Sigal Mandelker : Die Frau, die für Israel Krieg gegen den Iran führt


von Zlat­ko Per­ci­nic

Bereits der Geburts­ort der Staats­se­kre­tä­rin für Ter­ro­ris­mus und Finanz­in­for­ma­ti­on im US-Finanz­mi­nis­te­ri­um sorgt für Kon­tro­ver­sen. Laut offi­zi­el­len Regie­rungs­an­ga­ben wur­de Sig­al Man­del­ker in Chi­ca­go im US-Bun­des­staat Illi­nois gebo­ren. Doch Medi­en­be­rich­te aus Isra­el und ande­ren Län­dern hal­ten hart­nä­ckig eine ande­re Ver­si­on auf­recht, wonach sie in Isra­el gebo­ren und erst spä­ter mit ihren Eltern in die USA über­sie­del­te. Immer wie­der spricht Man­del­ker dar­über, wie sehr sie die Erzäh­lun­gen ihrer Eltern geprägt haben, die den Holo­caust über­lebt und aus ihrer Hei­mat in Dubno/Ukraine flie­hen muss­ten. Was jedoch ihren Geburts­ort betrifft, hüllt sie sich gern in Schwei­gen.

Auch das Finanz­mi­nis­te­ri­um wei­gert sich trotz ver­schie­de­ner Anfra­gen von Medi­en, Aus­kunft dar­über zu ertei­len, ob die Unter­staats­se­kre­tä­rin an einem der stra­te­gisch wich­tigs­ten Pos­ten mit glo­ba­len Aus­wir­kun­gen nebst der US-Staats­bür­ger­schaft zusätz­lich noch einen israe­li­schen Pass ver­fügt. Obwohl seit einer knap­pen 5:4‑Entscheidung des Obers­ten Gerichts­hofs im Fall von Beys Afroy­im (geb. Ephraim Bern­stein) im Jahr 1967 die dop­pel­te Staats­bür­ger­schaft erlaubt wur­de, sorg­te die­se Pra­xis spä­tes­tens seit der Ira­kin­va­si­on 2003 für ver­mehr­te Kri­tik. Laut L. Micha­el Hager, einem ehe­ma­li­gen US-Diplo­ma­ten und Anwalt, soll­ten alle Kon­gress­ab­ge­ord­ne­ten und hohen Regie­rungs­be­am­ten ihre aus­län­di­schen Staats­bür­ger­schaf­ten abge­ben :

War­um ist es für Bür­ger wich­tig zu wis­sen, ob ihre Abge­ord­ne­ten im Kon­gress dop­pel­te Staats­bür­ger sind ? Weil bei­des, rea­ler und ver­mu­te­ter Inter­es­sen­kon­flikt, das öffent­li­che Ver­trau­en ero­diert.

Gera­de von einer US-Spit­zen­be­am­tin wird erwar­tet, dass sie auch die natio­na­len Inter­es­sen der USA ver­tritt und ent­spre­chend han­delt. Aber Sig­al Man­del­ker war es selbst, die Zwei­fel an die­sem eigent­lich selbst­ver­ständ­li­chen Stand­punkt gesät hat­te. Beim Aspen Secu­ri­ty Forum Mit­te Juli in Aspen/Colorado, einer Sicher­heits­kon­fe­renz der Denk­fa­brik Aspen Insti­tu­te, ging es unter ande­rem auch um das The­ma “Ein­däm­mung des Iran”. Als Pane­lis­ten waren nebst Man­del­ker noch Wen­dy Sher­man, ehe­ma­li­ge Staats­se­kre­tä­rin im Außen­mi­nis­te­ri­um und Ver­hand­lungs­füh­re­rin von Barack Oba­ma zum Atom­ab­kom­men mit dem Iran, und Jere­my Bash, Stabs­chef des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums und der CIA unter Oba­ma, anwe­send.

Wäh­rend der Dis­kus­si­on eröff­ne­te Sig­al Man­del­ker umge­hend das Feu­er und beschul­dig­te die Beam­ten der Oba­ma-Regie­rung, nichts gegen die angeb­li­che Gefahr getan zu haben, die vom Iran aus­ge­hen soll. Tehe­ran “stellt eine unglaub­lich desta­bi­li­sie­ren­de Prä­senz in der Regi­on dar. Sie bedro­hen unse­ren groß­ar­ti­gen Alli­ier­ten in der Regi­on, Isra­el!”, pol­ter­te sie, indem der Iran der liba­ne­si­schen Miliz His­bol­lah “hun­der­te und hun­der­te Mil­lio­nen Dol­lar pro Jahr” über­wei­se.

Und dann sag­te sie die­sen einen Satz, der deut­lich offen­bar­te, wie­so eigent­lich die USA die­sen zer­stö­re­ri­schen Wirt­schafts­krieg gegen den Iran füh­ren :

Schäd­li­che Akteu­re brau­chen nun ein­mal Geld, um schäd­li­che Din­ge zu tun. (…) Des­we­gen haben wir die­ses mas­si­ve Sank­ti­ons­re­gime. Weil wir wis­sen, dass der Iran unse­ren groß­ar­ti­gen Part­ner bedroht, Isra­el !

Abge­se­hen davon, dass die­ses Ein­ge­ständ­nis von den meis­ten Main­stream-Medi­en igno­riert wur­de, obwohl der ers­te Teil des Sat­zes durch­aus Ein­gang selbst in die deut­sche Bericht­erstat­tung fand. So wid­me­te auch das Han­dels­blatt einen Bei­trag (vom 26.08.) zu Sig­al Man­del­ker und erwähn­te sogar die­se Ver­an­stal­tung, doch den Bezug zu Isra­el ließ das Blatt aus.

Die­se Fixie­rung auf den Iran und Isra­el wur­de indes­sen dem erst 2004 geschaf­fe­nen Büro für Ter­ro­ris­mus und Finanz­in­for­ma­ti­on (Office of Ter­ro­rism and Finan­ci­al Intel­li­gence) OTFI in die Wie­ge gelegt. Der ers­te Staats­se­kre­tär – und Man­del­kers Men­tor – auf die­sem Pos­ten war Stuart Levey, der die US-Regie­rung von Geor­ge W. Bush dazu dräng­te, den Iran mit Sank­tio­nen zu über­zie­hen. Auf­grund sei­ner Ver­bis­sen­heit wur­de er vom Außen­mi­nis­te­ri­um bereits mit Char­lie Wil­son ver­gli­chen, jenem Kon­gress­ab­ge­ord­ne­ten aus Texas, der anfäng­lich fast im Allein­gang die Waf­fen­ver­käu­fe an die afgha­ni­schen Rebel­len wäh­rend der sowje­ti­schen Besat­zung orga­ni­sier­te. Anleh­nend an “Char­lie Wil­sons Krieg” wid­me­te ihm die New York Times 2008 einen län­ge­ren Arti­kel unter dem Titel “Stuart Leveys Krieg”. 

Bei der jähr­li­chen AIPAC-Kon­fe­renz 2005 in Washing­ton, einer der mäch­tigs­ten Pro-Isra­el-Lob­by­is­ten in den USA, zeig­te Levey bereits nach kur­zer Zeit im Amt, wohin die Rei­se gehen soll :

Ich war ein Bewun­de­rer der groß­ar­ti­gen Arbeit, die die­se Orga­ni­sa­ti­on seit mei­nen Tagen an dem ein­jäh­ri­gen Pro­gramm an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät von 1983 und 1984 leis­tet. (…) (Mein) Büro bringt eine Viel­zahl von Behör­den und Mög­lich­kei­ten unter einen Hut, was es uns erlaubt, eine Rei­he von Werk­zeu­gen gegen ver­schie­de­ne Bedro­hun­gen ein­zu­set­zen, ob das Ter­ro­ris­ten, Dro­gen­dea­ler, Ver­brei­ter von Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen oder Schur­ken­re­gime wie der Iran und Nord­ko­rea sind. Wir erhe­ben Wirt­schafts­sank­tio­nen, um Druck auf quer­schla­gen­de Régime aus­zu­üben, und wir haben die Mög­lich­keit, Ver­mö­gens­wer­te von Mis­se­tä­tern ein­zu­frie­ren.

Nach­dem Stuart Levey nach sie­ben Jah­ren im Amt von David Ste­ven Cohen 2011 abge­löst wur­de, bezeich­ne­te der bri­ti­sche Jour­na­list und Nah­ost­ex­per­te Patrick Sea­le die Posi­ti­on des Staats­se­kre­tärs für Ter­ro­ris­mus und Finanz­in­for­ma­ti­on als einen “Job, der für Pro-Isra­el-Neo­cons reser­viert zu sein scheint, die einen Wirt­schafts­krieg gegen Tehe­ran füh­ren”. Da sich Cohen sehr schnell den Spitz­na­men “Sank­ti­ons­gu­ru” ein­ge­han­delt hat, scheint die Behaup­tung von Sea­le zumin­dest nicht voll­kom­men abwe­gig zu sein. Zusam­men mit Isra­el stimm­te Cohen dann sei­nen Kampf gegen den Iran ab und wei­te­te die­sen auch auf Syri­en aus.

Nach drei­ein­halb Jah­ren auf die­sem Pos­ten wech­sel­te der “Sank­ti­ons­gu­ru” in die Welt der Geheim­diens­te und wur­de zum Vize­di­rek­tor der CIA ernannt, obwohl er über “kei­ne Erfah­rung in einer Geheim­dienst­or­ga­ni­sa­ti­on ver­fügt”, wie die Jeru­sa­lem Post fest­stell­te.

In die­sem Umfeld wur­de Sig­al Man­del­ker das Hand­werk des Wirt­schafts­krie­ges bei­gebracht, wel­ches sie seit ihrer Ernen­nung zur Staats­se­kre­tä­rin im Finanz­mi­nis­te­ri­um von Ste­ven Mnu­chin noch wei­ter aus­bau­te. Die­ser von ihr geführ­te Wirt­schafts­krieg betrifft nicht nur den Iran direkt, son­dern auch ande­re Län­der, die mit dem Iran Han­del trei­ben oder Öl kau­fen wol­len. Sie alle wer­den zum poten­zi­el­len Ziel von Sank­tio­nen, wenn die ers­ten Dro­hun­gen nicht die gewünsch­te Ände­rung im Ver­hal­ten brin­gen.

Wäh­rend es oft die Ver­tre­ter des US-Außen­mi­nis­te­ri­ums sind, also Diplo­ma­ten oder der Minis­ter per­sön­lich, die die betref­fen­den Regie­run­gen ermah­nen und zum Rück­zug aus dem Iran-Geschäft drän­gen, so steckt stets die unsicht­ba­re Hand von Man­del­ker dahin­ter. Das muss­te auch Per Fischer, der die aus der Not gebo­re­ne Tausch­bör­se Ins­tex mit­auf­ge­baut hat­te, am eige­nen Leib erfah­ren, als ihn ein Brief vom 7. Mai aus Washing­ton erreich­te. Dar­in warn­te ihn die Staats­se­kre­tä­rin, dass jeder, der mit Ins­tex in Zusam­men­hang gebracht wird und einen Han­del mit dem Iran unter Umge­hung von US-Sank­tio­nen betreibt, mit “schwe­ren Kon­se­quen­zen” rech­nen müs­se. Die­se könn­ten einen “Aus­schluss vom Zugang zum US-Finanz­sys­tem” bedeu­ten. Sein Nach­fol­ger Bernd Erbel, Deutsch­lands Bot­schaf­ter in Kai­ro, Bag­dad und Tehe­ran, wur­de unter dubio­sen Umstän­den aus dem Amt gedrängt, noch bevor er über­haupt rich­tig los­le­gen konn­te.

Mehr zum The­ma — Bun­des­pres­se­kon­fe­renz und der Fall Bernd Erbel : Wie BILD unlieb­sa­me Diplo­ma­ten aus­bremst

Auch die schon an Mafia­me­tho­den erin­nern­de Ver­fol­gung, Bedro­hung und ver­such­te Bestechung von Kapi­tä­nen, wie der jüngs­te Fall mit dem ira­ni­schen Super­tan­ker “Adri­an Darya 1” zeig­te, trägt Man­del­kers Hand­schrift. Sie ist es auch, die die fran­zö­si­sche Initia­ti­ve von Emma­nu­el Macron zur Ret­tung des Atom­deals mit dem Iran sabo­tiert und sich wei­gert, grü­nes Licht für eine Kre­dit­li­nie von 15 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu ertei­len, wie es den Fran­zo­sen und Ira­nern vor­schwebt. Statt­des­sen inten­si­vie­ren die USA die Jagd auf die ira­ni­schen Öllie­fe­run­gen, die sie voll­stän­dig zum Erlie­gen brin­gen wol­len.

Unter­stüt­zung erhält Washing­ton vom israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Ben­ja­min Netan­ja­hu, der sich zu einem äußerst kurz­fris­ti­gen Über­ra­schungs­be­such bei sei­nem Amts­kol­le­gen in Lon­don ankün­dig­te. Gan­ze 29 Minu­ten dau­er­te das Gespräch mit Boris John­son, der sich mit­ten im Bre­x­it-Cha­os befin­det. Netan­ja­hu for­der­te von ihm, dass Groß­bri­tan­ni­en als ver­blie­be­ner Ver­trags­part­ner des Atom­ab­kom­mens die fran­zö­si­sche Initia­ti­ve von Macron ablehnt. Noch vor dem Abflug sag­te er am Flug­ha­fen von Tel Aviv : 

Das ist nicht die Zeit, um Gesprä­che mit dem Iran zu füh­ren. Das ist die Zeit, um den Druck auf den Iran zu erhö­hen. Das sind immer wich­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten für den Staat Isra­el, aber ins­be­son­de­re jetzt.

Damit dürf­te Netan­ja­hu Sig­al Man­del­ker aus der See­le gespro­chen und sie noch wei­ter in ihrem Wirt­schafts­krieg bestärkt haben. Nach John­son traf sich der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent in Lon­don noch mit dem US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Mark Esper und dem Vize­prä­si­den­ten Mike Pence. 

Mehr zum The­ma — Netan­ja­hu alar­miert über mög­li­che Annä­he­rung zwi­schen USA und Iran

RT Deutsch bemüht sich um ein brei­tes Mei­nungs­spek­trum. Gast­bei­trä­ge und Mei­nungs­ar­ti­kel müs­sen nicht die Sicht­wei­se der Redak­ti­on wider­spie­geln. 

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Erdoğan : Türkei sollte wie Israel Nuklearwaffen besitzen dürfen


Im Jahr 1980 unter­zeich­ne­te die Tür­kei den Atom­waf­fen­sperr­ver­trag (Non-Pro­fi­le­ra­ti­on of Nuclear Wea­pons). 1996 folg­te die Unter­zeich­nung des Ver­bots zum Test von Atom­waf­fen. Auf einer Ver­an­stal­tung der AKP for­der­te der tür­ki­sche Prä­si­dent Recep Tayy­ip Erdoğan ein Ende des Atom­waf­fen­ver­bots für sein Land : 

Eini­ge Län­der haben Rake­ten mit Nukle­ar­spreng­köp­fen, nicht eines oder zwei. Aber (sie sagen uns,) wir dürf­ten sie (die Nukle­ar­waf­fen) nicht haben. Das kann ich nicht akzep­tie­ren. Es gibt kein ent­wi­ckel­tes Land der Welt, das kei­ne Nukle­ar­waf­fen hat. 

Erdoğan zog einen Ver­gleich zu Isra­el :

Wir haben Isra­el in der Nähe, wir sind fast Nach­barn. Sie schre­cken (ande­re Natio­nen) ab, indem sie die­se (Waf­fen) besit­zen. Nie­mand kann sie anrüh­ren. 

Über die Zahl der Nukle­ar­waf­fen Isra­els gibt es kei­ne genau­en Anga­ben. Es wird ver­mu­tet, dass Isra­el zwi­schen 80 und 4.000 Nukle­ar­spreng­köp­fe besitzt. Den NPT-Ver­trag hat Isra­el nie unter­zeich­net. Öffent­lich wird der Besitz von Nukle­ar­waf­fen weder demen­tiert noch bestä­tigt. Ers­te For­schun­gen began­nen mit der Unab­hän­gig­keit Isra­els. 

Das tür­ki­sche Staats­ober­haupt warn­te auch vor der Öff­nung der Gren­ze für syri­sche Flücht­lin­ge, falls in Nord­sy­ri­en kei­ne Sicher­heits­zo­ne ein­ge­rich­tet wer­de und sich der Wes­ten sei­nen Ver­pflich­tun­gen ent­zie­he. Washing­ton und Anka­ra hat­ten sich am 7. August auf eine Sicher­heits­zo­ne in Syri­en geei­nigt.

Die­se soll als Puf­fer­zo­ne zwi­schen der tür­ki­schen Gren­ze und von den USA gestütz­ten kur­di­schen Ein­hei­ten die­nen. Die Tür­kei hat seit Aus­bruch des Bür­ger­kriegs in Syri­en rund vier Mil­lio­nen syri­sche Flücht­lin­ge auf­ge­nom­men. Die­se Last kön­ne die Tür­kei, so Erdoğan, nicht allein tra­gen. 

Mehr zum The­ma — Anka­ra ver­ur­teilt Angriff auf Mili­tär­kon­voi durch syri­sche Trup­pen

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Bundespressekonferenz zur Eskalation der Lage in Nahost : Israel kritisiert man nicht


Mehr zum The­ma — Liba­non und Irak zu israe­li­schen Bom­ben-Angrif­fen auf ihre Län­der : “Kriegs­er­klä­rung” 

Auf der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz wur­de die Spre­che­rin des Aus­wär­ti­gen Amtes Maria Ade­bahr gefragt, wie sie die aktu­el­le Lage zwi­schen Isra­el und dem Liba­non, die per­ma­nen­te Ver­let­zung liba­ne­si­schen Luft­raums durch die israe­li­schen Streit­kräf­te (IDF) sowie die den His­bol­lah-Angrif­fen vor­aus­ge­gan­gen Angrif­fe der IDF auf drei sou­ve­rä­ne Staa­ten (den Liba­non, den Irak und Syri­en) beur­teilt. Die Ant­wort geriet zu einem Lehr­stück über die sehr selek­ti­ve Anwen­dung von Völ­ker­rechts­stan­dards durch das Aus­wär­ti­ge Amt in Bezug auf Isra­el.

Mehr zum The­ma — BPK : Israe­li­sche Angrif­fe auf drei sou­ve­rä­ne Staa­ten sind für Bun­des­re­gie­rung kein Pro­blem

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Israel : Jüdische Siedler behindern Bau von Schule für Beduinen


Die wei­ter­füh­ren­de Schu­le für Bedui­nen soll­te in al-Zar­nug ent­ste­hen und vor dem neu­en Schul­jahr fer­tig­ge­stellt sein. Hier leben vor­nehm­lich Bedui­nen, wel­che dem Stamm al-Qwei­der ange­hö­ren. Die israe­li­sche Regie­rung will die dort leben­den Men­schen lang­fris­tig in die Bedui­nen­stadt Rahat umsie­deln. 

Die Sied­ler­grup­pe Rega­vim ver­hin­dert den Bau der Schu­le, wel­che sich ihrer Mei­nung nach auf Land befin­det, das die dort leben­den Men­schen ver­las­sen soll­ten : 

Offen­sicht­lich ist der Bau einer Schu­le für die loka­le Bevöl­ke­rung ein Akt, der die ille­ga­le Besied­lung dau­er­haf­ter macht. Dar­über hin­aus ver­mit­telt sie den Anwoh­nern eine fal­sche Bot­schaft, dass der Staat sich sei­ner Ver­ant­wor­tung für die Durch­set­zung von Pla­nungs- und Bau­recht in die­sem Bereich zurück­zieht, im Gegen­satz zu sei­nem Enga­ge­ment vor Gericht. 

Nach Anga­ben eines ört­li­chen Komi­tees der Bedui­nen-Anwoh­ner, wur­den die Schü­ler auf zehn Schu­len in der Gegend ver­teilt. Der Gemein­de­rat hat­te Anfang des Monats einen Antrag auf Bau­ge­neh­mi­gung gestellt.

Von Sei­ten der Bedui­nen hieß es : 

Wir begrü­ßen die Ent­schei­dung, eine High School in unse­rer Gemein­de zu bau­en, eine Ent­schei­dung, die nach dem Gesetzt getrof­fen wur­de. Die von Rega­vim ein­ge­reich­te Peti­ti­on ist ein Ver­such, Hun­der­ten von Schü­lern zu scha­den, unse­re Ver­su­che ver­let­zend, unse­ren Kin­dern eine ange­mes­se­ne Bil­dung zu geben, die ihnen ech­te Chan­cen für den Erfolg im Leben bie­tet. 

Als Reak­ti­on auf den Antrag gab es von israe­li­scher Sei­te Anwei­sun­gen für tech­ni­sche Ände­run­gen im Plan. In den nicht geneh­mig­ten Gemein­schaf­ten wird nur grü­nes Licht für die­je­ni­gen Bau­vor­ha­ben erteilt, wel­che für die dort leben­den Men­schen “wesent­li­che Dienst­leis­tun­gen” sind. Han­an Afo­ta, Direk­tor des Regio­nal­rats von Neveh, sag­te : 

Als der Befehl erteilt wur­de, wur­de die Arbeit ein­ge­stellt, und zu die­sem Zeit­punkt haben Hun­der­te von Stu­den­ten des al-Qwei­der-Clans am 1. Sep­tem­ber nichts zu tun. 

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US-Beamter bestätigt New York Times : Israel hat in den letzten Tagen Ziele im Irak angegriffen


Am Mitt­woch beschul­dig­ten die PMF (Popu­lar Mobi­li­za­ti­on Forces) die Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Isra­el, für Explo­sio­nen in ihren Waf­fen­la­gern und Stel­lun­gen im Irak ver­ant­wort­lich zu sein. Von israe­li­scher Sei­te gab es in Bezug auf die Angrif­fe auf PMF-Stel­lun­gen im Irak nur eine vage Aus­sa­ge. Der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu hat­te die Invol­vie­rung sei­nes Lan­des in die Angrif­fe bis­her nur ange­deu­tet : 

Wir arbei­ten – nicht nur, wenn es nötig ist, wir ope­rie­ren in vie­len Berei­chen gegen einen Staat, der uns ver­nich­ten will. Natür­lich gab ich den Sicher­heits­kräf­ten freie Hand und wies sie an, alles Not­wen­di­ge zu tun, um die Plä­ne des Iran zu durch­kreu­zen. 

Das Pen­ta­gon hat­te jeg­li­che Invol­vie­rung abge­strit­ten. 

Die PMF sind eine mehr­heit­lich schii­ti­sche para­mi­li­tä­ri­sche Dach­or­ga­ni­sa­ti­on, die zum Kampf gegen den IS gegrün­det wur­de. 

Isra­el, so der Bericht in der New York Times, der sich auf die Aus­sa­gen eines nicht nament­lich genann­ten US-Regie­rungs­ver­tre­ters stützt, sei beson­ders für den Angriff vom 19. Juli auf eine Basis nörd­lich von Bag­dad ver­ant­wort­lich. Die­se Basis wur­de, so der Vor­wurf, von der Ira­ni­schen Revo­lu­ti­ons­gar­de genutzt, um “Waf­fen nach Syri­en zu trans­por­tie­ren”. Bei dem Angriff wur­den Lenk­flug­kör­per mit einer Reich­wei­te von 200 Kilo­me­tern zer­stört. Und der Angriff selbst soll vom Irak aus gesteu­ert wor­den sein. 

Isra­el habe damit “die Gren­zen über­schrit­ten” und ris­kiert, dass das US-Mili­tär den Irak ver­las­sen muss. Die PMF droh­ten den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, man wer­de sich mit allen ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Waf­fen ver­tei­di­gen. Als Vor­sichts­maß­nah­me ord­ne­te der ira­ki­sche Pre­mier­mi­nis­ter Adil Abd al-Mah­di an, dass die PMF deren gesam­te Muni­ti­on in Gebie­te außer­halb der Städ­te brin­gen. Fort­an brau­chen alle Spe­zi­al­flug­mis­sio­nen – sei es von­sei­ten der ira­ki­schen oder frem­der Ein­hei­ten – eine Erlaub­nis durch den Pre­mier­mi­nis­ter. Nach­for­schun­gen hat­ten erge­ben, dass ein Angriff auf PMF-Lager mit einer Droh­ne durch­ge­führt wur­de. 

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Ultimatum an Israel : Palästinenser in Gaza drohen mit Wochenende der Gewalt


Ein Ver­tre­ter der Hamas und Orga­ni­sa­tor der Bewe­gung “March of Return”, Tal­al Abu-Zari­feh, teil­te der liba­ne­si­schen Zei­tung al‑Akhbar am Diens­tag mit, dass Paläs­ti­nen­sern in Gaza die Geduld aus­ge­he und Isra­el ein Ulti­ma­tum gesetzt wer­de. Soll­te die Strom­ver­sor­gung nicht wie­der­her­ge­stellt wer­den und Geld in den abge­rie­gel­ten Gaza­strei­fen flie­ßen, wer­de eine “Eska­la­ti­on” dro­hen.

Pro­tes­tie­ren­de Mas­sen wür­den sich erneut am Grenz­zaun zusam­men­fin­den und Feu­er­bom­ben ein­set­zen. Tei­le der paläs­ti­nen­si­schen Füh­rung von Gaza bezeich­ne­ten das Gebiet als einen “Vul­kan, der kurz vor dem Aus­bruch” ste­he. 

Auch soll es eine Ant­wort auf die Zusam­men­stö­ße auf dem Tem­pel­berg in Jeru­sa­lem geben. Wäh­rend Mus­li­me am 11. August das Opfer­fest Eid al-Adha fei­er­ten, begin­gen Juden das Tischa beAw (jüdi­scher Fas­ten- und Trau­er­tag). Mit die­sem wird der Zer­stö­rung des Jeru­sa­le­mer Tem­pels gedacht. 

Nach Anga­ben der paläs­ti­nen­si­schen Gesund­heits­be­hör­de wur­den am Sams­tag drei Paläs­ti­nen­ser durch Schüs­se der israe­li­schen Armee im nörd­li­chen Teil Gazas getö­tet. Zuvor wur­den aus Gaza drei Rake­ten auf israe­li­sches Gebiet gefeu­ert. Die­se wur­den jedoch vom Rake­ten­ab­wehr­sys­tem Iron Dome abge­fan­gen. 

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Neue Menschen braucht das Land : Israel begrüßt Sonderflug mit 242 Zuwanderern aus USA und Kanada


Hun­der­te waren gekom­men, um die neu­en Israe­lis auf dem Flug­ha­fen Ben Gur­i­on zu begrü­ßen. Unter den 242 Pas­sa­gie­ren sind 41, die in der israe­li­schen Armee die­nen wol­len, 103 sind unter 18 Jah­re alt. Der El-Al-Son­der­flug wur­de von der Orga­ni­sa­ti­on Nefesh B’Ne­fesh aus­ge­rich­tet. Die Orga­ni­sa­ti­on enga­giert sich seit 2002 für die Aus­wan­de­rung von Juden aus Nord­ame­ri­ka nach Isra­el.

Der Flug am Mitt­woch war ein beson­de­rer Flug, denn er mar­kier­te die Zahl von 60.000 Zuwan­de­rern, wel­che Nefesh B’Ne­fesh bereits will­kom­men gehei­ßen hat. Nach der Ankunft erhal­ten die Migran­ten Unter­stüt­zung bei der Suche nach einer Unter­kunft und einem Arbeits­platz, aber auch bei Behör­den­gän­gen. 

Im ver­gan­ge­nen Jahr stieg die Zahl jüdi­scher Zuwan­de­rer nach Isra­el um 21 Pro­zent (20.000 neue Bür­ger). Der israe­li­sche Inte­gra­ti­ons­mi­nis­ter Yoav Gallant erklär­te :

Dies ist ein stra­te­gi­sches Ziel der israe­li­schen Regie­rung, die zur Stär­kung der Nati­on und des jüdi­schen Vol­kes bei­getra­gen hat. 

Die Pas­sa­gie­re waren bei ihrer Ankunft in T‑Shirts und Kap­pen der Orga­ni­sa­ti­on geklei­det. Ins­ge­samt 2.282 Men­schen wer­den die­sen Som­mer aus Nord­ame­ri­ka erwar­tet.

Eine Band spiel­te, und Zuwan­de­rer wur­den von Hun­der­ten Freun­den, Ver­wand­ten und Poli­ti­kern begrüßt. Auch die Frau des israe­li­schen Minis­ter­prä­si­den­ten, Sara Netan­ja­hu, war unter dem Will­kom­mens­ko­mi­tee. Die­se rich­te­te ihre Wor­te an die künf­ti­gen Sol­da­ten Isra­els : 

Sie, die ein­sa­men Sol­da­ten, hei­ße ich beson­ders will­kom­men. Will­kom­men in Isra­el und will­kom­men in der IDF. Sie haben ein war­mes Zuhau­se, Fami­lie und Freun­de ver­las­sen, um Ali­ja zu machen und sich der Erfolgs­ge­schich­te Isra­els anzu­schlie­ßen und hier­her in Ihr Zuhau­se zu kom­men. Ganz Isra­el umarmt Sie heu­te ; wir alle sind Ihre Fami­lie. Auch wenn Sie als ‘ein­sa­mer Sol­dat’ bezeich­net wer­den – Sie sind nicht allein : Wir sind immer bei Ihnen. 

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Israel : Unruhen auf Tempelberg, Soldaten töten bewaffnete Palästinenser an Gaza-Grenze


Auf dem Tem­pel­berg in Jeru­sa­lem ist es am Sonn­tag zu Unru­hen gekom­men. Bei Kon­fron­ta­tio­nen mit Poli­zei­kräf­ten wur­den am mus­li­mi­schen Opfer­fest Eid al-Adha meh­re­re mus­li­mi­sche Gläu­bi­ge ver­letzt, nach­dem die Poli­zei nach natio­na­lis­ti­schen Rufen und Aus­schrei­tun­gen mus­li­mi­scher Besu­cher mit der Räu­mung der hei­li­gen Stät­te begon­nen hat­te. Medi­en­be­rich­ten zufol­ge setz­te die Poli­zei dabei Trä­nen­gas und Blend­gra­na­ten ein.

Aus Sor­ge vor Span­nun­gen hat­te die Poli­zei zuvor die Schlie­ßung des Tem­pel­bergs für Juden und Tou­ris­ten ange­ord­net. Die Schlie­ßung der Anla­ge für Juden sorg­te unter­des­sen für schar­fe Kri­tik ultra-rech­ter israe­li­scher Poli­ti­ker. Trans­port­mi­nis­ter Bezal­el Smotrich for­der­te, der Tem­pel­berg müs­se “nach Fort­schaf­fung der Ter­ro­ris­ten für Juden geöff­net wer­den”. Er warf dem rechts­kon­ser­va­ti­ven Regie­rungs­chef Ben­ja­min Netan­ja­hu vor, dem Ter­ror nach­zu­ge­ben.

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Um den Tem­pel­berg hat­te es auch frü­her immer wie­der Streit gege­ben. Im Som­mer 2017 kam es zu blu­ti­gen Aus­schrei­tun­gen, nach­dem Isra­el nach einem töd­li­chen Anschlag an der hei­li­gen Stät­te Metall­de­tek­to­ren auf­ge­stellt hat­te. Isra­el ließ die Detek­to­ren wie­der abbau­en, nach­dem bei Unru­hen vier Paläs­ti­nen­ser getö­tet und meh­re­re Hun­dert ver­letzt wor­den waren.

Indes erschos­sen israe­li­sche Sol­da­ten am Sonn­tag an der Gren­ze zum Gaza­strei­fen einen bewaff­ne­ten Paläs­ti­nen­ser. Es war bereits der zwei­te töd­li­che Zwi­schen­fall seit Sams­tag. Der Mann habe sich im nörd­li­chen Teil des Küs­ten­strei­fens dem Sicher­heits­zaun genä­hert und auf israe­li­sche Trup­pen geschos­sen, teil­te die Armee mit. Die Sol­da­ten hät­ten das Feu­er erwi­dert. Dar­über hin­aus habe ein israe­li­scher Pan­zer auf einen Mili­tär­pos­ten der Hamas geschos­sen.

Ein Spre­cher des Gesund­heits­mi­nis­te­ri­ums in Gaza teil­te kurz dar­auf mit, die Lei­che eines 26-jäh­ri­gen Paläs­ti­nen­sers aus Beit Hanun im nörd­li­chen Gaza­strei­fen sei in ein Kran­ken­haus gebracht wor­den. Bereits am Sams­tag waren bei einem ähn­li­chen Zwi­schen­fall an der Gaza-Gren­ze vier bewaff­ne­te Paläs­ti­nen­ser getö­tet wor­den. Isra­el mach­te die radi­kal-isla­mi­sche Hamas für den Vor­fall ver­ant­wort­lich. (dpa)

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Auf­nah­men : Feh­mi Shtewe, Ala­ra­by Chan­ne

RT Deutsch


Krise im Nahen Osten : Palästina setzt alle Abkommen mit Israel aus


Paläs­ti­nas Prä­si­dent Mah­mud Abbas kün­dig­te sei­ne Ent­schei­dung, alle Abkom­men mit Isra­el aus­zu­set­zen, am Don­ners­tag­nach­mit­tag an und sag­te, sie wer­de bis Frei­tag in Kraft tre­ten. Der Schritt erfolgt als Reak­ti­on auf den Abriss durch die israe­li­sche Regie­rung von Häu­sern in Wadi Hum­mus, einer paläs­ti­nen­si­schen Gemein­de im Süd­os­ten Jeru­sa­lems, im besetz­ten West­jor­dan­land.

Wir wer­den der Dik­ta­tur nicht gehor­chen und Ver­su­che ableh­nen, voll­ende­te Tat­sa­chen durch­zu­set­zen, ins­be­son­de­re in Ost­je­ru­sa­lem”, sag­te Abbas nach einem Tref­fen mit der paläs­ti­nen­si­schen Füh­rung in Ramal­lah, so die Nach­rich­ten­agen­tur WAFA.

Paläs­ti­na und Ost­je­ru­sa­lem dürf­ten, so Abbas, nicht Gegen­stand von Ver­hand­lun­gen sein.

Die Hän­de der Paläs­ti­nen­ser sind immer noch auf einen gerech­ten und umfas­sen­den Frie­den gerich­tet, (…) aber das bedeu­tet nicht, dass wir bereit sind, zu kapi­tu­lie­ren und mit der Beset­zung zu koexis­tie­ren”, füg­te er hin­zu.

Die israe­li­sche Regie­rung kün­dig­te erst neu­lich Plä­ne an, den Weg für neue Sied­lun­gen im von Isra­el besetz­ten Ost­je­ru­sa­lem frei zu machen. Der Schritt wur­de von der Euro­päi­schen Uni­on als “Hin­der­nis für den Frie­den” bezeich­net, das “wei­ter­hin die Mög­lich­keit einer trag­fä­hi­gen Zwei­staa­ten­lö­sung unter­gräbt”.

Dar­über hin­aus hat der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Netan­ja­hu erklärt, die bean­spruch­te israe­li­sche Sou­ve­rä­ni­tät über die bestehen­den Sied­lun­gen im West­jor­dan­land zu “erwei­tern” oder zu annek­tie­ren. Die­ses Ver­spre­chen spie­gelt sich angeb­lich im Frie­dens­plan Washing­tons wider, der in den Medi­en als “Deal des Jahr­hun­derts” bezeich­net wird, obwohl sein Inhalt noch nicht bekannt ist. Eini­gen Berich­ten zufol­ge sieht der Vor­schlag vor, die jüdisch-israe­li­schen Sied­lun­gen unter israe­li­sche Rechts­kon­trol­le zu stel­len, eine Bedin­gung, die von den Paläs­ti­nen­sern vehe­ment abge­lehnt wird.

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RT Deutsch