Trump gibt 50 Mio. Dollar „Stabilisierungshilfe“ für Syrien frei


Mit 50 Mil­lio­nen Dol­lar wol­len die Ver­ei­nig­ten Staa­ten eine „Sta­bi­li­sie­rung“ im kriegs­zer­stör­ten Syri­en för­dern. Das ent­schied US-Prä­si­dent Donald Trump am Frei­tag. Emp­fän­ger der Hil­fe sind vor allem Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen.
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Erdogan gibt bekannt : Türkei beginnt Militäroffensive gegen Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien


Mehr zum The­ma — Tür­kei kün­digt Ein­marsch in Syri­en an — Ers­te Berich­te über Grenz­über­que­rung tür­ki­scher Trup­pen

Die Tür­kei hat ihre ange­kün­dig­te Offen­si­ve in Nord­sy­ri­en begon­nen. Das gab der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan bekannt. Die tür­ki­schen Streit­kräf­te hät­ten die Ope­ra­ti­on gemein­sam mit pro-tür­ki­schen Rebel­len gestar­tet, schrieb er am Mitt­woch auf Twit­ter :

#Ope­ra­ti­on­Peace­Spring [Früh­ling des Frie­dens] wird die Ter­ror­dro­hun­gen gegen die Tür­kei neu­tra­li­sie­ren und zur Ein­rich­tung einer Sicher­heits­zo­ne füh­ren, die die Rück­kehr syri­scher Flücht­lin­ge in ihre Hei­mat erleich­tert.

Wir wer­den die ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät Syri­ens bewah­ren und die loka­len Gemein­schaf­ten von Ter­ro­ris­ten befrei­en.

Erdoğans Spre­cher, Fah­ret­tin Altun, hat­te zuvor in einem in der Nacht auf Mitt­woch ver­öf­fent­lich­ten Mei­nungs­bei­trag in der Washing­ton Post erklärt :

Das tür­ki­sche Mili­tär, zusam­men mit der Frei­en Syri­schen Armee, wird die tür­kisch-syri­sche Gren­ze in Kür­ze über­que­ren.

RT Deutsch


Forderung nach Freiheit : Roger Waters gibt Solidaritätskonzert für Julian Assange (Video)


Mehr zum The­ma — Regie­rungs­spre­cher zu Haft­be­din­gun­gen von Juli­an Assan­ge : Kön­nen und wol­len kei­ne Ein­schät­zung geben

Zu den Gäs­ten zähl­te auch der Jour­na­list und Fil­me­ma­cher John Pil­ger. Die­ser hat­te unlängst Kon­takt zu Assan­ge. Er berich­te­te von den Haft­be­din­gun­gen und der Hal­tung des Gefan­ge­nen. Assan­ge sitzt der­zeit wegen Ver­let­zung sei­ner Kau­ti­ons­auf­la­gen für 50 Wochen in Haft. Der Aus­tra­li­er fürch­tet sei­ne Aus­lie­fe­rung in die USA, wo ihm ein Pro­zess wegen Spio­na­ge und Geheim­nis­ver­rat droht.

RT Deutsch


Es gibt (noch) keinen Gefangenenaustausch zwischen Ukraine und Russland


Das Flug­zeug mit den ukrai­ni­schen Gefan­ge­nen sei bereits in der Luft, schrieb die ukrai­ni­sche Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­te Anna Isla­mo­wa auf Face­book. Und man war­te bereits auf die Rück­kehr nach Hau­se, schrieb sie wei­ter. Die­sen FB-Ein­trag über­nahm der Gene­ral­staats­an­walt in Kiew, Rus­lan Rja­bosch­ap­ka, und pos­te­te es auf sei­ner eige­nen FB-Sei­te. Medi­en in der Ukrai­ne, in Russ­land und im Wes­ten reich­te das, um es als Beweis dafür zu wer­ten, dass der Gefan­ge­nen­aus­tausch tat­säch­lich im Gan­ge ist. Eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung gab es aller­dings weder von Kiew noch von Mos­kau.

Ganz im Gegen­teil : Nur weni­ge Stun­den, nach­dem sich die Mel­dung wie ein Lauf­feu­er ver­brei­tet hat­te, sah sich die ukrai­ni­sche Regie­rung gezwun­gen, eine Stel­lung­nah­me zu ver­öf­fent­li­chen. Dar­in hieß es, dass der Aus­tausch noch nicht statt­ge­fun­den habe und wei­ter­hin “kom­pli­zier­te” Gesprä­che geführt wür­den. Ele­na Gitl­jans­ka­ja, Spre­che­rin des Geheim­diens­tes SBU, bestä­tig­te dann auch, dass es heu­te nicht mehr dazu kom­men wer­de und sie auch kein genau­es Datum nen­nen kön­ne, wann es so weit sein wird.

Mehr zum The­maUkrai­ne : Rus­si­scher RIA-Jour­na­list Wyschin­ski gegen Bürg­schaft aus Haft ent­las­sen

Die­se Epi­so­de zeigt aber erneut auf, wie schnell Medi­en – auch RT – auf sol­che Mel­dun­gen in sozia­len Netz­wer­ken ansprin­gen und etwas als Tat­sa­che berich­ten, das sich im Nach­hin­ein als Ente ent­puppt. Nie­mand möch­te in dem schnell­le­bi­gen Geschäft der Brea­king News zu viel Zeit gegen­über dem­je­ni­gen ver­strei­chen las­sen, der gera­de eine Eil­mel­dung zu einem beson­ders heik­len The­ma ver­öf­fent­licht hat. Denn je älter eine Nach­richt wird, und in die­sem Geschäft rei­chen nur weni­ge Minu­ten dafür aus, des­to weni­ger Klicks und Reich­wei­te erzielt das betref­fen­de Medi­um. Dass die­se Arbeits­wei­se auf Kos­ten der Qua­li­tät geht, darf dann am Ende nicht über­ra­schen.

In die­sem Fall nahm man schlicht­weg an, dass ein Gene­ral­staats­an­walt schon wis­sen wird, was in sei­nem Land geschieht, und das reich­te aus, um es als Tat­sa­che dar­zu­stel­len. Inzwi­schen hat Rja­bosch­ap­ka den Post Anna Isla­mo­was von sei­ner Face­book-Sei­te gelöscht, doch ein Screen­shot konn­te als “Beweis” bewahrt wer­den.

Es gibt (noch) keinen Gefangenenaustausch zwischen Ukraine und Russland
Der Screen­shot zeigt, dass der ukrai­ni­sche Gene­ral­staats­an­walt die Falsch­mel­dung der ukrai­ni­schen Rada-Abge­ord­ne­ten Anna Isla­mo­wa auf sei­ner Face­book-Sei­te gepos­tet und damit ein media­les Lauf­feu­er ent­facht hat.

Mehr zum The­maRT-Chef­re­dak­teu­rin zur Frei­las­sung von Kirill Wyschin­ski : Ein Jour­na­list mit unglaub­lich viel Mut

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Kommunalwahlen in Brandenburg : Wahlhelfer gibt Betrug zu


Bei der Kom­mu­nal­wahl in Bran­den­burg in die­sem Jahr erlang­te die AfD rund 16 Pro­zent der Stim­men. Dem Tages­spie­gel sag­te der jun­ge Wahl­hel­fer, er habe bei der Kom­mu­nal­wahl vom 26. Mai Stim­men gefälscht. Die Kom­mu­nal­wahl fand gleich­zei­tig mit der EU-Wahl statt : 

Kei­ner hat mich kon­trol­liert, dann habe ich ein­fach ein paar blaue Stim­men grün gemacht. 

Wahl­fäl­schern dro­hen nach Para­graph 107a des Straf­ge­setz­bu­ches Geld­stra­fen oder auch eine Frei­heits­stra­fe von bis zu fünf Jah­ren. 

Laut Anga­ben des Wahl­be­trü­gers liegt die Zahl sei­ner Wahl­fäl­schun­gen bei rund 50 : 

Ich hat­te die Lis­ten der Grü­nen, der AfD und noch einer klei­nen regio­na­len Par­tei, an deren Namen ich mich nicht mehr erin­ne­re. Wenn einer der AfD-Kan­di­da­ten meh­re­re Stim­men erhal­ten hat, habe ich ein­fach nur eine Zif­fer, die rest­li­chen bei einem Kan­di­da­ten der Grü­nen abge­stri­chen. 

Reue zeigt er kei­ne. Es sei ein­fach gewe­sen, die Stimm­zet­tel zu fäl­schen, denn kei­ner habe ihn kon­trol­liert. Und er wür­de es wie­der tun, denn sein “Herz schlägt links”. 

Der Auf­wand des Wahl­hel­fers, die Stimm­zet­tel zu fäl­schen, sei nicht nach­voll­zieh­bar, so der Kreis­wahl­lei­ter des Land­krei­ses Oder-Spree, denn damit habe er “sehr wenig” an dem Aus­gang der Wah­len geän­dert und sehr viel ris­kiert. 

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Zu viele Überfälle durch Wölfe : Brandenburger Schäfer gibt auf (Video)


Beson­ders hart hat es Schä­fer Dirk Hoff­mann aus Bran­den­burg getrof­fen. In 2016 gab es den ers­ten Über­griff mit zwei tote Scha­fen. Allein 2017 wur­den über 100 Scha­fe aus sei­ner Her­de von Wöl­fen geris­sen.

In 2018 wur­den bei einem ein­zi­gen Über­griff 17 Scha­fe und Läm­mer getö­tet. Jetzt will Schä­fer Dirk Hoff­mann aus­stei­gen und sei­ne Schaf­sher­de ver­kau­fen. 

Mehr zum The­ma — Ein­zig­ar­ti­ger Fund in Russ­land : Rie­si­ger Wolfs­kopf gefun­den — Offen­bar älter als 40.000 Jah­re

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Kampf gegen Fake News : Großbritannien gibt 18 Millionen Pfund für Medien in Osteuropa aus


Der Außen­mi­nis­ter Groß­bri­tan­ni­ens Jere­my Hunt kün­dig­te kurz vor Beginn der Medi­en­kon­fe­renz “Glo­bal Con­fe­rence for Media Free­dom” in Lon­don Unter­stüt­zung für Pres­se­frei­heit und unab­hän­gi­ge Medi­en auf der Welt an. So sol­len in den nächs­ten drei Jah­ren mit 18 Mil­lio­nen Pfund gegen Des­in­for­ma­ti­on und gefälsch­te Nach­rich­ten in ganz Ost­eu­ro­pa ent­ge­gen­ge­wirkt und unab­hän­gi­ge Medi­en in den west­li­chen Bal­kan­staa­ten gestärkt wer­den.

Die Mit­tel aus dem Konflikt‑, Sta­bi­li­täts- und Sicher­heits­fonds (CSSF) wer­den die Mei­nungs­frei­heit und unab­hän­gi­ge loka­le Stim­men in den west­li­chen Bal­kan­staa­ten unter­stüt­zen, um die Schaf­fung aus­ge­wo­ge­ner, unpar­tei­ischer Inhal­te zu för­dern”, sag­te Außen­mi­nis­ter Jere­my Hunt :

Da nur zehn Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung Zugang zu frei­en Medi­en haben, unter­gra­ben und desta­bi­li­sie­ren gefälsch­te Nach­rich­ten und Des­in­for­ma­tio­nen wei­ter­hin die Gesell­schaf­ten.

Die heu­ti­ge Finan­zie­rungs­be­kannt­ma­chung wird Jour­na­lis­ten, die in eini­gen der repres­sivs­ten Gesell­schaf­ten arbei­ten, unter­stüt­zen und den Angriff gegen gefälsch­te Nach­rich­ten ver­stär­ken.

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Peking erzürnt : US-Außenministerium gibt grünes Licht für Waffenlieferungen an Taiwan


Washing­ton hat grü­nes Licht gege­ben, Tai­wan mit US-Mili­tär­gü­tern im Wert von 2,2 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu belie­fern, ein­schließ­lich Pan­zern und Boden-Luft-Rake­ten. Die Maß­nah­me ver­stößt gegen die von Peking ver­folg­te Ein-Chi­na-Poli­tik, laut der Tai­wan zu Chi­na gehört.

Das Pen­ta­gon gab am Mon­tag in einem Tweet bekannt, dass das US-Außen­mi­nis­te­ri­um die Aus­fuhr von Mili­tär­ge­rät an TECRO (Tai­pei Eco­no­mic and Cul­tu­ral Rep­re­sen­ta­ti­ve Office – Ver­tre­tung Tai­wans in den USA) geneh­migt hat.

Der Kauf, der noch vom US-Kon­gress geneh­migt wer­den muss, umfasst ins­ge­samt 108 Abrams-Kampf­pan­zer, 250 Stin­ger-Luft­ab­wehr­ra­ke­ten, Maschi­nen­ge­weh­re und Aus­rüs­tung.

Laut dem Pen­ta­gon wer­de das Rüs­tungs­ge­schäft das “grund­le­gen­de mili­tä­ri­sche Gleich­ge­wicht” in der Regi­on nicht beein­flus­sen und ledig­lich Tai­wan Fähig­kei­ten “ver­bes­sern”, “aktu­el­len und zukünf­ti­gen regio­na­len Bedro­hun­gen zu begeg­nen und sei­ne Hei­mat­ver­tei­di­gung zu stär­ken”.

Die US-Waf­fen­lie­fe­rung, die das ohne­hin ange­spann­te Ver­hält­nis zu Chi­na wei­ter belas­tet, hat­te Peking schon im Vor­feld ver­är­gert. Die chi­ne­si­sche Füh­rung beton­te, dass es jede Ein­mi­schung von außen sowie jeden Ver­such bekämp­fen wer­de, Tai­wan vom chi­ne­si­schen Fest­land zu tren­nen. Dabei will Peking auch den Ein­satz von Gewalt nicht aus­schlie­ßen.

Jede Ein­mi­schung in die Tai­wan-Fra­ge ist zum Schei­tern ver­ur­teilt”, sag­te Chi­nas Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Gene­ral Wei Feng­he auf dem Sicher­heits­gip­fel des Shan­gri-La-Dia­logs in Sin­ga­pur im ver­gan­ge­nen Monat.

Kei­ne Ver­su­che wer­den erfolg­reich sind, Chi­na zu spal­ten.

Chi­na lehnt Waf­fen­ver­käu­fe der USA an Tai­wan ent­schie­den, kon­se­quent und unmiss­ver­ständ­lich ab”, erklär­te auch der Spre­cher des Außen­mi­nis­te­ri­ums Geng Shuang. Er warn­te Washing­ton davor, “den bila­te­ra­len Bezie­hun­gen sowie dem Frie­den und der Sta­bi­li­tät in der Tai­wan-Stra­ße [Meer­enge zwi­schen Chi­na und Tai­wan, Anm. d. R.] schwe­ren Scha­den zuzu­fü­gen”. 

Die Bezie­hun­gen zwi­schen Peking und Tai­peh haben sich ver­schlech­tert, seit die tai­wa­ne­si­sche Prä­si­den­tin Tsai Ing-wen im Mai 2016 ihr Amt ange­tre­ten hat. Chi­na ver­mu­tet, dass die Prä­si­den­tin mit der Unter­stüt­zung Washing­tons die for­ma­le Unab­hän­gig­keit des Insel­staats anstrebt, auf die ihr Amts­vor­gän­ger Chen Shui-bian noch ver­zich­tet hat­te.

Mehr zum The­ma — Lachen­der Drit­ter ? Tai­wans Prä­si­den­tin sieht Vor­tei­le durch Han­dels­streit zwi­schen USA und Chi­na

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