Starker Schneefall in Moskau : Dutzende Flüge gestrichen


In den Flug­hä­fen von Mos­kau sind am Don­ners­tag­abend wegen hef­ti­gen Schnee­falls mehr als 40 Flü­ge gestri­chen wor­den. Dies geht aus Infor­ma­tio­nen der Web­sei­te Yandex.Raspisanije her­vor, auf der Fahr- und Flug­plä­ne des öffent­li­chen Ver­kehrs in Russ­land ver­öf­fent­licht wer­den.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken


Zahlreiche Flüge in München und Frankfurt wetterbedingt gestrichen


Obwohl die Wet­ter­la­ge am Mor­gen ruhi­ger als erwar­tet gewe­sen sei und der Schnee in Regen über­ge­gan­gen sei, soll­ten die Annul­lie­run­gen ver­schie­de­ner Air­lines für rei­bungs­lo­se Abläu­fe im Flug­be­trieb sor­gen, so der Spre­cher wei­ter. Für die übri­gen über den Frei­tag geplan­ten 1.160 Flug­ver­bin­dun­gen sei­en aber kei­ne grö­ße­ren Ver­zö­ge­run­gen zu erwar­ten. Starts und Lan­dun­gen sei­en unter Berück­sich­ti­gung wit­te­rungs­be­ding­ter Vor­sichts­maß­nah­men gefahr­los mög­lich, sag­te der Spre­cher.

In Mün­chen wur­den wegen der schwie­ri­gen Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se für den Frei­tag rund 90 Flü­ge gestri­chen. Im Moment sei der Him­mel zwar blau, wei­te­rer Schnee­fall sei zunächst nicht in Sicht, “aber die Ent­schei­dung, Flü­ge zu strei­chen, liegt in der Hand der jewei­li­gen Air­line”, sag­te ein Spre­cher des Flug­ha­fens. Weil Flug­lot­sen in Ita­li­en am Nach­mit­tag in den Streik tre­ten, sei­en unab­hän­gig der 90 wet­ter­be­ding­ten Aus­fäl­le wei­te­re 20 Flug­ver­bin­dun­gen gestri­chen wor­den, sag­te der Spre­cher. (dpa)

Mehr zum The­ma — Bay­ern ver­sinkt im Schnee : Kata­stro­phen­fall auch im Land­kreis Bad Tölz-Wolf­rats­hau­sen

RT Deutsch


Wieder europaweiter Streik bei Ryanair — auch in Deutschland Flüge gestrichen


Pas­sa­gie­re des Bil­lig­flie­gers Ryan­air sind an die­sem Frei­tag erneut von Streiks des flie­gen­den Per­so­nals betrof­fen. Gewerk­schaf­ten in sechs euro­päi­schen Län­dern haben zu der neu­er­li­chen Streik­wel­le auf­ge­ru­fen. In Deutsch­land betei­li­gen sich die Pilo­ten der Ver­ei­ni­gung Cock­pit (VC) und die bei Ver­di orga­ni­sier­ten Flug­be­glei­ter. Wie vie­le Flü­ge tat­säch­lich aus­fal­len, blieb aber zunächst unklar.

Das Unter­neh­men hat ver­gleichs­wei­se weni­ge Flü­ge für den Frei­tag gestri­chen, der auf den Feri­en­be­ginn in eini­gen deut­schen Bun­des­län­dern fällt. Neben 150 abge­sag­ten Euro­paflü­gen soll­ten nach Aus­sa­ge von Mar­ke­ting-Chef Ken­ny Jacobs noch ein­mal 35 bis 45 Ver­bin­dun­gen von und nach Deutsch­land gestri­chen wer­den. Spä­ter hieß es dann auf dem Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter, es sei­en nach der VC-Ankün­di­gung “weni­ger als 100” Flü­ge abge­sagt wor­den.

Mehr zum The­ma — Neue Streiks bei Ryan­air : 190 Flü­ge abge­sagt

Eine Gewerk­schafts­ver­tre­te­rin nann­te am frü­hen Frei­tag­mor­gen deut­lich höhe­re Zah­len. Man rech­ne im Lau­fe des Tages mit deutsch­land­weit 250 gestri­che­nen Flü­gen, sag­te Mira Neu­mai­er von Ver­di. Die Streik­be­tei­li­gung sei sehr hoch. “Es gab star­ke Ein­schüch­te­run­gen sei­tens des Unter­neh­mens. Inso­fern ist es groß­ar­tig, dass sich die Kol­le­gen betei­li­gen”, so Neu­mai­er. (dpa)

RT Deutsch


US-Drohnenkrieg : Wie zwei Journalisten versuchen, von der Todesliste gestrichen zu werden


Zwei Jour­na­lis­ten sind offen­bar ins Faden­kreuz US-ame­ri­ka­ni­scher Droh­nen­an­grif­fe gera­ten. Es han­delt sich bei den Jour­na­lis­ten um Bil­al Abdul Kare­em, einen US-ame­ri­ka­ni­schen Staats­bür­ger, der unab­hän­gig in Syri­en arbei­tet, und Ahmad Zai­dan, einen lei­ten­den Jour­na­lis­ten von Al Dscha­si­ra. Abdul Kare­em ent­ging laut eige­nen Anga­ben schon fünf­mal nur knapp einem Droh­nen­an­griff, dar­un­ter zwei Angrif­fe auf Autos, in denen er gera­de unter­wegs war. Zwei wei­te­re Angrif­fe sol­len aus­ge­führt wor­den sein, als er sich im Gebäu­de sei­ner Nach­rich­ten­agen­tur On the Ground News auf­hielt.

Auch dem zwei­ten Jour­na­lis­ten droht Gefahr für Leib und Leben : Zai­dans Name soll auf einer gehei­men Lis­te von “Sky­net” auf­tau­chen. “Sky­net” ist ein Com­pu­ter­pro­gramm des US-Geheim­diens­tes NSA, das für Big-Data-Ana­ly­sen genutzt wird, um mög­li­che Ter­ro­ris­ten als Zie­le für Droh­nen­an­grif­fe zu iden­ti­fi­zie­ren. Kino­fans dürf­ten bei dem Namen “Sky­net” jedoch eher an die Film­rei­he “Ter­mi­na­tor” den­ken. In dem Sci­ence-Fic­tion-Klas­si­ker ist “Sky­net” eine künst­li­che Intel­li­genz, die kurz nach ihrer Akti­vie­rung einen Atom­krieg aus­löst. Nach die­sem “jüngs­ten Tag” kämp­fen Men­schen und Maschi­nen einen erbar­mungs­lo­sen Krieg.

Laut der Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on “Reprie­ve” ste­hen die bei­den Jour­na­lis­ten zu Unrecht auf der “Kill List”.

Bil­al und Ahmed sind Jour­na­lis­ten, kei­ne Ter­ro­ris­ten. Alles, was sie wol­len, ist die Chan­ce, das zu bewei­sen. Doch die Regie­rung ver­sucht, ihnen die­se Chan­ce zu ver­weh­ren”, so Jen­ni­fer Gib­son, Lei­te­rin des Reprie­ve-Droh­nen­pro­jekts.

Des­we­gen wur­de nun ein US-Gericht ange­ru­fen. Ziel sei die Ent­fer­nung bei­der Jour­na­lis­ten von der Lis­te.

Die Exe­ku­ti­ve soll­te nicht unkon­trol­liert als Rich­ter, Jury und Hen­ker auf­tre­ten dür­fen. In einem Land, das auf Rechts­staat­lich­keit basiert, haben die­se Män­ner das Recht, die Ent­schei­dung der Regie­rung, sie zu töten, anzu­fech­ten”, fuhr Gib­son fort.

Wol­len Sie sagen, dass ein US-Bür­ger in einem Kriegs­ge­biet kei­ne ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te hat?”, frag­te die zustän­di­ge Rich­te­rin Rose­ma­ry Col­ly­er ihr Gegen­über, den Ver­tre­ter des US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­ums Ste­phen Elliott, wäh­rend einer 90-minü­ti­gen Anhö­rung.

Wenn ein US-Bür­ger absicht­lich von einer Droh­ne aus den USA getrof­fen wird, hat die­se Per­son kei­ne ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te auf ein ordent­li­ches Ver­fah­ren, (…) kei­ne Benach­rich­ti­gung, nichts ?

Bei­den Jour­na­lis­ten wird eine zu gro­ße Nähe zu Isla­mis­ten vor­ge­wor­fen. Zai­dan soll Mit­glied von al-Qai­da und der Mus­lim­bru­der­schaft sein. Abdul Kare­em wur­de vor allem durch sei­ne Inter­views mit Kämp­fern von al-Qai­da und der al-Nus­ra-Front bekannt. Ihm wird unter­stellt, Pro­pa­gan­da für Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen zu betrei­ben. In der Tat lässt sich die Arbeit von Abdul Kare­em nicht ein­deu­tig zuord­nen, wie schon ein Arti­kel in der New York Times vom März 2017 belegt.

Abdul Kare­em wur­de als Dar­rell Lamont Phelps in den USA gebo­ren und wuchs auch dort auf. Er trat in New York als Schau­spie­ler und Kaba­ret­tist auf, bevor er zum Islam kon­ver­tier­te. Er lern­te Ara­bisch und reis­te durch den Nahen Osten. In Ägyp­ten nahm er einen Job bei einem sau­disch finan­zier­ten Fern­seh­pro­gramm an. Doch dort hielt es ihn nicht lan­ge. Seit 2012 reist er durch Syri­en und doku­men­tiert vor Ort den Krieg.

Obwohl sich Donald Trump poli­tisch klar von sei­nem Vor­gän­ger Barack Oba­ma abgrenzt, haben bei­de doch eine Gemein­sam­keit : eine Vor­lie­be für Droh­nen­ein­sät­ze. Nach Anga­ben der bri­ti­schen Beob­ach­tungs­stel­le “Air­wars” sind allein in den ers­ten sie­ben Mona­ten der Trump-Regie­rung min­des­tens 2.800 Zivi­lis­ten im Irak und in Syri­en durch Droh­nen getö­tet wor­den. In den letz­ten zwei Jah­ren der Oba­ma-Admi­nis­tra­ti­on star­ben min­des­tens 2.300 Zivi­lis­ten durch Droh­nen und klas­si­sche Luft­an­grif­fe im Kampf gegen den soge­nann­ten Isla­mi­schen Staat.

Das US-Mili­tär und die CIA sind auch in Afgha­ni­stan, Paki­stan, im Jemen und in Soma­lia mit Droh­nen aktiv. Bei­den erteil­te Trump mehr Befug­nis­se. So darf der US-Geheim­dienst in Afgha­ni­stan jetzt frei­er und selbst­stän­di­ger gehei­me Spe­zi­al­ein­hei­ten und Droh­nen ein­set­zen. Selbst wenn Zivi­lis­ten getö­tet wer­den, muss das Mili­tär nach Bom­bar­de­ments kaum noch Rechen­schaft gegen­über der Öffent­lich­keit able­gen. Nach Anga­ben des Bureau of Inves­ti­ga­ti­ve Jour­na­lism (TBIJ) hat die US-Droh­nen­kriegs­füh­rung seit 2004 etwa 10.858 Men­schen das Leben gekos­tet.

Am Don­ners­tag wur­de bekannt, dass 18 Repu­bli­ka­ni­sche Abge­ord­ne­te des US-Reprä­sen­tan­ten­hau­ses Trump für den Frie­dens­no­bel­preis vor­ge­schla­gen haben.

RT Deutsch


Warnstreik : Einschränkungen am Flughafen Frankfurt, 800 Flüge gestrichen


Die Gewerk­schaft Ver­di hat­te die Beschäf­tig­ten dazu auf­ge­for­dert, von 5.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Arbeit nie­der­zu­le­gen. Die Luft­han­sa hat bereits hun­der­te Flü­ge gestri­chen — wie auch an den eben­falls betrof­fe­nen Flug­hä­fen in Mün­chen, Köln und Bre­men. Ins­ge­samt sei­en mehr als 800 Ver­bin­dun­gen betrof­fen, sag­te eine Luft­han­sa-Spre­che­rin.

Ver­di will damit kurz vor der drit­ten Tarif­run­de für die Beschäf­tig­ten im öffent­li­chen Dienst den Druck erhö­hen. Die Gesprä­che sind am 15. und 16. April in Pots­dam. Die Gewerk­schaft for­dert für bun­des­weit rund 2,3 Mil­lio­nen Tarif­be­schäf­tig­ten sechs Pro­zent mehr Lohn und Gehalt, min­des­tens aber 200 Euro pro Monat.

Die Aus­stän­de an den Flug­hä­fen sol­len auf Diens­tag beschränkt sein. Die Gewerk­schaf­ten Ver­di und Beam­ten­bund dbb kün­dig­ten bis Frei­tag aller­dings wei­te­re bun­des­wei­te Warn­streiks im gesam­ten öffent­li­chen Dienst von Bund und Kom­mu­nen an. Betrof­fen sein sol­len unter ande­rem Kitas, der Nah­ver­kehr und die Müll­ab­fuhr. (dpa)

Mehr zum The­ma — Frank­reich : Eisen­bah­ner-Streik hat schon 100 Mil­lio­nen Euro gekos­tet

RT Deutsch


Bundesregierung : 222 Abschiebungen wegen Widerstands deutscher Piloten gestrichen


Preview Bis Ende Sep­tem­ber sol­len bun­des­weit 222 Abschie­bun­gen per Flug­zeug geschei­tert sein, weil sich Pilo­ten wei­ger­ten, eine Rol­le in der Abschie­bung von Flücht­lin­gen ins Aus­land zu spie­len. Dies berich­tet die West­deut­sche All­ge­mei­ne Zei­tung unter Beru­fung auf die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Lin­ken-Anfra­ge.
RT Deutsch