So retten Sie Leben : Restaurant-Besucher mit Heimlich-Handgriff vor Erstickung gerettet – Video


Ein bemer­kens­wer­ter Vor­fall hat sich im grie­chi­schen Cha­nia ereig­net. Eine Frau war gemüt­lich mit ihrem Freund in einem Restau­rant essen, als der Letz­te­re sich offen­bar an einem Essens­stück plötz­lich ver­schluck­te. Der Abend hät­te fast in einer Tra­gä­die geen­det, doch der soge­nann­te Heim­lich-Hand­griff ret­te­te den Mann aus der Not.
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Internationaler Schlag gegen Pädophilennetzwerk : 50 Kinder gerettet


In Thai­land hat­te der Haupt­ad­mi­nis­tra­tor der Pädo­phi­len-Web­sei­ten bereits vor einem Jahr ein Urteil von 146 Jah­ren Haft erhal­ten. Elf Jun­gen unter 13 Jah­ren hat­te er miss­braucht. Einer der Jun­gen war sein Nef­fe. Inter­pol berich­te­te, er habe die Jun­gen mit Essen, Inter­net­zu­gang und Fuß­ball­spie­len in sein Haus gelockt.

Ein wei­te­rer Web­sei­ten-Admi­nis­tra­tor erhielt vor rund einer Woche eine Haft­stra­fe von 40 Jah­ren. Das jüngs­te Opfer des Aus­tra­li­ers war gera­de ein­mal 15 Mona­te alt. Bei ihm wur­de zahl­rei­ches Bild­ma­te­ri­al gefun­den, wel­ches in Thai­land und in Aus­tra­li­en auf­ge­nom­men wur­de. Auch in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten kam es zu Ver­haf­tun­gen. Der Schlag gegen den Ring wur­de durch die Zusam­men­ar­beit von Behör­den in Aus­tra­li­en, Bul­ga­ri­en, Thai­land, Neu­see­land und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ermög­licht. 

Die Web­sei­te hat­te 63.000 Abon­nen­ten welt­weit. Wöchent­lich wur­den hier neue Bil­der online gestellt. Die Gesich­ter der Kin­der wur­den unkennt­lich gemacht, und somit gestal­te­te es sich für die Ermitt­ler als äußerst schwie­rig, Hin­wei­se auf den Ort des Ver­bre­chens zu erlan­gen. Inter­pol gab an, es sei­en 50 Kin­der in der “Ope­ra­ti­on Black­wrist” geret­tet wor­den. Die­se wur­de im Jahr 2017 ein­ge­lei­tet, als im Dar­knet Bil­der und Vide­os der Ein­heit “Cri­mes Against Child­ren” gefun­den wur­den. 2017 wur­de das ers­te Opfer aus­fin­dig gemacht, und es kam zu einer ers­ten Ver­haf­tung. 

Jür­gen Stock, Inter­pol-Gene­ral­se­kre­tär, sag­te in Rich­tung der Kri­mi­nel­len : 

Ope­ra­ti­on Black­wrist sen­det eine deut­li­che Bot­schaft an die­je­ni­gen, die Kin­der miss­brau­chen, Mate­ri­al zur Aus­beu­tung von Kin­dern pro­du­zie­ren und die­se Bil­der online stel­len : Wir sehen Sie, und Sie wer­den vor Gericht gebracht. 

Es bleibt jedoch der Ver­dacht, dass 100 wei­te­re Kin­der miss­braucht wor­den sind. Die Ermitt­lun­gen dau­ern wei­ter an. 

Mehr zum The­ma — Kin­des­miss­brauch : In jeder Klas­se ein bis zwei Fäl­le – Minis­te­rin for­dert Taten

RT Deutsch


Nato-Raketen auf Belgrader Geburtsstation : Wie 48 Mütter mit Babys gerettet wurden


Das Per­so­nal der Kli­nik im Zen­trum von Bel­grad, die im Mai 1999 von Nato-Flug­zeu­gen ange­grif­fen wur­de, hat damals 48 Wöch­ne­rin­nen samt Babys geret­tet. Dar­über berich­te­te die Kran­ken­schwes­ter Ele­na Savić, Teil­neh­me­rin die­ser Ereig­nis­se, im Gespräch mit Sput­nik. Sie ist auch heu­te noch in der Kli­nik tätig.
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Erdgasexplosion in Wohnhaus in Russland – eine Tote, vier Vermisste, Kind aus Trümmern gerettet


Wei­te­re vier Men­schen wer­den ver­misst – der Kata­stro­phen­schutz sucht sie wei­ter­hin in den Trüm­mern ; wei­te­re zwei wer­den gera­de gebor­gen. Sie­ben Per­so­nen wur­den ver­letzt und muss­ten aus den Trüm­mern gebor­gen wer­den, zwei davon wur­den in Kran­ken­häu­ser ein­ge­lie­fert – ein Mann und ein zwei­jäh­ri­ges Kind. Das Haus, in dem 138 Per­so­nen ihren Wohn­sitz gemel­det hat­ten, wur­de geräumt und die Bewoh­ner pro­vi­so­risch in einem Gebäu­de einer nahe gele­ge­nen Schu­le unter­ge­bracht. In den vier betrof­fe­nen Woh­nun­gen waren zwölf Per­so­nen gemel­det. Der Fami­lie der ums Leben gekom­me­nen Frau wur­de schnel­le mate­ri­el­le Hil­fe zuge­si­chert.

Wie es zur Bil­dung und Ent­zün­dung des explo­si­ven Erd­gas-Luft-Gemi­sches kom­men konn­te, wird noch ermit­telt. Laut des Erd­gas­ver­sor­gers des Wohn­hau­ses, Gas­prom, wur­den an den Gas­her­den und den Zulei­tun­gen gera­de erst im Vor­jahr Kon­troll- und War­tungs­ar­bei­ten durch­ge­führt. Der Gas­not­dienst der Stadt Schach­ty mut­maßt die unsach­ge­mä­ße Lage­rung einer Gas­fla­sche mit Erd­gas oder Pro­pan in einer der Woh­nun­gen als die Quel­le der Explo­si­on. Der Gou­ver­neur der Ros­tow-Oblast schließt einen Ter­ror-anschlag aus.

Mehr zum The­ma – Poli­zei kor­ri­giert Innen­mi­nis­ter : Doch nur zwei Tote bei Gas­ex­plo­si­on in Paris

RT Deutsch


Gelbwesten-Protestlerin über Ex-Boxer Dettinger : “Er hat mir das Leben gerettet”


Die Geschich­te des ehe­ma­li­gen Pro­fi­bo­xers Chris­to­phe Det­tin­ger, der zwei Poli­zis­ten ver­letz­te und dafür nun vor Gericht steht, hat eine neue Wen­dung erfah­ren. Eine Demons­tran­tin erzähl­te RT, dass der Mann ein­ge­grif­fen habe, um “ihr Leben zu ret­ten”, wäh­rend sie von einem Poli­zis­ten geschla­gen wur­de.

Die jun­ge Frau, die am Diens­tag, dem 8. Janu­ar, zur Poli­zei­wa­che des 12. Arron­dis­se­ments in Paris kam, um eine Beschwer­de wegen vor­sätz­li­cher Gewalt ein­zu­rei­chen, hofft, dass ihre Ver­si­on der Fak­ten dem ehe­ma­li­gen Boxer hel­fen wird.

Ich lag zusam­men­ge­rollt auf dem Boden. […] Dann kam ein Poli­zist vom Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­do – er ver­such­te, mich zu grei­fen. Er schlug mir ins Gesicht, direkt auf die Zäh­ne, und fing dann an, mich zu tre­ten. […] Und dann kam Herr Det­tin­ger dazu und ret­te­te mich.

Gaël­le Galou, die angibt, Chris­to­phe Det­tin­gers Schwä­ge­rin zu sein, ver­öf­fent­lich­te am 7. Janu­ar ein Video, in dem der ehe­ma­li­ge Boxer erklärt, war­um er am 5. Janu­ar auf einer Pari­ser Brü­cke die Poli­zei ange­grif­fen hat :

Ich bin eine ‘Gelb­wes­te’, ich habe die Wut der Men­schen in mir. […] Ich wur­de mit einem Freund und mei­ner Frau mit Trä­nen­gas atta­ckiert ; irgend­wann stieg die Wut in mir auf. Ja, ich habe schlecht reagiert, aber ich habe mich ver­tei­digt”, erklär­te der ehe­ma­li­ge Box­meis­ter, bevor er sich offen­sicht­lich ver­är­gert mit einer Bot­schaft an die Teil­neh­mer der Bür­ger­be­we­gung wand­te : “Fran­zo­sen, Gelb­wes­ten, ich bin von gan­zem Her­zen bei euch, wir müs­sen den Kampf fried­lich fort­set­zen, bit­te.”

Eine “offi­zi­el­le Sam­mel­kas­se zur Unter­stüt­zung von Chris­to­phe Det­tin­ger” ging am Mon­tag online, nach­dem sich der ehe­ma­li­ge Boxer frei­wil­lig bei der Poli­zei mel­de­te. Mehr als 6.600 Men­schen haben dazu bei­getra­gen und bereits rund 120.000 Euro gesam­melt. Die Spen­den­platt­form Leet­chi beschloss jedoch, die Samm­lung von Spen­den ein­zu­stel­len, und erklär­te, dass das gesam­mel­te Geld nur zur Finan­zie­rung von Rechts­kos­ten bestimmt sei. Die Platt­form ver­kün­de­te :

Der Rest des gesam­mel­ten Gel­des wird den Teil­neh­mern zurück­er­stat­tet, sobald alle recht­li­chen Ver­fah­ren finan­ziert sind.

RT Deutsch


Kinder vor den Nazis gerettet — Widerstandskämpfer stirbt mit 108


Loin­ger schloss sich im von Deutsch­land besetz­ten Frank­reich dem Wider­stand an. Unter dem Deck­man­tel von Som­mer­la­gern brach­te der Sport­trai­ner mit Unter­stüt­zern rund 350 jüdi­sche Kin­der über die Gren­ze in die Schweiz. Er bewahr­te die Jun­gen und Mäd­chen so vor der Depor­ta­ti­on nach Ausch­witz.

Frank­reich und Isra­el hat­ten Loin­ger mehr­fach geehrt, 2016 bekam er auch das Bun­des­ver­dienst­kreuz. Es wur­de ihm in der deut­schen Bot­schaft in Paris ver­lie­hen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Stol­per­stei­ne zum Geden­ken an Nazi-Opfer in Rom gestoh­len

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40 Migranten im Ärmelkanal gerettet


Die Migran­ten waren in der Nacht oder den frü­hen Mor­gen­stun­den unter ande­rem in Schlauch­boo­ten ent­deckt wor­den. Alle wur­den medi­zi­nisch ver­sorgt. Nach Anga­ben des Innen­mi­nis­te­ri­ums in Lon­don gaben sie an, aus dem Irak, Iran und Afgha­ni­stan zu stam­men.

Auch fran­zö­si­sche Behör­den waren an den Aktio­nen betei­ligt. Sie ret­te­ten sechs Erwach­se­ne und zwei Kin­der aus See­not gut 20 Kilo­me­ter nörd­lich der Hafen­stadt Calais. Ihr Boot hat­te einen Motor­scha­den.

Migran­ten ver­su­chen immer wie­der, vom Kon­ti­nent aus nach Groß­bri­tan­ni­en zu gelan­gen. Das bri­ti­sche Innen­mi­nis­te­ri­um sprach von orga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät. Man arbei­te eng mit den fran­zö­si­schen Behör­den zusam­men, um den Ban­den das Hand­werk zu legen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Pri­va­te See­not­ret­ter neh­men im Mit­tel­meer über 300 Migran­ten an Bord

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Tsunami-Katastrophe in Indonesien : Frau nach zwei Tagen aus eingestürztem Hotel gerettet


Einer der Ret­ter, Ret­no Budihar­to, sag­te dem Fern­seh­sen­der Kom­pas TV über die geret­te­te Frau : “Zum Glück lag sie unter einer Matrat­ze. Des­halb über­leb­te sie.” Ins­ge­samt kamen bei der Kata­stro­phe nach einer vor­läu­fi­gen Bilanz min­des­tens 832 Men­schen ums Leben. Befürch­tet wird, dass die Zahl der Todes­op­fer in den nächs­ten Tagen noch deut­lich stei­gen wird. (dpa)

Mehr zum The­ma — Ret­ter suchen wei­ter­hin nach Über­le­ben­den auf Sula­we­si — mehr als 800 Tote

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Einigung im Fall Maaßen : Koalition gerettet – Opposition übt scharfe Kritik am Kompromiss


Zwei Wochen lang hat der Streit um Hans-Georg Maaßen die Gro­ße Koali­ti­on mal wie­der an den Rand des Schei­terns geführt – doch am Ende ging alles ganz schnell. Nur gut eine hal­be Stun­de saßen Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU), CSU-Chef Horst See­ho­fer und die SPD-Vor­sit­zen­de Andrea Nah­les am Sonn­tag­abend im Kanz­ler­amt zusam­men, dann ver­kün­de­ten der Innen­mi­nis­ter und die SPD-Che­fin in getrenn­ten Auf­trit­ten die Eini­gung. Der Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes soll nach sei­nen Äuße­run­gen zu frem­den­feind­li­chen Aus­schrei­tun­gen in Chem­nitz nun doch nicht beför­dert wer­den. Aber ent­las­sen wird er auch nicht.

Der ver­ab­re­de­te Kom­pro­miss der Par­tei­chefs sieht vor, dass der 55-jäh­ri­ge Jurist – anders als zunächst geplant – nicht zum Staats­se­kre­tär beför­dert wird und auch kei­ne höhe­re Besol­dung als bis­her erhält. Viel­mehr wird er Son­der­be­ra­ter im Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um im Rang eines Abtei­lungs­lei­ters, zustän­dig für euro­päi­sche und inter­na­tio­na­le Auf­ga­ben.

Maaßen soll für die Aus­hand­lung von Abkom­men für Rück­füh­run­gen von Asyl­be­wer­bern zustän­dig sein

Die Finan­zie­rung von Maaßens neu­er Stel­le wer­de aus dem Haus­halt sei­nes Minis­te­ri­ums erwirt­schaf­tet, sag­te See­ho­fer. “Zusätz­li­che Mit­tel sind nicht erfor­der­lich.” Maaßens neu­er Pos­ten wer­de unmit­tel­bar beim Bun­des­mi­nis­ter ange­sie­delt. Zustän­dig sein wer­de er unter ande­rem für die Aus­hand­lung von Abkom­men für Rück­füh­run­gen von Asyl­be­wer­bern, die gemein­sa­me euro­päi­sche Sozi­al­po­li­tik und Ver­ein­ba­run­gen mit afri­ka­ni­schen Staa­ten in der Flücht­lings­po­li­tik.

See­ho­fer und Nah­les muss­ten für die­sen Kom­pro­miss am Sonn­tag Krö­ten schlu­cken. Der CSU-Chef, weil Maaßen nun doch nicht – wie eigent­lich am Diens­tag zwi­schen ihm, Mer­kel und Nah­les ver­ein­bart — beför­dert und mit einem statt­li­chen Gehalts­plus Staats­se­kre­tär im Innen­mi­nis­te­ri­um wird. Nah­les und die SPD des­we­gen, weil Maaßen nun doch an ver­ant­wort­li­cher Stel­le an der Sei­te See­ho­fers wei­ter­ar­bei­ten darf. Tei­le der Sozi­al­de­mo­kra­ten hat­ten sogar vehe­ment ver­langt, dass Maaßen aus dem Beam­ten­ver­hält­nis gewor­fen wird. Doch See­ho­fer hat­te sich mehr­fach öffent­lich hin­ter den 55-jäh­ri­gen Spit­zen­be­am­ten gestellt und dar­auf gepocht, dass er auf des­sen Exper­ti­se nicht ver­zich­ten wol­le.

Von der SPD kommt Unter­stüt­zung, von der Oppo­si­ti­on schar­fe Kri­tik

Von Sei­ten der SPD-Innen­mi­nis­ter kommt Unter­stüt­zung für die von Par­tei­che­fin aus­ge­han­del­te Lösung.

Mit dem Kom­pro­miss kann ich gut leben”, sag­te Nie­der­sach­sens Innen­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us der Deut­schen Pres­se-Agen­tur.

Im SPD-Vor­stand, der am Mon­tag dar­über bera­ten wird, zeich­net sich eine Zustim­mung ab. Nach dem Hick­hack um die Ablö­sung des bis­he­ri­gen Ver­fas­sungs­schutz­chefs wol­le man wie­der zur Sach­po­li­tik über­ge­hen, hieß es. Aller­dings wird der zuta­ge getre­te­ne Kon­flikt, auch zwi­schen Juso-Chef Kevin Küh­nert und der Par­tei­lin­ken mit der Par­tei­spit­ze, noch län­ger nach­wir­ken.

Uni­ons­frak­ti­ons­vi­ze Cars­ten Lin­ne­mann mahn­te eine grund­le­gen­de Ände­rung der Arbeits­wei­se der Koali­ti­on an. “Ich fin­de, jetzt muss end­lich mal Schluss sein”, sag­te der CDU-Poli­ti­ker im ZDF. Nötig sei ein neu­er Arbeits­mo­dus.

Ansons­ten erle­ben wir in vier Wochen wie­der einen Streit, in fünf Wochen.

Auch SPD-Vize Ralf Steg­ner ermahn­te die Gro­ße Koali­ti­on zu einer Rück­kehr zur Sach­ar­beit. “Jetzt muss sich die Koali­ti­on am Rie­men rei­ßen und bei Mie­te, Pfle­ge, Ren­te und ande­rem zei­gen, wofür sie da ist”, sag­te Steg­ner den Zei­tun­gen der Fun­ke Medi­en­grup­pe. Den CSU-Vor­sit­zen­den und Innen­mi­nis­ter See­ho­fer for­der­te er auf, jetzt end­lich die Pro­vo­ka­tio­nen ein­zu­stel­len.

Aus der Oppo­si­ti­on kam schar­fe Kri­tik am Kom­pro­miss. FDP-Chef Chris­ti­an Lind­ner schrieb am Sonn­tag auf Twit­ter : 

Es wird der Pos­ten eines Früh­stücks­di­rek­tors geschaf­fen.”

Das offen­ba­re den Cha­rak­ter der Gro­Ko. Abge­kop­pelt von rea­len Pro­blem­lö­sun­gen gehe es nur noch um Gesichts­wah­rung und Beschwich­ti­gung.

Auch Grü­nen-Frak­ti­ons­chefin Kat­rin Göring-Eckardt zeig­te sich mit der Eini­gung unzu­frie­den. Bei Twit­ter schrieb sie : “Und Maaßen bleibt. Das schafft wie­der neue Pro­ble­me. Es bleibt der, der das Par­la­ment bei Amri belo­gen hat, der die AfD coacht und rech­te Ver­schwö­rungs­theo­ri­en ver­brei­tet.”

Kri­tik kam auch von der Lin­ken. “Mer­kel und Nah­les sind offen­bar begriffs­stut­zig. Die­ses Pos­ten­ge­scha­cher ver­steht kein Mensch”, schrieb Lin­ken-Chef Bernd Riex­in­ger am Sonn­tag­abend bei Twit­ter.

Es geht im Fall Maaßen nicht nur um die Gehalts­er­hö­hung. Der Mann ver­brei­tet aus höchs­ter Posi­ti­on rech­te Fake News und soll­te daher kein öffent­li­ches hohes Amt mehr beklei­den.

Am Diens­tag hat­ten sich Kanz­le­rin und CDU-Che­fin Ange­la Mer­kel, Innen­mi­nis­ter See­ho­fer und SPD-Che­fin Nah­les zunächst dar­auf ver­stän­digt, dass Maaßen Innen­staats­se­kre­tär wer­den sol­le. Es wäre eine Beför­de­rung mit höhe­ren Bezü­gen für den Spit­zen­be­am­ten gewe­sen, des­sen Ablö­sung die SPD nach umstrit­te­nen Äuße­run­gen zu rech­ten Aus­schrei­tun­gen in Chem­nitz ver­langt hat­te. In der SPD hat­te die Ent­schei­dung eine Wel­le der Empö­rung aus­ge­löst, auch in der CDU und der CSU sorg­te sie für Unver­ständ­nis.

Mit Span­nung wird nun erwar­tet, wie die SPD-Gre­mi­en auf den neu­en Kom­pro­miss reagie­ren. Am Mon­tag­vor­mit­tag kommt zuerst das Prä­si­di­um zusam­men, danach der 45-köp­fi­ge Bun­des­vor­stand. Um 17.00 Uhr trifft sich zudem die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on. “Mit dem Kom­pro­miss kann ich gut leben”, sag­te Nie­der­sach­sens Innen­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us.

Mehr zum The­ma — Der talen­tier­te Mr. Maaßen — ein Rück­blick

(dpa/rt deutsch) 

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