­ne Exper­ti­se für die ukrai­ni­sche Spe­zi­fik vor­wei­sen, obwohl Alex­an­der Hug als ehe­ma­li­ger Lei­ter der OSZE-Beob­ach­ter­grup­pe (er ist Ende 2018 aus sei­nem Amt aus­ge­schie­den) sehr viel Zeit in Donezk ver­bracht hat. Ihre Vor­schlä­ge waren zu all­ge­mein gehal­ten. Denn es ist offen­sicht­lich, dass der Kon­flikt eine poli­ti­sche Lösung braucht, wie sie es auch selbst sagen. Nur : Wer wird wann die­se poli­ti­sche Lösung her­bei­füh­ren, und vor allem war­um und wie ? Wel­che Akteu­re haben ein Inter­es­se an der Been­di­gung des Krie­ges – oder an sei­nem Schwel­brand ? Und es war auch die ein­zi­ge Ver­an­stal­tung, die in die­sen Wochen den nahe­zu ver­ges­se­nen Krieg in der Ost-Ukrai­ne the­ma­ti­siert hat.

Zum Ende der Ver­an­stal­tung wur­de der Film “The distant bar­k­ling of dogs” gezeigt, der das Leben eines 10-jäh­ri­gen Jun­gen und sei­ner Groß­mutter im front­na­hen Gebiet auf dem von der Ukrai­ne kon­trol­lier­ten Ter­ri­to­ri­um doku­men­tiert. Der Film wur­de auf Fes­ti­vals mit Prei­sen aus­ge­zeich­net und durf­te sogar am Oskar-Wett­be­werb teil­neh­men. Die bei­den Prot­ago­nis­ten rei­sen jetzt um die Welt. Wür­de es ein eben­so guter Doku­men­tar­film, auf der ande­ren Sei­te im Front­ge­biet gedreht, im Wes­ten auch so weit schaf­fen ? Eine rein rhe­to­ri­sche Fra­ge.

RT Deutsch


Amnesty kritisiert Schweden : Nur fünf Prozent der gemeldeten Vergewaltigungen führen zu Anklagen


Der Bericht von Amnes­ty Inter­na­tio­nal zur “Gerech­tig­keit für Über­le­ben­de von Ver­ge­wal­ti­gung in den nor­di­schen Län­dern” beginnt mit einer ernüch­tern­den Äuße­rung eines Opfers über die schwe­di­sche Jus­tiz : 

All die­se Hoff­nun­gen auf Gerech­tig­keit und Wie­der­gut­ma­chung, und am Ende – nichts. Es war nur ein wei­te­rer Poli­zei­be­richt. Ich glau­be heu­te nicht mehr an die Jus­tiz. Ich glau­be nicht, dass sie so funk­tio­niert, wie sie soll­te. 

Unter­sucht wur­de die geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt in den Län­dern Däne­mark, Finn­land, Nor­we­gen und Schwe­den. Hier­zu wur­den 45 Frau­en und Mäd­chen von unter­schied­li­cher eth­ni­scher Her­kunft inter­viewt, die eine Ver­ge­wal­ti­gung erlebt hat­ten. Hin­zu kamen Sta­tis­ti­ken der ein­zel­nen Län­der. Amnes­ty-Inter­na­tio­nal erhebt den Vor­wurf, dass die Zahl der Auf­klä­run­gen zu gering sei, beson­ders in Schwe­den. 

2017 führ­ten in Schwe­den nur 236 von 5.236 gemel­de­ten Ver­ge­wal­ti­gungs­fäl­len zu Urtei­len. In Nor­we­gen gab es 78 Schuld­sprü­che bei 1.504 Ver­ge­wal­ti­gun­gen im Jahr 2016. In Däne­mark waren es bei ins­ge­samt 890 Fäl­len 94 Urtei­le, in Finn­land 209 Schuld­sprü­che bei 1.245 Fäl­len. Kam­pa­gnen­lei­ter gegen sexu­el­le Gewalt, betrof­fe­ne Per­so­nen und eini­ge Fach­leu­te beton­ten gegen­über Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass die Ände­rung der recht­li­chen Defi­ni­ti­on hin zur sexu­el­len Auto­no­mie und Zustim­mung die Mög­lich­keit bie­tet, einen gesell­schaft­li­chen Wan­del her­bei­zu­füh­ren und lang­fris­tig Ver­ge­wal­ti­gun­gen ver­hin­dern wird. 

Mehr zum The­ma “Me Too” auf Schwe­disch : Neu­es Gesetz for­dert münd­li­chen Ver­trag für Sex

Im letz­ten Jahr führ­te Schwe­den ein neu­es Zustim­mungs­ge­setz ein. Damit gilt, dass nur ein “Ja” bei­der Part­ner auch ein “Ja” zum ein­ver­nehm­li­chen Geschlechts­ver­kehr bedeu­tet. Es muss ein münd­li­cher Ver­trag geschlos­sen wer­den. 

Die schlech­te Straf­ver­fol­gungs­quo­te in Schwe­den ist dar­auf zurück­zu­füh­ren, dass die schwe­di­sche Poli­zei zu lan­ge war­tet, bis sie Befra­gun­gen durch­führt. Das Pro­blem ist seit Jah­ren bekannt, wur­de aber bis­lang nicht ange­gan­gen. 

RT Deutsch


Daily Mail : Fünf britische Soldaten im “heimlichen, dreckigen Krieg” im Jemen verwundet


Min­des­tens fünf Sol­da­ten der bri­ti­schen Spe­zi­al­ein­heit Spe­cial Boat Ser­vice (SBS) sind bei Kämp­fen im Nor­den des Jemen ver­wun­det wor­den. Das berich­tet die Zei­tung Mail on Sunday. Die Sol­da­ten erlit­ten dem­nach bei Gefech­ten mit Mili­zen Schuss­wun­den an Armen und Bei­nen. Mitt­ler­wei­le sol­len sich die Ver­wun­de­ten zur Behand­lung in Groß­bri­tan­ni­en befin­den.

In der Gegend um Sadah im Nor­den des Lan­des sol­len bis zu 30 SBS-Sol­da­ten sta­tio­niert sein. Ihre Prä­senz im Jemen wird von der bri­ti­schen Regie­rung geheim gehal­ten. Die Bri­ten sol­len vor Ort die sau­di­sche Koali­ti­on in ihrem Kampf gegen die Huthi-Mili­zen “bera­ten”.

Die Mail on Sunday berich­te­te auch, dass bri­ti­sche Inge­nieu­re, die die Sau­dis für die War­tung ihrer Kampf­flug­zeu­ge benö­ti­gen, nur knapp einem Droh­nen­an­griff ent­kom­men sind, bei dem zwei Tor­na­dos zer­stört wur­den. Erst in die­sem Monat war bekannt gewor­den, dass die bri­ti­sche Luft­waf­fe die sau­di­schen Streit­kräf­te in tech­ni­schen Fra­gen und bei der Aus­bil­dung unter­stützt.

Das Bekannt­wer­den der bri­ti­schen Trup­pen­prä­senz sorg­te in Groß­bri­tan­ni­en für Kri­tik. Erklär­tes Ziel der bri­ti­schen Regie­rung ist es, zu “einer nach­hal­ti­gen poli­ti­schen Lösung im Jemen-Kon­flikt zu gelan­gen”. Tat­säch­lich unter­stüt­zen sie Sau­di-Ara­bi­en und sei­ne Ver­bün­de­ten nicht nur poli­tisch und mate­ri­ell, son­dern auch mili­tä­risch. Die Koali­ti­on ist immer wie­der für ihre rechts­wid­ri­gen Luft­an­grif­fe kri­ti­siert wor­den, denen schon Tau­sen­de von Zivi­lis­ten zum Opfer gefal­len sind. Die durch den Kon­flikt im Jemen her­bei­ge­führ­te huma­ni­tä­re Kri­se gilt mitt­ler­wei­le als die schwers­te welt­weit.

Die bri­ti­schen Spe­zi­al­ein­hei­ten fin­den sich im Jemen auch an der Sei­te von Isla­mis­ten und Mili­zen wie­der, die Kin­der­sol­da­ten ein­set­zen. Die Mail on Sunday zitiert einen bri­ti­schen Vete­ra­nen mit der Aus­sa­ge, dass die mit den Sau­dis ver­bün­de­ten Mili­zen eine isla­mis­ti­sche Agen­da ver­fol­gen und einen hohen Anteil an Min­der­jäh­ri­gen auf­wei­sen. Die 13- und 14-Jäh­ri­gen wür­den den Mili­zen als Gegen­leis­tung für finan­zi­el­le Zuwen­dun­gen aus Sau­di-Ara­bi­en und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten von Stam­mes­füh­rern zur Ver­fü­gung gestellt.

Mehr zum The­ma — Jemen : Bom­ben aus bri­ti­scher und US-ame­ri­ka­ni­scher Her­stel­lung töten fast 1.000 Zivi­lis­ten

RT Deutsch


Wird die Krim bald eine Vorzeigeregion ? Russland und die Krim fünf Jahre nach der Wiedervereinigung


Vor fünf Jah­ren, am 18. März 2014 unter­schrie­ben der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin, die Par­la­ments- und Regie­rungs­chefs der Auto­no­men Repu­blik Krim sowie der Vor­sit­zen­de des Koor­di­na­ti­ons­rats der Stadt Sevas­to­pol in einer fei­er­li­chen Atmo­sphä­re in Mos­kau “das Abkom­men zwi­schen der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on und der Repu­blik Krim über die Auf­nah­me der Repu­blik Krim in die Rus­si­sche Föde­ra­ti­on und die Bil­dung der neu­en Sub­jek­te auf dem Gebiet der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on”. Zwei Tage zuvor hat­ten die Ein­woh­ner der Krim in einem Refe­ren­dum ihren Wunsch erklärt, sich von der Ukrai­ne abspal­ten zu wol­len. Vor zwei Jah­ren rekon­stru­ier­te RT die Ereig­nis­se, die dazu geführt hat­ten, in einem Rück­blick.

Die­se Ereig­nis­se wer­te­ten die west­li­chen Staa­ten als Akt mili­tä­ri­scher Aggres­si­on von­sei­ten Russ­lands gegen­über der Ukrai­ne – dem Staat, zu dem die Halb­in­sel seit dem Zer­fall der UdSSR im Jahr 1991, weit­ge­hend wider­wil­lig, gehör­te. In den USA ist es nun per Gesetz ver­bo­ten, die Zuge­hö­rig­keit der Krim zu Russ­land anzu­er­ken­nen. Noch ehe das Krim-Refe­ren­dum am 16. März statt­fin­den konn­te, began­nen die USA und die EU damit, Sank­tio­nen gegen die Krim zu ver­hän­gen. In nur weni­gen Wochen umfass­ten sie wei­te Berei­che des Ban­ken- und Indus­trie­sek­tors sowie Sport und Tou­ris­mus. Außer­dem schränk­ten sie die Bewe­gungs­frei­heit der Krim-Ein­woh­ner erheb­lich ein, indem es Kon­su­la­ten expli­zit ver­bo­ten wur­de, Krim-Bewoh­nern US-und Schen­gen-Visa außer­halb der Ukrai­ne zu ertei­len. Seit­dem gehö­ren die Krim-Sank­tio­nen zu einem fes­ten Bestand­teil der west­li­chen Poli­tik. 

In den Jah­ren 2014 und 2015 wur­de in Russ­land und im Wes­ten ange­sichts die­ser Blo­cka­de-Poli­tik viel dar­über spe­ku­liert, ob Russ­land nicht einen “zu hohen Preis” für die Wie­der­ver­ei­ni­gung mit der Krim bezah­len wür­de. Man pro­phe­zei­te eine lan­ge Sta­gna­ti­on auf der Halb­in­sel. 2014 sperr­te die Ukrai­ne die Was­ser­zu­fuhr auf die Krim aus dem Fluss Dnjepr über den Nord-Krim-Kanal. Ende Novem­ber 2015 spreng­ten ukrai­ni­sche Natio­na­lis­ten die Strom­mas­ten kurz vor der Gren­ze zur Krim, was zu einem mehr­tä­gi­gen Black­out in vie­len Tei­len der Halb­in­sel führ­te. Zu den west­li­chen Sank­tio­nen kamen damit die Was­ser-, Trans­port- und Ener­gie­blo­cka­den hin­zu, was Russ­land zu einem schnel­le­ren Auf­bau einer von der Ukrai­ne unab­hän­gi­gen Infra­struk­tur ver­an­lass­te.

Mehr zum The­ma — Exper­te des Euro­pa-Insti­tuts : Wir soll­ten end­lich über rechts­wid­ri­ge Auf­lö­sung der UdSSR spre­chen

Wird die Krim bald eine Vorzeigeregion? Russland und die Krim fünf Jahre nach der Wiedervereinigung
Nach wie vor Tou­ris­ten-Magnet : die Res­te der genue­si­schen Fes­tung in Sudak im öst­li­chen Teil der Halb­in­sel

Infol­ge der Sank­tio­nen muss­te die rus­si­sche Bil­lig­flug­li­nie Dob­rol­jot, eine 100-pro­zen­ti­ge Aero­flot-Toch­ter, nach ihren zwei Flü­gen nach Sim­fero­pol ihren Betrieb ein­stel­len. Bis heu­te ver­mei­den es die gro­ßen rus­si­schen Ban­ken, Filia­len auf der Krim zu eröff­nen. Im Jahr 2017 ging Sie­mens wegen der Ver­le­gung der vier Sie­mens-Kraft­werks­tur­bi­nen gegen sei­ne rus­si­schen Part­ner vor Gericht. Der Skan­dal um die angeb­li­che ver­trags­wid­ri­ge Lie­fe­rung bewirk­te neue EU-Sank­tio­nen gegen die Halb­in­sel.

Doch das Stim­mungs­ba­ro­me­ter unter den Ein­woh­nern zeigt : Die anfäng­li­che Eupho­rie nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung mit Russ­land ist zwar ver­flo­gen, die Rich­tig­keit der dama­li­gen Ent­schei­dung wird jedoch kaum ange­zwei­felt. Das liegt nicht zuletzt dar­in begrün­det, dass Russ­land seit fünf Jah­ren trotz Kri­sen­er­schei­nun­gen in der eige­nen Wirt­schaft sicht­bar dar­um bemüht ist, die Krim in eine Vor­zei­ge­re­gi­on umzu­wan­deln.

Zu den gro­ßen Infran­st­uk­tur­pro­jek­ten gehört vor allem der Bau der 19 Kilo­me­ter lan­gen Krim-Brü­cke, die längs­te Brü­cke Euro­pas, zum rus­si­schen Fest­land. Im Mai 2018 wur­de die Auto­stra­ße über die Brü­cke bereits in Betrieb genom­men. Im lau­fen­den Jahr wird auch die Eisen­bahn­ver­bin­dung fer­tig­ge­stellt. Nun kön­nen bis zu 40.000 Autos an einem Tag die Brü­cke über­que­ren – vier­mal mehr als mit der Fäh­re.

Mehr zum The­ma — Krim : Tou­ris­ten aus mehr als hun­dert Län­dern besu­chen die Halb­in­sel im Jahr 2018

Wird die Krim bald eine Vorzeigeregion? Russland und die Krim fünf Jahre nach der Wiedervereinigung

Fast gleich­zei­tig mit der Brü­cke hat auch der neue Flug­ha­fen-Ter­mi­nal in Sim­fero­pol im April 2018 sei­nen Betrieb auf­ge­nom­men. Der Flug­ha­fen kann bis zu 200 Flü­ge am Tag und 6,5 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re pro Jahr abfer­ti­gen. Dies zahl­te sich bereits im glei­chen Jahr mit über 5 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­ren aus.

Auch die neue West-Ost-Auto­bahn “Tawri­da” gehört zu den gro­ßen Pres­ti­ge-Pro­jek­ten auf der Krim. Mit zwei neu­en Wär­me­kraft­wer­ken konn­te die Halb­in­sel die Ener­gie­ab­hän­gig­keit von der Ukrai­ne end­gül­tig über­win­den. Die ver­bes­ser­te Infra­struk­tur beför­der­te auch einen Tou­ris­mus-Auf­schwung. Im Jahr 2018 besuch­ten 6,8 Mil­lio­nen Men­schen die Halb­in­sel – 28 Pro­zent mehr als im Vor­jahr.

Die Pro­duk­ti­ons­vo­lu­men haben sich in den letz­ten fünf Jah­ren ver­dop­pelt. Nach Anga­ben des Repu­blik­chefs Ser­gej Aks­jo­now sind die Steu­er­ab­ga­ben im Ver­gleich mit der ukrai­ni­schen Peri­ode um das Zwei­ein­halb­fa­che gewach­sen. Im letz­ten Jahr betru­gen sie 54,8 Mil­li­ar­den Rubel.

Den­noch, Russ­land plant künf­tig noch mehr in die Krim zu inves­tie­ren. In den nächs­ten drei Jah­ren wer­den 309,5 Mil­li­ar­den Rubel (4,2 Mil­li­ar­den Euro) aus dem rus­si­schen Haus­halt in die sozi­al-öko­no­mi­sche Ent­wick­lung der Krim flie­ßen. Im Staats­rat der Repu­blik Krim, die nun zum Süd-West­li­chen Föde­ra­len Bezirk der Rus­si­schen Föde­ra­ti­on gehört, ist man sich sicher, dass die­se Finanz­sprit­zen das Fun­da­ment dafür bil­den, spä­tes­tens ab dem Jahr 2030 zu einer rus­si­schen Geber-Regi­on zu wer­den. Bis­lang ist die Krim auf die Sub­ven­tio­nen aus dem föde­ra­len Zen­trum ange­wie­sen.

Mehr zum The­ma — Inter­view mit Krim­ta­ta­ren-Ver­tre­ter : “Putin gab uns unse­re Rech­te, nicht die Ukrai­ne” — Teil 1

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Krim-Brü­cke, die längs­te Brü­cke Euro­pas

Die Ver­bes­se­run­gen las­sen sich nicht nur mit Makro-Zah­len erfas­sen. In den letz­ten Wochen sorg­te eine unab­hän­gi­ge vier­tei­li­ge Vor­ort-Recher­che aus der Ukrai­ne für Auf­se­hen. Die Jour­na­lis­tin des Por­tals strana.ua, Oles­ja Med­we­de­wa, wies die gän­gi­ge Vor­stel­lung zurück, dass die Prei­se auf der “rus­si­schen Krim” nun höher als in der Ukrai­ne sei­en : Alles sei unter­schied­lich. Es gebe Waren, die auf der Krim teu­rer sei­en, zugleich gebe es aber Sachen, die wie­der­um weni­ger kos­ten wür­den.

So sei­en Ben­zin sowie Woh­nungs- und Kom­mu­nal­dienst­leis­tun­gen (ins­be­son­de­re Hei­zung) auf der Krim güns­ti­ger als in der Ukrai­ne. Die Löh­ne und die Ren­ten sei­en wie­der­um höher. Zugleich wies die ukrai­ni­sche Jour­na­lis­tin dar­auf hin, dass vie­le inter­na­tio­na­le und sogar rus­si­sche Unter­neh­men wegen der west­li­chen Sank­tio­nen an der Arbeit auf der Krim gehin­dert wür­den.

Laut der Repor­te­rin, die zu Anfang ihrer Recher­che vor der Kame­ra klar stell­te, sie hal­te die Anglie­de­rung der Krim an Russ­land nach wie vor für eine Anne­xi­on, unter­stützt mit 70 Pro­zent die Mehr­heit der Krim-Bevöl­ke­rung tat­säch­lich die Wie­der­ver­ei­ni­gung mit Russ­land :

Wenn es eine Sehn­sucht nach der Ukrai­ne gäbe, dann nur nach der Ukrai­ne, wie sie vor dem Jahr 2013 gewe­sen ist. “Und es liegt nicht ein­mal an den Löh­nen, son­dern dar­an, dass die Ukrai­ne mit ihren heu­ti­gen Hel­den und Wer­ten für die Krim-Bewoh­ner ein frem­des Land ist”.

Russ­land habe sich nach fünf Jah­ren auf der Krim “end­gül­tig ein­ge­nis­tet”, bilan­zier­te die Jour­na­lis­tin.

Im Gespräch mit RT Deutsch wies der rus­si­sche Poli­ti­lo­ge Dmi­tri Kuli­kow dar­auf hin, dass der Wunsch der Krim-Bewoh­ner nach einer Anglie­de­rung an Russ­land nicht aus einer Kos­ten-Nut­zen-Über­le­gung her­aus ent­stan­den sei, obwohl dies vie­le mate­ri­el­le Ver­bes­se­run­gen für sie bedeu­te­te. Dies sei viel­mehr ein Akt der poli­ti­schen Selbst­be­stim­mung gewe­sen. Der Mut der Bür­ger der Krim habe sich auch auf ganz Russ­land aus­ge­wirkt, was dabei gehol­fen habe, sich dem Druck von­sei­ten der west­li­chen Staa­ten erfolg­reich zu wie­der­set­zen. 

RT Deutsch


Fünf Jahre nach dem Staatsstreich in Kiew : Mehr Europa in der Ukraine ?


von Wla­dis­law San­kin

Die ukrai­ni­sche Kul­tur hat eine stark kar­ne­va­lis­ti­sche Sei­te und einen gewis­sen Hang zum Mys­ti­zis­mus und Anar­chis­mus. Das mei­nen zumin­dest die Kul­tur­wis­sen­schaf­ler, es ist an die­ser Stel­le z. B. den Klas­si­ker der rus­si­schen Lite­ra­tur, Niko­lai Gogol, zu nen­nen. Gogol stamm­te aus der heu­ti­gen Zen­tral­ukrai­ne und schrieb Mit­te des 19. Jahr­hun­derts bis heu­te popu­lä­re Schauer­erzäh­lun­gen. Auch der Mythos der Frei­heits­lie­be der Sapo­rozher Kosa­ken stützt die­ses Bild.

In die­sem Sin­ne erscheint auch der Mai­dan im Rück­blick wie ein gro­ßes Anar­cho-Fes­ti­val, das sei­ne mys­ti­schen Mär­ty­rer, eine “himm­li­schen Hun­dert­schaft” oder über­mensch­li­che “Kibor­ge” – Kämp­fer des Rech­ten Sek­tors um den Donez­ker Flug­ha­fen –, hul­digt. Die Lie­be vie­ler ukrai­ni­scher Poli­ti­ker zur Epa­ta­ge und star­ker Prä­senz im öffent­li­chen Raum run­den die­ses Bild ab.

Der Oppo­si­ti­on von Janu­ko­witsch auf dem Mai­dan im Win­ter 2013/2014 soll­ten die­ser Anar­chis­mus und die Frei­heits­lie­be der Ukrai­ner einen guten Dienst erwei­sen. Denn, wenn die Staats­macht gewech­selt wer­den soll, soll­ten die Leu­te auf die Stra­ße gehen und skan­die­ren “Геть!” – “Weg mit Euch!” Das ist schon in der Ukrai­ne pas­siert, oft mit Erfolg. Sol­che urde­mo­kra­ti­schen Bür­ger soll­ten das per­fek­te Mate­ri­al auch für zahl­rei­che Bera­ter sein, die ihre pro­kla­mier­te Auf­ga­be dar­in sehen, eine demo­kra­ti­sche Ukrai­ne nach west­li­chem Vor­bild zu schmie­den.

Der Mai­dan 2013/2014, anfäng­lich und von vie­len immer noch als Euro­mai­dan bezeich­net, fand unter dem Mot­to “Die Ukrai­ne ist Euro­pa” statt. Mit Janu­ko­witsch haben die Mai­daner einen Mann von der Macht ver­jagt, der angeb­lich eine euro­päi­sche Ukrai­ne nicht woll­te. Was stell­ten sich die Ukrai­ner damals auf dem Mai­dan unter Euro­pa vor ? Auf dem Mai­dan, der genau vor fünf Jah­ren, am 22. Febru­ar, mit der Ent­he­bung von Janu­ko­witsch sein logi­sches Ende nahm ?

Mehr zum The­ma — Wahl in der Ukrai­ne : Pro­eu­ro­pä­isch und mili­ta­ris­tisch

Fünf Jahre nach dem Staatsstreich in Kiew: Mehr Europa in der Ukraine?
Ver­ant­wor­tung der Poli­ti­ker vor dem Gesetz in der Ukrai­ne (links) und in Euro­pa (rechts) laut Kie­wer Insti­tut für inter­na­tio­na­le Poli­tik.

Eine Pro­pa­gan­da-Kam­pa­gne des ukrai­ni­schen, west­lich finan­zier­ten Think Tanks “Insti­tu­te of World Poli­tic” ver­deut­licht dies durch eine Bild­se­rie, die in einem Arti­kel im Sep­tem­ber 2013 auf der Home­page euroua.com erschien. Es geht im Arti­kel um The­men wie Ren­ten, Gesund­heits­ver­sor­gung, Inves­ti­tio­nen in For­schung, Lebens­er­war­tung, Stra­ßen­in­fra­stru­krur, Löh­ne des Mili­tärs, Umwelt, Sport­be­wusst­sein usw. – in einem Wort : um hohe Lebens­stan­dards. Aber auch The­men wie Unbe­stech­lich­keit der Poli­zei, fla­che Hier­ar­chi­en in der Poli­tik, Rechts­staat­lich­keit, Wähl­bar­keit der Poli­ti­ker und Qua­li­tät der Regie­rungs­füh­rung wur­den im Arti­kel ange­ris­sen. Den Bil­dern nach befand sich die Ukrai­ne im Jahr 2013 in all die­sen Berei­chen in einem deso­la­ten Zustand, die Aus­rich­tung nach Euro­pa hät­te aber die Sache rich­ten kön­nen.

Fünf Jahre nach dem Staatsstreich in Kiew: Mehr Europa in der Ukraine?

Im Fern­se­hen und auf der Dau­er­büh­ne des Mai­dans lock­ten die Anfüh­rer der Revo­lu­ti­on die Men­schen mit Vor­stel­lun­gen über Euro­pa. “Es geht um die Zukunft unse­rer Kin­der”, rief Mus­ta­fa Nay­em, eines der jun­gen Gesich­ter der Pro­tes­te. Janu­ko­witsch habe mit sei­nem Zögern bei der Unter­zeich­nung des EU-Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­mens die Ukrai­ne die­ses Traums beraubt.

Die Pro­test­ler stürz­ten Janu­ko­witsch und bil­de­ten sofort eine neue Regie­rung. Die EU jubel­te der neu­en Regie­rung in Kiew zu. Der Kri­tik, sie sei nicht recht­mä­ßig an die Macht gekom­men, ent­geg­ne­ten die EU-Poli­ti­ker, Mai­dan sei aber ein legi­ti­mer Pro­test der Bür­ger gegen die Miss­stän­de gewe­sen. Da dürf­te auch mal eine Aus­nah­me gemacht wer­den mit der Hoheit des Rechts. Sich Rich­tung Euro­pa und sei­ner Rechts­staat­lich­keit zu bewe­gen und dabei von Anfang an ein Auge bei Rechts­ver­stö­ße zuzu­drü­cken ? Konn­te das gut gehen ?

Es folg­te das, was fol­gen muss­te : Unauf­ge­klär­te Mor­de, schlep­pen­de Unter­su­chun­gen zahl­rei­cher Reso­nanz­ver­bre­chen, Erpres­sung poli­ti­scher Geg­ner, will­kür­li­che Fest­nah­men, Druck auf Gerich­te. Die Bei­spie­le : Pro­zes­se gegen rus­si­sche Staats­bür­ger und gegen unlieb­sa­me Jour­na­lis­ten, wie den seit zehn Mona­ten inhaf­tier­ten Kirill Wyschin­ski, oder die Ermitt­lung des Odes­sa-Pogroms, die von “Akti­vis­ten” kon­trol­liert wird. 

Vie­le der soge­nann­ten “Kriegs­ge­fan­ge­nen”, die Kie­wer Mili­tär­be­hör­den in den letz­ten Jah­ren gegen eige­ne Sol­da­ten in Donezk und Lug­ansk aus­ge­tauscht haben, berich­ten nach ihrer Befrei­ung, dass sie vom ukrai­ni­schen Sicher­heits­dienst als zivi­le Bür­ger weit­ab des Krie­ges ver­schleppt, gefol­tert und mona­te­lang in Gefäng­nis­sen gehal­ten wur­den, oft ohne Ankla­ge. Auch der offen­bar insze­nier­te Pro­zess gegen die einst gefei­er­te Hel­din und Kämp­fe­rin gegen Putin, Nadi­ja Sawt­schen­ko, ist dafür ein Bei­spiel. Auch in der ukrai­ni­schen Haft geht sie regel­mä­ßig in Hun­ger­streiks, aber die Pres­se im Wes­ten schert sich nicht mehr um sie.

Das Ver­hält­nis zum Recht von­sei­ten der neu­en Macht­ha­ber demons­triert auch die Ein­mi­schung des Staa­tes in Kir­chen­an­ge­le­gen­hei­ten, wie die Grün­dung der soge­nann­ten Ortho­do­xen Kir­che der Ukrai­ne auf Geheiß des Prä­si­den­ten Poro­schen­ko. Die Ver­fas­sung ver­bie­tet der­ar­ti­ge Ein­fluss­nah­men. Es gibt auch Über­grif­fe auf Pries­ter und Gemein­den der von der Macht nicht unter­stüt­zen kano­ni­schen Ukrai­ni­schen Ortho­do­xen Kir­che. Über­grif­fe, die von der Jus­tiz tole­riert wer­den.

Immer öfter grei­fen Kri­ti­ker der jet­zi­gen Regie­rung das Argu­ment der Men­schen­rechts­ver­let­zung auf – ob es um die Rech­te der Bür­ger von Don­bass oder das der Wahl­be­rech­tig­ten, der Gläu­bi­gen, der Medi­en­nut­zer usw. geht. Es häu­fen sich Beschwer­den bei der UN und beim Gerichts­hof für Men­schen­rech­te des Euro­pa­rats. Der Rechts­ni­hi­lis­mus in der Ukrai­ne scheint also trotz der angeb­lich statt­fin­den­den Jus­tiz­re­form nach dem Mai­dan nicht ab- son­dern eher zuge­nom­men zu haben. 

Auch die wirt­schaft­li­che Lage der Bür­ger hat sich in den fünf Jah­ren seit dem Mai­dan eher ver­schlech­tert. Die Ukrai­ne ist zum ärms­ten Land Euro­pas “auf­ge­stie­gen”, die Ren­ten san­ken, die Löh­ne sta­gnier­ten, dage­gen muss­ten z. B. Gas­ta­ri­fe um das Acht­fa­che erhöht wer­den. Fast die Hälf­te der Haus­hal­te in der Ukrai­ne ist daher auf staat­li­che Hil­fe ange­wie­sen, weil sie sel­ber für den eige­nen Gas­ver­brauch nicht auf­kom­men kön­nen.

Obwohl das Land im makro­öko­no­mi­schen Bereich Wachs­tum zeigt, scheint der zah­me Auf­schwung den Rei­chen und nicht den Ärme­ren des Lan­des zugu­te zu kom­men. Das Resul­tat : Seit dem Jahr 2015 beschei­ni­gen sta­bil etwa 70 Pro­zent der Bür­ger ihrem Land in den Umfra­gen, in die fal­sche Rich­tung zu gehen.

Nie­mand weiß auch genau, wie­viel Men­schen zur­zeit in der Ukrai­ne leben. Behör­den gehen davon aus, dass monat­lich bis zu 100.000 Men­schen das Land ver­las­sen. Mil­lio­nen arbei­ten inzwi­schen im Aus­land, dar­un­ter in Russ­land, dem angeb­li­chem “Aggressor”-Staat.

Nun weiß der amtie­ren­de Prä­si­dent, dass er in sei­nem Wahl­kampf mit all die­sen The­men nicht punk­ten kann. Noch vor fünf Jah­ren war sein Wahl­mot­to : “Leben auf neue Art”. Nun lässt Poro­schen­ko “Armee, Glau­be, Spra­che” auf die Ban­ner schrei­ben. Statt Inno­va­ti­on und Refor­men setzt er nun aufs Natio­nal-Kon­ser­va­ti­ve. Das allein mit die­sem Mot­to die Rech­te von Mil­lio­nen der “fal­schen” Gläu­bi­gen und Rus­sisch­spra­chi­gen im zwei­spra­chi­gen Land grob ver­letzt wer­den, küm­mert die “Euro-Opti­mis­ten” des Jah­res 2013 nicht. 

Die­ser Unter­schied zwi­schen Wor­ten und Taten zeigt : Der ein­fa­che Wunsch der ukrai­ni­schen Bür­ger nach einem bes­se­ren und gerech­te­ren Leben wur­de von den spä­te­ren Macht­ha­bern vor und wäh­rend des Mai­dans in Form einer “Euror­he­to­rik” für poli­ti­sche Pro­pa­gan­da zum Zwe­cke der Macht­er­grei­fung genutzt.

Mehr zum The­ma — Ukrai­ni­sche Rada ver­ab­schie­det Gesetz, das Wahl­be­ob­ach­tern aus Russ­land Ein­rei­se ver­bie­tet

RT Deutsch


Die fünf größten Mythen über das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47


1. Die “Kaschi” ist ein Klon des deutschen StG 44

Die fünf größten Mythen über das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47
Sturm­ge­wehr 44/Armémuseum/Wikipedia

Ja, die bei­den Waf­fen ähneln ein­an­der sehr, und das deut­sche Sturm­ge­wehr war eine der Tro­phä­en sowje­ti­scher Sol­da­ten zum Ende des Zwei­ten Welt­kriegs.

Die ers­ten StG 44 fie­len jedoch erst 1944 in die Hän­de der sowje­ti­schen Armee, wäh­rend der Kon­struk­teur Suda­jew bereits 1943 dem UdSSR-Mili­tär die ers­te Ver­si­on sei­nes Gewehrs prä­sen­tier­te, die nach sei­nem Tod von Michail Kalasch­ni­kow über­ar­bei­tet wur­de und 1947 die Aus­schrei­bung zur Lie­fe­rung eines Sturm­ge­wehrs an die Armee gewann. 

Der grund­le­gen­de Unter­schied zwi­schen der AK und dem deut­schen StG 44 liegt im Inne­ren ver­bor­gen – sie haben unter­schied­li­che Aus­lö­se­me­cha­nis­men, Maga­zin­ein­schü­be (d. h. man kann kei­ne Maga­zi­ne des jeweils ande­ren Gewehrs ver­wen­den) sowie Mon­ta­ge- und Demon­ta­ge­sche­mas.

Nichts­des­to­trotz tru­gen die deut­schen Inge­nieu­re zur Ent­wick­lung der sowje­ti­schen AK bei. Nach dem Krieg arbei­te­ten Mit­ar­bei­ter des Kon­struk­ti­ons­bü­ros von Schmeis­ser in Ischewsk und hal­fen bei der Moder­ni­sie­rung der AK-47.

2. Die AK-47 ist einzigartig

Die fünf größten Mythen über das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47
Samo­pal vzor 58/Jan Hrdonka/Wikipedia

Ja, die Kalasch­ni­kow ist auf­grund ihrer Ein­fach­heit, Effi­zi­enz und unkom­pli­zier­ten Fer­ti­gung und Anwen­dung zu einem der Sym­bo­le des Unab­hän­gig­keits­kamp­fes auf der gan­zen Welt gewor­den.

Die “Basis” der AK-47 ist jedoch nicht ein­zig­ar­tig. Mit der Maschi­nen­pis­to­le Samo­pal vzor 58 (kurz Sa vz. 58) kamen die Tsche­chen zu einer ähn­li­chen tech­ni­schen Lösung.

Äußer­lich ist sie fast eine Kopie der AK, aber die Auto­ma­tik arbei­tet nach einem ande­ren Prin­zip und, wie im Fal­le des deut­schen StG 44, funk­tio­niert sie nur mit ihren “eige­nen” Maga­zi­nen.

Die Samo­pal hat eine lan­ge Lebens­dau­er – sie wur­de in Ost­eu­ro­pa bis 2010 ein­ge­setzt. Aber sie erlang­te nicht den Welt­ruhm der “Kaschi”, da sie der AK-47 in punc­to Zuver­läs­sig­keit unter­le­gen war.

3. Mit der AK-47 kann kein Ziel getroffen werden, das mehr als 300 Meter entfernt ist

Die fünf größten Mythen über das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47
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Kei­nem uner­fah­re­nen Schüt­zen gelingt dies. Für hoch­qua­li­fi­zier­te Sol­da­ten sind jedoch auch 400 Meter kein Pro­blem – alles hängt von der Kon­fi­gu­ra­ti­on des Gewehrs ab.

Neben dem “Tuning” des Gewehrs zum Tref­fen von weit ent­fern­ten Zie­len ähnelt das Arbeits­prin­zip der AK dem von Scharf­schüt­zen­waf­fen – das Ziel wird nicht direkt, son­dern durch eine “gekrümm­te Flug­bahn” getrof­fen. Das Visier ist leicht zur Sei­te und nach oben geneigt und berück­sich­tigt Wind­ge­schwin­dig­keit, Luft­druck und Schuss­wei­te.

4. Die Kalaschnikow ist perfekt und wurde sofort akzeptiert

Die fünf größten Mythen über das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47
Legi­on Media

Nein, das Modell 47 hat­te zwar tat­säch­lich die übli­chen Ver­su­che mit den bes­ten Ergeb­nis­sen absol­viert, aber die berühm­te “Zuver­läs­sig­keit und Aus­fall­si­cher­heit” der AK ist das Ergeb­nis der Wei­ter­ent­wick­lung der nächs­ten zwölf Jah­re.

Das AK-47, wie wir es heu­te ken­nen, stammt aus dem Jah­re 1959. Die ers­te Ver­si­on des Gewehrs ver­schmutz­te leicht und wur­de unbrauch­bar. Der Kon­struk­teur wur­de auch dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Kugeln beim Schie­ßen sehr stark streu­ten. Dadurch stand die AK auch nach der Moder­ni­sie­rung gegen­über ihren direk­ten Kon­kur­ren­ten aus der NATO damals noch zurück, ver­füg­te jedoch über eine grö­ße­re Feu­er­leis­tung und eine deut­lich grö­ße­re Zuver­läs­sig­keit, weil sie in Schlamm, Regen, Sand und Schnee funk­tio­nier­te. 

5. Die AK wurde ausschließlich von Michail Kalaschnikow entwickelt

Die fünf größten Mythen über das Sturmgewehr Kalaschnikow AK-47
AP

Kalasch­ni­kow war in der Tat ein genia­ler Kon­struk­teur, und unter sei­ner Lei­tung arbei­te­te ein Team von Inge­nieu­ren. Das AK-Pro­jekt ist eine Wei­ter­ent­wick­lung des Suda­jew-Kon­zep­tes von 1943 mit der Unter­stüt­zung der Deut­schen aus dem Kon­struk­ti­ons­bü­ro von Schmeis­ser in den spä­ten 1940er und frü­hen 1950er Jah­ren.

Die AK-47 ist also nicht nur dem Genie Kalasch­ni­kows zu ver­dan­ken, son­dern auch das Ergeb­nis der Arbeit eines Teams von Kon­struk­teu­ren und Inge­nieu­ren im Hin­ter­grund.

Die­ser Bei­trag erschien zuerst auf Rus­sia Bey­ond The Head­line – wir bedan­ken uns für die Zweit­ver­wer­tungs­rech­te.

RT Deutsch


Fünf Tote bei Wohnhausbrand in Rheinland-Pfalz


Das Feu­er war am Don­ners­tag um 23.30 Uhr aus­ge­bro­chen, wie die Staats­an­walt­schaft Fran­ken­thal und das Poli­zei­prä­si­di­um Rhein­pfalz mit­teil­ten. Die Brand­ur­sa­che des Feu­ers im Land­kreis Bad Dürk­heim sei noch unklar. Der Brand sei von Bewoh­nern aus dem Haus gemel­det wor­den, sag­te der Spre­cher. Die ande­ren Woh­nun­gen sei­en geräumt wor­den. Ver­let­zun­gen hät­ten die übri­gen Bewoh­ner nicht erlit­ten. “Aktu­ell lau­fen noch Nach­lösch­ar­bei­ten”, sag­te der Spre­cher. Die Höhe des Sach­scha­dens liegt den Anga­ben zufol­ge bei meh­re­ren hun­dert­tau­send Euro. (dpa)

Mehr zum The­ma — Zwei Tote bei Wohn­haus­brand in Köln — Ber­gungs­ar­bei­ten dau­ern an

RT Deutsch


Kleinflugzeug stürzt in Einfamilienhaus in Kalifornien — fünf Tote


Die Absturz­ur­sa­che wer­de unter­sucht. Auf Bil­dern der ört­li­chen Feu­er­wehr ist ein aus­ge­brann­tes Haus zu sehen. Der loka­le Sen­der KTLA berich­te­te, das zwei­mo­to­ri­ge Flug­zeug vom Typ Cess­na sei erst kurz vor dem Absturz vom Flug­ha­fen Ful­ler­ton gestar­tet.

Augen­zeu­gen sag­ten KTLA, die Maschi­ne schei­ne bereits in der Luft Feu­er gefan­gen zu haben. Dann sei­en das Flug­zeug und Wrack­tei­le auf das Wohn­ge­biet in Yor­ba Lin­da gestürzt. Auf einer Video­auf­nah­me ist im Hin­ter­grund ein schwe­rer Brand mit dunk­lem Rauch zu sehen. Im Vor­der­grund löscht ein Nach­bar ein bren­nen­des Wrack­teil mit einem Gar­ten­schlauch. Ein Foto auf der Inter­net­sei­te des Sen­ders zeigt ver­beul­te Über­res­te eines Flug­zeug­rumpfs in einem Gar­ten. (dpa)

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Plans crash YL

Публикация от They Call Me Big PAPA (@pappapatron)

Mehr zum The­ma — Klein­flug­zeug fliegt in The­ra­pie­zen­trum in Flo­ri­da – zwei Men­schen ster­ben im Feu­er­ball (Video)

RT Deutsch