Faschismus No. 5 : Israelische Justizministerin auf Abwegen


Aye­let Shaked ist selbst in Isra­el eine kon­tro­ver­se Poli­ti­ke­rin. Sie fiel schon früh in ihrer Kar­rie­re mit ras­sis­ti­schen Aus­sa­gen oder sogar ihrem nun mitt­ler­wei­le gelösch­ten Post auf Face­book auf, in dem sie öffent­lich zum Geno­zid gegen die Paläs­ti­nen­ser auf­rief. Immer wie­der wird ihr von ihren Wider­sa­chern Faschis­mus vor­ge­wor­fen, wie zum Bei­spiel Ehud Barak, dem ehe­ma­li­gen Minis­ter­prä­si­den­ten Isra­els. Was für die einen Faschis­mus ist, ist für die ande­ren nur logi­sche Schluss­fol­ge­rung aus der Ent­wick­lung des Zio­nis­mus. Shaked selbst befeu­er­te die­se Debat­te mit ihrer Fest­stel­lung :

Der Zio­nis­mus soll­te sich nicht und wird sich nicht wei­ter dem Sys­tem von indi­vi­du­el­len Rech­ten beu­gen, die in einem uni­ver­sel­len Kon­text inter­pre­tiert wer­den.

Statt­des­sen soll­ten die­se indi­vi­du­el­len Rech­te jedes Ein­zel­nen dem Natio­na­lis­mus Platz machen, wo natio­na­le Auf­ga­ben, Iden­ti­tät und Geschich­te über die­sen Rech­ten des Ein­zel­nen ste­hen. “Das Indi­vi­du­um ist ein Instru­ment, durch wel­ches die Nati­on ihre Mis­si­on erfül­len soll”, schreibt die israe­li­sche Tages­zei­tung Haa­retz dazu. 

Bei dem nun gedreh­ten Wer­be­clip für die bevor­ste­hen­den Par­la­ments­wah­len am 9. April spielt Jus­tiz­mi­nis­te­rin Aye­let Shaked — sie erhofft sich für ihre neu gegrün­de­te Par­tei “Neue Rech­te — Haya­min Heha­dash” vie­le Stim­men — mit die­sen Vor­wür­fen gegen sie. Auf dem Par­füm­fla­con steht das Wort “Faschis­mus” geschrie­ben und sie besprüht sich mit die­sem Duft. Dabei flüs­tert sie die Wor­te “Jus­tiz­re­form”, “Gewal­ten­tei­lung” und “Zurück­hal­tung des Obers­ten Gerichts­hofs”, bevor sie sich dann zur Kame­ra wen­det und sagt : 

Für mich riecht das wie Demo­kra­tie.

Für Barak Ravid, einem libe­ra­len Jour­na­lis­ten für New­sIs­ra­el 13, ist die­se “bizarrs­te Wahl­wer­bung, die man je gese­hen hat” wie “Vik­tor Orbán auf Ste­roi­den”. 

Ob die­ser frag­wür­di­ge Humor der Jus­tiz­mi­nis­te­rin die rech­ten Wäh­ler über­zeu­gen kann, wird sich spä­tes­tens am 9. April zei­gen. Aber die Auf­merk­sam­keit in der israe­li­schen Pres­se und auch inter­na­tio­nal ist ihr dadurch gewiss. 

Mehr zum The­ma — Israel­kri­tik uner­wünscht : Mei­nungs­frei­heit in Deutsch­land in Gefahr ?

RT Deutsch


Benjamin Netanyahu : Israelische Marine wird iranische Ölexporte im Transit blockieren


Die USA ver­häng­ten im ver­gan­ge­nen Novem­ber Sank­tio­nen gegen ira­ni­sches Öl. Nach­dem US-Prä­si­dent Donald Trump im Mai 2018 den ein­sei­ti­gen Aus­tritt der Ver­ei­nig­ten Staa­ten aus dem 2015 geschlos­se­nen Nukle­arab­kom­men (JCPOA) erklär­te, tra­ten die Sank­tio­nen gegen den Iran wie­der in Kraft. Tehe­ran droh­te stets mit der Schlie­ßung der Stra­ße von Hor­mus, soll­ten die Sank­tio­nen den Ölhan­del des Iran behin­dern. 

Nun will der israe­li­sche Minis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Net­an­ya­hu mit der israe­li­schen Mari­ne ira­ni­sche Öltan­ker blo­ckie­ren und ruft die Welt­ge­mein­schaft auf, sich sei­nem Vor­ha­ben anzu­schlie­ßen : 

Der Iran ver­sucht, die Sank­tio­nen gegen sich durch den ver­deck­ten Schmug­gel von Erd­öl über die See zu umge­hen. Wäh­rend die­se Ver­su­che sich aus­wei­ten, wird die (israe­li­sche) Mari­ne eine wich­ti­ge­re Rol­le bei den Bemü­hun­gen spie­len, die­se ira­ni­schen Aktio­nen zu blo­ckie­ren. 

Mili­tä­risch ist der Iran sei­nem Riva­len Isra­el auf See über­le­gen. Der Iran ver­fügt über 40 U-Boo­te, Isra­el nur über eine Hand­voll. Im welt­wei­ten Ver­gleich mili­tä­ri­scher Stär­ke belegt der Iran den 13. Platz, Isra­el Platz 16. 

Acht Län­der (Chi­na, Indi­en, Ita­li­en, Grie­chen­land, Tür­kei, Japan, Süd­ko­rea und Tai­wan) wur­den bis­lang von Sekun­där-Sank­tio­nen wegen des Erwerbs ira­ni­schen Öls ver­schont. Die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen Washing­tons lau­fen jedoch dem­nächst aus. 

Der ira­ni­sche Prä­si­dent Hassan Roha­ni wirft den USA vor, durch wirt­schaft­li­chen Druck die Füh­rung des Iran stür­zen zu wol­len : 

Der Iran befin­det sich im wirt­schaft­li­chen und psy­cho­lo­gi­schen Krieg mit Ame­ri­ka und sei­nen Ver­bün­de­ten. Ihr Ziel ist es, die Regie­rung zu stür­zen, aber ihr Wunsch wird nicht in Erfül­lung gehen.

Ver­hand­lun­gen mit den USA schlie­ße er zu die­sem Zeit­punkt aus. 

Mehr zum The­ma Ira­ni­scher Pro­fes­sor zu RT : Isra­el stellt exis­ten­zi­el­le Bedro­hung für Iran dar — nicht umge­kehrt

RT Deutsch


Australien : 1.000 Menschen bei Trauerfeier für israelische Studentin


Das Ver­bre­chen lös­te in Mel­bourne Ent­set­zen und Trau­er aus. Mehr als 1.000 Men­schen, die meis­ten von ihnen Frau­en, nah­men am Frei­tag an einer Trau­er­fei­er auf den Stu­fen des Par­la­ments­ge­bäu­des teil. Eine mit Blu­men geschmück­te Stra­ßen­bahn fuhr die Stre­cke ent­lang, die das Opfer auf sei­nem Heim­weg genom­men hat­te.

Bei der Trau­er­fei­er anwe­send war auch der von Trau­er gezeich­ne­te Vater der jun­gen Frau, der aus Isra­el nach Mel­bourne geflo­gen war. Er dank­te den Men­schen für ihre Unter­stüt­zung. Regie­rungs­chef Scott Mor­ri­son woll­te ihn am Sams­tag tref­fen. “Mir wird es die Spra­che ver­schla­gen bei die­sem Gespräch von Vater zu Vater”, sag­te Mor­ri­son zu Repor­tern. (dpa)
Mehr zum The­ma — Drei­jäh­ri­ge in Delhi ver­ge­wal­tigt — Mäd­chen kämpft um sein Leben

RT Deutsch


McJesus : Israelische Christen lehnen sich gegen Museumsskulptur des gekreuzigten Ronald McDonald auf


Die Skulp­tur, die eigent­lich für den Kult des Kapi­ta­lis­mus ste­hen und die­sen bean­stan­den soll­te, sorg­te erst Mona­te nach der Eröff­nung der Aus­stel­lung für Auf­ruhr, was wohl auf ihre Ver­brei­tung in sozia­len Netz­wer­ken zurück­zu­füh­ren sei, teil­te der Direk­tor des Muse­ums, Nis­sim Tal, gegen­über Asso­cia­ted Press mit. Ihm zufol­ge sei­en die vor­he­ri­gen Aus­stel­lun­gen in ande­ren Län­dern ohne Zwi­schen­fäl­le ver­lau­fen. 

Laut Anga­ben der Poli­zei sol­len empör­te Chris­ten bei den Pro­tes­ten eine Brand­bom­be und Stei­ne auf das Kunst­mu­se­um gewor­fen haben. Dabei sei­en drei Poli­zis­ten ver­letzt wor­den. Gegen die Ran­da­lie­rer sei­en Trä­nen­gas und Blend­gra­na­ten ein­ge­setzt wor­den.

Die Ver­tre­ter von israe­li­schen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten leg­ten am Mon­tag eine Beschwer­de gegen das “anstö­ßi­ge” Kunst­werk bei einem loka­len Gericht ein und for­der­ten das Hai­fa-Muse­um auf, die­ses samt zwei ande­ren Expo­na­ten – die Jesus Chris­tus und Maria ver­kör­pern­den Bar­bie- und Ken-Pup­pen – aus der Aus­stel­lung zu ent­fer­nen. Auch der Schöp­fer der Skulp­tur, der fin­ni­sche Künst­ler Jani Leino­nen, der sich gegen die israe­li­sche Poli­tik im Nahen Osten aus­spricht, unter­stüt­ze den Appell.

Die Ver­wal­tung des Muse­ums berief sich jedoch auf die Mei­nungs­frei­heit und wei­ger­te sich, den “McJe­sus” aus der Aus­stel­lung zu neh­men. Aller­dings wur­de das kon­tro­ver­se Expo­nat nach der Pro­test­wel­le mit einem Vor­hang ver­deckt und mit einem Schild ver­se­hen, das dar­auf hin­weist, die Skulp­tur wol­le “nie­man­den belei­di­gen”. Ein­zel­ne Demons­tran­ten gaben sich mit dem Zuge­ständ­nis des Muse­ums nicht zufrie­den und setz­ten ihren Pro­test trotz­dem fort.

Mehr zum The­ma — Geschmack­los, aber nicht straf­bar : Plüsch­ha­sen dür­fen gekreu­zigt wer­den

RT Deutsch


Nach IDF-Angriff im November : Hamas verhaftet 45 israelische “Spione und Kollaborateure” in Gaza


Die Sicher­heits­diens­te konn­ten 45 Agen­ten nach dem Sicher­heits­vor­fall öst­lich von Khan Yunis im ver­gan­ge­nen Novem­ber fest­neh­men, und sie wer­den unter­sucht”, sag­te der Hamas-Pres­sepre­cher des Innen­mi­nis­te­ri­ums, Iyad al-Bozum, in einer Erklä­rung, ohne anzu­ge­ben, ob die Inhaf­tier­ten eine direk­te Rol­le beim israe­li­schen Angriff im süd­li­chen Gaza­strei­fen am 11. Novem­ber 2018 gespielt haben.

Die ver­haf­te­ten mut­maß­li­chen israe­li­schen Agen­ten sei­en angeb­lich von Isra­el über Tele­fon und sozia­le Medi­en rekru­tiert wor­den, oft durch Erpres­sung. Auch wenn es der Hamas im Lau­fe der Jah­re gelun­gen sei, “vie­le Spio­ne” zu ver­haf­ten, rekru­tie­ren die Israe­lis wei­ter­hin paläs­ti­nen­si­sche Agen­ten, um “ihnen zu hel­fen, Ver­bre­chen gegen unser Volk zu bege­hen”, sag­te der Spre­cher der Hamas und appel­lier­te an die­je­ni­gen, die von den IDF (Israe­li­sche Ver­tei­di­gungs­streit­kräf­te) zur Koope­ra­ti­on gezwun­gen wer­den, sich zu stel­len.

Die sei­ner­zeit ver­ei­tel­te IDF-Mis­si­on in Khan Yunis, bei der ein hoch­ran­gi­ger Hamas-Kom­man­dant und ein israe­li­scher Oberst­leut­nant getö­tet wur­den, führ­te zunächst zu einer Schie­ße­rei zwi­schen den israe­li­schen Sol­da­ten und den Kämp­fern der Hamas, eska­lier­te aber schnell zu grenz­über­schrei­ten­den Zusam­men­stö­ßen, die als die inten­sivs­ten seit 2014 bezeich­net wur­den.

Bei einer soge­nann­ten “Ver­gel­tungs­re­ak­ti­on” schos­sen die Hamas und die Isla­mi­sche Dschi­had-Bewe­gung in Paläs­ti­na über 400 Rake­ten und Geschos­se in den Süden Isra­els, was die IDF ver­an­lass­te, mit Angrif­fen auf über 150 Zie­le in der paläs­ti­nen­si­schen Enkla­ve zu reagie­ren. Die ange­spann­te zwei­tä­gi­ge Patt­si­tua­ti­on führ­te damals zum Rück­tritt von Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Avigdor Lie­ber­man, der sich wei­ger­te, das in Ägyp­ten ver­mit­tel­te Waf­fen­still­stands­ab­kom­men zu akzep­tie­ren.

Mehr zum The­ma — Inter­view : Isra­el will gegen His­bol­lah in den Krieg zie­hen, wenn Iran aus Syri­en gedrängt wur­de

RT Deutsch


Russland : Israelische F-16 versteckten sich hinter Il-20-Flugzeug, um syrische Luftabwehr zu umgehen


Die Daten des S-400, das auf der rus­si­schen Luft­waf­fen­ba­sis Chmeimim in der syri­schen Pro­vinz Lata­kia sta­tio­niert ist, haben erge­ben, dass die syri­sche Flug­ab­wehr­ra­ke­te ursprüng­lich auf einen israe­li­schen F-16-Kampf­flug­zeug ziel­te — bevor sie abrupt ihren Kurs änder­te und schließ­lich das rus­si­sche Flug­zeug traf.

Dies und die Posi­ti­on aller Flug­zeu­ge zum Zeit­punkt des Vor­falls beweist, dass ein israe­li­scher Jet de fac­to die grö­ße­re Il-20 als Tar­nung benutz­te, sag­te der Spre­cher des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums, Gene­ral­ma­jor Igor Koans­hen­kow, gegen­über einem Jour­na­lis­ten bei einer Lage­be­spre­chung am Mon­tag.

RT Deutsch


Israelische F-16 benutzten russische Il-20 in Syrien als Deckung – Verteidigungsamt


Israe­li­sche Pilo­ten der Kampf­jets F-16 haben die rus­si­sche Il-20 als Deckung von syri­schen Rake­ten benutzt. Das erklär­te der Spre­cher des rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums Igor Kona­schen­kow bei einem Brie­fing am Sonn­tag.
Sput­nik Deutsch­land – Aktu­el­le Top-News und Ana­ly­sen : Fotos, Vide­os, Info­gra­fi­ken