Geleaktes Memo : Riad soll von den Anschlägen am Ostersonntag in Sri Lanka gewußt haben


Nach der Angriffs­se­rie auf meh­re­re christ­li­che Kir­chen, Hotels und in einer Wohn­ge­gend am Oster­sonn­tag in Sri Lan­ka, bei denen mehr als 250 Men­schen getö­tet und über 500 ver­letzt wur­den, teil­te der sri-lan­ki­sche Regie­rungs­chef Ranil Wick­re­me­sing­he noch am glei­chen Tag mit, dass die Sicher­heits­be­hör­den auch mög­li­che Ver­bin­dun­gen ins Aus­land nicht aus­schlie­ßen und dem wei­ter nach­ge­hen wür­de.

Tage nach dem Anschlag fan­den Poli­zis­ten eine Flag­ge des soge­nann­ten Isla­mi­schen Staa­tes. Der Mili­tär­ge­heim­dienst bestä­tig­te, dass der mut­maß­li­che Draht­zie­her der Anschlä­ge, Moham­med Zahr­an Hash­im, Anfüh­rer einer isla­mis­ti­schen Grup­pie­rung ist, die der Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on IS nahe­steht. In einem IS-Video habe er sie­ben wei­te­re Extre­mis­ten bei ihrem Treue­ge­lüb­de für den IS und des­sen Anfüh­rer Bagh­da­di ange­lei­tet. Sri-lan­ki­sche Behör­den deck­ten zudem Ver­bin­dun­gen von Zahr­an Hash­im nach Sau­di-Ara­bi­en auf, wel­che zusätz­lich zu aktu­el­len Berich­ten über ein ver­däch­ti­ges diplo­ma­ti­sches Memo auf die Golf­mon­ar­chie ver­wei­sen.

Mehr zum The­ma — Nach Atten­ta­ten in Sri Lan­ka : IS ver­öf­fent­licht Bild von angeb­li­chen Selbst­mord­at­ten­tä­tern

Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ver­haf­te­ten sri-lan­ki­sche Behör­den einen sau­di-ara­bi­schen Wis­sen­schaft­ler, Moham­med Ali­jar, 60 Jah­re alt, wegen des­sen angeb­li­chen Ver­bin­dun­gen zu Zahr­an Hash­im und mög­li­cher Betei­li­gung an den Anschlä­gen.

Ali­jar ist der Grün­der des Cent­re for Isla­mic Gui­d­ance, das über eine Moschee, eine Reli­gi­ons­schu­le und eine Biblio­thek in Zahrans Hei­mat­stadt Kat­tan­ku­dy ver­fügt, einer mus­li­misch domi­nier­ten Stadt am Ost­ufer Sri Lan­kas, wie Reu­ters berich­te­te. Ali­jar war dem­nach in die Aus­bil­dung der für die Oster­sonn­tags-Anschlä­ge ver­ant­wort­li­chen Selbst­mord­at­ten­tä­ter invol­viert. Zudem soll er laut der von der sri-lan­ki­schen Poli­zei ver­öf­fent­lich­ten Erklä­rung für Zahr­an Finanz­trans­ak­tio­nen getä­tigt haben.

Reu­ters beruft sich wei­ter­hin auf die Aus­sa­gen loka­ler Mus­li­me, die Zahr­an kann­ten und des­sen Radi­ka­li­sie­rung durch ultra-kon­ser­va­ti­ve Tex­te des Sala­fi-Wah­ha­bis­mus schil­dern, die er in der Biblio­thek des Cent­re for Isla­mic Gui­d­ance auf­ge­grif­fen hat. Dem­nach hat­te es der­ar­ti­ge Ansich­ten noch im Jahr 2016 nicht in Sri Lan­ka gege­ben.

Obwohl Sri-Lan­ka bis­her nicht das Ziel radi­kal­is­la­mis­ti­scher Anschlä­ge war, scheint somit der Ein­fluss des sala­fis­tisch-wah­ha­bi­ti­schen Islam auf die Mus­li­me der Insel stär­ker zu sein als bis­her bekannt.

Zahr­an Hash­im grün­de­te jedoch bereits frü­her eine kon­ser­va­ti­ve Grup­pe namens “Dar­ul Athar” und spä­ter um das Jahr 2014 die Hard Line Natio­nal Thow­heed Jamath (NTJ), wel­che von den Behör­den für die Anschlä­ge ver­ant­wort­lich gemacht wur­de.

Sala­fis­ti­sche Inter­pre­ta­tio­nen des Islam, die mit dem aus Sau­di-Ara­bi­en stam­men­den Wah­ha­bis­mus ver­bun­den ist, wur­de oft als Ideo­lo­gie radi­ka­ler Isla­mis­ten kri­ti­siert.

Ali­jar habe das Zen­trum bereits kurz nach sei­nem Abschluss an der Imam Muham­mad ibn Saud Isla­mi­schen Uni­ver­si­tät in Riad im Jahr 1990 gegrün­det. Finan­ziert wur­de das Zen­trum teil­wei­se aus sau­di­schen und kuwai­ti­schen Quel­len. Der South Chi­na Morning Post zufol­ge gehör­ten zu den Gebern auch ehe­ma­li­ge Kom­mi­li­to­nen Ali­jars aus Riad.

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Berich­ten zufol­ge ist zudem ein sau­di-ara­bi­sches diplo­ma­ti­sches Memo auf­ge­taucht, wel­ches der liba­ne­si­schen Online-Zei­tung Ala­hed News vor­liegt und aus dem her­vor­geht, dass die Regie­rung Sau­di-Ara­bi­ens Vor­kennt­nis­se der Oster­an­schlä­ge hat­te. Das Memo trägt das Sie­gel Sau­di-Ara­bi­ens, ent­spricht dem For­mat ande­rer sau­di­scher diplo­ma­ti­scher Memos, ist mit zwei Was­ser­zei­chen ver­se­hen und mit “drin­gend” und “streng geheim” beschrie­ben. Datiert ist es auf den 11. August 1440 des isla­mi­schen Kalen­ders (Hed­schra), das dem 17. April 2019 im gre­go­ria­ni­schen Kalen­der ent­spricht. Ange­schrie­ben wird der sau­di­sche Bot­schaf­ter in Sri Lan­ka, Abdul Nas­ser bin Hus­sein al-Hare­thi, vom sau­di­schen Außen­mi­nis­ter, Ibra­him bin Abdul Aziz al-Assaf.

Drei Anwei­sun­gen wer­den auf Ara­bisch mit höchs­ter Dring­lich­keit ver­mit­telt (hier aus der eng­li­schen Über­set­zung von Ala­hed ins Deut­sche über­setzt):

Ers­tens : Sie soll­ten alle Doku­men­te, Com­pu­ter­da­ten und die letz­te Kor­re­spon­denz mit in- und aus­län­di­schen Mit­glie­dern und Grup­pen löschen und dem Bot­schafts­per­so­nal eine Aus­gangs­sper­re auf­er­le­gen, es sei denn, es ist eine Rei­se erfor­der­lich ;

Zwei­tens : Sie soll­ten alle, die mit dem König­reich Sau­di-Ara­bi­en zu tun haben — ein­schließ­lich Bera­ter, Sicher­heits­kräf­te und Geheim­diens­te wäh­rend der drei kom­men­den Tage, ins­be­son­de­re am christ­li­chen Oster­tag — infor­mie­ren, um deren Anwe­sen­heit an öffent­li­chen und über­füll­ten Orten, näm­lich Kir­chen, zu ver­mei­den ;

Drit­tens : Sie soll­ten regel­mä­ßig schrift­li­che Nach­rich­ten über die sri-lan­ki­schen Behör­den und ihre Stand­punk­te an die­ses Minis­te­ri­um sen­den.

Auf­grund ver­schie­de­ner Berich­te dar­über, dass die koor­di­nier­te Anschlags­se­rie detail­liert geplant wor­den sein muss, da siche­re Häu­ser, ein gutes Netz­werk von Pla­nern und Betreu­ern, Fach­wis­sen über den Bom­ben­bau und erheb­li­che finan­zi­el­le Mit­tel not­wen­dig waren, las­sen Ali­jars Ver­bin­dun­gen zu wohl­ha­ben­den sau­di­schen Quel­len den Schluss zu, dass er als Ver­bin­dungs­glied fun­giert haben könn­te zwi­schen Geld­ge­bern aus der Golf­mon­ar­chie und den Atten­tä­tern in Sri Lan­ka.

Laut BBC schien es den sri-lan­ki­schen Behör­den nach den Anschlä­gen zunächst schwer erklär­bar, dass Hash­ims NTJ die not­wen­di­gen Mit­tel hat­te, eine sol­che Akti­on durch­zu­füh­ren.

Hash­ims Schwes­ter habe kurz vor dem Anschlag die hohe Sum­me von zwei Mil­lio­nen sri-lan­ki­schen Rupi­en (rund 12.000 US-Dol­lar), mög­li­cher­wei­se aus­län­di­schen Gel­des von Zahr­an erhal­ten.

Dass pri­va­te sau­di­sche Spen­den­gel­der den IS und ande­re Ter­ror­grup­pen finan­zie­ren, ist seit Lan­gem bekannt. Auch durch ver­öf­fent­lich­te E-Mails des US-Außen­mi­nis­te­ri­ums ist bekannt gewor­den, dass die US-Regie­rung seit Jah­ren weiß, dass Sau­di-Ara­bi­en und Katar zu den wich­tigs­ten Finan­ziers der Ter­ror­grup­pe Isla­mi­scher Staat und ande­ren gehö­ren.

Auf Anfra­ge erhielt Reu­ters vom Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bü­ro der sau­di­schen Regie­rung mit Bit­te um Stel­lung­nah­me kei­ne Ant­wort.

Mehr zum The­ma — Sri Lan­kas Regie­rung macht ein­hei­mi­sche Grup­pe für Anschlä­ge ver­ant­wort­lich

RT Deutsch


Netanjahu : Haben Ort in Golanhöhen ausgesucht, den wir nach Donald Trump benennen


US-Prä­si­dent Donald Trump erkann­te am 25. März, wäh­rend eines Besuchs des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ben­ja­min Netan­ja­hu in Washing­ton, die Sou­ve­rä­ni­tät Isra­els über die Golan­hö­hen an. Die­se hat­te Isra­el von Syri­en wäh­rend des Sechs­ta­ge­kriegs im Jahr 1967 ein­ge­nom­men. 

Zu Beginn der wöchent­li­chen Kabi­netts­sit­zung sag­te Netan­ja­hu :

Ich ver­sprach, dass wir eine Gemein­schaft nach Prä­si­dent Trump benen­nen wer­den. Ich möch­te Sie ger­ne dar­über infor­mie­ren, dass wir bereits eine Gegend in den Golan­hö­hen aus­ge­sucht haben, in der wir eine neue Gemein­schaft errich­ten wer­den ; wir haben den Pro­zess ein­ge­lei­tet. 

Für Isra­el stel­len die Golan­hö­hen, nach eige­ner Dar­stel­lung eine stra­te­gisch wich­ti­ge Posi­ti­on zur Ver­tei­di­gung gegen ira­ni­sche Kräf­te dar. 

Mehr zum The­ma — Spe­zi­el­ler Dank an Trump : Netan­ja­hu will Ort auf den Golan­hö­hen nach dem US-Prä­si­den­ten benen­nen

Es ist das ers­te Mal, dass Isra­el – nach 20 Jah­ren – eine neue Sied­lung auf den Golan­hö­hen errich­ten wird. In der Trump-Sied­lung wer­den zunächst 120 Fami­li­en ein neu­es zu Hau­se fin­den. Aus den Wah­len im April ging Netan­ja­hu als Sie­ger her­vor. Sobald eine neue Regie­rung geformt ist, kün­dig­te er an, wer­de man die Trump-Sied­lungs­plä­ne dem Kabi­nett vor­le­gen. Dabei wird man von einem alten Sied­lungs­plan von 1992 Gebrauch machen, wodurch die Sied­lung Bru­ch­im erwei­tert wer­de. Ihm bleibt bis Ende Mai Zeit, eine Koali­ti­on zu for­men. Anläss­lich des 52. Geburts­tags der israe­li­schen Unab­hän­gig­keit wür­de die Pla­nungs­kom­mis­si­on die Trump-Sied­lungs­plä­ne erhal­ten. 

RT Deutsch


Netanjahu : Haben Ort in Golanhöhen ausgesucht, den wir nach Donald Trump benennen


US-Prä­si­dent Donald Trump erkann­te am 25. März, wäh­rend eines Besuchs des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ben­ja­min Netan­ja­hu in Washing­ton, die Sou­ve­rä­ni­tät Isra­els über die Golan­hö­hen an. Die­se hat­te Isra­el von Syri­en wäh­rend des Sechs­ta­ge­kriegs im Jahr 1967 ein­ge­nom­men. 

Zu Beginn der wöchent­li­chen Kabi­netts­sit­zung sag­te Netan­ja­hu :

Ich ver­sprach, dass wir eine Gemein­schaft nach Prä­si­dent Trump benen­nen wer­den. Ich möch­te Sie ger­ne dar­über infor­mie­ren, dass wir bereits eine Gegend in den Golan­hö­hen aus­ge­sucht haben, in der wir eine neue Gemein­schaft errich­ten wer­den ; wir haben den Pro­zess ein­ge­lei­tet. 

Für Isra­el stel­len die Golan­hö­hen, nach eige­ner Dar­stel­lung eine stra­te­gisch wich­ti­ge Posi­ti­on zur Ver­tei­di­gung gegen ira­ni­sche Kräf­te dar. 

Mehr zum The­ma — Spe­zi­el­ler Dank an Trump : Netan­ja­hu will Ort auf den Golan­hö­hen nach dem US-Prä­si­den­ten benen­nen

Es ist das ers­te Mal, dass Isra­el – nach 20 Jah­ren – eine neue Sied­lung auf den Golan­hö­hen errich­ten wird. In der Trump-Sied­lung wer­den zunächst 120 Fami­li­en ein neu­es zu Hau­se fin­den. Aus den Wah­len im April ging Netan­ja­hu als Sie­ger her­vor. Sobald eine neue Regie­rung geformt ist, kün­dig­te er an, wer­de man die Trump-Sied­lungs­plä­ne dem Kabi­nett vor­le­gen. Dabei wird man von einem alten Sied­lungs­plan von 1992 Gebrauch machen, wodurch die Sied­lung Bru­ch­im erwei­tert wer­de. Ihm bleibt bis Ende Mai Zeit, eine Koali­ti­on zu for­men. Anläss­lich des 52. Geburts­tags der israe­li­schen Unab­hän­gig­keit wür­de die Pla­nungs­kom­mis­si­on die Trump-Sied­lungs­plä­ne erhal­ten. 

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Netanjahu : Haben Ort in Golanhöhen ausgesucht, den wir nach Donald Trump benennen


US-Prä­si­dent Donald Trump erkann­te am 25. März, wäh­rend eines Besuchs des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ben­ja­min Netan­ja­hu in Washing­ton, die Sou­ve­rä­ni­tät Isra­els über die Golan­hö­hen an. Die­se hat­te Isra­el von Syri­en wäh­rend des Sechs­ta­ge­kriegs im Jahr 1967 ein­ge­nom­men. 

Zu Beginn der wöchent­li­chen Kabi­netts­sit­zung sag­te Netan­ja­hu :

Ich ver­sprach, dass wir eine Gemein­schaft nach Prä­si­dent Trump benen­nen wer­den. Ich möch­te Sie ger­ne dar­über infor­mie­ren, dass wir bereits eine Gegend in den Golan­hö­hen aus­ge­sucht haben, in der wir eine neue Gemein­schaft errich­ten wer­den ; wir haben den Pro­zess ein­ge­lei­tet. 

Für Isra­el stel­len die Golan­hö­hen, nach eige­ner Dar­stel­lung eine stra­te­gisch wich­ti­ge Posi­ti­on zur Ver­tei­di­gung gegen ira­ni­sche Kräf­te dar. 

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Es ist das ers­te Mal, dass Isra­el – nach 20 Jah­ren – eine neue Sied­lung auf den Golan­hö­hen errich­ten wird. In der Trump-Sied­lung wer­den zunächst 120 Fami­li­en ein neu­es zu Hau­se fin­den. Aus den Wah­len im April ging Netan­ja­hu als Sie­ger her­vor. Sobald eine neue Regie­rung geformt ist, kün­dig­te er an, wer­de man die Trump-Sied­lungs­plä­ne dem Kabi­nett vor­le­gen. Dabei wird man von einem alten Sied­lungs­plan von 1992 Gebrauch machen, wodurch die Sied­lung Bru­ch­im erwei­tert wer­de. Ihm bleibt bis Ende Mai Zeit, eine Koali­ti­on zu for­men. Anläss­lich des 52. Geburts­tags der israe­li­schen Unab­hän­gig­keit wür­de die Pla­nungs­kom­mis­si­on die Trump-Sied­lungs­plä­ne erhal­ten. 

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Libysche Nationalarmee behauptet, portugiesischen Piloten abgeschossen zu haben


Die Bil­der, auf denen der Pilot in Mili­tär­klei­dung mit blut­ver­schmier­tem Gesicht zu sehen ist, wur­den in den sozia­len Netz­wer­ken geteilt. Medi­en berich­te­ten zunächst, der Pilot sei ein Ita­lie­ner. Die LNA behaup­te­te spä­ter, der Mann sei ein “por­tu­gie­si­scher Söld­ner”. Ein in den sozia­len Medi­en ver­öf­fent­lich­tes Video zeigt, wie der Mann sei­nen Namen, sein Alter und sei­ne Her­kunft nennt : Er sei 29 Jah­re alt und kom­me aus Por­tu­gal.

Der Ver­letz­te soll laut Anga­ben der LNA in den letz­ten Wochen in Liby­en gear­bei­tet haben. Die Haftar-Trup­pen behaup­ten, dass es sich bei dem abge­schos­se­nen Flug­zeug um einen Mira­ge-F1-Jet han­de­le.

Die por­tu­gie­si­schen Abge­ord­ne­ten im Euro­päi­schen Par­la­ment reagier­ten bereits auf die Berich­te. Ana Maria Gomes, eine Abge­ord­ne­te im Euro­päi­schen Par­la­ment, teil­te die Bil­der bei Twit­ter und frag­te, wel­chen Kräf­ten der Por­tu­gie­se die­ne.

Der 75 Jah­re alte Cha­li­fa Haftar hat­te sei­nen Ein­fluss in den ver­gan­ge­nen Mona­ten auf gro­ße Tei­le Liby­ens aus­ge­dehnt. Vor rund einem Monat gab er sei­nen Trup­pen den Befehl zum Angriff auf die Haupt­stadt Tri­po­lis, wo die inter­na­tio­nal aner­kann­te Regie­rung ihren Sitz hat. Dort kommt es seit­dem immer wie­der zu Kämp­fen.

Mehr zum The­ma — Mehr als 200 Tote bei Kämp­fen in Liby­en — UN-Sicher­heits­rat tagt 

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Libysche Nationalarmee behauptet, portugiesischen Piloten abgeschossen zu haben


Die Bil­der, auf denen der Pilot in Mili­tär­klei­dung mit blut­ver­schmier­tem Gesicht zu sehen ist, wur­den in den sozia­len Netz­wer­ken geteilt. Medi­en berich­te­ten zunächst, der Pilot sei ein Ita­lie­ner. Die LNA behaup­te­te spä­ter, der Mann sei ein “por­tu­gie­si­scher Söld­ner”. Ein in den sozia­len Medi­en ver­öf­fent­lich­tes Video zeigt, wie der Mann sei­nen Namen, sein Alter und sei­ne Her­kunft nennt : Er sei 29 Jah­re alt und kom­me aus Por­tu­gal.

Der Ver­letz­te soll laut Anga­ben der LNA in den letz­ten Wochen in Liby­en gear­bei­tet haben. Die Haftar-Trup­pen behaup­ten, dass es sich bei dem abge­schos­se­nen Flug­zeug um einen Mira­ge-F1-Jet han­de­le.

Die por­tu­gie­si­schen Abge­ord­ne­ten im Euro­päi­schen Par­la­ment reagier­ten bereits auf die Berich­te. Ana Maria Gomes, eine Abge­ord­ne­te im Euro­päi­schen Par­la­ment, teil­te die Bil­der bei Twit­ter und frag­te, wel­chen Kräf­ten der Por­tu­gie­se die­ne.

Der 75 Jah­re alte Cha­li­fa Haftar hat­te sei­nen Ein­fluss in den ver­gan­ge­nen Mona­ten auf gro­ße Tei­le Liby­ens aus­ge­dehnt. Vor rund einem Monat gab er sei­nen Trup­pen den Befehl zum Angriff auf die Haupt­stadt Tri­po­lis, wo die inter­na­tio­nal aner­kann­te Regie­rung ihren Sitz hat. Dort kommt es seit­dem immer wie­der zu Kämp­fen.

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Libysche Nationalarmee behauptet, portugiesischen Piloten abgeschossen zu haben


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Der Ver­letz­te soll laut Anga­ben der LNA in den letz­ten Wochen in Liby­en gear­bei­tet haben. Die Haftar-Trup­pen behaup­ten, dass es sich bei dem abge­schos­se­nen Flug­zeug um einen Mira­ge-F1-Jet han­de­le.

Die por­tu­gie­si­schen Abge­ord­ne­ten im Euro­päi­schen Par­la­ment reagier­ten bereits auf die Berich­te. Ana Maria Gomes, eine Abge­ord­ne­te im Euro­päi­schen Par­la­ment, teil­te die Bil­der bei Twit­ter und frag­te, wel­chen Kräf­ten der Por­tu­gie­se die­ne.

Der 75 Jah­re alte Cha­li­fa Haftar hat­te sei­nen Ein­fluss in den ver­gan­ge­nen Mona­ten auf gro­ße Tei­le Liby­ens aus­ge­dehnt. Vor rund einem Monat gab er sei­nen Trup­pen den Befehl zum Angriff auf die Haupt­stadt Tri­po­lis, wo die inter­na­tio­nal aner­kann­te Regie­rung ihren Sitz hat. Dort kommt es seit­dem immer wie­der zu Kämp­fen.

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Parlamentswahlen in Spanien haben begonnen


Fast 37 Mil­lio­nen Spa­ni­er sind auf­ge­ru­fen, ihre Stim­me abzu­ge­ben. Auch wenn zuletzt die “Sozia­lis­ti­sche Arbei­ter­par­tei” (PSOE) von Minis­ter­prä­si­dent Pedro Sán­chez vor­ne lag, ist es jedoch frag­lich, ob sie mit ihren mög­li­chen Koali­ti­ons­part­nern eine regie­rungs­fä­hi­ge Mehr­heit errei­chen wird.

Sán­chez gab am Sonn­tag­mor­gen als ers­ter Spit­zen­po­li­ti­ker des Lan­des sei­ne Stim­me ab. Der 47-jäh­ri­ge Sozia­list rief die Bür­ger erneut dazu auf, sich rege an der Abstim­mung zu betei­li­gen. An der letz­ten Wahl im Juni 2016 hat­ten nur rund 66 Pro­zent der Wahl­be­rech­tig­ten teil­ge­nom­men. Sán­chez ist erst seit Juni 2018 im Amt. 

Soll­ten die kon­ser­va­ti­ven Kräf­te mit der Volks­par­tei PP, mit ihrem Kan­di­da­ten Pablo Casa­do an der Spit­ze, eine mehr­heits­fä­hi­ge Koali­ti­on bil­den kön­nen, wür­de mit der New­co­mer-Par­tei “Vox” ver­mut­lich erst­mals seit Jahr­zehn­ten wie­der eine Rechts­au­ßen-Par­tei in Madrid mit­re­gie­ren. In Anda­lu­si­en wur­de bereits im Febru­ar regio­nal ein sol­cher Regie­rungs­pakt geschlos­sen.

Mehr zum The­ma — Eine Woche vor Wah­len in Spa­ni­en : Whats­App blockt Kon­to von lin­ker Par­tei Pode­mos

Aller­dings könn­te es in der viert­größ­ten Volks­wirt­schaft der Euro­zo­ne auch erneut zu einer poli­ti­schen Blo­cka­de­si­tua­ti­on kom­men, wie bereits 2016 gesche­hen. Damals war Spa­ni­en – trotz zwei­er Wahl­gän­ge inner­halb von sechs Mona­ten – fast ein Jahr lang ohne regu­lä­re Regie­rung geblie­ben.

Die Wahl­lo­ka­le schlie­ßen um 20.00 Uhr, auf den Kana­ri­schen Inseln um 21.00 Uhr MESZ. Danach wer­den ers­te Pro­gno­sen auf der Basis von Nach­wahl­be­fra­gun­gen erwar­tet.

Mehr zum The­ma — Die Reak­ti­vie­rung des Faschis­mus in Spa­ni­en

(rt deutsch/dpa)

RT Deutsch


Rechnung aus Nordkorea : Haben die USA Kosten für medizinische Behandlung Otto Warmbiers beglichen ?


Die Washing­ton Post berich­tet, in Kennt­nis einer Rech­nung für die Behand­lung Otto Warm­biers aus Pjöng­jang zu sein und bezieht sich dabei auf zwei nicht genann­te Quel­len in der US-Regie­rung. Otto Warm­bi­er hat­te im Jahr 2016 eine Grup­pen­rei­se nach Nord­ko­rea ange­tre­ten und war dort im März 2016 zu 15 Jah­ren Arbeits­la­ger ver­ur­teilt wor­den. Als Grund wur­den “feind­li­che Hand­lun­gen gegen den Staat” ange­ge­ben. Er soll im Janu­ar 2016 ein poli­ti­sches Pla­kat in einem Hotel in Pjöng­jang ent­wen­det haben.

Ein Jahr spä­ter wur­de er in einem koma­tö­sen Zustand in die USA aus­ge­flo­gen. Sein Gesund­heits­zu­stand ver­schlech­ter­te sich jedoch wei­ter, so dass er nach weni­gen Tagen in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­starb. Damit Warm­bi­er aus­ge­flo­gen wer­den konn­te, so wur­de nun erst­ma­lig bekannt, muss­ten die USA unter­schrei­ben, dass sie zwei Mil­lio­nen Dol­lar für die medi­zi­ni­sche Behand­lung an die nord­ko­rea­ni­sche Regie­rung zah­len wür­den. Ob die Rech­nung begli­chen wur­de, ist strit­tig. 

Die Rech­nung hät­ten der US-Son­der­ge­sand­te Joseph Yun und ein US-Arzt bei ihrer Rei­se nach Nord­ko­rea erhal­ten, wo sie den erkrank­ten Otto Warm­bi­er besuch­ten. Erst im Juni 2017 hät­te die US-Sei­te von dem schlech­ten Gesund­heits­zu­stand Warm­biers erfah­ren.

Unbe­stä­tig­ten Berich­ten zufol­ge habe US-Prä­si­dent Donald Trump ange­wie­sen, die Rech­nung zu beglei­chen, um den US-Bür­ger aus­flie­gen zu kön­nen. Ande­ren Berich­ten zufol­ge soll die Rech­nung auch wei­ter­hin nicht begli­chen wor­den sein. Die Zah­lungs­ver­pflich­tung wur­de in Nord­ko­rea unter­schrie­ben, das Wei­ße Haus will hier­zu nicht Stel­lung bezie­hen. Der Vater von Otto Warm­bi­er, Fred Warm­bi­er, sag­te der Pres­se, er habe von einer sol­chen Rech­nung nichts gewusst. 

Die US-Regie­rung wirft Nord­ko­rea vor, den Stu­den­ten miss­han­delt, gefol­tert und letzt­lich durch ihre Hand­lun­gen getö­tet zu haben. US-Ärz­te konn­ten jedoch kei­ne Ver­let­zun­gen an Warm­bi­er fest­stel­len. Sei­ne Eltern spra­chen sich gegen eine Aut­op­sie aus. Die nord­ko­rea­ni­sche Sei­te besteht dar­auf, dass Warm­bi­er eine Lebens­mit­tel­ver­gif­tung und eine schwe­re all­er­gi­sche Reak­ti­on auf die ihm hier­für ver­ab­reich­ten Medi­ka­men­te erlit­ten habe.

Bei dem Besuch in Nord­ko­rea konn­ten weder Yun noch der ihn beglei­ten­de US-Arzt fest­stel­len, dass die Ärz­te im Fri­endship Hos­pi­tal für aus­län­di­sche Gäs­te, in wel­chem Warm­bi­er behan­delt wur­de, nicht alles in ihrer Macht ste­hen­de getan hät­ten, um den Gesund­heits­zu­stand des US-Ame­ri­ka­ners zu ver­bes­sern. 

Die USA for­dern im Gegen­zug von Pjöng­jang Scha­dens­er­satz­zah­lun­gen an die Fami­lie des Ver­stor­be­nen in Höhe von mehr als 500 Mil­lio­nen US-Dol­lar. Die Sum­me setz­te ein US-Gericht fest. 

RT Deutsch