Nach Tanker-Zwischenfall : Netanjahu stellt sich hinter US-Vorwürfe gegen Iran


Der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu hat nach einem Bericht der Zei­tung „Jeru­sa­lem Post” für Unter­stüt­zung der US-Vor­wür­fe gegen den Iran ange­sichts der angeb­li­chen Angrif­fe auf zwei Öltan­ker im Golf von Oman gewor­ben.
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Einschüchterungsversuch gegen wehrlose Staaten”: US-Marine demonstriert Stärke


In der groß ange­leg­ten Show, die die United Sta­tes Mari­ne Corps (USMC) eine “dyna­mi­sche Demons­tra­ti­on der Stär­ke” nann­te, zeig­ten sie in der ver­gan­ge­nen Woche Wan­del­flug­zeu­ge der Mari­ne Air­craft Group 16 in Mira­mar, Kali­for­ni­en.

Bevor sie abho­ben, soll­ten zwei Dut­zend MV-22B Osprey Kip­p­ro­to­ren und 16 Hub­schrau­ber vom Typ CH-53E Super Stal­li­on in einer “Elefantenmarsch”-Formation auf dem Boden impo­nie­ren.

Der Super Stal­li­on ist die moder­ne Ver­si­on des in den 1960er Jah­ren von Sikorsky ent­wi­ckel­ten Schwer­last­hub­schrau­bers, den die US-Mari­ne zum Heben von Artil­le­rie­ge­schüt­zen und leich­ten gepan­zer­ten Fahr­zeu­gen ein­setzt.

Die MV-22 hin­ge­gen wur­de von Bell (heu­te Bell-Boe­ing) als Beson­der­heit ent­wi­ckelt : ein Kip­p­ro­tor­flug­zeug, das wie ein Heli­ko­pter star­tet und lan­det, aber wie ein Flug­zeug fliegt.

Dazu Michail Kho­da­renok, Mili­tär­ex­per­te und pen­sio­nier­ter Oberst der rus­si­schen Luft­waf­fe :

Die USA haben das größ­te und tech­nisch am bes­ten aus­ge­stat­te­te Mari­ne-Korps der Welt.

"Einschüchterungsversuch gegen wehrlose Staaten": US-Marine demonstriert Stärke

Die US-Mari­ne benö­tigt die­se Schwer­gut­frach­ter unter ande­rem, weil ihre Angriffs­schif­fe im Grun­de genom­men klei­ne Trä­ger sind und nicht zu nahe an die feind­li­chen Ufer kom­men kön­nen, ohne sich einem töd­li­chen Feu­er aus­zu­set­zen, erklär­te Kho­da­renok gegen­über RT.

So futu­ris­tisch er auch sein mag, hat der Osprey jedoch in Sachen Sicher­heit eine eher schwie­ri­ge Ent­wick­lung. Seit sei­nem Erst­flug im Jahr 1989 wur­den bei Unfäl­len und Abstür­zen ein Dut­zend Rümp­fe zer­stört, was ins­ge­samt 42 Todes­op­fer for­der­te. Der töd­lichs­te Unfall ereig­ne­te sich wäh­rend eines Trai­nings­flu­ges in Ari­zo­na im Jahr 2000, bei dem 19 Mari­nes getö­tet wur­den.

Ein­ge­setzt wur­den die Ospreys bis­her im Irak, zu Übun­gen in Mali, in Afgha­ni­stan und Liby­en, sta­tio­niert sind sie zudem unter ande­rem in Japan und in Euro­pa im RAF Mil­den­hall in Groß­bri­tan­ni­en.

Wäh­rend der “Ele­fan­ten­marsch” beein­dru­ckend aus­se­hen soll­te, stell­te Kho­da­renok fest, dass ins­ge­samt 40 Flug­zeu­ge viel, aber noch immer kei­ne Arma­da sei­en. Die Demons­tra­ti­on sei ein “kla­res Bei­spiel für die Fähig­kei­ten des US Mari­ne Corps, die dar­auf abzie­len, vor allem rela­tiv klei­ne Län­der mit einer ‘fal­schen’ Poli­tik abzu­schre­cken und ein­zu­schüch­tern”, so der Mili­tär­ex­per­te.

"Einschüchterungsversuch gegen wehrlose Staaten": US-Marine demonstriert Stärke

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Sie werden dafür bezahlen”: USA verstärken laut Bolton “Cyber-Operationen” gegen Russland


Auf einer Kon­fe­renz der US-Tages­zei­tung Wall Street Jour­nal erklär­te der US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton, Washing­ton habe Schrit­te unter­nom­men, um “Abschre­ckungs­struk­tu­ren” im Cyber­space zu schaf­fen, um Ein­mi­schung in US-Wah­len zu ver­hin­dern. Doch das, was er beschrieb, klang sehr nach dem Aus­lö­sen eines Cyber­kriegs.

Dem­nach wer­den die Ver­ei­nig­ten Staa­ten Cyber-Ope­ra­tio­nen aus­wei­ten, die sich gegen Russ­land und ande­re soge­nann­te Geg­ner rich­ten. Er bezeich­ne­te das als Reak­ti­on auf die Ein­mi­schung in die US-Wah­len.

Unter einer neu­en Direk­ti­ve des Prä­si­den­ten habe die Regie­rung “die Art und Wei­se, wie die Regie­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten Ent­schei­dun­gen über offen­si­ve Cyber-Ope­ra­tio­nen trifft, grund­le­gend ver­än­dert”, sag­te Bol­ton und füg­te hin­zu, dass die neue Vor­ge­hens­wei­se “die Fähig­kei­ten auf brei­ter Front ver­bes­sert hat, sich an offen­si­ven Cyber-Akti­vi­tä­ten zu betei­li­gen”.

Obwohl Bol­ton sag­te, dass die Maß­nah­men dazu bestimmt sei­en, “Kon­flik­te zu ver­mei­den”, konn­te der kämp­fe­ri­sche Bera­ter des Wei­ßen Hau­ses einem Säbel­ras­seln nicht wider­ste­hen.

Der Zweck (…) ist es, Russ­land oder jedem ande­ren, der an Cyber-Ope­ra­tio­nen gegen uns betei­ligt ist, zu sagen : Ihr wer­det dafür bezah­len. Wir wer­den euch so lan­ge dafür bezah­len las­sen, bis ihr das begrif­fen habt”, sag­te Bol­ton.

US-Akti­vi­tä­ten auf staat­li­che Akteu­re wie Russ­land oder Chi­na beschränkt

Bol­ton behaup­te­te, dass sich die US-Akti­vi­tä­ten weit­ge­hend auf staat­li­che Akteu­re kon­zen­trier­ten, und nann­te dann die übli­chen Ver­däch­ti­gen : Chi­na, Russ­land, den Iran und Nord­ko­rea. Jedoch erwähn­te er, dass auch dem The­ma Hacking im pri­va­ten Sek­tor eine gewis­se Auf­merk­sam­keit geschenkt wur­de. 

Der US-Sicher­heits­be­ra­ter, die viel­leicht krie­ge­rischs­te Figur im Wei­ßen Haus unter den Ver­ant­wort­li­chen für außen­po­li­ti­sche Fra­gen, plä­diert seit Lan­gem für eine aggres­si­ve­re Hal­tung im Cyber-Raum. Bereits letz­tes Jahr for­der­te er die USA auf, eine “Cyber-Kam­pa­gne zur Ver­gel­tung” gegen Russ­land zu star­ten, was nun offen­bar poli­tisch umge­setzt wird.

Die Cyber-Offen­si­ve wird zu einem Zeit­punkt ent­fes­selt, da der chi­ne­si­sche Tele­kom-Anbie­ter Hua­wei mit Washing­ton über Vor­wür­fe des Tech­no­lo­gie­dieb­stahls und der Spio­na­ge strei­tet. Zugleich trei­ben die Demo­kra­ten im Kon­gress diver­se Unter­su­chun­gen gegen US-Prä­si­dent Donald Trump vor­an. Es geht um angeb­li­che rus­si­sche Wahl­ein­mi­schung und die Fra­ge, ob Trump Unter­su­chun­gen des Son­der­er­mitt­lers Robert Muel­ler behin­dert hat.

Mehr zum The­ma — Saga ohne Ende : US-Demo­kra­ten rei­ten wei­ter auf Trumps nicht-exis­ten­ter Russ­land-Affä­re rum (Video)

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Schwerer Schlag gegen Russland-NATO-Grundakte : Moskau reagiert auf US-Truppenverlegung nach Polen


Russ­land zeig­te sich besorgt über die mög­li­che Ver­stär­kung der US-Mili­tär­prä­senz in Polen. Damit wer­de die mili­tä­ri­sche Span­nung in Euro­pa ange­facht – beson­ders an der Ost­flan­ke der NATO, sag­te Vize­au­ßen­mi­nis­ter Ser­gej Rjab­kow am Don­ners­tag der Agen­tur Inter­fax zufol­ge in Mos­kau. Das Pro­gramm tra­ge einen “desta­bi­li­sie­ren­den und eska­lie­ren­den Cha­rak­ter”.

Mehr zum The­ma — Stän­di­ge NATO-Rota­ti­on gegen “rus­si­sche Aggres­si­on”: US-Mili­tär rollt durch säch­si­sche Klein­stadt

Das Außen­mi­nis­te­ri­um in Mos­kau ver­öf­fent­lich­te am Don­ners­tag eine Erklä­rung, in der es hieß, dass die Ent­schei­dung von Washing­ton und War­schau, ein ver­stärk­tes Mili­tär­kon­tin­gent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten nach Polen zu ent­sen­den, mit Bedau­ern zur Kennt­nis genom­men wur­de. 

Das Außen­mi­nis­te­ri­um sieht die­sen Schritt als einen schwe­ren Schlag gegen eine der Kern­be­stim­mun­gen der Russ­land-NATO-Grund­ak­te von 1997, in der die Alli­anz auf einen zusätz­li­chen dau­er­haf­ten Ein­satz “sub­stan­zi­el­ler Streit­kräf­te” auf dem Ter­ri­to­ri­um der neu­en NATO-Mit­glieds­staa­ten ver­zich­tet hat. 

Somit zeich­ne sich eine Situa­ti­on ab, in der sie auf der Grund­la­ge bila­te­ra­ler Abkom­men mit ein­zel­nen “pri­vi­le­gier­ten” Ver­bün­de­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten die von ihnen inner­halb der NATO ein­ge­gan­ge­nen Ver­pflich­tun­gen umge­hen.

Damit ent­ste­he in Euro­pa ein neu­er Fak­tor mili­tä­ri­scher und poli­ti­scher Span­nun­gen. Ein wei­te­rer gefähr­li­cher Aus­bau mili­tä­ri­scher Fähig­kei­ten auf dem Kon­ti­nent wer­de von Washing­ton ohne Rück­sicht auf Ver­pflich­tun­gen aus mul­ti­la­te­ra­len Instru­men­ten und jetzt ohne Rück­sicht auf euro­päi­sche Ver­bün­de­te durch­ge­führt.

Von der Behaup­tung, dass die­se Stär­kung angeb­lich unbe­deu­tend sei, sol­le sich nie­mand in die Irre lei­ten las­sen, denn die Per­so­nal­struk­tu­ren, die im Rah­men der aktu­el­len Stär­kung in Polen auf­ge­baut wer­den, haben ein viel grö­ße­res Poten­zi­al.

Wir sehen dies als Zei­chen der Vor­be­rei­tung auf nach­fol­gen­de groß ange­leg­te Ein­sät­ze”, so das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um.

Der­ar­ti­ge Aktio­nen unter­gra­ben nach Ansicht Mos­kaus eines der weni­gen ver­blei­ben­den Doku­men­te, die zur Gewähr­leis­tung der mili­tä­ri­schen Sta­bi­li­tät in Euro­pa bestimmt sind. Russ­land kom­me daher nicht umhin, dies bei sei­ner Ver­tei­di­gungs­pla­nung und -pra­xis zu berück­sich­ti­gen.

Trump, Duda und Stol­ten­berg begrü­ßen ver­stärk­te Trup­pen­prä­senz in Polen

Bei einem Tref­fen mit dem pol­ni­schen Prä­si­den­ten Andrzej Duda am Mitt­woch (Orts­zeit) in Washing­ton hat­te US-Prä­si­dent Donald Trump gesagt, es sei geplant, die Zahl der US-Trup­pen in Polen zu erhö­hen.

Er beton­te, es wür­den kei­ne zusätz­li­chen Sol­da­ten geschickt, son­dern Trup­pen inner­halb Euro­pas ver­legt – aus Deutsch­land oder ande­ren Län­dern. Der US-Prä­si­dent ver­band die Ankün­di­gung aus­drück­lich mit erneu­ter schar­fer Kri­tik an den sei­ner Ansicht nach zu nied­ri­gen Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben der Bun­des­re­pu­blik. Auch an ande­rer Stel­le mach­te er der Bun­des­re­gie­rung schwe­re Vor­hal­tun­gen.

Mehr zum The­ma — “Fort Trump” — USA unter­brei­ten Polen “robus­tes Ange­bot” für per­ma­nen­te Trup­pen-Sta­tio­nie­rung

Trump sag­te, im Gespräch sei­en 2.000 zusätz­li­che Sol­da­ten für Polen, eine abschlie­ßen­de Ent­schei­dung sei aber noch nicht gefal­len. In einer schrift­li­chen Erklä­rung des Wei­ßen Hau­ses hieß es wei­ter, bei­de Län­der hät­ten sich auf einen “Rah­men zur Sta­tio­nie­rung wei­te­rer 1.000 Sol­da­ten in Polen ver­stän­digt”. Nach Dudas Anga­ben sind der­zeit rund 4.500 US-Sol­da­ten in Polen sta­tio­niert.

NATO-Gene­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg begrüß­te die Ankün­di­gung. Die­ser Schritt zei­ge das star­ke Bekennt­nis der Ver­ei­nig­ten Staa­ten zur Sicher­heit in Euro­pa und die Stär­ke des trans­at­lan­ti­schen Bünd­nis­ses. Die NATO habe bereits eine star­ke Prä­senz in Polen.

Polens Regie­rung wirbt seit Län­ge­rem für eine Auf­sto­ckung der US-Trup­pen im eige­nen Land. Vie­le Polen sehen in den USA die Schutz­macht gegen eine ver­meint­li­che rus­si­sche Bedro­hung. Duda sag­te in Washing­ton :

Wir hät­ten Russ­land ger­ne als unse­ren Freund, aber lei­der zeigt Russ­land wie­der sein sehr unfreund­li­ches, unan­ge­neh­mes, impe­ria­les Gesicht.

Duda hat­te auch eine per­ma­nen­te US-Mili­tär­ba­sis in sei­nem Land ins Gespräch gebracht – mit dem Namen “Fort Trump”, zu Ehren des US-Prä­si­den­ten. Bei Dudas Besuch in den USA ver­kün­de­te Trump, Polen wol­le auf eige­ne Kos­ten einen Stütz­punkt für rund 1.000 US-Sol­da­ten bau­en.

Trump sag­te, die zusätz­li­chen Trup­pen für Polen soll­ten aus Deutsch­land oder von ande­ren Stand­or­ten in Euro­pa kom­men. Er sprach von 52.000 der­zeit in Deutsch­land sta­tio­nier­ten US-Sol­da­ten. Tat­säch­lich bezieht sich die­se Zahl nach Anga­ben der US-Bot­schaft in Ber­lin aber auf alle Sol­da­ten plus zivi­le ame­ri­ka­ni­sche Mit­ar­bei­ter der US-Streit­kräf­te in Deutsch­land. Die Zahl der hier­zu­lan­de sta­tio­nier­ten US-Sol­da­ten beträgt rund 35.000.

Der US-Bot­schaf­ter in Deutsch­land Richard Grenell hat­te im ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber ver­kün­det, dass die US-Trup­pen um 1.500 Sol­da­ten auf­ge­stockt wer­den sol­len. Dies ist aber bis­her nicht gesche­hen.

Trump wie­der­hol­te sei­ne Kri­tik an den sei­ner Ansicht nach zu nied­ri­gen Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben der Bun­des­re­pu­blik. Deutsch­land kom­me sei­nen Ver­pflich­tun­gen inner­halb der NATO nicht nach :

Deutsch­land steht bei einem Pro­zent, sie soll­ten bei zwei Pro­zent ste­hen.

Gemeint ist die Höhe der Mili­tär­aus­ga­ben gemes­sen am Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP). Polen dage­gen hal­te sich an die Abspra­chen, lob­te Trump.

Die NATO hat­te auf ihrem Gip­fel in Wales im Jahr 2014 beschlos­sen, dass sich jeder Mit­glied­staat bis zum Jahr 2024 dem Ziel annä­hern soll, min­des­tens zwei Pro­zent sei­nes BIP für Ver­tei­di­gung aus­zu­ge­ben. Die Bun­des­re­gie­rung hat ver­spro­chen, ihre Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben bis Ablauf der Frist auf 1,5 Pro­zent zu brin­gen. In der mit­tel­fris­ti­gen Finanz­pla­nung ist das bis­her aber nicht abge­bil­det.

Trump ver­knüpf­te die­se Debat­te auch erneut mit sei­ner Kri­tik an Deutsch­lands Enga­ge­ment bei der geplan­ten Ost­see-Gas­pipe­line Nord Stream 2. Auf die Fra­ge, ob er Sank­tio­nen gegen die Pipe­line von Russ­land nach Deutsch­land erwä­ge, sag­te Trump :

Das ist etwas, das wir uns anschau­en und wor­über ich nach­den­ke. Wir schüt­zen Deutsch­land vor Russ­land, und Russ­land bekommt meh­re­re Mil­li­ar­den Dol­lar von Deutsch­land.

Er warn­te, Deutsch­land bege­be sich mit der Pipe­line in eine Abhän­gig­keit und kön­ne im schlimms­ten Fall zur “Gei­sel Russ­lands” wer­den. Deutsch­land mache hier einen “rie­si­gen Feh­ler”. Er beton­te aber, am Ende lie­ge die Ent­schei­dung über das Pro­jekt bei Deutsch­land.

Trump lehnt die Pipe­line ab – wäh­rend die Bun­des­re­gie­rung an ihr fest­hält. Die USA ver­su­chen, ihr reich­lich vor­han­de­nes Gas an Euro­pa zu ver­kau­fen. Trump mach­te kei­ne Anga­ben dazu, gegen wen etwai­ge Sank­tio­nen gerich­tet sein könn­ten. Die US-Sena­to­ren Ted Cruz und Jean­ne Shahe­en hat­ten im Mai einen par­tei­über­grei­fen­den Gesetz­ent­wurf in den Senat ein­ge­bracht, der Sank­tio­nen gegen die Betrei­ber jener Schif­fe vor­sieht, die an der Ver­le­gung der Gas-Pipe­line betei­ligt sind.

Mehr zum The­ma — RAND-Ana­ly­se : Wie zer­stört man am effek­tivs­ten Russ­land ?

(rt deutsch/dpa)

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China ruft Indien zur Zusammenarbeit gegen “tyrannische” US-Handelspraktiken auf


Chi­ne­si­sche Offi­zi­el­le haben die indi­sche Regie­rung auf­ge­for­dert, sich gemein­sam um einen wirk­sa­men Aus­gleich der mög­li­chen Aus­wir­kun­gen der in den letz­ten Mona­ten von den USA welt­weit ein­ge­führ­ten “pro­tek­tio­nis­ti­schen” und “ein­sei­ti­gen” Han­dels­prak­ti­ken zu bemü­hen.

Nach Ansicht des chi­ne­si­schen Vize-Außen­mi­nis­ters Zhang Han­hui könn­ten “Han­dels­kon­flik­te zwi­schen Chi­na und den USA und das Gespenst der Han­dels­kon­flik­te zwi­schen den USA und Indi­en” zu einem ent­schei­den­den The­ma für die Gesprä­che zwi­schen den bei­den Staa­ten wer­den, da sie bei­de von Washing­ton tyran­ni­siert wer­den. Zhang sag­te :

Han­dels­pro­tek­tio­nis­mus und Uni­la­te­ra­lis­mus neh­men stark zu. Wie man auf die Mob­bing­prak­ti­ken der Ver­ei­nig­ten Staa­ten und ihre Prak­ti­ken des Han­dels­pro­tek­tio­nis­mus reagiert, ist eine wich­ti­ge Fra­ge.

Der Kom­men­tar kam pünkt­lich vor dem Gip­fel der Shang­hai­er Orga­ni­sa­ti­on für Zusam­men­ar­beit (SCO), der Ende die­ser Woche in der kir­gi­si­schen Haupt­stadt Bisch­kek begin­nen soll. Es wird erwar­tet, dass sich der chi­ne­si­sche Prä­si­dent Xi Jin­ping am Ran­de der Ver­an­stal­tung mit sei­nem indi­schen Amts­kol­le­gen Pre­mier­mi­nis­ter Naren­dra Modi tref­fen wird.

Der hohe Beam­te beton­te, dass die Staats­chefs ein tie­fe­res Ver­ständ­nis für die Fra­ge der “Auf­recht­erhal­tung der Gerech­tig­keit und der Ableh­nung des Han­dels­pro­tek­tio­nis­mus” im Welt­han­del errei­chen wür­den. Dar­über hin­aus äußer­te Zhang die Hoff­nung, dass sich die bei­den Nach­bar­staa­ten auf einen bila­te­ra­len Han­del eini­gen wür­den.

Chi­na, das bereits in einen eska­lie­ren­den Han­dels­streit mit den USA ver­wi­ckelt ist, sieht sich gezwun­gen, nach neu­en Ver­bün­de­ten und Part­nern zu suchen. Bis­lang wur­den Chi­na aus dem Wei­ßen Haus in Washing­ton Zöl­le in Mil­li­ar­den­hö­he auf­er­legt, und Peking hat auf ähn­li­che Wei­se reagiert. Der Han­dels­krieg erleb­te eine wei­te­re Eska­la­ti­on, als die USA ihre Ver­su­che inten­si­vier­ten, den chi­ne­si­schen Tech­no­lo­gie­rie­sen Hua­wei vom US-ame­ri­ka­ni­schen und auch noch vom euro­päi­schen Markt zu ver­drän­gen.

Die jüngs­ten Angrif­fe der USA auf lang­jäh­ri­ge Han­dels­part­ner hat­ten erheb­li­che nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auch auf die Bezie­hun­gen Washing­tons zu Neu-Delhi. Im ver­gan­ge­nen Jahr führ­ten die USA somit Zöl­le auf Stahl (25 Pro­zent) und für Alu­mi­ni­um (zehn Pro­zent) aus Indi­en ein. Anfang die­ses Monats wur­de Indi­en offi­zi­ell aus dem All­ge­mei­nen Prä­fe­renz­sys­tem aus­ge­schlos­sen, einem Abkom­men für zoll­freie Ein­fuh­ren, nach dem Indi­en zuvor jähr­lich Waren im Wert von über fünf Mil­li­ar­den US-Dol­lar an den US-Markt aus­füh­ren durf­te.

Abge­se­hen davon hat die US-Regie­rung auch Indi­en gezwun­gen, kein Öl mehr sowohl aus dem Iran als auch aus Vene­zue­la zu kau­fen. Die USA haben wei­ter ange­wie­sen, dass Indi­en sei­nen Deal über den Erwerb des Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tems S-400 von Russ­land abzu­bre­chen habe.

Mehr zum The­ma — Erde wird wie­der grü­ner — Chi­na und Indi­en wich­tigs­te Akteu­re

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Massenprotest in Hongkong gegen neues Auslieferungsgesetz


Die größ­te Demons­tra­ti­on seit drei Jahr­zehn­ten in der Son­der­ver­wal­tungs­zo­ne Hong­kong der Volks­re­pu­blik Chi­na ist mit Aus­schrei­tun­gen zu Ende gegan­gen. Nach­dem eini­ge Hun­dert ver­mumm­te Radi­ka­le den Legis­la­tiv­rat und Regie­rungs­sitz stür­men woll­ten und Absperr­git­ter ein­ris­sen, setz­te die Poli­zei Schlag­stö­cke und Pfef­fer­spray ein. Es gab min­des­tens vier Ver­letz­te – dar­un­ter drei Poli­zis­ten und einen Jour­na­lis­ten.

Demons­tran­ten tru­gen Schil­der mit “Kei­ne Aus­lie­fe­rung nach Chi­na” oder “Nach Chi­na aus­ge­lie­fert, für immer ver­schwun­den”. Das geplan­te Aus­lie­fe­rungs­ge­setz wür­de Hong­kongs Behör­den erlau­ben, auf Ersu­chen chi­ne­si­scher Stel­len ver­däch­tig­te Per­so­nen an die Volks­re­pu­blik aus­zu­lie­fern. Kri­ti­ker argu­men­tie­ren, dass Chi­nas Jus­tiz­sys­tem nicht unab­hän­gig sei, nicht inter­na­tio­na­len Stan­dards ent­spre­che und poli­tisch Anders­den­ken­de ver­fol­ge. Es wür­den auch Miss­hand­lun­gen und Fol­ter dro­hen. Es wur­de als “Werk­zeug zur Ein­schüch­te­rung” beschrie­ben.

Die frü­he­re bri­ti­sche Kron­ko­lo­nie — das Gebiet wur­de durch die bri­ti­sche Kro­ne von Chi­na 1841 ent­ris­sen — wird seit der Rück­ga­be 1997 an die Volks­re­pu­blik Chi­na nach dem Grund­satz “ein Land, zwei Sys­te­me” als eige­nes Ter­ri­to­ri­um auto­nom regiert. Die sie­ben Mil­lio­nen Ein­woh­ner der heu­ti­gen chi­ne­si­schen Son­der­ver­wal­tungs­re­gi­on genie­ßen grö­ße­re Frei­hei­ten als die Men­schen in Chi­na. Als Reak­ti­on auf Demons­tra­tio­nen für mehr Demo­kra­tie im Jahr 2014, die Tei­le der Stadt wochen­lang lahm­leg­ten, führt Peking aber seit­her die Zügel straf­fer.

Mehr zum The­ma — Hym­ne in Gefahr : Peking treibt neu­es Gesetz zum Schutz sei­ner Natio­nal­hym­ne in Hong­kong vor­an

Die Demons­tra­ti­on am Sonn­tag in Hong­kong war nach Ein­schät­zung loka­ler Beob­ach­ter die größ­te seit einem Pro­test gegen die blu­ti­ge Nie­der­schla­gung der Demo­kra­tie­be­we­gung am 4. Juni 1989 in Bejing. Die Orga­ni­sa­to­ren zähl­ten in Hong­kong mehr als eine Mil­li­on Teil­neh­mer. Dage­gen sprach die Poli­zei in Hong­kong nur von 270.000 Teil­neh­mern.

Die Demons­tran­ten, die das Par­la­ment Hong­kongs stür­men woll­ten, waren zum Teil mas­kiert und gehör­ten Stu­den­ten­grup­pen an, die für eine völ­li­ge Unab­hän­gig­keit der Son­der­ver­wal­tungs­re­gi­on ein­tre­ten. Die Poli­zei rief Spe­zi­al­kräf­te, die den Pro­test nach rund einer hal­ben Stun­de auf­lös­ten. In den frü­hen Mor­gen­stun­den kam es an ande­ren Orten in der Metro­po­le zu wei­te­ren klei­ne­ren Zwi­schen­fäl­len.

Trotz des Wider­stan­des und Ängs­ten in der Bevöl­ke­rung vor einem Aus­lie­fe­rungs­ge­setz hält Regie­rungs­chefin Car­rie Lam dar­an fest. “Ich habe kei­ner­lei Anwei­sun­gen oder Man­dat von Peking erhal­ten, den Ent­wurf vor­an­zu­brin­gen”, ver­si­cher­te Lam. Viel­mehr geht es aus ihrer Sicht dar­um, Hong­kongs Ver­pflich­tun­gen im Kampf gegen grenz­über­schrei­ten­de Ver­bre­chen zu erfül­len.

Bis­her hat Hong­kong noch kei­ner­lei Aus­lie­fe­rungs­ab­kom­men mit der Volks­re­pu­blik Chi­na. Bei der Rück­ga­be Hong­kongs 1997 durch Groß­bri­tan­ni­en blieb die­se Fra­ge wegen einer schlech­ten Men­schen­rechts­la­ge und man­geln­der Unab­hän­gig­keit der Jus­tiz in Chi­na bewusst aus­ge­klam­mert. Schon am Mitt­woch soll jetzt eine “Peking-treue” Mehr­heit in dem nicht frei gewähl­ten Legis­la­tiv­rat das Gesetz in zwei­ter Lesung bil­li­gen. Das end­gül­ti­ge Votum soll bis Juli erfol­gen.

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Akti­vis­ten und Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker rie­fen zu neu­en Demons­tra­tio­nen und Streiks am Mitt­woch auf. Klei­ne Geschäf­te kün­dig­ten an, aus Pro­test geschlos­sen zu blei­ben. “Wir haben kei­ner­lei Ver­trau­en mehr in die­ser Sache”, sag­te die oppo­si­tio­nel­le Abge­ord­ne­te Clau­dia Mo und for­der­te Regie­rungs­chefin Lam auf, den Gesetz­ent­wurf zurück­zu­zie­hen.

Gib Hong­kong etwas Luft zum Atmen. Sie schiebt Hong­kong wirk­lich an den Rand des Abgrunds – und nie­mand will das.

Anwalts­ver­bän­de, Men­schen­rechts­grup­pen und aus­län­di­sche Han­dels­kam­mern zeig­ten sich besorgt. Es wur­de gewarnt, dass Aus­lie­fe­run­gen an Chi­na die Posi­ti­on Hong­kongs als Wirt­schafts- und Finanz­platz unter­gra­ben könn­ten. Auch zeig­ten sich Län­der wie die USA und Kana­da beun­ru­higt über Aus­wir­kun­gen auf ihre Staats­bür­ger in Hong­kong.

Es ist das schlimms­te Gesetz aller Zei­ten”, sag­te Hera Poon, die ihre Fami­lie zur Demons­tra­ti­on mit­ge­bracht hat­te. “Wir alle wis­sen, dass Chi­na das Jus­tiz­sys­tem in Hong­kong erschüt­tert.” Sie fürch­tet poli­ti­sche Ver­fol­gung durch Chi­na.

Wenn die Regie­rung nicht glück­lich mit Dir ist, klagt sie Dich an und spricht Dich schul­dig.

Amnes­ty Inter­na­tio­nal warn­te, dass Aus­ge­lie­fer­ten in Chi­na “Fol­ter, Miss­hand­lung und unfai­re Ver­fah­ren” droh­ten. Auch offi­zi­el­le Zusi­che­run­gen, dass das Gesetz bei poli­ti­scher Ver­fol­gung nicht grei­fe, ließ die­se Orga­ni­sa­ti­on nicht gel­ten. Chi­nas Behör­den bräch­ten regel­mä­ßig legi­tim schei­nen­de, unpo­li­ti­sche Ankla­gen vor, “um fried­li­che Akti­vis­ten, Men­schen­rechts­ver­tei­di­ger und sol­che, die die Regie­rungs­po­li­tik ableh­nen, zu ver­fol­gen und zu inhaf­tie­ren”.

Hong­kongs letz­ter bri­ti­scher Gou­ver­neur Chris Pat­ten warn­te vor einem “schreck­li­chen Schlag” gegen die Rechts­staat­lich­keit, Sta­bi­li­tät, Sicher­heit und Posi­ti­on Hong­kongs als inter­na­tio­na­ler Han­dels­platz. Welt­weit fan­den in 29 wei­te­ren Städ­ten wie New York, Washing­ton, Van­cou­ver, Lon­don, Paris oder Syd­ney Soli­da­ri­täts­kund­ge­bun­gen mit den Demons­tran­ten in Hong­kong statt, was aller­dings auf eine sehr gut orga­ni­sier­te Kam­pa­gne gegen die­ses von der Volks­re­pu­blik Chi­na unter­stütz­te Gesetz schlie­ßen lässt.

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(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Innenminister der Bundesländer fordern : Mehr Vernetzung im Kampf gegen kriminelle Clans


Im Kampf gegen kri­mi­nel­le Clans und deren ein­zel­ne Mit­glie­der wol­len meh­re­re betrof­fe­ne Bun­des­län­der bes­ser zusam­men­ar­bei­ten. Dabei gehe es um den Erfah­rungs­aus­tausch, die Abstim­mung von Maß­nah­men und die Ein­be­zie­hung des Bun­des­kri­mi­nal­am­tes (BKA), erklär­ten die Innen­mi­nis­ter von Nord­rhein-West­fa­len (NRW) und Ber­lin sowie die Bre­mer Poli­zei kurz vor Beginn der Innen­mi­nis­ter­kon­fe­renz, die das The­ma ab dem 12. Juni auf der Tages­ord­nung hat. Ber­lins Innen­se­na­tor Andre­as Gei­sel (SPD) brach­te zudem Euro­pol, also die Poli­zei der EU, ins Spiel. Das BKA hat­te bereits ein Lage­bild zu kri­mi­nel­len Mit­glie­dern der ara­bisch­stäm­mi­gen Clans ange­kün­digt.

Nord­rhein-West­fa­lens Innen­mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) sag­te der Deut­schen Pres­se-Agen­tur :

Die Akti­vi­tä­ten kri­mi­nel­ler Clans machen an Bun­des­län­der­gren­zen nicht halt, also dür­fen es die Ermitt­ler auch nicht tun.

Daher müss­ten sich die Poli­zei­be­hör­den “drin­gend bes­ser ver­net­zen”. Nötig sei zum Bei­spiel ein ein­heit­li­ches, bun­des­wei­tes Lage­bild.

Clan-Kri­mi­na­li­tät ist kei­ne Klein­kri­mi­na­li­tät”, beton­te Reul. Ein­künf­te kom­men dem Lage­bild zufol­ge aus Dro­gen­han­del, Shi­sha-Bars, Wett­bü­ros und dem Auto­han­del, aber auch aus Betrugs­ma­schen etwa mit fal­schen Poli­zis­ten und betrü­ge­ri­schen Schlüs­sel­diens­ten sowie gar aus dem Sozi­al­leis­tungs­be­trug. Er sei zuver­sicht­lich, dass sich die Innen­mi­nis­ter in Kiel auf eine “drin­gend erfor­der­li­che Road­map” auf die­sem Gebiet ver­stän­di­gen.

Reul hat­te Mit­te Mai das ers­te Lage­bild zur Clan-Kri­mi­na­li­tät in NRW vor­ge­stellt – mit alar­mie­ren­den Ergeb­nis­sen. Dem­nach ver­or­tet die Poli­zei den Schwer­punkt von 104 kri­mi­nel­len Clans in NRW. Allein in den Jah­ren 2016 bis 2018 sol­len dort rund 6.500 Ver­däch­ti­ge aus der Sze­ne für mehr als 14.000 Straf­ta­ten ver­ant­wort­lich gewe­sen sein. Ihre Hoch­burg in NRW ist Essen. Jede fünf­te Straf­tat geht dort den Erkennt­nis­sen zufol­ge auf das Kon­to von nur zwei Clans.

Ber­lins Innen­se­na­tor Gei­sel beton­te :

Wir müs­sen uns natio­nal und inter­na­tio­nal stär­ker mit die­sem The­ma beschäf­ti­gen, weil es hier nicht nur um spek­ta­ku­lä­re Straf­ta­ten geht, son­dern auch um den kal­ku­lier­ten Bruch mit den gel­ten­den Regeln, der die Wer­te unse­res fried­li­chen Zusam­men­le­bens infra­ge stellt.

Das habe Aus­wir­kun­gen auf das Sicher­heits­emp­fin­den der Bür­ger.

Gei­sel ver­wies auf den Ber­li­ner 5-Punk­te-Plan zur Bekämp­fung der Clan-Kri­mi­na­li­tät, der auch von NRW unter­stützt wird. Zen­tra­ler Bau­stein des Kon­zepts ist die res­sort­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit ver­schie­de­ner Behör­den : Poli­zei, Staats­an­walt­schaft, Steu­er­fahn­dung, Gewer­be­auf­sicht, Job­cen­ter. Dazu kommt die kon­se­quen­te Ver­fol­gung auch von klei­ne­ren Regel­ver­stö­ßen und die Ein­zie­hung von Ver­mö­gen. Ber­lin und NRW set­zen dabei auf Raz­zi­en und eine kon­se­quen­te Null-Tole­ranz-Linie auch bei soge­nann­ten Baga­tell­de­lik­ten.

In Bre­men sag­te Poli­zei­spre­cher Nils Mat­t­hie­sen :

Ein über­grei­fen­des und koor­di­nier­tes Vor­ge­hen gegen Clans wird sei­tens der Poli­zei Bre­men befür­wor­tet. Dies umfasst einen ver­bes­ser­ten Infor­ma­ti­ons­aus­tausch der Poli­zei­dienst­stel­len und Lan­des­kri­mi­nal­äm­ter län­der­über­grei­fend.

Es gebe bereits eine engen Aus­tausch mit NRW, Ber­lin, Nie­der­sach­sen sowie dem BKA.

Auch in Nie­der­sach­sen macht die ste­tig wach­sen­de Kri­mi­na­li­tät von Fami­li­en­clans der Poli­zei zu schaf­fen. Bereits seit März 2018 setzt die Poli­zei ein Kon­zept des har­ten Durch­grei­fens um. 2017 gab es nach Anga­ben des Innen­mi­nis­te­ri­ums 248 her­aus­ra­gen­de Ein­sät­ze im Zusam­men­hang mit kri­mi­nel­len Clans, 2016 waren es noch 143. Im Lage­bild Orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät in Nie­der­sach­sen wird die Clan-Kri­mi­na­li­tät in einem eige­nen Kapi­tel dar­ge­stellt.

Micha­el Kuhr über ara­bi­sche Clans : “Die Poli­tik hat kom­plett ver­sagt” (Video)

(rt deutsch/dpa)

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Einigung im letzten Moment : Vorerst keine US-Strafzölle gegen Mexiko


Die von US-Prä­si­dent Donald Trump ange­droh­ten Straf­zöl­le auf Waren­im­por­te aus Mexi­ko sind zunächst vom Tisch. Bei­de Län­der hät­ten eine Eini­gung im Grenz­streit erzielt, teil­te der Repu­bli­ka­ner am Frei­tag­abend (Orts­zeit) auf Twit­ter mit. “Die Zöl­le, deren Ein­füh­rung durch die Ver­ei­nig­ten Staa­ten am Mon­tag gegen Mexi­ko geplant war, sind hier­mit auf unbe­stimm­te Zeit auf­ge­scho­ben”, schrieb der US-Prä­si­dent. Mexi­ko habe sich im Gegen­zug dazu bereit erklärt, sich mit stren­gen Maß­nah­men gegen die “Flut von Migra­ti­on” zu stem­men.

Die mexi­ka­ni­sche Regie­rung zeig­te sich erleich­tert. “Dank der Unter­stüt­zung aller Mexi­ka­ner konn­ten wir die Ver­hän­gung von Zöl­len auf mexi­ka­ni­sche Expor­te in die USA ver­hin­dern”, schrieb Mexi­kos Prä­si­dent Andrés Manu­el López Obra­dor eben­falls auf Twit­ter. Eine eigent­lich für Sams­tag in der Grenz­stadt Tijua­na geplan­te Pro­test­kund­ge­bung wid­me­te er kur­zer­hand zur Freu­den­fei­er um.

Um die Straf­zöl­le zu ver­hin­dern, erklär­te sich Mexi­ko zu einer “signi­fi­kan­ten” Ver­schär­fung der Grenz­kon­trol­len bereit. Ab Mon­tag wer­de die Natio­nal­gar­de an die Gren­ze zu Gua­te­ma­la ver­legt, um die ille­ga­le Migra­ti­on von Mit­tel­ame­ri­ka­nern in die USA zu stop­pen, sag­te der mexi­ka­ni­sche Außen­mi­nis­ter Mar­ce­lo Ebrard am Frei­tag nach dem Ver­hand­lungs­ma­ra­thon in Washing­ton. Zudem wer­de Mexi­ko här­ter gegen Schlep­per­ban­den vor­ge­hen und weni­ger huma­ni­tä­re Visa ver­ge­ben.

Der mexi­ka­ni­sche Diplo­mat teil­te außer­dem mit, dass die USA den mexi­ka­ni­schen Plan für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung in der Regi­on unter­stüt­zen wür­den. Dem­nach sol­le künf­tig mehr in Bil­dung, Infra­struk­tur und wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung in Gua­te­ma­la, Hon­du­ras und El Sal­va­dor inves­tiert wer­den, um die mas­si­ve Aus­wan­de­rung Rich­tung USA zu stop­pen.

Das US-Außen­mi­nis­te­ri­um teil­te mit, Mexi­ko müs­se künf­tig einen bes­se­ren Infor­ma­ti­ons­aus­tausch betrei­ben und sich an koor­di­nier­ten Aktio­nen mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten betei­li­gen. Mexi­ko wer­de ent­spre­chend sei­ner inter­na­tio­na­len Ver­pflich­tun­gen alle berech­tig­ten Asyl­be­wer­ber ins Land las­sen und den Men­schen auch Gesund­heits­ver­sor­gung und Jobs anbie­ten.

Wir dan­ken dem mexi­ka­ni­schen Außen­mi­nis­ter Mar­ce­lo Ebrard für sei­ne har­te Arbeit, eine Rei­he gemein­sa­mer Ver­pflich­tun­gen zu ver­han­deln, von denen die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Mexi­ko bei­der­seits pro­fi­tie­ren”, hieß es in einer Mit­tei­lung von US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo.

Nach offi­zi­el­len Anga­ben wur­den an der Süd­gren­ze der USA allein im Mai 144.000 Men­schen fest­ge­setzt, davon vie­le Kin­der, die ohne ihre Eltern unter­wegs waren. Dies war drei Mal so viel wie ein Jahr zuvor.

Eine mexi­ka­ni­sche Dele­ga­ti­on unter Lei­tung von Außen­mi­nis­ter Mar­ce­lo Ebrard hat­te sich in tage­lan­gen Ver­hand­lun­gen in Washing­ton bemüh­te, die Straf­zöl­le abzu­wen­den. Tage­lang schien kaum Bewe­gung in die Gesprä­che zu kom­men. Vor allem die US-Sei­te zeig­te sich skep­tisch, ob noch eine kurz­fris­ti­ge Lösung erreicht wer­den könn­te. Auf sei­nem Flug von Euro­pa nach Washing­ton sah Donald Trump dann plötz­lich “gute Chan­cen” für einen Deal. Der US-Prä­si­dent war mit sei­nem Zoll­vor­ha­ben auch im eige­nen Land poli­tisch auf Wider­stand gesto­ßen. Neben den Demo­kra­ten hat­ten auch Par­la­men­ta­ri­er sei­ner eige­nen repu­bli­ka­ni­schen Par­tei Beden­ken ange­mel­det. Kri­ti­ker warn­ten vor Preis­stei­ge­run­gen in den USA und vor schwe­ren Aus­wir­kun­gen auf die Wirt­schaft in den bei­den benach­bar­ten Län­dern.

Mexi­ko zählt gemein­sam mit Chi­na und Kana­da zu den größ­ten Han­dels­part­nern der USA. In den ers­ten vier Mona­ten des Jah­res hat das Han­dels­vo­lu­men zwi­schen den bei­den Nach­barn bei über 203 Mil­li­ar­den US-Dol­lar gele­gen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Han­dels­streit kühlt sich ab – Donald Trump lässt bei Zöl­len locker

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WikiLeaks : US-Anklage gegen Assange beruht auf Aussagen von verurteiltem Betrüger und FBI-Informant


Der neue Haupt­zeu­ge gegen Juli­an Assan­ge ist Sigur­dur Thor­dar­son, ein wegen Betrugs und Sexu­al­de­lik­ten ver­ur­teil­ter Islän­der. Mit­tels die­ses Zeu­gen haben die USA neue Ankla­gen gegen den Wiki­Leaks-Grün­der Juli­an Assan­ge vor­be­rei­tet. Die Anhö­rung zur Aus­lie­fe­rung wur­de auf den 14. Juni ver­tagt und wird vor dem Bel­marsh Magis­tra­tes Court statt­fin­den. 

Wiki­Leaks nahm dazu wie folgt Stel­lung :

Der Haupt­zeu­ge in der anste­hen­den neu­en Ankla­ge des US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums (…) ist ein ver­ur­teil­ter Betrü­ger und FBI-Infor­mant Sigur­dur Thor­dar­son. 

Thor­dar­son wur­de 2010 wegen Dieb­stahls klas­si­fi­zier­ter Infor­ma­tio­nen über Ban­ken­struk­tu­ren in sei­ner Hei­mat Island ver­haf­tet. Die­se hat­te er über den Anwalt Gun­nar Gun­nars­son erhal­ten, der rei­chen Steu­er­flücht­lin­gen half. Gun­nars­son heu­er­te sei­ner­seits Thor­dar­son an, ein Com­pu­ter­sys­tem ein­zu­rich­ten und Daten zu löschen. Nach der Ver­haf­tung Thor­dar­sons wur­de er Assan­ge vor­ge­stellt.

Über die Betei­li­gung Thor­dar­sons an den größ­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen der Ent­hül­lungs­platt­form gibt es wider­sprüch­li­che Aus­sa­gen. Ihm wur­de von Wiki­Leaks vor­ge­wor­fen, Gel­der der Platt­form unter­schla­gen zu haben. Wiki­Leaks zeig­te ihn in Island an. Die Kla­ge wur­de zuerst auf­grund feh­len­der Bewei­se abge­wie­sen. Spä­ter gestand Thor­dar­son, er habe Wiki­Leaks-Gel­der unter­schla­gen und sich auch wei­te­rer wirt­schaft­li­cher Ver­ge­hen schul­dig gemacht. Es folg­te die Ver­ur­tei­lung zu einer Geld­stra­fe in Höhe von 115.000 Dol­lar. 

Anfang Mai flog die FBI-Ermitt­lungs­lei­te­rin im Fall Assan­ge, Megan Brown, gemein­sam mit der US-Staats­an­wäl­tin Kel­len Dwy­er nach Island, um mit Thor­dar­son zu spre­chen. Letz­te Woche wur­de Thor­dar­son in die USA geflo­gen und ver­hört. Thor­dar­son hat­te gera­de eine drei­jäh­ri­ge Haft­stra­fe wegen Betrugs, Ver­un­treu­ung sowie sexu­el­ler Ver­ge­hen an neun Min­der­jäh­ri­gen abge­ses­sen. 

Der Chef­re­dak­teur von Wiki­Leaks, Kris­tinn Hrafns­son, kri­ti­siert die Wahl des Zeu­gen : 

Die Trump-Admi­nis­tra­ti­on ist so ver­zwei­felt, dass sie ihren Fall gegen (…) Assan­ge auf­baut, indem sie einen dia­gnos­ti­zier­ten Sozio­pa­then, einen ver­ur­teil­ten Betrü­ger und Sexu­al­straf­tä­ter nutzt, der von den höchs­ten Ebe­nen der islän­di­schen Regie­rung als FBI-Infor­mant ent­larvt wur­de und der 2011 an einer Fall­ope­ra­ti­on gegen Juli­an Assan­ge betei­ligt war. 

Chef­re­dak­teur von Wiki­Leaks kri­ti­siert Vor­ge­hen der islän­di­schen Regie­rung 

In einem Brief wand­te sich Hrafns­son an hoch­ran­gi­ge Regie­rungs­ver­tre­ter Islands, dar­un­ter auch die Pre­mier­mi­nis­te­rin und der Außen­mi­nis­ter. Hier­in for­der­te er eine Erklä­rung für die Kol­la­bo­ra­ti­on zwi­schen der islän­di­schen Regie­rung und den USA

Mehr zum The­ma Edward Snow­den zum Fall Assan­ge : USA erklä­ren dem Jour­na­lis­mus den Krieg

Ein schwe­di­sches Gericht hat­te sich ent­schie­den, gegen Assan­ge in Abwe­sen­heit kei­nen Haft­be­fehl aus­zu­stel­len, die Ermitt­lun­gen gegen Assan­ge jedoch wei­ter­zu­ver­fol­gen. Ihm wird vor­ge­wor­fen, 2010 eine Frau ver­ge­wal­tigt zu haben. Auf­grund von Ass­an­ges poli­ti­schem Asyls in der ecua­do­ria­ni­schen Bot­schaft hat­te die schwe­di­sche Jus­tiz den Fall ein­ge­stellt. Mit Been­di­gung sei­nes poli­ti­schen Asyls durch sei­ne Ver­haf­tung wur­de das Ver­fah­ren erneut auf­ge­nom­men. 

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Tschechien : Über 100.000 Menschen protestieren gegen Regierung – Premier Babiš lehnt Rücktritt ab


Sie rie­fen “Schan­de, Schan­de” oder hiel­ten Spruch­bän­der wie “Babiš ins Gefäng­nis” hoch : Am Diens­tag­abend demons­trier­ten rund 120.000 Men­schen in Prag gegen die tsche­chi­sche Regie­rung und allen vor­an gegen Pre­mier­mi­nis­ter Andrej Babiš. Seit Mit­te April gehen Zehn­tau­sen­de auf die Stra­ße. Sie for­dern den Rück­tritt des Poli­ti­kers, der als zweit­reichs­ter Mann Tsche­chi­ens gilt. Dem Mul­ti­mil­li­ar­där wird vor­ge­wor­fen, jah­re­lang als Unter­neh­mer unrecht­mä­ßig von EU-Sub­ven­tio­nen pro­fi­tiert zu haben.

Kon­zern Agro­fert und mög­li­che Ver­un­treu­ung von EU-För­der­gel­dern 

Es geht hier­bei um sein Kon­zern Agro­fert und um die mög­li­che Ver­un­treu­ung von EU-För­der­gel­dern beim Bau eines luxu­riö­sen Well­ness-Resort namens “Stor­chen­nest”. Der Grün­der der Par­tei ANO 2011 weist die Anschul­di­gun­gen jedoch zurück. Einen Rück­tritt lehnt er ab. Demons­tran­ten auf der Stra­ße irr­ten sich, sag­te der Poli­ti­ker am Mitt­woch im tsche­chi­schen Fern­se­hen.

Wenn die­se Leu­te auf den Plät­zen brül­len, dass ich ein Lüg­ner, Betrü­ger und Ver­bre­cher sei, dann ist das inak­zep­ta­bel”, kri­ti­sier­te der 64-Jäh­ri­ge.

Mit den Regie­rungs­kri­ti­kern will er auch nicht reden. Die Wirt­schafts­zei­tung Hos­po­dářs­ké novi­ny hat­te Ende ver­gan­ge­ner Woche einen 71-sei­ti­gen, noch ver­trau­li­chen vor­läu­fi­gen Unter­su­chungs­be­richt der EU ver­öf­fent­licht. Dar­in wird fest­ge­stellt, dass Tsche­chi­en Sub­ven­tio­nen aus euro­päi­schen Sozi­al-, Kohä­si­ons- und Regio­nal­fonds in Höhe von 17,5 Mil­lio­nen Euro zu Unrecht erhal­ten habe und die zurück­ge­for­dert wer­den könn­ten. Und der Kon­zern Agro­fert steht nun im Ver­dacht, EU-Agrar­sub­ven­tio­nen in Mil­lio­nen­hö­he zu Unrecht erhal­ten zu haben. Denn die För­der­gel­der sei­en eigent­lich für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men bean­tragt wor­den.

Babiš kün­dig­te nun an, sich am Ran­de des EU-Gip­fels am 20. und 21. Juni in Brüs­sel per­sön­lich bei Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Clau­de Juncker zu beschwe­ren. Das Ver­hal­ten der Buch­prü­fer sei “skan­da­lös” und “inkom­pe­tent” gewe­sen, sag­te er.

Ver­mö­gen des 64-Jäh­ri­gen : Etwa vier Mil­li­ar­den Euro

Die EU-Kom­mis­si­on aber wies die Kri­tik zurück. Die Prü­fer sei­en pro­fes­sio­nell und objek­tiv, sag­te Kom­mis­si­ons-Vize Val­dis Dom­brovskis am Mitt­woch in Brüs­sel. Sie arbei­te­ten ent­spre­chend inter­na­tio­na­len Stan­dards. “Das Ziel ist, die finan­zi­el­len Inter­es­sen der EU und der Steu­er­zah­ler zu schüt­zen, ein­schließ­lich der tsche­chi­schen Steu­er­zah­ler”, wird Dom­brovskis von der Deut­schen Pres­se-Agen­tur zitiert. Das Papier sei zunächst nur ein Ent­wurf. Man war­te nun auf die Stel­lung­nah­me aus Prag.

Am Don­ners­tag kam dann die Nach­richt, dass der tsche­chi­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Miros­lav Toman ange­kün­digt hat­te, die Aus­zah­lung von Gel­dern aus dem staat­li­chen Inter­ven­ti­ons­fonds an die Agro­fert-Hol­ding vor­läu­fig ein­zu­stel­len. Seit 2017 wur­den rund 2,4 Mil­lio­nen Euro an die Pro­jek­te von Agro­fert ver­ge­ben.

Das Ver­mö­gen des 64-jäh­ri­gen Babiš wird auf etwa vier Mil­li­ar­den Euro geschätzt. Der Unter­neh­mer ist seit Dezem­ber 2017 Minis­ter­prä­si­dent Tsche­chi­ens. Sein Misch­kon­zern Agro­fert wur­de zwar im Febru­ar 2017 in zwei Treu­hand­fonds über­führt, doch Kri­ti­ker sowie Prü­fer aus Brüs­sel ver­wei­sen dar­auf, dass der Poli­ti­ker immer noch ent­schei­den­den Ein­fluss auf die Hol­ding hat. So ist bei­spiels­wei­se ein Mit­glied des Treu­hand-Trusts sei­ne Ehe­frau. Zudem spielt er als Pre­mier­mi­nis­ter eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Ver­ga­be der EU-Sub­ven­tio­nen an die jewei­li­ge Hol­ding. 

Mehr zum The­ma — Ein­kom­mens­plus durch EU-Bin­nen­markt bei Deut­schen am größ­ten

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