Hamburg : Pfleger baden Koma-Patientin zu heiß — Frau stirbt wenig später


Zuvor hat­te die Ham­bur­ger Mor­gen­post berich­tet. Zwei Mit­ar­bei­ter eines Inten­siv­pfle­ge­zen­trums hat­ten dem­zu­fol­ge vor zwei Wochen Bade­was­ser für die hilf­lo­se Frau ein­ge­las­sen und die Tem­pe­ra­tur dafür auch geprüft. Etwas spä­ter wur­de die Frau mit einem Lift in die Bade­wan­ne gesetzt. Zwi­schen­zeit­lich soll dem Zen­trum zufol­ge — ver­mut­lich wegen eines tech­ni­schen Defekts — so viel hei­ßes Was­ser nach­ge­lau­fen sein, dass das Was­ser in der Wan­ne viel zu heiß war.

Die Pfle­ge­fach­kraft regis­trier­te dies lei­der erst, als die eige­ne Hand mit dem gestütz­ten Kopf der Bewoh­ne­rin auf die Was­ser­ober­flä­che auf­traf”, sag­te der Geschäfts­füh­rer des Pfle­ge­zen­trums, Micha­el Schrei­ner, am Don­ners­tag in einer schrift­li­chen Stel­lung­nah­me. Die Mit­ar­bei­ter hät­ten sofort den Not­arzt geru­fen. Die 47-Jäh­ri­ge kam mit schwe­ren Ver­brü­hun­gen in eine Spe­zi­al­kli­nik. Am Frei­tag vori­ge Woche starb die Frau. (dpa)

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Verständnisprobleme hinter Gittern : Jeder zweite Häftling in Bremen und Hamburg aus dem Ausland


Beson­ders hoch ist der Aus­län­der­an­teil in Haft­an­stal­ten in Bre­men und Ham­burg. Hier ist es jeder Zwei­te. Laut des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes ist es bun­des­weit jeder Drit­te. Am 31. März 2018 waren es 16.267 aus­län­di­sche Straf­ge­fan­ge­ne und Siche­rungs­ver­wahr­te. Die Kos­ten pro aus­län­di­schem Häft­ling lie­gen bei 122 Euro am Tag. Ins­ge­samt gibt es rund 50.957 Häft­lin­ge in Deutsch­land. 

Zwi­schen 2016 und 2019 stieg die Zahl der Häft­lin­ge aus dem Aus­land in Sach­sen von 482 auf 981 Per­so­nen. Es fehlt an Dol­met­schern und Jus­tiz­voll­zugs­be­am­ten mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund. Beson­ders benö­tigt wer­den dort Über­set­zer aus Syri­en, Polen, Alba­ni­en und Gui­nea-Bissau. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich stamm­ten 2018 die meis­ten aus­län­di­schen Häft­lin­ge aus der Tür­kei (2.366), Polen (1.316), Rumä­ni­en (1.143) und Marok­ko (648). 

Die stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin der JVA Hal­le macht an einem Bei­spiel, gegen­über dem MDR deut­lich, dass durch Ver­stän­di­gungs­pro­ble­me schnell zu Frus­tra­ti­on füh­ren kann : 

Neh­men wir mal an, der Besuch kommt nicht. (…) Da kann der deut­sche Gefan­ge­ne den Sta­ti­ons­be­diens­te­ten fra­gen und bekommt schnell eine Ant­wort. Der aus­län­di­sche Gefan­ge­ne kann das nicht. 

In der JVA Hal­le wer­den Dol­met­scher für 36 Natio­nen benö­tigt. Sonst ist eine Tele­fon­über­wa­chung in der Zel­le nicht mög­lich : 

Wir sind beauf­tragt, die Gefan­ge­nen sicher unter­zu­brin­gen. Dazu gehö­ren auch Tele­fon­über­wa­chun­gen. (…) Das geht natür­lich nur mit Dol­met­scher. 

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Enttarnter V-Mann wirkte bei G20-Blockaden in Hamburg mit


Zwei­mal sei der V-Mann vor­über­ge­hend in Gewahr­sam genom­men wor­den, sei­ne Per­so­na­li­en sei­en von der Poli­zei aber nicht fest­ge­stellt wor­den. Anschlie­ßend habe er dem Ver­fas­sungs­schutz von den Ein­sät­zen berich­tet. Der Ver­fas­sungs­schutz äußer­te sich zu dem Bericht am Frei­tag nicht. Dass der V-Mann auch bei dem G20-Gip­fel in Ham­burg dabei gewe­sen ist, war bereits nach sei­ner Ent­tar­nung bekannt gewor­den, die zum Rück­tritt von Nie­der­sach­sens Ver­fas­sungs­schutz­che­fin Maren Bran­den­bur­ger führ­te.

Orga­ni­sa­to­ri­sche Män­gel hat­ten ermög­licht, dass der Mann ent­tarnt wur­de. Der Ver­fas­sungs­schutz hat­te auf das Aus­kunfts­er­su­chen einer lin­ken Akti­vis­tin Infor­ma­tio­nen an ein Ver­wal­tungs­ge­richt über­mit­telt. Dar­un­ter waren auch Sei­ten, die eigent­lich noch per Hand hät­ten aus­sor­tiert wer­den müs­sen. So erhielt der Anwalt der Akti­vis­tin Ein­blick in die sen­si­ble Pas­sa­gen, die Rück­schlüs­se auf den Spit­zel ermög­lich­ten. (dpa)
Mehr zum The­ma — Nach G20-Aus­schrei­tun­gen — Durch­su­chun­gen in drei Bun­des­län­dern

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Polizei nimmt mutmaßlichen IS-Unterstützer in Hamburg fest


Die Gene­ral­staats­an­walt­schaft erwirk­te in der Fol­ge einen Haft­be­fehl sowie einen Durch­su­chungs­be­schluss für die Woh­nung des jun­gen Man­nes. Bei der Woh­nungs­durch­su­chung stell­ten die Fahn­der am Frei­tag zudem zahl­rei­che Beweis­mit­tel sicher, die nun aus­ge­wer­tet wer­den sol­len. Der Ver­däch­ti­ge wur­de dem Haft­rich­ter zuge­führt. (dpa)

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Gruppe greift Wohnhaus von Vizekanzler Scholz in Hamburg an


Unbe­kann­te Täter haben in der Nacht zum Frei­tag das Wohn­haus des deut­schen Vize­kanz­lers und ehe­ma­li­gen Ham­bur­ger Bür­ger­meis­ters Olaf Scholz beschä­digt. Der SPD-Poli­ti­ker befin­det sich der­zeit mit Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel auf dem Weg zum G20-Gip­fel in Argen­ti­ni­en.
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Spezialeinheiten aus ganz Deutschland üben in Hamburg Terror-Lage


Die Ein­satz­kräf­te muss­ten bei der Übung gegen vier Ter­ro­ris­ten vor­ge­hen, die sich nach einem Anschlag bei einer Tagung in eine U-Bahn­sta­ti­on geflüch­tet hat­ten, wie Ham­burgs Poli­zei­prä­si­dent Ralf Mar­tin Mey­er dem NDR sag­te. Die ers­ten SEK-Ein­hei­ten mit ihren für Übun­gen blau gekenn­zeich­ne­ten Waf­fen muss­ten gegen die Ter­ro­ris­ten in der U-Bahn­sta­ti­on vor­ge­hen und sie mit Platz­pa­tro­nen erschie­ßen. Das fand zum Groß­teil unter Aus­schluss der Medi­en und Öffent­lich­keit statt, um die Tak­tik nicht zu ver­ra­ten. Sofort danach bar­gen Not­fall-Sani­tä­ter, eben­falls alle SEK-Beam­te, die Ver­letz­ten. Das sei auch das Wich­ti­ge an der Übung gewe­sen, die schnel­le Ver­sor­gung der Ver­letz­ten, sag­te der Poli­zei­prä­si­dent. Für das Trai­ning die­ser Schnitt­stel­le brau­che man so eine Groß­übung.

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Vor allem in der Innen­stadt kam es wegen der Übung zu ver­ein­zel­ten Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen. (dpa)

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Vermieterin aus Hamburg erklärt Studentin im Hidschab, sie passe nicht in Umgebung – Airbnb-Sperre


Es tut mir leid, Nur­ja­han, aber wie ich sehe, trägst du einen Hid­schab, und ich glau­be nicht, dass du in unse­re Nach­bar­schaft pas­sen wür­dest”, lau­te­te die Ant­wort von Clau­dia. Die Stu­den­tin wies Clau­dia auf die Anti-Dis­kri­mi­nie­rungs­po­li­tik von Airb­nb hin. Dem­nach dür­fen Gast­ge­ber die Gäs­te auf­grund von Ras­se, Haut­far­be, eth­ni­scher Zuge­hö­rig­keit, natio­na­ler Her­kunft, Reli­gi­on, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung, Geschlechts­iden­ti­tät oder Fami­li­en­stand nicht ableh­nen. “Zum ers­ten Mal in mei­nem Leben wur­de ich dis­kri­mi­niert, weil ich einen Hid­schab tra­ge und Mus­li­min bin!”, schrieb die 25-Jäh­ri­ge und stell­te den Brief­wech­sel online.

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