USA : Demokraten entdecken ihr Herz für Whistleblower (Video)


Schluss­end­lich führt dies häu­fig zur Zer­stö­rung der Exis­tenz, Gefäng­nis und Exil. Die Lis­te so geschei­ter­ter Men­schen ist lang. Für den ver­meint­li­chen Whist­leb­lo­wer, der das angeb­li­che Fehl­ver­hal­ten von US-Prä­si­dent Donald Trump in der “Ukrai­ne-Affä­re” auf­deck­te, gel­ten offen­bar ande­re Regeln. 

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Wie eine Pha­lanx stel­len Poli­tik und Medi­en in den USA größ­ten­teils schüt­zend vor ihn. Es dürf­te sich um den ers­ten Whist­leb­lo­wer han­deln, der von der Mehr­heit des US-Estab­lish­ments jubelnd begrüßt wird – ein Indiz, dass es sich nicht um einen ech­ten Whist­leb­lo­wer han­delt.

Hin­weis der Redak­ti­on : You­Tube hat den Upload von Video-Clips und Live-Streams bis zum 14.11. blo­ckiert. Daher wer­den wir bis zu die­sem Zeit­punkt Vide­os nur über unse­re eige­nen Ser­ver ver­brei­ten kön­nen.

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Ein Herz für Finanzhaie : CDU will Merz weiter einbinden


In der CDU-Spit­ze gibt es brei­te Unter­stüt­zung für eine wei­te­re Ein­bin­dung des ehe­ma­li­gen Black­rock-Lob­by­is­ten und Atlan­tik-Brü­cken-Vor­sit­zen­den Fried­rich Merz in die Par­tei­ar­beit auch nach des­sen Schei­tern bei der Wahl zum Par­tei­vor­sitz. CDU-Vize Armin Laschet und ande­re Mit­glie­der des Par­tei­prä­si­di­ums spra­chen sich am Mon­tag vor der ers­ten Sit­zung der engs­ten CDU-Spit­ze unter Lei­tung der neu­en Vor­sit­zen­den Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er dafür aus, dass Merz für die Par­tei aktiv bleibt. Auch Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel, die nach 18 Jah­ren nicht mehr für den Par­tei­vor­sitz kan­di­diert hat­te, nahm an den Bera­tun­gen teil. Sie gehört dem CDU-Prä­si­di­um qua Amt an.

Bei der Sit­zung soll­te es unter ande­rem um die poli­ti­sche Pla­nung für das kom­men­de Jahr und ers­te Vor­be­rei­tun­gen etwa auf die Euro­pa­wahl Ende Mai gehen. Auf eine Infor­ma­ti­on der Öffent­lich­keit im Anschluss ver­zich­te­te Kramp-Kar­ren­bau­er : Die sonst nach sol­chen Sit­zun­gen übli­che Pres­se­kon­fe­renz soll­te am Mon­tag nicht statt­fin­den.

Der nord­rhein-west­fä­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Laschet sag­te über die künf­ti­ge Ein­bin­dung von Merz : “Es ist wich­tig, dass die Gedan­ken, die Ide­en, die Fried­rich Merz vor­ge­tra­gen hat, in der Pro­gram­ma­tik der CDU statt­fin­den. Ich wün­sche mir, dass er sicht­bar bleibt.” Merz habe selbst ent­schie­den, dass er kei­ne Par­tei­funk­ti­on über­neh­men wol­le.

Das haben wir zu respek­tie­ren. Aber die The­men, auch die Wirt­schafts­the­men, müs­sen wir auf­grei­fen, das ist unse­re Auf­ga­be.

Der stell­ver­tre­ten­de CDU-Chef und hes­si­sche Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier äußer­te sich zurück­hal­tend zur Fra­ge, wel­che Rol­le Merz künf­tig in der CDU spie­len sol­le. Er sag­te : “Ach, das schau­en wir mal. Das ist Sache der Vor­sit­zen­den und von Herrn Merz. Ich den­ke, die sind in gutem Gespräch.”

Der säch­si­sche Minis­ter­prä­si­dent Micha­el Kret­sch­mer nann­te Merz einen wich­ti­gen Men­schen für die CDU, “der viel Ver­trau­en genießt, der vor allen Din­gen auch wirt­schafts­po­li­tisch gro­ße Kom­pe­ten­zen hat”. Des­we­gen sei es wich­tig, dass die CDU “in einem gemein­sa­men Wil­len, die­ses Land vor­an­zu­brin­gen, jetzt auch in der tag­täg­li­chen Arbeit zusam­men­ar­bei­tet”. Mit die­sem Wil­len sei man auch nach dem Par­tei­tag in Ham­burg aus­ein­an­der­ge­gan­gen.

Der thü­rin­gi­sche CDU-Chef Mike Mohring sag­te, er fin­de es rich­tig, dass Kramp-Kar­ren­bau­er Merz und den im ers­ten Wahl­gang aus­ge­schie­de­nen Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn in eine neue Mann­schaft ein­bin­den wol­le.

Die­se Mann­schaft will den gesam­ten Erfolg vor allen Din­gen nächs­tes Jahr im Osten. Und alle, die an Bord sind, kön­nen dabei hel­fen …

Inwie­fern gera­de Merz als Inbe­griff der abge­ho­be­nen glo­ba­len Finanz­lob­by Sym­pa­thie­punk­te im deindus­tria­li­sier­ten und abge­häng­ten Osten sam­meln kann, ist aller­dings umstrit­ten. Merz ist der­zeit neben sei­ner Tätig­keit in der Wirt­schaft und sei­nem Pos­ten als Vor­sit­zen­der der Atlan­tik-Brü­cke im Prä­si­di­um des Wirt­schafts­rats der CDU, einem CDU-nahen Ver­band von Unter­neh­mern.

(dpa/rt deutsch)

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Studie : Ursache für Einsamkeit liegt in den Genen – und sie kann das Herz schädigen


Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Cam­bridge unter­such­ten die bio­lo­gi­schen Ursa­chen der Ein­sam­keit sowie die Fra­ge, ob das Auf­tre­ten von lebens­be­droh­li­chen depres­si­ven Gefüh­len eine Ursa­che oder ein Sym­ptom des sozia­len Rück­zugs sind.

Wäh­rend der Stu­die, die in der Zeit­schrift Natu­re ver­öf­fent­licht wur­de, sam­mel­ten For­scher mit Hil­fe der bri­ti­schen Bio­bank Daten von Hun­dert­tau­sen­den von Men­schen. Anhand der Umfra­ge­er­geb­nis­se von 452.000 Frei­wil­li­gen aus der Daten­bank konn­te das For­schungs­team 15 geno­mi­sche Loci iden­ti­fi­zie­ren, die bei bestimm­ten Men­schen wahr­schein­lich zur Ein­sam­keit bei­tra­gen.

Unse­re Ergeb­nis­se zei­gen die spe­zi­fi­schen gene­ti­schen Grund­la­gen für sozia­le Iso­la­ti­on und sozia­le Inter­ak­ti­on auf”, schrei­ben die For­scher. Wir fin­den Bewei­se für gene­ti­sche Gemein­sam­kei­ten in allen sozia­len Merk­ma­len, zusätz­lich zu spe­zi­fi­sche­ren Pfa­den, die das Enga­ge­ment in bestimm­ten Akti­vi­tä­ten vor­an­trei­ben.”

Die Stu­die mit dem Titel “Auf­klä­rung der gene­ti­schen Grund­la­gen sozia­ler Inter­ak­ti­on und Iso­la­ti­on” fand auch einen kau­sa­len Zusam­men­hang zwi­schen kar­dio­me­ta­bo­li­scher Gesund­heit und sozia­ler Iso­la­ti­on. Nach Anga­ben des UK Natio­nal Sta­tis­tics Office ver­spü­ren fünf Pro­zent der Erwach­se­nen in Eng­land ein regel­mä­ßi­ges Gefühl der Ein­sam­keit.

Age UK gibt an, dass etwa 3,6 Mil­lio­nen älte­re Men­schen allein leben und dass Ein­sam­keit gesund­heit­li­che Aus­wir­kun­gen haben kann, die so schäd­lich sind wie der Kon­sum von 15 Ziga­ret­ten pro Tag. Die Stu­die der Cam­bridge Uni­ver­si­ty unter der Lei­tung von Pro­fes­sor Felix Day stellt einen Zusam­men­hang zwi­schen Ein­sam­keit und Adi­po­si­tas her.

Wir den­ken oft, dass Ein­sam­keit nur von unse­rer Umwelt und unse­ren Lebens­er­fah­run­gen her­rührt, aber die­se Stu­die zeigt, dass Gene auch eine Rol­le spie­len kön­nen”, sag­te John Per­ry, ein For­scher der Uni­ver­si­ty of Cam­bridge, gegen­über dem Tele­graph.

Es gibt immer eine kom­ple­xe Mischung aus Genen und Umwelt, aber es deu­tet dar­auf hin, dass wir auf der Bevöl­ke­rungs­ebe­ne, wenn wir gegen Fett­lei­big­keit vor­ge­hen könn­ten, auch die Ein­sam­keit sen­ken könn­ten.”

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Taliban als Baumkuschler : Afghanistans Dschihadisten entdecken ihr grünes Herz


Das Jahr in Afgha­ni­stan hat tur­bu­lent begon­nen. Neben einer Rei­he ande­rer Zie­le haben die isla­mis­ti­schen Tali­ban-Mili­zen seit Janu­ar unter ande­rem eine Ambu­lanz­sta­ti­on im Zen­trum von Kabul und das Inter­con­ti­nen­tal-Hotel in der Haupt­stadt ins Visier genom­men.

In ihrem Kampf um die Vor­herr­schaft am Hin­du­kusch wol­len die Tali­ban jedoch neben der Peit­sche des Ter­rors auch Zucker­brot an die Bevöl­ke­rung rei­chen — und so hat die Land­wirt­schafts­be­hör­de für die von der Miliz beherrsch­ten Gebie­te die Kämp­fer dazu auf­ge­for­dert, sobald das Wet­ter es erlaubt, mit dem Pflan­zen von Bäu­men zu begin­nen. Dies berich­tet das US-ame­ri­ka­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal PJ Media. In einer Erklä­rung der Tali­ban heißt es dazu :

Unse­re erha­be­ne Reli­gi­on des Islam bringt nicht nur eine Reform des spi­ri­tu­el­len und mora­li­schen Wohl­erge­hens mit sich, son­dern sieht auch die Wohl­fahrt, die Pro­spe­ri­tät und die wirt­schaft­li­che Wei­ter­ent­wick­lung einer isla­mi­schen Gesell­schaft sowie die öffent­li­che Wohl­tä­tig­keit als Ver­pflich­tun­gen für die Mus­li­me.

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Entsprechendes Dekret bereits im Vorjahr ergangen

Wei­ter heißt es in der Erklä­rung :

Es ist der reli­giö­sen sozia­len Ver­pflich­tung des Isla­mi­schen Emi­rats [Tali­ban-Begriff für die von der Miliz kon­trol­lier­ten Gebie­te] geschul­det, dass die­ses — par­al­lel zum Kampf für die Ein­set­zung der Scha­ria und dem bewaff­ne­ten Dschi­had — Ent­wick­lungs­ar­beit für sei­ne gläu­bi­ge Nati­on leis­tet und den Wie­der­auf­bau ihrer gelieb­ten Hei­mat vor­an­bringt. Dafür haben wir Son­der­ab­tei­lun­gen für Bau­we­sen und öffent­li­che Wohl­fahrt gegrün­det.

Ein wesent­li­ches Ele­ment der Letzt­ge­nann­ten sei­en Land­wirt­schaft und Baum­pflan­zun­gen, und ein bereits im Vor­jahr erklär­tes Dekret des Tali­ban-Füh­rers Hai­ba­tul­lah Achund­sa­da “wur­de bereits über­wie­gend von der Bevöl­ke­rung begrüßt und des­halb wur­de im gan­zen Land eine Viel­zahl von Bäu­men gepflanzt”.

Achund­sa­da hat­te damals Dschi­had-Kämp­fer und Zivi­lis­ten dazu auf­ge­for­dert,

eine oder meh­re­re Obst- oder auch Nicht-Obst­bäu­me zu pflan­zen zur Ver­schö­ne­rung der Erde und zum Woh­le des all­mäch­ti­gen Allahs.

Bäu­me zu pflan­zen spie­le eine wich­ti­ge Rol­le beim Umwelt­schutz, der öko­no­mi­schen Ent­wick­lung und der Ver­schö­ne­rung der Erde, so der Tali­ban-Füh­rer. “Bäu­me zu pflan­zen und Land­wirt­schaft zu betrei­ben sind Hand­lun­gen, die sowohl im welt­li­chem Sin­ne gut sind als auch unge­mei­ne Beloh­nung im Jen­seits ver­spre­chen.”

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Al-Kaida mahnt schon seit längerer Zeit konsequenteren Klimaschutz an

Im jüngs­ten State­ment der Tali­ban erin­ner­ten die­se an das Dekret und for­der­ten die Mud­scha­hed­din dazu auf, “Bäu­me für die Pro­spe­ri­tät unse­rer Hei­mat zu pflan­zen, damit unse­re Nati­on und ihre Men­schen von den umfas­sen­den Vor­tei­len der Bäu­me und Grün­pflan­zen pro­fi­tie­ren kön­nen.” PJ Media ließ es sich in die­sem Zusam­men­hang nicht neh­men, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die Tali­ban von einer spe­zi­el­len Form der Bepflan­zung afgha­ni­scher Land­wirt­schafts­flä­chen bis­lang tat­säch­lich immens pro­fi­tiert haben : näm­lich jener mit Schlaf­mohn­kap­seln zur Opi­um­er­zeu­gung.

Unge­ach­tet der im Kern welt­lich-natu­ra­lis­ti­schen und — anders als tra­di­tio­nel­le Welt­re­li­gio­nen — ent­schie­den anti­na­ta­lis­ti­schen Aus­rich­tung der inter­na­tio­na­len Öko­lo­gie­be­we­gung sind die Tali­ban nicht die ers­ten Isla­mis­ten, die an grü­nen Ide­en Gefal­len gefun­den zu haben schei­nen. So hat­te der lang­jäh­ri­ge Gast der Tali­ban, der 2011 bei einem Anti­ter­ror­ein­satz getö­te­te Al-Kai­da-Füh­rer Osa­ma Bin Laden in einem Schrei­ben die US-Regie­rung unter Barack Oba­ma dazu auf­ge­for­dert, im Kampf gegen den “men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del” zusam­men­zu­ar­bei­ten. Im Novem­ber 2016 kri­ti­sier­te das Al-Kai­da-Maga­zin Inspi­re die Oba­ma-Regie­rung scharf und warf die­ser vor, in Sachen Kli­ma­wan­del und Umwelt­schutz nur zu reden und nicht zu han­deln.

So hieß es damals :

Ame­ri­ka hat eini­ge Geset­ze abge­lehnt, die geschaf­fen wur­den, um die Ver­wen­dung von Mate­ria­li­en zu redu­zie­ren, die Treib­haus­ga­se pro­du­zie­ren. […] Es ist erstaun­lich und ent­lar­vend, zu hören, wie Oba­ma über die Not­wen­dig­keit muti­gen Han­delns bei der Bekämp­fung von Treib­haus­ga­sen spricht, aber sein eige­ner Staat dar­auf nicht reagiert und nicht adäquat han­delt, um die­se töd­li­chen Emis­sio­nen zu redu­zie­ren. 

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Indien : Mann bekommt neues Herz transplantiert – und behält sein eigenes


Dr. Gopa­la Gokha­le muss­te zu einer soge­nann­ten “Huckepack”-Herztransplantation grei­fen. Das bedeu­tet, dass ein Spen­der­herz neben das des Emp­fän­gers plat­ziert wird, wobei das letz­te­re nicht ent­fernt wird, schreibt The Sun. Schließ­lich wach­te der Pati­ent nach der Ope­ra­ti­on mit gleich zwei schla­gen­den Her­zen in sei­ner Brust auf und wur­de somit zu einem von 150 Men­schen, die den glei­chen chir­ur­gi­schen Ein­griff über­lebt hat­ten.

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Die bei­den Her­zen des Pati­en­ten sind mit­ein­an­der ver­bun­den, schla­gen aber nicht im Ein­klang. Dr. Gokha­le schätzt sei­nen Zustand als sta­bil ein, schließt aber mög­li­che Gesund­heits­pro­ble­me in der Zukunft nicht aus.

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Eurovision-Song-Contest-Gewinner 2017 bekommt neues Herz


Preview Der Sie­ger des Euro­vi­si­on Song Con­test 2017, Sal­va­dor Sobral, hat ein neu­es Herz trans­plan­tiert bekom­men. Die Ope­ra­ti­on fand noch am 8. Dezem­ber statt. Nach Anga­ben des Sen­ders RTP habe der Por­tu­gie­se den Ein­griff gut über­stan­den. Nun ste­he ihm eine lan­ge Reha­bi­li­tie­rung bevor. Der Sän­ger befin­det sich im Kran­ken­haus seit Ende Sep­tem­ber.
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