Iran schießt fremde Drohne unbekannter Herkunft über Hafenstadt ab


Abge­schos­sen wur­de das unbe­mann­te Luft­fahr­zeug von einer ira­ni­schen Mer­sad-Boden-Luft-Rake­te durch die Ira­ni­sche Luft­ver­tei­di­gung. Die Isla­mi­sche Repu­blik Iran ver­öf­fent­lich­te hier­zu ein Video, das den Abschuss der Droh­ne über der Hafen­stadt Mah­schahr in der Pro­vinz Chu­zestan am Per­si­schen Golf zeigt. Das Wrack konn­te gebor­gen wer­den. Die Droh­ne soll “defi­ni­tiv einem frem­den Land” gehö­ren.

Der Kom­man­dant der Ira­ni­schen Luft­ver­tei­di­gung Bri­ga­de­ge­ne­ral Ali­re­za Saba­hi­fard wies dar­auf hin, dass die Droh­ne vom Him­mel geholt wer­den konn­te, noch bevor sie “sen­si­ble Gebie­te” erreicht habe. Dies sei der Prä­zi­si­on des ira­nisch pro­du­zier­ten Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tems zu ver­dan­ken. 

Das Zen­tral­kom­man­do der USA gab bekannt, dass kei­ne sei­ner US-Mili­tär­droh­nen als ver­misst gel­te. Von Isra­el gab es kei­ne Stel­lung­nah­me. Im Juni die­ses Jah­res schoss die Ira­ni­sche Revo­lu­ti­ons­gar­de eine Glo­bal Hawk US-Droh­ne vom Typ ab. Washing­ton und Tehe­ran strit­ten dar­über, ob das unbe­nann­te Luft­fahr­zeug ira­ni­sches Hoheits­ge­biet ver­letzt hat oder nicht. 

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Iran zeigt Gesprächsbereitschaft über Atomprogramm ohne “Nullsummenspiel”


Der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter Moham­mad Dscha­wad Sarif öff­ne­te am Ran­de der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz in der kata­ri­schen Haupt­stadt Doha die Tür zur Diplo­ma­tie. Der Iran sei bereit, mit der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft über sein Atom­pro­gramm zu spre­chen und nach Aus­we­gen aus der Kri­se zu suchen, die seit dem völ­ker­rechts­wid­ri­gen Rück­zug der USA aus dem JCPOA-Abkom­men im Mai 2018 aus­ge­bro­chen war. Das schließt auch Gesprä­che mit den USA ein, beton­te Sarif. 

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Aller­dings wür­de Tehe­ran an kei­nen Dis­kus­sio­nen und Ver­hand­lun­gen teil­neh­men, die die ira­ni­schen Inter­es­sen außer Acht las­sen. Sarif mein­te, dass sein Land “kei­ne Angst vor Deals oder Mee­tings” habe, dass aber “jeder zu sei­nen eige­nen Ver­pflich­tun­gen ste­hen” müs­se. Das war eine kla­re Anspie­lung nicht nur an die Adres­se der USA, son­dern auch an die der Euro­pä­er, die ihren Ver­pflich­tun­gen seit dem US-Rück­zug nicht nach­ge­kom­men waren oder nicht nach­kom­men konn­ten. Ein “Null­sum­men­spiel” wer­de Tehe­ran nicht akzep­tie­ren, sag­te er.

Die von den USA geführ­te “maxi­ma­le Druck­kam­pa­gne” gegen den Iran sei geschei­tert, mein­te er wei­ter. Die Sank­tio­nen könn­ten den Iran nicht “von irgend­ei­ner regio­na­len Über­ein­kunft” aus­schlie­ßen, “egal, ob in Syri­en, Afgha­ni­stan oder im Jemen, das wird ein­fach nicht funk­tio­nie­ren”. Sarif beschul­dig­te auch Sau­di-Ara­bi­en, nicht nur den Iran in der Regi­on iso­lie­ren zu wol­len, son­dern auch Katar und die Tür­kei. Die­se Län­der von regio­na­len Sicher­heits­ar­ran­ge­ments aus­schlie­ßen zu wol­len, nann­te er “inak­zep­ta­bel”. 

Statt­des­sen beton­te Sarif die von Prä­si­dent Hassan Roha­ni bei der UN-Voll­ver­samm­lung vor­ge­stell­te “Hor­mus-Initia­ti­ve” als Alter­na­ti­ve zu sol­chen Iso­lie­rungs­ver­su­chen der USA und Sau­di-Ara­bi­ens. “Wir müs­sen alle zusam­men­kom­men, und zwar ohne äuße­re Ein­mi­schung”, sag­te der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter.

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Iran sendet USA Namensliste für Gefangenenaustausch


Seit dem ein­sei­ti­gen Aus­tritt der Ver­ei­nig­ten Staa­ten aus dem 2015 geschlos­se­nen Nukle­arab­kom­men (JCPOA) wach­sen die Span­nun­gen zwi­schen den USA und dem Iran. Sank­tio­nen tra­ten erneut in Kraft. US-Prä­si­dent Donald Trump ver­folgt eine Poli­tik des maxi­ma­len Drucks gegen den Iran. Die ira­ni­sche Regie­rung spricht von einem Wirt­schafts­krieg. 

Der ira­ni­sche Außen­mi­nis­ter Moham­med Dscha­wad Sarif hofft, dass ein Gefan­ge­nen­aus­tausch mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten die Frei­las­sung des ira­ni­schen Wis­sen­schaft­lers Masoud Sol­ei­ma­ni ermög­licht. Sol­ei­ma­ni arbei­te­te im Bereich der Stamm­zel­len­for­schung. 

Sarif hat­te den Aus­tausch in New York wäh­rend sei­nes Besuchs bei der UN-Gene­ral­ver­samm­lung zur Spra­che gebracht. 

Sol­ei­ma­ni wur­de im ver­gan­ge­nen Okto­ber auf­grund des Vor­wurfs, gegen Han­dels­sank­tio­nen ver­sto­ßen zu haben, ver­haf­tet. Sein US-Visum hat­ten die Behör­den für ungül­tig erklärt. Der ira­ni­sche Wis­sen­schaft­ler habe ver­sucht, Labor- und medi­zi­ni­sche Gerä­te in den Iran zu brin­gen. Tehe­ran spricht von rück­halt­lo­sen Vor­wür­fen. 

Der ira­ni­sche Außen­amts­spre­cher Abbas Mou­sa­vi erklär­te : 

Wir haben eine Lis­te mit den Namen derer (an die USA) über­ge­ben, die befreit wer­den müs­sen. Wir hof­fen, dass die­se Ver­su­che, wenn sie mit gutem Wil­len ein­her­ge­hen, sich bald aus­zah­len und Dr. Sol­ei­ma­ni sowie ande­re Ira­ner schon bald aus US-ame­ri­ka­ni­scher Gefan­gen­schaft ent­las­sen wer­den. 

Im Mai hat­te der Iran den ehe­ma­li­gen Mili­tär­ve­te­ran Micha­el R. White zu zehn Jah­ren Haft ver­ur­teilt. Es soll noch drei wei­te­re US-Ame­ri­ka­ner geben, die sich in ira­ni­scher Haft befin­den. 

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Im Iran inhaftierte russische Journalistin wieder in Moskau


Die Geschich­te ist vor­bei. Juli­ja ist schon in Mos­kau”, schrieb ihr Ex-Ehe­mann am Don­ners­tag auf Face­book.

Russ­land hat­te gegen die Fest­nah­me der ver­gan­ge­nen Woche pro­tes­tiert und den ira­ni­schen Bot­schaf­ter ins Außen­mi­nis­te­ri­um in Mos­kau ein­be­stellt. Die Rede war zunächst von einem Spio­na­ge­ver­dacht gewe­sen, spä­ter hat­te der Iran die Fest­nah­me mit einem Vis­aver­stoß begrün­det.

Jusik arbei­tet für unter­schied­li­che rus­si­sche Medi­en und schreibt Bücher, unter ande­rem über den Ter­ro­ris­mus im Kau­ka­sus.

Mehr zum The­ma — Rus­si­sche Jour­na­lis­tin im Iran wegen Ver­dacht auf Spio­na­ge für Isra­el ver­haf­tet

(rt deutsch / dpa)

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China knickt vor USA ein und zieht sich aus Milliarden-Gasprojekt im Iran zurück


Das South-Pars-Gas­feld im Per­si­schen Golf gehört zusam­men mit dem North Dome, das im Hoheits­ge­biet von Katar liegt, zum größ­ten Gas­feld der Welt. Es sind aber Inves­ti­tio­nen nötig, um die ver­al­te­te För­der­tech­no­lo­gie zu moder­ni­sie­ren und damit die Effi­zi­enz zu stei­gern. Das Ergeb­nis wären erhöh­te För­der­men­gen und ent­spre­chen­de Mehr­ein­nah­men, die der Iran nach den erneu­ten US-Sank­tio­nen drin­gend benö­tigt.

Eigent­lich woll­ten der fran­zö­si­sche Ener­gie­rie­se Total und die Chi­na Natio­nal Petro­le­um Cor­po­ra­ti­on (CNPC) fünf Mil­li­ar­den US-Dol­lar in Pha­se 11 des Pro­jekts inves­tie­ren, wofür Total Antei­le von 50,1 Pro­zent erhielt und CNPC 30 Pro­zent. Das ira­ni­sche Unter­neh­men Petro­pars erhielt die übri­gen 19,9 Pro­zent an die­sem Pro­jekt.

Doch nach­dem die USA völ­ker­rechts­wid­rig aus dem Atom­ab­kom­men mit dem Iran aus­ge­stie­gen waren und neue Sank­tio­nen gegen Tehe­ran ver­hängt hat­ten, erhöh­te Washing­ton auch den Druck durch Erpres­sung auf alle ande­ren Län­der, die Han­del mit dem Iran betrie­ben. Indem die US-Regie­rung aus­län­di­sche Unter­neh­men und Ban­ken eben­falls unter Sank­ti­ons­an­dro­hung und Aus­schluss vom US-ame­ri­ka­ni­schen Markt dazu zwang, sich aus dem Geschäft mit dem Iran zurück­zu­zie­hen, stie­gen Ende 2018 nach­ein­an­der die aller­meis­ten aus. Chi­na zähl­te aber zu jenen Län­dern, die voll­mun­dig erklär­ten, sich dem US-Dik­tat nicht beu­gen zu wol­len.

Nach­dem auch Total das Hand­tuch gewor­fen hat­te, über­nahm nach ira­ni­schen Anga­ben CNPC die Antei­le der Fran­zo­sen und wur­de dadurch zum Pro­jekt­be­trei­ber von Pha­se 11. Eine Rol­le, die Chi­na aus Sor­ge vor mög­li­chen US-Reak­tio­nen eigent­lich nie haben woll­te.

Dass die­se Beden­ken nicht unbe­grün­det waren, soll­te sich im Ver­lauf der letz­ten Mona­te bewahr­hei­ten. Nach­dem Washing­ton zuerst die Finanz­plät­ze in der Tür­kei und in den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten für Finanz­trans­ak­tio­nen mit dem Iran geschlos­sen hat­te, droh­te das US-Finanz­mi­nis­te­ri­um auch der CNPC-eige­nen Bank of Kun­lun mit Sank­tio­nen, wenn sie wei­ter­hin Geschäf­te mit Tehe­ran abwi­ckelt.

Aus die­sem Grund ent­schied der chi­ne­si­sche Ener­gie­kon­zern, sich aus die­sem Pro­jekt zurück­zu­zie­hen. Petro­pars über­nimmt dadurch das Pro­jekt in Eigen­re­gie, kann damit aber die Moder­ni­sie­rung nicht vor­an­trei­ben.

Hier­mit gab Peking end­gül­tig dem Druck der Finanz­macht der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka nach und warf sein Enga­ge­ment im Iran vor­erst hin. Die­ses Ein­kni­cken vor den USA zeigt sich auch in ande­ren Berei­chen : Zwar impor­tiert Chi­na nach wie vor ira­ni­sches Erd­öl, doch das Volu­men hat sich um mehr als zwei Drit­tel redu­ziert. Statt 700.000 Bar­rel, wie vor den erneu­ten US-Sank­tio­nen, impor­tier­te Peking im Zeit­raum von Mai bis Juli 2019 rund 233.000 Bar­rel pro Tag. Das hat natür­lich auch auf die Han­dels­zah­len zwi­schen den bei­den Län­dern Aus­wir­kun­gen. Im Juli fiel der Han­del unter die Zwei-Mil­li­ar­den-USD-Mar­ke, wobei Tehe­ran für chi­ne­si­sche Pro­duk­te mit Erd­öl bezahl­te. Im sel­ben Zeit­raum im ver­gan­gen Jahr beweg­te sich der Han­del auf einem Niveau von 3,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar.

Die­se Zah­len dürf­ten noch wei­ter sin­ken, nach­dem das US-Finanz­mi­nis­te­ri­um Ende Sep­tem­ber zwei wei­te­re chi­ne­si­sche Unter­neh­men (Kun­lun Ship­ping und Kun­lun Hol­ding) mit Sank­tio­nen belegt hat­te, die eben­falls zu CNPC gehö­ren und von Washing­ton beschul­digt wur­den, ira­ni­sches Erd­öl trans­por­tiert zu haben. Ähn­lich erging es COSCO Ship­ping, einer der größ­ten Ree­de­rei­en der Welt und in staat­li­cher Hand, die vom Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um aus den­sel­ben Grün­den zwar noch nicht sank­tio­niert, aber dafür auf die Schwar­ze Lis­te gesetzt wur­de.

Mehr zum The­ma — Aus­wir­kun­gen der US-Sank­tio­nen gegen den Iran sind kei­ne “Todes­spi­ra­le”

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Russische Journalistin im Iran wegen Verdacht auf Spionage für Israel verhaftet


Die rus­si­sche Nach­rich­ten­agen­tur Inter­fax zitiert den Pres­se-Atta­ché der rus­si­schen Bot­schaft in Tehe­ran And­rei Ganen­ko, wonach Jusik beschul­digt wird, für israe­li­sche Geheim­diens­te zu arbei­ten. Das ira­ni­sche Außen­mi­nis­te­ri­um habe bis­her nicht über die Fest­nah­me infor­miert. Das rus­si­sche Außen­mi­nis­te­ri­um teil­te mit, der ira­ni­sche Bot­schaf­ter sei ein­be­stellt wor­den, um die Lage zu klä­ren.

Rus­si­sche Behör­den gin­gen zunächst davon aus, dass sich Jusik im Iran pri­vat auf­ge­hal­ten habe. Am Flug­ha­fen von Tehe­ran sei ihr der Pass ent­zo­gen wor­den. Am nächs­ten Tag sei­en ira­ni­sche Behör­den­ver­tre­ter in ihr Hotel­zim­mer gekom­men und hät­ten sie fest­ge­nom­men. In der U‑Haft habe sie nur eine Minu­te Zeit gehabt, um ihre Ange­hö­ri­gen zu kon­tak­tie­ren.

Jusiks Ex-Mann, der Jour­na­list Boris Wojz­echow­ski, schrieb auf Face­book, dass Juli­ja im Iran frü­her als Kor­re­spon­den­tin gear­bei­tet habe. Ihr droh­ten nun wegen der Spio­na­ge­vor­wür­fe bis zu zehn Jah­re Haft. Am Sams­tag soll sie vor ein Gericht in Tehe­ran kom­men.

Jusik arbei­tet für unter­schied­li­che Medi­en in Russ­land und ist auch Buch­au­torin. Sie hat meh­re­re Bücher über den Ter­ro­ris­mus im Kau­ka­sus geschrie­ben, unter ande­rem das Buch “Allahs Bräu­te” über kau­ka­si­sche Selbst­mord­at­ten­tä­te­rin­nen. 

Mehr zum The­ma — Ukrai­ne : Rus­si­scher RIA-Jour­na­list Wyschin­ski gegen Bürg­schaft aus Haft ent­las­sen

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US-Sanktionen gegen den Iran : Teheran fordert Entschädigung in Milliardenhöhe


Laut Moh­sen Rezai, dem Sekre­tär des ira­ni­schen Wäch­ter­ra­tes, müs­sen die USA Tehe­ran einen Scha­den­er­satz in Höhe von 50 Mil­li­ar­den Dol­lar für die von den Sank­tio­nen ver­ur­sach­ten Ver­lus­te zah­len. Zudem müs­se Washing­ton selbst zunächst zum Atom­ab­kom­men zurück­keh­ren, wenn es wol­le, dass der Iran das tut, so die Bot­schaft des hoch­ran­gi­gen Poli­ti­kers.
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USA verhängen neue Sanktionen gegen Iran und Venezuela


Kurz nach­dem US-Außen­mi­nis­ter Mike Pom­peo das Stre­ben der Ver­ei­nig­ten Staa­ten nach Frie­den beton­te, kün­dig­te Washing­ton neue Sank­tio­nen gegen die Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen der bereits auf der Sank­ti­ons­lis­te genann­ten ira­ni­schen Regie­rungs­be­am­ten an. Das Ver­hal­ten des Iran wür­de “den Frie­den und die Sta­bi­li­tät im Nahen Osten und dar­über hin­aus” gefähr­den, hieß es in der Begrün­dung.

Die Visa-Restrik­tio­nen hat­ten bereits den ira­ni­schen Außen­mi­nis­ter Moham­med Dscha­wad Sarif getrof­fen. Die Ein­rei­se kann man ihm auf­grund des Sit­zes der Ver­ein­ten Natio­nen in New York nicht ver­bie­ten, die Sank­tio­nen schrän­ken jedoch sei­ne Bewe­gungs­frei­heit in den USA ein. Sarif beton­te, dass weder er noch sei­ne Fami­lie Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de im Aus­land besä­ßen.

Im Rah­men der UN-Gene­ral­ver­samm­lung sag­te der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni : 

Unse­re Regi­on steht am Ran­de eines Kol­lap­ses, ein klei­ner Fun­ken könn­te ein gro­ßes Feu­er aus­lö­sen. Wir soll­ten die pro­vo­ka­ti­ven Inter­ven­tio­nen der Aus­län­der nicht tole­rie­ren. 

Für den Iran kön­nen nur dann direk­te Gesprä­che mit den USA statt­fin­den, wenn sich die Ver­ei­nig­ten Staa­ten auf ihre Ver­pflich­tun­gen aus dem JCPOA (Joint Com­pre­hen­si­ve Plan of Action) zurück­be­sin­nen. In Rich­tung Publi­kum bei den Ver­ein­ten Natio­nen sag­te Trump, die USA hät­ten nie an “dau­er­haf­te Fein­de” geglaubt. Vie­le der heu­ti­gen groß­ar­tigs­ten Freun­de der USA sei­en einst ihre Fein­de gewe­sen. Trump will das Abkom­men neu ver­han­deln. Auch der bri­ti­sche Pre­mier­mi­nis­ter Boris John­son sprach sich für eine Neu­ver­hand­lung unter der Füh­rung Trumps aus. 

Deutsch­land, Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich hat­ten eine gemein­sa­me Erklä­rung abge­ge­ben, in der sie den Iran hin­ter den Angrif­fen auf sau­di­sche Öl- und Gas­an­la­gen wäh­nen. Gleich­zei­tig for­dern sie den Erhalt des Nukle­arab­kom­mens, aus dem die USA im ver­gan­ge­nen Jahr aus­ge­stie­gen sind. 

Eben­falls neue Sank­tio­nen wur­den gegen Vene­zue­la und Schiff­fahrts­un­ter­neh­men ver­hängt, denen nach­ge­sagt wird, dem latein­ame­ri­ka­ni­schen Land beim Öltrans­port nach Kuba behilf­lich zu sein. Im Janu­ar ver­häng­ten die USA Sank­tio­nen gegen die staat­li­che Ölge­sell­schaft Vene­zue­las “Petró­le­os de Vene­zue­la”. Die Unter­neh­men Caroil Trans­port Mari­ne Ltd und drei in Pana­ma ansäs­si­ge Fir­men wur­den sank­tio­niert. Dar­über hin­aus wur­den der schwar­zen Lis­te Ein­zel­per­so­nen aus Mili­tär, Poli­zei und Mit­glie­der der Ver­fas­sungs­ge­ben­den Ver­samm­lung Vene­zue­las hin­zu­ge­fügt. Washing­ton sieht die Regie­rung des gewähl­ten Prä­si­den­ten Vene­zue­las, Nicolás Madu­ro, als ille­gi­tim an. An des­sen Stel­le woll­ten sie den selbst ernann­ten Prä­si­den­ten Juan Guai­dó sehen. 

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