Kinder vor dem Wickeln um Erlaubnis fragen : Ratschlag an Eltern sorgt für Furore im Internet


Eigent­lich ging es in einem Inter­view im aus­tra­li­schen Fern­seh­sen­der ABC News um sexu­el­len Miss­brauch von Kin­dern und wie man dem vor­beu­gen kann. Die Jour­na­lis­tin sprach dar­über mit einer Sexu­al­päd­ago­gin von “Body Safe­ty Aus­tra­lia”. Die­se Orga­ni­sa­ti­on arbei­tet seit Jah­ren mit Kin­dern, Eltern und Leh­rern zusam­men und för­dert durch ihre Tätig­keit das soge­nann­te Kon­zept des “con­sent”, also der Zustim­mung.

Selbstbestimmung des Kindes fördern

Den Klei­nen — ab drei Jah­ren — ver­su­chen sie durch Work­shops einen selbst­be­wuss­ten Umgang mit dem eige­nen Kör­per bei­zu­brin­gen. Ihre Arbeit ist dar­auf fokus­siert, den Kin­dern bereits so früh wie mög­lich zu ver­mit­teln, dass sie allein die Kon­trol­le über ihren eige­nen Kör­per haben – und ent­schei­den kön­nen, wer sie anfasst und wer nicht. Damit soll auch ver­hin­dert wer­den, dass sie Opfer von sexu­el­ler Gewalt wer­den.

Eltern, Leh­rer sowie alle ande­ren Inter­es­sier­ten ver­sucht die Orga­ni­sa­ti­on, für die Selbst­be­stim­mung des Kin­des zu sen­si­bi­li­sie­ren. Wie das genau von­stat­ten­ge­hen soll, ver­such­te die Päd­ago­gin Dean­ne Car­son im besag­ten Inter­view auch zu erklä­ren.

Einverständnis der Babys einfordern

So sag­te sie, dass Eltern ihre Babys von Geburt an um Zustim­mung bit­ten soll­ten, bevor sie deren Win­deln wech­seln :

Ich wer­de jetzt dei­ne Win­deln wech­seln, ist das okay ?

Car­son sag­te selbst, dass ihr klar sei, dass die Babys nicht dar­auf ant­wor­ten könn­ten, aber wenn die Eltern kurz abwar­te­ten, könn­ten Babys ihr Ein­ver­ständ­nis durch Signa­le und Kör­per­spra­che geben. Und man wür­de ihnen dadurch ver­mit­teln, dass ihre Reak­ti­on wich­tig ist.

Einige Eltern würden immer noch auf die Zustimmung warten

Die Reak­tio­nen der Zuschau­er lie­ßen nicht lan­ge auf sich war­ten. Das Video des Gesprächs, das bereits am 8. Mai aus­ge­strahlt wur­de, ver­brei­te­te sich rasant durchs Inter­net und führ­te bis heu­te vor allem in den sozia­len Medi­en zu einem regel­rech­ten “nap­py­ga­te”, also “Win­del-Skan­dal”.

Ich war­te immer noch auf die Zustim­mung mei­nes Kin­des. Seit drei Tagen schon, und über­all ist Sch***e. Ich wünsch­te, mein Andert­halb­jäh­ri­ger wür­de ant­wor­ten”, mel­de­te sich ein Face­book-Nut­zer.

Ande­re frag­ten sich, ob die Frau über­haupt Kin­der habe, da ihre The­sen welt­fremd sei­en. In ande­ren Kom­men­ta­ren reg­te sich bei­spiels­wei­se eine Twit­ter-Nut­ze­rin, nach eige­ner Aus­sa­ge selbst Mut­ter von sie­ben Kin­dern, dar­über auf, dass die ver­rück­tes­ten und am laut­stärks­ten geäu­ßer­ten The­sen zur Kin­der­er­zie­hung von Men­schen kämen, die dar­in am wenigs­ten Erfah­rung hät­ten.

Neben hämi­schen und empör­ten Reak­tio­nen über­wie­gend von Eltern gab es aber auch Beschimp­fun­gen und sogar Mord­dro­hun­gen gegen die Päd­ago­gin. Dar­auf­hin deak­ti­vier­te sie ihr Face­book-Pro­fil.

Car­son äußer­te sich in einem lan­gen Kom­men­tar auf der Inter­net­sei­te newmatilda.com noch ein­mal zu die­sem The­ma. Dar­in erklärt sie, dass sie miss­ver­stan­den wor­den sei, und beschrieb noch ein­mal das Kon­zept ihrer Orga­ni­sa­ti­on.

Mehr zum The­ma — Utah lässt Kin­der als ers­ter US-Bun­des­staat frei lau­fen

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Erstmals seit 57 Jahren : Schweden verteilt Broschüre für Kriegs- und Krisenfall


Die­se Bro­schü­re soll uns hel­fen, bes­ser vor­be­rei­tet zu sein auf alles von erns­ten Unfäl­len, extre­mem Wet­ter und IT-Atta­cken bis hin zu mili­tä­ri­schen Kon­flik­ten”, erklär­te die Behör­de. Obwohl Schwe­den siche­rer sei als vie­le ande­re Län­der, sei­en Sicher­heit und Unab­hän­gig­keit bedroht.

Die 20-sei­ti­ge Bro­schü­re ent­hält nicht nur eine Check­lis­te mit Tipps zu Essen, Was­ser, Wär­me und Kom­mu­ni­ka­ti­on, son­dern auch Infor­ma­tio­nen zu Alarm­si­gna­len und Schutz­kel­lern. Schwe­dens Mili­tär wird erklärt — und auch, dass jeder Ein­woh­ner zwi­schen 16 und 70 Jah­ren im Ernst­fall zur Hil­fe ein­be­stellt wer­den kann. “Jeder ist ver­pflich­tet, etwas bei­zu­tra­gen, und jeder wird gebraucht”, heißt es. Gewarnt wird vor fal­schen Infor­ma­tio­nen, mit denen Staa­ten und Orga­ni­sa­tio­nen Wer­te und Leben der Bevöl­ke­rung zu beein­flus­sen ver­such­ten.

Ähn­li­che Infor­ma­tio­nen hat­te Schwe­den bereits zwi­schen 1943 und 1961 an die Bevöl­ke­rung ver­teilt. In Deutsch­land ver­öf­fent­licht das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe Check­lis­ten für Not­fall­vor­rä­te. (dpa)

Mehr zum The­ma — Schwe­di­sche Zei­tung : Ein­marsch in Russ­land wür­de zu ‘mili­tä­ri­schem Alb­traum’ für Angrei­fer wer­den

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Zentrum für Nuklearmedizin auf der Krim geplant


Der Prä­si­dent der Rus­si­schen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten (RAW) Alex­an­der Ser­ge­jew hat am Sonn­tag Plä­ne kund­ge­tan, laut denen auf der Krim ein Zen­trum für Nukle­ar­me­di­zin gegrün­det wer­den soll. Dort sol­len laut ihm For­schun­gen zur Bekämp­fung von Krebs­er­kran­kun­gen durch­ge­führt wer­den.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Gitarre von Bob Dylan wechselt Besitzer für knapp eine halbe Million Dollar


Bob Dylan schrieb mit der Gitar­re Musik­ge­schich­te : Er spiel­te sie auf sei­ner Welt­tour­nee im Jahr 1966. Bis dahin spiel­te der Folk­mu­si­ker fast aus­schließ­lich auf einer akus­ti­schen Gitar­re und ver­stärk­te sei­ne Musik nicht elek­trisch. Auf der Tour­nee beglei­te­ten in erst­mals Musi­ker — sie wur­den spä­ter als “The Band” berühmt. Die E-Gitar­re gehör­te dem Gitar­ris­ten und Song­wri­ter Rob­bie Robert­s­on und wur­de Julien’s zufol­ge von Bob Dylan und auch Musik­le­gen­den wie Geor­ge Har­r­i­son und Eric Clap­ton gespielt. Sie kam bei gro­ßen Kon­zer­ten und den Auf­nah­men zu wich­ti­gen Rock’n’Roll-Alben zum Ein­satz. Über den neu­en Besit­zer mach­te das Auk­ti­ons­haus kei­ne Anga­ben. (dpa)

Mehr zum The­ma - Auk­ti­ons­haus ver­stei­gert Gitar­re von US-Pop­star Prince für 225.000 Dol­lar

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Kataloniens Regionalchef Quim Torra benennt sein Kabinett und sorgt für Ärger mit Madrid


Die Regie­rung von Maria­no Rajoy sprach in einer Mit­tei­lung von einer “neu­en Pro­vo­ka­ti­on”. Wei­ter hieß es, die spa­ni­sche Regie­rung — die Kata­lo­ni­en im Zuge des ver­bo­te­nen Unab­hän­gig­keits­re­fe­ren­dums unter Zwangs­ver­wal­tung gestellt hat­te — sei das ein­zi­ge Organ, das berech­tigt sei, die Ernen­nun­gen der Minis­ter zu auto­ri­sie­ren. Die Zei­tung El País schrieb am Sonn­tag, dass Spa­ni­ens Regie­rungs­chef damit deut­lich mache, dass der Ver­fas­sungs­ar­ti­kel 155 trotz der Wahl eines neu­en kata­la­ni­schen Prä­si­den­ten zunächst wei­ter ange­wen­det wer­de und die Zen­tral­re­gie­rung ange­sichts der jüngs­ten Ent­wick­lun­gen die Kon­trol­le über die Regi­on behal­ten will. Erst vor weni­gen Tagen hat­te Quim Tor­ra einen Brief an Maria­no Rajoy geschickt und ihn um ein Tref­fen und um Dia­log gebe­ten. “Der Wil­le zum Dia­log hat genau 24 Stun­den gedau­ert”, hieß es in der Regie­rungs­mit­tei­lung. (dpa)

Mehr zum The­ma - Kampf für euro­päi­sche Wer­te : Spa­ni­en macht gegen “rus­si­sche Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gne” mobil

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Einfallstor für Lobbyismus”: Die bezahlten Nebenjobs der Bundestagsabgeordneten


Mehr als 150 der 709 Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten gehen einer bezahl­ten Neben­tä­tig­keit nach. Das ergab eine gemein­sa­me Recher­che von Spie­gel Online und dem Por­tal abgeordnetenwatch.de, die dafür die öffent­lich zugäng­li­chen Daten des Bun­des­tags aus­ge­wer­tet haben. Die höchs­ten Neben­ein­künf­te hat dem­nach der CDU-Abge­ord­ne­te Albert Ste­ge­mann. Vor allem als Lei­ter des eige­nen Land­wirt­schafts­be­triebs erziel­te er seit Beginn der Legis­la­tur­pe­ri­ode Ein­künf­te von min­des­tens 585.000 Euro.

Auf Ste­ge­mann fol­gen dem­nach der FDP-Abge­ord­ne­te Carl-Juli­us Cro­nen­berg (508.000 Euro), Ste­ge­manns Par­tei­kol­le­ge Hans-Georg von der Mar­witz (360.000 Euro) und der AfD-Par­la­men­ta­ri­er Enri­co Kom­ning (347.500 Euro). Die FDP hat mit einer Quo­te von 44 Pro­zent den größ­ten Anteil an Neben­ver­die­nern in ihren Rei­hen. Bei den Grü­nen sind es ledig­lich sie­ben Pro­zent, aber auch SPD- und CSU-Abge­ord­ne­te sor­gen dafür, nicht allein von den Diä­ten leben zu müs­sen.

Wie abgeordnetenwatch.de es for­mu­liert :

Die Legis­la­tur­pe­ri­ode ist gera­de ein­mal sie­ben Mona­te alt, doch eini­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te haben bereits beträcht­li­che Ein­künf­te aus Neben­tä­tig­kei­ten ange­häuft. Zu den Volks­ver­tre­tern, die gut im Geschäft sind, gehö­ren u.a. die bei­den Ex-Minis­ter Ulla Schmidt (SPD, mind. 109.000 Euro) und Peter Ram­sau­er (CSU, mind. 102.500 Euro) oder FDP-Par­tei­chef Chris­ti­an Lind­ner (mind. 77.000 Euro).

Bezahl­te Neben­tä­tig­kei­ten von Abge­ord­ne­ten sind erlaubt, die Par­la­men­ta­ri­er sind ledig­lich ver­pflich­tet, Ein­künf­te von mehr als 1.000 Euro im Monat oder 10.000 Euro im Jahr anzu­ge­ben. Dabei müs­sen sie kei­ne genaue Sum­me nen­nen, son­dern sich nur in eine von zehn Ver­dienst­stu­fen ein­ord­nen. Außer­dem blei­ben in vie­len Fäl­len die Geld­ge­ber der Abge­ord­ne­ten unbe­kannt, da Frei­be­ruf­ler und Selb­stän­di­ge wie Land­wir­te oder Anwäl­te Bezeich­nun­gen wie “Kun­de”, “Ver­trags­part­ner” oder “Man­dant” ange­ben. So habe der AfD-Abge­ord­ne­te und Rechts­an­walt Enri­co Kom­ning den “Man­dant 30468” auf­ge­führt, von dem er seit 2017 min­des­tens 325.000 Euro erhal­ten hat.

Mehr lesen — “Betrug an Bür­gern” — Abge­ord­ne­ten­watch ver­öf­fent­licht Neben­ver­diens­te der Abge­ord­ne­ten

Ein­falls­tor für Lob­by­is­mus

Nach den Recher­chen von abgeordnetenwatch.de bezie­hen die Par­la­men­ta­ri­er teil­wei­se beträcht­li­che Sum­men für Pos­ten in Unter­neh­mens­gre­mi­en, wor­aus sich in eini­gen Fäl­len offen­sicht­li­che Inter­es­sens­kon­flik­te mit der Ver­tre­tung der Inter­es­sen aller Bür­ger erge­ben. So habe die frü­he­re Gesund­heits­mi­nis­te­rin Ulla Schmidt (SPD) für einen Ver­wal­tungs­rats­pos­ten vom Schwei­zer Phar­ma­her­stel­ler Sieg­fried Hold­ling AG monat­lich zwi­schen 3.500 und 7.000 Euro erhal­ten, plus ein Zusatz­ho­no­rar von min­des­tens 75.000 Euro im ver­gan­ge­nen Jahr.

Ex-Ver­kehrs­mi­nis­ter Peter Ram­sau­er (CSU) bei­spiels­wei­se mel­de­te als Mit­glied eines Exper­ten­bei­rats bei der PR-Agen­tur CNC AG für das Jahr Ein­künf­te zwi­schen 7.000 und 15.000 Euro. Auf ihrer Inter­net­sei­te wirbt die Agen­tur damit, “über Jah­re hin­weg ver­trau­ens­vol­le Bezie­hun­gen” in die Poli­tik auf­ge­baut zu haben, “die unse­ren Kun­den zugu­te kom­men”.

Roman Ebe­ner von abgeordnetenwatch.de möch­te den Abge­ord­ne­ten der­ar­ti­ge Ver­dienst­mög­lich­kei­ten unter­sa­gen. “Neben­tä­tig­kei­ten von Poli­ti­kern in der Wirt­schaft sind ein Ein­falls­tor für Lob­by­is­mus”, sag­te Ebe­ner. “Durch die Pos­ten­ver­ga­be an Abge­ord­ne­te erkau­fen sich Unter­neh­men einen exklu­si­ven Zugang zur Poli­tik.”

Ste­ge­mann sieht hin­ge­gen kei­ne nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf sei­ne poli­ti­sche Arbeit. Bei Spie­gel Online ver­si­cher­te der Christ­de­mo­krat, sein Man­dat ste­he an ers­ter Stel­le.

Die Otto-Bren­ner-Stif­tung, die frü­he­re Stu­di­en der Trans­pa­renz­or­ga­ni­sa­ti­on abgeordnetenwatch.de ermög­lich­te, befand die Neben­ver­diens­te der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten als einen “Betrug an den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern”. Neben­tä­tig­kei­ten sei­en ein “zen­tra­les Ein­falls­tor für Ein­fluss­nah­me durch Lob­by­is­ten”. Durch die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wirt­schaft und Poli­tik wür­den wei­ter­hin jene Ver­bän­de und Unter­neh­men benach­tei­ligt, die kei­nen exklu­si­ven Zugang zu poli­ti­schen Infor­ma­tio­nen haben.

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Auktionshaus versteigert Gitarre von US-Popstar Prince für 225.000 Dollar


Unter den mehr als 150 Ver­stei­ge­rungs­stü­cken waren schil­lern­de Kos­tü­me, Schmuck, Musik­in­stru­men­te, Fotos und Alben. Ein glän­zen­des blau­es Stretch-Kos­tüm, das Prince im Jahr 1999 bei sei­nem “Rave Un2 the Year 2000”-Auftritt getra­gen hat­te, brach­te knapp 109.000 Dol­lar ein. Ein dia­man­ten­be­setz­ter Gold­an­hän­ger in Form eines Lie­bes­sym­bols wech­sel­te für knapp 58.000 Dol­lar den Besit­zer, das Zehn­fa­che des Schätz­prei­ses.

Prince war im April 2016 in sei­nem Anwe­sen Pais­ley Park in Min­nea­po­lis an einer Über­do­sis Schmerz­mit­tel gestor­ben. Der 1958 als Prince Roger Nel­son gebo­re­ne Musi­ker erlang­te mit dem Album “Pur­ple Rain” im Jahr 1984 Welt­ruhm. (dpa)

Mehr zum The­ma - Alt, blau, roy­al und trop­fen­för­mig : Dia­mant mit Geschich­te für 5,6 Mil­lio­nen Euro ver­stei­gert

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Nicht alle russischen Frauen sind gut für dich”: Argentinischer Fußballverband gibt Flirttipps


Völ­ker­ver­stän­di­gung” mal ganz anders : Das Hand­buch über “Spra­che und Kul­tur Russ­lands” kam bei einer Schu­lung für Jour­na­lis­ten, Funk­tio­nä­re und Trai­ner zum Ein­satz, die zur WM nach Russ­land rei­sen. Rus­si­sche Frau­en woll­ten nicht als Objek­te gese­hen wer­den, hieß es in dem zwei­sei­ti­gen Kapi­tel mit dem Titel “Was muss ich tun, um eine Chan­ce bei einem rus­si­schen Mäd­chen zu haben?” — “Weil rus­si­sche Frau­en schön sind, wol­len vie­le Män­ner nur mit ihnen ins Bett. Viel­leicht wol­len sie das auch, aber sie sind Men­schen und wol­len sich auch wich­tig und ein­zig­ar­tig füh­len.”

Es fol­gen Tipps, wie argen­ti­ni­sche Män­ner bei Rus­sin­nen lan­den kön­nen. Zum Schluss wird gewarnt, dass man­che Frau­en sich nur für rei­che oder gut aus­se­hen­de Män­ner inter­es­sie­ren.

Aber pass auf : Es gibt vie­le schö­ne Frau­en in Russ­land, und nicht alle sind gut für Dich. Sei wäh­le­risch.

Nach schar­fer Kri­tik in den sozia­len Medi­en sam­mel­ten Ver­bands­mit­ar­bei­ter noch wäh­rend der Schu­lung die Unter­la­gen ein und ent­fern­ten das Kapi­tel, wie ein teil­neh­men­der Jour­na­list auf Twit­ter berich­te­te.

Der Text sei irr­tüm­lich zu dem Hand­buch hin­zu­ge­fügt wor­den, schrieb der Ver­band in einer Mit­tei­lung. Die Aus­sa­gen spie­gel­ten nicht die Ansich­ten der AFA wie­der. Argen­ti­ni­ens Insti­tut gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Ras­sis­mus (INADI) kri­ti­sier­te die Pas­sa­gen — die von einem Blog kopiert wor­den waren — als “dis­kri­mi­nie­rend und stig­ma­ti­sie­rend”.

Mehr zur Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft in Russ­land :

(rt deutsch/dpa)

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