Smogalarm in Indien : Gläubige versehen hinduistische Götterstatuen mit Atemschutzmasken


So haben Gläu­bi­ge in einem Tem­pel in der Stadt Vara­na­si die Sta­tu­en hin­du­is­ti­scher Ido­le mit Schutz­mas­ken ver­se­hen. Bil­der von mas­kier­ten Skulp­tu­ren von Shi­va, Dur­ga, Kali und Sai Baba über­schwemm­ten indi­sche sozia­le Netz­wer­ke.

Die Fein­staub­be­las­tung nahm beson­ders nach den Fei­er­lich­kei­ten anläss­lich des Lich­ter­fests Diwa­li, bei denen tau­sen­de Böl­ler gezün­det wur­den, ein gefähr­li­ches Aus­maß an.

Der Ober­pries­ter des Tem­pels erklär­te gegen­über India Today, dass das Wohl der Hei­li­gen sehr sorg­fäl­tig behü­tet wird. Dazu gehört es auch, die Gott­hei­ten im Win­ter in war­me Decken ein­zu­kuscheln :

Wir behan­deln unse­re Ido­le als leben­de Gott­hei­ten und geben uns Mühe, damit sie sich glück­lich und wohl füh­len.

Wegen der kata­stro­phal schlech­ten Mess­wer­te haben die Behör­den in der indi­schen Haupt­stadt Neu-Delhi kürz­lich den Gesund­heits­not­stand aus­ge­ru­fen und Not­fall­maß­nah­men gegen den gefähr­li­chen Grad der Luft­ver­schmut­zung erlas­sen. Bis auf wei­te­res darf nur die Hälf­te der Autos auf die Stra­ße – an einem Tag die mit gera­den End­zif­fern der Kenn­zei­chen und am nächs­ten Tag die mit den unge­ra­den. Vie­le Bau­vor­ha­ben wur­den still­ge­legt. Die Schu­len blie­ben tage­lang geschlos­sen, an Mil­lio­nen Kin­der wur­den Atem­schutz­mas­ken ver­teilt.

Selbst das welt­be­kann­te Mau­so­le­um Taj Mahal ist betrof­fen. Dort wur­de eine gro­ße Anla­ge zur Luft­rei­ni­gung auf­ge­stellt, denn die ver­un­rei­nig­te Luft beschä­di­ge das iko­ni­sche Mar­mor­ge­bäu­de, schrei­ben loka­le Medi­en.

Mehr zum The­ma — Indi­scher Poli­ti­ker : Paki­stan ver­gif­tet Luft von Neu-Delhi

RT Deutsch


Standort des Propheten : Vatikan entwickelt Pokémon Go für Gläubige


Das Spiel nutzt, wie auch Poké­mon Go, die GPS-Koor­di­na­ten, die den Stand­punkt des Spie­lers bestim­men. Geht man an einer Kir­che vor­bei, wird man bei­spiels­wei­se auf­ge­for­dert, ein Gebet auf­zu­sa­gen. Erfüllt man die Auf­ga­be, erhält man Punk­te, die für wohl­tä­ti­ge Zwe­cke gespen­det wer­den kön­nen. Gerüch­ten zufol­ge soll Papst Fran­zis­kus das Spiel bereits gese­hen und posi­tiv bewer­tet haben. Die App soll ihm zufol­ge als Werk­zeug die­nen, die Mas­sen zu kon­ver­tie­ren. 

Mehr zum The­ma — Mann nimmt 40 Kilo dank Han­dy-Spiel “Poké­mon Go” ab

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