Nach tödlichem SUV-Unfall in Berlin : Petition für Tempo 30 gestartet


Der Unfall am 6. Sep­tem­ber ereig­ne­te sich in der Inva­li­den­stra­ße. Hier­nach wur­de über das Ver­bot von SUVs für das Zen­trum Ber­lins dis­ku­tiert. Die Peti­ti­on wur­de auf der Platt­form Change.org von einem Vater drei­er Kin­der gestar­tet. Zwi­schen Brun­nen- und Tor­stra­ße soll Tem­po 30 gel­ten :

Ich bin Juli­an, Vater von drei Kin­dern und lebe in Ber­lin Mit­te. Seit 5 Jah­ren führt unser täg­li­cher Weg zur Kita und mitt­ler­wei­le auch zur Schu­le ent­lang der Inva­li­den­stra­ße. (…) Der tra­gi­sche Unfall in der ver­gan­ge­nen Woche muss nicht mit der all­ge­mei­nen Ver­kehrs­si­tua­ti­on in der Inva­li­den­stra­ße in Zusam­men­hang ste­hen. Den­noch war er für vie­le Men­schen in mei­nem Umfeld und auch für mich ein Weck­ruf. (Recht­schrei­bung wie im Ori­gi­nal ; Anm. d. Red.)

Zu dem Tem­po­li­mit soll­ten kurz­fris­tig Zebra­strei­fen für Kin­der und Park­ver­bots­zo­nen, mit­tel­fris­tig eine “voll­wer­ti­ge Ampel­an­la­ge” sowie “bau­li­che Maß­nah­men zur Ver­kehrs­be­ru­hi­gung” und lang­fris­tig eine “Über­ar­bei­tung des Ver­kehrs­kon­zep­tes in dem Gebiet” hin­zu­kom­men. Vor zwei Tagen gestar­tet, erhielt die Peti­ti­on bereits 4.000 Unter­schrif­ten. Gegen Auto­fah­rer im All­ge­mei­nen, macht der Initia­tor klar, will er sich nicht rich­ten. Auch nicht gegen Fah­rer gro­ßer Autos. 

RT Deutsch


USA : Falcon 9 mit israelischem Kommunikationssatelliten gestartet – Video und Fotos


Die Rake­te Fal­con 9 des US-ame­ri­ka­ni­sches Raum­fahrt­un­ter­neh­mens SpaceX mit dem israe­li­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sa­tel­li­ten Amos-17 ist am Mitt­woch um 01.24 Uhr MESZ vom Rake­ten­start­ge­län­de Cape Cana­veral im US-Bun­des­staat Flo­ri­da ins All geschickt wor­den. Das teil­te das Unter­neh­men via Twit­ter mit.
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Indien : Raumsonde “Chandrayaan‑2” erfolgreich zum Mond gestartet


Soll­te die Mis­si­on gelin­gen, wäre Indi­en das vier­te Land nach den USA, der Sowjet­uni­on und Chi­na, das eine wei­che Mond­lan­dung schafft. “Chandrayaan‑2” hat unter ande­rem ein Lan­de­mo­dul mit einem Rover an Bord. Es soll im Sep­tem­ber auf dem Erd­tra­ban­ten lan­den und den bis­her kaum erforsch­ten Süd­pol erkun­den.

Auch letz­te Woche hat­te Indi­en die zuvor mehr­fach ver­scho­be­ne Mis­si­on wegen eines tech­ni­schen Pro­blems eine Stun­de vor dem Start abge­sagt, teil­te die Raum­fahrt­be­hör­de Isro mit.

Ziel der 142 Mil­lio­nen Dol­lar (rund 126 Mio Euro) teu­ren Mis­si­on ist die kar­to­gra­phi­sche Erfas­sung der Mond­ober­flä­che und die Erfor­schung ihrer Zusam­men­set­zung sowie die Suche nach Was­ser.

Die Mis­si­on, deren Name auf Sans­krit “Mond­fahr­zeug” bedeu­tet, ist bereits die zwei­te von Indi­en in Rich­tung des Erd­tra­ban­ten. Die ers­te Mond­son­de des süd­asia­ti­schen Lan­des, “Chandrayaan‑1”, star­te­te im Jahr 2008 und umkreis­te den Mond, ohne aber auf ihm zu lan­den.

Mehr zum The­ma — Indi­en recy­celt als ers­te Raum­fahrt­na­ti­on auf­ge­brauch­te Rake­ten­stu­fe im Welt­all

(dpa/rt deutsch)

RT Deutsch


Smartphone-Bezahldienst Apple Pay per NFC auch in Deutschland gestartet


Bran­chen­ex­per­ten erwar­ten von der Pre­miè­re von Apple Pay in Deutsch­land wich­ti­ge Impul­se für das Bezah­len mit dem Smart­pho­ne. Zuvor hat­te Goog­le im Juni sein Bezahl­sys­tem Goog­le Pay ein­ge­führt. Zu den Part­nern von Apple gehö­ren das größ­te Kre­dit­in­sti­tut der Bun­des­re­pu­blik, die Deut­sche Bank, sowie die Ban­ken und Finanz­dienst­leis­ter N26, boon, Hypo­Ver­eins­bank, Han­sea­tic Bank, Fidor Bank, bunq, Ame­ri­can Express, San­tan­der und Com­di­rect Bank.

Vor­erst nicht dabei sind wich­ti­ge Ban­ken wie die Spar­kas­sen und Genos­sen­schafts­ban­ken, die auf eige­ne Bezahl-Apps set­zen. Die­se bie­ten kon­takt­lo­ses Bezah­len aller­dings nur auf Smart­pho­nes mit dem Betriebs­sys­tem Andro­id, weil die­se Apps nicht auf den NFC-Funk­chip der iPho­nes zugrei­fen kön­nen.

Der Start von Apple Pay in Deutsch­land war von Kon­zern-Chef Tim Cook Anfang August für “spä­ter in 2018” ange­kün­digt wor­den. Apple Pay gibt es bis­lang in 31 Län­dern. Auch in vie­len ande­ren euro­päi­schen Län­dern — zum Bei­spiel Frank­reich, Schweiz, Spa­ni­en oder Russ­land — hat Apple den Dienst bereits ein­ge­führt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Kun­den­ori­en­tier­tes Ver­hal­ten : Män­ner bezah­len iPho­ne XS mit einer Bade­wan­ne vol­ler Mün­zen

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Russland : Weltweit erster organischer Ausdruck eines Miniorgans im Weltraum gestartet


Der rus­si­sche Kos­mo­naut Oleg Kono­nen­ko hat auf der inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS den ers­ten Druck­pro­zess eines Minior­gans mit Hil­fe eines Bio­dru­ckers ein­ge­lei­tet. Die Ergeb­nis­se dazu wer­den Anfang 2019 ver­öf­fent­licht, teil­te am Mitt­woch der Pres­se­dienst des rus­si­schen Unter­neh­mens Invi­tro mit.
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Nach Sperre wegen Hitzeschaden : Erstes Flugzeug in Hannover wieder gestartet


Ins­ge­samt 28 Flü­ge waren laut Anga­ben auf der Web­sei­te des Flug­ha­fens nach der Sper­rung gestri­chen wor­den. Meh­re­re Pas­sa­gie­re hat­ten die Nacht am Flug­ha­fen ver­bracht.

Nach Anga­ben eines Flug­ha­fen­spre­chers wur­den die Pas­sa­gie­re am Diens­tag­abend auf­ge­ru­fen, wie­der nach Hau­se zu fah­ren. Es soll­ten auch Feld­bet­ten auf­ge­stellt wer­den für Men­schen, die nicht zurück könn­ten. Den Anga­ben nach waren von der Sper­rung 41 Ver­bin­dun­gen betrof­fen, die am Abend von Han­no­ver aus star­ten soll­ten. Eini­ge Tau­send Pas­sa­gie­re konn­ten dem­nach nicht abhe­ben. Eine genaue Zahl lag zunächst nicht vor. In der Feri­en­zeit sei­en die Maschi­nen gut aus­ge­las­tet, sag­te der Spre­cher.

Mehr zum The­ma — Streik bei Ryan­air : Flü­ge von und nach Deutsch­land auch betrof­fen

Nach sei­nen Anga­ben hat­ten sich bei der aktu­el­len Hit­ze ein bis zwei Plat­ten der Nord­bahn leicht ange­ho­ben. Der Flug­be­trieb sei des­halb am Diens­tag gegen 19.00 Uhr unter­bro­chen wor­den. (dpa)

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Deutscher Astronaut Gerst zur Raumstation ISS gestartet


Danach stieg er gemein­sam mit dem rus­si­schen Kampf­pi­lo­ten Ser­gej Pro­kop­jew und der US-Ärz­tin Sere­na Auñón-Chan­cellor in die Rake­te. “Ich habe die bes­te Crew, die ich mir vor­stel­len kann. Ich weiß, dass die bei­den fan­tas­tisch sind und wis­sen, wie sie ihren Job machen”, hat­te Gerst bei der Abschieds-Pres­se­kon­fe­renz am Diens­tag gesagt. Für Pro­kop­jew und Auñón-Chan­cellor ist es der ers­te Flug zur ISS.

Gerst, pro­mo­vier­ter Geo­phy­si­ker, soll wäh­rend der zwei­ten Hälf­te sei­ner 188-tägi­gen Mis­si­on “Hori­zons” Kom­man­dant der Raum­sta­ti­on sein — als ers­ter Deut­scher über­haupt. Nor­ma­ler­wei­se ist der Pos­ten den Haupt­geld­ge­bern USA und Russ­land vor­be­hal­ten. “Ich habe den größ­ten Respekt vor jenen, die die­ses Pro­jekt auf den Weg gebracht haben”, sag­te Gerst vorm Start über das Raum­la­bor.

Teil sei­ner Mis­si­on sind etwa 300 Expe­ri­men­te, dar­un­ter 41 des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR). Auch ein auf Sprach­be­feh­le hören­der Robo­ter soll getes­tet wer­den — mit dem Pro­jekt “Cimon” erkun­det das DLR künst­li­che Intel­li­genz. (dpa)

Mehr zum The­ma — ISS-Expe­di­ti­on 5657 : Die letz­ten Trai­nings­ein­hei­ten im Ster­nen­städt­chen

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Zukunft der Welt. Zukunft Russlands” — 4. Internationales Wirtschaftsforum in Jalta gestartet


Im Rah­men des Forums sind 67 Ver­an­stal­tun­gen geplant. Meh­re­re Inves­ti­ti­ons­ver­trä­ge wür­den erwar­tet, teil­te der Co-Vor­sit­zen­de des Orga­ni­sa­ti­ons­aus­schus­ses Andrej Nas­a­row mit. Das Forum fin­det über den Zeit­raum vom 19. bis zum 21. April in Jal­ta auf der Krim statt. Das Haupt­the­ma lau­tet : “Die Zukunft der Welt. Die Zukunft Russ­lands.” Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin begrüß­te die Teil­neh­mer des Forums und unter­strich, das Forum zie­le dar­auf ab, dass sich die Inves­to­ren mit dem Poten­zi­al des rus­si­schen Südens ver­traut machen. Die Gäs­te hät­ten eine per­fek­te Mög­lich­keit, einen direk­ten Dia­log mit rus­si­schen Geschäfts­leu­ten auf­zu­neh­men. Zum ers­ten Mal wur­de das Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­fo­rum in Jal­ta im Jahr 2015 abge­hal­ten.

Mehr zum The­ma — Sankt Peters­burg : Ver­an­stal­tungs­pro­gramm für 22. Inter­na­tio­na­les Wirt­schafts­fo­rum steht fest

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