Unmenschliche Arbeitsbedingungen : Über 270 indonesische Wahlhelfer an Erschöpfung gestorben


In Indo­ne­si­en sind nach der größ­ten jemals an einem Tag abge­hal­te­nen Wahl mehr als 270 Hel­fer gestor­ben. Die meis­ten waren Opfer der Über­ar­bei­tung und damit zusam­men­hän­gen­der Krank­hei­ten, mel­det die Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters am Sonn­tag.
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Größte Wahl der Welt : Über 90 Mitglieder der Wahlkommission in Indonesien an Entkräftung gestorben


Nach dem neu­es­ten Stand star­ben min­des­tens 91 Mit­ar­bei­ter der Wahl­kom­mis­si­on im Lau­fe oder nach Abschluss des Urnen­gangs, wei­te­re 374 muss­ten in Kran­ken­häu­sern medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den, mel­det die Zei­tung Tem­po. Zunächst berich­te­ten indo­ne­si­sche Medi­en von 54 Toten und 32 Ver­sehr­ten. Laut dem Vor­sit­zen­den der Natio­na­len Wahl­kom­mis­si­on (KPU), Ari­ef Budi­man, sind die meis­ten Todes­fäl­le auf extre­me Erschöp­fung bei der Aus­zäh­lung der Wahl­zet­tel zurück­zu­füh­ren. Man­che Bediens­te­te waren gezwun­gen, über 24 Stun­den unun­ter­bro­chen zu arbei­ten. Hin­zu kom­men min­des­tens 15 Poli­zis­ten, die in Aus­übung ihrer Diens­te eben­falls an Ent­kräf­tung oder bei Ver­kehrs­un­fäl­len gestor­ben sind.

Budi­man stell­te eine Ent­schä­di­gung für die Hin­ter­blie­be­nen der Opfer in Höhe von 30 bis 36 Mil­lio­nen Rupiah (etwa 1.900 bis 2.300 Euro) in Aus­sicht. Der amtie­ren­de Prä­si­dent des süd­ost­asia­ti­schen Lan­des Joko Wido­do sprach den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen der Ver­stor­be­nen sein Bei­leid aus und ehr­te die­se als “Kämp­fer der Demo­kra­tie”.

Am Wahl­tag waren mehr als 192 Mil­lio­nen wahl­be­rech­tig­te Bür­ger dazu auf­ge­ru­fen, sowohl den Prä­si­den­ten und Vize­prä­si­den­ten als auch die Mit­glie­der des Par­la­ments und der Pro­vinz- und Kom­mu­nal­ver­tre­tun­gen zu wäh­len. Lan­des­weit wur­den über 800.000 Wahl­lo­ka­le geöff­net. Die Wahl­be­tei­li­gung lag bei den rekord­ver­däch­ti­gen 82 Pro­zent. Die KPU soll die offi­zi­el­len Ergeb­nis­se der Wahl bis spä­tes­tens 22. Mai vor­le­gen.

Mehr zum The­ma — Indo­ne­si­ens Prä­si­dent Joko Wido­do vor zwei­ter Amts­zeit 

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Sie wäre fast gestorben : „GoT“-Star Emilia Clarke zeigt erstmals FOTOS ihrer Hirn-OP


Wäh­rend die Fans rund um die Welt gespannt auf die neue Staf­fel der welt­be­kann­ten TV-Serie „Game of Thro­nes“ gewar­tet haben (am 14. April soll es soweit sein), nutz­te „GoT”-Star Emi­lia Clar­ke (32) die Zeit, um mit gesund­heit­li­chen Pro­ble­men zu kämp­fen.
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Sowjetischer Kosmonaut Waleri Bykowski gestorben


Bykow­ski lei­te­te eine Grup­pe von Kos­mo­nau­ten, die für ein Mond­lan­de­pro­gramm aus­ge­bil­det wur­den. Das Pro­gramm wur­de jedoch nach der erfolg­rei­chen Appol­lo 11 Mis­si­on der US-Ame­ri­ka­ner im Juli 1969 abge­bro­chen. Im Jahr 1978 flog er mit Sig­mund Jähn, dem ers­ten Deut­schen, ins All und umrun­de­te an Bord einer sowje­ti­schen Raum­sta­ti­on die Erde. Als einer der Pio­nie­re der Welt­raum­for­schung wur­de Bykowk­si zwei­mal mit dem Titel “Held der Sowjet­uni­on” aus­ge­zeich­net, der höchs­ten Aus­zeich­nung des Lan­des. Anläss­lich des gemein­sa­men Welt­raum­flu­ges mit Jähn erhielt Bykow­ski auch die Ehren­bür­ger­schaft der Stadt Ber­lin.

Mehr zum The­ma — Man­gel an Raum­an­zü­gen in rich­ti­ger Grö­ße – NASA sagt ers­ten Welt­raum-Allein­gang zwei­er Frau­en ab

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Stromausfall in Venezuela : Bereits 15 Nierenpatienten gestorben


Der seit Don­ners­tag­abend andau­ern­de lan­des­wei­te Strom­aus­fall in Vene­zue­la hat tra­gi­sche Fol­gen nach sich gezo­gen : Min­des­tens 15 Men­schen kos­te­te er bereits das Leben. Die Regie­rung in Cara­cas geht von einem Cyber­an­griff aus und macht die USA dafür ver­ant­wort­lich.
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Ungarns ältester Holocaust-Überlebender mit 106 Jahren gestorben


Der gelern­te Schus­ter muss­te im Zwei­ten Welt­krieg zunächst unter der dama­li­gen unga­ri­schen Füh­rung unter dem Hit­ler-Ver­bün­de­ten Miklos Hor­thy (1868−1957) Zwangs­ar­beit leis­ten. 1944 wur­de er ins KZ Maut­hau­sen ver­schleppt, aus dem er im Mai 1945 von Alli­ier­ten befreit wur­de. Sei­ne gesam­te Fami­lie wur­de im Holo­caust ermor­det. 1948 hei­ra­te­te er Roza­lia Welt­lin­ger (1921−1996), der die Flucht aus dem deut­schen Kon­zen­tra­ti­ons- und Ver­nich­tungs­la­ger Ausch­witz gelun­gen war und deren Fami­lie eben­falls im Holo­caust umkam. Das Ehe­paar hat­te zwei Kin­der. (dpa)

Mehr zum The­ma — Twit­ter-Video sorgt für Empö­rung : Betrun­ke­ne Schü­ler loben Holo­caust, belei­di­gen Juden und Schwar­ze

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Fünftes Opfer nach Straßburger Anschlag gestorben


Bei dem Anschlag in der Innen­stadt der Elsass-Metro­po­le waren am Diens­tag auch zahl­rei­che Men­schen ver­letzt wor­den. Der mut­maß­li­che Atten­tä­ter Ché­rif Che­katt wur­de am Don­ners­tag­abend nach einer zwei­tä­gi­gen Groß­fahn­dung auf der Flucht erschos­sen.

Das Motiv des mut­maß­li­chen Atten­tä­ters ist noch immer nicht ein­deu­tig geklärt. Die Ter­ror­mi­liz Isla­mi­scher Staat (IS) rekla­mier­te den Anschlag nach dem Tod Che­katts für sich und bezeich­ne­te ihn post­hum als einen ihrer “Sol­da­ten”. Frank­reichs Innen­mi­nis­ter Chris­to­phe Cas­ta­ner wer­te­te dies als “oppor­tu­nis­ti­sche” Wort­mel­dung, die nichts ände­re.

Bekannt ist, dass der Angrei­fer Zeu­gen zufol­ge “Alla­hu Akbar” (Allah ist groß) geru­fen hat. Außer­dem sei eine Radi­ka­li­sie­rung Che­katts wäh­rend eines Gefäng­nis­auf­ent­hal­tes auf­ge­fal­len, hieß es von­sei­ten der Behör­den. Che­katt wur­de in zwei Anti­ter­ror­ver­zeich­nis­sen der fran­zö­si­schen Regie­rung geführt und vom Geheim­dienst über­wacht.

Am Sonn­tag gedach­ten in Straß­burg Hun­der­te Men­schen der Opfer. Die Gedenk­ze­re­mo­nie fand vor der rie­si­gen Weih­nachts­tan­ne auf dem Klé­ber-Platz statt und wur­de von meh­re­ren Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen orga­ni­siert. (dpa)

Mehr zum The­ma — Zahl der Todes­op­fer bei Straß­burg-Anschlag steigt auf vier

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Zwei Babys in syrischem Flüchtlingslager wegen Mangelversorgung gestorben


Bereits im Okto­ber waren in Ruk­ban im Süden des Bür­ger­kriegs­lan­des nahe der Gren­ze zu Jor­da­ni­en zwei Kin­der infol­ge von Man­gel­ver­sor­gung gestor­ben. Die Flücht­lin­ge in dem Lager leben abge­schnit­ten von der Welt in einem Wüs­ten­ge­biet, das von mit den USA ver­bün­de­ten Rebel­len kon­trol­liert wird. Vie­le sind dort schon vor Jah­ren gestran­det.

Jor­da­ni­en hat nach einem Anschlag sei­ne Gren­ze geschlos­sen. Beob­ach­tern zufol­ge gibt es im Hin­ter­grund einen Kon­flikt zwi­schen Syri­ens Regie­rung und sei­nem Ver­bün­de­ten Russ­land mit den USA über Hilfs­trans­por­te nach Ruk­ban. Zuletzt war ein Hilfs­kon­voi Anfang Novem­ber in das Lager gekom­men — der ers­te seit Anfang des Jah­res. (dpa)

Mehr zum The­ma — Jor­da­ni­en will Ruk­ban-Flücht­lings­la­ger auf­lö­sen – Russ­land ver­han­delt mit Radi­ka­len und Ältes­ten

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Zweiter russischer Staatsbürger innerhalb eines Monats in US-Gewahrsam gestorben


Wol­kow befand sich seit Juni 2017 wegen eines abge­lau­fe­nen Visums in der Haft­an­stalt, ließ die Poli­zei- und Zoll­be­hör­de des US-ame­ri­ka­ni­schen Minis­te­ri­ums für Inne­re Sicher­heit (ICE) auf ihrer Web­sei­te ver­lau­ten. Im Dezem­ber 2017 ver­häng­te ein zustän­di­ges Gericht einen Abschie­bungs­be­schluss gegen den Rus­sen. Die offi­zi­el­le Tod­ur­sa­che des Man­nes wur­de bis­her noch nicht bestä­tigt.

Nach dem ähn­li­chen Prä­ze­denz­fall erst Mit­te Novem­ber ist das nun bereits der zwei­te Todes­fall eines rus­si­schen Bür­gers in einer US-ame­ri­ka­ni­schen Straf­voll­zugs­an­stalt.

Mehr zum The­ma — Häft­ling aus Russ­land stirbt in USA – Russ­lands Bot­schaft will Todes­um­stän­de klä­ren

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