Smartphone-Bezahldienst Apple Pay per NFC auch in Deutschland gestartet


Bran­chen­ex­per­ten erwar­ten von der Pre­miè­re von Apple Pay in Deutsch­land wich­ti­ge Impul­se für das Bezah­len mit dem Smart­pho­ne. Zuvor hat­te Goog­le im Juni sein Bezahl­sys­tem Goog­le Pay ein­ge­führt. Zu den Part­nern von Apple gehö­ren das größ­te Kre­dit­in­sti­tut der Bun­des­re­pu­blik, die Deut­sche Bank, sowie die Ban­ken und Finanz­dienst­leis­ter N26, boon, Hypo­Ver­eins­bank, Han­sea­tic Bank, Fidor Bank, bunq, Ame­ri­can Express, San­tan­der und Com­di­rect Bank.

Vor­erst nicht dabei sind wich­ti­ge Ban­ken wie die Spar­kas­sen und Genos­sen­schafts­ban­ken, die auf eige­ne Bezahl-Apps set­zen. Die­se bie­ten kon­takt­lo­ses Bezah­len aller­dings nur auf Smart­pho­nes mit dem Betriebs­sys­tem Andro­id, weil die­se Apps nicht auf den NFC-Funk­chip der iPho­nes zugrei­fen kön­nen.

Der Start von Apple Pay in Deutsch­land war von Kon­zern-Chef Tim Cook Anfang August für “spä­ter in 2018” ange­kün­digt wor­den. Apple Pay gibt es bis­lang in 31 Län­dern. Auch in vie­len ande­ren euro­päi­schen Län­dern — zum Bei­spiel Frank­reich, Schweiz, Spa­ni­en oder Russ­land — hat Apple den Dienst bereits ein­ge­führt. (dpa)

Mehr zum The­ma — Kun­den­ori­en­tier­tes Ver­hal­ten : Män­ner bezah­len iPho­ne XS mit einer Bade­wan­ne vol­ler Mün­zen

RT Deutsch


Russland : Weltweit erster organischer Ausdruck eines Miniorgans im Weltraum gestartet


Der rus­si­sche Kos­mo­naut Oleg Kono­nen­ko hat auf der inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS den ers­ten Druck­pro­zess eines Minior­gans mit Hil­fe eines Bio­dru­ckers ein­ge­lei­tet. Die Ergeb­nis­se dazu wer­den Anfang 2019 ver­öf­fent­licht, teil­te am Mitt­woch der Pres­se­dienst des rus­si­schen Unter­neh­mens Invi­tro mit.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Nach Sperre wegen Hitzeschaden : Erstes Flugzeug in Hannover wieder gestartet


Ins­ge­samt 28 Flü­ge waren laut Anga­ben auf der Web­sei­te des Flug­ha­fens nach der Sper­rung gestri­chen wor­den. Meh­re­re Pas­sa­gie­re hat­ten die Nacht am Flug­ha­fen ver­bracht.

Nach Anga­ben eines Flug­ha­fen­spre­chers wur­den die Pas­sa­gie­re am Diens­tag­abend auf­ge­ru­fen, wie­der nach Hau­se zu fah­ren. Es soll­ten auch Feld­bet­ten auf­ge­stellt wer­den für Men­schen, die nicht zurück könn­ten. Den Anga­ben nach waren von der Sper­rung 41 Ver­bin­dun­gen betrof­fen, die am Abend von Han­no­ver aus star­ten soll­ten. Eini­ge Tau­send Pas­sa­gie­re konn­ten dem­nach nicht abhe­ben. Eine genaue Zahl lag zunächst nicht vor. In der Feri­en­zeit sei­en die Maschi­nen gut aus­ge­las­tet, sag­te der Spre­cher.

Mehr zum The­ma — Streik bei Ryan­air : Flü­ge von und nach Deutsch­land auch betrof­fen

Nach sei­nen Anga­ben hat­ten sich bei der aktu­el­len Hit­ze ein bis zwei Plat­ten der Nord­bahn leicht ange­ho­ben. Der Flug­be­trieb sei des­halb am Diens­tag gegen 19.00 Uhr unter­bro­chen wor­den. (dpa)

RT Deutsch


Deutscher Astronaut Gerst zur Raumstation ISS gestartet


Danach stieg er gemein­sam mit dem rus­si­schen Kampf­pi­lo­ten Ser­gej Pro­kop­jew und der US-Ärz­tin Sere­na Auñón-Chan­cellor in die Rake­te. “Ich habe die bes­te Crew, die ich mir vor­stel­len kann. Ich weiß, dass die bei­den fan­tas­tisch sind und wis­sen, wie sie ihren Job machen”, hat­te Gerst bei der Abschieds-Pres­se­kon­fe­renz am Diens­tag gesagt. Für Pro­kop­jew und Auñón-Chan­cellor ist es der ers­te Flug zur ISS.

Gerst, pro­mo­vier­ter Geo­phy­si­ker, soll wäh­rend der zwei­ten Hälf­te sei­ner 188-tägi­gen Mis­si­on “Hori­zons” Kom­man­dant der Raum­sta­ti­on sein — als ers­ter Deut­scher über­haupt. Nor­ma­ler­wei­se ist der Pos­ten den Haupt­geld­ge­bern USA und Russ­land vor­be­hal­ten. “Ich habe den größ­ten Respekt vor jenen, die die­ses Pro­jekt auf den Weg gebracht haben”, sag­te Gerst vorm Start über das Raum­la­bor.

Teil sei­ner Mis­si­on sind etwa 300 Expe­ri­men­te, dar­un­ter 41 des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt (DLR). Auch ein auf Sprach­be­feh­le hören­der Robo­ter soll getes­tet wer­den — mit dem Pro­jekt “Cimon” erkun­det das DLR künst­li­che Intel­li­genz. (dpa)

Mehr zum The­ma — ISS-Expe­di­ti­on 5657 : Die letz­ten Trai­nings­ein­hei­ten im Ster­nen­städt­chen

RT Deutsch


Zukunft der Welt. Zukunft Russlands” — 4. Internationales Wirtschaftsforum in Jalta gestartet


Im Rah­men des Forums sind 67 Ver­an­stal­tun­gen geplant. Meh­re­re Inves­ti­ti­ons­ver­trä­ge wür­den erwar­tet, teil­te der Co-Vor­sit­zen­de des Orga­ni­sa­ti­ons­aus­schus­ses Andrej Nas­a­row mit. Das Forum fin­det über den Zeit­raum vom 19. bis zum 21. April in Jal­ta auf der Krim statt. Das Haupt­the­ma lau­tet : “Die Zukunft der Welt. Die Zukunft Russ­lands.” Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin begrüß­te die Teil­neh­mer des Forums und unter­strich, das Forum zie­le dar­auf ab, dass sich die Inves­to­ren mit dem Poten­zi­al des rus­si­schen Südens ver­traut machen. Die Gäs­te hät­ten eine per­fek­te Mög­lich­keit, einen direk­ten Dia­log mit rus­si­schen Geschäfts­leu­ten auf­zu­neh­men. Zum ers­ten Mal wur­de das Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­fo­rum in Jal­ta im Jahr 2015 abge­hal­ten.

Mehr zum The­ma — Sankt Peters­burg : Ver­an­stal­tungs­pro­gramm für 22. Inter­na­tio­na­les Wirt­schafts­fo­rum steht fest

RT Deutsch


NASA-Weltraumteleskop “Tess” zur Suche von Exoplaneten gestartet


Rund zwei Mona­te nach dem Start soll der Pla­ne­ten­jä­ger “Tess” in sei­ner Umlauf­bahn ange­kom­men sein und Daten sen­den. Die rund 200 Mil­lio­nen Dol­lar teu­re Mis­si­on ist erst­mal auf etwa zwei Jah­re ange­legt.

Der Start war eigent­lich bereits für die Nacht zum Diens­tag geplant gewe­sen, hat­te aber ver­scho­ben wer­den müs­sen, um zusätz­li­che Tests der Navi­ga­ti­ons­sys­te­me durch­zu­füh­ren. Es war das ers­te Mal, dass die Nasa die Diens­te von SpaceX für eine wis­sen­schaft­li­che Mis­si­on in Anspruch nahm. Bis­lang hat­te SpaceX in ers­ter Linie mit sei­nem “Dragon”-Frachter im Auf­trag der Nasa Nach­schub zur Inter­na­tio­na­len Raum­sta­ti­on ISS gebracht.

Tess” ist unge­fähr so groß wie ein Kühl­schrank und hat vier Kame­ras. Wie sein Vor­gän­ger « Kep­ler », dem in den kom­men­den Mona­ten der Sprit aus­ge­hen wird, beob­ach­tet das Tele­skop das Licht bestimm­ter Ster­ne. Wenn es kurz nach­lässt, könn­te das bedeu­ten, dass ein Pla­net vor­bei­ge­zo­gen ist.

Tess” könn­te sowohl klei­ne stei­ni­ge Pla­ne­ten als auch rie­si­ge Him­mels­kör­per fin­den — und soll ins­ge­samt ein deut­lich grö­ße­res Gebiet abde­cken als das Tele­skop “Kep­ler”, das seit rund neun Jah­ren im All ist, aber dem in weni­gen Mona­ten der Sprit aus­ge­hen dürf­te. (dpa)

RT Deutsch


Privater Raumfrachter “Dragon” mit Nachschub zur ISS gestartet


Die Ankunft an der ISS wird am Mitt­woch erwar­tet, danach soll der Frach­ter rund einen Monat an der Raum­sta­ti­on ange­dockt blei­ben, um dann zur Erde zurück­zu­keh­ren. Es ist bereits der 14. Ver­sor­gungs­flug mit einem “Dragon”-Frachter.

Trans­por­tiert wird neben Pro­vi­ant für die Astro­nau­ten an Bord der ISS auch Mate­ri­al für wis­sen­schaft­li­che Expe­ri­men­te — unter ande­rem zur Erfor­schung von Medi­ka­men­ten und Mate­ria­li­en in der Schwe­re­lo­sig­keit, Gewit­tern in der Erd­at­mo­sphä­re und zum Gemü­se züch­ten auf der ISS. (dpa)

RT Deutsch


NATO ist “human und umweltfreundlich”: Neue Charmeoffensive in der Ukraine gestartet


Die ukrai­ni­sche Regie­rung hat am 14. Febru­ar einen Maß­nah­men­plan zur Ver­bes­se­rung der Öffent­lich­keits­ar­beit in Fra­gen der euroat­lan­ti­schen Inte­gra­ti­on der Ukrai­ne für das Jahr 2018 ange­ord­net. Vor allem soll die sta­gnie­ren­de Akzep­tanz der Alli­anz in der Bevöl­ke­rung erhöht wer­den. Dabei sol­len nun neben sicher­heits­tech­ni­schen auch huma­ni­tä­re Aspek­te in den Vor­der­grund rücken.

Die Vize­mi­nis­ter­prä­si­den­tin Iwa­na Klim­pusch-Zinzad­se sag­te über die euro­päi­sche bzw. trans­at­lan­ti­sche Inte­gra­ti­on der Ukrai­ne :

Das ist eine sehr wich­ti­ge Ent­schei­dung, ins­be­son­de­re im Kon­text des Kamp­fes gegen die rus­si­sche Pro­pa­gan­da. Und neben der Wider­le­gung sowje­ti­scher und rus­si­scher Mythen über die NATO haben wir noch viel zu tun, das wah­re Wesen der nord­at­lan­ti­schen Alli­anz zu prä­sen­tie­ren. Die NATO bedeu­tet nicht nur Mili­tär. Die NATO steht auch für Men­schen­rech­te, Rechts­staat­lich­keit, Bil­dung und Umwelt.

Der Vize­mi­nis­ter­prä­si­den­tin zufol­ge begrün­det sich die Unter­stüt­zung der NATO in der Bevöl­ke­rung auf dem Gefühl emo­tio­na­len Bei­stands gegen die “rus­si­sche Aggres­si­on”. Nun soll auch das Ver­ständ­nis für die Tätig­keit der Alli­anz die brei­ten Mas­sen errei­chen. Damit soll die Unter­stüt­zung für die NATO zu einem bewuss­ten Akt wer­den.

Mehr zum The­ma — NATO-Pro­pa­gan­da mit Ange­li­na Jolie : “Nato muss obers­ter Beschüt­zer der Rech­te der Frau­en sein”

Geziel­te Maß­nah­men in den Regio­nen, zuge­schnit­ten auf bestimm­te Ziel­grup­pen, sol­len dem Plan zufol­ge den Men­schen das huma­ne Gesicht der NATO ver­mit­teln – auf Staats­kos­ten. Die Kam­pa­gne soll über das Pro­gramm “Maß­nah­men für euroat­lan­ti­sche Inte­gra­ti­on im infor­ma­tio­nel­len Raum” des Staat­li­chen Rund­funk­ko­mi­tees finan­ziert wer­den. Zusätz­li­che Mit­tel sol­len per Fund­rai­sing bei inter­es­sier­ten NGOs, Busi­ness-Stif­tun­gen und ande­ren Gre­mi­en in das Pro­gramm flie­ßen.

Pro­pa­gan­da für die NATO ist seit dem ers­ten Unab­hän­gig­keits­jahr der Ukrai­ne ein fes­ter Bestand­teil der ukrai­ni­schen Medi­en­land­schaft : Die Alli­anz betreibt in der Ukrai­ne seit Jahr­zehn­ten die Poli­tik der Ver­flech­tung. Spä­tes­tens im Früh­jahr 2014 wur­den mit dem Ver­bot rus­si­scher und russ­land­freund­li­cher Medi­en alle NATO-Kri­ti­ker mund­tot gemacht, die ein­zi­ge offen NATO-kri­ti­sche Par­tei – die Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei der Ukrai­ne – ist zer­schla­gen.

NATO ist "human und umweltfreundlich": Neue Charmeoffensive in der Ukraine gestartet
Ein Bau­zaun in Bel­grad mit Por­traits der Opfer der Bom­bar­de­ments durch NATO-Luft­waf­fe im Jahr 1999. Bild : März 2017.

Umfra­gen : Kein Kon­sens bei NATO-Fra­ge

Das trägt natür­lich Früch­te. Vie­le Mei­nungs­um­fra­gen stel­len eine signi­fi­kan­te Zunah­me der Akzep­tanz der Alli­anz seit 2014 fest. Wäh­rend Mit­te bis Ende der 2000er-Jah­re NATO-skep­ti­sche Posi­tio­nen in der Ukrai­ne (mit Aus­nah­me der West­ukrai­ne) deut­lich über­wo­gen, lie­gen jetzt – je nach Fra­ge­stel­lung und For­schungs­in­sti­tut – NATO-Skep­ti­ker und -Befür­wor­ter ent­we­der gleich­auf, oder die Trans­at­lan­ti­ker haben einen leich­ten Vor­sprung.

Ande­rer­seits lässt sich aber auch ein Rück­gang der Popu­la­ri­tät der NATO fest­stel­len. Laut einer im Febru­ar 2017 ver­öf­fent­lich­ten groß­an­ge­leg­ten Stu­die des renom­mier­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Umfra­ge­insti­tuts “Gal­lup” büß­te die NATO in der Ukrai­ne von 2014 bis 2016 sogar sechs Pro­zent an Beliebt­heit ein. Gal­lup stell­te in 26 Län­dern Mit­tel- und Ost­eu­ro­pas sowie den ehe­mals sowje­ti­schen Staa­ten über Jah­re hin­weg die glei­che Fra­ge – ob die Befrag­ten in der NATO eher Schutz oder Bedro­hung sehen. In die­sem Zeit­raum stieg die Anzahl der NATO-Skep­ti­ker in der Ukrai­ne um 15 Pro­zent.

Mehr zum The­ma - Ukrai­ni­scher Kurs auf NATO-Bei­tritt im Gesetz ver­an­kert

Zu die­ser Grup­pe dürf­te wohl nicht nur der har­te Kern der NATO-Geg­ner gehö­ren — je nach Umfra­ge zwi­schen 25 und 30 Pro­zent der Bevöl­ke­rung, der den blu­ti­ge Régime-Chan­ge auf dem Mai­dan ableh­nen. Auch die­je­ni­gen, die bei­spiels­wei­se einen här­te­ren NATO-Kurs gegen den ver­meint­li­chen Aggres­sor Russ­land erwar­ten, sähen in der NATO eben­so kei­nen Schutz.

Nichts­des­to­trotz ist das Bemü­hen bezeich­nend, aus­ge­rech­net aus der NATO, die in den letz­ten Jahr­zehn­ten meh­re­re völ­ker­rechts­wid­ri­ge Krie­ge vom Zaun gebro­chen und dabei nach­weis­lich auch Uran­mu­ni­ti­on ein­ge­setzt hat, als Pio­nier für Umwelt­schutz und Rechts­staat­lich­keit dar­zu­stel­len. Das Ziel der Kie­wer Macht­ha­ber ist wohl, ihren Gön­nern im Wes­ten im Fal­le eines Refe­ren­dums zum ange­streb­ten NATO-Bei­tritt um jeden Preis ein Bild fre­ne­ti­scher Unter­stüt­zung zu prä­sen­tie­ren. 

RT Deutsch