Zweiter russischer Staatsbürger innerhalb eines Monats in US-Gewahrsam gestorben


Wol­kow befand sich seit Juni 2017 wegen eines abge­lau­fe­nen Visums in der Haft­an­stalt, ließ die Poli­zei- und Zoll­be­hör­de des US-ame­ri­ka­ni­schen Minis­te­ri­ums für Inne­re Sicher­heit (ICE) auf ihrer Web­sei­te ver­lau­ten. Im Dezem­ber 2017 ver­häng­te ein zustän­di­ges Gericht einen Abschie­bungs­be­schluss gegen den Rus­sen. Die offi­zi­el­le Tod­ur­sa­che des Man­nes wur­de bis­her noch nicht bestä­tigt.

Nach dem ähn­li­chen Prä­ze­denz­fall erst Mit­te Novem­ber ist das nun bereits der zwei­te Todes­fall eines rus­si­schen Bür­gers in einer US-ame­ri­ka­ni­schen Straf­voll­zugs­an­stalt.

Mehr zum The­ma — Häft­ling aus Russ­land stirbt in USA – Russ­lands Bot­schaft will Todes­um­stän­de klä­ren

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Rheinland-Pfalz : Zweiter Mann nach Unfall auf Mülldeponie gestorben


Durch den Unfall war bereits ein Arbei­ter auf der Depo­nie an Ver­gif­tung gestor­ben. Eine Obduk­ti­on der Lei­che hat­te als Todes­ur­sa­che inne­res Ersti­cken erge­ben. Auf dem Gelän­de war ein zunächst unbe­kann­ter Stoff aus­ge­tre­ten, die Flüs­sig­keit wur­de in einem Auf­fang­be­cken gesi­chert. Ein Schnell­test hat­te erge­ben, dass der Unfall wohl von Blau­säu­re und Schwe­fel­was­ser­stoff ver­ur­sacht wor­den war. (dpa)

Mehr zum The­ma — Tau­sen­de for­dern Schlie­ßung von gif­ti­ger Abfall­de­po­nie im Mos­kau­er Gebiet (Video)

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Belgien : Zwei Kinder im Alter von neun und elf Jahren durch Euthanasie gestorben


Ein Beam­ter bestä­tig­te, dass der Neun­jäh­ri­ge einen Gehirn­tu­mor hat­te und der Elf­jäh­ri­ge an Muko­vis­zi­do­se litt, so die Washing­ton Post. Die Kin­der hät­ten einem Ver­fah­ren fol­gen müs­sen, in dem sie ihren Wunsch schrift­lich bekannt gaben, berich­te­te die Zei­tung The Mir­ror. Sie wür­den dann von Kin­der­psych­ia­tern unter­sucht, um sicher­zu­stel­len, dass sie intel­li­gent genug waren, um sol­che Ent­schei­dung zu tref­fen und “nicht von Drit­ten beein­flusst wer­den”. Eltern konn­ten jedoch die Wün­sche ihrer Kin­der außer Kraft set­zen.

Bel­gi­en hat im Jahr 2014 sein Eutha­na­sie­gesetz geän­dert, um es Ärz­ten zu erlau­ben, das Leben eines Kin­des, wie jung es auch sein mag, auf des­sen Wunsch hin zu been­den.

Mehr zum The­ma — Bel­gi­sche Ärz­te wen­den Ster­be­hil­fe an — ohne expli­zi­ten Pati­en­ten­wunsch

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Großbritannien : Angeblich an Nowitschok vergiftete Frau gestorben


Die bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May zeig­te sich betrof­fen. “Ich bin ent­setzt und geschockt”, sag­te sie einer Mit­tei­lung zufol­ge.

Die Ermitt­ler gehen davon aus, dass das Paar aus Ames­bu­ry ver­se­hent­lich mit dem töd­li­chen Gift in Berüh­rung gekom­men war. Sie könn­ten laut Poli­zei einen kon­ta­mi­nier­ten Gegen­stand mit den Hän­den berührt haben. Die bei­den könn­te dem­nach etwa ein Fläsch­chen oder eine Injek­ti­ons­sprit­ze mit Res­ten des Gifts gefun­den haben, das bei der Ver­gif­tung von den Skri­pals ver­wen­det wur­de. Bri­ti­sche Medi­en berich­te­ten, dass bei­de Dro­gen­kon­su­men­ten gewe­sen sei­en. (dpa)

Mehr zum The­ma — Sach­a­ro­wa zu angeb­li­cher neu­er Nowit­schok-Ver­gif­tung : Poli­ti­sche Spiel­chen und Intri­gen been­den !

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Michael Jacksons Vater im Alter von 89 Jahren gestorben


Im Juni war Jack­son mit einem ter­mi­na­len Krebs­sta­di­um ins Kran­ken­haus ein­ge­wie­sen wor­den. Er starb in der Umge­bung sei­nes engen Fami­li­en­krei­ses.

Im Jahr 2014 wur­de Jack­son in der Rhythm and Blues Music Hall of Fame geehrt. Abge­se­hen von einem kurz nach des­sen Geburt gestor­be­nen Sohn wur­den alle sei­ne zehn Kin­der hoch ange­se­he­ne Ver­tre­ter der Musik­sze­ne.

Mehr zum The­ma — Indi­sche For­scher befin­den legen­dä­ren Anti Gra­vi­ty Lean von Micha­el Jack­son für “phy­sisch unmög­lich”

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Trauriger Rekord : Fast 35.000 Flüchtlinge in 25 Jahren auf dem Weg nach Europa gestorben


Als Grund­la­ge dien­te das Daten­ar­chiv des pan-euro­päi­schen Netz­wer­kes UNITED for Inter­cul­tu­ral Action. Als Ers­ter wird in der Lis­te der 24-jäh­ri­ge Kon­go­le­se Kim­pua Nsim­ba erwähnt, der sich nur fünf Tage nach sei­ner Ein­wei­sung in ein Flücht­lings­la­ger in Groß­bri­tan­ni­en erhängt hat. Laut Guar­dian sei­en die meis­ten Ver­trie­be­nen auf dem See­weg ver­un­glückt. Dabei betont das Blatt, dass sich das Namen­re­gis­ter nur auf nach­ge­wie­se­ne Fäl­le bezie­he und die ech­te Zahl der Todes­fäl­le deut­lich höher sein kann. Zudem stei­ge die Durch­schnitts­zahl pro Jahr dau­ernd an – von 61 Men­schen­le­ben im Jahr 1993 bis schließ­lich auf 3.915 im Jahr 2017.

Mehr zum The­ma — Alle zwei Sekun­den ein Mensch auf der Flucht : Drei Län­der tei­len welt­wei­te Last

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Schriftsteller und Journalist Tom Wolfe gestorben


Der aus Rich­mond (Bun­des­staat Vir­gi­nia) stam­men­de Wol­fe arbei­te­te zunächst für Zei­tun­gen und wur­de für sei­ne Berich­te in der Washing­ton Post über die Revo­lu­ti­on auf Kuba aus­ge­zeich­net. Er galt als Weg­be­rei­ter des soge­nann­ten “New Jour­na­lism” der 1960er und 1970er Jah­re, bei dem lite­ra­ri­sche Stil­mit­tel in Repor­ta­gen ein­flie­ßen. 

Zu Best­sel­lern wur­den Wol­fes Titel “Die Hel­den der Nati­on”, eine roman­ähn­li­che Repor­ta­ge über Test­pi­lo­ten der NASA, “Fege­feu­er der Eitel­kei­ten” über den Bör­sen­boom der 1980er Jah­re und die Zeit unter US-Prä­si­dent Ronald Rea­gan sowie der Roman “Ein gan­zer Kerl”. 2015 wur­de Wol­fe in die Ame­ri­can Aca­de­my of Arts and Sci­en­ces gewählt, sei­ne Wer­ke wur­den mehr­fach aus­ge­zeich­net. Eini­ge von Wol­fes Büchern, dar­un­ter Wer­ke zu Ras­sis­mus sowie der Kunst­sze­ne in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, sorg­ten für Auf­se­hen. (dpa)

Mehr zum The­ma — Spa­ni­scher Schrift­stel­ler und Jour­na­list Juan Goy­t­iso­lo ist tot

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