Zweiter russischer Staatsbürger innerhalb eines Monats in US-Gewahrsam gestorben


Wol­kow befand sich seit Juni 2017 wegen eines abge­lau­fe­nen Visums in der Haft­an­stalt, ließ die Poli­zei- und Zoll­be­hör­de des US-ame­ri­ka­ni­schen Minis­te­ri­ums für Inne­re Sicher­heit (ICE) auf ihrer Web­sei­te ver­lau­ten. Im Dezem­ber 2017 ver­häng­te ein zustän­di­ges Gericht einen Abschie­bungs­be­schluss gegen den Rus­sen. Die offi­zi­el­le Tod­ur­sa­che des Man­nes wur­de bis­her noch nicht bestä­tigt.

Nach dem ähn­li­chen Prä­ze­denz­fall erst Mit­te Novem­ber ist das nun bereits der zwei­te Todes­fall eines rus­si­schen Bür­gers in einer US-ame­ri­ka­ni­schen Straf­voll­zugs­an­stalt.

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Spanische Polizei beschlagnahmt über acht Tonnen Haschisch innerhalb eines Tages


Bei der ers­ten Raz­zia in der Stadt La Línea de la Con­cep­ción stell­te die Poli­zei über sechs Ton­nen Haschisch sicher, das im Kel­ler eines Hau­ses ver­steckt wor­den war. Die Beam­ten gelang­ten durch einen gehei­men Gang unter­halb einer Dusch­ka­bi­ne zum Ver­steck. Im Lau­fe des Ein­sat­zes wur­de nur ein Ver­däch­ti­ger fest­ge­nom­men, allen ande­ren gelang die Flucht. Das Video der Fest­nah­me erschien auf dem Mikro­blog­ging­dienst Twit­ter.

Die übri­gen 2,5 Ton­nen Rausch­gift wur­den am sel­ben Tag in der Nähe der Hafen­stadt Alge­ci­ras beschlag­nahmt. Die Täter ver­bar­ri­ka­dier­ten sich im Gebäu­de, es kam zum Schuss­wech­sel mit der Poli­zei. Nach zwei­stün­di­gen Ver­hand­lun­gen stell­ten sich vier Män­ner schließ­lich der Staats­ge­walt und wur­den ver­haf­tet.

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Zwei Tote innerhalb weniger Tage bei Paketexplosionen in Austin – Verdacht auf Hassverbrechen


Man glau­be, dass es sich bei dem Opfer um einen 17-jäh­ri­gen Jugend­li­chen han­de­le, sag­te der Poli­zei­chef der Stadt, Bri­an Man­ley, auf einer Pres­se­kon­fe­renz. Das Paket sei ver­mut­lich vor der Haus­tür abge­legt wor­den. Als es hin­ein­ge­tra­gen und geöff­net wur­de, sei es explo­diert. Ein wei­te­rer Mensch sei ver­letzt wor­den.

Nur weni­ge Stun­den spä­ter kam es am Mon­tag zu einer wei­te­ren Explo­si­on in der Stadt. Dabei erlitt eine Frau schwe­re, mög­li­cher­wei­se lebens­be­droh­li­che Ver­let­zun­gen, wie der Ret­tungs­dienst auf Twit­ter mit­teil­te. Unklar blieb zunächst, ob dort eben­falls ein Paket explo­diert war.

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Die bei­den ande­ren Fäl­le stuft die Poli­zei als Mord ein. Bei dem ers­ten am 2. März war ein 39-Jäh­ri­ger bei der Explo­si­on eines Pakets schwer ver­letzt wor­den. Er starb spä­ter im Kran­ken­haus.

Der Poli­zei­chef sag­te, man glau­be, dass es einen Zusam­men­hang zwi­schen den ers­ten bei­den Vor­fäl­len gebe. Dar­auf deu­te­ten Bewei­se hin. Das Motiv sei unklar. Man schlie­ße aber ein Hass­ver­bre­chen nicht aus. Die bei­den Häu­ser, in denen die Pake­te explo­dier­ten, gehör­ten Afro­ame­ri­ka­nern, sag­te Man­ley. Die Poli­zei prü­fe aber auch ande­re Mög­lich­kei­ten. (dpa)

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Japanische Regierung : Unfälle mit US-Militärflugzeugen haben sich innerhalb eines Jahres verdoppelt


Der japa­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Its­un­ori Ono­de­ra erläu­ter­te am Mon­tag gegen­über Jour­na­lis­ten, dass basie­rend auf Regie­rungs-Infor­ma­tio­nen, die Anzahl an Flug­un­fäl­len des US-Mili­tärs sich im Jahr 2017 im Ver­hält­nis zu 2016 ver­dop­pelt hat.

Auf­grund der zahl­rei­chen Unfäl­le auf Oki­na­wa, bei der am 13. Dezem­ber auch ein Grund­schü­ler durch das her­ab­fal­len­de Fens­ter aus einem ame­ri­ka­ni­schen Mili­tär­he­li­ko­pter ver­letzt wur­de, traf Ono­de­ra am 9. Janu­ar auf den US-Pazi­fik Befehls­lei­ter Admi­ral Har­ry Har­ris und for­der­te ihn dazu auf, wei­te­re Unfäl­le zu ver­mei­den. Bei dem Tref­fen, bei wel­chem auch Jour­na­lis­ten anwe­send waren, gab Har­ris an, dass die Zahl der Unfäl­le zurück­ge­gan­gen sei­en, denn das US-Mili­tär habe sich um eine Sicher­heits­ver­bes­se­rung bemüht. 

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag ver­öf­fent­lich­te die japa­ni­sche Regie­rung ein Video, aus wel­chem her­vor­geht, dass das US-Mili­tär mit einem Ver­spre­chen brach, nach dem Unfall, nicht mehr über den Schul­hof der Oki­na­wa-Grund­schu­le zu flie­gen. 

Ono­de­ra : 

Wie man in dem Video sehen kann, ist die Unter­sei­te der Heli­ko­pter gut im Flug zu erken­nen. Kin­der, Leh­rer und Eltern wer­den ganz bestimmt besorgt sein. Dies ist eine Art von Vor­fall, den wir nicht sehen wol­len. 

Das ame­ri­ka­ni­sche Mili­tär hat­te erklärt nicht mehr über die Schu­le hin­weg zu flie­gen. Die Schu­le befin­det sich unweit des Luft­stütz­punk­tes Futen­ma. 

Die Bemü­hun­gen des Gou­ver­neurs Oki­na­was Take­shi Ona­ga in Tokio eine Redu­zie­rung der ame­ri­ka­ni­schen Mili­tär­prä­senz zu erwir­ken, fruch­te­ten bis­her nicht. Der Flug über die Schu­le bezeich­ne­te Ona­ga als “gebro­che­nes Ver­spre­chen”.

Bild der her­ab­ge­stürz­ten Schei­be mit Rah­men : 

In einer Ver­samm­lung beschloss die Prä­fek­tur, in dem die Schu­le und die Futen­ma-Basis lie­gen, den Betrieb des ame­ri­ka­ni­schen Futen­ma-Stütz­punkts ein­zu­stel­len. Alle Mari­nes soll­ten abzie­hen. 

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