Trump : Haben Osama bin Ladens Sohn getötet


Bereits letz­ten Monat hat­te US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Mark Esper gesagt, dass sei­nen Infor­ma­tio­nen zufol­ge Ham­sa bin Laden, der auch als “Kron­prinz des Dschi­had” bekannt ist, getö­tet wor­den sein.

Laut der Erklä­rung des Wei­ßen Hau­ses soll die Ope­ra­ti­on, bei der Ham­sa bin Laden umkam, in der “Afghanistan/Pakistan regi­on” durch­ge­führt wor­den sein.

Bin Laden juni­or soll Trump zufol­ge eine wich­ti­ge Rol­le in der Al-Kai­da-Teror­ror­ga­ni­sa­ti­on gespielt haben und auch an der Pla­nung wei­te­rer Anschlä­ge betei­ligt gewe­sen sein.

Die Pres­se­mit­tei­lung ent­hält kei­ne Anga­ben zum Zeit­punkt der Ope­ra­ti­on.

Mehr Infor­ma­tio­nen in Kür­ze…

RT Deutsch


USA : Was könnte zum Abgang des Sicherheitsberaters John Bolton geführt haben ? (Video)


John Bol­ton, ein kriegs­lüs­ter­ner Fal­ke, gilt als einer der größ­ten Hard­li­ner, auf die man in Washing­ton tref­fen kann. Dem Prä­si­den­ten dien­te er als zäh­ne­flet­schen­de Gestalt, die den For­de­run­gen der USA Nach­druck ver­lieh.

Offen­bar lie­ßen sich die Posi­tio­nen der bei­den letzt­end­lich jedoch nicht ver­ein­ba­ren. Am 10. Sep­tem­ber wur­de Bol­ton von US-Prä­si­dent Donald Trump ent­las­sen. Und schon nächs­te Woche will Trump einen vier­ten Natio­na­len Sicher­he­ist­be­ra­ter ernen­nen.

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NI : „Todgefährlich“ — Gegen russische Su-35 haben nur F‑15 und F‑22 gewisse Chancen


Gegen den rus­si­schen Kampf­jet Su-35 (NATO-Code : Flan­ker E+) hät­ten nur US-ame­ri­ka­ni­sche Jets F‑15 und F‑22 gewis­se Chan­cen. Zu die­sem Schluss kam das US-Por­tal The Natio­nal Inte­rest (NI) in einem Ver­gleich der rus­si­schen Maschi­ne der Genera­ti­on 4++ mit vier US-Ana­lo­ga, dar­un­ter auch mit F‑16 und F‑35.
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Maaßen und die deutsche Außenpolitik : “Müssen ein gutes Verhältnis zu Russland haben”


Beim Ver­ein der Aus­län­di­schen Pres­se (VAP) in Ber­lin äußer­te sich der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes (BfV), Hans-Georg Maaßen, auch zur deut­schen Außen­po­li­tik.

Mehr zum The­ma — Maaßen zu RT über AfD-Erfolg : “Pro­ble­me der Leu­te haben nichts mit Gre­ta zu tun” (Video)

Die außen­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen der letz­ten Jah­re betrach­tet Maaßen kri­tisch. Noch vor zehn Jah­ren sei Deutsch­land von “Freun­den umge­ben” gewe­sen. Die­se Zeit sei jedoch einer zuneh­men­den “Iso­lie­rung” Deutsch­lands gewi­chen. Was die Grün­de dafür anbe­lan­ge, stän­de es der Regie­rung gut zu Gesicht, die­se auch bei sich selbst zu suchen. Immer wenn Deutsch­land und Russ­land ein “schlech­tes Ver­hält­nis” zuein­an­der gehabt hät­ten, wäre dies auch “schlecht für bei­de Län­der” gewe­sen.

In Gesprä­chen wür­den die Men­schen ihm immer wie­der den Ein­druck ver­mit­teln, dass Deutsch­land “ein gutes Ver­hält­nis zu Russ­land” auf­bau­en müs­se. In “gro­ßen Tei­len” mache er sich “deren Posi­tio­nen zu eigen”.

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Maaßen zu RT über AfD-Erfolg : “Probleme der Leute haben nichts mit Greta zu tun” (Video)


Der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent des Bun­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz (BfV) Hans-Georg Maaßen zählt zu den aktu­ell kon­tro­ver­ses­ten Per­sön­lich­kei­ten in der poli­ti­schen Land­schaft Deutsch­lands. Mal wer­den ihm Sym­pa­thi­en für die AfD nach­ge­sagt, mal die Ver­harm­lo­sung des Rechts­ex­tre­mis­mus. Bei­des trifft nach sei­nem Selbst­ver­ständ­nis jedoch nicht zu.

Mehr zum The­ma — “Maaßen nervt”: Per­so­nal- und Richt­li­ni­en­de­bat­te in der CDU kurz vor zwei Lan­des­wah­len

Beim Ver­ein der Aus­län­di­schen Pres­se (VAP) in Ber­lin stell­te er sich den Fra­gen der anwe­sen­den Jour­na­lis­ten. Nach Ansicht von Maaßen gehe es für die CDU bei den Land­tags­wah­len in Ost­deutsch­land dar­um, an die AfD ver­lo­re­ne Wäh­ler zurück­zu­ge­win­nen. RT Deutsch Redak­teur Kani Tuya­la woll­te vom Juris­ten Maaßen erfah­ren, wor­auf er die Erfol­ge der AfD in Ost­deutsch­land – jen­seits der Flücht­lings­po­li­tik – zurück­füh­re.

Nach sei­ner Ansicht ist der AfD-Erfolg zu einem “sehr gro­ßen Teil” auf die Frus­tra­ti­on der Wäh­ler­schaft zurück­zu­füh­ren. Dem­nach fühl­ten sich vie­le Wäh­ler oft “in Tei­len nicht wahr­ge­nom­men”. Die all­täg­li­chen Pro­ble­me der Men­schen hät­ten zudem “nichts mit Gre­ta Thun­berg” zu tun. Auch fühl­ten sich die Men­schen mit ihren Pro­ble­men in den öffent­lich-recht­li­chen Medi­en nicht wider­ge­spie­gelt. Bei dem von ihm dies­be­züg­lich iden­ti­fi­zier­ten Phä­no­men han­de­le es sich offen­bar um einen “Clash of Cul­tures” (Zusam­men­prall der Kul­tu­ren, Anm. d. Red.).

Mehr zum The­ma — Land­tags­wah­len im Osten : Rück­wärts immer, vor­wärts nim­mer ?

Als “Sprach­rohr der AfD” will sich Maaßen aller­dings nicht ver­stan­den wis­sen. Die Par­tei sei auch gar kein mög­li­cher Koali­ti­ons­part­ner der Christ­de­mo­kra­ten. Es dür­fe jedoch kei­ne “Rede­ver­bo­te” geben, und das gel­te nicht nur für die AfD.

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Trump bedauert Zölle für China nicht stärker angehoben zu haben


US-Prä­si­dent Donald Trump bedau­ert offen­bar, die Zöl­le auf chi­ne­si­sche Waren nicht noch wei­ter ange­ho­ben zu haben, und sieht sich nicht unter dem Druck von Ver­bün­de­ten, den eska­lie­ren­den Han­dels­krieg mit Chi­na zu been­den. Das wider­spricht laut inter­na­tio­na­len Nach­rich­ten­agen­tu­ren aller­dings frü­he­ren Aus­sa­gen ande­rer G7-Part­ner.
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Kein rechtsfreier Raum : Astronautin soll aus dem All Bankkonto ihrer Ex-Partnerin gehackt haben


Dem­nach gab Anne McC­lain, die im Juni nach einem sechs­mo­na­ti­gen Auf­ent­halt im All auf die Erde zurück­ge­kehrt war, gegen­über Ermitt­lern zu, auf das Kon­to mit dem ihr bekann­ten Pass­wort zuge­grif­fen zu haben.

Sie habe sich ver­ge­wis­sern wol­len, dass mit den — noch immer mit­ein­an­der ver­wo­be­nen — Finan­zen des Ex-Paa­res alles in Ord­nung ist, schrieb das Blatt. Die Sache flog dann auf, weil die Bank auf Nach­fra­ge der Ex-Part­ne­rin her­aus­fand, dass Zugrif­fe auf das Kon­to von einem Nasa-Netz­werk vor­ge­nom­men wor­den waren. Und zwar in der Zeit, in der McC­lain sich im All befun­den hat­te.

Der Zei­tung zufol­ge gibt es kei­ne Anhalts­punk­te, dass Geld auf dem Kon­to abhan­den gekom­men ist. Die ehe­ma­li­ge Part­ne­rin McC­lains aber beschul­dig­te die Astro­nau­tin den Behör­den gegen­über dem Iden­ti­täts­dieb­stahl. In einer ande­ren Beschwer­de gegen­über der Nasa heißt es, dass McC­lains Zugriff auf das Kon­to viel­mehr dazu gedient habe, Argu­men­te dafür sam­meln zu kön­nen, ihrer Ex das Sor­ge­recht für deren Sohn strei­tig zu machen. Die Unter­su­chun­gen dau­ern an.

(rt deutsch/dpa) 

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Katastrophe mit Ansage : Brände im Amazonas könnten globale Konsequenzen haben


von Maria Mül­ler

Die Brän­de im Ama­zo­nas-Regen­wald errei­chen in die­sem Jahr eine Rekord­zahl. Das INPE-Welt­raum­for­schungs­zen­trum in Bra­si­li­en hat bis­her 72.843 Brän­de regis­triert. Damit hat sich ihre Zahl bin­nen eines Jah­res um 82 Pro­zent erhöht.

Das Feu­er hat sich vor allem in den Bun­des­staa­ten Ron­dô­nia, Ama­zo­nas, Paraná und Mato Gros­so aus­ge­brei­tet. Der NASA-Satel­lit Aqua erfass­te zwi­schen dem 11. und 13. August die Brand­zo­nen. San­tia­go Gas­só, ein For­scher am God­dard-Zen­trum der NASA, berich­te­te, dass sich die Rauch­schicht in Süd­ame­ri­ka über ein Gebiet von 3,2 Mil­lio­nen Qua­drat­ki­lo­me­ter erstre­cke. 

Katastrophe mit Ansage: Brände im Amazonas könnten globale Konsequenzen haben
Dun­kel­heit am hel­lich­ten Tag : Rauch­schwa­den ver­dun­keln den Him­mel über São Pau­lo.

Not­stands­ge­bie­te wegen dich­tem Rauch

Vor zwei Wochen erklär­te der Bun­des­staat Ama­zo­nas in sei­nem süd­li­chen Teil und in der Haupt­stadt Man­aus den Not­stand. Das Gebiet Acre an der Gren­ze zu Peru ist seit­dem eben­falls wegen Brän­den in Alarm­be­reit­schaft. Satel­li­ten­bil­der zei­gen den nörd­lichs­ten Bun­des­staat Bra­si­li­ens Rorai­ma von dunk­lem Rauch bedeckt. Auch die Indus­trie­me­tro­po­le São Pau­lo war wegen der dich­ten Rauch­schicht in Alarm­zu­stand. Der Him­mel ver­dun­kel­te sich, es wur­de zwei Stun­den frü­her Nacht. Der Flug­ver­kehr war ein­ge­schränkt, die Men­schen lit­ten ver­stärkt an Erkran­kun­gen der Atmungs­we­ge.

Die Fol­gen der glo­ba­len Rauch­ent­wick­lung

Die Wis­sen­schafts­zeit­schrift Sci­ence ver­öf­fent­lich­te Anfang August eine Stu­die über die Fol­gen der enor­men Rauch­ent­wick­lung durch Wald­brän­de rund um die Erde. Dar­in wird die Hypo­the­se auf­ge­stellt, dass die Kon­se­quen­zen für das Welt­kli­ma in einer glo­ba­len Abküh­lung bestehen könn­ten, soll­ten die Rauch­mas­sen in die Stra­to­sphä­re gelan­gen. Sie wür­den ver­hin­dern, dass die Son­nen­strah­len zur Erd­ober­flä­che gelan­gen. Regen­wol­ken könn­ten unter die­sen Bedin­gun­gen nur schwer ent­ste­hen.

Rasan­te Zer­stö­rung der Wald­flä­chen

Nach Aus­wer­tun­gen des IPAM Kli­ma-Beob­ach­tungs­zen­trums im Jahr 2019 stieg die Ent­wal­dung durch Abhol­zen und Brän­de in Bra­si­li­en ins­ge­samt um 45,5 Pro­zent. Der Juli ver­zeich­ne­te den schlech­tes­ten Index :

2.254 Qua­drat­ki­lo­me­ter mit Anzei­chen für Umwelt­kri­sen. Eine Stei­ge­rung von 278 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat, als 596,6 Qua­drat­ki­lo­me­ter abge­holzt wur­den.

Das ent­spricht einer Zer­stö­rung von Wald­flä­chen in der Grö­ße von drei Fuß­ball­fel­dern pro Minu­te. Die Daten basie­ren auf Satel­li­ten­bil­dern der Erd­be­ob­ach­tung, auf­ge­zeich­net vom bra­si­lia­ni­schen Echt­zeit-Ent­wal­dungs­er­ken­nungs­sys­tem (DETER).

Katastrophe mit Ansage: Brände im Amazonas könnten globale Konsequenzen haben
Rauch ver­hüllt wei­te Tei­le des Him­mels im Ama­zo­nas-Gebiet.

Bol­so­na­ro : Ama­zo­nas­ge­biet aus­beu­ten

Die Zunah­me an Wald­brän­den in Rekord­ge­schwin­dig­keit seit Anfang des Jah­res 2019 fällt mit der neu­en Ent­wick­lungs­po­li­tik des rech­ten und umwelt­feind­li­chen Prä­si­den­ten Jair Bol­so­na­ro zusam­men. Er will das Ama­zo­nas­ge­biet im gro­ßen Maß­stab wirt­schaft­lich aus­beu­ten – Vieh­zucht und Berg­bau ste­hen dabei an ers­ter Stel­le. Dafür gab er 46.000 Qua­drat­ki­lo­me­ter für die Rodung frei, um dort ver­mu­te­te rei­che Vor­kom­men an Edel­me­tal­len abbau­en zu kön­nen. Sei­ne Poli­tik feu­ert die Groß­grund­be­sit­zer gera­de­zu an, sich durch die ille­ga­le Besitz­nah­me gan­zer Land­stri­che im Ama­zo­nas­be­cken zu berei­chern.

Die Brand­ro­dung ist der ers­te Schritt, um die Gebie­te land­wirt­schaft­lich nutz­bar zu machen. Doch auch der Markt­wert der wert­vol­len Ama­zo­nas­höl­zer ist nicht zu unter­schät­zen. Selbst Natur­parks und India­ner­re­ser­va­te fal­len dem Raub­zug zum Opfer. Bol­so­na­ro hat ihnen direkt den Schutz­ti­tel ent­zo­gen. Allei­ne in den ver­gan­ge­nen Tagen gab es in 68 sol­cher Gebie­te Wald­brän­de. Doch auch die damit ver­bun­de­ne Ver­fol­gung der indi­ge­nen Völ­ker nimmt wie­der zu, wöchent­lich gibt es Mel­dun­gen über Mor­de und Ver­trei­bun­gen. Der­zeit sol­len acht indi­ge­ne Grup­pen, die in Wald­ge­bie­ten leben und von der Außen­welt abge­schnit­ten sind, vom Feu­er ein­ge­kreist sein, wie die UN gegen­über der Autorin erklär­te. 

Das bra­si­lia­ni­sche INPE-Insti­tut für Welt­raum­for­schung kri­ti­sier­te :

Die Zahl der extre­men Hit­ze­wel­len im Ama­zo­nas­ge­biet ist heu­te um 60 Pro­zent höher als in den letz­ten drei Jah­ren. Das hat mit der Wald­zer­stö­rung zu tun und nicht mit den ver­stärk­ten Dür­re­pe­ri­oden.

Die Auf­nah­men von ver­san­de­ten Was­ser­läu­fen mit­ten im Ama­zo­nas­ge­biet, das frü­her zu den was­ser­reichs­ten Zonen der Erde zähl­te, sind scho­ckie­rend.

Wis­sen­schaft­ler for­dern Land­nut­zungs­plan

Eine Unter­su­chung des INPE in Zusam­men­ar­beit mit den Uni­ver­si­tä­ten von Stock­holm (Schwe­den) und Exe­ter (Eng­land) kam zu dem Schluss, dass eine umwelt­ge­rech­te Beauf­sich­ti­gung und Ver­wal­tung des Ama­zo­nas auch den Zustand der Wäl­der der gan­zen süd­ame­ri­ka­ni­schen Regi­on wesent­lich ver­bes­sern kön­ne. Luiz Ara­gão, Lei­ter der Fern­erkun­dungs­ab­tei­lung von INPE, sag­te dazu :

Zum ers­ten Mal konn­ten wir nach­wei­sen, dass eine feh­len­de Land­nut­zungs­pla­nung die zen­tra­le Ursa­che für die Wald­brän­de in der Regi­on ist. 

Katastrophe mit Ansage: Brände im Amazonas könnten globale Konsequenzen haben
Die Abhol­zung im bra­si­lia­ni­schen Teil des Regen­wal­des schrei­tet wei­ter groß­flä­chig vor­an. (Humai­ta, Bun­destaat Ama­zo­nas, 22. August 2019).

Bol­so­na­ro greift die Wis­sen­schaft an

Doch der bra­si­lia­ni­sche Prä­si­dent und sein Umwelt­mi­nis­ter Ricar­do Sal­les atta­ckie­ren nun das Insti­tut wegen die­ser Daten. Das Insti­tut sei “nicht patrio­tisch” und sei­ne Daten falsch. Des­sen Wis­sen­schaft­ler wür­den mit aus­län­di­schen NGOs und mit einer skan­dal­süch­ti­gen Pres­se zusam­men­ar­bei­ten, um das Anse­hen Bra­si­li­ens zu beschmut­zen.

Bol­so­na­ro ent­ließ kur­zer­hand den INPE-Direk­tor Ricar­do Gal­vao und ersetz­te ihn durch einen Mili­tär. Außer­dem erließ er neue Nor­men. Von nun an darf das Insti­tut sei­ne For­schungs­er­geb­nis­se nicht mehr auto­ma­tisch ver­öf­fent­li­chen, son­dern muss sie zuerst dem Prä­si­den­ten vor­le­gen. Zudem will Bol­so­na­ro ein neu­es Sys­tem zur Beob­ach­tung des Ama­zo­nas kau­fen.

Katastrophe mit Ansage: Brände im Amazonas könnten globale Konsequenzen haben
Ver­kohl­te Baum­stäm­me, wo jüngst noch das Leben blüh­te.

Ama­zo­nas-Fonds vor­läu­fig blo­ckiert

Nor­we­gen und Deutsch­land haben beschlos­sen, die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für den Ama­zo­nas-Fonds ein­zu­stel­len, da Bra­si­li­en die für den Erhalt des Ama­zo­nas-Regen­wal­des über­nom­me­nen Ver­pflich­tun­gen nicht erfül­le. Eines der Zie­le des Ama­zo­nas-Fonds besteht dar­in, die Öko­sys­tem­leis­tun­gen des Ama­zo­nas für Bra­si­li­en und die Welt zu bewer­ten und in inter­na­tio­na­ler Zusam­men­ar­beit den Wald­be­stand zu schüt­zen.

Nicht umsonst nennt man den Ama­zo­nas-Regen­wald auch “die Lun­ge der Erde”. Er pro­du­ziert rund 20 Pro­zent des glo­ba­len Sauer­stoffs und ist einer der an Arten­viel­falt reichs­ten Zonen des Pla­ne­ten. Über zwei Drit­tel des Ama­zo­nas­wal­des gehö­ren zu Bra­si­li­en, der Rest ver­teilt sich auf Kolum­bi­en, Peru, Boli­vi­en, Vene­zue­la und Ecua­dor.

Unum­kehr­ba­re Zer­stö­rung mit Fol­gen

Die Zer­stö­rung des Regen­wal­des wird bald nicht mehr umkehr­bar sein, wenn sie in die­sem Rhyth­mus wei­ter­geht. Damit stirbt auch das kom­pli­zier­te unter­ir­di­sche Was­ser­sys­tem, die Nie­der­schlä­ge gehen zurück und füh­ren auch in den gegen­wär­tig inten­siv land­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen Süd­bra­si­li­ens zu Tro­cken­heit. Das wie­der­um könn­te nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den “Acui­fe­ro Gua­ra­ni” haben, eine der größ­ten unter­ir­di­schen Süß­was­ser­re­ser­ven der Erde. Der rie­si­ge unter­ir­di­sche See befin­det sich zum Groß­teil in Bra­si­li­en, Tei­le lie­gen in Para­gu­ay und Uru­gu­ay. Die Umwelt­zer­stö­rung führt zu Ket­ten­re­ak­tio­nen, die noch nicht voll­stän­dig vor­her­seh­bar sind.

Jair Bol­so­na­ro demons­trier­te gleich zu Beginn sei­ner Amts­zeit sei­ne Ver­ach­tung für Kli­ma- und Umwelt­pro­ble­me. Die jähr­lich statt­fin­den­de Kli­ma­kon­fe­renz im Rah­men der auch von Bra­si­li­en unter­zeich­ne­ten UN-Kli­ma­rah­men­kon­ven­ti­on soll­te eigent­lich 2019 in Bra­si­li­en tagen. Bol­so­na­ro hat die Tagung abge­sagt. 

Mehr zum The­ma — Regen­wald­ab­hol­zung : EU-Abge­ord­ne­te wen­den sich gegen Frei­han­dels­ab­kom­men mit Mer­co­sur

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln.

RT Deutsch


Maduro : Haben Beweise, Attentat gegen mich erfolgte auf Anweisung von US-Sicherheitsberater Bolton


Zum Abbruch der Mili­tär­pa­ra­de führ­ten die Explo­sio­nen meh­re­rer Droh­nen unweit des Prä­si­den­ten. Im Dezem­ber warf Madu­ro dem US-Sicher­heits­be­ra­ter John Bol­ton vor, die­ser habe die Plä­ne für einen Putsch und sei­ne Ermor­dung geschmie­det. Nicolás Madu­ro äußer­te sich jetzt zu dem The­ma gegen­über dem US-Jour­na­lis­ten Max Blu­men­thal : 

Ein Jahr ist seit dem Atten­tat ver­gan­gen. Ich kann heu­te sagen, dass ich Bewei­se habe, die bele­gen, dass das ver­such­te Atten­tat auf Anwei­sung von John Bol­ton vom Wei­ßen Haus ver­übt wur­de. (…) Alles führt zu John Bol­ton, der eine kri­mi­nel­le Denk­wei­se hat, eine Denk­wei­se eines Mör­ders (…) Ich kann der­zeit nicht Prä­si­dent Trump beschul­di­gen, aber ich habe alle Grün­de, um eine Unter­su­chung (der Akti­vi­tä­ten) von John Bol­ton zu ver­lan­gen.

Die USA unter­stüt­zen seit Janu­ar den selbst­er­nann­ten Inte­rims­prä­si­den­ten Juan Guai­dó und ver­fech­ten des­sen For­de­rung nach einem Regie­rungs­wech­sel. Es folg­ten Sank­tio­nen gegen Vene­zue­la, so wur­den auch Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de im Aus­land ein­ge­fro­ren. Zu den jüngs­ten Sank­tio­nen äußer­te sich nun die vene­zo­la­ni­sche Vize­prä­si­den­tin Del­cy Rodríguez. Dies sei eine Atta­cke auf Pri­vat­be­sitz und stel­le eine zusätz­li­che Belas­tung für das vene­zo­la­ni­sche Volk dar.

Bol­ton sag­te bei einem Tref­fen in Lima : 

Ich möch­te klar­stel­len, dass die­se umfas­sen­de Anord­nung die US-Regie­rung ermäch­tigt, Per­so­nen zu iden­ti­fi­zie­ren, die das ille­gi­ti­me Régime von Nicolás Madu­ro wei­ter­hin unter­stüt­zen, (die­se) gezielt zu bestra­fen und Sank­tio­nen (gegen sie) zu ver­hän­gen. 

An der Tat­sa­che jedoch, dass das vene­zo­la­ni­sche Mili­tär hin­ter Madu­ro steht, wird dies nichts ändern.

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Syrien : USA trainieren Milizen für Anschläge und haben Ölhandel von IS übernommen


Wäh­rend des Krie­ges in Syri­en wur­de Washing­ton mehr­fach unter ande­rem vom Iran, Syri­en und Russ­land beschul­digt, syri­sche dschi­ha­dis­ti­sche Grup­pen zu eige­nen Zie­len zu unter­stüt­zen.

Mehr zum The­ma — Flücht­lings­camp in Nord­sy­ri­en : Rus­si­sches Mili­tär warnt vor einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe

Jetzt wur­de klar, dass die USA in Syri­en dschi­ha­dis­ti­sche Mili­zen trai­niert haben, um so den ille­ga­len Ölhan­del vom IS zu über­neh­men und wei­ter­hin mit dem Ziel, die Öl- und Gas­in­fra­struk­tur zu zer­stö­ren und syri­sche Regie­rungs­kräf­te anzu­grei­fen.

Das erklär­te Gene­ral­oberst Ser­gei Ruds­koi, Lei­ter der Haupt­di­rek­ti­on des rus­si­schen Gene­ral­stabs, wäh­rend der Mon­tags­be­spre­chung im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um in Mos­kau.

Die Anwe­sen­heit die­ser Grup­pen wur­de dem­nach in den Gebie­ten Essaoui­ra, Pal­my­ra und Abu Kamal fest­ge­stellt.

Exem­pla­risch für das Vor­ge­hen der USA im Land ist die Aus­bil­dung einer “gro­ßen bewaff­ne­ten Ein­heit” von “Jaysh Mag­ha­wir al-Thawra”-Milizen sowie eine Rei­he klei­ne­rer mili­tan­ter Grup­pen in einer 55 Kilo­me­ter wei­ten Zone um die Basis in al-Tanf. Die Gesamt­zahl der Auf­stän­di­schen lie­ge bei 2.700, so Ruds­koi.

Das rus­si­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um hat in Erfah­rung gebracht, dass eini­ge der aus­ge­bil­de­ten Auf­stän­di­schen von Hub­schrau­bern der U.S. Air Force nach Zaev­fra­tie gesen­det wer­den.

Dass die USA nicht auf­hö­ren, Waf­fen und mili­tä­ri­sche Aus­rüs­tung an Zaev­fra­tie zu lie­fern, hei­ze die Situa­ti­on vor Ort wei­ter an.

Die anhal­ten­de Lie­fe­rung von Waf­fen und mili­tä­ri­scher Aus­rüs­tung durch die Ver­ei­nig­ten Staa­ten an Zaev­fra­tie gibt eben­falls Anlass zu gro­ßer Sor­ge. Im Aus­tausch für Hil­fe beim Ölschmug­gel “pump­ten” die USA Waf­fen sowohl kur­di­sche als auch ara­bi­sche For­ma­tio­nen, die sie dann gegen­ein­an­der ein­set­zen. All dies ver­schlim­mert die Situa­ti­on in der vom Krieg gebeu­tel­ten Regi­on nur noch.”

Gleich­zei­tig haben die USA auf die­se Wei­se die Gewin­nung und den Ver­kauf von syri­schem Öl von den Fel­dern am Ost­ufer des Euphrats orga­ni­siert und damit effek­tiv der Ter­ror­grup­pe IS das Schmug­gel­ge­schäft weg­ge­nom­men, erklär­te Ruds­koi.

Mehr zum The­ma — Trump bricht sein Ver­spre­chen : USA las­sen 200 Sol­da­ten in Syri­en für “unbe­stimm­ten Zeit­raum”

Zusätz­lich zur Aus­bil­dung von Mili­zen sind die US-Struk­tu­ren in Syri­en damit beschäf­tigt, Ölan­la­gen und Fel­der der legi­ti­men syri­schen Regie­rung zu plün­dern (…). In jüngs­ter Zeit ist die Zahl der Mit­ar­bei­ter US-ame­ri­ka­ni­scher pri­va­ter Mili­tär­un­ter­neh­men in die­sen Ein­rich­tun­gen aktiv gestie­gen. Heu­te über­steigt die Zahl der pri­va­ten US-Söld­ner in Syri­en 3.500 Men­schen”, so Ruds­koi.

Ins­be­son­de­re wird die Pro­duk­ti­on und der Ver­kauf von syri­schem Öl aus den Fel­dern “Kona­ko”, “El Omar” und “Tanak” am Ost­ufer des Euphrat­flus­ses orga­ni­siert.

Es gibt ein kri­mi­nel­les Sys­tem der grenz­über­schrei­ten­den Lie­fe­rung von syri­schem Öl. Ein­fach gesagt, der Natio­nal­reich­tum Syri­ens wird geplün­dert.”

Alle die­se Akti­vi­tä­ten der ame­ri­ka­ni­schen Söld­ner wer­den unter dem Deck­man­tel der inter­na­tio­na­len Anti-Ter­ror-Koali­ti­on durch­ge­führt. Jedoch han­de­le es sich dabei tat­säch­lich um ein gro­ßes Schmug­gel­ge­schäft, das die Ame­ri­ka­ner von ISIL über­nom­men haben.

Die Ein­nah­men des Geschäfts flie­ßen wie­der­um teil­wei­se in die Aus­bil­dung von Mili­zen und in die Bestechung der Scheichs loka­ler Stam­mes­ver­bän­de. Allein im Juni und Juli gab es mehr als 300 Ter­ror­an­schlä­ge in von den USA und von der Koali­ti­on kon­trol­lier­ten Gebie­ten und töte­ten 225 Men­schen.

In den letz­ten vier Mona­ten wur­den 110 syri­sche Sol­da­ten und 65 Zivi­lis­ten Opfer von Angrif­fen durch Mör­ser und Artil­le­rie­be­schuss aus der Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne Idlib”, so Ruds­koi.

Mehr als 240 syri­sche Sol­da­ten und 100 Zivi­lis­ten wur­den ver­letzt. Außer­dem ver­su­che Washing­ton nicht, den 75.000 Men­schen im von ihnen errich­te­ten Lager al-Haul beim Über­le­ben zu hel­fen.

Die meis­ten von ihnen sind Frau­en und Kin­der. Ent­ge­gen allen Appel­len der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft ver­su­chen die USA nicht ein­mal, das Pro­blem des Über­le­bens der Men­schen in die­sem prak­tisch unbe­wohn­ba­ren, son­dern in Wirk­lich­keit in einem Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu lösen”, so der Gene­ral­oberst.

Auch Kämp­fer im Süd­wes­ten der Idlib-Dees­ka­la­ti­ons­zo­ne berei­ten sich auf eine Offen­si­ve vor, sag­te der Gene­ral­stab. Dar­über hin­aus haben die Ter­ro­ris­ten eine Kam­pa­gne gestar­tet, um die Aktio­nen rus­si­scher Spe­zia­lis­ten in der Regi­on zu dis­kre­di­tie­ren.

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RT Deutsch