Landtagswahl in Bremen : Historische Schlappe für SPD — CDU knapp vorn


Bei der Land­tags­wahl in Bre­men liegt die CDU Pro­gno­sen zufol­ge vor der SPD. Nach Anga­ben von ARD und ZDF von Sonn­tag­abend könn­te die CDU damit erst­mals seit mehr als 70 Jah­ren stärks­te Kraft in der Bre­mer Bür­ger­schaft wer­den. Die SPD fährt ihr schlech­tes­tes Wahl­er­geb­nis seit 1946 ein. Zule­gen kön­nen dem­nach Grü­ne und Lin­ke. Die AfD schafft es eben­falls ins Lan­des­par­la­ment, die FDP wohl nur knapp. Wel­che Koali­ti­on künf­tig das kleins­te deut­sche Bun­des­land regiert, bleibt zunächst offen.

Die SPD von Bür­ger­meis­ter Cars­ten Sie­ling erhielt laut den Pro­gno­sen 24,5 Pro­zent, die CDU mit Spit­zen­kan­di­dat Cars­ten Mey­er-Heder 25,5 bis 26,5 Pro­zent. Zule­gen konn­ten Grü­ne (18,0 bis 18,5 Pro­zent) und Lin­ke (12 Pro­zent), die FDP kommt auf 6 Pro­zent, die AfD auf 5 bis 7 Pro­zent.

Für die Bre­mer SPD ist es eine his­to­ri­sche Schlap­pe, schon 2015 hat­ten die Sozi­al­de­mo­kra­ten mit 32,8 Pro­zent einen Tiefst­wert hin­neh­men müs­sen. Die Grü­nen, die 2015 auf 15,1 Pro­zent kamen, erziel­ten hin­ge­gen ihr bes­tes Resul­tat bei einer Wahl zur Bre­mer Bür­ger­schaft. In Bre­men war den Grü­nen 1979 erst­mals der Ein­zug in ein Lan­des­par­la­ment gelun­gen.

Landtagswahl in Bremen: Historische Schlappe für SPD - CDU knapp vorn

Die Lin­ke erreich­te erst­mals ein zwei­stel­li­ges Ergeb­nis in Bre­men (2015 : 9,5 Pro­zent). Die Par­tei war hier 2007 erst­mals in ein west­deut­sches Lan­des­par­la­ment ein­ge­zo­gen.

Auch die rech­te Par­tei Bür­ger in Wut (2015 : 3,2 Pro­zent) könn­te mit 2,5 bis 2,8 Pro­zent wie­der im Lan­des­par­la­ment ver­tre­ten sein. Hier käme eine Beson­der­heit des Bre­mer Wahl­rechts zum Tra­gen. Um in den Land­tag ein­zu­zie­hen, reicht es, wenn eine Par­tei in einer der bei­den Städ­te — Bre­men und Bre­mer­ha­ven — die Fünf-Pro­zent-Hür­de über­springt. Das könn­te bei der BIW im Fall von Bre­mer­ha­ven der Fall sein.

Unklar bliebt zunächst, ob SPD und Grü­ne zusam­men wei­ter regie­ren kön­nen, bei­de bil­den seit 2007 eine Koali­ti­on. Rei­chen wür­de es für ein Bünd­nis aus SPD, Grü­nen und Lin­ke. Die Lin­ke wür­de in dem Fall erst­mals in einem west­deut­schen Land in Regie­rungs­ver­ant­wor­tung kom­men.

Mög­lich wäre auch eine gro­ße Koali­ti­on aus CDU und SPD, aller­dings hat­te Sie­ling einem Zusam­men­ge­hen mit der CDU eine Absa­ge erteilt. Soll­te die FDP im Land­tag ver­tre­ten sein, wäre auch ein Jamai­ka-Bünd­nis aus CDU, Grü­nen und FDP. Die CDU wür­de in dem Fall erst­mals das Bre­mer Rat­haus erobern.

An der Ent­schei­dungs­fin­dung im Bun­des­rat dürf­te die Bre­men-Wahl nicht viel ändern. Bre­men ver­fügt über 3 der 69 Stim­men. Bis­lang sind die 16 Bun­des­län­der mit 13 Koali­ti­ons­va­ri­an­ten ver­tre­ten. Die Bun­des­re­gie­rung kann sich bis­lang nur auf 16 Stim­men stüt­zen.

Bre­men ist mit rund 683 000 Ein­woh­nern das kleins­te deut­sche Bun­des­land. Es besteht aus der Han­se­stadt Bre­men und dem rund 60 Kilo­me­ter ent­fern­ten Bre­mer­ha­ven. Rund 478 000 Men­schen waren wahl­be­rech­tigt. 16 Par­tei­en und Wäh­ler­ver­ei­ni­gun­gen tra­ten zur Wahl an, davon zwei nur in Bre­mer­ha­ven. Als ein­zi­ges Bun­des­land hat Bre­men eine vier­jäh­ri­ge Wahl­pe­ri­ode. In der Bür­ger­schaft sit­zen künf­tig 84 Abge­ord­ne­te, 69 aus Bre­men und 15 aus Bre­mer­ha­ven. Das ist ins­ge­samt einer mehr als bis­her. Bre­men bekam nun einen Sitz hin­zu, weil die Bevöl­ke­rungs­zahl im Ver­gleich zu Bre­mer­ha­ven stär­ker wuchs.

Bre­men ist ein Land mit Wider­sprü­chen. Es hat mit knapp zehn Pro­zent die höchs­te Arbeits­lo­sen­ra­te bun­des­weit. Die Wirt­schaft wächst zugleich stär­ker als im Bun­des­durch­schnitt. Bei der rech­ne­ri­schen Wirt­schafts­leis­tung je Ein­woh­ner liegt Bre­men stets auf Platz zwei hin­ter Ham­burg. Bei den ver­füg­ba­ren Ein­kom­men je Ein­woh­ner ran­giert das Land dage­gen weit unten. Neben sozia­len Fra­gen war die Bil­dungs­po­li­tik ein wich­ti­ges The­ma im Wahl­kampf. In Schul­stu­di­en liegt das Bun­des­land seit Jah­ren ganz hin­ten.

Mit einem vor­läu­fi­gen amt­li­chen End­ergeb­nis wird erst am Mitt­woch gerech­net. Am spä­ten Wahl­abend soll es nur eine amt­li­che Hoch­rech­nung des Lan­des­wahl­lei­ters auf Grund­la­ge von 89 der 558 Wahl­be­zir­ke geben. Sie liegt aber erfah­rungs­ge­mäß sehr nah am End­ergeb­nis. Ein Grund ist das kom­ple­xe Wahl­sys­tem mit fünf Stim­men. Zudem sol­len die Ergeb­nis­se der Euro­pa­wahl zuerst aus­ge­zählt wer­den.

Nach Bre­men fin­den 2019 noch drei wei­te­re Land­tags­wah­len statt. Am 1. Sep­tem­ber wird in Bran­den­burg und Sach­sen gewählt, am 27. Okto­ber folgt Thü­rin­gen.

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Die Axt schlägt zurück : US-Amerikanerin entkommt beim Axtwerfen knapp dem Tod


Ein Insta­gram-Video, dass Ains­ley Raes Freund nach dem Vor­fall teil­te, zeigt den Schre­ckens­mo­ment, als die Frau eine Axt kom­plett am Ziel vor­bei wirft, die­se aber vom Gum­mi-Boden abprallt und nach einem Quer­schlag von der höl­zer­nen Ziel­schei­be direkt auf ihren Kopf zufliegt. Im letz­ten Moment schaff­te es Rae aus­zu­wei­chen. Sie dank­te ihrer Sport­lich­keit dafür, unver­letzt geblie­ben zu sein, teil­te Insi­de Edi­ti­on mit. “Am Anfang wuss­te ich gar nicht, was genau pas­siert war. Mit der Zeit, als ich es mir immer wie­der ange­se­hen habe, konn­te ich dann aber nur noch über mich selbst lachen. Ach du mei­ne Güte, ich bin so froh, nicht in den Kopf getrof­fen wor­den zu sein”, zitier­te das Blatt Rae.

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Chef der Deutsche Wohnen erhält knapp vier Millionen – Berliner Gericht kassiert Mieten-Obergrenze


Die Debat­te um bezahl­ba­ren Wohn­raum im Mie­ter­land Deutsch­land hat sich kurz vor dem 70. Geburts­tag des Grund­ge­set­zes zur Fra­ge nach Eigen­tum und Gewinn auf Kos­ten der All­ge­mein­heit ent­wi­ckelt. Trotz des Drucks, der auch durch Pro­tes­te von rund 40.000 Men­schen allein in Ber­lin am ver­gan­ge­nen Sams­tag auf­ge­baut wur­de, zeigt sich der Vor­stands­vor­sit­zen­de der Deut­schen Woh­nen, Micha­el Zahn, bei der ers­ten gemein­sa­men Dis­kus­si­on mit der Initia­ti­ve “Deut­sche Woh­nen & Co ent­eig­nen” sie­ges­si­cher :

Wir las­sen uns nicht ent­eig­nen, und wir wer­den auch nicht ent­eig­net.

Im Podi­ums­ge­spräch pole­mi­sier­te Zahn :

Wir sind hier nicht in einer Bana­nen­re­pu­blik”, sag­te er zum Spre­cher der Initia­ti­ve Rouz­beh Tahe­ri.

Gleich­zei­tig griff er die Kam­pa­gne, hin­ter die sich bis­her bereits mehr als 20.000 Ber­li­ner Bür­ger gestellt haben, als “sehr popu­lis­tisch, pole­misch, stark ver­ein­fa­chend, feh­ler­haft” an. Für das Anlie­gen der Mie­ter und Akti­vis­ten hat Zahn kei­ner­lei Ver­ständ­nis und ver­weist dar­auf, bestehen­de Regeln für Markt­teil­neh­mer zu befol­gen.

Wir haben kei­nen Die­sel­skan­dal, und wir haben auch nicht betro­gen.

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Das, was sie hier zei­gen, das ist das häss­li­che Ber­lin, das ist das lau­te Ber­lin. Und das ist das unse­riö­se Ber­lin. Und das ist das Ber­lin, das mei­nes Erach­tens kei­ne Zukunft hat.

Zahn selbst lebt nicht in einer Bana­nen­re­pu­blik, son­dern konn­te allein im ver­gan­ge­nen Jahr durch sei­ne Tätig­keit für den Kon­zern mehr als vier Mil­lio­nen Euro anhäu­fen. Und hin­ter Zahn steht die Poli­tik, zumin­dest die, die am län­ge­ren Hebel sitzt. Wäh­rend der Regie­ren­de Bür­ger­meis­ter von Ber­lin, Micha­el Mül­ler (SPD), nach einem Tref­fen mit dem Woh­nungs­kon­zern mein­te, dass die Situa­ti­on in der Stadt nicht nur Auf­ga­be der Poli­tik, son­dern aller Betei­lig­ten sei, auch der Woh­nungs­ge­sell­schaf­ten, und dass mit dem Volks­be­geh­ren der Initia­ti­ve “Deut­sche Woh­nen und Co. ent­eig­nen” eine berech­tig­te und nach­voll­zieh­ba­re Sor­ge der Men­schen aus­ge­drückt wer­de, posi­tio­nier­te sich Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) am Mitt­woch im Bun­des­tag ent­schie­den dage­gen. Eine Ent­eig­nung von gro­ßen Woh­nungs­kon­zer­nen sei der “glatt fal­sche Weg”.

Statt­des­sen müss­ten kon­kre­te Maß­nah­men im Woh­nungs­bau ergrif­fen wer­den. Zudem müs­se dar­über nach­ge­dacht wer­den, wie man mit nicht genutz­tem Bau­land oder Miet­wu­cher umge­he.

Der FDP-Vor­sit­zen­de Chris­ti­an Lind­ner warb statt­des­sen dafür, den Mie­ten­an­stieg durch die För­de­rung von Woh­nungs­neu­bau zu dämp­fen. “Eine Ent­eig­nung schafft nicht eine ein­zi­ge zusätz­li­che Woh­nung”, beton­te Lind­ner in einer Aktu­el­len Stun­de. Der Ber­li­ner CDU-Par­la­men­ta­ri­er Kai Weg­ner sprach von einer “popu­lis­ti­schen Schein­lö­sung”, und der AfD-Abge­ord­ne­te Mar­tin Sichert warn­te davor, Inves­to­ren zu ver­schre­cken und die Woh­nungs­not damit zu ver­schär­fen.

Lin­ken-Frak­ti­ons­chef Diet­mar Bartsch erwi­der­te, Groß­un­ter­neh­men wie Deut­sche Woh­nen und Vono­via hät­ten in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht eine neue Woh­nung gebaut. Die Grü­nen-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Kat­rin Göring-Eckardt beton­te, Ent­eig­nun­gen müss­ten als “aller­letz­tes Mit­tel” mög­lich sein. Bei Tage­bau­en und neu­en Stra­ßen hät­ten die Kri­ti­ker in der Ver­gan­gen­heit kein Pro­blem mit Ent­eig­nun­gen gehabt. Par­tei­chef Robert Habeck hat­te vor weni­gen Tagen betont, dass man in der jet­zi­gen Not­la­ge kein Mit­tel aus­schlie­ßen dür­fe. Im Gegen­satz dazu hält Baden-Würt­tem­bergs grü­ner Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann Debat­ten um Ent­eig­nung von Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten für “unsin­nig”.

Der bau­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Frak­ti­on, Bern­hard Dal­drup, räum­te ein, durch Ent­eig­nun­gen wür­den kei­ne Woh­nun­gen geschaf­fen – durch per­ma­nen­te Miet­erhö­hun­gen aber auch nicht. Er beton­te aller­dings auch, die­ser Weg wer­fe “mehr Fra­gen auf, als er Pro­ble­me löst”. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten machen sich statt­des­sen dafür stark, die umstrit­te­ne Miet­preis­brem­se zu ver­län­gern und wei­ter zu ver­schär­fen.

Der wie­der­hol­ten Argu­men­ta­ti­ons­li­nie, dass eine Ent­eig­nung der Woh­nungs­un­ter­neh­men kei­nen neu­en Wohn­raum schaf­fe, folg­te beim ers­ten Ent­eig­nungs­gip­fel auch Micha­el Zahn. Dem ent­geg­ne­te Tahe­ri, eine hal­be Mil­li­on Men­schen kön­ne dann aber “nachts bes­ser schla­fen, weil sie kei­ne Miet­erhö­hun­gen mehr befürch­ten” müss­ten.

In der Tat unter­schei­det sich die Deut­sche Woh­nen von den sechs städ­ti­schen Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten vor allem durch hohe Mie­ten von 6,71 Euro pro Qua­drat­me­ter in Ber­lin (im Ver­gleich zu 6,05 Euro) und Miet­stei­ge­run­gen bei Neu­ver­mie­tung auf im Schnitt sogar sat­te 9,08 Euro je Qua­drat­me­ter. Pro­fit bringt die­ses Vor­ge­hen ein­deu­tig, stie­gen doch die Gewin­ne von Deut­sche Woh­nen im ver­gan­ge­nen Jahr um elf Pro­zent auf rund 480 Mil­lio­nen Euro. 

Der Vor­stands­vor­sit­zen­de Micha­el Zahn erhielt im Jahr 2018 für sei­ne Vor­stands­tä­tig­keit rund 2,3 Mil­lio­nen Euro. Rech­net man Ver­gü­tun­gen für kon­zern­in­ter­ne Auf­sichts­rats­man­da­te hin­zu, erhielt Zahn im ver­gan­ge­nen Jahr mit 4,4 Mil­lio­nen Euro – gut zehn­mal mehr als der Chef der größ­ten lan­des­ei­ge­nen Gesell­schaft Dege­wo.

Die Mie­ter zah­len die stei­gen­de Divi­den­de der Aktio­nä­re aus ihren Taschen, das ist die tat­säch­li­che Ent­eig­nung, die täg­lich in Ber­lin statt­fin­det”, kom­men­tier­te Tahe­ri die Zah­len.

Der­weil hat die Gehag, eine Toch­ter­fir­ma der Deut­schen Woh­nen, vor Gericht einen Sieg gegen einen Mie­ter errun­gen, der sich gegen eine Miet­erhö­hung ober­halb der Gren­ze des Ber­li­ner Miet­spie­gels gewei­gert hat­te. Das Land­ge­richt kor­ri­gier­te das Urteil der ers­ten Instanz und stimm­te einer Miet­erhö­hung ober­halb der Miet­spie­gel­ober­gren­ze zu, weil mit einem Gut­ach­ten eines Sach­ver­stän­di­gen eine Bewer­tung anhand von Ver­gleichs­woh­nun­gen anstel­le des Miet­spie­gels her­an­ge­zo­gen wur­de.

Dem Bei­spiel könn­ten ande­re Woh­nungs­kon­zer­ne fol­gen, da der Ein­satz von Sach­ver­stän­di­gen zur Miet­erhö­hung den Unter­neh­men gute Ren­di­te­chan­cen ver­spre­chen könn­te. Unter­stüt­zung erhielt damit vor allem die Deut­sche Woh­nen, die mehr­fach betont hat­te, “der Ber­li­ner Miet­spie­gel ist angreif­bar und nicht rechts­si­cher”.

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Mann erschießt schwangere Ex-Gattin mit Armbrust – Pfeil geht knapp an Embryo vorbei


Die Poli­zei nahm den 50-jäh­ri­gen Raman­odge Unmat­hal­le­ga­doo fest, mit dem die getö­te­te Frau eine Zeit lang ver­hei­ra­tet war. Das Paar bekam drei Kin­der. Spä­ter hei­ra­te­te Sana einen ande­ren Mann und wech­sel­te den Fami­li­en­na­men. Aus der neu­en Ehe gin­gen zwei Töch­ter her­vor. Das sechs­te Kind der Frau war gera­de unter­wegs. Freun­de bezeich­ne­ten Sana Muham­mad als eine hin­ge­bungs­vol­le Mut­ter. (Evening Stan­dard)

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Folge des Digitalbooms : Elektronikteile sind knapp


Am stärks­ten betrof­fen waren die Auto­her­stel­ler und die Auto­ma­ti­sie­rungs­in­dus­trie”, sag­te Chris­toph Stop­pok, Geschäfts­füh­rer des Fach­ver­bands Elec­tro­nic Com­pon­ents and Sys­tems (ECEI). Fol­ge der Knapp­heit sind lan­ge Lie­fer­zei­ten und höhe­re Prei­se. Aktu­ell ist der Höhe­punkt der Knapp­heit nach Chris­toph Stop­poks Anga­ben zwar über­schrit­ten, da sich die Kon­junk­tur abschwächt. Voll­stän­dig nor­ma­li­siert hat sich die Lage aber nach Indus­trie­an­ga­ben bis­her nicht. Hin­zu kommt noch die Tat­sa­che, dass in Indus­trie­pro­duk­ten immer mehr Funk­tio­nen elek­tro­nisch gere­gelt wer­den. “Das Außer­ge­wöhn­li­che ist die­ses Mal, dass auch pas­si­ve Bau­ele­men­te und ande­re Pro­duk­te knapp waren, ins­be­son­de­re Mehr­schicht-Kera­mik­kon­den­sa­to­ren”, so der ECEI-Geschäfts­füh­rer. (dpa)

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USA planen Ausbau von Militäreinrichtungen in Europa im Wert von knapp 250 Millionen US-Dollar


Das US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um plant den Bau neu­er Mili­tär­ein­rich­tun­gen und die Reno­vie­rung bestehen­der Gebäu­de in fünf euro­päi­schen Län­dern. Den Auf­trag­neh­mern winkt knapp eine Vier­tel­mil­li­ar­de US-Dol­lar Auf­trags­vo­lu­men.

Die erfor­der­li­chen Dienst­leis­tun­gen umfas­sen Kon­struk­ti­ons­ar­bei­ten für die Bedürf­nis­se von gro­ßen und klei­nen Bau­wer­ken, Umstruk­tu­rie­run­gen, Repa­ra­tu­ren oder Restau­rie­run­gen von ver­schie­de­nen Ein­rich­tun­gen wie Flug­plät­zen, Eisen­bahn­schie­nen, Brenn­stoff­la­ger­an­la­gen, Brenn­stoff- und Schmier­mit­tel­de­pots, Brenn­stoff- und Muni­ti­ons­de­pots sowie für Spreng­stof­fe”, heißt es in dem Doku­ment.

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Die Lis­te geplan­ter Objek­te umfasst dem Doku­ment zufol­ge Kaser­nen, Woh­nun­gen oder Ein­fa­mi­li­en­häu­ser, Inge­nieur­net­ze, medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen, Ver­wal­tungs­ge­bäu­de, Fahr­zeug­war­tungs­zen­tren, Haupt­quar­tie­re und Aus­bil­dungs­ein­rich­tun­gen, Betriebs- und Nach­rich­ten­dienst-Ein­rich­tun­gen, mili­tä­ri­sche Aus­bil­dungs­stät­ten und ande­re mili­tä­ri­sche Objek­te.

Da Bau­stan­dards des US-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums ver­wen­det wer­den, las­sen sich die Zie­le der Pro­jek­te able­sen. So nennt der Ent­wurf der Aus­schrei­bung Anfor­de­run­gen des US-Aus­lands­ge­heim­diens­tes Natio­nal Secu­ri­ty Agen­cy (NSA), Stan­dards der Luft­waf­fe, der Armee und der Mari­ne der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. 

Das Doku­ment ent­hält Stan­dards für den Bau von Ein­rich­tun­gen für US-Geheim­diens­te. So ver­weist das Pen­ta­gon auf die Anfor­de­run­gen der Richt­li­nie des CIA-Chefs, wobei außer­ge­wöhn­li­che Sicher­heits­maß­nah­men vor­ge­se­hen sind. Ins­be­son­de­re soll­te eine gehei­me Pene­tra­ti­on eines Objekts aus­ge­schlos­sen wer­den.

Dem Doku­ment zufol­ge soll aus­län­di­schen Nach­rich­ten­diens­ten die Gele­gen­heit zum Ein­drin­gen in die­se Objek­te sicher ver­wehrt wer­den. Dar­über hin­aus müs­sen Mit­ar­bei­ter von Unter­neh­men, die an dem Pro­jekt arbei­ten, spe­zi­el­le “Kur­se zur Erken­nung ver­däch­ti­ger Akti­vi­tä­ten” absol­vie­ren.

Die­se Kur­se wur­den vor Ort ent­wi­ckelt, um die Mit­ar­bei­ter über die Ver­hal­tens­wei­sen zu infor­mie­ren, die es zu beach­ten gilt. Inner­halb die­ser Pro­gram­me mel­den Mit­ar­bei­ter ver­däch­ti­ges Ver­hal­ten einem Pro­jekt­ma­na­ger, einem Sicher­heits­be­auf­trag­ten oder der Straf­ver­fol­gung”, heißt es in dem Doku­ment. 

Das Aus­schrei­bungs­pro­jekt lis­tet fünf Län­der mit US-Mili­tär­ein­rich­tun­gen auf, in denen die Dienst­leis­tun­gen benö­tigt wer­den, dar­un­ter Deutsch­land, Polen, die Tsche­chi­sche Repu­blik, Bel­gi­en und die Nie­der­lan­de.

Bereits heu­te befin­den sich die US-Mili­tärs in Deutsch­land, den Nie­der­lan­den, Luxem­burg, Bel­gi­en und Ita­li­en. Dar­über hin­aus nut­zen die USA sie­ben Stütz­punk­te in sechs Län­dern – in Zypern, Grie­chen­land, Ita­li­en, Groß­bri­tan­ni­en, Deutsch­land und Bel­gi­en. In Deutsch­land ist der größ­te euro­päi­sche US-Mili­tär­stütz­punkt in Ram­stein gele­gen. Dort ist das Haupt­quar­tier der United Sta­tes Air Force. 

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Die Gesamt­zahl der US-Mili­tärs in Euro­pa umfasst etwa 60.000 Per­so­nen. In der Tsche­chi­schen Repu­blik gibt es bis­her kei­ne US-Mili­tär­ba­sen oder ande­re grö­ße­re mili­tä­ri­sche Ein­rich­tun­gen. Im August 2017 wider­setz­ten sich die tsche­chi­schen Behör­den der Sta­tio­nie­rung aus­län­di­scher Mili­tär­stütz­punk­te im Land. Nach Anga­ben des tsche­chi­schen Bot­schaf­ters in Russ­land, Wla­di­mir Remek, sieht Prag dafür kei­ne Not­wen­dig­keit. Der­weil bestehen jedoch Plä­ne, bis 2019 ein NATO-Satel­li­ten­zen­trum ein­zu­rich­ten. Das Pro­jekt wird mit Mit­teln des tsche­chi­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums finan­ziert.

Ich glau­be, dass der Druck auf die Tsche­chi­sche Repu­blik sehr stark sein wird”, sag­te Ser­gei Suda­kow, kor­re­spon­die­ren­des Mit­glied der Aka­de­mie der Mili­tär­wis­sen­schaf­ten, in einem Inter­view mit RT. “Wenn man bedenkt, dass Prag in letz­ter Zeit unse­rem Land sehr treu war, wird es nach Polen die zweit­höchs­te Prio­ri­tät haben. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten glau­ben, dass – wenn sie die Tsche­chi­sche Repu­blik auf ihre Sei­te zie­hen – ihre glo­ba­le Idee, einen gro­ßen Pool aus War­schau­er-Pakt-Län­dern wie­der her­zu­stel­len, kei­ne Illu­si­on ist, son­dern eine sehr rea­le Sache wird”, beton­te der Exper­te. 

Der Vor­schlag des pol­ni­schen Prä­si­den­ten Andrzej Duda an die Ver­ei­nig­ten Staa­ten, eine US-Mili­tär­ba­sis in Polen zu sta­tio­nie­ren, wur­de im Sep­tem­ber 2018 auf­ge­grif­fen. Am 18. Sep­tem­ber erklär­te der pol­ni­sche Staats­chef bei einem Besuch in Washing­ton, er hal­te es für zweck­mä­ßig, eine dau­er­haf­te Mili­tär­ba­sis in Polen zu errich­ten. Laut Duda soll­te dies War­schau hel­fen, sich gegen die “rus­si­sche Aggres­si­on” zu weh­ren.

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Der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de Tomasz Szat­kow­ski sag­te Anfang Okto­ber, dass die Ver­hand­lun­gen über die Grö­ße einer mög­li­chen ame­ri­ka­ni­schen Mili­tär­ba­sis noch nicht abge­schlos­sen sei­en.

Wir den­ken an Tau­sen­de, nicht an Hun­der­te von Mili­tärs”, zitiert das pol­ni­sche Radio Szat­kow­ski. 

Der Direk­tor des Pro­jekts für neue Tech­no­lo­gi­en und inter­na­tio­na­le Sicher­heit in Mos­kau, Wadim Kos­ju­lin, leg­te im Gespräch mit RT dar, war­um die Ver­ei­nig­ten Staa­ten gera­de die­se fünf Län­der für die Erwei­te­rung der mili­tä­ri­schen Ein­rich­tun­gen aus­wähl­ten. 

Deutsch­land und die Nie­der­lan­de sind die Län­der, in denen sich ame­ri­ka­ni­sche Atom­waf­fen befin­den. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten füh­ren heu­te ein groß­an­ge­leg­tes Moder­ni­sie­rungs­pro­gramm für Atom­waf­fen durch. All dies beun­ru­higt unse­re Spe­zia­lis­ten sehr. Der Ein­satz von Infra­struk­tur in Polen und der Tsche­chi­schen Repu­blik ist ein wei­te­res ernst­zu­neh­men­des Ärger­nis für das rus­si­sche Mili­tär, denn die NATO hat mitt­ler­wei­le unse­re Gren­zen erreicht. Wäh­rend die UdSSR noch eine neu­tra­le Zone hat­te – Ost­eu­ro­pa –, so gibt es die­se heu­te nicht mehr”, so der Exper­te.

Russ­land hat wie­der­holt die Plä­ne kri­ti­siert, Mili­tär­stütz­punk­te in der Nähe sei­ner Gren­zen zu errich­ten. Am 26. Sep­tem­ber sag­te der stell­ver­tre­ten­de Außen­mi­nis­ter Alex­an­der Grusch­ko, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten wie­der die Metho­den des Kal­ten Krie­ges anwen­den wür­den. 

Es soll­te kei­ne Illu­sio­nen geben : Die Schaf­fung einer sol­chen Basis in der Nähe unse­rer Gren­zen soll Gewalt an die rus­si­sche Gren­ze pro­ji­zie­ren”, sag­te der Diplo­mat.

Er wies die Vor­wür­fe zurück, dass Russ­land Nach­bar­län­der bedro­hen könn­te.

Das ist abso­lu­ter Unsinn, dass Russ­land aggres­si­ve Plä­ne gegen­über den bal­ti­schen Län­dern oder Polen hat”, sag­te Grusch­ko. 

Laut Kos­ju­lin plant Washing­ton kon­kre­te “Maß­nah­men, um sei­ne mili­tä­ri­sche Prä­senz in der Nähe der rus­si­schen Gren­zen rasch zu erhö­hen.”

Das sind schlech­te Ten­den­zen, wenn die Ame­ri­ka­ner Kaser­nen bau­en. Außer­dem wis­sen wir, dass Polen das US-Mili­tär zur stän­di­gen Unter­brin­gung ein­lädt. Dies deu­tet dar­auf hin, dass es in Washing­ton heu­te einen gro­ßen Ein­fluss jener Leu­te gibt, die sich für die Stär­kung der mili­tä­ri­schen Prä­senz und eine mili­tä­ri­sche Lösung von Kon­flik­ten ein­set­zen”, so die Ein­schät­zung von Kos­ju­lin.

Mehr zum The­ma — USA dro­hen Russ­land mit mili­tä­ri­schem Prä­ven­tiv­schlag

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Gitarre von Bob Dylan wechselt Besitzer für knapp eine halbe Million Dollar


Bob Dyl­an schrieb mit der Gitar­re Musik­ge­schich­te : Er spiel­te sie auf sei­ner Welt­tour­nee im Jahr 1966. Bis dahin spiel­te der Folk­mu­si­ker fast aus­schließ­lich auf einer akus­ti­schen Gitar­re und ver­stärk­te sei­ne Musik nicht elek­trisch. Auf der Tour­nee beglei­te­ten in erst­mals Musi­ker — sie wur­den spä­ter als “The Band” berühmt. Die E-Gitar­re gehör­te dem Gitar­ris­ten und Song­wri­ter Rob­bie Robert­son und wur­de Julien’s zufol­ge von Bob Dyl­an und auch Musik­le­gen­den wie Geor­ge Har­ri­son und Eric Clap­ton gespielt. Sie kam bei gro­ßen Kon­zer­ten und den Auf­nah­men zu wich­ti­gen Rock’n’Roll-Alben zum Ein­satz. Über den neu­en Besit­zer mach­te das Auk­ti­ons­haus kei­ne Anga­ben. (dpa)

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Guatemalas Marine stoppt Klein-U-Boot mit knapp einer Tonne Kokain an Bord


Nach Anga­ben der gua­te­mal­te­ki­schen Behör­den hat­te das Unter­see­bot von der kolum­bia­ni­schen Küs­te abge­legt und wur­de von einer Mari­ne-Patrouil­le gestoppt. Die Mili­tärs beför­der­ten das Schiff zu einem Mari­ne­stütz­punkt, wo die ille­ga­le Ladung von der Poli­zei gewo­gen wur­de : Ins­ge­samt zähl­ten die Beam­ten 967 Pake­te mit jeweils einem Kilo Koka­in. (dpa/El Comercio)

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